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Durchbruch: Bald Batterien, die zum Laden nur Minuten brauchen?
An der University of Illinois hat ein Team aus zwei Doktoranden und Professor wohl Superbatterien entwickelt, die das Beste von herkömmlichen Batterien und Superkondensatoren vereinen. Letztere können sehr schnell auf- und entladen werden, allerdings nicht viel Energie speichern.
Die entwickelten Superbatterien haben eine neuartige 3D-Nanostruktur und sollen 10 bis 100 mal schneller aufgeladen werden können. Die Wissenschaftler sprechen von Sekunden für Handyakkus und rund 5 Minuten für Batterien bei Elektroautos. Mit solchen Quantensprüngen könnte dann auch das Elektroauto die Verbrenner verdrängen. Angeblich wäre es auch ohne Probleme möglich, sie im industriellen Maßstab herzustellen.
http://www.grueneautos.com/.../
Mal sehen ob das tatsächlich klappt und ob diese technologie ihren Weg auf den Markt findet...
Beste Antwort im Thema
An der University of Illinois hat ein Team aus zwei Doktoranden und Professor wohl Superbatterien entwickelt, die das Beste von herkömmlichen Batterien und Superkondensatoren vereinen. Letztere können sehr schnell auf- und entladen werden, allerdings nicht viel Energie speichern.
Die entwickelten Superbatterien haben eine neuartige 3D-Nanostruktur und sollen 10 bis 100 mal schneller aufgeladen werden können. Die Wissenschaftler sprechen von Sekunden für Handyakkus und rund 5 Minuten für Batterien bei Elektroautos. Mit solchen Quantensprüngen könnte dann auch das Elektroauto die Verbrenner verdrängen. Angeblich wäre es auch ohne Probleme möglich, sie im industriellen Maßstab herzustellen.
http://www.grueneautos.com/.../
Mal sehen ob das tatsächlich klappt und ob diese technologie ihren Weg auf den Markt findet...
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206 Antworten
Hallo i-MEV,
danke vielmals erstmal für die Eckdaten des ICE3, ich dachte irgendwie (vom Hörensagen in Fachkreisen !) es wäre höher, also 15000kW (1000 Ampere bei 15kV), aber der ICE3 ist ja auch viel leichter als der ICE1.
Ansonsten will ich auch keine unnötige verschwenderische Motorleistung propagieren, klar, V8-Fahrleistungen passen nicht zum "Existenzminimum", sozusagen, aber die Elektroautohersteller müssen ihre Autos ja auch verkaufen können, und mit Smart-artigen Wägelchen, die gerade mal 80km/h schaffen, werden sie sich halt schwer tun, in den Markt der Verbrenner-Autos rechtzeitig hineinzukommen, denn wir wollen ja alle das Erdölzeitalter so lange verlängern, wie es nur geht, und das geht nur, mit Erdöl einsparen. Je früher die Elektroautos einen großen Marktanteil erreichen können, desto besser auch insbesondere in dieser Hinsicht. Und wenn eine Firma einen Elektro-Stadtflitzer mit vergleichbaren Fahreigenschaften wie denselben Wagen als Benziner anbieten kann, wird er imho auch gekauft werden, schon aus Interesse an der Sache, selbst wenn das Elektro-Tankstellennetz bis dahin noch nicht ausgereift sein wird. Wird eine Elektro-S-Klassen-Limousine mit ebenfalls vergleichbaren Fahrleistungen wie der entsprechende Benziner angeboten, wird sie imho auch gekauft werden. Nur das wollte ich in Kurzform mit den "V8-Fahrleistungen" andeuten, und nebenbei noch daran erinnern, dass ein sparsamer "V8" durchaus auch Resourcen (wenn auch nicht - absolut gesehen - gerade Benzin in erster Linie) schonen kann, denn er läuft meist sehr viel länger als andere (Klein-)Motoren, bevor man ihn wegschmeißen oder teuer (auch Resourcen- und Energie-seitig) recyclen muss.
Warum der Tesla ein Energieverschwender ist, ist mir jetzt noch nicht direkt einleuchtend; ein Elektromotor verbrät die Energie doch praktisch nur, wenn man sie auch tatsächlich abruft, und im Schiebebetrieb hat ein Elektromotor selbst so gut wie keine Bremswirkung, er hat sie nur, wenn er in seiner Wirkung als Lichtmaschine "umgedreht" wird und diese Bremswirkung ist ja auch energetisch erwünscht. Ob der Tesla dies schon kann, weiß ich jetzt nicht, aber wenn er es noch nicht konnte, wird er es sicher bald können.
Gruß
PS: War bisserl Off-topic, wir sollten schon zu den Akkus zurückkommen, denn sonst machen es uns die Chinesen bald vor, wie man gute Akkus baut (ich glaube, in Shanghai fahren heute schon Millionen von Elektroscootern herum ... aber wohl noch mit konventionellen Akkus, aber dort ist schon "drive" dahinter, diese Akkus zu verbessern) ... mir persönlich wär's allerdings fast egal, wo ich einen guten Akku kaufen kann, nur der deutschen Elektroindustrie vielleicht nicht ...
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Ob man Verbrauchstechnisch die Welt in die 50er zurück versetzen kann weiss ich nicht.
Politisch ginge das wohl Irgendwie zu machen, Notfalls mit Gewalt.
Am einfachsten geht das alles über die Geldbörse. Das Problem ist aber das man das nicht in einem Land exclusiv durchziehen kann.
Deutschland kann nicht den doppelten Benzin und Strompreis als der Rest der Welt erheben und hoffen das man Irgendwie überlebt. Das gefährliche am Deutschen Modell ist ja das man den alternativen Strom mit dem die EV gefüllt werden sollen auch noch teurer macht.
Es mag möglich sein Batterien oder was auch immer man einen Speicher nennen will sehr schnell zu laden, wegen mir aus auch mit Nanotechnologie. Anschlusstechnisch bereitet das aber Probleme, da ist Batteriewechsel eigentlich einfacher. oder es müssen Speicher gebaut werden. Angeblich brauchen wir aber eh Speicher für die Alternativ Erzeuger. Zumindest Teilweise kann man das ja kombinieren und aus der Tugend eine Not machen.
Gruss, Pete
Es gibt bis heute kein einziges Batteriesystem, das eine Schnelladung in 1 h oder schneller nicht mit einer sehr deutlichen Verringerung der Lebensdauer oder/und der Zyklenanzahl quittiert.
Einfach mal die Daten der Hersteller, falls dieser sie veröffentlicht, studieren.
Und genau deswegen wird ja eigentlich auch so ein Wechselbatterie-Elektro-"Tanksystem" angedacht. Nur ist das halt nicht machbar, solange die Akkus sozusagen die "Juwelen" im Vehikel sind, die auch mit viel Sorgfalt gepflegt werden müssen, (Temperatur etc.). Also die "Juwelen" des Autos, was konventionell der getunte und gehegte und gepflegte "V8" war, den man sich ja auch nicht an der Tanke einfach gegen einen anderen vielleicht schlecht gewarteten austauschen lassen möchte.
Gruß:)
Hallo,
es gibt wieder mal etwas Neues :
- http://www.zdnet.de/.../...ckeln-durchsichtigen-lithium-ionen-akku.htm
(Schaufenster-Scheiben ... als Akku ? :confused: :D )
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von Yaris 99
Hallo,
es gibt wieder mal etwas Neues :
- http://www.zdnet.de/.../...ckeln-durchsichtigen-lithium-ionen-akku.htm
(Schaufenster-Scheiben ... als Akku ? :confused: :D )
Grüße
Zitat aus diesem Artikel: Ein Problem bleibt vorerst: "Die Speicherkapazität der durchsichtigen Akkus liegt nur bei etwa der Hälfte von Standard-Lithium-Ionen-Batterien. "Die Energiedichte ist derzeit niedriger als bei Lithium", sagt Yang. "Man kann sie noch mit der von Nickel-Cadmium-Batterien vergleichen." "
Das ist eine wenig zielführende Spielerei.
Zum Thema: Wir brauchen vorab in erster Linie nicht Akkus, die sich schneller laden lassen, sondern Akkus mit höherer Energiedichte und gleicher Leistungsfähigkeit zwischen minus 20 und plus 30 Grad. So ein EV taugt für die meisten Kuzstreckenfahrer in den Agglomerationen und damit für die Mehrheit der Fahrzeugbewegungen. Für Ferienfahrten kann man sich ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mieten, wie das Nissan mit dem Leaf in den USA zeigt.
Darf ich korrigieren?
Minus 20 Grad ist o.K.
Plus 50 Grad sind notwendig! 35 Grad Außentemperatur plus die Batterieerwärmung durch die vorangegangene Entladung während der Fahrt.
Grüße Dich! :)
Interessant finde ich auch diese Pflegemaßnahmen
für den Li-Akku :
- http://www.zdnet.de/.../...bleibt-der-notebook-akku-laenger-frisch.htm
"Starke, kurze Erschütterungen schaden dem Akku erheblich" ;
"Ein Betrieb zwischen 40 und 95 Prozent führt in der Praxis zu dreimal mehr Ladezyklen."...
Grüße
Das mit der kurzen Ladezeit ist wirklich schön. Aber meines Erachtens gibt es für die Zukunft nur eine sinvolle Variante, nämlich die, dass durch Solarzellen am Auto die aufgefangene Energie in Strom umgewandelt wird und das Auto dadurch angetrieben wird. Und wehe es kommt jetzt einer mit der Frage " und was is bei schlechtem Wetter?"
Das ganze Prozedere mit Batterien, Akkus usw. ist im Endeffekt nur ein Ausprobieren. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann regelmäßig genutzt werden wird, aber auf lange Sicht wird sich das wahrscheinlich nicht durchsetzen.
Mit Solarzellen einen Mittelklassewagen anzutreiben ist wegen der geringen Fläche unmöglich, auch in Kuhzunft :D
Das gilt auch bei praller Sonne in der Serengeti.
Zitat:
Aber meines Erachtens gibt es für die Zukunft nur eine sinvolle Variante, nämlich die, dass durch Solarzellen am Auto die aufgefangene Energie in Strom umgewandelt wird und das Auto dadurch angetrieben wird.
Das zeigt mir einmal mehr, daß die Demokratie den entscheidenden Nachteil hat, daß zuviele Leute über Dinge entscheiden, die ihren geistigen Horizont übersteigen.
Nein, ich weis auch keine Lösung.
Darf ich es wenigstens beklagen ?
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von Frallewank
Das mit der kurzen Ladezeit ist wirklich schön. Aber meines Erachtens gibt es für die Zukunft nur eine sinvolle Variante, nämlich die, dass durch Solarzellen am Auto die aufgefangene Energie in Strom umgewandelt wird und das Auto dadurch angetrieben wird. Und wehe es kommt jetzt einer mit der Frage " und was is bei schlechtem Wetter?"
Das ganze Prozedere mit Batterien, Akkus usw. ist im Endeffekt nur ein Ausprobieren. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann regelmäßig genutzt werden wird, aber auf lange Sicht wird sich das wahrscheinlich nicht durchsetzen.
Über solche Dinge sollte man nur schreiben/reden, wenn man das Basiswissen "Strom, Leistung, Wirkungsgrad" versteht. Man kann das aus Büchern lernen. Sonst erscheint die Ameise, die einen Elephanten tot trampelt ;-)
Die Sonne ist zwar die beste Energiequelle. Trotzdem braucht sie viele Stunden bis sie mein Elektroauto voll "gepumpt" hat, obwohl die Solar-Zellenfläche auf meinem Dach viel, viel grösser ist als auf meinem i-MiEV.
Freundliche Grüsse von einem EV-Fahrer, der nie mehr ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kaufen wird.
Buch-Hinweise:
http://www.fh-bielefeld.de/.../Prof_+Hofer_+Elektrotraktion.html
Zitat:
Original geschrieben von i-MiEV
Zitat:
Original geschrieben von Frallewank
Das mit der kurzen Ladezeit ist wirklich schön. Aber meines Erachtens gibt es für die Zukunft nur eine sinvolle Variante, nämlich die, dass durch Solarzellen am Auto die aufgefangene Energie in Strom umgewandelt wird und das Auto dadurch angetrieben wird. Und wehe es kommt jetzt einer mit der Frage " und was is bei schlechtem Wetter?"
Das ganze Prozedere mit Batterien, Akkus usw. ist im Endeffekt nur ein Ausprobieren. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann regelmäßig genutzt werden wird, aber auf lange Sicht wird sich das wahrscheinlich nicht durchsetzen.
Über solche Dinge sollte man nur schreiben/reden, wenn man das Basiswissen "Strom, Leistung, Wirkungsgrad" versteht. Man kann das aus Büchern lernen. Sonst erscheint die Ameise, die einen Elephanten tot trampelt ;-)
Die Sonne ist zwar die beste Energiequelle. Trotzdem braucht sie viele Stunden bis sie mein Elektroauto voll "gepumpt" hat, obwohl die Solar-Zellenfläche auf meinem Dach viel, viel grösser ist als auf meinem i-MiEV.
Freundliche Grüsse von einem EV-Fahrer, der nie mehr ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kaufen wird.
Buch-Hinweise:
http://www.fh-bielefeld.de/.../Prof_+Hofer_+Elektrotraktion.html
Du hast meine Hochachtung!
Andere schwafeln von Dingen die sie nicht mal ansatzweise begreifen.
Die vielen Leute in Mietwohnungen haben für Deine Photovoltaik keine Chance, so geht es mir...
Grüße
Hellmuth
Wie Dick Weir, CEO und Gründer der texanischen StartUp-Company EEStor heute morgen in einer eilig einberufenen Pressekonferenz bekannt gab, habe das Unternehmen den Durchbruch geschafft.
Die letzen Jahre war das Unternehmen häufig mit der Kritik konfrontiert, nur Ankündigungen zu machen und den Beweis für die Machbarkeit ihrer EESU (Electric Energy Storage Unit) schuldig zu bleiben. Bei dem der Öffentlichkeit bisher "bekannten" Projekt sollte es sich um eine Art Batterie, eigentlich einen Superkondensator, auf Basis von Barium-Titanat handeln. Seine Funktionsfähigkeit wurde jedoch von Experten sehr bezweifelt, und die Geheimhaltungspolitik der Firma, die auch auf ihre Verbindung zum US-Militär zurück zu führen ist, hat zur Verunsicherung der Fachwelt beigetragen.
Nun hat Dick Weir die Katze aus dem Sack gelassen. Während man vorgab, bei dem Projekt gut voran zu kommen, und mit der Anmeldung einiger Scheinpatente und gelegentlicher Fortschritts-"Nachweise" die Journaille hinhalten konnte, habe man unter strengster Geheimhaltung und von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt die eigentliche Entwicklung vorantreiben können, deren Ergebnis jetzt ruhigen Gewissens als Revolution bezeichnet werden darf.
Es handelt sich dabei um eine Batterie, die sowohl in ihrer chemisch-physikalischen Wirkungsweise wie auch in der technischen Umsetzung der Lösung für ihren Einsatz im Automobil bemerkenswert und richtungsweisend ist.
Sie besteht im wesentlichen aus "veredeltem" Quarzsand und einem nicht näher bezeichneten, flüssigen Dielektrikum. Während sich die Dipole der Quarzkristalle selbstständig ausrichten, sorgt die Oberflächenlegierung dafür, dass die im Inneren der Sandkörner entstehende Spannung von weinigen uV kumuliert wird. So werden Gesammtspannung und Kapazität der Batterie über die Menge des Sandes definiert. 100 kg Sand in Verbindung mit 12,5 l Flüssigkeit ergeben eine Nennspannung von 320 V bei einer Kapazität von 64 kWh.
Bemerkenswert ist aber nicht nur die enorme Energiedichte, sondern auch die Zyklenfestigkeit, die von Weir mit "ca. 3000" angegeben wurde. Dabei gäbe es eine progressive Kurve der Kapazitätsminderung. Während die Kapazität über die letzten 100 bis 200 Zyklen rasch auf die Hälfte des Ausgangswertes abfällt, ist sie bis dahin nahezu konstant. Einen altersbedingten Verlust an Kapazität gebe es nicht. Die Ladezeit ist nur beschränkt durch die Ladespannung, die bis zu 8 kV betragen darf und - entspechend leistungsfähige Ladestationen vorausgesetzt - das Vollladen in wenigen Minuten ermöglicht. Die Präsentation eines ersten Prototypen ist für 1.4.2013 geplant.
Grins, man beachte das Datum.
MfG RKM