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DS3 Thp 156 '' Ruckelt''

DS
Themenstarteram 25. September 2019 um 17:37

Hallo vielleicht kann mir jemand helfen. Mein Ds3 ruckelt wenn ich beschleunige und im Stand Zündspule und Kerzen würden schon ausgetauscht, Fehlerauslesen hat nichts ergeben und die Schläuche an denen mein Mann dran gekommen ist würden von im nach Haarrissen etc. nachgeschaut und auf Undichtigkeit geprüft, nix zu sehen. Vielleicht hat jemand das selbe Problem gehabt und kann mir eventuell helfen. Danke im voraus Lavinia

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11 Antworten

Ventile verkokt. Wohl sparsame Fahrweise und nur E10 oder Super getankt?

 

Eine Chemische Reinigung wird dann wohl nichts mehr nutzen. Hatte dazu hier schon einen Thread veröffentlicht.

Hier wurde mit Salz gestrahlt.

Img-20190223

Zitat:

@Thp155_leidgenosse schrieb am 26. September 2019 um 18:59:32 Uhr:

Ventile verkokt. Wohl sparsame Fahrweise und nur E10 oder Super getankt?

Eine Chemische Reinigung wird dann wohl nichts mehr nutzen. Hatte dazu hier schon einen Thread veröffentlicht.

Was hat das mit dem Sprit zu tun?

Unabhängig davon wird hier E10 zu unrecht verteufelt!

Themenstarteram 27. September 2019 um 8:28

Das Auto wurde fast nur mit V Power und Super getankt das ruckeln tritt auch sehr sporadisch auf wenn die Ventile verkokt wären müsste es doch dauerhaft sein? Oder? Er schüttelt sich ab und zu im stand als ob er einen Zünd aussetzer hat...... Dann widerrum ist mal garnichts..... Kerzen sind mit zündspulen getauscht worden.

Das schütteln im Stand hat meiner auch schon ewig. Trotz gereinigte Ventile, neuem Steuertrieb und Hochdruckpumpe. Damit lebe ich einfach.

Das Ruckeln beim Fahren liegt daran, dass Russpartikel an den Ventilen glühen, sich lösen und dadurch nicht mehr der ideale zündzeitpunkt gegeben ist. Solange das innerhalb der Toleranzen stattfindet wird kein Fehler gesetzt.

Evtl. kann es auch die Hochdruckpumpe sein. Einfach am AU Tester den Motor laufen lassen und den Benzindruck messen. 50 Bar im Stand sind Vorgabe. Bei Schwankungen nach unten ist nicht mehr genug Öl zum Druckaufbau da. Da wird aus sporadisch über kurz oder lang die MKL kommen.

Unter der Pumpe ist ein rundes Gehäuse zum Ausgleich des Ölstandes. Da ist ein Loch drin. Mit Draht die Tiefe messen.

Neue Pumpe 22 mm, kaputte Pumpe 26 mm

 

Was hat das mit dem Sprit zu tun?

Unabhängig davon wird hier E10 zu unrecht verteufelt!

Es hat mit der Qualität des Benzins zu tun. Die Mindestanforderungen erfüllt jeder Kraftstoff.

Verteufeln tue ich da keine Sorte.

Tanke ich NoName sehe ich das nach einer Tank Füllung am Auspuff. Der ist schwarz und verrust. Tanke ich Shell ist der fast noch komplett sauber. Das ist meine Erfahrung und das kann jeder selbst probieren. Desto mehr Russ hinten rauskommt, desto mehr bleibt auch an den Einlassventilen hängen.

Das ist einfach konstruktionsbedingt bei den Direkteinspritzern mit Ventilgesteuerter Abgasrückführung.

Wenn man diese unterschiedlichen Berichte so hört, dann bin ich echt froh, dass ich damals zum 1.6 VTI 120 gegriffen habe und nicht zum 1.6 THP 156.

Ich hätte zwar gerne 6 Gänge gehabt, aber kein Turbo und keine Direkteinspritzung kamen mir damals schon als robustere Lösung vor.

Ich habe zudem 142tkm von insgesamt 151tkm mit Super E10 zurückgelegt. Getankt wird bei Score, HEM, Westfalen und PM sowie in seltenen Fällen (wenn der Preis passt) bei Shell.

Zitat:

@Thp155_leidgenosse schrieb am 27. September 2019 um 14:21:20 Uhr:

 

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Was hat das mit dem Sprit zu tun?

Unabhängig davon wird hier E10 zu unrecht verteufelt!

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Es hat mit der Qualität des Benzins zu tun. Die Mindestanforderungen erfüllt jeder Kraftstoff.

Verteufeln tue ich da keine Sorte.

Tanke ich NoName sehe ich das nach einer Tank Füllung am Auspuff. Der ist schwarz und verrust. Tanke ich Shell ist der fast noch komplett sauber. Das ist meine Erfahrung und das kann jeder selbst probieren. Desto mehr Russ hinten rauskommt, desto mehr bleibt auch an den Einlassventilen hängen.

Das ist einfach konstruktionsbedingt bei den Direkteinspritzern mit Ventilgesteuerter Abgasrückführung.

Klar ist, je höher der Ethanolanteil, desto sauberer verbrennt das Gemisch.

Kann nur heißen, bei der NoName ist selbst im E5 kaum Ethanol drin, bei Shell mehr.

Zitat:

@Thp155_leidgenosse schrieb am 27. September 2019 um 14:21:20 Uhr:

 

Tanke ich NoName sehe ich das nach einer Tank Füllung am Auspuff. Der ist schwarz und verrust. Tanke ich Shell ist der fast noch komplett sauber. Das ist meine Erfahrung und das kann jeder selbst probieren. Desto mehr Russ hinten rauskommt, desto mehr bleibt auch an den Einlassventilen hängen.

Ich tanke auch normales Super, ab und an E10, mal bei Shell, mal bei meiner Freien und habe damit seit 30k km keine Probleme. Egal wo ich tanke. Der Sprit verbrennt ja zu großen Teilen. Was die Ventile verkokt ist eher das Öl, was aufgrund der enormen Verdichtung am Kolben vorbei geblasen wird, nicht das Benzin. Ganz im Gegenteil, das Benzin würde die Ventile ja sogar reinigen, wenn es über die Ansaugung wieder reingepustet würde. Dass besserer Sprit weniger verkokt, dürfte eher so ein Bauchgefühl sein, ähnlich wie die angeblilche Mehrleistung beim tanken von V-Power Sprit.

Bei mir war das Ruckeln die Steuerkette. Ist leider bei den THP-Motoren ein bekanntes Problem. Das verkoken (ud auch die Steuerkettenproblematik) kann man - meiner Meinung nach - nicht durch besseren Sprit, sondern durch Ölwechsel alle 15.000km und regelmäßige Füllprüfungen (immer nahe Max) ein wenig in den Griff bekommen. Dann scheuert weder der Ruß die Kettenglieder weich, noch flattert die Kette, weil es ewig dauert, bis bei niedrigem Ölstand der korrekte Öldruck bei den Spannern ankommt. Das war zumindest auch die Empfehlung meiner Werkstatt. Auch wenn die Motoren (wie alle modernen Direkteinspritzer) verkoken, sollte das eigentlich erst ab etwa 100k km ein Problem sein.

Was die Ventile verkokt ist eher das Öl, was aufgrund der enormen Verdichtung am Kolben vorbei geblasen wird, nicht das Benzin. Ganz im Gegenteil, das Benzin würde die Ventile ja sogar reinigen, wenn es über die Ansaugung wieder reingepustet würde

Im Ernst?

Wenn da Öl vorbei gedrückt würde, würdest Du mehr Öl nachfüllen als Sprit tanken. Die Kompression wäre im Eimer und der Motor lief wie ein Sack Nüsse. Das ist ein Direkteinspritzer. Das Benzin wird direkt in die Brennkammer mit extrem hohen Druck gespritzt. Da geht nix mehr an den Ventilen vorbei, was ja das Problem verursacht. Es sind die Öldämpfe der Entlüftung, die wieder dem Ansaugtrakt zugeführt werden. Dazu kommt der Ruß der Verbrennung durch das vorzeitige öffnen der Einlassventile wegen der Abgasrückführung. Der Ruß bleibt an den Ölbehafteten Ventilen kleben. Also hat der Sprit sehr wohl hauptsächlich mit dem Problem zu tun.

 

Dann scheuert weder der Ruß die Kettenglieder weich, noch flattert die Kette, weil es ewig dauert, bis bei niedrigem Ölstand der korrekte Öldruck bei den Spannern ankommt.

Na klar......

Das Material der Kette ist zu weich. Die wird durch Belastung länger und nicht vom Ruß weich gespült. Ist ja nur ne teurere Fahrradkette. Und der Spanner hat eine Feder, die die Kette spannt bis der korrekte Öldruck aufgebaut ist. Den würde ich bei jedem Ölwechsel mitmachen. Lahmt die Feder, wird die Kette durch das schlackern über Gebühr belastet.

So sieht das mit der Kette aus......

Alte und neue Kette im Vergleich nach 40.000 km

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