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Drehstromgenerator BMW R80R / 1992

Themenstarteram 30. Mai 2004 um 20:27

Hi all

BMW R80R / 1992

Meine elektrische Kraftquelle hat die Teile-Nummer Bosch 0 120 340 008.

Der Typ des Generators ist G1 - 14 V 10 / 17 A.

Damit ist schon alles gesagt. Zuwenig Saft.

Wenigstens die Anleitung verspricht 20 Ampère, nur bringt er's offensichtlich nicht.

Diodenplatte / Wicklungen / Stator / Rotor: alles geprüft und ok. Erregerspannung hat es auch.

Wer weiss, ob es stärkere Ausführungen auf gleichem Platz gibt, oder ob man eine stärkere Leistungsklasse unter die "Motorhaube kriegt?

Das alleinige Aufrüsten auf einen Behördenregler mit höherer Ladespannung schadet eher der Battrie (starke Gasung bei warmem Wetter, trotz Temperaturkompensation).

Ich will mehr Saft, wenn ich diesen brauche (Nebelscheinwerfer / Vollicht / Abblendlicht). Fact ist heute, dass bereits mit Abblendlicht (1 x 55W) die Batterie langsam entladen wird. Das kann es nicht sein. BMW bietet noch Heizgriffe auf dieses Motorradmodell an. Da müsste die Energiebilanz ohne Heizgriffe besser stimmen.

Gruss und Dank für Eure weiterführende Antwort

mopi50

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5 Antworten
am 28. Juli 2004 um 1:10

Hallo!

Versteh dein Stromdefizit gar nicht!

Eine 55 Watt Lampe verbraucht von den 17 Ampere (die die Lichtmaschine liefern sollte) grad einmal 5 Ampere! 55 / 12 = 4,6. Hinteres Lamperl mit 10 Watt etwa 1 Ampere.

Ab und zu noch andere Lampen, Zündspule usw.

Bleibt noch immer mehr als genug zum Laden der Batterie.

Solltest mal die Batterie messen.

Etwa 14,8 Volt sollte die Ladespannung bei laufendem Motor betragen. Wird sich vermutlich bei Standgas noch nicht ausgehen, aber sobald du das Gas etwas anzupfst. Alles über 12,8 Volt Ruhespannung der Batterie (wenn alle Verbraucher abgeschalten sind inkl. Zündung) ist bereits ein Ladevorgang für die Batterie.

Kannst noch den Ladestrom messen. Mit einem normalen Amperemeter aber nicht ganz unproblematisch, besser messen lassen, wenn du dich nicht so gut auskennst.

Wär auch interessant zu erfahren mit wieviel Ampere deine Verbraucher so die Batterie belasten. Bei stehendem Motor aber alle normalen Verbrauer eingeschalten inkl. Zündung. Dann kannst einen Verbraucher nach dem anderen abschalten und messen wie sich die Ampere am Ende bis auf Null reduzieren und somit sehen wer wieviel braucht. Diese Messung ist unproblematisch mit einem Amperemeter (mind. 20 Ampere Meßbereich) durchzuführen.

LG CB500

Themenstarteram 29. Juli 2004 um 0:41

Hallo "nurmalso"

Danke für Deine Antwort auf meine Frage, ob jemand eine Quelle für einen stärkeren Geno auf meine R80R kennt.

Ich bin Dipl El. Ing. und habe das Maschineli gut durchgemessen, im Stand und dynamisch bei laufendem Motor. Mit verschiedenen Tourenzahlen. Wie beschrieben m.E alles paletti, aber zu schwach dimensioniert (nicht ein übrig bleibendes Elektron).

BMW kennt übrigens die Problematik auf diesem Modell, bietet aber keine Abhilfe, da nützt alles Fragen nichts. Der Stator des Generators müsste aufgeblecht werden und neu dimensioniert gewickelt. Dann ist der erregende Rotor zu kurz und allenfalls die Abdeckhaube auch bald am Anschlag.

Geheizte Handgriffe und Beleuchtung (Seriezustand der Maschine) klappt bereits rechnerisch nicht, zumal die sogar angeben, der Geno liefere 20 A Strom, wenn Du diesen aber ausbaust, siehst Du das Leistungsschild des Herstellers mit 17 A, was sich gerade mal mit den Messungen deckt. (Brutto bin ich auch schon lange ein Millionär, aber netto ?? ;-)

Eine Bleibatterie hat etwa 80% Wirkungsgrad beim Ladeprozess, den Strom in neu gespeicherte chemische Energie umzuwandeln.

Die rechnerische Elektro-Bilanz ergibt gerade eine Null (nichts zuviel, nichts zuwenig), aber ohne Einbezug eben dieses Ladewirkungsgrades und ohne Heizgriffe. (n.b. die Batterie ist neu und arbeitet hervorragend. Ist übrigens seit kurzem die zweite, aufgrund abgefallener Magnete beim Valeo-Anlasser, der diese unter Höchst-Strombezug zermalmte, ohne dass das so recht bemerkt wurde, bis fast alles im Eimer war. Die neue Batterie hat dies nicht geschätzt ... ;) Also habe ich mir nochmals eine zweite neue zugelegt - und den Anlasser ersetzt (separate Geschichte)).

Wenn Du die Messwerte und noch vieles Wissenswerte um Batteriepflege und Behördenregler mit 14.8 V DC Ladespannung haben willst, gib mir bitte Deine Mailanschrift.

Und es wird weiter nach einer stärkeren Generatorverson gesucht. Ich habe die Absicht, zwei starke Nebelscheinwerfer lange betreiben zu können - ohne die Batterie zu entladen - und - das schönste, taghelle Licht ergibt sich dazu mit Scheinwerfer im Zentrum. Das bedeutet satte 110 Watt zusätzlich zur Nullbilanz und zusätzlich den Batterie-Ladewirkungsgrad.

Liebe Leser, wer hat dasselbe Problem und kennt die Lösung dazu (den Anbieter, der für Abhilfe sorgt)?

Gruss

mopi50

Hallo,

meine R 100 RS EZ '78 hat eine Lima mit folgenden Daten: 14 V, 18 A, Bosch 0 120 340 005, passt definitiv auch auf '81 er Motoren.

Mit gesunder Batterie (24 - 28 Ah Fernostbatterie) hatte ich niemals Probleme, obwohl ich noch den alten stromfressenden Bosch- Anlasser hatte, der die Maschine bei 11V Batteriespannung nicht mehr startet (Valeo startet noch bei 10 V Batteriespannung). Probleme gab es auch nicht mit Heizgriffen und/oder 80/100Watt H4 Lampe. Ich habe immer noch genügend Startenergie, auch wenn ich eine Campinglampe die ganze Nacht leuchten lasse.

Gruß

Zitat:

Das alleinige Aufrüsten auf einen Behördenregler mit höherer Ladespannung schadet eher der Battrie (starke Gasung bei warmem Wetter, trotz Temperaturkompensation).

Hallo,

das ist völlig korrekt. Bei 13,8 V Ladeschlußspannung ist eine intakte 12 V Blei-batterie voll.

Eine Erhöhung der Ladeschlußspannung bewirkt lediglich einen Strom in die Batterie, der in Wärme umgewandelt wird und somit dem Treibhauseffekt zuträgt.

Von einem Behördenregler, es gibt ihn lt. BMW- Ersatzteilkatalog wirklich, habe ich erstmals durch EBAY erfahren. Ich nehme an, dass dieser Regler ausschließlich für den Kurzstrecken und/oder Eskortierbetrieb gedacht ist.

Gruß

Strombilanz anner GS oder BMW 2V

 

Hallo,

Also das mit dem Strom anner 2V Q is so ne Sache.

Obwohl BMW das weis tun die nix. Bei mir wurde das ein Problem als ich eine Doppelzündung beim Umbau auf 1000 ccm mit eingebaut habe.

Die 17A Ladeleistung liegen, soweit ich das rausgemessen habe, erst bei ca. 4000 1/min an und auch nur wenn der Motor noch ziemlich kalt ist. Die Diodenplatte erwärmt sich recht schnell, da daran in der Originalkonfiguration durch den Spannungsabfall an den Dioden ca. 60 Watt Heizleistung abfallen.

So nu macha ma mal die Rechnung auf (bei 12 V Spannung der Einfachheit halber):

Scheinwerfer: 55 W = 4,6 A

Rücklicht: 5 W = 0,42 A

Instrumenten: Tacho, Drehzahlmesser, Öltemperatur: 7,5 W = 0,6 A

Zündung einfach: ca 90 W = 7,5 A

Alles zusammen: ham wa schon 18,52 A

Noch Fragen?

So nu erwärmt sich der Motor und die Ladeleistung geht auf ca. 15 A zurück. Fehlen schon 2 A.

Die Ladeleistung bezieht sich auf die tatsächliche Leistung an dem Stator noch vor der Diodenplatte.

Dann kommt da noch die zweite Zündung dazu nochmal 7,5 A und sonstige Zusatzausstattung und wer wundert sich da noch im Stadtverkehr über die dauernd entladene Batterie? (Blinker 2 x 18 W intermittierend + Bremslicht 21 W + Leerlauflampe 2 W + Ladekontrolle 2 W = 43 W bei Leerlaufdrehzahl)

In meinem Falle habe ich dann einen nominell 30 A Stator und einen "Behördenregler" eingebaut, den ich bei meinem freundlichen Mechanikermeister als Versuchsmuster erstanden habe. Der Stator funzt aber auch nur solange der Motor über 2000 1/min dreht (Ladekontrolle aus!) Laden tuts erst ab ca. 3000 1/min. (13,5 V Ladespannung am Zündschloss gemessen steigt bis auf 14 V bei voller Batterie.)

Ich rede mal mit dem meinem Freundlichen, ob dieser Stator doch vielleicht in Serie gehen könnte. Übrigens: der ist nur anders gewickelt und nicht aufgeblecht, funzt also auch mit dem Standardrotor.

Viel Grüße

Aspri

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