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Dodge Avenger gegen Volvo

Themenstarteram 2. Mai 2007 um 4:37

Nachdem ich jetzt in den zweifelhaften Genuß gekommen bin, einen Dodge Avenger in der Basisausstattung einige Tage als Leihwagen fahren zu dürfen/müssen/können, hier der ultimative Vergleichtest.

Wegen der vergleichbaren Technik nehme ich als Vergleichsfahrzeug nicht den V70 (oder rechne auf S60 um), sondern den P131 (B18-Motor). Damit sind die Fahrzeuge in Ausstattung und Technik in etwa vergleichbar.

Angefangen bei den Sitzen: Der P131 bietet serienmäßig eine Lendenwirbelstütze, die im Dodge nicht vorhanden ist. Die Sitzposition ist deutlich besser, die Polsterung komfortabler. Das große Lenkrad des P131 liegt gut in der Hand, die notwendigen Bedienelemente sind leicht zu erreichen. Anders beim Dodge, der Tempomat (beim P131 nicht Serie) ist unglaublich schlecht zu bedienen, ein zusätzlicher "Blinkerhebel", der schlecht beschriftet ist, ist nicht sonderlich intuitiv.

Der P131 als Coupé bietet allerdings im Fond etwas weniger Fußraum.

Dafür ist das große, griffige Lenkrad im P131 sehr angenehm und direkt, das im Dodge fasst sich schlecht an und ist unglaublich schwammig.

Der Fahrkomfort ist im Dodge deutlich schlechter, Bodenwellen nimmt er unglaublich traurig, er fühlt sich an wie völlig verlutscht - obwohl fast neu (5000 Meilen ca.). Die Beschleunigung und Fahrleistung des Dodge ist in etwa mit der des P131 vergleichbar - dem Dodge ist zugute zu halten, daß er mit der serienmäßigen (?) Automatik daherkam, der Elch jedoch eine Handschaltung hat. Denn die Automatik schluckt unglaublich Leistung. Sowas von zach und lustlos - da ist bei 70 mph (ca. 120 km/h) der Spaß vorbei. Ein Tempo, bei dem der Elch gut mitziehen kann. Allerdings, hier "gewinnt" der Dodge, ist die Geräuschkulisse im Innenraum des P131 etwas *räusper* weniger dezent.

Mit Satelitenradio und CD-Player ist der Dodge auf der Höhe der Zeit, das Kasettenradio im P131 ist da etwas abgeschlagen. Dafür ist das Radio das einzige Bedienelement im Elch, das schlecht vom Fahrerplatz zu erreichen ist. Im Dodge arbeiten schlechte Beschriftung, chaotische Anordung und viele weitere "Gemeinheiten" gegen die Intuition des Fahrers...

Das Design des P131 ist klassisch und liebenswert, der Dodge versucht durch ein aggressives, sehr kantiges Design eine Sportlichkeit vorzutäuschen, die er nicht bieten kann. Auch im Innenraum ist der Volvo klassisch schwedisch schlicht, ein billige "Materialanmutung" in Plastik in Riffeloptik wird dem Kunden erspart. Elegantes Detail: Die "Zierleiste" im Amaturenbrett ist in Wagenfarbe lackiert. Der Dodge dagegen wirkt von innen nur schäbig.

Auch im Verbrauch ist der P131 besser als der des Dodge. Mit 8-9 Litern / 100 km und einem angemessen großen Tank ist die Reichweite deutlich über des Dodge, dem es erstaunlich schnell nach einer Futterstelle dürstet.

Insgesamt bleiben so als Vorteile für den Dodge das Satelittenradio mit CD-Player und die etwas günstigere Geräuschentwicklung. In Punkto Design, Fahrgefühl, Komfort, Sportlichkeit und Genuß ist der P131 deutlich voraus. Gerade die vergleichsweise moderne Technik des P131 gegenüber dem etwas neueren Dodge ist beachtenswert.

Beste Antwort im Thema

So Freunde, jetzt meldet sich hier mal ein Dodge Fahrer zu Wort!

@ TobiV70: Auch wenn dein Thread eher in die lustige Richtung gehen sollte und du glaubst, dass du hier einen unglaublich objektiven Beitrag abgeliefert hast, muss ich dir in einigen Punkten widersprechen. Wenn ich mich mit deinen Vorurteilen in so ein Auto setze ist klar, dass ich nicht Objektiv bin, auch wenn ich mich oberflächlich darum bemühe.

Amerikanische Autos werden mit einer anderen Philosphie gebaut wie europäische. Dauervollgas auf deutschen Autobahnen kennen die Amis nicht, hier sind gemütliche Cruiser gefragt. Das war schon sei jeher so, man blicke hier auf die Straßenkreuzer aus den 50er und 60er Jahren, was wohl in die Zeit von deinem Volvo fällt. Deshalb darfst du das Fahrverhalten der beiden Autos nicht miteinander Vergleichen. Heute werden die Fahrwerke bewusst härter ausgelegt als damals, also ist dein Argument mit den harten Bodenwellen schonmal wenig stichhaltig.

Mit der Bedinung des Tempomates sollte ein Mensch der der englischen Sprache mächtig ist eigentlich keine Probleme haben. Was ist an "cruise on/off", "set", "accel" und "decel", alles beschriftet mit schönen Pfeilen, nicht zu verstehen? Ach ja, "cancel" und "reset" gibt es auch noch, aber das sollte doch immernoch überschaubar sein ;). Zweimal verwendet und die Bedienung erfolg intuitiv und man verwendet ihn auf jedem freien Autobahn-Kilometer. Einschalten, Geschwindigkeit setzen, und gegebenenfalls oben bzw. unten antippen zum beschleunigen oder verzögern und das Ding ist eingeschaltet :).

Ich fahre einen Dodge Avenger mit dem Dieselmotor. Dieser wird in Europa angeboten um auf die speziellen europäischen Bedüfnisse eingehen zu können, die den Amis weitgehend fremd sind. Das äußert sich in meinem momentanen Verbrauch von 6 l/100km, einem 6-Gang Getriebe und einer Reichweite auf der Autobahn von fast 1000 km, bei zugegeben 130 km/h und Tempomat. Bei einer Geschwindigkeit von 150 bis 180 km/h (210 sind möglich) ergibt sich immernoch eine Reichweite von mind. 750 km. Mein Auto hat Vollausstattung, was sich bei uns in Österreich "SXT Sport" nennt, und auch deine Lendenwirbelstütze und einen 8-fach elektrisch verstellbaren Sitz beinhaltet. Das Lenkrad in deinem Leihauto war bestimmt aus Kunststoff, wie üblich bei einem Auto in Grundausstattung. Bei den gehobenen Modellen, die übrigens einen weitaus geringeren Preisunterschied zur Grundausstattung ausmachen, als bei deutschen Herstellern, ist es aus Leder und das ist sehr griffig auch wenn es kein Echtleder ist.

Dein Argument mit den schlechten Beschriftungen können selbst die deutschen "Fachzeitschriften" nicht nachvollziehen, denn dort ist die intuitive Bedienung und das selbsterklärende und zu jeder Zeit gut ablesbare Cockpit eines der wenigen positiven Dinge, die dem Wagen gelassen werden.

Was das Design betrifft muss ich dir recht geben, der Amazon ist wie die meisten Autos aus dieser Zeit ein wunderschönes Auto. Meiner Meinung nach kann kein einziges modernes Auto einem Auto aus den 60er Jahren das Wasser reichen, auch der Avenger nicht. Dort waren Autos noch Kunstwerke! Das trifft genauso auf amerikanische Autos aus dieser Zeit zu. Ein Auto wie ein Golf oder ein Audi sind in meinen Augen einfach nur langweilig.

Also vergleiche kein Auto, das auf einen komplett anderen Markt zugeschnitten wurde, zudem noch in der untersten Grundausstattung, mit einem klassischen Fahrzeug, zu dem du offensichtlich emotionalen Bezug hast. Dabei wirst du nie Objektiv sein, genauso, wie ich mir schwer tun würden, einen Golf, Audi, BMW etc. objektiv zu beurteilen, da diese Autos in meinen Augen langweiliger Einheitsbrei sind.

Seht euch doch mal den Preis an, das sollte eigentlich jede Diskussion erübrigen! Man bekommt ein Auto von der Größe einer E-Klasse um 16.000 €! Um das Geld bekomme ich bei VW gerade mal einen Polo. Dass man dann wiederum keine Porsche-Qualität erwarten darf sollte jedem klar sein.

Hier noch ein Bild von meinem Avenger. Die Serienausstattung "SXT Sport" behinhaltet folgende Extras:

18 Zoll Alufelgen, Heckspoiler, Klimaanlage, 6-fach CD Wechsler mit 6 Boston Acoustics Boxen, Tempomat, gekühltes Handschuhfach, Nebelscheinwerfer, 4 elekt. Fensterheber, 8 fach-elektr. verstellbarer Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, ABS, ESP, ASR, Reifendruckkontrollsystem mit bar-Anzeige für jedes Rad, 6 Airbags, Sitzheizung, Kompass, Bordcomputer usw.

Bedenkt das und den unschlagbaren Preis, wenn ihr das Auto mit anderen Vergleichen wollt, die möglicherweise einen hochwertigeren Innenraum usw. haben, aber ist mir das über 10.000 € Preisunterschied wert???

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Tachen Gemeinde,

 

also ich finde den Dodge nicht schlecht. Äusserlich gefällig und mit dem Hüftknick durchaus "anders" als der deutsche Einheitsbrei und technisch keineswegs veraltet. Der Vergleich mit dem P131 ist provokant und muss zwangsläufig dazu führen, dass der geneigte Dodge Fahrer sich ungerecht behandelt fühlt (oder sein Auto). Und das m.E. zu Recht.

Wenn man mal längere Zeit in den USA verbringt (z.B. in NY) dann sieht man diese Fahrzeuge so häufig wie hier einen VW oder Opel. Die Amis mögen in manchen Belangen ein bischen verrückt zu sein (NEIN - ich werde das nicht konkretisieren), aber völlig weltfremd sind sie dann doch nicht und nicht zuletzt deshalb kaufen sie die zweifellos nicht schlechten Dodges. Ob der nun mit einem Volvo mithalten kann ist sicherlich ziemlich schwer zu beurteilen. Meine OHL wirft mir immer vor, ich hätte eine Volvobrille auf, was sicherlich nicht allzuweit hergeholt ist, dennoch finde ich den Dodge gut. Dass er einen VW Klöter seinen Antrieb nennt sehe ich als NAchteil, aber was solls? Ich muss diesen Motor ja nicht fahren, immerhin ist es Großserientechnik, die sich x Mal bewährt hat. Man sollte also vielleicht von der Palme wieder runterkommen und den Satz "Leben und Leben lassen" etwas berücksichtigen und akzeptieren, dass es Menschen gibt, denen andere Dinge wichtiger sind als einem selbst, auch wenn man das nicht nachvollziehen kann.

 

Gruss

vom Fred (der Niemals den von der OHL anvisierten Audi kaufen wird, nicht weil der schlecht wäre, sondern weil er Audis nicht mag) ;)

Zitat:

Original geschrieben von fred900

Tachen Gemeinde,

also ich finde den Dodge nicht schlecht. Äusserlich gefällig und mit dem Hüftknick durchaus "anders" als der deutsche Einheitsbrei und technisch keineswegs veraltet. Der Vergleich mit dem P131 ist provokant und muss zwangsläufig dazu führen, dass der geneigte Dodge Fahrer sich ungerecht behandelt fühlt (oder sein Auto). Und das m.E. zu Recht.

Wenn man mal längere Zeit in den USA verbringt (z.B. in NY) dann sieht man diese Fahrzeuge so häufig wie hier einen VW oder Opel. Die Amis mögen in manchen Belangen ein bischen verrückt zu sein (NEIN - ich werde das nicht konkretisieren), aber völlig weltfremd sind sie dann doch nicht und nicht zuletzt deshalb kaufen sie die zweifellos nicht schlechten Dodges. Ob der nun mit einem Volvo mithalten kann ist sicherlich ziemlich schwer zu beurteilen. Meine OHL wirft mir immer vor, ich hätte eine Volvobrille auf, was sicherlich nicht allzuweit hergeholt ist, dennoch finde ich den Dodge gut. Dass er einen VW Klöter seinen Antrieb nennt sehe ich als NAchteil, aber was solls? Ich muss diesen Motor ja nicht fahren, immerhin ist es Großserientechnik, die sich x Mal bewährt hat. Man sollte also vielleicht von der Palme wieder runterkommen und den Satz "Leben und Leben lassen" etwas berücksichtigen und akzeptieren, dass es Menschen gibt, denen andere Dinge wichtiger sind als einem selbst, auch wenn man das nicht nachvollziehen kann.

Gruss

vom Fred (der Niemals den von der OHL anvisierten Audi kaufen wird, nicht weil der schlecht wäre, sondern weil er Audis nicht mag) ;)

Sehr gut geschrieben, Fred!

Ich hätte auch lieber einen Benziner, aber der Diesel war für mich ein Kompromiss, da in Österreich praktisch kein Autogasnetz existiert und ich sehr viel heurmfahre. Da rentiert sich der Diesel, weil der Benziner gut 4 bis 5 Liter mehr verbraucht. Außerdem zieht er besser an, da der 2 Liter Benziner mit seinem geringeren Drehmoment etwas Mühe mit dem schweren Auto hat.

Hallo Leute,

Ich habe mir heute auch einen Dodge Avenger gekauft.

Allein schon aus dem Grund Mehr Auto für DAS Geld gibt es nicht!!!!

Glaubt mir ich war bei zich Autohändlern und habe nach etwas passendem gesucht.

Nun ja erst war ich noch ziemlich am zweifeln wegen der Kunststoff-Landschaft. Naja aber nach einer Kurzen Probefahrt war ich dann doch endgültig überzeugt.

Habe die absolute grundausstattung nur mit Gasanlage als "kleines Extra" und das für 16000€ "Europäische Version"

ich glaube nicht das man für das Geld nen Besseres Auto bekommt.

6Airbags

MP3fähiges DVD/CD Radio

ABS

ESP ASR

Verstellbares Lenkrad

Verstellbare Lendenwirbelstütze

Und einfach eine Grandiose Optik (wie "Ich" finde)

Und wenn man ihn direkt bei Dodge kauft kann man eine zusatzgarantie die dann mit der Normalen Garantie insgesamt 6 Jahre oder 50.000KM läuft und Garantie auf Alles ausser die Reifen gibt.

Ich als Fan von allem was man nicht auf jedem Hof sieht war sofort hin und weg von dem Auto.

übrigends ist das mein ERSTER "Neuwagen"

und eigendlich ein riesen Feind von Finanzierungen

Aber bei dem Angebot wäre man dumm wenn man nicht zuschlägt.

PS: Auch Volvos finde ich sehr schön gerade die neuen. ;-)

Hallo!

Na das freut mich doch zu lesen! Es werden von Tag zu Tag mehr Avenger-Fahrer. Darf ich dir das dodge-forum.com empfehlen? Einfach mal vorbeischauen, dort sind wir inzwischen schon über 30 Avenger-Fahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Viel Spaß noch und allzeit gute und vor allem unfallfreie Fahrt mit deinem neuen Dodge!

PS: Ja, Volvos finde ich als Fan von individuellen und seltenen Fahrzeugen auch recht interessant. Stehen nicht an jeder Ecke und haben ihr eigenes Design, sind aber für meine Verhältnisse zu teuer.

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