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Doch keine Fahrverbote für GLK CDI´s???

Mercedes GLK X204
Themenstarteram 14. März 2019 um 20:27

Der Bundestag hat heute Ausnahmen vom Dieselfahrverbot beschlossen:

"Bundestag beschließt Ausnahmen für Diesel-Fahrverbote

Berlin - Bei Diesel-Fahrverboten in deutschen Städten soll es generelle Ausnahmen für bestimmte Fahrzeuge geben. Gelten soll dies für Autos der neueren Abgasnorm Euro 6 und verschiedene nachgerüstete Fahrzeuge. Das hat der Bundestag beschlossen. Verschont sein sollen laut Gesetz der großen Koalition auch jeweils nachgerüstete Busse, schwere Fahrzeuge von Müllabfuhr, Feuerwehr und privaten Entsorgern sowie Handwerker- und Lieferfahrzeuge. Auch ältere Diesel, die nach Verbesserungen der Abgasreinigung weniger als 270 Milligramm Stickoxid pro Kilometer ausstoßen, sollen ausgenommen werden."

Quelle: https://www.stern.de/.../...ahmen-fuer-diesel-fahrverbote-8622258.html

Da unsere CDI´s mindestens Euro 5 sind haben sie einen NOx Ausstoß von max 250 mg/km

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Pkw_mit_Dieselmotor

Bedeutet das evtl dass und Dieselfahrverbote erstmal nicht betreffen?

Und was bedeutet es für die Gebrauchtwagenpreise?

Beste Antwort im Thema

Mal ganz davon abgesehen, dass es auch GLK CDIs mit Euro 4 gibt, folgendes: Wörtlicher Auszug aus dem Gesetzentwurf, welcher am 13.3.19 vom Bundestag angenommen wurde:

„Der vorliegende Gesetzentwurf regelt, dass Verkehrsverbote nach dem BundesImmissionsschutzgesetz wegen der Überschreitungen des Luftqualitätsgrenzwerts für Stickstoffdioxid in Gebieten, in denen bei Stickstoffdioxid der Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel nicht überschritten wird, in der Regel nicht erforderlich sind. In der Begründung zu dieser Klarstellung wird ausgeführt, dass in diesen Gebieten Verkehrsverbote nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wegen der Überschreitung des Luftqualitätsgrenzwerts für Stickstoffdioxid in der Regel unverhältnismäßig sein werden.“

Dieser Gesetzentwurf wurde an den Bundesrat weitergereicht (welcher vorab bereits schon sein Einverständnis hat durchblicken lassen) und in den nächsten Wochen dann rechtskräftig.

Damit ist den Gerichten und auch Städten die Grundlage für Fahrverbote entzogen, da Fahrverbote immer verhältnismäßig sein müssen.

Egal ob Euro 4, 5 oder 6. Behaltet euren GLK, oder kauft euch jetzt einen, bevor die Preise wieder ansteigen, billiger werden die jedenfalls nicht mehr.

LG

BM-350

P.S.: Updates sind bisher weder vorgeschrieben noch erforderlich, sie werden nur von MB empfohlen.

Ich persönlich habe solche Updates abgelehnt, da ich das nur als "Verschlimmbesserung" ansehe.

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"relevante Prüfobjekte".... ich weiß ja nicht, wie du drauf bist und ob bei dir die Kohle vom Himmel fällt, ich muß dafür arbeiten. Und ich kann es mir nicht erlauben, einen 4 1/2 Jahre alten Euro5 Diesel einfach abzuschreiben. Und bisher hat noch niemand gesagt, das Euro5 Diesel freie Fahrt durch Umweltzonen bekommen. Ich sehe auch nicht, das MB der einzige Hersteller ist, der so lange E5 Diesel produziert hat, und vor allem auch nicht das es so viele Menschen gäbe. die sich jetzt kurz- oder mittelfristig was anderes leisten könnten.

Und bezüglich "faktisch keine Fahrverbote" : da bin ich noch über die Maßen skeptisch, denn dazu ist bisher auch nur viel Rauch vernebelt worden, aber nichts konkretes durch. Also warten wir einfach mal die nächsten Monate ab, bis dahin ist alles rein spekulativ - in jeder Richtung.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass Dir die eine oder andere Grundlage oder Fakten zu diesem Thema entgangen sind. Vielleicht solltest Du Dich erst noch einmal genauer informieren. Deine leicht verbale Aggression im ersten Absatz veranlasst mich zudem, auf weitere Kommentare zu verzichten.

Zitat:

@Harig58 schrieb am 15. März 2019 um 10:05:02 Uhr:

Aktuell ist davon auszugehen, dass Dieselfahrverbote wohl kaum -wenn überhaupt- noch ausgesprochen werden. Solange sich die Luftqualität mit anderen Mitteln verbessern lässt, ist eine solche Entscheidung sicherlich zu begrüßen und nimmt endlich den Druck von Autobesitzern und Gebrauchtwagenhandel.

Dass das Ganze natürlich unter einem gewissen Vorbehalt stehen sollte und nachhaltig an einem weiteren Abbau von Luftschadstoffen gearbeitet wird, sehe ich als selbstverständlich an. Zudem akzeptiert man wohl auch endlich den Effekt der sich täglich verjüngenden Fahrzeugflotte, der stetig fallenden Belastung durch Autoabgase ist ja nicht von der Hand zu weisen. Meiner Meinung nach spielt daher auch eine Unterscheidung zwischen Euro 4 oder Euro 5 kaum noch ein Rolle. Das "Problem" wächst sich relativ schnell aus, man schaue nur zurück auf die Einführung des Kats in den 1980ern. Gleicher Hype, der sich recht schnell von alleine erledigt hatte.

Für den Gerbrauchfahrzeugmarkt erwarte ich einen moderaten Preisanstieg bei "lohnenswerten" Dieseln, den GLK zähle ich in jedem Fall dazu. Die Gefahr, sich ein Fahrzeug anzuschaffen und teilweise nicht mehr fahren zu dürfen, ist weitestgehend gebannt. In vielen Teilen Deutschland spielt das somit eigentlich dann keine Rolle mehr, wie Städte wie beispielsweise Stuttgart damit umgehen, bleibt abzuwarten.

Ich selbst freue mich, dass ich erst kürzlich den Schritt zum Kauf eines GLK mit Euro 5 gewagt habe und das Auto recht preiswert "schießen" konnte, weil der Vorbesitzer Angst vor einem Fahrverbot hatte. Ich sehe das ähnlich wie BM-350: behaltet das wunderbare Auto oder legt Euch eines zu: statt billiger wird´s teurer.

Das hier schon gesehen?

https://www.daserste.de/.../...-benziner-dreckschleudern-sind-102.html

Sehr interessant, wie bei dem problem ALLE wegschauen!!

Produzieren doch tatsächlich auch Benzinmotoren Stickoxide ..besonders wenn die Abgasreinigung nicht mehr i.O. ist!

Dieselfahrer an den Pranger stellen aber dann trotz bekannter probleme (alte oder BILLIGE Katalysatoren) noch nicht einmal eine Messung der Stickoxide im rahmen der AU einführen ...!!

MfG Günter

Das wirft natürlich Fragen auf.

Als erstes die: Was hat ein Benziner mit einem funktionsuntüchtigen Katalysator mit der Frage zu einem möglichen Fahrverbot von CDI-Dieseln im GLK zu tun?

@Harig58 : das war nur salopp ausgedrückt und sollte keinerlei Agression darstellen, sorry wenn es so angekommen ist. Ich wollte dich mit der Wortwahl nicht persönlich angreifen, das liegt mir fern.

Kern meiner Aussage ist lediglich, das es in den letzten 2 Jahren viel an Plänen rund um das Thema gab, und immer wieder Änderungen beschlossen wurden. Ich gehe deshalb derzeit davon aus, das so lange das ganze nicht gesetzlich geregelt ist ( und damit muß es durch Bundesrat und Bundestag ) noch viel Wasser den Rhein runterlaufen wird und wir derzeit noch keine belastbare Grundlage haben, auf die wir uns stützen / verlassen können.

@Crizz

Wenn Du diesen Thread mitgelesen hättest, dann wüsstest Du:

1.) Es ist gesetzlich geregelt

2.) Die Gesetzesänderung hat am 13.3.19 den Bundestag passiert

3.) Die Gesetzesänderung liegt dem Bundesrat vor. Dieser wird in den nächsten Wochen darüber entscheiden (zustimmen).

BM-350

Hallo GLK-Freunde,

 

habe mich einer Sammelklage angeschlossen.

Werde mal berichten.

 

Bruttokaufpreis x gefährdende Kilometer : Restlaufleistung (350.000)

 

39.000 x 120.000 : 230.000= Ca. 20.000

 

Ich bin noch bei der Recherche bzgl. Anwaltskanzlei.

Kannst du mir - gern auch per PN - deine oder eine empfehlenswerte mitteilen?

Danke

Zitat:

@Zitze007 schrieb am 14. Juli 2019 um 18:47:44 Uhr:

Hallo GLK-Freunde,

habe mich einer Sammelklage angeschlossen.

Werde mal berichten.

Bruttokaufpreis x gefährdende Kilometer : Restlaufleistung (350.000)

39.000 x 120.000 : 230.000= Ca. 20.000

Wie viel Prozent bekommt die Anwaltskanzlei ?

Wie wird ein evtl. Urteil durchgesetzt:D

Hat schon vielen VW- Kunden absolut nichts gebracht - im Gegenteil.

Gruß

Zitat:

@mannehcs [url=https://www.motor-talk.de/forum/doch-keine-fahrverbote-fuer-glk-cdi-s-

Wie viel Prozent bekommt die Anwaltskanzlei ?

Wie wird ein evtl. Urteil durchgesetzt:D

Hat schon vielen VW- Kunden absolut nichts gebracht - im Gegenteil.

Richtig - Kopp in den Sand stecken, am Stammtisch weiter jammern und nur nicht selber aktiv werden...

Die Antworten auf deine (rhetorischen) Fragen kann man sich übrigens innerhalb 5 min selber ergooglen. Und die Antworten sind sicher nicht die, die du hier implizieren willst....

Zitat:

@Timothy Truckle schrieb am 16. Juli 2019 um 08:39:57 Uhr:

Zitat:

@mannehcs [url=https://www.motor-talk.de/forum/doch-keine-fahrverbote-fuer-glk-cdi-s-

Wie viel Prozent bekommt die Anwaltskanzlei ?

Wie wird ein evtl. Urteil durchgesetzt:D

Hat schon vielen VW- Kunden absolut nichts gebracht - im Gegenteil.

Richtig - Kopp in den Sand stecken, am Stammtisch weiter jammern und nur nicht selber aktiv werden...

Die Antworten auf deine (rhetorischen) Fragen kann man sich übrigens innerhalb 5 min selber ergooglen. Und die Antworten sind sicher nicht die, die du hier implizieren willst....

Habe ich Dich "Schlauberger" gefragt ?

Wer jammert denn hier :D

Klage bringt absolut nichts - kostet nur ... .

Oder hast Du was anderes selbst/persönlich schon in dieser Angelegenheit erlebt ???

Du Spacken hast hier im Forum ein Frage gestellt. Also quake mich hier nicht dumm voll, ob und wem du gefragt hast, klar?

Zur Erinnerung:

Zitat:

Wie viel Prozent bekommt die Anwaltskanzlei ?

Den Rest Deines primitiven Elaborates kannst Du am Kneipentisch, Deiner Frau oder Deinem Goldfisch auftischen....

 

Aufgrund der letzten beiden Urtele hat mein Anwalt heute die benötigten Unterlagen bekommen und wird nun tätig.

"Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es keinen Sinn hat, sich aufzuregen"

Bitter Pierce

Mal eben als Rand-Info : die Anwälte berechnen ihr Honorar nach dem Streitwert. Und der liegt bei jedem Fahrzeug individuell anders, abhängig von Kaufpreis, gefahrene KM / KM-Stand und zu erwartende Restlaufleistung. Interessant ist das ganze nur, wenn man eine RS-VS hat, die eine Kostendeckung auch zusagt. Will man das privat stemmen, schmeißt man dem schlechten geld noch gutes hinterher. Ich hab´s durch, für 2 Briefe knapp 1000.- Euro berappt, dann die Sache eingestellt und selber mit dem Chefverkäufer der Autohauskette geeinigt.

Und die VW-Fahrer sind auch derzeit noch nicht glücklich : mein Nachbar ist mit seinem Tiguan auch betroffener, hat sich allem möglichen angeschlossen nebst Anwalt etc. pp., da passiert derzeit in etwa so viel wie Wettertechnisch auf dem Mond. Sein Anwalt sprach wohl von 24 - 36 Monaten bis das ganze überhaupt auf dem Rechtsweg abgeschlossen werden kann, und wie lange es dann dauert bis er Geld sieht steht wohl auch noch auf nem anderen Blatt.

Von daher würde ich keine Erwartung in "Express-Entscheidungen" setzen, das ganze hat doch durch die Vielzahl der betroffenen Hersteller und Modelle einen gewaltigen Umfang angenommen, und selbst Musterfeststellungsklagen werden teilweise als unzulässig abgewiesen, so das für viele nur der rein private Klageweg besteht, ohne jegliche Referenz auf die man sich beziehen könnte - ergo wird sowas Zeit brauchen, da jeder Fall einzeln in allen Kleinigkeiten verhandelt werden müßte.

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