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Dieselpreis steigt stärker -> Preisvorteil geht zurück - wie schon 2009 angekündigt...

Themenstarteram 3. März 2011 um 10:23

Hallo zusammen,

es gibt wohl neue Mitteilungen vom Mineralölverband zum erwarteten Diesel-Preisanstieg:

http://www.bild.de/.../bald-so-teuer-wie-benzin.html

Schon Mai 2009 (?) gab es diese Ankündigungen, dass -mit dem nächchsten Aufschwung - die Dieselnachfrage weiter stark steigt, und damit auch der Preis.

jetzt erneut die gleiche Message. Hat offenbar auch nicht speziell mit Libyen etc. oder PeakOil zu tun.

ich erinner mich, dass wir das seit 2009 auch schon in diverse Kaufberatungen (LPG oder Diesel) haben einfließen lassen, dass dieser i.Vgl. höhere Preisanstieg beim Diesel kommen wird.

Der Steuervorteil von 20ct ist ja schon jetzt auf ca. 10ct geschrumpft an den Tankstellen.

Je nach weiterem Verlauf könnte das auch höhere LPG-Steuern ab 2018 wieder aufwiegen.

Viele Grüße

Oliver

Beste Antwort im Thema

Gegenfrage: Wie ignorant bist du eigentlich? Verbräuche und Kosten nach Durchschnittswerten des Spritmonitors interessieren dich exakt kein Stück.

Nochmal für völlig resistente: nehmen wir eine C Klasse. 200CDI und 200K, die sind sehr gut vergleichbar. Verbräuche wieder nach Spritmonitor, die Zahl der Einträge ist völlig ausreichend.

200K: Durchschnitt 9.7l Super. Kosten: 1,53€/l (Tanke im Ort), macht 14,84€5/100km.

220CDI: 7.19l Durchschnitt zu 1.47€/l sind 10.56€/100km.

200K auf LPG: Spritmonitor sagt 10.89l . Tanke nebenan kostet 75 Cent/l sind 8.10€.

11,6-12l wäre die Theorie, Rest wird Startbenzin sein wenn nicht eher Langstrecke den Verbrauch drückt. Nehme ich die fehlenden 0,6l als Worst Case Startbenzin dazu, so kommen nochmal aufgerundet 1€ drauf. Immer noch billiger wie der Diesel. Keine Summe, wo man einen Diesel freudig verkauft und nen Benziner anschafft um LPG einzubauen, aber sicher kein Grund wo man bei steigender Fahrleistung einen Benziner verkauft um nen Diesel anzuschaffen. Wie nun das Verhältnis aus Umrüstkosten auf LPG Seite zu Mehrkosten beim Kauf und Unterhalt eines Diesels (Steuer, potenzielle Reparaturen) ausfällt muss jeder selbst rechnen.

Umsonst fährt man mit keinem der Kraftstoffe. Und nun ab mit dir ins Killfile.

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Zitat:

Original geschrieben von Hinnag

Ölbrand in der Küche macht auch kein Spaß.

Eine Gasexplosion, die einen halben Häuserblock oder auch nur die Werkstatt des Umrüsters wegreißt, sicher auch nicht.

Zwei leichtentzündliche Kraftstoffe (Benzin/LPG) gleichzeitig an Bord senken sicher nicht das Gefahrenpotential, sondern erhöhen es.

http://www.motor-talk.de/.../...gastanks-in-nordhorn-t1954206.html?...

Man muß sich schon ganz schön Mühe geben um Diesel zu entzünden. Die mit selbstgefummelten Gasanlagen müßten eigentlich vorne alle ne orange Warntafel spazieren fahren.

Hier noch was zu den Verbräuchen Benzin vs. Diesel:

http://www.autobild.de/.../...stest-diesel-gegen-benziner-1540193.html

Sind natürlich beides Neuwagen, die man sich als LPGler nicht unbedingt kaufen kann, weil sie nicht uneingeschränkt umrüstbar sind. Das wäre für mich ja schon ein KO-Kriterium, wenn ich so bei der Fahrzeugauswahl eingeschränkt wäre. :D

Bei LPG nicht wieder schönrechnen, sondern anständig 15-20% Mehrverbauch und Startbenzin draufrechnen. :D

Wer nicht gerade arbeitslos oder Rentner ist, sollte noch den Zeitverlust für Umrüsten, Nachstellen, häufiges Tanken und Umwege einkalkulieren. Ärger bei Motorschäden oder Garantiefällen ist nicht bezifferbar.

Dazu ein Kommentar aus dem Vergleichstest:

wollos,

10.02.2011 17:09Uhr meine Erfahrung mit Oktavia Combi 2.0TDI (PD), 6Gang, SportFW (Aerodynamik!), und umgerüstet auf 195/65 15Zoll Michelin Energy Saver: Über einen Liter Minderverbrauch gegenüber den "normalen" 225/45 17 Zoll Reifen und darüberhinaus eine etwas höhere Endgeschwindigkeit. Damit auch bei Tempo 180+ auf langer Strecke noch nie über 10L verbraucht. i.d.R. bei gemischtem, schnellen -vorausschauendem- Autobahntempo meist 6- 7 L, überLand auch unter 4,5 L

doppelt

:D:D:D:D

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega

@Hobbyfeuerwehrmann ;)

jetzt weißte auch, warum Mercedes den PT-Cruiser Motor ab 2600U/min durch Anreicherung mit Benzin "kühlt" Die wollen nicht nur mehr CO produzieren und den Verbrauch damit über 11l bringen - so primitiv sind die nicht - neeeeiiiiin, die wollen dem Fahrer mehr SICHERHEIT bieten :D

Auch wenn das als Witz gemeint war - da steckt viel Wahrheit drin: Ventile, Zylinder usw. erreichen auch im Betrieb nicht die 300 bis 400 °C, die für die Selbstentzündung des Benzins nötig wären. Und deshalb ist es möglich, mit zusätzlichem Benzin den Motor von innen zu kühlen.

Aber seien wir ehrlich: Das ist doch eh Blödsinn! Eine statistisch nachweisbare höhere Gefahr bei definierten Unfallsituationen gibt es bei keinem der Kraftstoffe. Die meisten Fahrzeugbrände nach Unfällen entstehen durch beschädigte Kraftstffleitungen im Motorraum. Das führt meist zu einem "normalen" Motorbrand, der erst nach langen Minuten auf den Innenraum übergreift. Hier kann man in der Regel noch gefahrlos trotz des Brandes die Insassen retten.

Eine extrem schnelle Brandausbreitung gibt es nur bei sehr schweren Unfällen, bei denen z. B. die Motoren oder wenigstens die Ölwannen massiv beschädigt oder eben die Tanks zerrissen wurden. Das sind Unfallsituationen, wo man meist ohnehin keine Chance hat, jemanden zu retten. Oder drastischer: Die massiv eingeklemmte Leiche wird halt ein wenig zu früh eingeäschert...

Das Risiko, daß ein Gastank zerstört wird, ist dagegen äußerst gering. Er ist erheblich stabiler als seine Befestigung und die Karosserie. Simple Folge: Scheppert's ordentlich, liegt der Tank evtl. auf der Straße, auf der Wiese oder an anderer Stelle im Auto, aber er wird weder platzen, noch aufreissen.

Mazouts Scheinargument ist einfach falsch. Bevor wir von einem aufgerissenem LPG-Tank lesen werden, gab es sicher vorher den Fall, daß ein Fußgänger von einem LPG-Tank erschlagen wurde, der von einem sich überschlagenen LPG-Auto abgerissen wurde (viele Autos haben den Tank statt des Reserverades unter dem Wagenboden).

Leider scheint es das nicht auf Youtube & Co. zu geben (jedenfalls habe ich es nicht finden können), aber es gab mal im Fernsehen entsprechende Versuche (könnte Galileo gewesen sein; ich weiß es nicht mehr): Ein Mann in Schutzkleidung hat aus einer Spritzflasche verschiedene Flüssigkeiten auf den warmen Motor eines Omega B gespritzt. Das Benzin verdampfte, das Öl (ich weiß allerdings nicht mehr, ob das nun Motoröl oder Diesel war), entzündete sich sofort und führte zu einer großen Stichflamme.

Brandgefahr durch LPG? Schwachsinn!

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega

@Mazout, kann ich verstehen, warum du gerne im Diesel 950km durchfährst - du willst nicht an der teuren Autobahntanke Sprit fassen - find ich völlig korrekt.

Sag mal, wieviel Liter fässt eigentlich deine Puller-Ente oder hast du einen künstlichen Blasenausgang?

Ich mußte letztens an der A2 20l LPG nachtanken für unglaubliche 79 cent, man war ich stocksauer, ich wär am liebsten zum Terroristen geworden. Da sprang doch für die restlichen 200km nach Hause doch mein Kilometerpreis echt auf 10€/100km an, obwohl mein Gespann doch nur 2,5 Tonnen wog - echte Sauerei, konnte danach echt nur noch dicke Krokodilstränen heulen.

Arrrrrrrggggghhhhh - wem sagst Du das!!! Ich habe letztens auch vergessen, rechtzeitig zu tanken und mußte das an der Autobahn machen! Für unverschämte 78,9 Cent pro Liter.

Und es war ja noch schlimmer: Meine unterhalb meines Gürtels gelegene Region meldete sich auch. Also 70 Wuchercent dafür bezahlt, um eine Stange Wasser in die Ecke stellen zu dürfen. Und nix mit 50 Cent gibt es an der Kasse zurück - "Nicht für Kraftstoffe!". Einen 30-Cent-Schokoriegel für 1,20 € zu kaufen, um 50 Cent zu retten würde allenfalls ein Starmathematiker für Mazout machen, ich nicht.

Folge: Nicht um die 4 €, nein, fast an die 5 € für nichts verballert!

Gruß Michael

Bei mir in der Nähe (nächste Tankstelle) kostet das LPG 0,769 € und der Diesel 1,469 €.

In Luxemburg bezahle ich momentan zwar nur 1,194 € pro l Diesel, aber ich schaue mir die deutschen Preise zum Vergleichen an und da sehe ich ohne lang und breit zu rechnen, daß LPG, selbst ohne Startbenzin etwas mehr als die Hälfte vom Diesel kostet. Ich bin mir bewußt, daß ich etwa das Doppelte bei meiner Fahrweise an LPG (12,5 l+Startbenzin) verbrauchen würde, als derzeit beim Dieselfahren (6,5 l). Da muß man nicht lange (schön-)rechnen um zu sehen, daß LPG eine Milchmädchenrechnung (für mich und einige andere) ist und die Umrüstung sich selbst unter derzeitigen Bedingungen nicht amortisiert. Wer von Neuwagen ausgeht, der bezahlt für einen Diesel nicht mehr, wie für einen neuen Benziner plus Umrüstungskosten. Aber wer wäre so blöd und würde die Werksgarantie herschenken?

Das Angebot an Werksfahrzeugen mit LPG ist sehr mager und ordentlich motorisiert gibt's kaum was.

Hinzukommt beim Diesel noch der Reichweitenvorteil und somit das seltenere Tanken, dazu Drehmoment. Diese Faktoren sind unbezahlbar.

An Drehmoment hat der Diesel nur einen einzigen Vorteil, es liegt drehzahlmäßig früher an, als beim Benziner. Das hohe Motordrehmoment wird durch die längere Getriebeübersetzung gegenüber dem Benziner wieder relativiert. Am Rad liegt effektiv keine signifikant höhere Maximalzugkraft an als beim gleich motorisierten Benziner. Daher beschleunigen leistungsmäßig gleichstarke Benziner und Diesel auch ungefähr gleichschnell von 0 bis 100km/h.

Zitat:

Original geschrieben von Hinnag

Daher beschleunigen leistungsmäßig gleichstarke Benziner und Diesel auch ungefähr gleichschnell von 0 bis 100km/h.

Das mag ja stimmen, aber dann tritt mal bei gemütlicher Fahrt bei 1.500 U/min bei einem gleichstarken Benziner/Diesel aufs Gas und vergleiche mal die Zeit die von 60 - 100 km/h vergeht. :D

Du wirst Ihn mit Logik von seiner Rechnung Diesel = 50% LPG Verbrauch nicht abbringen können, das hat fast jeder versucht. Egal ob Logik, Polemik, er ist resistent.

Gegen 1,irgendwas €/l Diesel in Luxemburg, seinen beruflichen Drang zu Neuwagen (Blender, zudem zahlt partiell Finanzamt) und Leasingende sobald Reparaturen drohen kommste rational nicht an.

Wenn jemand Kunden mit Auftreten beeindrucken muss, so greift fast jeder zum 08/15 "ich habs geschafft" A4/C220/32xD Vertreterdiesel. Vor allem wenn diese das Fahrzeug überwiegend aus dem Brutto bezahlen. In diesem Fall schmerzen Full Service Leasingraten nebst Garantie nicht ganz so wie die Karre bar bezahlt aus dem Netto abzudrücken. Und natürlich tun potenzielle Schäden an Turbo/Einspritzpumpe im letzten Fall richtig weh.

Ist halt die steuerliche Zweiklassengesellschaft. Diese könntest du nur beenden, wenn sämtliche Firmenwagen mit privater Nutzungserlaubnis statt nach der 1% Regel mit maximal 30 Cent je nachweislich beruflich gefahrenem Kilometer steuerlich geltend gemacht werden dürften. Die Zeit der 150++ PS Diesel für jeden dahergelaufenen Außendienstler wäre spontan beendet.

Und wo gerade der Drehmoment Schwanzvergleich beginnt:

2.0 TFSI (211PS) aus dem A5 bitte anschauen... Ab 1700 UPM liegt zuerst maximales Drehmoment (350 NM, kurze Übersetzung mit Topspeed bei ca 6000 UPM) an, danach sofort maximale Leistung bis 6000 Touren hoch. Von der Elastizität als Quotient aus Max Drehmoment/Max Leistung träumt ein Diesel. Bei letztem ist die Party bei spätestens 4200 Touren um, bei 4600 kommen die Pleuel geflogen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Bei mir in der Nähe (nächste Tankstelle) kostet das LPG 0,769 € und der Diesel 1,469 €.

In Luxemburg bezahle ich momentan zwar nur 1,194 € pro l Diesel, aber ich schaue mir die deutschen Preise zum Vergleichen an und da sehe ich ohne lang und breit zu rechnen, daß LPG, selbst ohne Startbenzin etwas mehr als die Hälfte vom Diesel kostet.

Rechnen wir mal vergleichbare Verbrauchswerte: 7 Liter Diesel = 10,28€, 10,5 Liter LPG = 8,07 €. Um Mazout zu befriedigen addieren wir sogar 21 Cent Startbenzin = 8,28 €. Das sind 2 € oder etwa 20 % weniger.

Da der Diesel z. B. mehr Steuern, mehr Versicherung und mehr Wartung verursacht (wesentlich höhere Inspektionskosten!), ist die Differenz unterm Strich noch deutlich höher.

Nun tankt Mr Heizöl ja in Luxemburg. Was auch mit einem LPG-Fahrzeug geht. Der LPG-Preis in L liegt zur Zeit bei 64,4 Cent pro Liter. Die neuen Zahlen:

7 Liter Diesel = 8,36 € (teurer als mit deutschem LPG!), 10,5 Liter LPG = 6,76 €, incl. Startbenzin 6,90 bis 6,95 €.

Ich habe auch nicht lang und breit gerechnet - und sehe nur, daß Mazout die TEUERSTE Lösung gewählt hat! Bei ausführlicher und korrekter Berechnung könnte man nun feststellen, um wieviel teurer es wirklich ist (schließlich ist es deutlich teurer als die Differenz bei den Kraftstoffpreisen suggeriert), aber das Ergebnis ist auch so schon eindeutig.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Ich bin mir bewußt, daß ich etwa das Doppelte bei meiner Fahrweise an LPG (12,5 l+Startbenzin) verbrauchen würde, als derzeit beim Dieselfahren (6,5 l).

Den Beweis für diese idiotische These ist uns Mazout nach wie vor schuldig. Und daran wird sich nichts ändern - weil es diese Differenz nicht gibt! Realistisch sind für LPG nun einmal die Dieselverbräuche mal 1,5 und nicht mehr. Sicher, die von Mazout verlinkte Seite der AutoBILD sagt, daß der Skoda Roomster Benziner bei 180 km/h (also quasi Höchstgeschwindigkeit) 18,9 Liter säuft.

Nur ist das in mehrfacher Hinsicht quatsch:

1. Der Skoda Roomster Diesel verbraucht da auch 10,7 Liter statt 4,7 Liter bei normaler Fahrweise. So fährt Mazout also nicht, denn er gibt ja für sich mit 6,5 Litern einen eher geringen Verbrauch an. Entweder vergleiche ich Bodenblech mit Bodenblech oder normale Fahrweise mit normaler Fahrweise.

2. Er hat einen zu dem Diesel nicht vergleichbaren Motor gewählt. Es ist typisch für die Downsize-Motoren, daß sie im Höchstgeschwindigkeitsbereich besonders saufen. Daß der 1,2 TSI also einen weit höheren Expressuschlag als der 1,9 TDI nimmt ist völlig normal. Hätte der Roomster z. B. einen der diversen Benziner aus dem VW-Regal mit 1,6 Liter Hubraum und 100 bis 105 PS, mit 1,8 Litern Hubraum und 75 bis 125 PS oder einen 2,0 mit 115 PS gehabt, dann hätte die Sache anders ausgesehen.

Solange Mazout Äpfel und Birnen vergleicht, wird er uns sonstwas vorrechnen - nur wird das auch in Zukunft schlicht falsch sein.

Bei Zugrundelegung korrekter Zahlen würde Mazout selbst mit deutschem Autogas billiger als mit seinem Luxemburger Diesel fahren! Allerdings könnte Mazout auch problemlos in Luxemburg LPG tanken, was letztlich nur eines belegt: Mazout will einen Diesel und zahlt dafür halt bewußt mehr. Das ist seine freie Entscheidung, aber kein Grund hier immer Lügen zu verbreiten.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Da muß man nicht lange (schön-)rechnen um zu sehen, daß LPG eine Milchmädchenrechnung (für mich und einige andere) ist und die Umrüstung sich selbst unter derzeitigen Bedingungen nicht amortisiert.

Doppelter Quatsch. Sogar ein Diesel rechnet sich für Vielfahrer, wenn ich die Kosten des Diesels nur mit einem Benziner vergleiche. Ein LPG-Fahrzeug rechnet sich aber schneller - wenn Mazout wollte, könnte er Jahr für Jahr einen vierstelligen Betrag sparen.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Wer von Neuwagen ausgeht, der bezahlt für einen Diesel nicht mehr, wie für einen neuen Benziner plus Umrüstungskosten. Aber wer wäre so blöd und würde die Werksgarantie herschenken?

Ich! Bewußt und mit Kalkül. Denken wir doch mal darüber nach: Die Werksgarantie gibt einem die Sicherheit, im Falle eines Schadens diesen nicht bezahlen zu müssen. Für diese Sicherheit bezahle ich als Endverbraucher letztlich. Das ist das ganz normale Prinzip einer Versicherung. Nun muß ich abwägen, was mich das kostet und wie groß das Risiko ist.

Bei unserem Fiat war und ist das Risiko sehr gering, denn die typischen häufigen Mängel sind Kleinkram - und der Antrieb gilt als äußerst robust. Diese kleinen Autos fahren alle noch aus eigener Kraft zu Ihrer Verschrottung. Garantie auf den Motor? Verzichtbar. Erstens geht er wahrscheinlich sowieso nicht kaputt und zweitens steckt ungefähr in jedem Fiat auf dem Schrott ein intakter Motor. Im Zweifel wäre ein Ersatzmotor für'n Appel und 'nen Ei zu haben.

Und was hätte es gekostet, eine volle Garantie zu haben? Mehr als 2.500 € mehr. Klingt schon viel? Nein, denn es ist noch schlimmer: Der Fiat hat als Neuwagen mit Gasanlage nur etwa 7.500 € gekostet, der Mehrpreis hätte also ein Drittel des Kaufpreises ausgemacht! Sicher, das Auto wäre dafür auch größer geworden, weil die kleinsten und billigsten Diesel Punto, Twingo, Ka, Fiesta, Logan oder Sandero sind, aber so ist es nun einmal: Das Angebot an Dieseln ist nicht in allen Klassen gut. Ob Kleinwagen oder Oberklasse - hier sieht es bei den Dieseln mau aus.

Diese Diesel wären aber nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in Steuer, Versicherung, Wartung und Verbrauch erheblich teurer gewesen. Es gibt nur einen Diesel, der vergleichbar gewesen wäre: Ein Lupo 3L, der beim Kauf des Fiats für denselben Preis im Schnitt über 100.000 km gelaufen gehabt hätte und über 5 Jahre alt gewesen wäre. Mit unter 100.000 km gehen die aktuellen Angebote auf Mobile.de von 5.200 € für ein knapp 11 (!) Jahre altes Auto bis zu 7.700 € für einen 8 (!) Jahre alten Wagen.

Was ist besser? Ein neues Auto ohne Garantie oder ein altes?

Die Frage "Aber wer wäre so blöd und würde die Werksgarantie herschenken?" beantworte ich daher rmit der Gegenfrage: "Aber wer ist so blöde, für eine uneingeschränkte Werksgarantie mehrere tausend Euro zu bezahlen?".

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Das Angebot an Werksfahrzeugen mit LPG ist sehr mager und ordentlich motorisiert gibt's kaum was.

Das sehe ich anders. Allerdings ist die Verkaufspolitik in Sachen LPG-Fahrzeuge bei den meisten Herstellern wirklich übel. Was mich als Verbraucher veranlasst, die Anbieter mit einer schlechten Modell- und Verkaufspolitik nicht noch mit dem Kauf eines Autos zu belohnen. Gerade der VW-Konzern glänzt durch eine überaus schlechte Verkaufspolitik - also meide ich diesen Laden nebst seiner Töchter.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout

Hinzukommt beim Diesel noch der Reichweitenvorteil und somit das seltenere Tanken, dazu Drehmoment. Diese Faktoren sind unbezahlbar.

Reichweitenvorteil und selteneres Tanken. Schlimm, ganz schlimm! LPG zu tanken geht erheblich schneller, also dauert es nicht doppelt so lange, doppelt so oft zu tanken. Für die meisten LPG-Fahrer dürfte sich der zeitliche Mehraufwand für das häufigere Tanken auf eine Stunde pro Jahr summieren, richtige Vielfahrer könnten sogar auf zwei Stunden kommen - wirklich total schlimm!! Bei 30.000 km pro Jahr und einem sehr hohen Durchschnitt von 75 km/h (viel Autobahn, wenig Staus und wenig Stadtverkehr), sitzt man pro Jahr 400 Stunden im Auto - da macht die eine Stunde natürlich viel aus, das stimmt schon... Und was, wenn man viel Stadtverkehr fährt? Je nach Stadt soll da der Durchschnitt teilwiese bei deutlich unter 20 km/h liegen! Das wären doch glatt 1.501 Stunden statt 1.500!

Bliebe das Drehmoment: Bei konstantem Dauertempo uninteressant. Außerdem leider bei modernen Dieseln kaum noch vorhanden! Sicher, die maximalen Drehmomentwerte sind nach wie vor hoch, nur haben die heutigen Diesel meist nur eine, manchmal auch mehrere Drehmomentspitzen, die Hochplateaus der alten Vorkammersaugdiesel gibt es längst nicht mehr. Konsequenz: Wer ungern schaltet und gleichmäßigen Durchzug sucht, kauft heutzutage einen Benziner, keinen Diesel.

Und wenn Mazout hier eine Million mal mit vielen Grinse-Smilies seine gefälschten und auf unrichtigen Behauptungen und Annahmen basierenden Milchmädchen-Schönrechnungen anpreist: Sie sind und bleiben falsch. Wenigfahrer fahren mit Benzin am wirtschaftlichsten, Vielfahrer mit LPG oder CNG. Diesel sind bei jeder Jahresfahrleistung teurer als die Alternativen!

Für viele Autofahrer wird auch in Zukunft der Diesel aus verschiedenen Gründen interessant bleiben - und sei es nur des Fahrspaßes wegen - aber der Diesel ist teurer. Und es ist nicht zu erwarten, daß sich das ändern wird.

Gruß Michael

Es gibt genau einen Lastbereich wo der Diesel tatsächlich Faktor 2 sparen kann - extreme Teillast und "schleichen". Mit einem überdimensionierten Benziner wie einem Audi S4 und 4.2l V8 kostet Landstrasse Tempomat 80 durchaus 8l. Dort ruinieren die Drosselverluste den Wirkungsgrad, während ein Diesel mit sicherlich unter 5l (auch als starker V6 Diesel) punkten kann. Sobald ein Wagen seiner Motorisierung angemessen bewegt wird sieht die Bilanz anders aus.

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Es gibt genau einen Lastbereich wo der Diesel tatsächlich Faktor 2 sparen kann - extreme Teillast und "schleichen". Mit einem überdimensionierten Benziner wie einem Audi S4 und 4.2l V8 kostet Landstrasse Tempomat 80 durchaus 8l. Dort ruinieren die Drosselverluste den Wirkungsgrad, während ein Diesel mit sicherlich unter 5l (auch als starker V6 Diesel) punkten kann. Sobald ein Wagen seiner Motorisierung angemessen bewegt wird sieht die Bilanz anders aus.

Natürlich. Nur sind das extreme Betriebszustände und der durchschnittliche Normalfahrer fährt diese entsprechend selten, so daß die millionenfach ermittelten Durchschnittswerte so aussehen:

Diesel -> Benzin/Super: 1,25 mal Dieselverbrauch ergibt Benzin-/Superverbrauch

Benzin/Super -> LPG: 1,2 mal Benzin-/Superverbrauch ergibt LPG-Verbrauch

Diesel -> LPG: 1,5 mal Dieselverbrauch ergibt LPG-Verbrauch

Bei der Fahrzeugkombination X oder Y mögen die Werte anders sein, aber allzu groß wird die Abweichung bei normaler Fahrweise nicht ausfallen.

Gruß Michael

Zitat:

Original geschrieben von cng-lpg

Einen 30-Cent-Schokoriegel für 1,20 € zu kaufen, um 50 Cent zu retten würde allenfalls ein Starmathematiker für Mazout machen, ich nicht.

"Starmathematiker" ist absolut ROFL :D

Besonders seine geistige Entfernung zum "Spritmonitor" nimmt ja astronomische Größen an ;)

Zum Thema Brandgefahr: Wenn mir jetzt noch eine richtig blöde "Statistik" einfällt, was gefährlicher ist könnte ich ja mal in die Runde fragen, wieviel der 8 Toten letztens auf der A19 bei Rostock in Diesel-Autos gesessen haben.

Aber da es weniger als 100 waren, ist das aus rein statistischer Sicht "nicht repräsentativ" das müßte man schon alle Verkehrstoten nehmen, da schneiden wiederum die Radfahrer nicht besonder ab. Dann dürfte also Milchzucker und Glukose zu einem sehr gefährlichen Treibstoff zählen oder wie? :confused:

Du brauchst keine 100 kollidierten Autos, du brauchst nur einen T-Test mit zwei unbekannten Erwartungswerten, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/T-Test#Zweistichproben-t-Test

Unser Starmathematiker wird das sicherlich erläutern können *duck*

Gestern ging es bei WDR Markt um den Vergleich Diesel <-> Benzin . Wer es nicht gesehen hat, am morgigen Mittwoch kommt die Wiederholung.

Ich erlaube mir mal den Text hier einzufügen.

Preiswerter Sprit, sparsamer Verbrauch und ein hoher Wiederverkaufswert galten bislang als gute Argumente für einen Diesel-Pkw. markt zeigt, warum sich der Kauf schon bald nicht mehr lohnen könnte.

Wer sich heute einen Neuwagen anschafft, trifft eine Entscheidung für die Zukunft. Die bisherige Faustregel bei der Wahl zwischen Benziner oder Diesel lautet: „Der Benziner ist billiger in der Anschaffung, bei Steuern und Versicherung. Der Diesel rechnet sich ab 15.000 Kilometern im Jahr. Doch stimmt diese Rechnung heute noch?

Argument Nr. 1: Preiswerter Sprit

Schon heute ist das eigentlich nicht richtig. Der Preisunterschied beträgt aktuell nur 12 Cent, obwohl Diesel mit 22 Cent weniger besteuert wird. Und die Europäische Union diskutiert sogar darüber, den Steuervorteil abzuschaffen. Diesel würde dann deutlich teurer sein als Benzin. Experten wie Professor Friedrich Dudenhöffer sind sicher, dass es so kommen wird: „Ich glaube der Steuervorteil für den Diesel wird nicht zukunftsträchtig sein. Da wird man von weg gehen. Das heißt, die Subvention, die der Dieselfahrer heute hat, wird eher Geschichte werden.“

Doch auch ohne Wegfall der Subvention dürfte sich der Diesel- dem Benzinpreis dauerhaft annähern. Weil immer mehr Pkw Diesel tanken, steigt die Nachfrage. Sein Erfolg wird zum Nachteil. Gleichzeitig sind die Pläne, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, gescheitert. Die Folge: Auf den Autobahnen sind immer mehr Lkw unterwegs. Und die tanken Diesel. Automobilexperte Dudenhöffer meint: „Diesel und Benzin wird in einem festen Verhältnis in den bestehenden Raffinerien produziert. Mehr Diesel wird nachgefragt. Neue Raffinerien und Produktionsstätten für den Diesel werden von den Mineralölgesellschaften nicht aufgebaut, also wird der Diesel teurer werden und Benzin eher preisgünstiger.“

Dr. Peter Meintz vom ADAC weist auf eine weitere Ursache für eine Verteuerung hin: „Im Übrigen ist Heizöl chemisch dasselbe. Haben wir zwei, drei kalte Winter, kann das zusätzlich Druck auf den Kraftstoffmarkt ausüben, sodass Diesel schon aufgrund dieser Tatsachen teurer werden wird.“

Argument Nr. 2: Weniger Verbrauch

Tatsächlich war der Verbrauchsvorteil beim Diesel lange Zeit erheblich. Doch neue Benzinmotoren lassen ihn zusehends schrumpfen. Experten sagen, dass Benziner bei Klein- und Mittelklassewagen bald schon so sparsam sind wie ein Diesel. „Gerade in der Kleinwagenklasse, in der unteren Mittelklasse sind die Verbrauchsunterschiede zwischen Dieselmotoren und direkteinspritzenden Benzinmotoren so gering, dass sich häufig der Diesel bei den Preisen, die wir im Moment haben, gar nicht mehr lohnt“, beschreibt ADAC-Mann Meintz die Entwicklung.

Argument Nr. 3: Hoher Wiederverkaufswert

Über Jahrzehnte galt die Regel: Diesel lassen sich als Gebrauchtwagen besser wieder verkaufen als Benziner. Weil die Vorteile beim Spritpreis und beim Verbrauch aber geringer werden, stimmt auch das Argument nur noch selten. „Auf jeden Fall gilt: Je stärker sich der Dieselpreis an den Benzinpreis annähert, umso schlechter werden die Wiederverkaufswerte für den Diesel werden. Und die Unsicherheiten, die heute im Dieselpreis liegen, werden zum Verfall der Wiederverkaufswerte beitragen“, gibt Professor Dudenhöffer zu bedenken.

Die Wahl des richtigen Autos war also nie so schwierig wie heute, meint Dr. Peter Meintz: „Es gibt heute keine Faustformel mehr. Man muss das individuell ausrechnen. Es gibt Fahrzeugklassen, da muss man 40.000 bis 50.000 Kilometer fahren, damit sich der Diesel rechnet, und es gibt Fahrzeugklassen, da rechnet er sich nie.“

Einige Fahrzeughersteller bieten jetzt den Diesel als günstigstes Einstiegsmodell an. Zufall oder Absicht? Klar ist jedenfalls: Das ist eine ganz neue Variante und ein Grund mehr, beim Autokauf vorher alles gründlich durchzurechnen.

Autor:

Thomas G. Becker

Stand: 18.04.2011 Quellenlink siehe oben.

Nach dieser Reportage gibt es Fahrzeugklassen da rechnen sich die Mehrkosten eines Agrarmotors niemals---eine Behauptung die ich nun gerne von Mazout kommentiert hätte :D

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