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- Diesel kommen nicht durch die neue ASU-Merssung. Auch wegen AGR-Rate?
Diesel kommen nicht durch die neue ASU-Merssung. Auch wegen AGR-Rate?
Hallo Zusammen,
man hört es immer wieder, da jetzt die Partikel bei der neuen ASU Messung geprüft werden, fallen diverse Fahrzeuge aus der zulässigen Messung raus. Somit nicht bestanden!:mad:
Da ich bei meine 535D die AGR-Rate auf 0,7 habe setzen lassen, könnte mir die ASU auch Probleme bereiten:confused:
Jemand Erfahrung damit?
Danke.
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12 Antworten
Der Motor wird bis zum anschlag gedreht. Das AGR ist nur im teillastbereich aktiv, sprich bis ca 2000 rpm.
Also sollte das AGR nicht Problematisch sein
OK, danke für die Info.
Kann es sein das bei Modellen vor 2013, diese Prüfung gar nicht gemacht wird?
Meiner ist von 2011.
Die Partikelzählung wird nur bei Fzg. ab Euro 6 gemacht. Rest wie bisher Trübungstest.
Und die AGR Rate hat mit Ruß nichts zu tun bzw. wenig AGR bedeutet weniger Ruß. Bei Abregeldrehzahl aber egal.
Also, es gibt so oder so keine negativen Auswirkungen der Änderung der AGR Rate auf den Feinstaubausstoß
Habe meine AGR-Rate auf 1,5.
Bei der Prüfung vor 2 Tagen......700 Partikel auf 1cm3 bei erlaubten 250000......
Also keinerlei Probleme.........
Habe bei meinem 2016 einige Komfort Codierungen vornehmen lassen, dabei wurde die Agr Rate auch verstellt.
Weiß aber jetzt nicht mehr auf welchen Wert.
Welcher Wert ist den Serie beim 530d aus 2015 ?
Wieso hat einer von euch 0,7 und der andere 1,5 ?
je nach Baujahr/Softwarestand hat man andere Werte die man einstellen kann.
Serie (Standard) ist 0,0
Vor allem ist es auch von der Motorisierung abhängig.
Und ab Softwarestand 2018 geht es gar nicht mehr.
Ich würde mir davon grundsätzlich nicht zu viel erwarten. Da sich die Abgaswerte immer innerhalb der Norm bewegen müssen, ist die Anpassung nur gering.
Zitat:
@allesgeht schrieb am 6. Oktober 2023 um 18:20:28 Uhr:
OK, danke für die Info.
Kann es sein das bei Modellen vor 2013, diese Prüfung gar nicht gemacht wird?
Meiner ist von 2011.
Euro 5 = noch keine Partikelmessung
In der Schweiz wird ab Euro 5b und höher gemessen. Da die Schweiz in aller Regel das EU-Recht im Sinne der eropäischen Vereinheitlichung in technischen Bereichen analog erlässt, gehe davon aus, dass es in D und A auch so ist.
Hier der Auszug aus der amtlichen Mitteilung (Stand November 2022):
Zitat:
@Stadtstreicher1 schrieb am 6. Oktober 2023 um 18:26:43 Uhr:
Die Partikelzählung wird nur bei Fzg. ab Euro 6 gemacht. Rest wie bisher Trübungstest.
Und die AGR Rate hat mit Ruß nichts zu tun bzw. wenig AGR bedeutet weniger Ruß. Bei Abregeldrehzahl aber egal.
Also, es gibt so oder so keine negativen Auswirkungen der Änderung der AGR Rate auf den Feinstaubausstoß
Die Autos werden nach dem neuen prüfzyklus nicht mehr bis an die abregelgrenze gedreht. Von daher hat AGR sehr wohl Einfluss auf das Ergebnis. Ich bin aber mit AGR Off ebenfalls problemlos durch die Prüfung gekommen. Hoffentlich kommen die nicht noch auf die Idee, aus einer zu niedrigen Anzahl an Partikeln zu schlussfolgern, dass AGR inaktiv ist :D
Aber es werden ohnehin die Rußpartikel gezählt. Diese lassen in erster Linie nur erkennen, ob mit der DPF alles grün ist.
Alles in allem sollte es bei „AGR off“ etwas mehr Partikel im Abgas geben, da ein Teil der Abgase und Partikel nicht wieder mit eingesaugt werden um an der Verbrennung teilzunehmen.
Somit läuft der gesamte Abgasstrom nach dem Ausstoßen in Richtung DPF und der filtert eine enorm hohe Anzahl an Partikeln heraus bevor die Messsonde anfängt zu „zählen“.
Daher gehe ich davon aus, dass die erhöhte Anzahl durch diese Anpassung nicht wirklich in die Gewichtung fällt da der DPF vieles zurückhält / herausfiltert.
Damit lässt sich halt, wie steffmaster78 schrieb, nur erkennen ob der DPF in Ordnung ist, mehr nicht.
Stickoxide können so nicht festgestellt werden, ohne Motorlast aufzubringen sowieso schwer. Und wenig Partikel = AGR off ist eigentlich keine logische Schlußfolgerung.
Als Vergleich, mein F11 520d der knapp an die 300.000 km nagt bringt es auf eine Anzahl von 300 bis 500 Partikel pro Messstrecke. Erlaubt sind maximal 250.000. Somit gibt es noch genug Spiel nach oben.
Grüße
Zitat:
@Lorch83 schrieb am 16. Oktober 2023 um 07:46:56 Uhr:
Alles in allem sollte es bei „AGR off“ etwas mehr Partikel im Abgas geben, da ein Teil der Abgase und Partikel nicht wieder mit eingesaugt werden um an der Verbrennung teilzunehmen.
...
Stickoxide können so nicht festgestellt werden, ohne Motorlast aufzubringen sowieso schwer. Und wenig Partikel = AGR off ist eigentlich keine logische Schlußfolgerung.
Grüße
Nur mit Frischluft, also ohne Beimengung von Abgasen, ist die Verbrennung sauberer, es entsteht weniger Ruß.
