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Diesel im Sportwagen?

Themenstarteram 12. Mai 2006 um 14:27

Hallo,

ich stelle diesen Artikel ins Porsche-Forum, weil es hier um Sportwagen geht. Ausserdem finde ich dieses Thema ausgesprochen spannend.

Was denkt ihr, wird sich der Diesel in Sportwagen durchsetzen?

Und wenn man alle staatlichen Einschränkungen (wie KFZ-Steuer usw.)weglassen würde, hätte dann ein Benzinmotor überhaupt noch eine Daseinsberechtigung? Ein Benziner ist doch nur in der Laufruhe, in der Lebensdauer und der Sauberkeit der Abgase überlegen. Abgesehen von der LAufrauhe müsste man diese Probleme technisch in den Griff begommen.

Was denkt ihr, haben Benziner noch eine Existenzberechtigung?

Viele Grüße

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238 Antworten
am 29. Juni 2006 um 13:04

Zitat:

Was zählt ist seine Zeit auf der Rennstrecke und die Fahrbarkeit dabei. Wenn er da taugt, taugt er. Taugt er da nicht, ist der Motor im Cayman unnütz.

Tatsache.

Und ohne die technische Möglichkeit den Punkt von Pmax beim Diesel stark nach oben zu verschieben wird ers wohl schwer haben

@jogga

Hast du nochmals versucht mir deine email adr. zu senden?

am 29. Juni 2006 um 13:46

Zitat:

Original geschrieben von paulimaxx

Porsche will mit dem neuen Cayman auch einen Cayman D herausbringen. Richtig! Einen Diesel. Man mag es kaum glauben, aber es wird ein 6Zylinder-Boxer mit 6(!!!) Turboladern entwickelt. Dieser soll eine Leistung von 270PS und ein göttliches Drehmoment von 540Nm entwickeln. Die Endgeschwindigkeit wird aufgrund der geringen Leistung nur 265 km/h betragen. Dafür steckt der Diesel den Cayman mit Benzinmotor beim Durchzug in die Tasche. Alle die bisher meinten, dass solche Autos zuviel verbrauchen und damit der Umwelt schaden, an die wurde auch gedacht Der Cayman D soll lediglich 8,5 Liter im Durchschnitt und 12 Liter maximal verbrauchen. Und er wird serienmäßig mit modernen Russfiltern ausgestattet sein.

Der Motor wird vorerst nur mit der Tiptronic geliefert, da die jetzigen Schaltgetriebe mit der enormen Kraft überfordert wären. In Planung steht allerdings schon ein 7Gang-Schaltgetriebe.

;)

und wo sollen die 6 (!!!) turbolader hinpassen?

ciao

tele

So jetzt gibs mehr Details:

2007 wird den Cayman-Fans dann ein neuer Geruch aus den vier Endrohren der neuen Auspuffanlage in die Nase steigen, Diesel. Zurzeit entwickelt Porsche, auf Basis des Boxer, einen Diesel mit neuester Common-Rail-Technologie und Vierventil-Technik. Unterstützung erhält die Weissacher Sportwagenschmiede dabei von Alfa Romeo, weltweit führend in der innovativen Motorentechnik. Der Hubraum des neuen Diesel-Aggregats wird 3,8 Liter betragen, verteilt auf 6 Zylinder. Für die entsprechende Leistung sorgen sechs parallel geschaltete Mini-KKK-Turbolader, pro Zylinder einer, die mit 0,3 Bar arbeiten. Durch die Anzahl und Anordnung der Turbolader wird die bekannte Anfahrschwäche eines Turbodiesels vermieden. Die Ausbeute der Zwangsbeamtung soll bei rund 270 Pferdestärken liegen.

Ein Großteil der Motorkomponenten wird aus Keramik bestehen, was den Nachteil des höheren Motorgewichts eines Diesels gegenüber einem Benzinmotor weitgehend kompensiert. Der 3,8 Liter Diesel wird voraussichtlich nur zehn Kilogramm schwerer werden als der Benzin-Boxer. Die Agilität beim Fahren bleibt somit erhalten.

Freunde des Drehmoments und der daraus resultierenden Beschleunigungselastizität wird das Herz im neuen Cayman D höher schlagen. 540 Newtonmeter soll das neue Dieseltriebwerk auf die Kurbelwelle stemmen. Vermutlich wird der Wert für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h bei 4,5 Sekunden liegen, der GT2 mit 462 PS benötigt dagegen 4,7 Sekunden. Kurzum ein Bullentriebwerk.

Abstriche muss der 3,8 Liter Boxerdiesel dagegen in der Höchstgeschwindigkeit machen, die bei cirka 265 Stundenkilometer liegen wird. Zum einen leistet der Diesel "nur" 270 PS und es gibt ihn vorerst allein mit der Porsche-Automatik Tiptronic. Die Kräfte des Drehmoments würden zurzeit jedes Schaltgetriebe schlagartig in seine Einzelteile zerlegen. Erst später soll es die neue Porsche Doppel-Kupplung (PDK), mit den Kräften des 3,8 Liter Diesels aufnehmen können. Experten vermuten sogar als 7-Gang-Schaltgetriebe, ausgelegt für eine Maximalbelastung von 1.000 Newtonmeter.

Tankwarte werden zukünftig Tränen in den Augen haben, wenn der Diesel-Porsche vorbeibraust. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 8,5 Litern pro 100km liegen, der Maximalverbrauch bei 12 Litern. Zu dem wird der Motor durch den Einsatz von Peugeot-Russfiltern extrem Schadstoffarm sein. Nach Aussage von Porsche wird der Cayman D erstmals eine Symbiose von Kraft und Sportlichkeit, gepaart mit Sparsamkeit und ökologischer Effizienz darstellen.

Ist der neue Cayman D aber erstmal erschienen, der Zündschlüssel umgedreht, dass Gaspedal niedergedrückt, ist ihr Zorn schnell wieder verraucht. Vermutlich auch diesmal. Europaweit steigt der Absatz von Wagen mit Dieselmotoren, die in stetiger Zahl die Überholspur der Autobahn beherrschen. Nichts erinnert mehr an lahme Enten, die über die Fahrbahn schleichen. Weshalb sich Porsche auch entschlossen hat den Cayman D zu entwickeln um ihn als neue technische Ikone des 21. Jahrhunderts zu präsentieren. Nach Schätzungen aus der Porsche-Zentrale in Weissach, werden ab dem Jahre 2007/2008 europaweit dreißig Prozent aller verkauften Cayman mit dem 3,8 Liter Diesel-Boxer ausgestattet sein.

Über den genauen Preis ist noch nichts bekannt, wird aber vermutlich 3.500 Euro über dem des Benziners (nicht S) liegen. Eine interessante Frage bliebe noch zu klären: Wie wird der Cayman mit dem Diesel-Boxer klingen? Darüber schweigt sich Porsche aus. Lassen wir uns überraschen.

;)

am 29. Juni 2006 um 14:05

Hiermit möchte ich Kermit den Frosch zitieren:

"Applaus, Applaus, Applaus." :-D

Warum nicht, hört sich doch verlockend an. Und eins steht fest, sobald der Diesel einen großen Sprung macht, wird die Entwicklung bei den Ottomotoren auch wieder intensiever vorangetrieben. Was uns da wohl noch alles erwartet?

am 29. Juni 2006 um 14:30

so gerne ich deinen zeilen glauben würde, ohne quellenangabe in einem solch polarisierendem fall gehts leider nicht :)

diese fakten und das momente verhalten von porsche passen meiner meinung nach nicht zusammen

ciao

tele

am 29. Juni 2006 um 14:36

Zitat:

Original geschrieben von televon

so gerne ich deinen zeilen glauben würde, ohne quellenangabe in einem solch polarisierendem fall gehts leider nicht :)

diese fakten und das momente verhalten von porsche passen meiner meinung nach nicht zusammen

ciao

tele

Vor allem 6 Einzellader... würde ja einem aufgeladenen 1 Zylinder Motor entsprechen. Wie willst du da einigermassen den Ladedruck unter den einzelnen Zylindern synchronisieren? Und vor allem hast du in dem Fall keinen 2. Zylinder der in dem Moment Abgasdruck liefert wenn der 1. Ladedruck benötigt. Man hätte also einen höchst ungünstigen Drehzahlverlauf des Laufzeugs.

Oder wollen sie erst das Abgas aller Zylinder 6in1 sammeln, dann auf die 6 Turbinen verteilen und dann wieder in einen Auspuffstrang zusammenführen?

Ich tendiere mal auf Aprilscherz.

Zudem wäre die Erwähnte Literleistung absolut nichts besonderes. Der 3L Doppellader Diesel übertrifft diese Werte Heute schon bei weitem.

am 29. Juni 2006 um 15:41

Ich könnte gut auf Krokodile mit (Diesel-)Blähungen verzichten.

Die Dinger stinken eh schon wenn man sie vor sich hat.

Da MUSS man ja förmlich überholen... :D

Bin aber der Meinung, daß diese (nett gestaltete!) "Info"

eher in das Reich der Fabeln einzuordnen ist.

Gruss

Zitat:

Original geschrieben von aurian

Ich tendiere mal auf Aprilscherz.

Ist ein Auszug von Spiggl.de, das ist ´ne Satireseite.

Wundert mich, dass das noch keinem aufgefallen ist. ;)

am 29. Juni 2006 um 16:41

somit hätten wir das auch geklärt.

mich würde noch etwas zum thema interessieren.

angenommen man würde einen dieselmotor (die im regelfall schwerer sind als benziner) als mittelmotor einbauen, wie würde sich das kurvenfahrverhalten ändern?

denke dass es ruhiger werden könnte, allerdings beim wirklichen grenzbetrieb auf der rennstrecke drückt die masse natürlich nach aussen.

sofern ich recht habe, stünde einem wirklich sportlich ambitioniertem diesel in diesem sinne nichts im weg.

ciao

tele

am 29. Juni 2006 um 17:56

Jedes Kilo Fahrzeuggewicht ist Gift für die Dynamik. Was du gewinnst ist ein besseres Verhältnis von gefederter zu ungefederter Masse. Also Komfort.

Zitat:

Original geschrieben von tomato

Ist ein Auszug von Spiggl.de, das ist ´ne Satireseite.

Wundert mich, dass das noch keinem aufgefallen ist. ;)

endlich - aber bei Thema Porsche und Diesel mußte ich das einfach nochmal bringen

;)

am 30. Juni 2006 um 18:24

Zitat:

Original geschrieben von paulimaxx

Der Motor wird vorerst nur mit der Tiptronic geliefert, da die jetzigen Schaltgetriebe mit der enormen Kraft überfordert wären. In Planung steht allerdings schon ein 7Gang-Schaltgetriebe.

;)

Da scheint ja jemand außergewöhniche Infos zu haben.

Schon erstaulich da sonst alles so stark abgeschottet ist, das selbst Porschemitarbeiter mehr Infos aus der Presse als aus dem Konzern erhalten.

Wie sieht es mit dem DSG oder PDK aus?

Kommt das schon im 997 Targa zum einsatz?

am 3. Juli 2006 um 6:00

Ich will hier nicht klugscheissen, aber soweit ich weiss war einer der ersten Porsche ein Diesel.

Der hatte einen Sitz, breite Reifen und mehrere Gänge. Der hatte soviel Drehmoment, der konnte ohne Probleme einen gefrorenen Acker umpflügen.

Aber mal Spass beiseite. Es ist schon ein wenig erstaunlich, wie allergische einige auf das Thema Diesel reagieren.

Die Leistungen, die Diesel mittlerweile bringen, sind erstaunlich.

Es gibt sogar einen Roadster mit Audi Tdi Motor, der in knapp drei Sekunden auf 100 ist, Durchzug hat ohne Ende und eine relativ hohe Endgeschwindigkeit( keine Ahnung wieviel, ist auch nicht so wichtig).

Gerade Sportwagen oder ( teilweise) der Motorsport sind quasi ein Schlachtfeld für Entwicklungen, die später nach unten durchgereicht werden zu anderen Klassen. ( Mittelklasse, Kompakte etc...)

Angesichts dessen wundert es mich, dass erst eine Firma wie Audi daherkommen muss um einen Le Mans Renner aus Diesel zu bauen.

Wieviel Lorbeeren haben sich da manche Firmen entgehen lassen?

Es wäre doch für die Firma Porsche recht leicht gewesen Motoren zuzukaufen aus den Beständen einer anderer Stuttgarter Firma...

Deren Aggregate wären sicherlich leicht einbaufähig gewesen. Leistungsstark sind sie allemal.

am 3. Juli 2006 um 7:14

Zitat:

Original geschrieben von jameshammett

Ich will hier nicht klugscheissen, aber soweit ich weiss war einer der ersten Porsche ein Diesel.

Der hatte einen Sitz, breite Reifen und mehrere Gänge. Der hatte soviel Drehmoment, der konnte ohne Probleme einen gefrorenen Acker umpflügen.

Das war aber auch kein Sportwagen :D ok Cayenne ist auch kein Sportwagen von daher wäre ein Diesel dort noch Absatzsteigernd... Frage ist nur, ob der gestiegene Absatz den Wegfall der 911er kompensieren kann, deren Fahrer sich jetzt total verarscht fühlen ;)

 

Zitat:

Es wäre doch für die Firma Porsche recht leicht gewesen Motoren zuzukaufen aus den Beständen einer anderer Stuttgarter Firma...

Deren Aggregate wären sicherlich leicht einbaufähig gewesen. Leistungsstark sind sie allemal.

? z.B.? Das 4 Liter Hubraum Teil welches so schwer ist, das man in der E-Klasse nichtmal eine Kombiversion davon anbieten kann? :D

Zitat:

Original geschrieben von jameshammett

Es ist schon ein wenig erstaunlich, wie allergische einige auf das Thema Diesel reagieren.

Ganz im Gegenteil. Ich finde es erstaunlich, wie viele Diesel im Sportwagen haben wollen. Aus technischer Sicht ist er aber einem Benziner in jeder Disziplin unterlegen.

Jede Wette der 400CDI von Mercedes kostet den Elfer "einige" (:D) Sekunden auf der Nordschleife. Nach fünf Runden platzt er eh, aber das ist eine andere Geschichte ;)

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