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Diesel contra Benziner

Themenstarteram 3. Oktober 2006 um 11:20

Hallo ins Forum,

warum fahren hier die meisten eigentlich einen Diesel?

Aus Kostengründen bei Vielfahrern kann ich ja verstehen, aber aus welchen Gründen noch?

Mein erster Benz, vor ca. 28 Jahren, war ein E200 D. Den hatte ich so ca. 8 Monate. Danach kam ein E240 D mit 72 PS und den hatte ich 2 Jahre. Dann war Schluß mit Diesel!!

OK, diese Fahrzeuge kann man mit den heutigen nicht vergleichen. Aber auch nach einigen Probefahrten mit den jetzigen kann ich mich nicht für einen Diesel begeistern.

Also meine Frage: Warum fahren hier die meisten einen Diesel?

Beste Antwort im Thema

Was für eine Frage überhaupt....

Diesel od. Benziner

Die einen bevorzugen das eine , die anderen das andere.

Dabei hat jeder das ausgesucht was ihm am besten gefällt.

Fakt ist doch, daß es beide sehr schöne, harmonische Motoren sind.

Oder ?

JV

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Hallo,

ich komme immer mehr zu der erkenntnis

das in eine feine e-klasse ein benziner gehört.

am besten 6 oder 8 zylinder.

gruß

kemen

So langsam sollte man sich hier mal wieder einen anderen Thema zuwenden, wie hieß das gleich nochmal? ;)

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

aber i c h habe bis jetzt immer noch nicht begriffen, wo der Vorteil sein soll, wenn ich

z u s ä t z l i c h und d a u e r n d einen schweren E-Motor und einen schweren, großen, erfahrungsgemäß auch potentiell anfälligen und sehr teueren Batteriepack

"spazieren fahre" ???

Wenn so ein Akku vernünftig konstruiert, gut gekühlt wird und eine gute Ladestrategie hat, kann der nahezu gar nicht kaputtgehen im Gegensatz zu irgendwelchen mechanischen Bauteilen. Die Starterbatterie wiegt auch eine Menge, die kann man je nach Konzept auch einsparen; Lichtmaschine und Anlasser auch. So ein Prius hat nicht mal ein "richtiges" Getriebe. Für 20kg bekommt man schon einen recht leistungsfähigen E-Motor.

Zitat:

durch v er l u s t r e i c h e Umwandlung / Speicherung aus dem eigenen

Bord-Verbrennungsmotor . . .

Wäre es nicht sinnvoller, das gleich -ohne diese Verluste- an die Antriebsräder weiterzugeben ???

Naja, da sind die Entwickler gefordert, die Strategie so einzurichten, dass am Ende bessere Wirkungsgrade herauskommen. Der Großteil der Leistung geht ja auch direkt an die Räder. Bei sehr niedriger Leistungsabgabe ist ein Benziner extrem ineffizient (ein guter Grund, einen Diesel zu kaufen...), daher schaltet man diesen entweder komplett ab oder erzeugt zusätzlich Strom, um eine höhere Last zu bekommen. Die Software muss entscheiden, was in jeder Fahrsituation das Beste ist, und das ist nicht ganz leicht so hinzubekommen.

 

Zitat:

oder aus ebenfalls verlustbehafteter "Gewinnung" in einem Kraftwerk und

viel schlimmer, den danach d r a s t i s c h e n (Leitungs)-Verlusten bis zur endgültigen Entnahme aus der Steckdose. Und dann nochmaligen "Speicher"-Verlusten bis er dann

- endlich mal - irgendwann zum Fahren verwendet werden kann . . .

Die Leitungsverluste bei uns liegen irgendwo bei 3%, das ist eher harmlos.

 

Zitat:

T O L L ! ! ! Wirklich T O L L so ein Hybridantrieb !!!

Ja, schon ;)

 

Die gesamten (Leitungs)-Verluste Kraftwerk bis Steckdose 3% . . .

Habe die letzten 20 Jahre selten so herzhaft lachen müssen !!!

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Die gesamten (Leitungs)-Verluste Kraftwerk bis Steckdose 3% . . .

Habe die letzten 20 Jahre selten so herzhaft lachen müssen !!!

Was du so alles lustig findest...

Hier steht, dass es 4% sind, ok, da war ich viel zu optimistisch ;)

http://www.energie-welt-dnk.com/.../Energie_f_Deutschland_2003.pdf Seite 69.

Das halte i ch für schlicht falsch oder Augenwischerei oder sonstwas.

Wenn Du mal etwas herumgoogelst kommt Du auch immer wieder auf ganz

andere Angaben, z.B. 75% (letzte Zeile) bei

http://www.kbhandelszentrum.de/.../...__photovoltaik_solarstrom.krasch

Dazu kommen dann noch die Verluste bei der Stromerzeugung i m Kraftwerk,

das im "Normalfall" auch nur einen Wirkungsgrad von vielleicht 30% hat . . .

Zitat:

´...

So schwierig wäre es nicht, den Verbrauch zu senken, wenn auch "etwas" teuerer: Macht die Autos um 1/3 (oder mehr) leichter, und viele werden staunen, was dabei rauskommt. Gewichtsreduktion wäre leichter und schneller zu realisieren, als im Motorenmanagement da und dort noch einen hundertstel Liter rauszupressen. Und da ist meiner bescheidenen Meinung nach der Prius (und andere schwere Zwitter) in die falsche Richtung entwickelt (siehe z. B. Cayenne Hybrid).

Gruß

manche verstehen nicht oder wollen nicht verstehen, man kann das Gewicht des Fahrzeugs so stark reduzieren und die Motoren so sparsam machen, wie man will- die Physik lässt sich nicht austricksen: Gewichtseinsparung reduziert den Energiebedarf zur Beschleunigung - Wiederverwendung der Bremsenergie vermeidet ihn praktisch völlig.

Ob man durch Gewichtsreduktion oder Modifikation am Motor jemals den Punkt erreicht, an dem sich ein Hybrid tatsächlich nicht mehr rechnet, wage ich zu bezweifeln, da kein Anbieter von Hybridtechnik daran gehindert ist, das Gewicht seines Fahrzeuges ebenfalls zu reduzieren oder den Motor zu otpimieren. Mal abgesehen davon, dass es sich dabei nicht um alternative, sondern komplementäre Techniken handelt (sie ergänzen sich) .

Bei 120 konstant (Tempomat) verbraucht mein Diesel ca. 5.8 l, lade ich die für einen Hybridantrieb erforderlichen 120 kg zu, steigt der Verbrauch auf ca 6.0 l. Fahre ich jetzt mit dem Ziel, ca 120 km/h Reisegeschwindigkeit (nicht Durchschnitt) zu erreichen auf einer belebten Strecke, erreiche ich im realen Leben leicht 7,0 l Verbrauch (und mehr) . Der Mehrverbrauch durch Beschleunigung (1 l) liegt deutlich über dem Mehrverbrauch durch das Gewicht des Hybridantriebs (0,2 l) und wird im Idealfall komplett durch Wiederverwendung der Bremsenergie eingespart. Bei einer gerechneten Lebensdauer von 200.000 KM (Mercedes) wären das ca 2.000 l Treibstoffersparnis, bei einem entsprechenden Anteil Stadtverkehr oder längerer Nutzungsdauer auch noch mehr.

Das in etwa liesse sich durch eine Hybrid bei einem 220 CDI einsparen. Bei den derzeitigen Dieselkosten reden wir hier von ca. 2400 €, da macht sich ein Hybridantrieb also bezahlt, bzw. kostet vermutlich nicht mehr, als man am Sprit einspart.

Das kann jeder, der den Dreisatz beherrscht (lt. Lehrplan also jeder Deutsche mit Hauptschulabschluss) nachvollziehen, da braucht man keine abenteuerlichen Zahlen zu schätzen, wie etwa einen 90 %igen Leitungsverlust im Stomleitungsnetz.

Aus den Beiträgen von Rambello merkt man aber, dass er das Prinzip des Hybrid (Wiederverwendung von Bremsenergie und nicht Aufladung der Batterie im normalen Fahrbetrieb wie ein Fahrraddynamo ) nicht verstanden hat oder verstehen will.

Um den Zusammenhang zum Forum wieder her zu stellen: kommt ein Mercedes (C oder E) mit 220 er Dieselhybrid auf den Markt, - ich werde ihn kaufen, sobald mein nächster Wagen dran ist.

Gruss

Christoph

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Das halte i ch für schlicht falsch oder Augenwischerei oder sonstwas.

Wenn Du mal etwas herumgoogelst kommt Du auch immer wieder auf ganz

andere Angaben, z.B. 75% (letzte Zeile) bei

http://www.kbhandelszentrum.de/.../...__photovoltaik_solarstrom.krasch

Die spinnen wohl ein bisschen...

Die Stromversorgung wäre ja komplett unbezahlbar bei solchen Verlusten. Ich habe es nicht nachgerechnet, aber da müssten ja schon die Leitungen glühen ;)

Kannst auch mal zu den Energieversorgern schauen, das passt eher zu den 4%:

http://...rwe-transportnetzstrom.com/.../netzverluste-page.html

http://www.vattenfall.de/.../index.jsp

http://www.vattenfall.de/.../index.jsp

Zitat:

Dazu kommen dann noch die Verluste bei der Stromerzeugung i m Kraftwerk,

das im "Normalfall" auch nur einen Wirkungsgrad von vielleicht 30% hat . . .

Da geht schon deutlich mehr heutzutage. Die ältesten Braunkohlekraftwerke vielleicht schon noch.

@chmae

Preisfrage: Was wird wohl leichter umzusetzen sein? Gewichtseinsparung oder Bremsverzicht? :rolleyes:

Bitte nicht realitätsfremd werden und mit Zukunftsmusik anfangen zu argumentieren. Sogar bei Autoreifen sind noch über 30% Einsparung des Rollwiderstands drin. Und so kann man sicher noch fortfahren.

Zitat:

Original geschrieben von chmae

Um den Zusammenhang zum Forum wieder her zu stellen: kommt ein Mercedes (C oder E) mit 220 er Dieselhybrid auf den Markt, - ich werde ihn kaufen, sobald mein nächster Wagen dran ist.

Ich weiß von 85 Priusfahrern, welches Auto sie vorher gefahren haben. Da sind 4 C-Klassen und 2 E-Klassen dabei. Von einem der E-Klassen-Ex-Fahrer weiß ich, dass sich der sofort wieder einen Mercedes kaufen würde, wenn es diesen mit Hybridtechnik geben würde. Das sind ja nicht alles "Japaner-Fans", sondern einfach Leute, die eine technologisch fortschrittliche und sparsame Lösung haben wollen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Bartman

@chmae

Preisfrage: Was wird wohl leichter umzusetzen sein? Gewichtseinsparung oder Bremsverzicht? :rolleyes:

Oder einfach Energierückgewinnung beim Bremsen?

Rückgewinnung ist doch wieder mit Mehrgewicht verbunden. Speichern bedeutet nach momentaner Akkutechnik auch noch großen Verlust. Also Gewicht. :D

Zitat:

Original geschrieben von Bartman

@chmae

Preisfrage: Was wird wohl leichter umzusetzen sein? Gewichtseinsparung oder Bremsverzicht? :rolleyes:

Bitte nicht realitätsfremd werden und mit Zukunftsmusik anfangen zu argumentieren. Sogar bei Autoreifen sind noch über 30% Einsparung des Rollwiderstands drin. Und so kann man sicher noch fortfahren.

Klar, wer aufs Bremsen verzichtet ist schneller (und länger) tot. Habe ich auch nicht vorgeschlagen. Es geht doch darum, die Energie beim Bremsen nicht in Form von Wärme an die Umwelt ab zu geben, sondern in einer Batterie zu speichern und bei Bedarf wiederzuverwenden. Falls jemand den Prius nicht mag, der ICE macht das auch, nur muss er die Batterie nicht mitschleppen, er speist ein. (Antriebsleistung 13 MW)

Dem steht die Reduktion des Rollwiderstandes ja nicht entgegen. Nur wenn wir alle Möglichkeiten ausnutzen, können wir auch in Zukunft noch kräftig aufs Gaspedal drücken . Gruss Christoph

Gegen das Speichern der (im Durchschnitt) "bisschen" Brems-Energie in großen fast verschleißfreien Kondensatoren beim "Mild-Hybrid" und das Abgeben beim nächsten Beschleunigungsvorgang oder das Wieder-Anwerfen des Motors damit an der Ampel habe ich ja nichts einzuwenden.

Von einem V o l l - Hybrid wie z.B. den Prius bzw. dem Fahren mit E-Motor aus einer Batterie halte ich aber g a r n i c h ts !

Nur Geschäftemacherei bzw. ein Marketing-Gag um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Und unsere ahnungslosen Politiker wollen sich auch nur - auf Kosten

der Autofahrer . . . damit profilieren ! "Wir tun was"

Es ist und bleibt viel zu viel teuerer - und auf lange Sicht anfälliger - Aufwand,

der die Kosten bzw. die Gesamt-Umweltbelastung bei der Herstellung/Entsorgung für

"all den Krempel " n i e wieder hereinholt !!!

 

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Gegen das Speichern der (im Durchschnitt) "bisschen" Brems-Energie in großen fast verschleißfreien Kondensatoren beim "Mild-Hybrid" und das Abgeben beim nächsten Beschleunigungsvorgang oder das Anwerfen des Motors an der Ampel habe ich ja nichts einzuwenden.

Von einem V o l l - Hybrid wie z.B. den Prius bzw. dem Fahren mit E-Motor aus einer Batterie halte ich

g a r n i c h ts !

Problem ist bloß, dass das mit den Batterien problemlos funktioniert und einigermaßen bezahlbar ist, Kondensatoren sind es noch nicht.

Zitat:

Es ist und bleibt viel zu viel teuerer - und auf lange Sicht anfälliger - Aufwand,

der die Kosten bzw. die Gesamt-Umweltbelastung bei der Herstellung/Entsorgung für

"all den Krempel " n i e wieder hereinholt !!!

Wenn es nur irgendeinen Grund geben würde, die Batterien für anfällig zu halten. Das ist ja kein Akkuschrauber ;)

Dass die trotz einiger Mängel beim Prius 1 über 300.000km halten und nur extrem selten ausfallen spricht eine andere Sprache... Da passiert einfach nichts, Probleme würde es nur geben, wenn sie zu weit entladen oder überladen werden und dadurch überhitzen. Mir ist so eine Batterie (die sich theoretisch auch überholen lässt, indem man nur die defekte Zelle wechselt) lieber als diese Hochdruck-Einspritzpumpen, die kaum weniger kosten...

So eine Batterie verschlingt etwa die Energie von 150 Litern Benzin, davon geht die Bilanz auch nicht baden ;)

Themenstarteram 18. September 2007 um 14:14

in welchem Forum sind wir hier eigentlich?

Toyota Prius,was ist das???

Zitat:

Original geschrieben von mcaudio

in welchem Forum sind wir hier eigentlich?

Toyota Prius,was ist das???

Ein Fahrzeug mit einer Technik, die Mercedes (leider) erst noch zur Serienreife bringen muss / will ;) Wird hier eher beispielhaft diskutiert - vermutlich weil sich Hybrid (egal ob mild oder voll) mit Diesel und Benziner kombinieren lässt :)

Grüsse Christoph

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