Diesel contra Benziner
Hallo ins Forum,
warum fahren hier die meisten eigentlich einen Diesel?
Aus Kostengründen bei Vielfahrern kann ich ja verstehen, aber aus welchen Gründen noch?
Mein erster Benz, vor ca. 28 Jahren, war ein E200 D. Den hatte ich so ca. 8 Monate. Danach kam ein E240 D mit 72 PS und den hatte ich 2 Jahre. Dann war Schluß mit Diesel!!
OK, diese Fahrzeuge kann man mit den heutigen nicht vergleichen. Aber auch nach einigen Probefahrten mit den jetzigen kann ich mich nicht für einen Diesel begeistern.
Also meine Frage: Warum fahren hier die meisten einen Diesel?
Beste Antwort im Thema
Was für eine Frage überhaupt....
Diesel od. Benziner
Die einen bevorzugen das eine , die anderen das andere.
Dabei hat jeder das ausgesucht was ihm am besten gefällt.
Fakt ist doch, daß es beide sehr schöne, harmonische Motoren sind.
Oder ?
JV
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1391 Antworten
Nun, da Audi schon länger Benzinmotoren mit Abgasaufladung baut, kann ich vielleicht etwas den Turbo beschreiben, wie er z.B im TT Verwendung findet: Die Lager der Turbos sind Keramiklager, die im Öl schwimmen. Das Öl dient also als Zwischenraum im Lager und zur Kühlung der Lager. Läuft der Turbo, muss also genügend Öl in das Lager gepumpt werden. Beim Abschalten des Motors läuft beim Benziner noch etwa 10 Minuten eine elektrische Kühlpumpe für das Turbogehäuse/Wasserkühlung nach.
Wenn jetzt die Lager im Magnetfeld lagern, muss trotzdem mit Öl gekühlt werden. Das Öl wirkt bestimmt auch die Magnet-Zentrier-Kräfte unterstützend.
An das Öl wird beim sportlichen Turbomotor eine etwas höhere Qualitätsanforderung gestellt als bei einem "ruhigen" Sauger.
@Rambello:
Ich kann Deine Bedenken der Standzeit eines Turbos betreffend verstehen. Hatte ich auch, bis ich selbst meinen ersten Turbo/Benziner hatte. Die Bedenken sind unbegründet, der Motor hält genauso lange wie jeder andere auch, die Fahrfreude ist phänominal.
Zitat:
Original geschrieben von -audi-55-max-
die Fahrfreude ist phänominal.
Quatsch! Lang lebe das "Hochleistungsdrehzahlkonzept" des 230 E anno 1988!!!!!
:D
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Zitat:
Original geschrieben von -audi-55-max-
die Fahrfreude ist phänominal.
Quatsch! Lang lebe das "Hochleistungsdrehzahlkonzept" des 230 E anno 1988!!!!!
:D
Ja, deshalb gibt es auch so viele Beschwerden über den "schwachen" V8-RS4.... die ja v.a. von den ehemaligen BiTURBO-RS4-Fahrern kommt ;) :D
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Rambello
Vielleicht kann einer der vielen anderen "Spezialisten", die sonst immer gleich mit einer passenden "Antwort" auf meine Beiträge zur Stelle sind, mit seinem profunden Wissen. weiterhelfen :D
Ich g l a u b e, Motoröl sollte so um die 60° betrieben werden, über 100° gelten als schon ganz schön hoch, ungefähr bei 250° verdampft es bereits.
Wann es "verkokt", "Ölkohle" bildet, zu Asche verbrennt, kann ich auch nicht sagen.
Auch weiß ich leider nichts über die wirklichen Turbo-L a g e r temperaturen nach einer schnellen Autobahnfahrt.
Ich kann mir aber vorstellen, daß da o.g. Temperaturen im Turbo-Lager
-trotz aller raffinierten konstruktiven Gegenmaßnahmen-
schnell überschritten sein könnten . . .
sodaß eben völlig verschleißfreie und hitzeunempfindliche Turbo-Magnetlager
(besonders für Benziner) schon ein großer Fortschritt wären !
Übrigens, gerade habe ich herumgegoogelt:
Der Turbolader des "Smart" dreht bis zu 324000 Umdr. / Min . . .
das sind 5400 Umdr. / Sekunde . . .
Prost ! Mahlzeit !
Vorab mal, bestimmt 70% von den Turboladerschäden/-defekten, von denen man (hier im Forum) hört, passieren an Dieselmotoren in Verbindung mit variablen Turbinen. Probleme bereitet dabei meistens der Verstellapparat der Turbine, der oft in irgendeiner Weise klemmt. Auch nicht weiter verwunderlich bei der hohen Anzahl der Teile und den auch am Dieselmotor noch recht hohen Abgastemperaturen von um die 850°C. Warum du dich plötzlich bei Ottoturboladern auf die Radiallagerung als die Schwachstelle Nr.1 eingeschossen hast ist mir schleierhaft.
Für die recht einfachen Radiallagerbuchsen werden immer Messingwerkstoffe eingesetzt, was dir als Ingenieur sofort sagen sollte, dass es dort nicht allzu heiß wird. Um zu hohe Temperaturen an den Lagerstellen zu vermeiden, gibt es ein Hitzeschild hinter dem Turbinenrad, dahinter ein Wassermantel und letztlich wird die Lagerstelle auch noch vom Öl gekühlt. Viel schlimmer als die Wärmeleitung durch die Welle wäre, wenn das heiße Abgas direkt ins Lagergehäuse geraten würde, also wenn der turbinenseitige Kolbenring nicht mehr dichtet. Wenn die Welle an der turbinenseitigen Lagerstelle im Betrieb mal bis 300°C und darüber warm wird stellt das keine Probleme dar, es wird ja immer mit reichlich Öl gekühlt und das verkokt erst bei weit höheren Temperaturen. Sobald sich allerdings im Lager nennenswert Ölkohle bildet wird das zwangsläufig zum Fressen des Lagers führen, darum wird dies verhindert. Am Dieselmotor kann man einen zu hohen Wärmeeintrag beim Abstellen noch ohne eine Wasserkühlung vermeiden, beim Ottomotor mit 100°C bis 200°C höheren Abgastemperaturen geht das leider nicht mehr.
Die Radiallagerung an einem Turbolader hat für ein Gleitlager ein erstaunlich großes Lagerspiel (verglichen mit einer KW-Lagerung). Dieses Lagerspiel ist erforderlich um die Pendelbewegungen der Welle (hohe Drehzahl, Restunwucht) zu dämpfen. Die Welle hat im Betrieb nie Kontakt zur Buchse und sollte daher auch keine Verschleißerscheinungen zeigen. Auch in kugelgelagerten Ladern, wo man das Öl nicht zwangsläufig zur Schmierung benötigt wird das Öl zur Kühlung und zur Dämpfung eingesetzt.
Magnet- oder auch Luftlagerung von Wellen kommt nur dort zum Einsatz wo keine Schmiermittel verwendet werden dürfen (z.B. Anwendungen in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie), an einem Abgasturbolader wäre so was schlicht nicht bezahlbar. Eine recht einfache und vor allem billige Gleitlagerung hat sich am Turbolader bislang hervorragend bewährt.
Zitat:
Original geschrieben von TheStig
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Quatsch! Lang lebe das "Hochleistungsdrehzahlkonzept" des 230 E anno 1988!!!!!
:D
Ja, deshalb gibt es auch so viele Beschwerden über den "schwachen" V8-RS4.... die ja v.a. von den ehemaligen BiTURBO-RS4-Fahrern kommt ;) :D
Gruß
Naja, beim 211 scheinen die gußeisernen AMGler den E55 nicht durch den E63 zu ersetzen, weil sie offenbar Leistungsabstriche befürchten. Nachvollziehbar - hat doch Wetterauer bis 950 Nm und 598 PS für den E55 aber nur 530 PS für den E63 im Portfolio.
...nachvollziehbar. ...ist das gleich Phänomen wie bei den RS4.
Nicht nur, dass man den E55 besser tunen kann, viele sagen auch, er wirke schon serienmäßig kräftiger als ein E63, v.a. bei niedrigen Drehzahlen.
Gruß
Ich persönlich fand die Bezeichnung E55 eh besser. Stand irgendwie für Mercedes und viel Power. Ich finde die 63 ist halt nur eine Zahl. Aber was soll's.
Da ein Großteil der Typenbezeichnungen Täuschungen sind, hätten die das 55 ruhig lassen können, passt echt sehr gut ins Bild.
Jetzt hat man das Scherze wie CL55, CL63 und CL65 und keiner weiss, das der 65er in Wirklichkeit der Oberhammer ist und glatt nen nagelneuen S350er mehr kostet als der 63er.
Wundert mich sowieso das man von solchen Maschinen mit Kompressorpower, auf ein Drehzahlsauger setzt, wie beim BMW M5. Die 63er Maschine noch schön aufgeladen, das wäre ein Brett...
Zitat:
Original geschrieben von mcaudio
Ich persönlich fand die Bezeichnung E55 eh besser. Stand irgendwie für Mercedes und viel Power. Ich finde die 63 ist halt nur eine Zahl. Aber was soll's.
Da haben die Jung's doch jetzt festgestellt, dass unser steuerlich geförderters Rabsöl mehr Krebsfördernt ist als der herkömmliche Diesel.
Zitat:
Original geschrieben von mcaudio
Da haben die Jung's doch jetzt festgestellt, dass unser steuerlich geförderters Rabsöl mehr Krebsfördernt ist als der herkömmliche Diesel.
Wow !! Da hast du aber tief gegraben um den Fred rauszukramen...:D
Bevor der Peter mir nachher wieder den Spruch reindrückt, warum ich hierfür wieder einen Neuen aufmachen muß, dann lieber den Alten. Passt doch.
Was ich auch toll finde:
Das Beimischen von diesem Rapszeugs fördert die Rohdung von Urwäldern. Ich würde es als richtig lustig empfinden, wenn es nicht uns alle betreffen würde. :mad:
Unsere lieben Politiker sind eben meist nichts anderes als überbezahlte Marionetten. *meinemeinung*
Gruß
Was ich nie verstehen werde ist, warum testet man so etwas nicht vorher. Da wird dem Volk das als Alternative angeboten und subventioniert und dann stellt sich raus, dass es mehr schädigt als der herkömmliche Diesel.
Als noch viel größerer S c h w a c h s i n n stellt sich -hoffentlich- irgenwann auch noch die
CO2- und Feinstaub-Verarscherei heraus.
Alles nur Geschäftemacherei !!!
Keiner redet über die schon immer vorhandenen ... natürlichen ... und
unbeeinflussbaren ... U n m e n g e n des 30x ... klimaschädlicheren Methangases aus den Böden der Weltmeere und den verfaulenden Pflanzenmassen auf der Erde.
Und darüber, daß 80% ... des Feinstaubes sowieso natürlichen Ursprunges sind.
Und daß selbst, wenn alle in Frage kommenden Diesel-PKW mit Filtern umgerüstet wären, das nur 0,1 % Verminderung bedeuten würde . . .
Und daß die Herstellung ... und spätere Entsorgung ... dieser genialen Filter die Umwelt vielleicht i n s g e s a m t sogar m e h r belastet, als das bisschen gefilterter -und dann doch wieder verbrannter- Staub ...
Und daß gerade die besonders gesundheitsschädlichen ultrafeinen Stäube unter 10 Mikrometer Größe, die tief in die Lunge vordringen, größtenteils gar nicht gefiltert werden ...
Zitat:
Original geschrieben von Rambello
Als noch viel größerer S c h w a c h s i n n stellt sich -hoffentlich- irgenwann auch noch die
CO2- und Feinstaub-Verarscherei heraus.
Und als nächstes erklärt uns Rambello, warum Autoabgase gut für die Umwelt sind und warum man sich nicht darum bemühen sollte, diese zu verrinern. Wir sind gespannt :rolleyes: