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Diesel contra Benziner

Themenstarteram 3. Oktober 2006 um 11:20

Hallo ins Forum,

warum fahren hier die meisten eigentlich einen Diesel?

Aus Kostengründen bei Vielfahrern kann ich ja verstehen, aber aus welchen Gründen noch?

Mein erster Benz, vor ca. 28 Jahren, war ein E200 D. Den hatte ich so ca. 8 Monate. Danach kam ein E240 D mit 72 PS und den hatte ich 2 Jahre. Dann war Schluß mit Diesel!!

OK, diese Fahrzeuge kann man mit den heutigen nicht vergleichen. Aber auch nach einigen Probefahrten mit den jetzigen kann ich mich nicht für einen Diesel begeistern.

Also meine Frage: Warum fahren hier die meisten einen Diesel?

Beste Antwort im Thema

Was für eine Frage überhaupt....

Diesel od. Benziner

Die einen bevorzugen das eine , die anderen das andere.

Dabei hat jeder das ausgesucht was ihm am besten gefällt.

Fakt ist doch, daß es beide sehr schöne, harmonische Motoren sind.

Oder ?

JV

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Rambello !

Über einige Deiner Kommentare kann man ja noch mit einem Lächeln hinwegsehen.

Aber was Du hier zum Thema CO2 von Dir lässt ist wohl eine

endgültige geistige Bankrotterklärung. Wer im Januar 2007 nicht kapiert, daß die Menschheit durch CO2 Ausstoss das Klima ändert..... Alle wesentlichen Prognosen der Wissenschafter aus den 70er oder 80ern sind eingetroffen und es steht zu befürchten, daß die noch viel zu optimistisch waren.

Natürlich sind alle E-Klasse Fahrer dreiste Umweltsünder. Aber jetzt nicht zu erkennen, daß man daran was ändern muss....

..UND NATÜRLICH KOENNEN WIR WAS AENDERN !!!

Martin

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

2.) Kann ich mich immer amüsieren, wie "ganz Deutschland" schön brav die Story mit CO2, Treibhausgasen und der Erderwärmung nachplappert. Und sich damit immer weiter finanziell auspressen lässt. Besonders gut kann man damit bei den Autofahrern ein schlechtes Gewissen erzeugen und immer dreister abkassieren.

Zuvor war es der sauere Regen, das Ozonloch und der Feinstaub...

3.) Die Wahrheit ist: Genaues weiß man nicht !!!

Und schon gar nicht, ob es ein normaler Klimawechsel ist, wie er in der Erdgeschichte schon 1000x vorkam, ....

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Tot ist es an und für sich nicht. Nur auf Grund der Steuersätze in Deutschland nicht für die breite Masse erschwinglich. Für einen 3-Liter-Diesel ist die KFZ-Steuer zu hoch und für einen 3-Liter-Benziner ist der Verbrauch zu hoch.

Veto, ich kann sehr gut mit einem Verbrauch von 12 Liter bei 3 Liter Hubraum im Vergleich zu 11,5 Liter bei 1,8 Liter Hubraum leben (Vorfahrzeug). Somit ist der Verbrauch bei mehr als doppelter PS-Leistung so ziemlich irrelevant.

Themenstarteram 12. Januar 2007 um 18:55

@Martin

Zitat:

..UND NATÜRLICH KOENNEN WIR WAS AENDERN !!!

Was können wir denn ändern? Und mit wir mein ich uns.

am 12. Januar 2007 um 19:00

E verkaufen und Smart fahren? :D

Ein gewichtiger Beitrag zu dieser Sache wäre für den Anfang, daß Rambello sein Auto stillegt. :D

Zitat:

Original geschrieben von TheStig

E verkaufen und Smart fahren? :D

Und welche Auswirkungen soll das auf das Weltklima haben? Ich behaupte mal keine sprürbaren.

Themenstarteram 12. Januar 2007 um 19:04

genau, selbst wenn wir mit dem bike fahren würden, würde das nichts änern, es sei denn es machen alle auf der welt. Aber damit fängt das problem an, jeder sagt warum denn ich.

Zitat:

Original geschrieben von mcaudio

genau, selbst wenn wir mit dem bike fahren würden, würde das nichts änern, es sei denn es machen alle auf der welt. Aber damit fängt das problem an, jeder sagt warum denn ich.

WAS WIR ÄNDERN KOENNEN ?

ad 1. Wie immer fängt es im Kopf an. Wir sollten erst mal einsehen, daß insbesondere die Deutschen mit z.Zt. ca 12 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr zu den ganz grossen Umweltsündern gehören. Insofern sollten wir mal den Fingerzweig auf andere tunlichst vermeiden. Zumal ich mal behaupte, daß es uns in der 1. Welt noch am aller einfachsten fällt, was zu ändern.

ad 2: die bekannten Konsequenzen sind aus meiner Sicht in jedem Fall ein gigantischer Horror. Würde das mal stark vereinfachend mit den Auswirkungen des 2. Weltkrieg vergleichen.

ad 3: Überlegen was man machen kann. Im Einzeln und im Grossen. In jeder Krise steckt ne Chance. Kopf in den Sand ist jedenfalls nicht angesagt.

"Smart statt E-Klasse" z.Zt. leider ja.

"neue Technologien", Biomasse, Windkraft, notfalls Atom, ja

"Verbrauchmacht ausnutzen" Umweltsünder rigoros nicht kaufen, nicht verwenden

"Billigflieger abschaffen, jedenfalls für private Zwecke oder extrem verteuern....

"Strom- und Spritpreise" falls nicht CO2- neutral anheben ....

Alles mit CO2 suksessive und schrittweise, aber letztendlich massiv verteuern...

ad 4: Technologien entwickeln und von der 1. in die 2. und 3. Welt bringen....

ad 5: Ich habe sicher keine grosse Lösung. Fahre selbst noch ne E und kenne den Widerspruch. Bin in Windkraft investiert, das war meine Beruhigung fürs letzte Jahr. Aber es muss mehr werden.

Also jeder kann was machen, jeder muss was machen. Je früher desto besser.

Martin

(ich hab Kinder, die mir übrigens nicht egal sind...)

Zitat:

Original geschrieben von mdicks

Bin in Windkraft investiert, das war meine Beruhigung fürs letzte Jahr.

Hehe.. Hast du dich mal genauer mit der Umweltbilanz von Windenergie beschäftigt? Die fällt nicht sonderlich positiv aus, eher im Gegenteil...

Aber wenn wir da Thema weiter diskutieren wollen, sollten wir einen neuen Thread aufmachen. Hier sollte es wenigstens noch einen gewissen Themenbezug zu Diesel vs. Benziner geben.

am 12. Januar 2007 um 19:40

Bei dem, was hier drin schon alles diskutiert worden ist, ist das auch Wurscht... :D

Gruß.

Zitat:

Original geschrieben von boofoode

Hehe.. Hast du dich mal genauer mit der Umweltbilanz von Windenergie beschäftigt? Die fällt nicht sonderlich positiv aus, eher im Gegenteil...

Aber wenn wir da Thema weiter diskutieren wollen, sollten wir einen neuen Thread aufmachen.Hier sollte es um Diesel vs. Benziner gehen.

Kann keine Probleme mit Windkraft erkennen....(Output versus Input liegt bei ca. 8-10 zu 1. Für Photovoltaik in Deutschland würde ich Dir noch Recht geben....

Themenstarteram 13. Januar 2007 um 8:30

@mdicks,

Zitat:

Fahre selbst noch ne E

dann verkaufe schon mal den E.

Mcaudio!

Da gebe ich Dir ja vollkommen recht.

Maßnahme #1 war aber auch sich keine neue E im letzten Jahr zu kaufen, sondern nur einen anderen 1. oder 2. Wagen der 20 % weniger Sprit frisst. (ca. 6 statt E ca 7,5). E fährt zu 70 % meine Frau.

Die Sache mit dem Smart (-40 % Sprit) beschäftigt mich seit ein paar Monaten, weil ich für meinen Standardarbeitsweg (immer alleine/ca. 10000 km im Jahr) nicht viel Komfort brauche und auch keine 2to bewegen muss.

Mir ist schon klar, daß das widersprüchlich ist, aber wenn wir so weit sind, daß auch die Mcaudios und Boofodes dieser Welt ein schlechtes Gewissen beim Gasgeben haben (wie ich), ist auch was erreicht.

Letztendlich glaube ich, dass man mit überschaubaren Mitteln und Änderung des Kaufkraftverhaltens der Masse extrem viel erreichen kann. Der Rest ist Technologieexport.

Fürs letzte Jahr lag ich bei 30to CO2 (mit Familie). Die werde ich in diesem Jahr auf 25to drücken.

Martin

Themenstarteram 13. Januar 2007 um 9:46

@Martin,

Hallo Martin,

Du musst mir doch zugestehen, dass das alles ein wenig halbherzig ist. Wenn das mit unserer Umwelt alles so stimmt, müsste jeder sofort reagieren. Aber….Dann kommen die Gedanken, warum denn ich oder sollen doch die Anderen anfangen oder es ist ja noch lange hin und da bin ja nicht mehr und und und. Fakt ist nun mal, dass keiner auf sein Auto verzichtet, wenn er nicht muss. Alles was für die Umwelt schlecht ist teurer zu machen, ist ja auch keine direkte Lösung. Das würde mich zwar irgendwie ärgern aber nicht daran hindern es weiter zu benutzen. Wie ich schon in einem früheren Thread geschrieben habe, es wird von unseren Politikern immer das durchgesetzt, was die meiste Kohle bringt unter dem Deckmantel, alles für unsere Umwelt. Also, wir müssten, um etwas zu ändern, alle kein Auto mehr fahren, nicht mehr heizen, nicht mit dem Flieger fliegen, die Industrie einstampfen usw. Dann können wir auch das Licht der Welt ausmachen und uns direkt in die Urne verkriechen. Ich gehöre auch zu den Menschen, wie Du geschrieben hast, die sagen, ich trete lieber mit einem schlechten Gewissen auf’s Gas und fahre trotzdem E-Klasse.

Zitat:

Original geschrieben von mdicks

Mir ist schon klar, daß das widersprüchlich ist, aber wenn wir so weit sind, daß auch die Mcaudios und Boofodes dieser Welt ein schlechtes Gewissen beim Gasgeben haben (wie ich), ist auch was erreicht.

Hehe.. Solange die Amis immer noch schöne große Geländewagen mit locker 20l Verbrauch entwickeln (s. Detroit), bauen und kaufen, solange die Chinesen das Wort Umweltschutz überhaupt nicht kennen, solange massenhaft Lkws (teilweise in sehr fragwürdigem technischem Zustand) unsere Straßen verstopfen, so lange werde ich ganz sicher kein schlechtes Gewissen beim Gasgeben im W211 haben.

Wenn ich mir so ansehe, was für Dreckschleudern (sowohl Pkw als Lkw) auf der Straße der unterwegs sind, muss ich sagen, die Umweltbelastung durch einen W211 ist in meinen Augen Kindergeburtstag.

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