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Dienstwagenauswahl bei Autoahnungslosigkeit
Hi,
ich bekomme aufgrund einer Beförderung einen Dienstwagen. Im AV steht nichts zur Leasingrate oder Marke. Nur: Mittelklassewagen, Anschaffungskosten ohne MwSt. und evtl. eines zu berücksichtigen Rabattes Max. 40.000€.
Das würde bedeuten max. ohne Rabatt Listenpreis von ca. 48T€. Da ich einen relativ weiten Weg zur Arbeit habe und die Wegstrecke zur Arbeit schon deftig versteuern muss, habe ich mir einen Max. Listenpreis von 55T€ gesetzt ( setze also Rabatt voraus, keine Ahnung ob realistisch).
Was kann man sich da für nette Fahrzeuge konfigurieren? Ich denke die Km Leistung im Jahr wird bei 35.000km liegen. Was würde das für ne Rate für das Leasing bedeuten?
Traum wäre ein v90 Automatik, oder 3er GT. Aber glaube, das ist da gar nicht drin in den Grenzen oder? Was würdet ihr empfehlen? Diesel sollte es sein ( Hybrid wäre geil, aber wohl Preistechnisch nicht möglich), Automatik, Leder, Navi und schick.
Danke für eure Hilfe.
Beste Antwort im Thema
Design ist immer Geschmackssache. Ich finde ihn jedenfalls schick.
43 Antworten
Dienstwagen werden i.d.R. mit 1 % vom Bruttolistenpreis versteuert.
Mögliche Rabatte und Nachlässe sind irrelevant für die Bemessungsgrundlage zur Besteuerung.
Wenn du also ein gut ausgestattetes Mittelklasse Fahrzeug für 48,000€ wählen darfst, solltest du etwas niedriger ansetzen. (Volvo V90 gehört nicht mehr zur Mittelklasse, sondern zählt zur Oberklasse)
Soll es ein Volvo werden würde vielleicht noch ein V60 in die Vorgabe passen, auch wenn es preislich eng werden wird.
Alternativen in der Mittelklasse findest du bei MB C Klasse, Audi A4, Ford Mondeo, oder VW Passat. Wobei die beiden erstgenannten schon Mal leicht über dem Budget liegen können.
Dazu noch der Tipp das du dir deinen Arbeitsvertrag noch einmal genau anschaust.
In größeren Unternehmen gibt es in.d.R. einen Einkauf und Fuhrparkbeauftragten für die Dienstwagen.
Es macht durchaus Sinn dort Mal nachzufragen und um Vorschläge zu bitten.
Noch eine Anmerkung; lass dich beraten bezüglich der Versteuerung des Fahrtweges. Gerade bei langen Anfahrten kann man bei der Dienstwagennutzung durch eine kleine Änderung im Arbeitsvertrag viel Geld einsparen.
Würde mir mal den neuen Toyota Camry Hybrid ansehen.
Zitat:
@Mad_Max77 schrieb am 29. August 2019 um 01:41:42 Uhr:
Würde mir mal den neuen Toyota Camry Hybrid ansehen.
Der TE möchte doch ausdrücklich ein schickes Auto.
Da fällt ein Designunfall wie der Camry mit Sicherheit raus.
Design ist immer Geschmackssache. Ich finde ihn jedenfalls schick.
Mein Tipp ist der Skoda Superb.
Moinsen!
Dir als AN kann ja im Grunde die Leasingrate (die Höhe) egal sein...; Du zahlst in 99,9% der Fälle 1% vom LP...
Falls es keine Vorschrift innerhalb des Unternehmens gibt, welche Marken genommen werden dürfen/sollen, kannst Du ja im Grunde Dir jeden Wagen bis zu der Höhe des max. Budgets selbst konfigurieren.
Ein Diesel ist vermutlich obligatorisch. Aber ggfs. kommt ja auch ein Hybrid in Frage?!? Würde mal so eben den "Steuersatz" für Dich persönlich halbieren...
Zitat:
Dir als AN kann ja im Grunde die Leasingrate (die Höhe) egal sein...; Du zahlst in 99,9% der Fälle 1% vom LP...
1% vom BLP + 0,03% pro Entfernungskilometer Wohnung - Arbeit
Das kann, wenn man weit von der Arbeitsstätte weg wohnt, nochmal richtig teuer werden.
Beispiel: 50.000 EURO BLP und 30 KM Entfernung Wohnung - Arbeit = 50.000€ - 1% = 500€ + 450€ = 950€ mtl. zu versteuern.
Ja, das ist natürlich klar mit der Entfernungspauschale....
Bzgl. der Hybrid-Versteuerung i.H.v. 0,5%: Wie hoch darf hier der LP max. (netto) sein?
Das mir das Auto etwas teurer kommt, ist mir klar. Mir ist die steuerliche Regelung klar. Kenne zwar keine Kniffe dies zu drücken, aber gehe bei einem Auto von 50-55T€ von etwas über 1000€ zu versteuern aus aufgrund des Fahrtweges.
Hybrid würde in Frage kommen. Bin nicht in Sacheb der Versteuerung überfragt. Es geht eher darum ein schickes Auto zu bekommen. A4 bin ich mal von ausgegangen. Sobald ich aber was hineinpacke bin ich schon bei fast 60T€.
Der neue 3er BMW. 320d.
Schick und gute Automatik hat er. Leder wird bei dem Budget vielleicht knapp.
A4 ist natürlich auch eine feine Sache.
Das mit den 0,03 € pro Kilometer Arbeitsweg ist wichtig. Würde ich mir erst mal durchrechnen. Nicht dass es dann ein böses erwachen gibt.
Zitat:
@tamwiri schrieb am 29. August 2019 um 00:32:19 Uhr:
Dienstwagen werden i.d.R. mit 1 % vom Bruttolistenpreis versteuert.
Mögliche Rabatte und Nachlässe sind irrelevant für die Bemessungsgrundlage zur Besteuerung.
Wenn du also ein gut ausgestattetes Mittelklasse Fahrzeug für 48,000€ wählen darfst, solltest du etwas niedriger ansetzen. (Volvo V90 gehört nicht mehr zur Mittelklasse, sondern zählt zur Oberklasse)
Soll es ein Volvo werden würde vielleicht noch ein V60 in die Vorgabe passen, auch wenn es preislich eng werden wird.
Alternativen in der Mittelklasse findest du bei MB C Klasse, Audi A4, Ford Mondeo, oder VW Passat. Wobei die beiden erstgenannten schon Mal leicht über dem Budget liegen können.
Dazu noch der Tipp das du dir deinen Arbeitsvertrag noch einmal genau anschaust.
In größeren Unternehmen gibt es in.d.R. einen Einkauf und Fuhrparkbeauftragten für die Dienstwagen.
Es macht durchaus Sinn dort Mal nachzufragen und um Vorschläge zu bitten.
Noch eine Anmerkung; lass dich beraten bezüglich der Versteuerung des Fahrtweges. Gerade bei langen Anfahrten kann man bei der Dienstwagennutzung durch eine kleine Änderung im Arbeitsvertrag viel Geld einsparen.
Ich weiß, dass die Nachlässe etc. Keine Rolle spielen. Aber sie spielen eine Rolle um in der Grenze der Vorgabe zu bleiben. Wenn ich ein Auto mit Listenpreis 60T€ hätte, darauf 20% Rabatt bekäme , so der AP netto bei etwa 40T€ läge, wäre ich innerhalb der Grenze. Die Versteuerung würde sich auf die 60T€ beziehen. Deswegen hatte ich ne Grenze von 50-55T€ gesetzt.
Zitat:
@Schrottkarrn schrieb am 29. August 2019 um 08:41:54 Uhr:
Der neue 3er BMW. 320d.
Schick und gute Automatik hat er. Leder wird bei dem Budget vielleicht knapp.
A4 ist natürlich auch eine feine Sache.
Das mit den 0,03 € pro Kilometer Arbeitsweg ist wichtig. Würde ich mir erst mal durchrechnen. Nicht dass es dann ein böses erwachen gibt.
Das habe ich. Wenn ich privat fahre wird es nicht viel billiger, zumal ich eh ein neues Auto bräuchte. So könnte ich noch ein schickes nehmen und hätte kein Stress mit Tanken, Versicherung, Instandhaltung usw.
Ja bei den 3ern gefiel mir der GT weil so viel Platz. Wird ja auch Familienkutsche.
Moinsen!
Ist denn ein Hybrid in Eurem Unternehmen erlaubt?
Ist ja schließlich fast immer in Verbindung mit einem Benziner....
Falls ja, würde ich zusehen, mir einen zu holen!
Wie groß ist die Familie denn? Müssen Kinderwagen oder ähnliches mit?