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Dienstwagen zuhause mit Strom vom Arbeitgeber laden
Hi,
ich möchte hier einen fred erstellum um von Euren Erfahrungen als Dienstwagenfahrer profitieren.
Wie realisiert Ihr die Aufladung auf kosten des Arbeitgebers zuhause. Angesehen von der 50 Euro Pauschale. Braucht Ihr etwa einen extra Stadtwerke Zähler oder wird Monatlich oder Jährlich der Stromzählerstand durchgegeben ( kleiner Hutschienenzähler)
Was hat sich bewährt?
Welche Walboxen sind zuverlässing und in dem Kontext nutzbar?
Danke für Eure Hilfe
Beste Antwort im Thema
Hallo madmax29,
Du hast 3 Möglichkeiten für deine Abrechnung:
1. Du lässt deine Wallbox über einen eigenen „Anschluss“ (Zähler) bei deinem Energieversorger laufen.
Vorteil: es gibt eine Jahres-Rechnung mit allen Kosten die du mit deinen AG abrechnen kannst.
Du kannst (falls dein Energieversorger es anbietet) einen speziellen E-Mobilitäts Tarif aussuchen.
Nachteil: höhere Installationskosten falls in deiner Zählerverteilung kein Reserve-Zählerplatz vorhanden ist.
2. du hast bereits eine „einfache“ Wallbox dann lässt du von deinen Elektriker (am besten ein Innungsfachbetrieb) einen
geeichten Zähler in deine Unterverteilung einbauen
Vorteil: relativ kostengünstig
Nachteil: es ist bei der Abrechnung die anteilige Grundgebühr nicht enthalten
3. wenn du mit dem Gedanken spielst auch privat ein Elektro- oder Hybrid- Fahrzeug zu kaufen oder nutzen wäre eine
eichrechtkonforme Wallbox (nennt sich privat/ halböffentlich) mit einer differenzierten Zugangskontrolle (NFC oder per App) ideal.
Vorteil: Abrechnung je Nutzer möglich, alles in einer „Wall“Box
Nachteil: höhere Kosten
Grüße
Somari
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23 Antworten
Danke für die Antwort. Also würde ein go-echarger mit vorgelagertem MID Zähler funktionieren. Der go-echarger kann ja mit mehreren RFID´s umgehen. Für den Dienstwagen habe ich RFID A und für meinen Zweitwagen RFID B. Ist dies auch zukunftsfähig? Nicht das das Finanzamt in 2 Jahren etwas anderes vordert?
Was das FA ab morgen macht, weiss keiner, auch das FA nicht. Zum einen hängt das stark von der sich entwickelnden Rechtssprechung ab und man reagiert auch auf Entwicklungen. Ich persönlich gehe davon aus, dass man im Zweifel Durchschnittsrechnungen zur Verprobung anstellt. Das wird nicht bei größeren Fuhrparks gelingen, aber in überschaubaren Verhältnissen kann es durchaus dazu führen, dass man malüberschlägig prüft, wie sich Verbrauch und realistische Nutzung zueinander verhalten. Gleiches oder ähnliches ist bei Fuhrparkverantwortlichen üblich.
Ich habe einen Go-E (da hängt das private BEV dran) und einen CEE-Lader für den Firmenwagen (da hängt noch ein geeichter Zähler davor). Da kann natürlich ein übereifriger Betriebsprüfer auch noch versuchen etwas draus zu drehen, aber der Beweis dürfte ihm ziemlich schwer fallen.
Zitat:
@Vwgolfcabrio1 schrieb am 25. November 2020 um 08:52:20 Uhr:
Danke für die Antwort. Also würde ein go-echarger mit vorgelagertem MID Zähler funktionieren. Der go-echarger kann ja mit mehreren RFID´s umgehen. Für den Dienstwagen habe ich RFID A und für meinen Zweitwagen RFID B. Ist dies auch zukunftsfähig? Nicht das das Finanzamt in 2 Jahren etwas anderes vordert?
Ich habe jetzt gerade auch den go-e und werde wahrscheinlich auf openwb umstellen, da der Zähler eben nicht im go-e integriert ist. Wenn ich also zwei Autos am go-e lade (per RFID getrennt aufgezeichet), kann ich das über die go-e app zwar auswerten. Aber am vorgeschalteten MID Zähler bekäme ich dann ja nur die Gesamtsumme der kWh und musste das wieder nachträglich auf die zwei Fahrzeuge verrechnen. Ob das der Prüfer dann wiederum anerkennt, bin ich mir nicht sicher. Deshalb möchte ich eine wb mit integriertem MID Zähler und RFID Steuerung.
Unabhängig von der Anforderung funktioniert der go-e übrigens hervorragend und ist preis-leistungsmässig ganz weit vorne.
Moin,
Stehe vor folgender Herausforderung. Ziehe um und der Vermieter hat Zukunftssicher schon eine Standard Wallbox von Heidelberg installiert, nehme mal an die Home Eco Variante. Allerdings hängt diese an ein und demselben Zähler des Hauses.
Wenn ich das richtig sehe, hat die Wallbox keine Zugangskontrolle und auch keine Protokollierung des verbrauchten Stromes. Heißt ich habe keine Möglichkeit einen für das FA konformen Nachweis zu bringen.
Folgende Fragen:
- kennt jemand die Heidelberg Wallboxen, bzw. können die eventuell doch irgendwie den Nachweis führen?
- Was würdet ihr tun, sofern die Heidelberg Wallbox nichts kann? Unterzähler zwischenschalten, oder Wallbox tauschen, gegen eine die den Stromverbrauch protokolliert?
Denke mal eine Hochrechnung auf Basis des etron Logs / BC Verbrauch + 14% Ladeverlust und dem Stromvertrag stoßen bei dem FA auf taube Ohren, oder?
Gruß
Am besten einen Zwischenzähler vor der Box installieren.
Das sollte mit überschaubarem Aufwand machbar sein.
Wenn die aktuelle Wallbox nicht aufgrund einer Förderung noch bestehen bleiben muss, beantrage einfach die Förderung bei der KfW und besorge dir eine günstige Wallbox mit MID Zähler. Da ja schon alles liegt und die Box nur umgeklemmt werden muss, solltest du mit 900€ bequem hinkommen. Bitte bedenken, die Kosten müssen für die Förderung über 900€ liegen. Sofern die aktuelle Wallbox doch nicht so ganz Standard ist, und z.B. Lastmanagement unterstützt, dann mach die Variante mit dem Zwischenzähler. Sprich einfach mal mit deinem Vermieter.
MID Zähler an die Hutschiene und mit 150 € ist das erledigt.
Danke euch. Ja die wallbox ist neu, also wird es auf den MID Zähler hinauslaufen.
Danke & Gruss