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Die Zukunft des Motorrades......
... wie sieht sie aus ... ????
Oder :
Würdet ihr ein Elektomotorrad fahren ............. ??
Diskussion willkommen!
Beste Antwort im Thema
Ich bin für den Fluxkompensator !
http://www.stupidedia.org/stupi/Flux-Kompensator
.... und wehe, hier erscheint ein grüner Balken ...
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149 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von V-Twin Racer
Ich gebrauche mein Motorrad auch als Alltagsfahrzeug und lege auch hier Wert auf ein Motorrad, was mir ein grinsen auf die Lippen zaubert.
Frag mal die Leute was ne Harley ausmacht, oder ne Duc, oder oder oder............
Es ist nunmal das Herz und das schlägt in vier Takten.
E-Motoren haben nix im Motorrad zu suchen, nicht mal in der Zukunft.
Meinet wegen können die ganzen Asiaten, die die Dinger eh nur als gebrauchsgegenstand, mit nem E-moped rumfahren, ich würds nicht wollen.
Auch 2 Takte können Lächeln generieren..;) und als Anlasser ausgeführt haben e-Motoren durchaus ihre Berechtigung. Eine 12hunderter ankicken, na ja...;)
Wie gesagt, für Roller oder andere wenig emotionale Gefährte mag Elektrobetrieb durchaus Sinn machen.
Ansonsten sehe ich die Zukunft wohl eher bei der Verbrauchsreduktion und weiteren elektronischen Systemen im Motorrad. Da wo das Motorrad eher praktisch als emotional genutzt wird sehe ich für Dieselmotoren noch Potential, eben wegen Verbrauchsminimierung.
Ich schätze die Chance auf E-Bikes höher ein, als für Diesel Motorräder. Die sind schwer und groß, verglichen mit Benzinern.
Dann eher Downsizing, aber selbst das ist ja für Motorräder nicht sinnvoll, 150 PS aus 600ccm... das sollte sowieso bald ausreichen.
Aber Elektromotoren fänd ich persöhnlich gar nicht so schlecht. Natürlich ist der Sound langweiliger (bei hohen Geschwindigkeiten tut mir meine Kreissäge fast leid, ansonsten ists natürlich geil ;) ), aber der Verbrauch sinkt maßgeblich, dazu wird der "Treibstoff" auch noch günstiger sein. Das Schalten würde leider auch wegfallen, aber mit Automatikschaltungen könnte das ja auch beim Benziner bald passieren. (Gibts eigentlich schon irgendwo DSG im Motorradbau?)
Aber der Punch wäre unglaublich, die Kraftentfaltung gleichmäßig, die Gasanahme spontan, der Motor leise und vibrationsarm. Klingt eigentlich cool ^^. Motorbremse dient zur Energierückgewinnung, ABS und solche Späße wären auch kein Problem. Hinterradstempeln, Lastwechsel, alles easy im Rahmen zu halten, oder ganz ab zu stellen. Alle Lampen als LEDs, das Design könnte vollkommen verändert werden, kein Auspuff, weniger Kühler, kein RAM Ansaugstutzen oder sonstwas.... völlig neue Möglichkeiten.
Wäre schon gespannt was da möglich wäre :) Ne Elektro zx10r mit 140 kW Motorleistung? Stell ich mir geil vor... ne Elektro Harley wäre natürlich total sinnlos und ihrer Seele beraubt ;)
Technisch ist das in wenigen Jahren ( 5 - 10 ) sicherlich machbar. Ich studiere Maschinenbau, und die Entwicklungen in der Hochleistungselektronik und den Elerktromaschinen ist in der letzten Zeit gewaltig.
Es gibt schon Möglichkeiten Lio-Ion Akkus so zu konstruieren das sie bei Beschädigungen nicht mehr ihre gesamte Energie abgeben (Brand/Explosion). Ich bin da optimistisch :)
Ihr dürft nicht Benzinmotoren mit Elektromotoren vergleichen.... Emotoren haben viel höhere Drehmomente!!!
So Hi erst mal an alle
habe mir den ganzen Bericht nun einmal durchgelesen und bei manchen Ideen hab ich super gelacht .
Klar ist für mich Möps MÜSSEN Radau machen damit man weis das es LEBT ;)
( Ich fahr ne KAWA is die ruhig stimmt was nicht :D )
In eiem Punkt sehe ich aber die Elektroantriebe als sehr willkommen an und zwa im Bereich der Föhne ( andere sagen auch Roller dazu :) ) aber die nerven seit die eine Automatik drinhaben mal richtig ;)
Aber Ihr müsstEuch auch mal was anderes Vorstellen wir spannen den Gedanken mal weiter das alle mit E motoren unterwegs sind is ja ach so Ökologisch sinnvoll ( Atomkraft - Nein danke mein Strom kommt aus der Steckdose :rolleyes: und nein die erneuerbaren Energien würden NICHT den Anstieg im Verbrauch auffangen ) ergo was bedeutet das Der Strom wird KNAPP (hört sich komisch an - is aber so )und daraus resultiert was ?
Richtiiig : PREISERHÖHUNGEn
Was wir sehr gut am Öl zzt erkennen können.
Also sollen wir am besten wieder in die Steinzeit und mit Kerzen heizen und leben oder wie ?
Ich schliesse mich Tec Doc und den anderen an denen noch was neueres vorschwebt (Fusion Solar meinetwegen auch n hamster oder sowas etc an alle Tierschützer de Hamster war Spass )
Also her mit den Triebwerken die das Leben schöner machen
Der Vorteil beim Strom ist ja gerade, daß man ihn selbst erzeugen kann (Stichwort Solarzellen) und nicht auf die exorbitanten Preise der Konzerne angewiesen ist.
E-Motoren sind nicht sauberer, sie verlagern bloss den Dreck (auf die eben angesprochenen Kraftwerke)
Für Zukunftsmusik halte ich daher keinen E-Motor.
Eine Stromerzeugung durch umweltgefährdende Kraftwerke ist nicht zwingend notwendig.
Ich bin für den Fluxkompensator !
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.... und wehe, hier erscheint ein grüner Balken ...
Elektromotoren sind umweltfreundlicher als Verbrennungsmotoren. Der Wirkungsgrad ist bedeutend höher. Allerdings kann man die Effektivität auch zerstören, wenn man ungeeignete Energiespeicher nutzt. Wasserstoff zum Beispiel ist eigentlich eine ziemlich blöde Idee. Enorm viel Strom wird zur Erzeugung benötigt, außerdem sind Transport und Lagerung aufwändig.
Akkus sind da die beste Option.
(Ich persöhnlich bin auch gegen den Atomausstieg, ich halte einen gesunden Mix im Energieerzeugungssektor für gut...aber naja.)
Das ist jetzt zwar nicht ganz das Thema... aber wenn wir schon über Energie reden...
Das mit dem "sauberen und billigem" AKW ist eine Mär - will man wirklich eine reale Bezugsgrösse, so muss man eine Gesamtbilanz heranziehen, nicht nur einen Ausschnitt. Ich weis... manche werden jetzt lachen... aber mit etwas Willen zum Horizont kann man es nachvollziehen: Der Energieaufwand gesamt ist vom ersten Federstrich, über Bau, Unterhalt, Beschickung, Rohstoffförderung bis hin zum Rückbau zu rechnen. Schadstoffe dto. Und siehe da... das liegt so gut gar nicht mehr.
Kostentechnisch muss man ebenso verfahren und die enormen steuerlichen Aspekte, gigantische Rückstellungen, Rückbau usw. usf. zurechnen. Und siehe da... es ist gar nicht so billig (weil ein nicht unerheblicher Teil der Kosten wieder indirekt von "uns" bezahlt wird). Nur den KWh Preis zu nehmen, ist zu trivial.
Von den ultimativen Risiken gar nicht zu reden... (s. m. Blog)
Nun, der Fluxgenerator... sicherlich amüsant. Der Witz ist nur - das war SF schon immer, für viele zumindest. Was haben wir geschmunzelt über Antimaterie, über Photonen und derlei Scottykram... heute schmunzelt keiner mehr.
Letztendlich sind wir von Energie umgeben, im Prinzip sind auch wir eine Form von Energie (oder besser eine Defektstelle?) - kurzum, daran herrscht eigentlich keinerlei Mangel. Das ist gar nicht mehr die Frage, die ist... wie nutzbar machen. Darin liegt die Zukunft. Allerdings stehen diese Bestrebungen diametral zum Kapitaldenken, in dem wir uns derzeit befinden... das ist mE der Bremsklotz.
Sollte die Menschheit aber lange genug überleben... wird sich auch das lösen, denn alles "ändert sich nie" hat sich dann doch immer geändert und die Technik von Übermorgen war schon immer SF bzw. Schmunzelauslöser.
Nur die Visionäre, die Traumtänzer, die Freidenker... die dürfen uns nicht ausgehen. Denn die waren schon immer der Initialzünder - nicht die "Lächler", nicht die "Konservierer" und auch nicht die "Statiker im Geiste" ;)
Nebenbei bemerkt - allein aufgrund des anzunehmendem Energiebedarfs der Menschheit in den nächsten 10 bis 20 Jahren, wird uns gar nichts anderes übrigbleiben, als ganz neue Wege zu gehen und "Tabus" zu brechen. Daran ändert auch der derzeitige "Notnagel" regenerative oder "Bioenergieträger" zu nutzen nichts (das interessiert die Energiekartelle auch nur, um möglichst lange das "System" zu erhalten...).
Kernenergie ist dafür keine Lösung... denn deren Ressourcen wären auch so schon bald erschöpft, mit dem steigenden Energiehunger der Welt noch viel eher. Eine Sackgasse mit hohem Preis und Risiko.
Ergo: Rauf auf den Bock und den Genuss in vollen Zügen reinknallen - wer weis, wie lange noch ;)
@ t-d
Sicherlich hast du recht damit dass ein AKW in der gesammt Bilanz nicht mehr so sauber darsteht wie gerne geglaubt. Nur ist es in der Heutigen von den Medien hochgeputschten Zeit so dass auch Dreck nicht gleich Dreck ist. Während das Wort Kohlendioxid vielen den kalten Schauer über den Rücken jagt so löst Radioaktiver Abfall mit einer Halbwertszeit von 50'000 Jahren höchstens ein Schulterzucken aus.
Ich glaube du weisst was ich meine: Rein vom Klimabelastenden Standpunkt her ist denke ich ein AKW sogar in der Gesammtbilanz wesentlich besser als jedes Gas- oder Kohlekraftwerk. Und damit lässt sich eben Politik machen..;) Und dass das nicht die ganze Wahrheit ist will ja eigentlich niemand hören.
Glücklicherweise lebe ich in einem Land wo die Topographie einen sehr hohen Anteil an doch relaitiv sauberer Wasserkraft zulässt. Das funzt aber höchstens regional, nicht Weltweit. Ich denke aktuell gibt es noch keine alltagstauglichen Alternativen zum Atomstrom.
Und um jetzt zum Bike zurückzukommen: Ich pers. sehe die kurzfristige Zukunft in Biokraftsoffen der 2. Generation. Also Produkte welche z.B. nicht nur das Korn von Weizen für die Alkoholproduktion nutzt, sondern jegliche Biomasse dazu herzieht. Bsp. Sun Fuel. So kann die Ausbeute pro Anbaufläche massiv erhöht werden, es können geeignete sehr schnell wachsende Pflanzen entwickelt werden, sogar beim Abfallproblem kann das mithelfen. So ganz nebenbei würde sich damit auch die Russpartikelproblematik von Dieselmotoren praktisch erledigen.
Somit werden wir IMHO auch in den nächsten Jahren unsere Hobel mit Verbrennungsmotoren antreiben, teils mit mineralischem und teils mit biologischen Treibstoffen. Und was langfristig kommt... na ja, da bin ich ehrlich gespannt. Vielleicht hat dann jedes Haus eine kleine Brennstoffzelle im Keller zur Selbstversorgung, berieben mit irgend einem unproblematischen Designergebräu, und wir laden damit unsere Hochleistungsakkus für 4000 km Reichweite bei einem Schnitt von 320 kaemha auf...
Im schlimmsten Fall müssen wir uns aber auch wieder auf 1 PS beschränken.
Tec doc hat schon n bissl recht
wenn wir uns ansehen was in Star Trek alles "erfunden" wurde und was heut möglich ist da schlackern einem die Ohren ( Stichwort Beamen ich weiss es geht noch nicht so gut aber der Anfang ist gemacht :) )
Desweiteren vllt kennt der eine oder andere auch noch Kampfstern Galaktika die Mopeds die die dort haben die wären was. Ich sag nur nie wieder Stau :p:D
Aber im Ernst es gibt so viele Möglichkeiten wie das mit dem Biken aussehen wird also komm ich zum Schluss : Rauf aufs Möp und das Leben geniessen
In diesem Sinne
Zitat:
Und um jetzt zum Bike zurückzukommen: Ich pers. sehe die kurzfristige Zukunft in Biokraftsoffen der 2. Generation. Also Produkte welche z.B. nicht nur das Korn von Weizen für die Alkoholproduktion nutzt, sondern jegliche Biomasse dazu herzieht. Bsp. Sun Fuel. So kann die Ausbeute pro Anbaufläche massiv erhöht werden, es können geeignete sehr schnell wachsende Pflanzen entwickelt werden, sogar beim Abfallproblem kann das mithelfen. So ganz nebenbei würde sich damit auch die Russpartikelproblematik von Dieselmotoren praktisch erledigen.
Das mit den Biokraftstoffen sehe ich eher problematisch. Bei uns wo irgendwelche brachliegenden Flächen mit Raps bepflanzt werden sehe ichs ja noch ein. Wenn man aber bedenkt das anderswo für unseren teuren Biokraftstoff riesige flächen Urwald für Ölpalmenplantagen weichen müssen ist der Biospritt garnicht mehr so "bio". Ist doch paradox dass man hier zulande im Nahmen des Umweltschutzes praktisch die Rodung von Urwald anderswo finanziert!
Dann doch lieber dass gute alte Erdöl. ;)
Ein Problem vieler heutiger Biokraftstoffe ist ja dass nur ein Teil einer ganz spezifischen Pflanze verwendet wird. Also Rapssamen für PÖL oder RME, Weizenkörner für Alkohol... aktuell ist das Verfahren um z.B. beim Weizen auch das Stroh verwenden zu können auf Laborversuche beschränkt. Das führt einerseits zu den beschriebenen Problemen aber auch zu ungünstiger Nutzflächenauslastung, problematischen Monokulturen etc.
Was ich aber meine sind Verfahren die jegliche Biomasse verarbeiten können. Von Altreifen über Haushaltskehrricht, Holzreste, Schlachtereiabfällen und weiss ich was alles. Also z.B. der Prozess zur Herstellung von Sun Fuel.
Der Tag ist gar nicht mehr so weit, da wird auf ehemaligen Mülldeponien Tagebau betrieben. ;)
Hat aber eher sekundär was mit Motorradfahren zu tun. Die ganze Energiefrage wird sich ausschließlich über den Preis regeln. Solange Super für die Masse noch irgendwie bezahlbar ist, wird weiter Öl gefördert, verarbeitet und verbrannt.
Wird was anderes billiger, in vergleichbarer Menge verfügbar und die Global Player können dran mitverdienen, kommt der Wechsel in Rekordzeit.