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Die Wahrheit zum CO2-Schwachsinn
Nichts verwandelt das Automobil, die Faszination Automobil, Motorenbau und Fahrkultur mehr als der alles überlagernde CO2-Würgegriff. Downsizing, windiger Leichtbau, Automatikgetriebezwang, Start-Stopp-Automatiken, Hybride und dergleichen Mist - alles geht auf den abgrundtiefen Schwachsinn vom CO2-Klimawandelmärchen zurück.
Erstmals diese Woche lese ich in offiziellen Medien den wahren Grund für diesen ganzen CO2-Wahn:
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Klimaforscher-Strengerer-CO2-Handel-wuerde-Eurozonen-Schuldenstaaten-helfen-3592824
Ich werde nie verstehen, wie man über den Ablasshandel der katholischen Kirche im Mittelalter lachen kann, gleichzeitig aber als Unternehmer, Geschäftsführer, Manager etc. diesen CO2-Ablasshandel mitmachen und an das CO2-Klimawandelmärchen glauben kann. Handel mit Luft, damit sich Staaten, deren Volkswirtschaften nicht konkurrenzfähig sind, sanieren können etc. etc. Wie weit können die Völker Europas noch verkommen, wie tief noch fallen?
Ihr bekommt bereits jetzt keinen Sechszylinderdiesel mit Handschaltgetriebe mehr bei BMW oder MB; der kleinste Sechszylinderdiesel hat mittlerweile 258 PS im Hause BMW. Und in wenigen Jahren schon gibt es kein vernünftiges Auto mehr im bezahlbaren Segment. Wer weiterschlafen möchte, soll es nur machen. Am Sonntag ist Gelegenheit zur Wahl. Ich gehe davon aus, dass MT-User ein Interesse an Autos und an der Faszination Automobil haben, also überlegt Euch, was und wen ihr am Sonntag wählt, wenn für Euch ein Auto auch künftig mehr sein soll als ein Mittel zum Zweck, um von A nach B zu kommen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Benzfahrer91
Ein nicht sicht- und riechbares Gas soll die Erde zerstören?
:D :p
Mal so als Tipp: Ionisierende Strahlung kannst du auch nicht sehen, riechen, schmecken oder sehen. Aber eine Einzeldosis von 6 Sv führt innerhalb weniger Tage zum Tod.
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535 Antworten
Ich bin für eine sinnvolle Symbiose aus Windkraft (optimalerweise Windparks), Wasserkraft (z.B. an Staustufen, haben wir auch eines hier, mit immerhin knapp 10 Megawatt) und Solaranlagen. Wenn man das mit Hirn und Augenmaß durchzieht, ist die Beeinträchtigung der Bevölkerung selbst für sich gesehen mehr als hinnehmbar. Davon bin ich überzeugt.
Bei optimaler Auslastung laufen Windkraftanlagen 2.000 Stunden im Jahr, stehen also mehr als sie laufen. Solaranlagen könnten sicher länger Strom liefern, vermutlich aber nicht so effizient.
Nochmal meine Frage: Warum nutzt man in Deutschland die Solarenergie nicht efizienter, sonder reduziert sie sogar künstlich, weil angeblich zuviel Energie geleistet wird?
Und wenn Windkraft in Deutschland effizienter wäre, warum subventioniert man dann keine Windkraft-Kleinanlagen für jeden Haushalt als Alternative für die Solaranlagen?
Irgendwie scheint mir hier nicht nur die Effizienz der maßgebliche Faktor zu sein.
Windkraft-Kleinanlagen können nicht effizient sein. Dazu ist der Wind in Bodennähe zu unzuverlässig.
Was meinst du mit effizienterer Nutzung des Sonnenenergie? 1 Prozentpunkt mehr Wirkungsgrad sind im Moment wahrscheinlich >10 Jahre Forschung.
Man reduziert Solarenergie weil sie zu teuer ist, nicht weil zu viel Energie erzeugt wird. Außerdem hat die Solarlobby nicht mehr viel zu sagen, seit die Industrie hierzulande am Boden liegt. Wie ich schon sagte, ist die Energiepolitik im Moment auch nicht rational.
Das isn Nord-Südgefälle. Hier im Norden (NDS) sind überall Photovoltaik. Ich war beruflich mal in Nürnberg. Im Süden sah ich viele Windanlagen.
Zitat:
Original geschrieben von NoirDesir
Speicher sind schön und gut, aber man wird niemals den benötigten Strom für die ganze Nacht wirtschaftlich speichern können.
Ich vermute auch, dass man damit nur die Spitzen abfangen kann, habe aber diesbezüglich kaum Ahnung und halte mich deswegen lieber zurück. Wer Spezialist in diesem Bereich ist, gerne raus mit den Infos, lerne gerne dazu.
Zitat:
Original geschrieben von NoirDesir
Windkraft-Kleinanlagen können nicht effizient sein. Dazu ist der Wind in Bodennähe zu unzuverlässig.
Was meinst du mit effizienterer Nutzung des Sonnenenergie? 1 Prozentpunkt mehr Wirkungsgrad sind im Moment wahrscheinlich >10 Jahre Forschung.
Man reduziert Solarenergie weil sie zu teuer ist, nicht weil zu viel Energie erzeugt wird. Außerdem hat die Solarlobby nicht mehr viel zu sagen, seit die Industrie hierzulande am Boden liegt. Wie ich schon sagte, ist die Energiepolitik im Moment auch nicht rational.
Ich meinte effizienz im Vergleich zur Windkraft.
Doch, doch, die Förderung ist reduziert, weil zu viele Anlagen montiert wurden. Man wollte dadurch den Anreiz für die Häuslebesitzer reduzieren.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Die Zukunft der Stromerzeugung durch Solarenergie liegt ja vielleicht auch in der thermischen Nutzung selbiger (Thermosolarkraftwerke). Da kommen wir dann aber auch eher wieder in den Bereich von Großanlagen.
Und Morocco, California, New Mexico und Arizona... ;) Texas vielleicht noch. Obwohl die BRD wuerde ja bequem in Texas reinpassen. :)
Pete
Die Energiespeicherung ist in der Tat eines der großen Aufgaben unserer Generation mit EE.
Die RAG mit ihren Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlebergbaues erforscht ja seit kurzem die Möglichkeit des Pumpspeichern alter Bergwerke: tagsüber, bei Stromüberschuß wird Wasser aus der Tiefe nach oben gepumpt und gespeichert. Nachts wird es wieder in bis zu 1000m tiefen Gruben abgelassen und treibt Turbinen an.
Das sind erste Ansätze,ja, aber nur bis einer auf der Welt den AKKU erfindet, der eine bis dato nie gekannte Energiedichte hat. Und, vielleicht ist er schon geboren.:rolleyes:
Bis dahin sollten wir schon die Energieinfrastruktur mit EE haben.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Ich vermute auch, dass man damit nur die Spitzen abfangen kann, habe aber diesbezüglich kaum Ahnung und halte mich deswegen lieber zurück. Wer Spezialist in diesem Bereich ist, gerne raus mit den Infos, lerne gerne dazu.
Einiges generelles zum Problematik Stromspeicherung (und nicht zu Pumpspeichersee-Kraftwerken, die ja nur die Tagesspitzen abpuffern können, größenbedingt) findest Du u.a. hier:
http://www.greenpeace-energy.de/.../..._Windgas_Fraunhofer_Sterner.pdf
Moin
@kerberos
Zitat:
Bei optimaler Auslastung laufen Windkraftanlagen 2.000 Stunden im Jahr, stehen also mehr als sie laufen. Solaranlagen könnten sicher länger Strom liefern, vermutlich aber nicht so effizient.
2000 h ist ein guter Wert, er kann aber auch übertroffen werden, je nachdem wo die WKA steht.
In Deutschland haben wir aber auch nur zwischen 1000 und gut 2000 Sonnenstunden, sprich nicht mehr als bei Wind, eher weniger. 1kWP braucht gut 10m² Fläche. eine Windmühle ungefähr 250m² an Standfläche mit Weg und Stellplatz. Auf dieser Fläche kann mit Solar also 25 kWP aufgebaut werden, die Mühle, je nach Typ, kann aber bis zu 6 MW aktuell haben. Unter der Solarfläche können noch ein paar Schafe laufen, unter der Mühle können weiter Getreide angebaut werden.
Zitat:
Und wenn Windkraft in Deutschland effizienter wäre, warum subventioniert man dann keine Windkraft-Kleinanlagen für jeden Haushalt als Alternative für die Solaranlagen?
Das wäre durchaus gut. Kleine WKAs leisten zwischen 5 und 15 kW, zumindest wenn man sie realistisch auf einem unter 10 meter Mast (keine Baugenehmigung in den meisten Bundesländern) betreiben möchte. Das Problem ist da wohl mehr dein Nachbar.... Darum wird eben mehr auf Solar gesetzt, das Dach ist ja eh da.
Zitat:
Doch, doch, die Förderung ist reduziert, weil zu viele Anlagen montiert wurden. Man wollte dadurch den Anreiz für die Häuslebesitzer reduzieren.
Stimmt, aber der Grund war ein anderer. Die Förderung wurde reduziert, weil es finanziell einfach Überhand nahm. 1kWh von einer Solaranlage wurde früher mit 50 Cent! vergütet, als ich meine aufbaute noch immer mit 24,42 Cent. Eine WKA hingegen kostet nur um 9 Cent pro kWh.
Man hat nicht den Ausbau gestopt, man hat die Förderung auf 12 Cent reduziert. Wer rechnet, für den lohnt es immernoch.
Großanlagen über 100 kWP werden schon lange nicht mehr gefördert.
Obiges Beispiel, 6MW WKA würde ungefähr bedeuteten das ich bei 1 kWP pro 10 m² 60.000m² an Fläche benötige (WKA 250m²), und dann ist noch nicht beachtet, das sie geständert sein müßen, und entsprechend ungefähr das dreifache an Fläche insgesamt benötige. Das sind 18 Hektar!
Solarthermie und Solarenergie gehört viel mehr gefördert. Aber nicht weiter finanziell, das würde das EEG sprengen. Mehr aufklärend.
Und Speicher haben wir mehr als man denkt. Tiefkühlhäuser können tiefer kühlen bei Überproduktion, und locker einen Tag aus bleiben bei zu wenig Strom. Ist nur ein Beispiel von sehr vielen.
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von kerberos
Bei optimaler Auslastung laufen Windkraftanlagen 2.000 Stunden im Jahr, stehen also mehr als sie laufen. Solaranlagen könnten sicher länger Strom liefern, vermutlich aber nicht so effizient.
Offshore-WKA laufen 4500 Stunden im Jahr. Das ist mehr als 50%. Und das mit gleichmäßiger Stromabgabe.
Solar hat prinzipbedingt einen Peak um die Mittagszeit, der Netztechnisch schwer in den Griff zu kriegen ist. Da kommt fast alles gleichzeitig, bundesweit. Vorher und nachher nix. Ist zwar zählbare Energieeinspeisung, es bedarf aber täglicher Backupleistung aus fossilen Brennstoffen, um vormittags und abends das Netz bedienen zu können. Und das ist immer unwirtschaftlich. Schon aus Prinzip.
Zitat:
Nochmal meine Frage: Warum nutzt man in Deutschland die Solarenergie nicht efizienter, sonder reduziert sie sogar künstlich, weil angeblich zuviel Energie geleistet wird?
Und wenn Windkraft in Deutschland effizienter wäre, warum subventioniert man dann keine Windkraft-Kleinanlagen für jeden Haushalt als Alternative für die Solaranlagen?
Irgendwie scheint mir hier nicht nur die Effizienz der maßgebliche Faktor zu sein.
Doch, ist es. In Norddeutschland gibt es etwa soviel Sonnenstunden wie in Alaska. Dort käme keiner auf die Idee, Photovoltaik zu installieren.
Und mal angenommen, dein Nachbar installiert sich eine kostengünstige Kleinwindkraftanlage aus Rumänien auf seinem Dach, die günstig, aber etwas laut ist:
Da möchte ich dich mal schreien hören, wenn dir eine moderne WKA in 500 Metern Entfernung schon zu laut ist...
Es ist halt schwierig, dass wirklich abschließend zu bewerten.
Sicher haben wir nur 2000 Sonnenstunden, aber meines Wissens liefern die Anlagen auch dann noch Leistung wenn die Sonne hinter Wolken ist (nur zwangsläufig geringer).
Bei Windanlagen gibts ja auch gewisse Mindest- und Maximalwindstärken. Deren Korridor ist also mitnichten so groß, wie man das vielleicht denkt.
Ich bin ja nicht generell gegen Windkraft, ich würde mir nur wünschen, dass die Anlagen nicht unbedingt in Wohnraumnähe stehen müssen. Hier muss das Bürgerwohl vor dem Gemeinwohl stehen.
Es gibt sicher ganz viele andere Bereiche, wo man auch einfach mal Strom sparen kann. Das fängt beim kleinen Mann an und hört bei der Industrie auf.
Allein bei uns in der Nachbarschaft brennt an ca. 25% der Einfamilienhäuser die ganze Nacht mindestens ein Außenlicht. Gleiches gilt für Straßenlaternen, es brennen viel mehr als früher die ganze Nacht, auch wenn es an einigen Stellen gar nicht nötig wäre.
Und im Ausland beleuchtet man gerne mal kilometerlang Autobahnabschnitte, obwohl da kaum jemand fährt.
Von der bereits angesprochenen Leuchtreklame und den dauerhaft hellen Schaufenstern will ich mal gar nicht erst anfangen.
Zitat:
Offshore-WKA laufen 4500 Stunden im Jahr.
Die stehen aber nicht neben Wohnhäusern
Zitat:
Und mal angenommen, dein Nachbar installiert sich eine kostengünstige Kleinwindkraftanlage aus Rumänien auf seinem Dach, die günstig, aber etwas laut ist:
Da möchte ich dich mal schreien hören, wenn dir eine moderne WKA in 500 Metern Entfernung schon zu laut ist...
Ja, würde ich. Die Anlage würde nur die hier für Privatleute geltenden Lärmschutzbestimmungen dann gar nicht bestehen und darf erst gar nicht in Betrieb gehen. Für große WKA scheint das so lang gedreht zu werden, bis es passt.
Und wer die Geräuschentwicklung hier klein reden will, den lade ich gerne mal ein paar Nächte zu mir ein. Aber in Deutschland wird es ja generell lauter,
Zitat:
Original geschrieben von verleihnicks
Das isn Nord-Südgefälle. Hier im Norden (NDS) sind überall Photovoltaik. Ich war beruflich mal in Nürnberg. Im Süden sah ich viele Windanlagen.
Moin,
ich weiß jetzt nicht, wo Du in Niedersachsen wohnst.
Ich wohne im Umland von Bremen - hier sind ziemlich viele Spargel, die auch an
vielen Tagen im Jahr fleißig ihre Räder rotieren lassen.
Gefühlt mehr als 300 Tage /Jahr. Auch sehe ich bei uns im Umfeld schon so einige
Solaranlagen auf Dächern montiert (sowohl Stromerzeugung, als auch Wärmegewinnung).
Ich denke, das Hauptproblem ist
1.) die Speicherung und
2.) mMn die Verweigerungshaltung der Netzbetreiber und auch der Versorger
Der erforderliche Neubau von Leitungen wird allerdings auch zu einem Teil
von der "betroffenen" Bevölkerung durch Einsprüche etc. erschwert.
Und ja, ich habe auch bereits etwa 15 Jahre nahe unter einer Stromleitung
gewohnt - Negatives bemerkt haben weder meine Familie noch ich etwas.
Ein positiver Aspekt war aber gegeben: das Haus war nahezu perfekt vor
Blitzeinschlag geschützt.
Gruß
dudel
Moin
@kerberos
Das hast du falsch verstanden. Sonnenstunden, also die gut 1000 im Norden (Und hier haben genug eine Solaranlage auf dem Dach, welche sich sogar rechnet!) und die knapp 2000 im Süden bedeutet nicht das 2000 Stunden im Jahr die Sonne scheint, sondern, leider, das deine Anlage 2000 Stunden unter Vollast gelaufen ist. Sprich zwei Stunden halbe Last entspricht ungefähr einer Sonnenstunde mit Peak.
Das gleiche bei den Windmühlen. Dehen tun sich die DInger bei uns fast immer, nur eben nicht immer mit ihren xx MW sondern auch mal, dank Schwachwind, nur mit 500 kW. Und so sind dann bei unseren gut 7 Stunden mit 500 kW eine Vollaststunden von den erwähnten 2000 im Jahr.
Letztlich schaut man nur, welche Leistung ist installiert, sagen wir 4 kW Peak auf deinem Dach, und was produziert sie im Jahr, sagen wir 4000 kWh. Dann hattest du 1000 Sonnenstunden.
Es gibt Mindestabstände und Lärmbestimmungen für WKAs. So müßen unsere neuen Nachts reduzieren, um die Nachtruhe ein zu halten. Im Nachbarpark müßen sie zu bestimmten Sonnenständen anhalten, um Schlagschatten zu vermeiden, etc. Diese Regelungen sind aber leider von Bundesland zu Bundesland anders.
Moin
Björn
Danke für die Erläuterungen.
Wir wohnen hier in der Sichtweite einiger Spargel, auch einer der größten Windparks Deutschlands ist in Sichtweite ein paar km weg.
Ich habe noch nie alle Räder gleichzeitig laufen sehen. Ich sehe zwar nicht permanent nach, aber die Dinger stehen doch verdächtig oft still, selbst wenn der Wind eigentlich sehr gut wäre. Ich vermute, dass ausgerechnet da nur weniger Strom benötigt wird.