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Die Start/Stop Lüge!?

Themenstarteram 5. Februar 2017 um 5:25

Bringt Start/Stop was? Ich hab's getestet! Vorab schon mal: Nein, es bringt gar nichts!

Auf die Idee dies zu testen bin ich gekommen, weil ein (guter) Freund Interesse an einem Cadillac Escalade hatte. Und da kamen wir auf das Thema Motorstart Fernbedienung, die es in den Staaten ja gibt, bei uns aber (aus nicht belegbaren Gründen!) strengstens verboten ist!

Also dachte ich mir ich teste mal wieviel son Auto im Stand so verbraucht...

Test1: Standheizung gegen Motor warmlaufen: bei -5 Grad, BMW X3 Standheizung gegen Mercedes GLC 220d Motor... Ergebnis: nach 30min! Beide Autos warm (der Mercedes mit Motor aber deutlich wärmer!) haben ca. 0,5l Diesel verbraucht!

Wo jetzt der Vorteil einer Standheizung sein soll? Können wir gerne diskutieren...

Test 2: was verbraucht brauchen der X3 F25 35d (6Zylinder) und der Mercedes GLC 220d (4Zylinder) im Stand in einer Stunde? Ergebnis: nach einer Stunde jeweils (schlagt mich nicht auf 0,1l) aber es waren grob 0,7Liter bei beiden!

Auch ne Diskussion wert...

Test 3: was verbraucht ein 5,5l V8 Benziner mit 571PS so in einer Stunde? Ich besorgte mir einen Benzin resistenten Messbecher und führte den Test aus! Das Ergebnis ist erstaunlich! nuuuur 0,9 Liter! Ich hatte mit viel mehr gerechnet!

Hier ein Video dazu: https://youtu.be/i1S-YgYnlvg

Also, was bringt uns das Start/Stop System außer viel zu kosten!?

Beste Antwort im Thema

........... 15 ltr. Sprit im Jahr und Co2 gespart, bei Millionen von Auto's.

ABER wieviel Anlasser müssen neu produziert und getauscht werden??

Oder gar Austauschmotoren, jeder Startvorgang geht auf Steuerkette, Lager, Wellen usw.

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Moin

Zitat:

Wäre ein Argument, wenn denn eine SSA bei kalten Motor arbeiten würde. Da ich die SSA dafür nicht abschalten muss, zieht dein Argument nicht. Denn auch mit aktiver SSA bleibt der kalte Motor an! :p

Als erstes, anerkennendes Touché.

Aber, einen Punkt weiter gedacht: Ich starte den Motor, rolle zur Ampel, und schon ist für dich das laufen lassen Ok. Er verblubbert genau die gleichen Abgase wie auf dem Parkplatz. Er wird genau so langsam warm wie auf dem Parkplatz. Zudem sehe ich nichts.

Und an die Masse der Wagen, auf der gut frequentierten Ampelkreuzzung, sowas gibt es, muß man ja auch denken, die warm sind, die einfach so, teils mit deaktiviertem SS, an der Ampel rumtuckern.

 

Zum zweiten Teil deiner Antwort, ich kann ihn auch kopieren, wird nur so irre lang, stellt sich die Frage wer denn nicht lesen kann.

Du sagst: 180 oder kein Limit wäre besser. Gibst aber zu das hier wesentlich mehr Sprit verbrannt wird. Ich, und nicht nur ich, schrieb dazu, das man trotz öfters mal 200 auf der Nadel, die 130-140 im Schnitt kaum überschreitet, dazu aber eben das doppelte (oder 40% wie Timmering es schrieb) verbraucht. Das kein Tempolimit dann das beste wäre um Sprit zu sparen (Wir kommen immernoch aus dem Vergleich ob SS oder ein Limit besser wäre) ist somit schlicht falsch.

Auch dein Argument das sich die Menschen nicht daran halten würden, du entkräftest es selber.

Zitat:

Wie kommst du darauf, wenn ich eine durchgeführte Studie beschreibe, in meinem Urlaub durch andere Länder heize? Wo habe ich das geschrieben? Sauge dir nicht irgendwelche Behauptungen aus den Fingern und behaupte nicht, ich hätte dies so geschrieben.

Unabhängig von dir, warum heizt du nicht durch andere Länder, in denen es ein Tempolimit gibt? Und da du nicht alleine bist in D, warum macht das auch kaum ein anderer? Vergleich mal das Fahrverhalten von Fahrzeugen in Deutschland und in DK. (ls Beispiel) Direkt hinter der Grenze wird nicht mehr gedrängelt, der Porsche (Oder AMG :-) ) fährt plötzlich genau so schnell wie alle anderen. Fahr in D durch eine Baustelle, fahr in DK durch eine Baustelle. Dann siehe und Staune. Da brauche ich keine Studie für.

 

 

Das ein Limit in Deutschland nicht eingehalten wird liegt ja nicht am Limit an sich. Das zeigt einfach das Verhalten der Deutschen sobald sie Deutschland verlassen und sie in den Nachbarländern plötzlich alle Limits zumindest im Ansatz (Deutlich mehr und genauer als bei uns) einhalten.

Eine solche Studie betrachtet also nur Deutschland isoliert, mit den bestehenden Strafen. Passt man die Strafen an, dann halten sich auch mehr Menschen ans Limit, und das beweist eben das Ausland.

Alles lesen und verstehen. Habe ich alles schon vorher beschrieben, man muß es nur lesen und verstehen.

Zitat:

Kann es sein, das du entweder nicht lesen kannst, oder nur liest, was du auch lesen willst? Also freie Interpretation der Buchstaben, ohne die geschriebenen Wörter zu beachten?

Gebe ich also fröhlich winkend zurück.

 

Moin

Björn

Zitat:

@Timmerings Jan schrieb am 9. Februar 2017 um 20:22:29 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 9. Februar 2017 um 11:17:54 Uhr:

@Timmerings Jan:

Wenn man dann noch ein SUV (oder ein ähnliches Fz mit relativ hohem Luftwiderstand) hat, wird der Mehrverbrauch in diesem Beispiel noch höher.

Das kann er kaum, denn das Beispiel war schon für maximal möglichen Luftwiderstands-Effekt gerechnet. Schlimmer als das wird's nicht.

Mit echten Messwerten wäre speziell die Reduktion des Momentanverbrauchs von 130 auf 100 km/h schwächer als der angesetzte Faktor (100/130)^3, weil nicht alle Beiträge zum Fahrwiderstand so stark von der Geschwindigkeit abhängen wie der Luftwiderstand. Der Mehrverbrauch von 130 auf 200 hingegen passt schon recht gut, denn oberhalb von 130 km/h dominiert der Wind-Widerstand auch praktisch den Gesamt-Fahrwiderstand, und damit "gewinnt" auch seine Abhängigkeit über die anderen.

Ich hatte mich beim Pkw ohnehin verrechnet...

Für meinen O3 ergibt sich in dem Beispiel ein Mehrverbrauch von knapp 30% und für einen VW-T5-Multivan (als Beispiel eines Autos mit deutlich erhöhtem Gewicht und Luftwiderstand) recht genau 30%.

Also tatsächlich kaum ein Unterschied, aber auch "nur" 30% mehr.

Absolut gesehen ist der Mehr-Verbrauch durch den 100km/h/200km/h-Mix beim T5 natürlich deutlich höher, als beim O3.

 

Zitat:

@Friesel schrieb am 9. Februar 2017 um 18:14:38 Uhr:

Zitat:

Was ist daran erstaunlich? Das sind die Fakten. Haben auch schon schlauere Leute als ich untersucht.

Es bringt ales nichts. Vor allem nicht wenn keiner will. Das war die eigentliche Aussage. Aber das ist in Deutschland normal. Klar, Umweltschutz, Tierschutz, aber bitte bei den anderen. Grüner Strom, gerne, aber die Leitung will ich nicht. Ach ja, die Mühlen auch nicht. Eine Umgehung, dringend erforderlich,aber doch nicht bei mir vorbei. Und so weiter und so fort.

Friesel, es bringt alles nichts. Du pickst Dir aus den Posts heraus was Dir passt und was Du nicht findest, fantasierst Du hinzu. Ganz nach Deiner Lust und Laune. Dein Weltbild ist zementiert und Fakten interessieren Dich nicht. Das ganze dann noch mit dezenten Beleidigungen garniert.

:rolleyes:

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 9. Februar 2017 um 11:32:27 Uhr:

Zitat:

Und was sagt deine Öltemperatur zu einem Ampelstop?

Öl hält seine Temperatur deutlich länger als Wasser. Dauert zwar länger bis das Öl auf Betriebstemperatur ist aber eben auch länger bis das Öl dann wieder abgekühlt ist.

Das ist m.E. nicht korrekt. Öl hat eine geringere Dichte und eine geringere spezifische Wärmekapazität. Es kann nur Pi mal Daumen eine halb so große Wärmemenge speichern (eher weniger), gleiche Temperatur vorausgesetzt. Also wird es, wenn es vergleichbaren Bedingungen wie Wasser ausgesetzt ist, schneller abkühlen. Wärmeübergangskoeffizienten und andere Feinheiten lasse ich jetzt mal außen vor.

Es ist aber nicht vergleichbaren Bedingungen ausgesetzt, sondern sammelt sich bei stehendem Motor ganz unten, am Arsch des Motors sozusagen, dort, wo es am kältesten ist: in der Ölwanne. Und wenn der Wagen keine untere Motorabdeckung hat, ist die Ölwanne bei Wind obendrein erzwungener Konvektion durch vorbeiströmende Luft ausgesetzt, was den Wärmeabtransport erhöht. In der Ölwanne ist das Öl zudem als ein großes Volumen gespeichert, welches ohne mechanische Hindernisse frei fließen kann- was per Wärmekonvektion wiederrum die Abkühlung beschleunigt.

Vom Wasser befindet sich zwar auch ein gut Teil im Kühler und kühlt dort vermutlich rasch ab. Dieses Volumen wird aber irgendwann durch das Thermostat vom kleinen Kühlkreislauf weitgehend getrennt. Der Rest des Wasser befindet sich nun überwiegend muckelig warm am und im Motorblock. Der wird zwar auch an der Außenseite gekühlt, hängt aber nicht so weit im Luftstrom wie die Wanne und hat im Inneren massig Wärme gespeichert. Die im Vergleich zum Ölwannenblech wesentlich stärkere Motoraussenwand dürfte auch ein wenig besser isolieren.

Aus Sicht des Motors wird das Öl schneller abkühlen. Ob das auch über die Gesamtmenge Wassers gemittelt zutrifft, wage ich nicht zu beurteilen. Halte ich aber auch für irrelevant, weil das Thermostat die beiden Kühlkreisläufe trennt.

Zitat:

@ghostrider78 schrieb am 10. Februar 2017 um 12:04:53 Uhr:

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 9. Februar 2017 um 11:32:27 Uhr:

 

Öl hält seine Temperatur deutlich länger als Wasser. Dauert zwar länger bis das Öl auf Betriebstemperatur ist aber eben auch länger bis das Öl dann wieder abgekühlt ist.

Das ist m.E. nicht korrekt. Öl hat eine geringere Dichte und eine geringere spezifische Wärmekapazität. Es kann nur Pi mal Daumen eine halb so große Wärmemenge speichern (eher weniger), gleiche Temperatur vorausgesetzt. Also wird es, wenn es vergleichbaren Bedingungen wie Wasser ausgesetzt ist, schneller abkühlen. Wärmeübergangskoeffizienten und andere Feinheiten lasse ich jetzt mal außen vor.

Es ist aber nicht vergleichbaren Bedingungen ausgesetzt, sondern sammelt sich bei stehendem Motor ganz unten, am Arsch des Motors sozusagen, dort, wo es am kältesten ist: in der Ölwanne. Und wenn der Wagen keine untere Motorabdeckung hat ist die Ölwanne obendrein erzwungener Konvektion durch vorbeiströmende Luft ausgesetzt, was den Wärmeabtransport erhöht. In der Ölwanne ist das Öl als ein großes Volumen gespeichert, welches ohne mechanische Hindernisse frei strömen kann- was wiederrum die Abkühlung beschleunigt.

Vom Wasser befindet sich zwar auch ein gut Teil im Kühler und kühlt dort vermutlich rasch ab. Dieses Volumen wird aber irgendwann durch das Thermostat vom kleinen Kühlkreislauf weitgehend getrennt. Der Rest des Wasser befindet sich nun überwiegend muckelig warm am und im Motorblock. Der wird zwar auch an der Außenseite gekühlt, hat aber im Inneren massig Wärme gespeichert.

Aus Sicht des Motors wird das Öl schneller abkühlen. Ob das auch über die Gesamtmenge Wassers gemittelt zutrifft, wage ich nicht zu beurteilen. Halte ich aber auch für irrelevant, weil das Thermostat die beiden Kühlkreisläufe trennt.

Wärmekapazität, Dichte usw. ist richtig. Die Auskühlung ist an der exponierten Stelle unten, auch im Stand (wir sprechen ja hier vom Motorstop), etwas höher.

Das Öl befindet sich quasi nahezu vollständig in einem Behälter und daher sind die Wärmeaustauschflächen recht begrenzt, was die Auskühlungsgeschwindigkeit verringert.

Das Kühlwasser ist wesentlich verzweigter und es gibt diverse, außenliegende Schläuche; Leitungen und auch z.B. den unisolierten Ausgleichsbehälter.

Zudem befindet sich ein Teil des Kühlwassers eben auch im Innenraumwärmetauscher und dort wird es, durch die weiterhin funktionierende Heizungsanlage, schnell aktiv herunter gekühlt.

Bei den von mir genannten aktuellen VW-Motoren führt das dazu, dass der Mikrokreislauf (=Zylinderkopfkreislauf), wo sich auch der Temperatursensor befindet, recht schnell abkühlt.

Dieser Kreislauf ist bei ca 87Grad thermostatisch begrenzt.

Den Motorblockkühlkreis, der bei ca 105Grad thermostatisch geregelt wird, betrifft die Auskühlung weniger, denn das Kühlwasser zirkuliert in diesem Kreis, solange noch keine 105Grad erreicht sind, überhaupt nicht.

Dieser Kreis braucht aber auch deutlich länger, um überhaupt erwärmt zu werden und auch deswegen ist so ein Motorstopp bei kaltem Öl (bei unter 50Grad Öltemperatur ist der Motorblockkreislauf zwangsläufig noch lange nicht auf seiner Auslegungstemperatur von 105Grad) motortechnisch nicht sinnvoll.

Moin

Luke. Wenn dir was nicht passt, und du Unterstellungen verbreitest, dann bitte mit Beleg.

Zitat:

Friesel, es bringt alles nichts. Du pickst Dir aus den Posts heraus was Dir passt und was Du nicht findest, fantasierst Du hinzu.

Nenn Beispiele.

 

Zitat:

Dein Weltbild ist zementiert und Fakten interessieren Dich nicht. Das ganze dann noch mit dezenten Beleidigungen garniert.

Zementierte Weltbilder haben hier im Forum ja nun gut 99%. Also, was ist daran anders als an dir? Und wo beleidige ich dich?

Oder beleidigt es dich wenn einer nicht gleich vor dir auf die Knie geht und Amen schreit? Auch damit wärst du dann nicht alleine. (Beachte das wärst, bevor dies als Beleidigung ansiehst.

Moin

Björn

Moin

Zitat:

Das Öl befindet sich quasi nahezu vollständig in einem Behälter und daher sind die Wärmeaustauschflächen recht begrenzt, was die Auskühlungsgeschwindigkeit verringert.

Dafür aber meist unisoliert. Der Motorblock aber, isnbesondere der Kopf sitzen im Motorraum, wo nur wenig bis kein Wind hinkommt (Den es auch im Stand gibt) Die gesamte Wärme im Motorraum steigt nach oben, meist ist die Haube isoliert, weshalb sich dort die Wärme staut. Auch der Motor selber, die Zylinder, lassen die Wärme in Richtung Kopf steigen, weshlab es ja auch Nachlaufpumpen zum Schutz des Motors gibt.

Zitat:

Das Kühlwasser ist wesentlich verzweigter und es gibt diverse, außenliegende Schläuche; Leitungen und auch z.B. den unisolierten Ausgleichsbehälter.

Welche aber alle IM Motorraum liegen. Resultat siehe oben.

Zitat:

Zudem befindet sich ein Teil des Kühlwassers eben auch im Innenraumwärmetauscher und dort wird es, durch die weiterhin funktionierende Heizungsanlage, schnell aktiv herunter gekühlt.

Welche aber nur noch wenig Wärme abgeben dürfte, da das Motormanegement den Motor bei zu großer Differnez zwischen Wunschtemperatur und Isttemperatu laufen läst, ebenso bei zu kaltem Kühlwasser.

Zitat:

Dieser Kreis braucht aber auch deutlich länger, um überhaupt erwärmt zu werden und auch deswegen ist so ein Motorstopp bei kaltem Öl (bei unter 50Grad Öltemperatur ist der Motorblockkreislauf zwangsläufig noch lange nicht auf seiner Auslegungstemperatur von 105Grad) motortechnisch nicht sinnvoll.

Öl und Wassertemperatur haben aber wenig miteinander zu tun. Nochmal, leider auch zementiert, CLosed Loop, sprich Lambdageregelte Verbrennung findet ab gut 50 Grad Wassertemperatur statt. Davor fetten Motoren mehr oder weniger an/verstellen den Zündwinkel etc. Hierfür ist tatsächlich die Brennraumtemperatur mit die wichtigste Kenngröße. Die aber wird über den Kopf gekühlt. (EIner der Gründe für den Kopfkreis)

Viel wichtiger aber bleibt die Frage: Wie wirkt sich dies denn negativ auf den Motor aus? Höherer Verbrauch wohl kaum, wäre je der NEFZ Theorie abträglich. Höherer Verschleiß? Irgendwie widerspricht dem die Tatsache das Motorschäden durch alles mögliche kommen, Kolbenfresser oder Pleulagerschäden aber nur selten dazu gehören.

Kann es auch einfach sein das du einer der Kunden bist, weshalb kaum ein Hersteller noch solche ANzeigen verbaut? Sie machen sich viel zu viele Gedanken darum, ohne das es irgendeinen Sinn macht?

Moin

Björn

 

 

@navec: Ich denke nicht, daß wir einander widersprechen. Die Aussage von Sir Donald bleibt aber in meinen Augen falsch, nicht zuletzt aufgrund ihrer Pauschalität. Aber mich interessiert schon, wie sich die einzelnen wärmeabführenden bzw. temperaturerhaltenden Effekte aufeinander auswirken. Die von Dir erwähnten "wenigen Austauschflächen" der Ölwanne bestehen z.B. bei mir aus nacktem Aluminiumblech. Dessen Isolationsfähigkeit dürfte geringer sein als die eines Unterhemdes. Schonmal winters im Unterhemd draußen gewesen? ;) However- wenn ich es schaffe, mach ich dazu nächste Woche ein kleines Experiment unter Realbedingungen. Dann lesen wir uns wieder.

Wenn du merkst, dass das Pferd tot ist, dann steig ab -- Alte Bauernregel.

Es ist mal wieder soweit ...

Über den Ursprung der Regel kann man sich streiten, die Einstellung ist allerdings "geprägt von Resignation und Passivität und damit kein Vorbild für uns. Na ja, was verstehen die Sioux auch schon von Pferden?

Da sind wir weiter.

Wir als hochqualifiziertes Führungspersonal in der kommunalen Verwaltung haben für derartige Situationen zahlreiche erfolgsorientierte Strategien und zielführende Methoden entwickelt:

[...]

- Wir besorgen eine größere Peitsche.

- Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd.

- Wir wechseln den Pferdelieferanten.

- Wir wechselnd den Futterlieferanten.

- Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.

- Wir lassen den Stall renovieren. [...]"

Hier noch mehr: Quelle

Zitat:

@markuc schrieb am 10. Februar 2017 um 13:17:41 Uhr:

Wenn du merkst, dass das Pferd tot ist, dann steig ab -- Alte Bauernregel.

Stimmt, Autos ohne Start-Stopp sind tot, werft sie endlich weg :D

Zitat:

@ghostrider78 schrieb am 10. Februar 2017 um 13:24:39 Uhr:

 

Hier noch mehr: Quelle

Hahaha...

@all: macht da mal keine Wissenschaft von. :D

Zitat:

@ghostrider78 schrieb am 10. Februar 2017 um 13:16:01 Uhr:

@navec: Ich denke nicht, daß wir einander widersprechen. Die Aussage von Sir Donald bleibt aber in meinen Augen falsch, nicht zuletzt aufgrund ihrer Pauschalität. Aber mich interessiert schon, wie sich die einzelnen wärmeabführenden bzw. temperaturerhaltenden Effekte aufeinander auswirken. Die von Dir erwähnten "wenigen Austauschflächen" der Ölwanne bestehen z.B. bei mir aus nacktem Aluminiumblech. Dessen Isolationsfähigkeit dürfte geringer sein als die eines Unterhemdes. Schonmal winters im Unterhemd draußen gewesen? ;) However- wenn ich es schaffe, mach ich dazu nächste Woche ein kleines Experiment unter Realbedingungen. Dann lesen wir uns wieder. (Das war jetzt keine Drohung ;) )

ich kann ja mal versuchen, etwas mit der Wärmebildkamera zu machen....

 

@Friesel:

Zitat:

Dafür aber meist unisoliert. Der Motorblock aber, isnbesondere der Kopf sitzen im Motorraum, wo nur wenig bis kein Wind hinkommt (Den es auch im Stand gibt) Die gesamte Wärme im Motorraum steigt nach oben, meist ist die Haube isoliert, weshalb sich dort die Wärme staut. Auch der Motor selber, die Zylinder, lassen die Wärme in Richtung Kopf steigen, weshlab es ja auch Nachlaufpumpen zum Schutz des Motors gibt

an der zweiten Kreuzung, wo mein Motor auch bei 0 Grad Außentemperatur bereits ausgehen würde, ist von ernsthafter Wärme im gesamten Motorraum ganz bestimmt noch nichts zu merken. Was sollte da von unten nach oben aufsteigen?

Der Motorblock und die Ölwanne sind ja gerade mal lauwarm. Die Batterie wird dann auch immer noch konsequent mit 15V geladen, weil eben der Sensor am Minuspol der Batterie (auch ganz oben im Motorraum) tiefe Umgebungstemperatur meldet.

Wind kann es geben, muss es aber nicht geben. Von daher kann man bei solchen Betrachtungen auch nicht davon ausgehen.

Zitat:

Welche aber nur noch wenig Wärme abgeben dürfte, da das Motormanegement den Motor bei zu großer Differnez zwischen Wunschtemperatur und Isttemperatu laufen läst, ebenso bei zu kaltem Kühlwasser

Solange der Motor nicht läuft (nur davon reden wir beim S&S...) kühlt der Innenraumwärmetauscher das Kühlwasser recht schnell ab.

Die Wunschtemperatur ist bei mir beim zweiten Ampelstop bei 0Grad Außentemperatur noch nicht annähernd erreicht (selbst die automatische Zuheizung läuft danach ja noch minutenlang weiter).

Auch aus diesem Blickwinkel, dürfte der Motor in der Situation gar nicht erst abgeschaltet werden.

Wird er aber.

Zitat:

Öl und Wassertemperatur haben aber wenig miteinander zu tun

Mit der Kühlwassertemperatur, gemessen im Zylinderkopfkreislauf, nicht so sehr, insgesamt aber schon.

Solange das Öl durch den gesamten (laufenden) Motor zirkuliert und dabei nicht mal 50Grad erreicht werden, können auch große Teile des Motorblocks noch nicht sehr warm sein, denn das Öl hat ja eine geringere Wärmekapazität und Dichte, als Kühlwasser, wie wir vorhin ja gelernt haben und passt sich daher den Umgebungsbedingungen relativ schnell an.

Der Öl/Kühlwasser-Wärmetauscher befindet sich zudem am Motorblockkühlkreis.

Wenn der Motorblock bereits ausreichend warm wäre, würde es daher mit der Öltemperatur auch schnell nach oben gehen.

Bis die Öltemperatur fest über 80Grad ist dauert es bei mir auf der Landstraße bei rund 0 Grad, aber über 10 Minuten und das ohne Pausen.

Zitat:

Viel wichtiger aber bleibt die Frage: Wie wirkt sich dies denn negativ auf den Motor aus? Höherer Verbrauch wohl kaum, wäre je der NEFZ Theorie abträglich. Höherer Verschleiß? Irgendwie widerspricht dem die Tatsache das Motorschäden durch alles mögliche kommen, Kolbenfresser oder Pleulagerschäden aber nur selten dazu gehören.

die Frage musst du demjenigen stellen, der in die BA geschrieben hat, dass man unter 80Grad Öltemperatur den Motor nicht voll belasten soll usw.

Ich jedenfalls, gehe mal davon aus, dass so etwa nicht grundlos dort steht.

Es wird auch einen Vorteil haben, dass der Motorblock mit relativ hoher Temperatur (105Grad)beaufschlagt wird und von daher ist es ganz sicher nicht optimal, wenn man diesen Betriebszustand durch Unterbrechungen des Motorlaufs weiter hinauszögert und ihn dadurch bei Kurzstrecke eventuell gar nicht erreichen kann.

Zitat:

@Friesel schrieb am 10. Februar 2017 um 09:21:11 Uhr:

Zitat:

Wäre ein Argument, wenn denn eine SSA bei kalten Motor arbeiten würde. Da ich die SSA dafür nicht abschalten muss, zieht dein Argument nicht. Denn auch mit aktiver SSA bleibt der kalte Motor an! :p

Als erstes, anerkennendes Touché.

Aber, einen Punkt weiter gedacht: Ich starte den Motor, rolle zur Ampel, und schon ist für dich das laufen lassen Ok. Er verblubbert genau die gleichen Abgase wie auf dem Parkplatz. Er wird genau so langsam warm wie auf dem Parkplatz. Zudem sehe ich nichts.

1. Ich habe ne ausreichende Strecke zur 1. Ampel. (>1km!) In den meisten Wohngebieten stehen keine Ampeln.

2. Wenn ich ne Ampel vor dem Parkplatz habe, versuche ich so den Motor zu starten, dass ich direkt los fahren kann, ohne erst Mal nach 5m an der Ampel blöd rum zu stehen.

Zitat:

Und an die Masse der Wagen, auf der gut frequentierten Ampelkreuzzung, sowas gibt es, muß man ja auch denken, die warm sind, die einfach so, teils mit deaktiviertem SS, an der Ampel rumtuckern.

Ein warmer Motor stößt ganz andere Schadstoffmengen und Schadstoffarten allgemein aus, als ein kalter Motor.

Zitat:

Zum zweiten Teil deiner Antwort, ich kann ihn auch kopieren, wird nur so irre lang, stellt sich die Frage wer denn nicht lesen kann.

Bin ich mir nicht sicher!

DENN:

Zitat:

Du sagst: 180 oder kein Limit wäre besser.

FALSCH! Ich sagte, 180km/h wäre besser als kein Limit! Das andere war als Sarkasmus auf deine Aussage zu verstehen. Hast'e aber nicht verstanden!

Damit brauche ich auf den nächsten Absatz nicht eingehen, da er ebenfalls deinem falschen Verständnis meiner Aussage entspringt. Du solltest die Aussage mit den 40% noch mal lesen und dann verstehen, worauf diese sich bezieht! ;)

Zitat:

@Friesel schrieb am 10. Februar 2017 um 09:21:11 Uhr:

Zitat:

Wie kommst du darauf, wenn ich eine durchgeführte Studie beschreibe, in meinem Urlaub durch andere Länder heize? Wo habe ich das geschrieben? Sauge dir nicht irgendwelche Behauptungen aus den Fingern und behaupte nicht, ich hätte dies so geschrieben.

Unabhängig von dir, warum heizt du nicht durch andere Länder, in denen es ein Tempolimit gibt?

Weil ich grundsätzlich wenig am heizen bin! Meist ist dann bei mir sowieso bei 180km/h Schluss. Auf langer Stecke fahre ich in der Regel 120-140km/h. Nicht als Durchschnitt, wo ich XXXkm mit 80 fahre und dann >200km/h, sondern möglichst über die ganze Strecke. Selten mal schneller.

Zitat:

Und da du nicht alleine bist in D, warum macht das auch kaum ein anderer? Vergleich mal das Fahrverhalten von Fahrzeugen in Deutschland und in DK. (ls Beispiel) Direkt hinter der Grenze wird nicht mehr gedrängelt, der Porsche (Oder AMG :-) ) fährt plötzlich genau so schnell wie alle anderen. Fahr in D durch eine Baustelle, fahr in DK durch eine Baustelle. Dann siehe und Staune. Da brauche ich keine Studie für.

Lustiger Weise war ich letztes Jahr in DK und habe dort mehrmals Urlaub gemacht. Auf dem Rückweg nach Deutschland bin ich in einer Gruppe von Fahrzeugen gefahren. Hinter der Grenze haben die Dänen auf das Gas gedrückt und ich bin mit Tempomat auf Richtgeschwindigkeit geblieben. Ständig sind Dänen mit >180km/h an mir vorbei.

Zitat:

Das ein Limit in Deutschland nicht eingehalten wird liegt ja nicht am Limit an sich. Das zeigt einfach das Verhalten der Deutschen sobald sie Deutschland verlassen und sie in den Nachbarländern plötzlich alle Limits zumindest im Ansatz (Deutlich mehr und genauer als bei uns) einhalten.

Wie gesagt: Anders rum, halten sich die Dänen in D ebenfalls nicht an das TL aus DK. Sie fahren in D schneller als in DK.

Hätten wir in D ein TL, würden sich auch in D die Fahrer dran halten.

Mir ist zudem ein Unterschied aufgefallen: Das Fernstraßen-Netz ist in anderen Ländern anders ausgebaut. In D hast du BAB-Rennstrecken, die es in DK oder NL so gar nicht gibt. (Zumindest nicht in der Masse!) Oftmals ist es einfach nicht möglich im Fernverkehr mit 200km/h zu fahren, weil die Strecke absichtlich gar nicht so ausgebaut ist.

Zitat:

Eine solche Studie betrachtet also nur Deutschland isoliert, mit den bestehenden Strafen. Passt man die Strafen an, dann halten sich auch mehr Menschen ans Limit, und das beweist eben das Ausland.

Wie gesagt: Liegt nicht nur am TL und der Höhe der Strafen, sondern auch an der Infrastruktur. Die Strafen in D sind zudem auch teuer, wenn man eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet.

MfG

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