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Die Feinstaub- und NOx-Lüge über den Diesel

Themenstarteram 8. Januar 2019 um 8:52

Alles Lüge, hier wird enttarnt...

Bitte ansehen, es lohnt sich !

https://www.ardmediathek.de/.../exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster

Beste Antwort im Thema

Ich hab den "Bericht" gesehen und hätte kotzen können. Methodisch war das nichts anderes als "Fear and Doubt".

Zwei Randbemerkungen warum dieser Beitrag tendenziös und schwachsinnig ist: Bei krebserregendem Material wie z.B. Benzol oder strahlendem Material kann man auch nicht "auf den Krebstoten" verweisen, aber du hast eine höhere Chance den Scheiß zu bekommen. Das gleiche ist bei Bronchialerkrankungen, die durch NOx eben verstärkt werden.

Siehe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596651/ oder http://www.scielo.br/scielo.php?... oder https://erj.ersjournals.com/content/38/2/303

in Neuseeland hat man die hohen NOx Werte durch "indoor" Erdgasfeuerungen (Etagenheizungen) sogar ausgenutzt um zu untersuchen, ob NOx was mit Kindern macht. Untersucht wurden Schulen gegliedert in "Erdgasfeuerung mit und ohne Außenkamin". Ja, NOx macht nachweislich was. Die Quote der Bronchialerkrankungen wie Asthma geht unter Schülern nachweislich hoch. Wenn diese Fachleute der Ansicht sind, dass das nur eine Korrelation und keine Kausalität ist - diese "Korrelationen" gibts weltweit auf allen Kontinenten. Komisch dass die Epidemologen da einen Zusammenhang sehen und nicht untersuchen, ob nicht vielleicht doch die Illuminaten dahinterstecken.

Komisch dass die einzigen Argumente der "Fachleute" sind, dass Raucher (kurzzeitig) viel mehr abbekommen und so kleine Mengen nicht so wild sein können. Epidemologen sind anderer Ansicht. Für mich ist dieser Drecksbeitrag der ARD nichts anderes als einseitiger und substanzloser Dummschwatz bezahlter Mietmäuler. Vor allem dem Köhler ("Leiter Lungenklinik") könnte ich so lange in die .... lassen wir das. Aber es wäre sehr befriedigend.

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Sagt Der in der Filterblase....

 

Was interessieren die Personenkilometer wenn zb je PKW nur 20km/täglich in der Stadt gefahren wird aber die kommunalen Fahrzeuge 100km/täglich? Klar sind es in der Masse mehr PKW, aber jeder davon fährt nur wenige Kilometer in der Stadt und dann wird eine Nachrüstung schnell Sinnfrei, bzw bringt nicht viel.

Man muss doch bei den Fahrzeugen beginnen die die meisten Kilometer innerhalb der Stadt zurücklegen und nicht bei Denen die eh nur selten reinfahren oder durchfahren. Das bringt dann in der Masse nicht viel Verbesserung weil die Kisten zusammen nicht viel dort fahren sondern immer mal wieder ein paar.

Wenn ich einen nachrüstbaren Diesel hätte und nachrüsten würde würde das an den Schadstoffwerten in S rein gar nichts ändern da ich dort nicht hinfahre. Wenn aber die Stadt eines ihrer Fahrzeuge umrüstet bringt das was, weil dieses Fahrzeug dort ständig unterwegs ist.

Zitat:

 

Ist das so schwer selbst nachzudenken? Oder schreibst du aus Gewohnheit jede Blödsinnsargumentation ab die deinem Weltbild entspricht? Weil das wäre das Merkmal eines klassischen Trolls.

Du bist nun nicht gerade der Held im Nachdenken und akzeptiert auch nur das was in dein Weltbild passt.

Solltest Du als Wissenschaftler nicht das Ganze hinterfragen?

Aber das geht nur wenn man auch Argumente der Gegenseite akzeptiert.

Und lustig ist wenn Jemand der gerne Anderen whataboutism entgegenwirft ständig selbst damit ankommt, zb deinen hinkenden Vergleich mit dem Auspuff.

Um mal darauf einzugehen, nur weil Einer ohne Auspuff rumfährt ist das noch kein Argument Anderen die legal unterwegs sind zur Nachrüstung leiserer Auspuffanlagen zwingen zu wollen und nichts Anderes ist die Forderung PKW mit legaler Zulassung mit SCR nachzurüsten.

Mit Mathe hast du es nicht so? 2x10km je Fahrzeug mal 5-6 Fahrzeuge sind locker die etwa 100 km eines kommunalen Vehikels wie Müllwagen (deine Zahl). Jedenfalls vom Treibstoffdurchsatz und damit den spezifischen Emissionen. Im Frankfurter Fall hast du über 100.000 Pendler mit nem Diesel täglich, so viele kommunale Fahrzeugs gibts im Frankfurter Raum gar nicht um deren Emissionen zu überbieten.

Zudem erkläre kurz, wieso ein Bus mit gemitteltem 60g CO2/km und einer theoretisch(!) nicht existenten Abgasreinigung ausgestattet dreckiger sein soll als der Euro-5 Diesel-PKW (139 g/km), der nachweislich keine funktionale Abgasreinigung hat. NIMBY Argumentation. Man spare, aber bitte woanders. Am Stadtrand parken müssen und mit dem ÖPNV reinzupendeln ist Enteignung. Ja klar. Emissionsminderung ist auch nur bei den anderen. Also den Kreuzfahrt- und Containerschiffen. Die es auf dem Main so zahlreich gibt. Und erst in München, dem Überseehafen der Schweiz.

Als Wissenschaftler hinterfrage ich alles. Wie deine Blödsinnsdiskussion, in der Regel faktenfrei und ohne jeden Beleg. Das ist ganz nahe an BILD und AFD Stammtischpropaganda. Besoffen kann man das glauben wollen. Die arme deutsche Automobilindustrie, die lediglich "interpretiert" hat. Die Politik, die alles wusste. Und der Kunde, der nur das bekommen hat, was er brauchte. Alles ist superdupi und der Rest ist Propaganda der Öko-Terroristen. Klaro. Meine Fresse, so saublöde und leicht beeinflussbare Kunden/Nutzer wünscht sich jeder Lobbyist. Oder machst du Lobbyarbeit als nebenberufliches Hobby? Keine Quellen angeben, den Dreisatz ignorieren, mit dem Finger auf andere zeigen und gut ist?

Der einzige, der vom Betrug profitiert hat - das waren die Hersteller. Weil etwa 1000€ aufwärts je Fahrzeug gespart. Bei 3 Mio verkaufen Dieselmodellen jährlich ist das wieviel? 3 Mrd? Mal wie viele Jahre? Aber alles nur eine böse Unterstellung, klar. Und die Grenzwerte sind natürlich unangemessen tief, nicht einhaltbar. Dass die in den Staaten damals verkaufen Diesel mit LNT/SCR System geliefert wurden und in Europa ohne - LNT/SCR geht scheinbar nur in den USA, da herrschen andere Naturgesetze. Weil da kontrolliert wurde, sonst nicht zu erklären.

Darf ich zur Mässigung aufrufen. Bisschen netter kommt eindeutig besser. Ärgert das Gegenüber am Ende auch mehr ;)

Ich finde, man braucht gar nicht so tief einsteigen um die Fragwürdigkeit in der Begründung zu erkennen.

Die Messtationen welche ich gesehen habe, die stehen an so neuralgischen Punkten, dass eine natürliche Belüftung durch umliegende Bauten nur sehr eingeschränkt stattfinden kann. Zu dem wird der Durchfluss des Verkehrs auch noch im besonderen behindert. Und dichter an den Auspuff kann man die Dinger nicht stellen. Ich finde ja gut, dass gemessen wird. Gern auch unter „Extrembedingungen“. Ginge es hier aber um die Gesundheit, um den Schutz der Anwohner, dann sollte dort eine Absaugung installiert werden wie sie in jedem Tunnel auch zu finden ist. Meinetwegen in der Straße eingelassen.

In einer Stadt wie Hamburg z.B., die wohl ähnliche Messwerte aufweist wie sie in anderen Großstädten auch zu finden sind, stimmt es mich Wunder, dass die Messwerte nicht explodieren wenn der ganze Hafen voller Containerschiffe ist und dazu noch die Kreuzfahrtschiffe eingeladen werden den Hafen anzusteuern. Jedes Kreuzfahrtschiff ist von der Fläche der Decks groß wie eine Kleinstadt. Was die herauspusten geht auf keine Kuhhaut. Direkt daneben werden neue Wohnviertel gebaut. Wie sieht es denn dort mit der Gesundheitsgefährdung aus? Gemessen wird dort nach meinen Informationen nicht. Dort werden die Menschen wahrscheinlich in kürzester Zeit tot über dem Zaun hängen. Maßnahmen zum besonderen Schutz werden nicht ergriffen, aber eine Menge Umsatz gemacht.

Der Schwerlastverkehr wurde schon vor vielen Jahren auf die Straße verlegt. Was sich hier die LKW's Stoßstange an Stoßstange durch den Verkehr zwängen und im Stop and Go Massen von Gütern wechselseitig zu stoppen, wieder in Wallung zu bringen und kurz darauf wieder zu stoppen, da müssten grade die Fernfahrer röchelnd auf der Straße liegen oder mit Vollgesichtsmasken fahren. Und dabei scheint es auch noch besonders effizient, ein Schwein per Dieselmotor durch ganz Europa zu karren um daraus eine Salami zu machen.

Versteht mich jetzt nicht falsch, ich würde mich freuen wenn die Grenzwerte sogar weit unterschritten würden. Ob es nun sinnvoll ist in einem Aluminiumwerk zunächst die Glühbirnen aus der Küche zu schrauben um den Energieverbrauch zu senken, halte ich für fragwürdig. So zumindest sehe ich das Fahrverbot zum Diesel wenn es um die Schadstoffemissionen geht.

Früher gab es das große Waldsterben. Überall waren „tote Bäume“ zu sehen. Saurer Regen. Schnell haben wir für viel Geld die Autos umgerüstet. Zum einen habe ich noch keinen abgestorbenen Wald gesehen und zum zweiten ist die Natur nicht auf das Anlegen großer Monokulturen ausgelegt. Die Geldbörse schon. Das wage ich jetzt zu behaupten, obwohl ich kein Biologe und kein Banker bin.

Feinstaub könnte natürlich einen schwer an Tuberkulose erkrankten den Rest geben. Aber gestorben ist er dann nicht an Feinstaub sondern an Tuberkulose und Feinstaub im allgemeinen hat ihm den Rest gegeben. Unsere Welt ist voll davon.

Statistisch könnte man belegen, dass rote Socken Krebs verursachen, selbst wenn dem nicht so ist. Vielleicht könnte man wissenschaftlich sogar nachweisen, dass roten Farbe in einem besonderen Maße die Haut ungünstig beeinflusst. Ob man nun wegen des tragens von roten Socken schlussendlich abdankte während andere in gleichen Socken noch das Tanzbein schwingen, kann genauso wenig nachgewiesen werden, wie die Sterberate bei Bronchialerkrankungen durch Autoabgase. Untersucht man aber nur gewisse Parameter, dann waren es recht sicher die roten Socken die einen dahinraffen ließen. Wenn ich nur diese Variable statistisch ins Verhältnis setzte, dann ist klar, hat man eine rote Socke an, dann steht man mit einem Bein im Grab. Gleiches erkennt man bei der Frage, ob Polio nun durch Impfen nahezu ausgerottet wurde. Statistisch eindeutig erwiesen. Setzt man die Sterberate aber ins Verhältnis zum Verbot von DDT, sind die ursprünglichen Beweise plötzlich für die Katz. Wenn das jetzt tausend Wissenschaftler von den Dächern rufen, dann wissen wir ja auch, wie wir sie anzusehen haben. Rechtsradikal, populistisch und egozentrisch angehauchte Verschwörungstheoretiker, welche unter Verwendung besonderer Niedertracht und durch Veröffentlichung ihrer Bücher nur auf sich aufmerksam machen wollen. Wäre es wirklich nahe der Wahrheit, dann würden sich schon ganz andere Experten gemeldet haben.

Also, für mich ist klar, um unsere Interessen, z.B. Gesundheit, geht es hier beileibe nicht. Hier sind ganz andere Interessen im Spiel.

Zitat:

@substreem schrieb am 21. August 2019 um 17:54:37 Uhr:

Versteht mich jetzt nicht falsch, ich würde mich freuen wenn die Grenzwerte sogar weit unterschritten würden. Ob es nun sinnvoll ist in einem Aluminiumwerk zunächst die Glühbirnen aus der Küche zu schrauben um den Energieverbrauch zu senken, halte ich für fragwürdig. So zumindest sehe ich das Fahrverbot zum Diesel wenn es um die Schadstoffemissionen geht.

Erklär kurz, wie die hohen Werte in Darmstadt zu Stande kommen. Je nach region und Modell stammen 50-70% der NOxe aus dem Auspuff der Diesel-PKW. Das hat nix mit Glühbirne und Aluhütte zu tun, der Euro-5 Diesel ist ohne jede Abgasreinigung quasi das Aluminiumwerk. Siehe https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=9064 und den dort verlinkten Artikel. Auch Münster hat keine Kreuzfahrtschiffe.

PS: Um die Dämlichkeitsdiskussion "Schiff" zu beenden - je Kilo Brennstoff unterscheidet sich das Schiff nicht vom Euro-5 und älter Diesel. Was beim Schiff aber die Masse macht ist Schwefel. Schweröl hat bis 3 wt% Schwefel, Diesel etwa 10 ppm. Zusammen mit etwa 50 Tonnen Brennstoff je Tag des Schiffs und aufsummiert Schwefel plus Stickoxid kommen da halt ganz doll große Zahlen raus. Nur transportiert so ein Schiff auch was. Entweder Idioten oder Container. Transportiere 20.000 Container per PKW aus China. Viel Spass. Du nimmst das Schiff.

Auszug aus den Regularien für Schiffe (Tier 3): 3.4g/kWh erlaubt. Bei 50% Wirkungsgrad bedeutet das, etwa 3.4 Gramm bei einer Nutzleistung von 5.5 kWh/kg. Also 3,4 Gramm x 5,5kWh/kg sind 18 Gramm/kg.

Ein Dieselpkw mit 5 KILO Normverbrauch je 100km und 900 mg/km nach KBA Messungen emittiert 90 Gramm je 100km bei 5 Kilo/100km und das sind 18 g/kg NOx.

Zitat:

@es.ef schrieb am 20. August 2019 um 12:24:26 Uhr:

Dagegen macht es Sinn, kommunale Fahrzeuge sowie Handwerker, aber vor allem die Stadtbusflotte nachzurüsten.

Die Nachrüstung der Stadtbusflotte bringt bestimmt eine Menge, bei ihrem irre hohen Anteil an der NO2-Belastung in Stuttgart:

Zitat:

Die Busflotte des öffentlichen Personennahverkehrs hat nach einer aktuellen Abschätzung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) an der Belastung mit Stickstoffdioxid in Stadtgebiet Stuttgart einen Anteil im Bereich von 1 bis 2 Prozent. Im Talkessel liegt der Anteil mit bis zu 4 Prozent etwas höher.

Quelle: Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 16/3041 vom 21.11.2017

@GaryK

Zitat:

Erklär kurz, wie die hohen Werte in Darmstadt zu Stande kommen.

Erkläre erst kurz wie die Werte in Kamtschatka sind und in welchem Verhältnis die Bronchialerkrankungen mit Todesfolge dem gegenüber stehen. Daraus könnten wir ableiten, ob die Belastung in deutschen Städten überhaupt relativiert werden muss.

Je nach region und Modell stammen 50-70% der NOxe aus dem Auspuff der Diesel-PKW.

Dann sollten wir uns unbedingt auf die Diesel stürzen und die 30-50% Benziner so lassen wie sie sind. Am besten wir tauschen die Diesel gegen Benziner. Dann haben wir 50-70% weniger Belastung und es stirbt nur die Hälfte. Ist ein guter Schnitt.

Das hat nix mit Glühbirne und Aluhütte zu tun, der Euro-5 Diesel ist ohne jede Abgasreinigung quasi das Aluminiumwerk.

Im Verhältnis wozu?

Siehe https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=9064 und den dort verlinkten Artikel. Auch Münster hat keine Kreuzfahrtschiffe.

Den Bericht habe ich grade überflogen und in der Sache als Subjektiv gewertet. Es hat weniger damit zu tun, dass ich das lass:

"Die Auto-Abgase am 'Bült' übersteigen die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 5 um das „Dreifache“ bei Diesel-Fahrzeugen und um das „Neunfache“ bei Benzinern"

(Für mich Anlass genug mich auf die Benziner zu stürzen)

...Unterscheidung in Benziner oder Diesel war hingegen nicht möglich: "Das wollen wir in zukünftigen Messungen mit Hilfe einer Kennzeichenerkennung ermitteln, um Fahrzeug-Alter, -Motor und -Modell besser in Bezug zu den Schadstoffwerten setzen zu können"

(Eine genaue Messung scheint schwer zu sein. Um so verwunderlicher Deine Aussage zu den 50-70%.)

Für mich ist nur eines wirklich relevant. Solange nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, wer, warum und ob überhaupt, ohne eine schwere Begleiterkrankung von den Abgasen zu Tode kommt, oder auch nur leicht verletzt wird, solang ist mir dieses wissenschaftliche herumgeeiere um die Grenzwerte und ob sie eingehalten werden oder nicht ziemlich latte.

PS: Um die Dämlichkeitsdiskussion "Schiff" zu beenden - je Kilo Brennstoff unterscheidet sich das Schiff nicht vom Euro-5 und älter Diesel.

Ach so, Du lässt also 4 Luxusliner mitten im Zentrum für einige Tage vor den Wohnzimmerfenstern der Anwohner Parken, weil sie im "Verhältnis" zur Bruttoregistertonne die Euro-5 einhalten, während Du den Diesel-PKW aus der Statt verbannen willst um hinterher 10% Belastung an neuralgischen Punkten einzusparen? Und alles der Gesundheit zuliebe?

Ich muss zugeben, auf den Gedanken bin ich noch nicht gekommen. Auf der nächsten Party wird das sicher ein Kracher. Das werden sicher ganz ganz doll viel Leute lustig finden.

Was beim Schiff aber die Masse macht ist Schwefel. Schweröl hat bis 3 wt% Schwefel, Diesel etwa 10 ppm. Zusammen mit etwa 50 Tonnen Brennstoff je Tag des Schiffs und aufsummiert Schwefel plus Stickoxid kommen da halt ganz doll große Zahlen raus.

Nun, organischer und selbst anorganischer Schwefel soll ja recht Gesund sein. Vielleicht sollte man sich dort eine Hängematte in den Auspuff hängen.

 

Nur transportiert so ein Schiff auch was. Entweder Idioten oder Container.

Da hast Du recht, das ist bei PKW und LKW natürlich ganz anders.

Transportiere 20.000 Container per PKW aus China. Viel Spass. Du nimmst das Schiff.

Transportiere doch mal 20 Schweine mit der Schubkarre nach Portugal. Ich glaube Du entscheidest dich für den LKW.

Was hat denn das Ganze damit zu tun?

Auszug aus den Regularien für Schiffe (Tier 3): 3.4g/kWh erlaubt. Bei 50% Wirkungsgrad bedeutet das, etwa 3.4 Gramm bei einer Nutzleistung von 5.5 kWh/kg. Also 3,4 Gramm x 5,5kWh/kg sind 18 Gramm/kg.

Ein Dieselpkw mit 5 KILO Normverbrauch je 100km und 900 mg/km nach KBA Messungen emittiert 90 Gramm je 100km bei 5 Kilo/100km und das sind 18 g/kg NOx.

Was genau macht das denn jetzt an Sterberate in einer Großstadt mit 1,8 Millionen Einwohner plus 260.000 Touristen in einem Radius von 2,5 Km und einer natürlichen Ventilation von 1 Bft, bei einer Ozonbelastung von 180 µg/m³ im Mittelwert, wenn über einem Zeitraum von 2 Wochen 4 Schiffe mit je einer Generatorleistung von 26.000 KW über je 4 DIESELGENERATOREN am Kai liegen? Das wären zusammen 8 Dieselgeneratoren mit je 16.000KW. So etwa etwa 1040 Diesel-PKW gestapelt im Nonstop betrieb auf Volllast laufend vor den Wohnzimmerfenstern der Anwohner in der Hafencity. Sicher aber wird der Wirkungsgrad einer durch Diesel betriebenen Lichtmaschine im Kleinwagen erheblich schlechter sein als ein 16.000 KW Dieselgenerator. Da werden wir aber jetzt ganz fuchsig und schmeißen die olle Lichtmaschine sofort auf den Müll.

Die Gesundheit unserer Kinder ist uns doch heilig!

Zitat:

@substreem schrieb am 21. August 2019 um 23:19:46 Uhr:

 

Für mich ist nur eines wirklich relevant. Solange nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, wer, warum und ob überhaupt, ohne eine schwere Begleiterkrankung von den Abgasen zu Tode kommt, oder auch nur leicht verletzt wird, solang ist mir dieses wissenschaftliche herumgeeiere um die Grenzwerte und ob sie eingehalten werden oder nicht ziemlich latte.

Was für Dich persönlich relevant ist, hat für die Gesamtbetrachtung keine Bedeutung. Es gilt nämlich das Vorsorgeprinzip.

Zitat:

Die Erklärung der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro konkretisiert das Vorsorgeprinzip in Kapitel 35 Absatz 3 der Agenda 21:

„Angesichts der Gefahr irreversibler Umweltschäden soll ein Mangel an vollständiger wissenschaftlicher Gewißheit nicht als Entschuldigung dafür dienen, Maßnahmen hinauszuzögern, die in sich selbst gerechtfertigt sind. Bei Maßnahmen, die sich auf komplexe Systeme beziehen, die noch nicht voll verstanden worden sind und bei denen die Folgewirkungen von Störungen noch nicht vorausgesagt werden können, könnte der Vorsorgeansatz als Ausgangsbasis dienen.“

Das Vorsorgeprinzip zielt darauf ab, trotz fehlender Gewissheit bezüglich Art, Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit von möglichen Schadensfällen vorbeugend zu handeln, um diese Schäden von vornherein zu vermeiden.

Quelle: Wikipedia

Wobei in Bezug auf NO2 und Feinstaub das Vorsorgeprinzip nur eingeschränkt gelten muss, weil deren Gesundheitsschädlichkeit ja nicht in Frage steht.

Das Argument greift jetzt in dieser Diskussion nicht wirklich. Das Vorsorgeprinzip ist nämlich Auslegungssache. Wie sonst erklären sich die dermaßen voneinander abweichenden Grenzwerte, selbst innerhalb der EU, bei den unterschiedlichsten Einrichtungen.

Zitat:

@substreem schrieb am 21. August 2019 um 23:19:46 Uhr:

"Die Auto-Abgase am 'Bült' übersteigen die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 5 um das „Dreifache“ bei Diesel-Fahrzeugen und um das „Neunfache“ bei Benzinern"

(Für mich Anlass genug mich auf die Benziner zu stürzen)

Sprachlich nicht glücklich. Das Bezieht sich auf die Grenzwerte der Fahrzeugklassen, siehe Satzanfang. Artikel lesen hilft.

Original Wording im Artikel:

"The median NOx emission per kilometer, as derived from our plume analysis, exceeds the Euro 5 emission limit for diesel cars by a factor of 3 and those for gasoline cars by a factor of almost 9 (Table 3). The latest diesel emission standard (Euro 6) was exceeded by the median of our data by a factor of 6.6. The real-world results do not even comply with the oldest and highest limit for diesel car NOx emissions (Euro

3 limit, 0.5 g NOx km?1)."

Zitat:

(Eine genaue Messung scheint schwer zu sein. Um so verwunderlicher Deine Aussage zu den 50-70%.)

""Die Emissionen des gesamten Verkehrs überschreiten die offiziellen Emissions-Angaben also um etwa 65 Prozent .... Unter Bezug auf den Messort und die Straße Bült in Münster ist Otto Klemm der Auffassung, dass - wenn die realen Emissionen den offiziellen Angaben entsprächen - die Grenzwerte bereits seit einiger Zeit eingehalten wären. "

Wieviel ist noch gleich das Verhältnis aus Messwert = Grenzwert mal 1.65 zu "Messwert kleiner Grenzwert"? In Prozent? Könnte das in der Nähe von 50-70% liegen? Nah. Darf nicht sein. Und für aufgeschlüsselte Messungen stehen die RDE Messungen der Schweizer Kollegen zur Verfügung, dort ist Kennzeichenscan und Datenbankabfrage gestattet. Kein anderes Bild. Komisch. Muss also eine Verschwörung sein, weil eine systematische Ignoranz von Grenzwerten nicht möglich sein kann.

Daher ist die Abschätzung der Autoren mit "If the contribution to local traffic could be reduced by the same amount that the median NOx emissions were found to exceed the median HBEFA emission in this study (165%), this would yield a traffic contribution of NO2 of only 13 ?g m?3. When this value is combined with background NO2, this would give a hypothetical yearly average NO2 concentration of only 34 ?g m?3, which is below the EU air quality limit of 40 ?g m?3. "

Würde "man" sich an die Emissionsgrenzwerte halten, gäbe es kein Problem diesen Wert einzuhalten. 21 ug/m³ "Hintergrund", 43 ug/m³ Messwert an der nächsten Luftmesstelle, 13 ug/m³ dieser Lücke stammen aus den Grenzwertüberschreitungen. Also etwa 13 von 22 ug, was etwa 59% entspricht.

 

Im eigentlichen Artikel: "Overall, the widespread application of defeat devices is a probable cause for insufficient agreement between in situ measurements and models based on emission databases."

Im Artikel ist als Median(!) der NOx Emissionen der Wert 0.526 g/km genannt. Wir wissen mittlerweile, dass die Euro-5 Diesel nach KBA Messungen bei 900 mg/km liegen und etwa 33-50% der Zulassungen eines Jahrgangs ausgemacht haben. Wo du eine Diskrepanz und Messfehler sehen willst, das ist mir schleierhaft.

Zitat:

Für mich ist nur eines wirklich relevant. Solange nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, wer, warum und ob überhaupt, ohne eine schwere Begleiterkrankung von den Abgasen zu Tode kommt, oder auch nur leicht verletzt wird, solang ist mir dieses wissenschaftliche herumgeeiere um die Grenzwerte und ob sie eingehalten werden oder nicht ziemlich latte.

Und genau dafür werden außerhalb dieser Branche konsequent Bußgelder verhängt. Niemand muss jedem Idioten ein Tempolimit plausibel begründen bis er es versteht, jeder Kasper hat sich schlicht dran zu halten. Obs Ihm gefällt oder nicht. 50 heißt 50 und nicht "im Mittel 50" oder "ich hatte es eilig, weil Notfall".

Zitat:

...Das wären zusammen 8 Dieselgeneratoren mit je 16.000KW. So etwa etwa 1040 Diesel-PKW gestapelt im Nonstop betrieb auf Volllast laufend vor den Wohnzimmerfenstern der Anwohner in der Hafencity.

Wie kommst du auf Volllast? Achja, ich weiss, du hast hellseherische Fähigkeiten. Bzw. brauchst einfach sinnlos große Zahlen um relativieren zu können.

Halten wir deine Argumentation mal stichpunktartig fest:

* Die Grenzwerte sind nicht plausibel

* Andere sind viel böser

* Auch Messungen sind wieder mal falsch

Die Grenzwerte stehen nicht zur Diskussion, die gelten seit 2010. Und wurden deutlich früher beschlossen. Kannst dich gerne mit Epidemologen streiten, die lachen dich "eher aus". Ist wie ein Tempolimit, Sicherheitsabstand oder Überholverbot - egal obs dir gefällt oder nicht, du hast dich dran zu halten. Oder es kostet. Der Vergleich mit Schiffen ist wieder mal Schwachsinn, da die meisten Städte mit "NOx Problemen" nicht gerade Hafenstädte sind. Finde den Fehler. Und wie es der Teufel will haben die anderen wieder mal falsch gemessen. Muss eine globale Verschwörung sein, sicherlich die Illuminaten, Zweigniederlassung Bielefeld. Weil egal ob RSD Messungen in England, der Schweiz, die RDE Messungen u.a. des KBA - dass die Euro-5 Dieselkarren abgastechnisch einen Scheiss taugen kannst du natürlich sicher ausschließen.

Zitat:

@substreem schrieb am 21. August 2019 um 17:54:37 Uhr:

Die Messtationen welche ich gesehen habe, die stehen an so neuralgischen Punkten

Den Quatsch mit den Meßstationen hatten wir ja schon 2 Wochen nicht mehr und den Unfug mit den Schiffen noch länger nicht......

Zitat:

@Lancelot59 schrieb am 22. August 2019 um 10:59:16 Uhr:

Zitat:

@substreem schrieb am 21. August 2019 um 17:54:37 Uhr:

Die Messtationen welche ich gesehen habe, die stehen an so neuralgischen Punkten

Den Quatsch mit den Meßstationen hatten wir ja schon 2 Wochen nicht mehr und den Unfug mit den Schiffen noch länger nicht......

Da warst Du ganz schön froh, oder?

Dann denke dir mal ruhig die Messwerte der Stationen aus deiner Argumentation weg. Könnte sein, dass es dann recht dünn wird.

Zur Gesundheitsgefährdung der 2x16.000.000 W Dieselgeneratoren welche vor deiner Haustür stehen, kannst dir das Schiff ja auch wegdenken. Das wird hierfür tatsächlich nicht benötigt. Stelle dir einfach vor, man würde dir die Durchfahrt mit deinem Diesel nicht erlauben, wegen der Gefahr für die Gesundheit und stattdessen stellen sie dir rein zum Vergnügen Dieselgeneratoren vor die Tür mit einer Gesamtleistung von 64.000.000 W. Wohlgemerkt, ohne einen signifikanten Anstieg der Todesrate und ohne dass die Menschen dort keuchend und hustend durch die Gegend laufen.

Du magst darin ja einen Sinn erkennen und dich ob der dir entgegengebrachten Fürsorge ganz wohl fühlen. Ich dagegen sehe das als Angriff auf die mittlere Intelligenz.

Dieser Thread und konsequentes Ignorieren von epidemologischen Studien; Messungen und Studien ist ein Angriff auf die Intelligenz.

Zu deiner Argumentation "2x16.000.000 W Dieselgeneratoren" .... ein PKW hat im Schnitt etwa 100kW, mal 100.000 mit nem Diesel reinpendelnde Leute sind das gerade mal 1 x 10^10 Watt. Ich hab kein Bock die Nullen alle aufzuschreiben. Findest du den logischen Fehler deiner Argumentation nun selbst? Zudem wäre eine Anschlusspflicht an das Hafennetz per Verordnung sehr einfach. Kannst deine lokalen Politiker gerne drauf hinweisen. Aber nicht, dass dann wie in Stuttgart die Busse bitte neue Emissionsstandards einhalten (4% Anteil) und die Diesel-Pendler als Hauptquelle nicht belästigt werden.

Nur kurz zum Thema Schiffsdiesel.

Hamburg hat das Kreuzfahrttetminal mit einem Landstromanschluss ausgerüstet. Kiel hat das gleiche vor.

An den Containerterminals in Altenwerder ist die HHLA in Planungsarbeiten.

Die neue Generation von Kreuzfahrern wird mit Filtern ausgerüstet.

Und fähig mit LPG zu fahren.

Also auch in der Schifffahrt ist angekommen, das es so nicht weiter gehen kann.

Zitat:

@GaryK schrieb am 22. August 2019 um 12:32:01 Uhr:

Dieser Thread und konsequentes Ignorieren von epidemologischen Studien; Messungen und Studien ist ein Angriff auf die Intelligenz.

Genau den Eindruck habe ich ständig bei Deinen Posts.;)

Schließlich ignorierst Du genauso die Ergebnisse von Leopoldina und Co..:o

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