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Die Feinstaub- und NOx-Lüge über den Diesel
Alles Lüge, hier wird enttarnt...
Bitte ansehen, es lohnt sich !
https://www.ardmediathek.de/.../exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster
Beste Antwort im Thema
Ich hab den "Bericht" gesehen und hätte kotzen können. Methodisch war das nichts anderes als "Fear and Doubt".
Zwei Randbemerkungen warum dieser Beitrag tendenziös und schwachsinnig ist: Bei krebserregendem Material wie z.B. Benzol oder strahlendem Material kann man auch nicht "auf den Krebstoten" verweisen, aber du hast eine höhere Chance den Scheiß zu bekommen. Das gleiche ist bei Bronchialerkrankungen, die durch NOx eben verstärkt werden.
Siehe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596651/ oder http://www.scielo.br/scielo.php?... oder https://erj.ersjournals.com/content/38/2/303
in Neuseeland hat man die hohen NOx Werte durch "indoor" Erdgasfeuerungen (Etagenheizungen) sogar ausgenutzt um zu untersuchen, ob NOx was mit Kindern macht. Untersucht wurden Schulen gegliedert in "Erdgasfeuerung mit und ohne Außenkamin". Ja, NOx macht nachweislich was. Die Quote der Bronchialerkrankungen wie Asthma geht unter Schülern nachweislich hoch. Wenn diese Fachleute der Ansicht sind, dass das nur eine Korrelation und keine Kausalität ist - diese "Korrelationen" gibts weltweit auf allen Kontinenten. Komisch dass die Epidemologen da einen Zusammenhang sehen und nicht untersuchen, ob nicht vielleicht doch die Illuminaten dahinterstecken.
Komisch dass die einzigen Argumente der "Fachleute" sind, dass Raucher (kurzzeitig) viel mehr abbekommen und so kleine Mengen nicht so wild sein können. Epidemologen sind anderer Ansicht. Für mich ist dieser Drecksbeitrag der ARD nichts anderes als einseitiger und substanzloser Dummschwatz bezahlter Mietmäuler. Vor allem dem Köhler ("Leiter Lungenklinik") könnte ich so lange in die .... lassen wir das. Aber es wäre sehr befriedigend.
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10038 Antworten
@Smash: Die KIT werden sich schlicht in dem Maßstab vermessen haben. 80% von CO2 plus Strom und Wasser zu Methan geht nicht, so einfach ist das. Komischerweise ist die Audi Anlage mit etwas unter 50% genau im Rahmen dessen, was die Thernodynamik erwarten lässt.
Und wenns dir ums CO2 geht - schalte die Braunkohle ab. Sofort. Spart sofort so viel CO2 ein wie der gesamte PKW Verkehr aktuell verursacht. Versaut nur sehr nachhaltig die Bilanz der RWE und Vattenfall.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 10:38:36 Uhr:
Mit einem vernünftigen P&R System am Stadtrand und selbst damit wäre noch lange nicht jedem geholfen. Bloß dann herrscht noch immer Verkehr und es pendeln noch immer Leute in die Stadt rein.
Das Problem ist das dem Durchgangsverkehr P&R nichts bringt. Die am stärksten betroffenen Stellen sind in der Regel Straßenabschnitte wo sich überregionaler Verkehr mit den Pendlern und dem Innerstädtischen trifft weil es keine sinnvolle Umfahrung gibt.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 24. April 2019 um 12:00:28 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 10:38:36 Uhr:
Mit einem vernünftigen P&R System am Stadtrand und selbst damit wäre noch lange nicht jedem geholfen. Bloß dann herrscht noch immer Verkehr und es pendeln noch immer Leute in die Stadt rein.
Das Problem ist das dem Durchgangsverkehr P&R nichts bringt. Die am stärksten betroffenen Stellen sind in der Regel Straßenabschnitte wo sich überregionaler Verkehr mit den Pendlern und dem Innerstädtischen trifft weil es keine sinnvolle Umfahrung gibt.
Den Punkt hatte ich schon angesprochen. Oftmals gibt es keine sinnvollen Ortsumgehungen, obwohl diese beiden Seiten Vorteile brächten. Der Durchgangsverkehr wäre schneller am Ziel bei weniger Verbrauch, während in der Stadt weniger Verkehr herrschte, welcher wiederum dem "stadteigenen Verkehr" entgegen käme.
Zitat:
@GaryK schrieb am 24. April 2019 um 12:00:11 Uhr:
@Smash: Die KIT werden sich schlicht in dem Maßstab vermessen haben. 80% von CO2 plus Strom und Wasser zu Methan geht nicht, so einfach ist das. Komischerweise ist die Audi Anlage mit etwas unter 50% genau im Rahmen dessen, was die Thernodynamik erwarten lässt.
Aha. Und die dazugehörige Erklärung der Abwärmenutzung gibt es nicht und ist glatt gelogen? So einfach ist das? in welcher Form verschwinden denn die Verluste bei der Methanisierung wenn es ja offenbar keine Abwärme sein kann? Sorry das ich da etwas mehr Vertrauen zu mehreren ganzen Instituten habe, als zu deiner Meinung, was alles nicht geht.
https://www.kit.edu/kit/...009_power-to-gas-mit-hohem-wirkungsgrad.php
Ansonsten, schreib denen doch einfach mal, das sie aufhören sollen etwas zu machen, was gar nicht geht.
Komisch auch, dass das nicht geht, aber nahezu verlustfrei den EE Strom zu jeder Zeit in den Akku zu bekommen ist der Standard und weitere Verluste gibt es nicht. Schon komisch. Na, jeder wie er will.
Zitat:
Und wenns dir ums CO2 geht - schalte die Braunkohle ab. Sofort. Spart sofort so viel CO2 ein wie der gesamte PKW Verkehr aktuell verursacht. Versaut nur sehr nachhaltig die Bilanz der RWE und Vattenfall.
Wenn es nach mir ginge wäre das auch mein erstes Primärziel. Leider wollen manche lieber jetzt erst mal den Verkehr elektrisieren. Aber ebenfalls schon 100mal geschrieben.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 12:12:07 Uhr:
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 24. April 2019 um 12:00:28 Uhr:
Das Problem ist das dem Durchgangsverkehr P&R nichts bringt. Die am stärksten betroffenen Stellen sind in der Regel Straßenabschnitte wo sich überregionaler Verkehr mit den Pendlern und dem Innerstädtischen trifft weil es keine sinnvolle Umfahrung gibt.
Den Punkt hatte ich schon angesprochen. Oftmals gibt es keine sinnvollen Ortsumgehungen, obwohl diese beiden Seiten Vorteile brächten. Der Durchgangsverkehr wäre schneller am Ziel bei weniger Verbrauch, während in der Stadt weniger Verkehr herrschte, welcher wiederum dem "stadteigenen Verkehr" entgegen käme.
Leider sind Umweltverbände halt groß im verhindern von solchen Umgehungen. Bestes Beispiel ist da wohl Bad Oeynhausen, nur 50 Jahre lang musste der Fernverkehr mitten durch die Stadt!
https://www.ndr.de/.../...e-Richtungen-frei,aktuellosnabrueck1096.html
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 11:23:37 Uhr:
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 11:00:56 Uhr:
Autofreie Inseln zeigen durchaus das es auch ohne PKW geht.
Tun sie das? Wie viele Industriestandorte sind auf diesen Inseln angesiedelt und wie viele Arbeitsplätze stehen dort zur Verfügung? Wie sieht das Verhältnis von Anwohnern zu Arbeitnehmern aus?
Schon, so man will. In aller Regel arbeiten dann auch 100% der Anwohner auf der Insel.
Wo genau liegt denn der Vorteil mit dem Auto über überfüllte Straße zu seinem parkplatzlosen Arbeitsplatz zu fahren? Nur darin das der Nahverkehr nicht funktioniert oder nicht engmaschig genug ist. Es keine bezahlbaren P&R Parkplätze in bahnhofnähe gibt. Das man ein leben nicht in vollen Zügen geniessen will, ok... Letzteres fällt aber wegen reinem Eigeninteresse aus..
Andersrum. Wo ist denn das Problem wenn der Individualverkehr nichtmehr in die Stadt darf, auch nicht Der der Anwohner? Es geht ja nicht um Lieferranten, Feuerwehr etc. Nur der private PKW Verkehr inkl Pendler und Anwohner. Vorausgesetzt der ÖPNV und das Radwegenetz ist entsprechend ausgebaut, gibt es kein Problem. Ausser der persönlichen Preferenzen und wenige Ausnahmen die regelbar wären.
Mir ist aber klar das das nienicht kommen wird. Trotzdem wäre das ja durchaus ideal.
Nur nochmal zur Erinnerung. In letzter Konsequenz steht das im Leopoldina Gutachten.. Nur für die, die meinen das Gutachten würde Dieselfahrverbote zu verhindern suchen... Es rät eigentlich dazu überhaupt keinen Individualverkehr zuzulassen, sieht aber das volkswirtschaftliche Problem alsauch die Lebensstandardeinbuße.
Wo liegt also der gangbare Kompromiss um möglichst wenig Schadstoffe in die Stadt zu immitieren? Der Kompromiss, der weder den Stadtbewohner noch den Pendler benachteiligt und der auch nicht, wie in London, das ganze von finanziellen Möglichkeiten für Eintrittszahlungen abhängig macht? Am ehesten im urban halbwegs emissionsfreien E-Verkehr, denk ich.
https://www.n-tv.de/.../...os-sind-kein-Schwindel-article20984374.html
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 24. April 2019 um 12:14:02 Uhr:
Zitat:
@GaryK schrieb am 24. April 2019 um 12:00:11 Uhr:
@Smash: Die KIT werden sich schlicht in dem Maßstab vermessen haben. 80% von CO2 plus Strom und Wasser zu Methan geht nicht, so einfach ist das. Komischerweise ist die Audi Anlage mit etwas unter 50% genau im Rahmen dessen, was die Thernodynamik erwarten lässt.
Aha. Und die dazugehörige Erklärung der Abwärmenutzung gibt es nicht und ist glatt gelogen? So einfach ist das? in welcher Form verschwinden denn die Verluste bei der Methanisierung wenn es ja offenbar keine Abwärme sein kann? Sorry das ich da etwas mehr Vertrauen zu mehreren ganzen Institut habe, als zu deiner Meinung, was alles nicht geht.
https://www.kit.edu/kit/...009_power-to-gas-mit-hohem-wirkungsgrad.php
Ansonsten, schreib denen doch einfach mal, das sie aufhören sollen etwas zu machen, was gar nicht geht.
Komisch auch das das nicht geht, aber nahezu verlustfrei den EE Strom zu jeder Zeit in den Akku zu bekommen ist der Standard und weitere Verluste gibt es nicht. Schon komisch. Na, jeder wie er will.
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 24. April 2019 um 12:14:02 Uhr:
Zitat:
Und wenns dir ums CO2 geht - schalte die Braunkohle ab. Sofort. Spart sofort so viel CO2 ein wie der gesamte PKW Verkehr aktuell verursacht. Versaut nur sehr nachhaltig die Bilanz der RWE und Vattenfall.
Wenn es nach mir ginge wäre das auch mein erstes Primärziel. Leider wollen manche lieber jetzt erst mal den Verkehr elektrisieren. Aber ebenfalls schon 100mal geschrieben.
Gäääääähn... Das Karussell dreht sich wieder, keine Ahnung vor wieviel Seiten das Thema genau hier, mit genau den gleichen Aussagen durchgekaut wurde...
Als nächstes erzählt Nast wieder vom Premiumkunden der keine ätzenden und stinkenden Flüssigkeiten einfüllen will, wobei Add-blue keine der beiden Voruerteile erfüllt....
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 24. April 2019 um 12:20:49 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 12:12:07 Uhr:
Den Punkt hatte ich schon angesprochen. Oftmals gibt es keine sinnvollen Ortsumgehungen, obwohl diese beiden Seiten Vorteile brächten. Der Durchgangsverkehr wäre schneller am Ziel bei weniger Verbrauch, während in der Stadt weniger Verkehr herrschte, welcher wiederum dem "stadteigenen Verkehr" entgegen käme.
Leider sind Umweltverbände halt groß im verhindern von solchen Umgehungen. Bestes Beispiel ist da wohl Bad Oeynhausen, nur 50 Jahre lang musste der Fernverkehr mitten durch die Stadt!
https://www.ndr.de/.../...e-Richtungen-frei,aktuellosnabrueck1096.html
Ich kenne den Spaß, ich hab da mal eine Zeit lang gearbeitet. Wenn du wüsstest, wie die Mindener "Straße" aussieht. Schienen trifft es da fast schon eher.
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 12:30:48 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 11:23:37 Uhr:
Tun sie das? Wie viele Industriestandorte sind auf diesen Inseln angesiedelt und wie viele Arbeitsplätze stehen dort zur Verfügung? Wie sieht das Verhältnis von Anwohnern zu Arbeitnehmern aus?
Schon, so man will. In aller Regel arbeiten dann auch 100% der Anwohner auf der Insel.
Da liegt doch der gravierende Unterschied. Die meisten Städte sind zuerst Wirtschaftsstandorte, sprich eine Anhäufung von Arbeitsplätzen. Der Wohnraum entwickelt sich da drum herum, da kann man den Leuten doch schlecht vorwerfen, dass sie dort zur Arbeit gehen, wo die Arbeit ist.
Zitat:
Wo genau liegt denn der Vorteil mit dem Auto über überfüllte Straße zu seinem parkplatzlosen Arbeitsplatz zu fahren?
Welche überfüllten Straßen? ich habe kein Problem mit permanenten Staus o.ä., eben weil ich bewusst nicht in die Nähe eines urbanen Chaoshaufens gezogen bin. Wer das macht, unterstützt das ganze doch sogar noch, da braucht man sich am Ende doch nicht beschweren, dass andere das gleiche machen. Komischerweise gibt es hier auch so weit noch keine Schadstoffprobleme.
Zitat:
Andersrum. Wo ist denn das Problem wenn der Individualverkehr nichtmehr in die Stadt darf, auch nicht Der der Anwohner?
Das Problem geht allein bei so alltäglichen Sachen wie dem Einkauf los, über das Thema Arbeit zu bestimmten Uhrzeiten bis hin zum Verreisen. Für die Anwohner wäre die Stadt damit als Wohnort uninteressant.
Zitat:
Nur nochmal zur Erinnerung.
Ich erinnere auch gerne nochmal daran, dass die Städte nicht des Wohnraums wegen dort sind, wo sie entstanden sind, sondern wegen ihrer guten Infrastruktur, eben gerade weil von überall her die Leute da einfach rein und raus können.
Ein Verbot des Individualverkehrs wäre das gleiche, als würde man die Stadt zumauern und nur ausgewählten Leuten die Zufahrt gestatten.
Wer eine reine "Wohnstadt" haben möchte, der könnte mit so einem System in Grenzen zurecht kommen, sobald dort jedoch auch gearbeitet werden muss geht das ganze nach hinten los.
Das Problem der betroffenen Städte ist, dass sie schlicht zu sehr zugebaut sind. Wären sie weitläufiger gestaltet, verteilte sich nicht nur Verkehr flächiger, es gäbe auch mit anderen Effekten, wie z.B. der Passivdurchlüftung, keine Probleme mehr.
Wäre ich so sinnbefreit, mit Absicht in eine größere Stadt zu ziehen, würde ich wenigstens versuchen auch in der Stadt zu arbeiten und legte mir dann auch ein Elektrofahrzeug für den Alltag zu, auf die Individualmobilität verzichte ich deshalb aber noch lange nicht.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 13:54:18 Uhr:
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 12:30:48 Uhr:
Schon, so man will. In aller Regel arbeiten dann auch 100% der Anwohner auf der Insel.
Da liegt doch der gravierende Unterschied. Die meisten Städte sind zuerst Wirtschaftsstandorte, sprich eine Anhäufung von Arbeitsplätzen. Der Wohnraum entwickelt sich da drum herum, da kann man den Leuten doch schlecht vorwerfen, dass sie dort zur Arbeit gehen, wo die Arbeit ist.
Gilt für die Insel genauso. Dort ist der Wirtschaftsfaktor der Tourismus. Der Pendler alsauch der Kunde kommt mit dem Schiff.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 13:54:18 Uhr:
Zitat:
Wo genau liegt denn der Vorteil mit dem Auto über überfüllte Straße zu seinem parkplatzlosen Arbeitsplatz zu fahren?
Welche überfüllten Straßen? ich habe kein Problem mit permanenten Staus o.ä., eben weil ich bewusst nicht in die Nähe eines urbanen Chaoshaufens gezogen bin. Wer das macht, unterstützt das ganze doch sogar noch, da braucht man sich am Ende doch nicht beschweren, dass andere das gleiche machen. Komischerweise gibt es hier auch so weit noch keine Schadstoffprobleme.
Schön für dich und übrigens auch mich.. Zum Glück arbeite ich nichtmehr in der Frankfurter City oder wohn in der Umgegend.
Ändert aber nichts an dem urbanen Problem. Auch nicht daran das die Masse der Arbeitsplätze dort zu finden ist. Dummerweise auchnoch inkl wirklich großer Fabrikkomplexe...
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 13:54:18 Uhr:
Zitat:
Andersrum. Wo ist denn das Problem wenn der Individualverkehr nichtmehr in die Stadt darf, auch nicht Der der Anwohner?
Das Problem geht allein bei so alltäglichen Sachen wie dem Einkauf los, über das Thema Arbeit zu bestimmten Uhrzeiten bis hin zum Verreisen. Für die Anwohner wäre die Stadt damit als Wohnort uninteressant.
Das wäre ja lösbar. Vieles läuft heute schon über Lieferdienste. Fahrradanhänger, Einkaufstrollis... Urlaub geht per Leihwagen oder den ausserhalb geparkten Verbrenner. Interessant bleibt die Stadt als Wohnort trotzdem, Kultur und Arbeitsplatz. Ganz ehrlich, in den deutschen Metropolen würde ich mir als Anwohner einen eigenen PKW heute schon sparen... In aller Regel ist der ÖPNV da so gut das man wesentlich entspannter von A nach B kommt.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 13:54:18 Uhr:
Zitat:
Nur nochmal zur Erinnerung.
Ich erinnere auch gerne nochmal daran, dass die Städte nicht des Wohnraums wegen dort sind, wo sie entstanden sind, sondern wegen ihrer guten Infrastruktur, eben gerade weil von überall her die Leute da einfach rein und raus können.
Ein Verbot des Individualverkehrs wäre das gleiche, als würde man die Stadt zumauern und nur ausgewählten Leuten die Zufahrt gestatten.
Wer eine reine "Wohnstadt" haben möchte, der könnte mit so einem System in Grenzen zurecht kommen, sobald dort jedoch auch gearbeitet werden muss geht das ganze nach hinten los.
Das Problem der betroffenen Städte ist, dass sie schlicht zu sehr zugebaut sind. Wären sie weitläufiger gestaltet, verteilte sich nicht nur Verkehr flächiger, es gäbe auch mit anderen Effekten, wie z.B. der Passivdurchlüftung, keine Probleme mehr.
Die Wohnstadt bildete sich um die Arbeitsstädten, da liegt das heutige Problem. Man muß oft durch die Wohnstädten um an die Arbeit zu kommen. Umgekehrt wäre besser.. Das kam aber erst später...
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 14:32:28 Uhr:
Das wäre ja lösbar. Vieles läuft heute schon über Lieferdienste. Fahrradanhänger, Einkaufstrollis... Urlaub geht per Leihwagen oder den ausserhalb geparkten Verbrenner.
Das für manche Leute einiges möglich ist stimmt zwar, was ist jedoch mit jenen, bei denen das anders aussieht? Wer bringt z.B. das Gepäck zum Fahrzeug für die Urlaubsfahrt, was ist mit denen, die kein Fahrrad fahren können oder wollen oder schlecht zu Fuß sind?
Wie gesagt, ich halte den Individualverkehr für zu wichtig, als dass man ihn aus Städten verbannen sollte, insbesondere in der bisherigen Vermengung von Arbeit und Freizeit.
Was mich darüber hinaus jedoch stört ist auch der Punkt, dass selbst die effiziente Nutzung des eigenen PKW bei so einem Verbot inbegriffen wäre und das obwohl er in Summe damit besser wäre als der ÖPNV.
Die beste Lösung vom Ergebnis her wäre die Verkleinerung der Städte, jedoch hapert der Gedanke an der Umsetzung.
Zitat:
@FWebe schrieb am 24. April 2019 um 14:38:10 Uhr:
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 14:32:28 Uhr:
Das wäre ja lösbar. Vieles läuft heute schon über Lieferdienste. Fahrradanhänger, Einkaufstrollis... Urlaub geht per Leihwagen oder den ausserhalb geparkten Verbrenner.
Das für manche Leute einiges möglich ist stimmt zwar, was ist jedoch mit jenen, bei denen das anders aussieht? Wer bringt z.B. das Gepäck zum Fahrzeug für die Urlaubsfahrt, was ist mit denen, die kein Fahrrad fahren können oder wollen oder schlecht zu Fuß sind?
Wie gesagt, ich halte den Individualverkehr für zu wichtig, als dass man ihn aus Städten verbannen sollte, insbesondere in der bisherigen Vermengung von Arbeit und Freizeit.
Was mich darüber hinaus jedoch stört ist auch der Punkt, dass selbst die effiziente Nutzung des eigenen PKW bei so einem Verbot inbegriffen wäre und das obwohl er in Summe damit besser wäre als der ÖPNV.
Die beste Lösung vom Ergebnis her wäre die Verkleinerung der Städte, jedoch hapert der Gedanke an der Umsetzung.
Deshalb schrieb ich ja das es nienicht kommt. Zumindest E-Autos bleiben dürften...
Allerdings gibts auch dafür gangbare Lösungen. Zum einen kann man ab einem bestimmten Behinderungsgrad Ausnahmen erteilen oder Taxis subventionieren. Zweites bringt dann auch das Gepäck ans Auto, so man den Trolli nicht selbst ziehen will. Bahnreisende machen das fast immer. oder nutzen einen Gepäckservice.. Dann natürlich die Möglichkeit, für diejenigen die das alles nicht möchten, rauszuziehen. Löst dann ein Stück das Wohnungsproblem..
Wie soll die Nutzung eines eigenen PKW effizienter sein als die Nutzung des ÖPNV? In der Stadt wohlgemerkt... Inklusive der Nebenwirkungen die ein PKW verursacht.. Parkplatz, Schadstoffe, Staus...
Langsam krieg ich den Haken zum Thema aber nichtmehr... Vielleicht kann man ja den Titel anpassen. Ist ja nicht ungängig auf MT... :D War aber nicht Ballex oder Gary
Mein Chef hat mir gerade den "freiwilligen Rückruf" für den 114er Vito CDI mit EZ 12/2017 mit Euro 6b überreicht :D
Ich dachte der wäre wenigstens halbwegs sauber.
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 24. April 2019 um 12:30:48 Uhr:
Andersrum. Wo ist denn das Problem wenn der Individualverkehr nichtmehr in die Stadt darf, auch nicht Der der Anwohner? Es geht ja nicht um Lieferranten, Feuerwehr etc. Nur der private PKW Verkehr inkl Pendler und Anwohner. Vorausgesetzt der ÖPNV und das Radwegenetz ist entsprechend ausgebaut, gibt es kein Problem. Ausser der persönlichen Preferenzen und wenige Ausnahmen die regelbar wären.
Mir ist aber klar das das nienicht kommen wird. Trotzdem wäre das ja durchaus ideal.
Es gibt auch einen gewissen Anteil Arbeitnehmer, die etwas andere Arbeitszeiten haben. Wenn man sich wirklich zur 24h-Gesellschaft bekennen will und dann auch der ÖV entsprechend die ganze Nacht lang in attraktiven Frequenzen verkehrt, dann geht das. Das macht dann aber die Kosten / die durchschnittliche Auslastung noch nachteilhafter, schafft gleichzeitig mehr Nachfrage nach ungesunden Berufen und sonstigen gesellschaftlich umstrittenen Folgen (z.B. steigende Nachfrage nach 24h-Einkaufsmöglichkeiten, auch wochentags mehr Ramba-Zamba auf der Gasse, usw).
Es gibt viele Berufe, die in den meisten Städten tatsächlich auf das Auto angewiesen sind. Das einleuchtendste Beispiel sind wohl die Lokführer und Buschauffeure: Wer abends den letzten Zug/Bus wegstellt, kann danach nicht mit selbigem nach Hause. Wer morgens den ersten macht, kann nicht mir ihm gekommen sein.
24/7 ÖPNV bedeutet auch, dass mitten in der Nacht regelmäßig Bus und/ oder Bahn vorbeikommen, um mitunter niemanden zu befördern. Da wäre schon rein akustisch ein normal gefahrener PKW i.d.R. vorzuziehen.
Wobei man natürlich auch zeitabhängige Einschränkungen machen kann, wie z.B. 10 - 22 Uhr ein Fahrverbot für private KFZ.
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 24. April 2019 um 12:14:02 Uhr:
Aha. Und die dazugehörige Erklärung der Abwärmenutzung gibt es nicht und ist glatt gelogen? So einfach ist das? in welcher Form verschwinden denn die Verluste bei der Methanisierung wenn es ja offenbar keine Abwärme sein kann?
Messfehler einzelner Energieströme. Ich werfe denen keinen Vorsatz vor. Alleine die Wasserelektrolyse hat 83% thermodynamischen Grenzwirkungsgrad, gängige Elektrolysatoren werden etwas über 70% betrieben (ökonomisches Optimum). 80% beim Gesamtsystem klappt einfach unterm Strich bilanziell betrachtet nicht. Ich hab durchaus Energiebilanzen verschiedener Pilotanlagen gemacht und kenn deren typische Messungenauigkeiten.
Die nächsten 20 Jahre ist es volkswirtschaftlich reichlich sinnlos Strom in Methan umzuwandeln.
Dass die ganze CO2 Diskussion um den Diesel vollkommen verlogen und ideologisch durchseucht ist steht auf einem ganz anderen Blatt. Weil alle Benziner durch Diesel ersetzen oder alle Diesel durch Benziner unter 1% am Gesamt-CO2 ausmacht, die nicht erforderliche (aber billige) Braunkohle hingegen bei etwa 10% Anteil steht. Alleine die Realemissionen der Euro-5 Dieselflotte nach Rechnungen des Schweizer Umweltamtes im Vergleich zur damaligen "Best Available Technology" etwa 10-15 µg/m³ bzw. etwa 20% Anteil am NOx ausmacht (Kanton Zürich). Womit wir quasi nirgendwo substanzielle Probleme hätten. Aber die werden sich sicherlich auch verrechnet haben. Wie alle die irgendwelche Messungen/Zahlen zu dem Thema liefern. Weil die Alternativen alle angeblich keine sind, dann sind die Verstöße der Hersteller nämlich argumentativ alle halb so wild.