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Die Feinstaub- und NOx-Lüge über den Diesel
Alles Lüge, hier wird enttarnt...
Bitte ansehen, es lohnt sich !
https://www.ardmediathek.de/.../exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster
Beste Antwort im Thema
Ich hab den "Bericht" gesehen und hätte kotzen können. Methodisch war das nichts anderes als "Fear and Doubt".
Zwei Randbemerkungen warum dieser Beitrag tendenziös und schwachsinnig ist: Bei krebserregendem Material wie z.B. Benzol oder strahlendem Material kann man auch nicht "auf den Krebstoten" verweisen, aber du hast eine höhere Chance den Scheiß zu bekommen. Das gleiche ist bei Bronchialerkrankungen, die durch NOx eben verstärkt werden.
Siehe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596651/ oder http://www.scielo.br/scielo.php?... oder https://erj.ersjournals.com/content/38/2/303
in Neuseeland hat man die hohen NOx Werte durch "indoor" Erdgasfeuerungen (Etagenheizungen) sogar ausgenutzt um zu untersuchen, ob NOx was mit Kindern macht. Untersucht wurden Schulen gegliedert in "Erdgasfeuerung mit und ohne Außenkamin". Ja, NOx macht nachweislich was. Die Quote der Bronchialerkrankungen wie Asthma geht unter Schülern nachweislich hoch. Wenn diese Fachleute der Ansicht sind, dass das nur eine Korrelation und keine Kausalität ist - diese "Korrelationen" gibts weltweit auf allen Kontinenten. Komisch dass die Epidemologen da einen Zusammenhang sehen und nicht untersuchen, ob nicht vielleicht doch die Illuminaten dahinterstecken.
Komisch dass die einzigen Argumente der "Fachleute" sind, dass Raucher (kurzzeitig) viel mehr abbekommen und so kleine Mengen nicht so wild sein können. Epidemologen sind anderer Ansicht. Für mich ist dieser Drecksbeitrag der ARD nichts anderes als einseitiger und substanzloser Dummschwatz bezahlter Mietmäuler. Vor allem dem Köhler ("Leiter Lungenklinik") könnte ich so lange in die .... lassen wir das. Aber es wäre sehr befriedigend.
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10038 Antworten
Blöd ist nur das Windenergie nicht steuerbar ist, gerne zu Wenig wenn der Bedarf hoch ist und Zuviel wenn kein Bedarf besteht und mit jeder neuen WKA geht diese Schere weiter auseinander.
Aber die Befürworter in der Politik schwafeln ja gerne von virtuellen Netzen und virtuellen Speichern. Mag sein das das Ganze Virtuell funktioniert, aber es muss Real funktionieren und das klappt nicht.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 20. April 2019 um 14:01:02 Uhr:
Blöd ist nur das Windenergie nicht steuerbar ist, gerne zu Wenig wenn der Bedarf hoch ist und Zuviel wenn kein Bedarf besteht und mit jeder neuen WKA geht diese Schere weiter auseinander.
Dafür gibt es mittlerweile auch eine Lösung:
https://www.n-tv.de/.../...ll-Energiewende-retten-article20974248.html
Man sollte die Aussage eventuell auch mal etwas weiter denken. Wenn du das ganze elektrochemisch speicherst, könntest du damit den Großteil der PKW mehr oder weniger gut mit betreiben, in Kombination mit den anderen EE-Quellen könnte man dann sogar schon über so Sachen wie Wasserstoff und Methan nachdenken. Damit wäre unsere PKW-Flotte auf einen Rutsch auf EE umgestellt und die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas für die Mobilität Geschichte.
Alles abseits der Mobilität hinge dann noch an konventionellen Kraftwerken, jedoch lässt sich dort einfacher nach Bedarf umbauen, sprich individuelle Lösungen finden, um die konventionellen Kraftwerke größtenteils loszuwerden.
So können Häuser allein flächenmäßig ihre Eigenversorgung gewährleisten und sogar noch die Nachbarn mitversorgen. Im Gegensatz zur Mobilität kann man dabei lokal und in größeren Dimensionen arbeiten.
Solarzellen sind doch unter der Atmosphäre eh nur verschwendet. Die gehören in eine Erdumlaufbahn, als grosse Panels angeordnet. Dann in der Schwerelosigkeit eine Elektrolysefarbik und per Weltraumfahrstuhl Wasser hoch- und Wasserstoff runtertransportieren. Wenn es mit der Klimaerwärmung wirklich so kommt wie anzunehmen ist können wir die Solarpanels dann auch gleich so hinstellen, dass sie die Erde ein bisschen beschatten. Das würde dann vielleicht manche Zugvögel etwas irritieren oder dergleichen aber bei den Problemen, vor denen wir stehen, sterben sowieso viele Arten aus.
...oder ist das jetzt unrealistischer als die sauberen Kohlekraftwerke und Dieselmotoren?
Zitat:
@Drahkke schrieb am 20. April 2019 um 14:09:32 Uhr:
https://www.n-tv.de/.../...ll-Energiewende-retten-article20974248.html
Brauchst nicht mal die "Lösung" bemühen. Unsere beste Option wäre gewesen, Braunkohle so zeitnah wie möglich abzuschalten. Die strunzdummen Teile können keine Gradienten und sind für das Netz eher eine Belastung als ein Gewinn. Den Gewinn werfen diese nur für Betreiber ab - weil spottbilliger Brennstoff. Die Kosten des Betriebs (unvermeidbare Abregelung von Windkraft) tagen übrigens die Stromkunden über die Netzentgelte/EEG Umlage.
Aber der deutsche Michel ist zu blöd das zu kapieren. 130 TWh aus Braunkohle (140 Mio Tonnen CO2) lediglich halbiert und die nicht durch EEG auffüllbaren Anteile (sagen wir wieder die Hälfte) durch Gas (450 g/kWh) ersetzt wären nur noch 70 Mio Tonnen der weiterlaufenden Braunkohle zzgl ganz großzügig aufgerundet 20 Mio Tonnen. Ersparnis: Sicher 40 Mio Tonnen. Was etwa 1/4 der CO2 Emissionen des kompletten(!) deutschen Verkehrssektors entspricht. Bzw. der CO2 Menge aller in DE fahrenden LKW oder 1/3 des CO2 aus allen PKW zusammen.
Wer nachrechnet, der findet schnell heraus wie wir faktisch ohne Verlust an "Lebensqualität" und faktisch ohne "Invest" ne Menge CO2 sparen können. Um zum Topic zu kommen: Der "Kohleausstieg" wurde schön im Windschatten der Dieseldiskussion durchgewunken. Den wir angeblich brauchen für die CO2 Ziele. Janee, is klar. Übrigens hat ein zügiger Kohleausstieg bei der Verstromung etwa ein ähnliches CO2 Einsparpotenzial wie die gesamte Fahrzeugflotte "zügig zu elektrifizieren". Nur rate mal was jeden von uns weniger kostet. Von sinnigeren Ansätzen wie Kurzstrecke aus dem Akku, Mittelstrecke aus Gas / Ethanol ganz abgesehen. Das wird noch billiger.
Es wäre begrüßenswert, wenn politik FÜR den Bürger und nicht für Lobbygruppen gemacht würde. Siehe die unwirksame "50 µg sind quasi ok" BImschG Novelle. Wer die wohl geschrieben haben mag.... keine weiträumigen Fahrverbote, keine formale Wertminderung. Die Klagewelle rollt halt.
Und es wird zuerst alles getan um Gewinne / Boni zu scheffeln (siehe die Prüfstandserkennung bei VW und Daimler), danach alles um für die Folgekosten so wenig wie möglich an die Betroffenen bzw. Betrogenen zahlen zu müssen. Leider ist nicht vorgesehen, dass z.B. zu vermutende Häufungen von Herz/Kreislauf und Atemwegserkrankungen als Schadensersatz an die gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden. Die werden in etwa beziffern können, was diese für diese Erkrankungs"klasse" etwa jährlich ausgeben.
Ich hasse den Spruch "Kosten solidarisieren, Gewinne privatisieren" eigentlich, aber hier triffts zu. Und unser bei der Steuer eigentlich "sehr einnehmender Staat" steckt auch noch jährlich 10++ Mrd an Mindereinnahmen in den Dieseltank. Na super. Hart zu glauben, dass eine derartige Lobby ohne Korruption möglich ist.
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@Kung Fu schrieb am 17. April 2019 um 22:40:45 Uhr:
Das ist überhaupt kein Urteil gegen den Bundesverkehrsminister oder sein angebliches Gesetz sondern für einen Luftreinhaltungsplan für Reutlingen, der Dieselfahrverbote nicht ausschließt und auch das geht erst in Revision, bevor es vielleicht irgendwann Rechtskraft erlangt. Dann sehen die Luftwerte vielleicht schon wieder anders aus.
Die "skandalöse" Novelle des BImschG, federführend Bundesumweltministerium unter Svenja Schulze (SPD) und vom Bundestag beschlossen und von diversen Klatschreportern gern fälschlicherweise als "Scheuer-Gesetz" verkauft, ist auch von der EU-Kommission abgesegnet und von den Gerichten zu berücksichtigen, auch wenn sie bei der Auslegung wieder ihren Spielraum haben. Der hessische VGH scheint das Thema z.B. wieder ganz anders zu bewerten. Andere Bundesländer haben andere Bürokraten und jeder hat seine Meinung.
Vor Gericht und auf hoher See..So schaut es aus!
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@katylemon schrieb am 18. April 2019 um 11:43:30 Uhr:
Ähm, wie wäre es denn mit einem größeren AdBlue Tank gewesen?
Technisch unmöglich, weil in der Premium-S-Klasse dafür kein Platz war?Wie schon mehrfach geschrieben, war und ist für einen ausreichend großen AdBlue-Tank kein Bauraum vorhanden! ;) Denn damit der AdBlue-Vorat wirklich von Inspektion zu Inspektion (30.000km) reicht, bräuchte es einen 40-50 Liter großen AdBlue-Tank, also fast so groß, die der Diesel-Tank (60-70Liter). Um einen so großen AdBlue-Tank unterzubringen, müsste man diesen Diesel-Tank, oder den Kofferaum verkleinern, beides will aber natürlich auch keiner ... ;) Daher muss man ja heute auch ca. alle 10-15.000km AdBlue nachtanken.
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@katylemon schrieb am 18. April 2019 um 13:33:03 Uhr:
Wenn man in der Konstruktionsphase einen größeren Tank spezifiziert, dann wird dieser Platz auch eingeplant. Genau so wie der Platz für den Motor, den Wischwassertank und alle anderen notwendigen Bauteile.
Ja nee, einen zusätzlichen 40-50 Liter Tank (= 40-50 kg Mehrgewicht) plan niemand in ein Fahrzeug ein, wenn es nich zwingend sein muss, da es halt nur Nachteile bringt. Und da sich das AdBlue-Image mittlerweile soweit verbessert hat, dass das AdBlue-Nachtanken durch Kunden kein allzugroßes Problem mehr ist, setzt man natürlich dadrauf, das die 15-25 Liter AdBlue-Tanks alle 10-15Tkm nachgefüllt werden mussen.
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@Steam24 schrieb am 18. April 2019 um 15:52:39 Uhr:
Belegt doch nichts anderes als die betrügerischen Absichten der Hersteller. Sie wussten von den Herausforderungen bezüglich der Abgasreinigung, haben aber die Fahrzeuge nicht dafür ausgelegt.
Da weder eine Verkleinerung des Dieseltanks, noch des Kofferraum akzeptiert wurden wären, und es zu damaligen Zeit den Kunden auch nicht zugemutet werden konnte, eine "Urinflüssigkeit" nachzutanken, blieb halt schlicht nur die Möglichkeit der Verringerung des AdBlue-Verbrauchs.
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@katylemon schrieb am 18. April 2019 um 11:44:29 Uhr:
Das sehen die Geriche anders.
Keine Frage, natürlich war das runterfahren der Adblue-Einspritzung, damit die Kunden kein Harnstoff nachfüllen mussten, rechtlich nicht ganz sauber. Mehr als die Prüfstandmessung war aber damls halt nicht vorgestehen, und die wurde ja immer bestanden. Das Gute ist ja aber das bei den Daimler-Bluetec-Dieseln die Hardware mit SCR-Kat komplett vorhanden ist, und hier dann die Software-Updates (Erhöhung der AbBlue-Einspritzung) dann auch wirklich erfolgreich sind.
Zitat:
@Sebastian Nast schrieb am 20. April 2019 um 05:41:44 Uhr:
Zitat:
@Otako schrieb am 18. April 2019 um 00:07:28 Uhr:
sehr interessant:
Jupp war aber eigentlich klar, vor dem CO2-Hintergund sind solche Powerfahrzeuge ja auch praktisch vor Allem mit modernen Hochleistungs-Dieseln darstallbar. :cool:
https://...mercedes-benz-passion.com/.../
Mit besten Sterngrüßen
Sebastian
Du scheinst ja diesen Unsinn zu glauben.
Platz für AdBlue-Tank ist in der ehemaligen Reserveradmulde mehr als ausreichend vorhanden, das Argument ist also unsinnig.
Will bloß niemand, genau so wenig wie das wegrationalisierte Reserverad, Bordwerkzeug usw. ..., das spart den Herstellern Kosten und Gewicht.
Und AdBlue lassen sich die Hersteller ja beim Service zum bis zu 10-fach höheren Preis als an der Tanke vergolden.
Dieselfahrer sind die Melkkühe der Hersteller.
Selbst schuld!
Zitat:
@GaryK schrieb am 20. April 2019 um 14:50:43 Uhr:
Brauchst nicht mal die "Lösung" bemühen. Unsere beste Option wäre gewesen, Braunkohle so zeitnah wie möglich abzuschalten. Die strunzdummen Teile können keine Gradienten und sind für das Netz eher eine Belastung als ein Gewinn. Den Gewinn werfen diese nur für Betreiber ab - weil spottbilliger Brennstoff. Die Kosten des Betriebs (unvermeidbare Abregelung von Windkraft) tagen übrigens die Stromkunden über die Netzentgelte/EEG Umlage.
Tja, hätte man nicht erst die Kernenergie grundlos abgewürgt und die Steinkohle verdammt wäre Braunkohle in der tat überflüssig, dummerweise der einzige Energieträger der nicht Importiert werden muss.
Und einige Braunkohlekraftwerke sind nur noch deswegen im Betrieb weil der Betreiber sie nicht abstellen darf.
Auch wenn es die Jünger des Zappelstroms es nicht wahrhaben wollen sind die konventionellen Kraftwerke unerlässlich um das Netz stabil zu halten, davon abgesehen das die Erneuerbaren noch weit davon weg sind beständig hohe Leistungen zu erzielen.
Die Frage ist welchen Sinn Stromerzeuger machen die darauf angewiesen sind das man aus Gründen der Netzstabilität konventionelle Kraftwerke im Standby nebenher laufen lassen muss um sofort eingreifen zu können wenn Wind oder Sonne schwächelt. Man hat eben nicht die Zeit um Kraftwerke gemütlich anzufeuern wenn der Wind schwächer wird oder die Sonne sich hinter Wolken versteckt.
Und kannst du mal erzählen wo die hohen Gewinne der Energieversorger geblieben sind? Seit der Energiewende haben Alle schwer zu knabbern, auch weil der Staat verhindert das sich ihre Investitionen wieder einspielen können.
Man will alle möglichen berechenbaren Energieerzeuger abschaffen um voll auf unkontrollierte Erzeugung zu setzen, denn alle Puffermöglichkeiten sind noch im Experimentalstadium, von sinnvoller Anwendung noch Jahre bis Jahrzehnte entfernt.
Davon ganz abgesehen das ausgerechnet die Länder die eine Energiewende am nötigsten hätten, aus Umweltschutzgründen, sich einen Scheiß darum kümmern und ungebremst konventionelle Kraftwerke bauen.
Die Versorger haben schwer zu knabbern? Gibt es irgendein Spendenkonto? *tränenderrührungausdemaugewisch*
Dir ist scheinbar nicht klar, dass der "Zappelstrom" für GuD Kraftwerke (Turbinen) so gar kein Problem darstellt. Zudem können regionale Fernwärmenetze rund 90% des Brennwerts als Gesamtwirkungsgrad (Strom + verkaufte Wärme kombiniert) erreichen. Was auf der grünen Wiese "janz weit draussen" einfach nicht geht. Stadt- bzw. Ballungsraum-nah hingegen kein Problem. Auch von den Emissionen her nicht.
Die "Argumente" der Braunkohlebetreiber sind inhaltlich genau so lausig wie die der Diesellobbyisten. Braunkohle macht halt Strom je nach Stand der Abschreibungen für unter 3 Cent/kWh, Gas kommt auf etwa 4,2 Cent/kWh bei guter Auslastung, jenseits 5 in "Teilzeitarbeit". Und genau daran krankt es wenn die Braunkohle dumm durchläuft und abgeregelte EEG Kosten auf den Endkunden umgelegt werden.
Zur Kostenstruktur Stromerzeugung: https://www.ier.uni-stuttgart.de/.../Arbeitsbericht_04.pdf ... Für Niederaußem mit 25 TWh sind die 2 Cent/kWh Unterschied als klassisches Braunkohlekraftwerk bereits 500 Millionen Euro im Jahr. Weissweiler nochmal das selbe. Korrigiere das Betriebsergebnis der RWE mal um die Summe nach unten und du hast ne Ahnung wie es um den Verein ohne Braunkohle steht.
Siehe auch https://www.welt.de/.../...nnten-Braunkohle-vollstaendig-ersetzen.html
Wir reden also über nicht einmal 4 Mrd im Jahr wenn die komplette Kohle durch Gas ersetzt wird. Das spart beinahe mehr CO2 ein als alle PKW zusammen(!) emittieren. Und diese 4 Mrd Kosten entsprechen etwa 50% dessen, auf was der Staat mit der geringeren Steuerlast auf Diesel als Einnahme verzichtet. Was übrigens unter Volkswirtschaftlern eindeutig eine Subvention darstellt.
Mich kotzt die CO2 Debatte gerade im Umfeld "Diesel" wirklich an. Weil der "Diesel oder eben nicht" genau nichts (unter 1%) zu unseren CO2 Emissionen beiträgt aber zu 50% fürs NOx in Städten sorgt. So gesehen - Steuer auf Diesel so hoch, dass jedes Kilo CO2 aus dessen Auspuff so teuer wird wie bei Superbenzin und im Gegenzug schalte die Braunkohle ASAP ab, hast noch 4-6 Mrd übrig um der armen RWE zu helfen. Achso, deren Aktionäre sind auch die faktisch insolventen NRW Kommunen. CO2 Bilanz nicht gerettet, aber ein Riesenschritt. Für im wahrsten Wortsinne "Peanuts". Zudem sinkt die EEG Umlage, da Abregelungen (2017: 610 Mio Euro) seltener bis "faktisch vollkommen überflüssig" werden. Merkt jeder Haushalt an seiner Stromrechnung.
Wir sind über das Internet eigentlich die best-informierte Generation ever. In einer Demokratie theoretisch unendlich viel Wert wenns um das Thema "sich für blöd verkaufen lassen" geht. Und dennoch lassen wir uns verarschen. Von Braunkohle- wie Automobillobbyisten. Und vor 20 Jahren von Solarkaspern. Horrende Vermeidungskosten, aber ein schön grünes Feigenblatt. Besserverdiener bzw. Immobilienbesitzer nagelten sich Ihr Sparbuch aufs Dach. Alles wider jeden Sachverstand oder Kosten-/Nutzenrechnungen. Stammtischblätter wie die Bild bringen dann noch Aktionen wie "Mein Essen kommt nicht in den Tank" damals bei E10 und danach "Freie Fahrt für meinen Diesel" beim Abgasskandal. Lange bevor dessen Ausmaß klar war. Saubere Lobbyarbeit und in der Hoffnung, die Stammtisch-"Fachkräfte" als Leser zu binden.
Zitat:
@FWebe schrieb am 20. April 2019 um 14:20:27 Uhr:
Man sollte die Aussage eventuell auch mal etwas weiter denken. Wenn du das ganze elektrochemisch speicherst, könntest du damit den Großteil der PKW mehr oder weniger gut mit betreiben, in Kombination mit den anderen EE-Quellen könnte man dann sogar schon über so Sachen wie Wasserstoff und Methan nachdenken. Damit wäre unsere PKW-Flotte auf einen Rutsch auf EE umgestellt und die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas für die Mobilität Geschichte.
Geht nicht wegen ideologischer Denkblockade. Du weißt doch, wenn der TTW Wirkungsgrad und der lokale Schadstoffaustoß besser ist dann treten alle anderen Aspekte in den Hintergrund, alle vorgelagerten Verluste, Emissionen und Kosten irrelevant. Mehr ist da einfach nicht drin. Am Ende willst du noch mehrere Technologien gleichzeitig erlauben/fördern und entspechend ihre Stärken kombinieren um so möglichst schnell möglichst viel zu möglichst bezahlbaren Preisen CO2 einzusparen. Wo kämen wir den da hin;)
Zitat:
Gerade innerstädtisch braucht kein Mensch nen Diesel-PKW.
Gerade innerstädtisch braucht kein Mensch Pendler in meist allein genutzten PKW. Hier würden Lösungen wie z.B. in London ganz schnell zu einem Umdenken führen ohne Fahrverbote auszurufen.
Für was solch ein vor über 20 Jahren aus der Hüfte geschossener 40er Grenzwert alles herhalten soll :D
Zitat:
@GaryK schrieb am 20. April 2019 um 12:14:47 Uhr:
Laut KBA haben alle PKW in 2017 etwa 630 Mrd Kilometer abgespult. Was bei 16 kWh/100 km etwa 100 TWh Strom ist. Also das, was aktuell der Wind in etwa alleine liefert. Ganz ohne Solar und Biomasse. Heißt nicht, dass Strom für alle "die" Lösung ist, aber die Masse der Kurzstrecken-PKW kannste sauber und vor allem billig ersetzen. Gerade innerstädtisch braucht kein Mensch nen Diesel-PKW.
Gerade diese Logik wird keine Klimawende einläuten sondern die CO2-Bilanz noch weiter verschlechtern.
Um ein E-Auto klimatechnisch sinnvoll zu betreiben benötigt es Kilometer. Zweitwagen erreichen allerdings geringere Gesamtlaufleistungen und somit wird die Co2-Schere zwischen Verbrenner und Elektro-Antrieb über die Haltedauer nicht geschlossen.
Zu Deiner Stromberechnung, wie willst Du denn die Windenergie in Deutschland verdoppeln? Und dann sind ja auch noch die Braunkohlekraftwerke, die ebenso kompensiert werden müssen.
Also ich stelle mich dann nachts mit der Taschenlampe raus und beleuchte meine Photovoltaikanlage. Aber ob's reicht?:p:D
Lesen? Die RWTH Aachen hat nachgerechnet, dass diese zu 100% durch existente Gaskraftwerke ersetzbar sind. Siehe auch https://www.umweltbundesamt.de/.../...lt-unter-anderem-stilllegung-von
Und ein E-Auto braucht eins ganz sicher nicht: Viele Kilometer. Im Gegenteil - Kurzstrecken mit häufigen Kaltstarts schaden jedem klassischen Verbrenner. Stromern ist das grad egal.
Jo, nur dem Klima ist es eben nicht egal (Stichwort CO2-Bilanz). Naja und dass irgendjemand dass Auto auch finanzieren muß (Stichwort Wirtschaftlichkeit), ist für die Theoretiker ja ohnehin kein Thema.
Zitat:
@GaryK schrieb am 21. April 2019 um 11:48:52 Uhr:
Lesen? Die RWTH Aachen hat nachgerechnet, dass diese zu 100% durch existente Gaskraftwerke ersetzbar sind. Siehe auch https://www.umweltbundesamt.de/.../...lt-unter-anderem-stilllegung-von
Und ein E-Auto braucht eins ganz sicher nicht: Viele Kilometer. Im Gegenteil - Kurzstrecken mit häufigen Kaltstarts schaden jedem klassischen Verbrenner. Stromern ist das grad egal.
Habe ich gelesen, gibt aber keine Antwort auf meine Frage. Wie soll der Ausbau von Wind- und Solarenegie kurzfristig realisierbar sein? Das UBA-papier zeigt keine Lösungen auf, nur müsste sollte wäre etc.
Auch heute importieren wir zeitweise Strom, obwohl am Jahresende ein Exportüberschuss von Energie steht.
Fakt ist, schalten wir kurzfristig noch mehr konventionelle Kraftwerke ab werden wir noch mehr Stromschwankungen im Netz haben. Das ist heute schon sehr kritisch und wird kurzfristig nicht zu lösen sein.