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die ersten erfahrungen

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 18. Juli 2006 um 19:07

Hallo Leute,

habe vor ein paar tagen meinen neuen vorgestellt. Nun möchte ich meine ersten Erfahrungen mit dem dicken mit euch teilen.

Was mir sehr gut gefällt:

der wagen ist sehr leise

komfortabel

die bedienung ist sehr einfach und es funktioniert alles tadellos.

super servolenkung

motor-getriebe-kombination auch klasse

super klima bei 37 C

Was mir aufgefallen ist:

er ruckelt leicht beim anfahren. (mich stört es nicht)

mit der rad-reifen-kombination ist der komfort viel sportlicher geworden als mit normalen reifen.

wie lange muß ich ihn einfahren? habe uungefähr 1400 km drauf. alles schön ruhig auf der autobahn abgespult.

Für eure antworten vielen dank im voraus..

bis dann

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24 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Duck

Da ich technisch keine Ahnung habe, interessiert mich natürlich warum Audi das publiziert (sowie alle anderen Hersteller von Motoren).

Mach ich doch gerne. Aber vorher sag du mir, warum DU glaubst, das sie es tun.

Weil es so besser für den Motor und andere bewegliche Teile ist. Auch neue Bremsbeläge müssen eingefahren werden, zum Glück aber keine 1000 km :D.

Also neue Bremsbeläge sind nach 2-3 mal Bremsen "eingefahren"

Wobei bei Bremsbelägen das Wort Einfahren falsch ist, sie müssen sich nur an die Bremsscheiben "anlegen" plus die oberste Schicht von Siff muss abgerieben werden. Wie gesagt 2-3 mal bremsen und gut ist,

 

Ich verstehe immer noch nicht, was ihr alle mit "Beweglichen Teilen" habt. Das hört sich so an, als gäbe es am Auto 1000 Teile mit Metallgraden, die der Fahrer durch manuelle Tätigkeit abschleifen muss.

Der Grund für diese Einfahrvorschriften ist einzig und allein der, das die Hersteller versuchen, in den ersten 1000km den Motor vor 800U/min. und Vollgas zu schützen. Oder 1400 U/min und 2000KG Hänger den Berg hoch. Und da es auch unter Autofahrern jede Menge DAUS gibt, nimmt man eben den größt möglichst dummen heraus und dubliziert dessen Haltung. Und herraus kommen solche Vorschriften. Und ich warte immer noch Händeringend auf den, der mich technisch vom Gegenteil überzeugt. Das hat bisher im Motorradbereich nicht funktioniert (http://www.klump.org/Motorrad/motorrad.html) und wird auch im KFZ Bereich net tun, weil es eben so ist wie es ist;-) Aber: Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.........

Schade, ich hatte jetzt auf eine technische Erklärung gehofft um was zu lernen. Das was du schreibst ist deine Überzeugung und damit eigentlich nur eine weitere Meinung.

Dann halte ich mich auch weiterhin an die Dinge die Audi ins Handbuch schreibt ;).

technische Erklärung:

Praktisch alle im Motor beweglichen Teile befinden sich im Betriebszustand in Gleitreibung zu deren jeweils angrenzenden Bauteilen (Kurbelwelle, Kolben, Zylinder, Pleuel, Ventile, Lager, etc.). Wie ja jeder weiß, wird durch Reibung Energie verbraucht und in Wärme gewandelt. Dabei beeinflusst die Reibung (und dabei eigentlich die Wärme) in besonderem Maße die Beschaffenheit der jeweiligen Materialoberfläche und eine dadurch beeinflusste, d.h. veränderte Oberflächenschicht beeinflusst wiederum das Reibungsverhalten.

Beim Einfahren eines "Gleitlagersystems" geht es nun darum, die Oberflächenschicht zu optimieren und so die Reibung, und damit die Verlustleistung, zu reduzieren.

Derartige Veränderungen in der Materialoberfläche spielen sich im Mikro- oder Nanometer Bereich ab, wobei es sich dabei nicht um einen Belag, der auf die Lagerstelle aufgetragen wird handelt, sondern eine Veränderung im Lagermaterial (oder besser der Oberflächenschicht) selbst.

Was dabei in der Oberfläche vorgeht, nennt man "Tribo-Mutation". Dabei wird Gefüge des Materials verändert und Material vom Gleitlager-Gegenpartner sowie Additive aus dem Öl dort eingebettet. Dieses neue Gefüge ist ein sehr zäher, weicher Festkörper von < 0,5 myMeter Stärke.

Die Tribomutation geschieht bei neuen Motoren bereits innerhalb der ersten Betriebsstunden und hat zur Folge, dass die jeweilige Materialoberfläche sehr kompakt und verschleißresistent wird. Der Einfahrprozess hat dabei erheblichen Anteil auf die Stärke und Beschaffenheit des Tribomutationsgefüges und damit letztlich auf das Reibungsverhalten und der Verschleissfestigkeit im Motor.

http://www.iavf.de/.../index.php?...

Das wäre also eine technische Erklärung für die Vorgabe von Audi. Nämlich den Wagen einzufahren, das eben schonend und langsam steigernd. Die "GAS" geben Methode lese ich da nicht raus :D.

Zitat:

Original geschrieben von Duck

Das wäre also eine technische Erklärung für die Vorgabe von Audi. Nämlich den Wagen einzufahren, das eben schonend und langsam steigernd. Die "GAS" geben Methode lese ich da nicht raus :D.

Duck, ich hab das offen gelassen. Fakt ist aber, das der Tribomutationsprozess sehr stark abhängt von den Additiven im Motoröl sowie der Energiezufuhr auf die Materialoberfläche während der ersten Betriebsstunden.

Und hier gibt es sehr wohl die These, das eine höhere Energiezufuhr auf die Oberflächenmaterialien, wie das ja bei Einfahren unter Last und nahe am Leitsungsmaximum erfolgt, die Stärke der Triboschicht zwar kleiner macht weil diese Dichter wird, durch die größere Dichte aber auch eine deutlich erhöhte Verschleissfestigkeit erreicht wird. Die kommt dann der Lebensdauer des Motors zu gute.

Zumindest erklärt das, warum Hersteller empfehlen den Motor bei wechselnden Belastungszuständen einzufahren, da dadurch ein Kompromiss aus Dichte, Stärke und Verschleissfestigkeit der Triboschicht erreicht wird.

Es hat also jeder ein bisschen Recht.

Zitat:

Original geschrieben von juhuuh

 

Es hat also jeder ein bisschen Recht.

Ich will ja garnicht Recht haben ;)

Die Erlärung habe ich bisher SO nicht gehört, deswegen kann ich dazu auch nichts sagen. (Aber ich mache mich schlau) Tatsache ist aber, das es dann aber einen erheblichen Unterschied hat, ob ein Lager direkt im Matall (Alu) läuft, oder ob da ne gehärtete Lagerschale drinnen ist :confused: plus Motoröl, Öldruck etc.

Anyway.....soll jeder so machen wie er will.

Das Auto vom Händler holen und direkt auf der Bahn Vollgas geht doch heute eh nicht mehr;). Zum Ausfahren muss man sich heute doch ne spezielle Autobahn zu ner speziellen Tageszeit aussuchen.....(Aber das ist ein anderes Thema)

Ich hab das Thema nochmal einem , in meinen Augen sehr kompetenten, Herrn weitergeleitet. Hier seine Antwort (bezogen aufs Motorrad. Ölwechsel kann man sich bei Automotoren eh sparen.

Have fun ;)

---------------------------------------------------------------------

Sprich ein Augenmerk beim Einfahren muss eigentlich nur auf die Kolbenringe gelegt werden (neben dem Getriebe, Radantrieb, Bremse)....

Bei den Kolbenringen findet tatsächlich ein Materialabtrag statt (an Ringen und Zylinder) und hier benötigt es eine gewisse Zeit um eine ausreichende Tragschicht zu erreichen. Die Tragschicht ist erforderlich um eine ausreichende Wärmeabfuhr des 1. VD zu ermöglichen.

Beim 2. VD, einem Minutenring ist das ohnehin nebensächlich... das sind Minutenringe die aber im Gegensetz zum Automotor nicht nach 10 oder 20 Betriebsstunden auf der gesamten Breite tragen sondern auch nach 1000 Betriebsstunden bestenfalls auf 50% der Breite tragen und auch als Ölabstreifringe fungieren.

Kolbenringe benötigen nach Mahle und nach den Erfahrungen auf dem Track etwa 150 - 250 km mit mäßiger Last und Drehzahl um "eingelaufen" zu sein.

Veränderungen der Oberflächen beim Gleitlager... nun ich glaube nicht dass es hier zu glaubhaften Laufunterschieden kommt. Hier entscheiden in der Praxis eher die Fahrgewohnheiten (Kurz- uznd Langstrecke). Als Faustregel gilt.... jeder Kaltstart bei etwa 10 - 20 Grad entspricht verschleißmäßig rund 1000 km mit mittlerer Last gefahrenen Kilometer, da bei jedem Start Mischreibung auftritt (der tatsächlich die Oberfläche "abschleift") im Betrieb aber nur Flüssigkeitsreibung auftritt...

Die dabei entstehenden Schmiermitteldrücke von etwa 100 bar im Lagerspalt (hydrodynamischer Schmierkeil) sind nicht geeignet Materialveränderungen hervorzurufen - wohl aber einen Flüssigkeitseintrag in die Oberfläche der Lagerschale (und damit Notlaufeigenschaften) zu ermöglichen. Eine Gefügeveränderung würde ich das aber nicht nennen... die hat andere Ursachen (z.B. beim Härten...) 'Dieser Flüssigkeitseintrag ist übrigens auch einer der Gründe weshalb UNTERTOURIGES Fahren gerade während der Einfahrdauer schädlich ist.... das ergibt nämlich zu niedrige Umlaufgeschwindigkeiten und damit zu wenige Pumpleistung der Lagerpumpe "hydrodynamsicher Schmierkeil" - mit der Pumpleistung der Ölpumpe hat das übrigens nichts zu tun.

Dazu kommt das die Motorradkurbelwellen fast ausnahmslos plasmanitriert sind und ohne hin eine Oberflächenhärte aufweisen die nur noch von einer Kohlenstoffbeschichtung (sprich Diamant) übertroffen werden. Kohlenstoffbeschichtungen sind aber erst seit etwa 2 - 3 Jahren Großserientauglich und werden häufig bei Getrieben verwendet.

Langer Rede kurzer Sinn.....

Einfahren ist heute eigentlich überflüssig.... wenn zu Beginn eines Motorenlebens eine Regel beachtet wird.... Langstrecke auf Landstrasse fahren.... und zwar normal... keine Rennen - aber auch keine Schleichfahrt...

Das ganze für rund 2 Tankfüllungen also runde 500 km - danach ÖLWECHSEL samt Filter!!!

Die zweiten 500 km können genutzt werden um die Vollgasfestigkeit zu erreichen und zu steigern...

Wenn das Töff bei Landstraßenfahrt (im Falle einer ST1300) so mit 2500 - 6000 RPM bewegt wurde pro 100 km die Drehzahl um 1000 RPM steigern...

Irgendwann zwischen 1000 und 1500 km ist das ganze Vollgasfest.

Achja... bezüglich Einfahren....

Vorführfahrzeuge... Pressefahrzeuge...

ab 250 km Feuer frei...

Probleme.... keine...

am 29. Juli 2006 um 18:00

Zitat:

Original geschrieben von Andinett

Einfahren ist heute eigentlich überflüssig.... wenn zu Beginn eines Motorenlebens eine Regel beachtet wird.... Langstrecke auf Landstrasse fahren.... und zwar normal... keine Rennen - aber auch keine Schleichfahrt...

Das ganze für rund 2 Tankfüllungen also runde 500 km -

Irgendwann zwischen 1000 und 1500 km ist das ganze Vollgasfest.

Hallo Andinett,

sind wir nun nicht wieder einer Meinung. Ausgangslage war doch Motor warm fahren und dann Feuer. Du sagst zwischen 1000-1500km ist der Motor richtig fit, da geb ich Dir doch Recht und Audi sagt auch nix anderes.

Gruß Gert

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