ForumHybrid & Elektro
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Hybrid & Elektro
  5. Die CO2-Lüge!!

Die CO2-Lüge!!

Themenstarteram 11. Januar 2015 um 8:35

Guten Morgen,

anbei ein sehr interessanter Bericht/Interview aus unserer gestrigen Zeitung.

Denke Hr. Hager ist hier sehr kompetent in den Aussagen.

Leider wird dies für die E-Mobilität dann wieder etwas schwerer werden, außer man möchte die Feinstaubbelastung in den Städten reduzieren, hier hat das E-Mobil dann wieder Vorteile.

Aber zur CO2-Reduzierung taugt es wohl nicht mehr!

Schönen Sonntag

Beste Antwort im Thema
am 11. Januar 2015 um 8:42

Herr Hager und Du haben genauso viel Kompetenz wie das Stück Käse in meinem Kühlschrank.

Was hat das ganze bitte mit Tesla zu tun, werde diesen Betrag melden, damit dieser sinnlose Thread geschlossen wird

1353 weitere Antworten
Ähnliche Themen
1353 Antworten

Dein Beitrag war

Zitat:

Genau, wir sind Dipl.-Ing und Dr.-Ing und finden die Energiewende super.

Wenn wir demnächst bauen, dann mit ordentlich PV für unser Elektroauto und weil wir davon ausgehen, dass das zweite Auto in den nächsten 10 Jahren ebenfalls elektrisch wird.

Ich werfe Dir nur vor in deinem Beitrag nur mit angeblich in der Zukunft stattfindenen Dingen zu kommen statt Dich mal auf das zu beschränken was Du tatsächlich geleistet hast. und das ist bisher nichts was im Bereich der EE-Stromversorgung hilft.

Sich selber ein Elektroauto zu kaufen mag der Umwelt helfen aber das hilft absolut gar nichts im Bereich der Stromversorgung und der Erneuerbaren - das belastet sogar das Stromnetz zusätzlich wenn die Antriebsenergie nun aus dem Stromnetz kommen muss statt wie bisher aus fossilen Energieträgern unabhängig davon erzeugt wurde. Ein Elektroauto würde allenfalls dann helfen wenn es a) ausschließlich immer nur zu Zeiten geladen wird wenn Stromüberschuss da ist (also im Winter 6 Monate gar nicht) oder b) als vorrangige Batterie dem Netz zur als Speicher Verfügung steht.

Sonst ist das nur eine weitere Belastung für das EE Stromnetz und die Energiewende - völlig unabhängig von der Umweltfreundlichkeit und mehr hast Du halt nicht tatsächlich getan.

@DanielWB

Du hast Dich offensichtlich mit dem Netz noch nicht so beschäftigt, sonst würdest Du nicht solchen Quatsch von 6 Monate im Winter nicht laden erzählen.

Die Ausgangsbehauptung war, dass alte Säcke ohne Studium die Energiewende wollen während junge Akademiker sie ablehnen. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich bisher für die Energiewende getan habe, sondern mit meiner Einstellung zu ihr und die habe ich Dir deutlich dargelegt.

Deweiteren geht mein Geld ausschließlich in regenerativen Strom und das E-Auto steht auch mit dem konventionellen Mix besser als ein Verbrenner da.

Dazu werde ich auch selbst nachhaltige Energie erzeugen, sobad mir das möglich ist. Das war es bisher noch nicht, was aber kein Defizit von mir ist.

Also was willst Du mir eigentlich erzählen?

Die 6 Monate sind natürlich eine rein qualitative Aussage sind und keine quantitative?:rolleyes::rolleyes:

Wettervorhersagen sind für 3 Tage im Schnitt 50% wahrscheinlich - dann nicht mehr - d.h. es gibt viele Tage im Winter bei den EE nur 5-10% der installierten Erzeugermenge tatsächlich beiträgt und der Rest oft schnell besorgt werden muss - Beweis siehe Redispatchtabellen - u.U. im schlechtesten Fall aus der Kaltreserve.

Man hat eh also schon sehr angespannte Netze und da ist jeder Verbraucher mehr eine Belastung.

Für EE gut wäre vielleicht auch kein E-Auto zu fahren und die Akkus als Netzspeicher zu nutzen.

Und nun komme bitte nicht mit ja aber ich kann da doch nicht nutzen - Du bist für die Stromnetze, die Energiewende und die Umwelt nicht zentral wichtig ich weiss das ist sicher die schwerste Pille für "Ja aber ICH rette doch die (Um)Welt fast alleine durch....." Facebook Poster :D

Ich will doch nichts von Dir ich korrigiere halt nur so kompletten Unsinn wie Einzelmaßnahme gut für die Umwelt sei automatisch gut für das Stromnetz und für das EE.

Dann werfe ich mal meine Konstellation in den Raum.

Ausgangslage ohne E-Auto waren 13.000kWh Verbrauch.

Mit dem E-Auto sind es auch schon über 16.000kWh gewesen.

Jetzt ziehe ich pro Monat noch rund 30kWh aus dem Netz, Speise aber gleichzeitig viel ein. (2016 waren es knapp 9.000kWh)

2017 wird sich die Summe auf (vermutlich) 20.000kWh ansteigen.

Dank meiner PV-Anlage, incl. speicher und der Brennstoffzelle im Keller.

Ich verbrauche zwar mehr Gas, was aber trotzdem besser für die Umwelt ist und ich verbrauche keinen Treibstoff mehr.

Mein Auto wird dank Schichtarbeit auch viel nur mit PV-Überschuss geladen.

Du speist Strom ein wann Du willst und entnimmst Strom wann du willst und alle anderen müssen sich nach Dir richten. Wäre die Allgemeinheit nicht gezwungen Deinen Strom abzunehmen würde du sicher darauf sitzenbleiben - denn immer wenn Du einspeist machen das auch mehr als genug andere bedingt vorhersagbar (<4 Wochen) siehe Stand der Meterologie.

Was Du machst ist lokal gut für Umwelt und taugt sicher auch damit das auf Facebook und Co zu posten um sich selber ausgiebig zu loben :D :D - aber für das grosse Ganze sehe ich den Nutzen - wenn überhaupt - nur begrenzt. Wer keine ausschließlich von aussen (netzseitig) gesteuerte Einspeisung hat und zur Verfügung stellen kann ist selten ein Gewinn für das grosse ganze sondern meist eine Belastung und das ist völlig unabhängig vom Umweltschutz.

Für das Netz und eine sinnvolle EE-Planung im Grossen ist das völlig egal ob Strom aus fossilen Quellen eingespeist wird, wenn es es schon zu viel hat oder ob der von eine Ökostrom-Anlage kommt.

Siehst du, das ist deine Sicht der Dinge.

Früher habe ich 13.000-16.000kWh aus dem Netz gezogen.

Jetzt werden es keine 1.000 (hoffe auf unter 500) mehr werden.

Und trotzdem kritisierst du.

Ich speise Strom ein, wenn er im Umfeld auch genutzt werden kann, weil eben nicht jeder eine PV-Anlage besitz/nutzt.

Ich entlaste als definitiv lokal das Netzwerk.

Alleine durch die 15.000kWh, die ich nicht mehr brauche.

Zusätzlich versorge ich die Nachbarhäuser noch mit Strom und der Versorger verringert dadurch seine Netzverluste.

Er kauft den Strom für 13,85Cent/kWh und verkauft ihn für ca. 25Cent weiter. Also ein super Geschäft für ihn.

Aber das willst du nicht sehen.

Und ich brauche grantiert keinen, der mich lobt.

Aber anders als andere die nur quatschen, mache ich wirklich was.

Für das Stromnetz ist allein wichtig kann man deine Einspeisung kontrollieren - kann man von dir zu einem beliebigen Zeitpunkt eine definierte Menge Strom holen oder nicht.

Und das kann man nicht - und damit ist eben wenn ,man mal das klein klein Denken verlässt einfach alles gesagt

Für Dich ist das Stromnetz ein System in das du beliebig Strom einspeist und dass das funktioniert ist die Sache der anderen und hat mir Dir natürlich gar nichts zu tun.

Das man bei EE im Zuge der Subventionen Geld verdienen kann hat doch sicher keiner bezweifelt?+

Die Argumentation ja aber ich und andere profitieren doch direkt oder indirekt von Subventionen also muss das doch gut sein, das ist doch etwas weit hergeholt....

Zu glauben dass das bisschen weniger lokaler Verlust ausgleicht dass sich das externe Netz nach Dir richten muss??? Meinst Du sowas tatsächlich ernst?

Mein letzter Kommentar dazu.

PV-Strom ist auf jeden Fall tageweise gut zu planen.

PV-Strom den ich einspeise wird direkt in der Umgebung genutzt.

Ansonsten muss für mich rund 16.000kWh weniger produziert werden.

Zusätzlich die kWh die im Umfeld durch meine Einspeisung verbraucht werden, die brauchen auch nicht produziert werden.

Im Übrigen biete ich dem Energierzeuger gerne an, meinen Ausspeicher nutzen zu können (Ladung und Entladung nach Bedarf), wenn wer mir das passend bezahlt. Kein Problem, aber das will er ja auch nicht.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 11. Mai 2017 um 12:21:23 Uhr:

Früher habe ich 13.000-16.000kWh aus dem Netz gezogen.

Wofür brauchst Du soviel Strom??

Naja der vermutlich erzeugte Strommenge ist tagesweise im Schnitt gut zu prognostizieren - was aber gar nichts ist für die Regelung von Grosskraftwerken - aber sicher nicht mal sekundengenau wenn bewölkt

Für Menschen sehr schwer zu verstehen deren Welt an ihrem Wirkungskreis endet - aber das was Du machst machen eben hunderttausende auch und ich weiss dein Stromnetz endet bei deinen Nachbarn in Deinem Kopf aber Tatsache ist jede Schwankung die Du mehr oder weniger erzeugst darauf muss der Netzbetreiber reagieren und woanders regeln, für Dich natürlich "selbstverständlich kostenlos" und anscheinend auch für dich "keine Belastung für die Stromnetze" weil Du das ja nicht machen musst.

Du willst also weiterhin dafür bezahlt werden dass Du das Stromnetz störst und Redispatch nötig machst und dann auch noch Geld dafür dass der Netzberteiber das wieder teilweise ausgleichen kann?

Zitat:

@Rael_Imperial schrieb am 11. Mai 2017 um 17:28:23 Uhr:

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 11. Mai 2017 um 12:21:23 Uhr:

Früher habe ich 13.000-16.000kWh aus dem Netz gezogen.

Wofür brauchst Du soviel Strom??

Ein Koiteich. Nicht mal beheizt. Aber die Filter/Pumpen/Belüfter usw.. ziehen über 1kW und das dauerhaft.

Das sind schon mal 9.000kWh.

Zitat:

@DanielWb schrieb am 11. Mai 2017 um 17:40:19 Uhr:

Du willst also weiterhin dafür bezahlt werden dass Du das Stromnetz störst und Redispatch nötig machst und dann auch noch Geld dafür dass der Netzberteiber das wieder teilweise ausgleichen kann?

Wenn du schon so fragst.

Zähler:

Ich will einen Vorwärts und Rückwärts laufenden Zählen. Weniger Abrechnungen.

Kraftwerke:

Ich will dass eher Gaskraftwerke subventioniert werden anstatt Kohlekraftwerke.

Ich will, dass die Netzbetreiber bis in alle Zeit für ihren Atommüll bezahlen und es nicht an uns Steuerzahler abwälzen.

Speicher:

Ich will dass jeder Hausspeicher als Puffer für den Netzbetreiber genutzt werden kann und wird.

Ich will dann aber auch dafür entschädigt werden, wenn er ihn nutzt.

Ich will dann aber auch günstigen Strom bekommen, wenn der Netzbetreiber ihn leergesaugt hat.

Überschüssige EE:

Umwandeln in Gas um es besser speichern zu können.

Soll ich weiter machen???

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 11. Mai 2017 um 19:04:52 Uhr:

Zitat:

@Rael_Imperial schrieb am 11. Mai 2017 um 17:28:23 Uhr:

 

Wofür brauchst Du soviel Strom??

Ein Koiteich. Nicht mal beheizt. Aber die Filter/Pumpen/Belüfter usw.. ziehen über 1kW und das dauerhaft.

Das sind schon mal 9.000kWh.

Heftig!

Ich komme mit 10.000 kWh im Jahr aus. Da ist aber die Heizung des gesamten Hauses mit drin.

Ähnliche Themen