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Deutschland und Elektromobilität
Derzeit läuft die IAA auf vollen Touren. Elektromobilität scheint mir zwar ein Thema zu sein, wenngleich doch zurückhaltender Natur.
Für VW ist die IAA hingegen ein besonderer Moment und zeitgleich der Start in eine neue (elektrische) Modellpolitik, welche sich zunehmend stärker vom Verbrennungsmotor distanzieren soll. Die ID-Serie feiert in Frankfurt ihr Debüt.
Auch wenn BMW hingegen ankündigt, sich weiterhin an der E-Mobilität bzw. der Entwicklung dieser zu beteiligen, scheint mir dies eher aus Zwängen heraus zu entstehen als aus eigener Motivation heraus. Der i3 soll jedenfalls nicht beerbt werden und CEO Fröhlich äußerte, dass es gibt keine echte Nachfrage von Kunden nach Elektroautos gäbe und nur die Regulierungsbehörden danach fragen würden.
Fakt ist meiner Meinung nach, dass E-Mobilität die absehbare Zukunft sein wird, auch wenn die oft herangeführte, verbesserte CO-2-Bilanz eher als Trugschluss zu bewerten ist, wenn Produktion der Fahrzeuge und Komponenten, Erzeugung des Stroms als auch die spätere Entsorgung einberechnet werden.
China stellt derzeit viele interessante Konzepte vor, ganz gleich wie gut deren Qualitäten vorerst (und vor allem realistisch und unvoreingenommen) beurteilt werden kann. Weder vom Design noch von der Verarbeitung konnten mich die Produkte bislang wirklich überzeugen. Dass der asiatische Markt uns voraus ist, zeigt aber auch der Kia Kona auf der IAA. Ein echter solider Verstromer und Konkurrent zum ID-3.
Den Tatsachen zum Trotz frage ich mich, ob das Thema E-Mobilität trotzdem nicht (EU-weit?) falsch aufgezogen wird. Es gäbe so viele Elementarfragen zu klären wie z. B.:
- urbane Ladeinfrastruktur insbesondere in Städten
- Ladeprozess und Pannenhilfe in Staus (welche zunehmen werden)
- Langstreckentauglichkeit und Abhilfemaßnahmen
- Marktpreisgestaltung und steuerliche Anreize für Endverbraucher im Vgl. zum konventionellen Auto
Ist das Thema E-Mobilität überhaupt schaffbar? Sind die Ziele der Autohersteller 2020/2023 nicht zu ambitioniert? Hat das Elektroauto überhaupt eine Lobby?
Wie seht ihr das?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Roadrunner2018 schrieb am 5. November 2019 um 08:46:12 Uhr:
Es geht aber um die Zukunft der Automibilität und nicht um deine Zukunft!
Es macht sinn - aber ob es Sinn für den Verbraucher macht stelle ich mal in Frage!
Die Industrie lacht sich wieder mal Scheckig!
Startschuss verschlafen aber der Staat subventioniert!
die Hälfte der Hersteller ist ja schon mal "einkalkuliert"....
Ich kann dieses "Startschuss verschlafen" nicht mehr sehen und hören. Die Nachfrage nach Elektroautos ist so gering, dass sie überall, auch im "Musterland" Norwegen nur mit Subventionen des Steuerzahlers auf nennenswerte Zahlen gebracht werden kann. Das ist kein "Startschuss", das ist staatlich erkaufte Nachfrage. Die erstbeste Technik zu subventionieren heißt, die Entwicklung der besten Technik zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Das ist teurer Aktionismus um unrealistische Ziele zu verfolgen.
Grüße vom Ostelch
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1026 Antworten
Für eine wirkliche Marktdurchdringung des E-Autos gibt es meiner Meinung nach folgende entscheidenden Probleme: Zuerst einmal sind die Preise für E-Autos nach wie vor völlig abgehoben. Wenn ich schon höre, dass der neue "Volks"(!)wagen ID.3 "bezahlbar" sei kann ich nur lachen... wenn heute ein Auto im Preisbereich zwischen 30t und 40t € als für die meisten bezahlbar gilt, kann ich nur sagen dass ich da wohl was nicht mitbekommen habe... oder einfach nur den falschen Vollzeitjob habe. Im nächsten Leben muss ich in der Schule wohl einfach besser aufpassen... :eek:
Desweiteren steigen sie vom Leistungsniveau her einfach zu hoch ein. Nicht jeder will ein Auto mit 150 PS oder mehr. Der jetzt aktualisierte VW up! ist immerhin ein Lichtblick und schon mal eine Ansage. Für max. 16t € (alle Rabatte und Förderungen berücksichtigt) ist das ein Superzweitwagen und ideales Pendlerauto. Mehr braucht man für das Gegurke auf notorisch brechend vollen Straßen sowieso nicht... leider, und hier kommt das nächste entscheidende Problem, hapert es immer noch gravierend an der Ladeinfrastruktur. Klar, wer finanziell gut dasteht, mit Eigenheim und Garage/Carport lässt sich eine Wallbox installieren (wobei deren Installation das E-Auto faktisch ja auch sofort wieder erheblich verteuert) und das Thema "Laden" ist dann kein Thema mehr. Was aber mit den Millionen Laternenparkern oder Bewohner von Mietwohnungen die nur einen festen Stellplatz im Freien nutzen können ? Große Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern hätten schon längst mehr Ladesäulen für ihre Mitarbeiter installieren müssen. Am besten gesetzlich verpflichtend; sind beispielsweise 50, 80 oder 100 Mitarbeiterstellplätze vorhanden müssen ab Stichtag XX.XX.XXXX die Hälfte davon mit E-Säulen ausgestattet sein und fertig... - Wer als Pendler am Arbeitsplatz laden kann, muss sich erst mal keine Gedanken machen, mobil zu bleiben. Für die übliche Pendlerstrecke von 20 - 40 Kilometer pro Weg reicht eine Reichweite von 300 Kilometer eigentlich immer aus. Bei Lademöglichkeit während des Arbeitstages auf dem Firmenparkplatz würden sicher viele umsteigen. Aber nur wenn der Preis fürs Fahrzeug wirklich bezahlbar wäre und nicht nur als solches bezeichnet wird. Wie gesagt: Der VW up! und seine Geschwister von Seat und Skoda sind schon mal ein guter Ansatz...
Fehlende Lade-/Tankmöglichkeit sind meines Erachtens übrigens auch die Ursache dafür, dass sich CNG-Fahrzeuge nie durchsetzen konnten obwohl die eine gute Alternative in Sachen Schadstoffe gewesen wären. Aber auch das wurde vergeigt. Wieso gibt es nicht standardmäßig an jeder Tanke in Deutschland auch eine Möglichkeit Erdgas zu tanken? Wäre das möglich, hätten sich diese Fahrzeuge sicher mehr verbreitet...
Und sonst? Ich denke, dass man insgesamt das Freizeitverhalten überdenken sollte. Man muss nicht jedes Wochenende durch die Gegend gurken, weil 50 Kilometer weiter irgendeine Veranstaltung ansteht. Wenn ich da immer schon die Freizeittipps am Freitagmorgen im Radio höre wo man überall hinzufahren hat, um auch alles mitzunehmen :confused::(. Etwas mehr Vernunft und Zurückhaltung wäre hier angebracht... Und auch Ernährungsgewohnheiten sind ein Klimaproblem. Wenn ich sehe dass mittlerweile in fast jeder 30t Einwohnerprovinzstadt ein McDonald's vorhanden ist... unfassbar... :confused::(:rolleyes:. Und man muss auch nicht jedes Jahr in den Urlaub fliegen...
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 20. September 2019 um 07:47:37 Uhr:
An der Aussage ist durchaus was d'ran; aber, wer bitte müsste nicht wegen des persönlichen Vorbildes hiermit anfangen, wenn nicht die Politiker, Wirtschaftslenker, etc. selbst? Ob das Vorbild von denen dann immer positiv besetzt ist, wird sehr stark bezweifelt.
Hm.... brauchen wir für jeden Pipifax irgendwelche Vorbilder ? Ich nicht. Wie wäre es mit Selbstreflektion ?! Ich brauche keinen, wie auch immer gearteten Hampelmann dem ich nacheifern muss. Abgesehen davon kann ein "Wirtschaftslenker" oder Politiker aufgrund seiner Tätigkeit in dem Bereich vielleicht nicht als ein "Vorbild" dienen. Erinnere mich an Diskussionen in meiner Region. Da gibt es einen Uni-Rektor der doch tatsächlich seinen Dienstwagen auf einem Platz in einer Fußgängerzone bzw. Randbereich parkt. Da wurde von einigen tatsächlich gefordert dass der doch genauso gut in einem nahe liegenden Parkhaus parken könne, wären ja nur 5-Minuten Fußweg und dergleichen. Nun, Gegenrechnung: Hätte dieser nur 6 Termine am Tag würde er alleine an zusätzlichem Fußweg 1 Std. benötigen. Übers Jahr entspräche das dann ca 30 Tagen. 30 Tage in denen dieser von mir aus keine Drittmittel einwerben kann, die Uni nicht wo auch immer vertreten usw. Könnte ihm vielleicht sogar noch egal sein. Er verdient sein Geld so oder so. Mir als Steuerzahler ist es schon wieder weniger egal. ich zahle ja sein Geld so oder so :-). Ist dieser nun also ein schlechtes Vorbild ? Leitet sich daraus dann automatisch ein "Anspruch" eines "kleinen Angestellten" ab auch vor der Haustüre zu parken ? Nö.
Kann man im Endeffekt auch auf Unternehmensbosse oder hochrangige Politiker ausdehnen. Klar könnte "Muddi" ihre Termine auch mit der Bahn abklappern anstatt mit der Flugbereitschaft. Sinnvoll ? Nö.
Andersherum: Wo macht Merkel doch gleich Urlaub ? Irgendwo in Mecklenburg ? Warum fährt dann der "gemeine Deutsche" in die Karibik, Asien oder sonst wo hin und hinterlässt einen entsprechenden ökologischen Fußabdruck ? Reicht dann nicht, gemäß dem Vorbild, auch Mecklenburg, Schwarzwald, Allgäu.... ? ;-)
Und auch sonst: Gerade da sich immer mehr "Die da oben" breit macht...jetzt sollen diese dann plötzlich als Vorbild dienen ? Also wenn "Muddi" sich jetzt eine E-karre zulegt dann stehst du morgen beim Händler und kaufst dir auch eine ? Oder tauscht dann einfach dein vorbild aus ? Vielleicht taugt dann Trump oder bin Salman als neues Vorbild... die fahren ja richtig verbrauchsarme Benzinkutschen :-). Man kann sich seine Vorbilder also beliebig austauschen wie es gerade in den Kram passt.
Seis drum: Mein Vorbild bin ich ! Mal ein Gutes, mal ein schlechtes.
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 19. September 2019 um 15:38:50 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 19. September 2019 um 14:51:37 Uhr:
Ja Andi,
Toleranz.. ..schönes Wort.
Hier wird aber nix mehr toleriert.
Hier wird vorgeschrieben.
Der neue Besitzer unterstützt es.
Da gibt es nur zwei Möglichkeiten.
1. Er verfolgt es ganz genau, fährt kein Auto, sondern Rad.
Ich besitze und fahre Auto (benziner). Unabhängig davon versuche ich unnötige fahrten zu vermeiden. gelingt mir nicht immer weil manchmal doch einfach der berühmte Schweinehund anderer Meinung ist. Versuche aber stets an mir zu arbeiten. Bin mir zudem bewusst dass ich damit andere schädige und belästige, sei es durch Lärm, durch abgase oder per se einfach nur dadurch dass ich eben einen gewissen Platz auf der Straße nutze denn ich vielleicht für gerade diese fahrt hätte nicht unbedingt nutzen müssen weil ich auch andere Möglichkeiten gehabt hätte.
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 19. September 2019 um 15:38:50 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 19. September 2019 um 14:51:37 Uhr:
2. Er zahlt einfach, weil er kann.
Wenns interessiert: Ja, kann ich und werde ich mit sehr hoher wahrscheinlichkeit auch in Zukunft völlig problemlos zahlen können.
Aber: Will ich ? Ich sag mal so: Von nix kommt nix, wer den Taler nicht ehrt... und so weiter. Nur weil ich finanziell nicht im Ansatz Probleme habe bedeutet das ja nicht dass ich Geld verprasse. Natürlich vergleiche ich, wie viele andere auch Preise. Natürlich spiele ich auch den Blödsinn an Tankstellen mit und fahre ggf. eine andere an weil die vielleicht einen Cent billiger ist (was realistisch betrachtet keinem ein Loch in den Geldbeutel reißt wenn er für eien Tankfüllung 40 cent mehr zahlt) und natürlich kaufe ich mir keinen 911er weil ich es einfach unsinnig fände und ich mir lieber ein sparsames Fahrzeug kaufe dass meine Anforderungen genauso erfüllt. Und ja: Streng genommen könnte ich auch ein kleineres und noch sparsameres Fahrzeug kaufen. Aber, wie gesagt: Manchmal halt der Schweinehund
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 19. September 2019 um 15:38:50 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 19. September 2019 um 14:51:37 Uhr:
So, nun käme drittens.
Aber drittens fällt weg. Denn wer nicht zahlen kann - Scheiß drauf.
Das entspricht nicht meiner Einstellung, blöd gell ?!
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 19. September 2019 um 15:38:50 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 19. September 2019 um 14:51:37 Uhr:
Ja, so machen wir es.
Wir erlassen Vorschriften, und wer nicht kann...
Gruß Jörg.
Zum einen:
Ich habe etwas gestrichen, damit das Zitat nicht soooooo lang ist.
Zum anderen:
Danke für die Antwort.
Ich dachte schon, ich bekäme die nicht, oder du hättest mich auf Igno.
Könnte ich sogar verstehen.
Für viele hier bin ich ein bissel direkt - das mag man nicht so :D
So stark unterscheiden wir uns nicht.
Du leistest deinen, ich meinen Beitrag.
So soll es sein.
Und noch mal kurz zu der ich-zeige-mit-dem-finger-auf-andere-Fraktion.
Ja, ich zeige.
Und ich zeige so lange, so lange der/die es verdienen.
Ich zeige immer, so lange ich zeigen kann.
Erst wenn der besser ist, wandert mein Finger in meine Richtung.
So einfach ist es und bleibt es.
So wie du, leiste ich MEINEN Beitrag, zB zum Thema Umweltschutz.
Ich trenne und vermeide Müll.
Fein säuberlich. Ich zerlege sogar eine Kippenschachtel in Einzelteile.
Mein Restmüll ist Minimalst, fast nicht erwähnenswert.
Ich kaufe bewusst ein. Nicht was mich anmacht, sondern was ich brauche.
Ich vermeide Plastikmüll.
Ich heize meine Bude nicht auf 28°
Ich verschwende kein Wasser und keinen Strom.
Eine 2Watt LED reicht locker um abends etwas Fern zu sehen.
Eine Decke auf dem Schoß, und dafür die Heizung nur auf 2
Ich tue das, was ich tun will, kann und möchte.
Auch ich nage nicht am Hungertuch.
Aber ich muss für meine Kohle arbeiten.
Also möchte ich auch ein bisschen "Spass" haben.
Der steht mir absolut zu, und den lasse ich mir nicht nehmen.
Auch nicht durch Vorschriften.
Gruß Jörg.
Ich sag ja @der_Nordmann : Im nächsten Leben muss ich in der Schule besser aufpassen.
Aber davon ab ist die Summe natürlich auch wieder nur Show: Wie viel davon sind denn bar bezahlt? Aber das ist natürlich ein anderes Thema...
Zitat:
@DPLounge schrieb am 20. September 2019 um 08:12:57 Uhr:
Ich sag ja @der_Nordmann : Im nächsten Leben muss ich in der Schule besser aufpassen.
Aber davon ab ist die Summe natürlich auch wieder nur Show: Wie viel davon sind denn bar bezahlt? Aber das ist natürlich ein anderes Thema...
Ob Bar, Finanzierung, Leasing oder was es sonst noch gibt, ist dem Hersteller egal.
Geld gegen Ware. Fertig.
und - es muss sich rentieren "downzusizen" - Motortechnisch!
Also einfach mal bei 40-50kEuro nen Dckel setzen - aus - danach ist es nciht mehr möglich abzusetzen...
der 80.000 Wagen muss halt dann mit 40kEuro aus der eigenen Tasche finanziert werden!
mehr ist Spaß und muss nicht Staatlich unterstützt werden!
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 20. September 2019 um 08:12:24 Uhr:
......
Und noch mal kurz zu der ich-zeige-mit-dem-finger-auf-andere-Fraktion.
Ja, ich zeige.
Und ich zeige so lange, so lange der/die es verdienen.
Ich zeige immer, so lange ich zeigen kann.
Erst wenn der besser ist, wandert mein Finger in meine Richtung.
So einfach ist es und bleibt es.
Also möchte ich auch ein bisschen "Spass" haben.
Der steht mir absolut zu, und den lasse ich mir nicht nehmen.
Auch nicht durch Vorschriften.
Gruß Jörg.
Keine Angst. Ich setze prinzipiell keinen auf "Igno". Warum sollte ich ?. Egal.
Gehe nur auf zwei Aussagen ein, beim Rest bin ich ja prinzipiell konform :-)
Der "Fingerzeig". Ist nicht so dass ich dir prinzipiell Recht gebe. Aber auch da gehört für mich mehr dazu. Ich schreibs mal so: "Wir" wurden ins gemachte Nest gelegt. Alles perfekt. Keiner in unserem Land ist wirklich arm. Keiner muss verhungern. Wir haben eine gesunde Wirtschaft, gute Infrastruktur, jedem steht der Weg zu Bildung offen und das absolut kostenlos usw. Sprich: Du musst dir keinerlei sorgen machen ob du dir heute Abend essen leisten kannst. War im Endeffekt schon immer so, seit deiner Geburt. Du kannst dir aussuchen ob du nun den topmodernen, von mir aus 6d temp Diesel anschaffst oder ein E-Fahrzeug. kein Problem. Es fehlt dir weder am Angebot noch am Geld.
Aber: Kann das ein Afrikaner oder auch (noch) ein Großteil der Chinesen auch ? Die haben leider weder die Mittel noch ernsthaft die Chance sich um sowas Gedanken zu machen. da steht im Vordergrund: was kann ich nachher essen. Was ist wenn ich mir morgen das bein breche und nicht mehr auf den kargen Acker kann. ich brauche also eine große Familie damit meine Kinder, wenn ich nicht kann, den Acker bestellen weil wir sonst alle verhungern. Die Kinder können deshalb natürlich nicht zur Schule. Und wenn, ja wenn ich durch harte arbeit es schaffe ein bisschen Wohlstand zu erreichen...da reicht es eben nicht für die 2 W LED Lampe sondern es reicht gerade noch für die alte 60W Glühbirne die von den Europäern weggeschmissen wurde. Die Europäer geben mir auch nicht die Chance handel zu treiben. Die schotten ihren Agrarmarkt ab damit (speziell wir deutschen) billigste Lebensmittel kaufen können. Und, mal abgesehen von der Tatsache dass, ums mal etwas übertrieben auszudrücken, der "dümmste Afrikaner" nachhaltiger lebt als jeder Europäer, auf die zeigst du dann, mit deiner prall gefüllten Brieftasche und aus dem gemachten Nest heraus mit dem Finger ?
Wie schon mal geschrieben: Hätten andere damals vielleicht die Maßstäbe angelgt wie du jetzt...tja...dann wärst du wahrscheinlich in der Situation des Afrikaners und würdest grad Kartoffeln ausgraben. Du hättest keine Chance gehabt "hoch" zu kommen. Wie ? Du möchtest Licht dass du vielleicht nachts nach harter Arbeit noch was lesen kannst, dich versuchen zu bilden ? Gerne. Aber wenn du das willst kauf dir bitte die allerneuste Energiespar-Lampe und nicht die alte, billige Glühbirne ! Was, du möchtest ein Auto damit du deine waren zum Markt fahren kannst ? Klar, gerne. Aber nicht den alten Benziner ohne Kat der 12 Liter schluckt. nein, kauf dir bitte den neusten 6d temp Diesel. Ok, kost zwar 50 TS EUR mehr als der alte, zusammengeschrubbte Benziner...aber anders machst du das gefälligst nicht ! dann spar halt mehr. geh doch zur Schule du dummes Kind...oder überhaupt: Wieso in Gottes Namen hast du überhaupt so viele Kinder. Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich und du zeugst immer mehr. Hier, nimm dir ein Beispiel an uns Europäern. Ja, und da sind wir wieder oben :-)
ist also nicht meine Einstellung !
Der zweite Widerspruch:
jaja, Spaß. Den will jeder haben. Schön. Aber auch das funktioniert nun mal nicht uneingeschränkt und hört eben da auf wo dein "Spaß" andere tangiert. Was ist denn wenn es deinen Nachbarn "Spaß" macht nachts lauten Death-Metal zu hören ? Deinem anderen macht es Spaß Sonntags mittags zur besten Kaffeezeit den rasen zu mähen. Willst du den Spaß verbieten ? Was wenn es einem Spaß macht ein paar Platzrunden über deinem Haus zu drehen ? Usw. Und beim verkehr ist es eben genauso: In dem Moment wo ich auch nur den Startknopf der Kiste drücke "belästige" ich Mitbürger. Sei es durch Lärm, sei es durch Schadstoffe. Also gestatte ich anderen durchaus mir den Spaß in gewisser weise zu nehmen. Und da kommen wir eben in den Bereich wie Diskussionen laufen und zum teil sinnvoll sind. Müssen in Innenstädten Autos fahren ? Nur weil Du Spaß haben willst und zu bequem für andere Sachen bist ? Usw.
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 20. September 2019 um 08:47:11 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 20. September 2019 um 08:12:24 Uhr:
......
Und noch mal kurz zu der ich-zeige-mit-dem-finger-auf-andere-Fraktion.
Ja, ich zeige.
Und ich zeige so lange, so lange der/die es verdienen.
Ich zeige immer, so lange ich zeigen kann.
Erst wenn der besser ist, wandert mein Finger in meine Richtung.
So einfach ist es und bleibt es.
Also möchte ich auch ein bisschen "Spass" haben.
Der steht mir absolut zu, und den lasse ich mir nicht nehmen.
Auch nicht durch Vorschriften.
Gruß Jörg.
Keine Angst. Ich setze prinzipiell keinen auf "Igno". Warum sollte ich ?. Egal.
Gehe nur auf zwei Aussagen ein, beim Rest bin ich ja prinzipiell konform :-)
Der "Fingerzeig". Ist nicht so dass ich dir prinzipiell Recht gebe.
Aber: Kann das ein Afrikaner oder auch...
Der zweite Widerspruch:
jaja, Spaß. Den will jeder haben. Schön. Aber auch das funktioniert nun mal nicht uneingeschränkt und hört eben da auf wo dein "Spaß" andere tangiert. Was ist denn wenn es deinen Nachbarn "Spaß" macht nachts lauten Death-Metal zu hören ? Deinem anderen macht es Spaß Sonntags mittags zur besten Kaffeezeit den rasen zu mähen. Willst du den Spaß verbieten ? Was wenn es einem Spaß macht ein paar Platzrunden über deinem Haus zu drehen ? Usw. Und beim verkehr ist es eben genauso: In dem Moment wo ich auch nur den Startknopf der Kiste drücke "belästige" ich Mitbürger. Sei es durch Lärm, sei es durch Schadstoffe. Also gestatte ich anderen durchaus mir den Spaß in gewisser weise zu nehmen. Und da kommen wir eben in den Bereich wie Diskussionen laufen und zum teil sinnvoll sind. Müssen in Innenstädten Autos fahren ? Nur weil Du Spaß haben willst und zu bequem für andere Sachen bist ? Usw.
Halt.
Einspruch, euer Ehren !
Ich zeige nicht auf Afrikaner.
Das würde ich mir nicht erlauben. Nie !
Ich zeige, nur als Beispiel, auf meinen Kollegen.
Der weiß nicht mal was "Wertstoff" ist.
Ich zeige zB auf die, die MCD Tüten einfach aus dem offenen Schiebedach werfen.
Ich zeige auf meine Artgenossen, nicht auf die ärmsten der Armen.
Spaß...
...ich verbinde Spass nicht damit, jemanden zu ärgern.
Ich will selbst meine Ruhe, also mähe ich NICHT Sonntags meinen Rasen.
"Was du nicht willst das man dir tu - das füg auch keinem anderen zu"
Spass heißt, mich nicht so zu kasteien, das nichts mehr Spass macht.
Ich wurde auch in kein gemachtes Nest gelegt.
Meine Eltern wurden früh geschieden, ich musste mir jeden Furz selbst schaffen.
Alles, nix wurde mir geschenkt.
Ich möchte auch mal etwas genießen.
Das darf ich...
Gruß Jörg.
Früher haben sich die Reichen eher eine S-Klasse gekauft, heute einen Q7. Dieser Fokus auf SUV wirkt auf mich einfach nur populistisch. SUV fallen optisch eher auf. Das ist wohl der Grund für die Hexenjagd. Unsere Infrastruktur wäre auch überfordert, wenn jeder Smart fährt. Und mit dem Wegfall des 125ccm Führerscheins seit 1980 wurde trotz Möglichkeit im EU-Recht auch nichts umgesetzt, was eine Alternative zum Auto hätte werden können.
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 20. September 2019 um 09:16:03 Uhr:
Halt.
Einspruch, euer Ehren !
Ich zeige nicht auf Afrikaner.
Das würde ich mir nicht erlauben. Nie !
Ich zeige, nur als Beispiel, auf meinen Kollegen.
Der weiß nicht mal was "Wertstoff" ist.
Ich zeige zB auf die, die MCD Tüten einfach aus dem offenen Schiebedach werfen.
Ich zeige auf meine Artgenossen, nicht auf die ärmsten der Armen.
ok. dachte nur im Zusammenhang mit "den Chinesen".
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 20. September 2019 um 09:16:03 Uhr:
Spaß...
...ich verbinde Spass nicht damit, jemanden zu ärgern.
Ich will selbst meine Ruhe, also mähe ich NICHT Sonntags meinen Rasen.
"Was du nicht willst das man dir tu - das füg auch keinem anderen zu"
Spass heißt, mich nicht so zu kasteien, das nichts mehr Spass macht.
Ich wurde auch in kein gemachtes Nest gelegt.
Meine Eltern wurden früh geschieden, ich musste mir jeden Furz selbst schaffen.
Alles, nix wurde mir geschenkt.
Ich möchte auch mal etwas genießen.
Das darf ich...
Gruß Jörg.
1. das mit dem "gemachten Nest" war von mir nicht vorgesehen auf das unterste Level runter zu brechen :-). Eher im Gesamten. Auch wenn deine Eltern sich früh geschieden haben oder selbst wenn du aus einer reinsten "Hartz-Dynastie" stammen würdest: Du konntest (musstest) zur schule, deine Eltern hätten dich nicht zwingen können mit 8 Jahren gefälligst am Fließband zu stehen und zum Lebensunterhalt beizutragen usw. Deine Eltern mussten für deine nichts zahlen, wenn du krank geworden wärest...kein problem. Du hättest die gleiche Behandlung wie jeder andere. Du hattest immer sauberes Trinkwasser... das meinte ich mit dem gemachten Nest.
2. Spaß. Wie geschrieben. Verbietet niemand grundsätzlich. Nur in dem Moment wo die Ausübung deines Spaßes eben auch die Lebensbereiche anderer tangiert darfst du eben vielleicht nicht mehr alles. ist auch gut so und gebietet einfach der jeweilige Respekt anderen gegenüber. Wie geschrieben: Dir würde es auch keine Freude bereiten wenn ich einfach "Spaß" an etwas hat was für mich Muse wäre und für dich einfach nur unerträglicher Lärm der dich jeden tag um deinen Schlaf bringt. Damit geht es aber nicht um den, meinetwegen Musikgeschmack (du könntest mir nicht verbieten klassische Musik oder eben Death-metal 24 Std. am tag zu hören) aber um das wie (höre ich mit Kopfhören oder in Zimmerlautstärke geht es dich nix an, stört dich auch nicht. Höre ich mit voll aufgedrehter 2500 Watt Anlage bei offenen Fenster geht es dich sehr wohl was an und du hast natürlich das Recht mir das hören in dieser Lautstärke zu verbieten). darum geht es. Und in diesem Themenbereich "verkehr" ist es nicht anders. Es gibt ja jetzt schon Lautstärke Begrenzungen. Du kannst dir also nicht irgendeinen gebastelten Klappenauspuff an die Kiste dran knallen (weil es dir Spaß) macht und andere damit über Gebühr belästigen. Zumindest in der Theorie ist "unnötiges" Autofahren jetzt schon untersagt und von mir aus haben auch Anwohner das Recht auf die Einhaltung der Grenzwerte zu bestehen weil es ihre Gesundheit ist die beeinträchtigt wird. Auch wenn es dir noch so viel Spaß machen würde mit der größten Stickoxid und Feinstaubschleuder auf so einer Straße hin und her zu fahren. D.h. aber nicht dass man dir prinzipiell den "Spaß" am autofahren verbietet. Nur eben vielleicht nicht überall dort wo du willst und natürlich auch nur mit einem Auto dass meinetwegen diverse Grenzwerte einhält usw.
Zitat:
@UnshavedRelease schrieb am 20. Sep. 2019 um 09:55:36 Uhr:
(...)
Und mit dem Wegfall des 125ccm Führerscheins seit 1980 wurde trotz Möglichkeit im EU-Recht auch nichts umgesetzt, was eine Alternative zum Auto hätte werden können.
Umgesetzt wurde manches. Es gab und gibt in Deutschland nur so wie keine Käufer dafür. Unterhalb des Smarts wird neben Motorrädern und -rollern so einiges angeboten, seit Jahren. Renault Twizzy, die Kleinstwagen von Ligier und Aixam zum Beispiel. Oder die in Italien beliebte Piaggio Ape als Nutzfahrzeug. Das ist deutlich mehr als "nichts". Was es gibt kauft nur kaum jemand, weil es relativ teuer ist und nur für die Stadt, also eher als Zweitwagen taugt. Auch hier liegt es nicht an der Industrie, sondern am Kunden.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@UnshavedRelease schrieb am 20. September 2019 um 09:55:36 Uhr:
Früher haben sich die Reichen eher eine S-Klasse gekauft, heute einen Q7. Dieser Fokus auf SUV wirkt auf mich einfach nur populistisch. SUV fallen optisch eher auf. Das ist wohl der Grund für die Hexenjagd. Unsere Infrastruktur wäre auch überfordert, wenn jeder Smart fährt. Und mit dem Wegfall des 125ccm Führerscheins seit 1980 wurde trotz Möglichkeit im EU-Recht auch nichts umgesetzt, was eine Alternative zum Auto hätte werden können.
Bist du da sicher ? ja, früher fuhren die Reichen eine S-Klasse....und eigentlich nur die. Aber heute ? Der "ärmste" Schlucker kriegt heute eine S-klasse finanziert/geleast. Kuck dir diverse "Poser-Szenen" an. Der jüngste "Rotzer" fährt mit einem "AMG" entlang der bekannten Meilen. las schon berichte aus der Region darüber dass es kein Problem ist. Notfalls legen ein paar zusammen um die Leasingraten zu stemmen. Kurzum: irgendein Auto, und schon gar nicht "Premium-Autos" sagen heute noch im entferntesten irgendwas über den tatsächlichen Status des Fahrers aus, eher im Gegenteil. Je mehr "Premium" das Auto ist desto mehr kann man davon ausgehen dass es sich irgendwie..und notfalls auch mit hängen und würgen..zusammenfinanziert ist und hinter der Haustüre vor der die Kiste steht dann eher Second-Hand Möbel zu finden sind :-).
Im allerbesten Fall ist es vielleicht noch ein Firmenwagen. Bekommt heute quasi auch fast jeder. Sagt also auch nichts über Einkommen, beruflichen Erfolg oder sonst was aus.
...deshalb wäre ich ja dafür, dass finanzierte, geleaste und gemietete Fahrzeuge eine knallrote fette Plakette mit dem Namen dessen dem die Kiste wirklich gehört am Heck kleben haben sollten.
Oder alternativ ein Kfz-Kennzeichen mit einer anderen Hintergrundfarbe z.B. gelb (wie NL) oder hellblau (wie die österreichischen Probefahrtkennzeichen) statt weiß, wenn der Eigentümer ein anderer ist als der Halter. :D:D:D
Zitat:
@gast356 schrieb am 20. September 2019 um 12:27:22 Uhr:
...deshalb wäre ich ja dafür, dass finanzierte, geleaste und gemietete Fahrzeuge eine knallrote fette Plakette mit dem Namen dessen dem die Kiste wirklich gehört am Heck kleben haben sollten. :D:D:D
[/Quote
... und eine Plakette für alle Ultrakurzstreckenfahrer die in der Stadt vom Start zum Ziel nur 2 Kilometer fahren, wäre auch mal eine Maßnahme... - wenn dann noch einen Tag in der Woche alle Fahrzeuge mit diesen Plaketten (geleaste/finanzierte Fahrzeuge und Ultrakurzstreckenfahrer) von Gesetzes wegen ihren Stellplatz nicht verlassen dürften, hätte man zumindest an einem Wochentag wahrscheinlich keine Verkehrsprobleme mehr und ordentlich CO2 eingespart... :cool: (war jetzt nicht ganz ernst gemeint ;)).