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Deutsche Autoindustrie und Konkurrenz aus Fernost
Ein interessantes Interview:
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482 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von vandexter
Wenn ich den Geschäftsbericht von meiner Firma lese fehlt auch jede Menge. Die Aussage stammt von einem verlässlichen Motorsportjournalist. Ausserdem ist das ganze auch im "Schwarzbuch VW" nachzulesen.
nun als weltweit notierte Aktiengesellschaft (auch genannt AG) muss VW schon öffentlich bilanzieren und die Vermögensverhältnisse transpatrent machen.. :D
was da unser belesener Motorjournalist so alle rausfindet ist ja abenteuerlich...der operative Gewinn von VW (angenommene 4 MRD per anno) der nächsten 25 Jahre würde nicht ausreichen um einen solchen Betrag zu tilgen....VW wäre tot und die Aktionäre wohl auch schon einem Herzschlag erlegen...:D
gehe nochmal recherchieren und poste dann mal mit Quellenangabe was du herrausgefunden hast...
mfg Andy
Zitat:
Original geschrieben von vandexter
Seht mal Daimler an, jetzt ist es verglichen mit anderen Konzernen ein regelrechter Winzling. Der Börsenwert mag derzeit bei 70 Milliarden liegen, doch das kann sich schnell ändern. Dann ist das deutsche Traditionsunternehmen Daimler ein Übernahmekandidat. Vielleicht erlebt man in 10 Jahren dann eine Brilliance C-Klasse. Unvorstellbar? Sicher nicht! Mit Geld ist ales möglich.
Mit viel Geld mag allerlei möglich sein, das jedoch nicht. Was für einen Sinn würde es schon machen, den wertvollsten aller Autonamen durch Brilliance zu ersetzen? Eben, dafür braucht man dann Daimler auch nicht kaufen.
Erstmal müssen die Chinesen lernen, richtige Autos zu bauen. Erst dann können sie am Markt überhaupt nennenswert Fuß fassen. Das wird dann aber erstmal im preissensiblen Segment geschehen und nicht dort, wo Image gefragt. Beim Image liegen auch alle deutsche Marken vor Toyota, man sieht doch, wie schwer es Toyota hier fällt, trotz recht guter Produkte Marktanteile zu gewinnen. IMO muss sich Toyota in Zukunft eher mehr mit der anderen günstigeren Konkurrenzprodukten auseinander setzen als mit VW, zumindest in Deutschland.
Bevor die Chinesen im Premium-Segment, dort wo die deutschen Hersteller hauptsächlich ihr Geld verdienen, mit entsprechenden Produkten und dem dazugehörigen Image aus der Markenhistorie ankommen, werden noch einige Jahrzehnte vergehen.
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
die ersten Entwicklungsschritte werden bei den Chinesen sehr schnell gehen....dann jedoch wird es mit der Annährung an die Weltspitze oder eben im Abgleich mit den Benchmarkprodukten der jeweiligen Kategorie an Fahrzeugen sehr mühseelig oder gar nicht vorankommen.... und gerade hier müssen die etablierten Hersteller ihren Vorsprung ausbauen und verteidigen...und auch manches Massengeschäft zugunsten von Qualitätsvorpsrung ziehen lassen,die Chinesen werden vorallem den Koreanern viele Probleme machen...ganz einfach weil die Produktphilosophie zu ähnlich ist,die deutschen Hersteller sehe ich da doch etwas weniger gefährdet;)
Grüße Andy
Aber nur wenn die Chinesen ihre Entwicklung 'Outsourcen', denn die Arbeitsweise der Chinesen soll äußerst 'haarsträubend' sein, wie ich von einigen hörte, die schonmal mit Chinesen zusammengearbeitet haben...
Oder andersrum: man musste denen alles vorkauen, selber denken is nich...
bei der ganzen Diskussion über "Deutsche Marken gegen den Rest der Asiaten" wollte ich mich eigentlich raushalten, aber ich kann es dann doch nicht lassen!
Warum wird hier eigentlich Blaupunkt so totgeredet? Die entwickeln und bauen immernoch gute Autoradios, bei den meisten Deutschen Autoherstellern trällern Autoradios und Navigationssysteme von Blaupunkt ein schönes Lied. Und wenn es nicht Blaupunkt sein soll gibt es immernoch Harmann&Becker Automotive, die sind hier in Kandel und produzieren und entwickeln hochwertige Systeme für Mercedes, Porsche, Hyundai und Co. (ich war in den Produktionshallen!). Tot sind die noch lange nicht, im Gegenteil. Und schlechte Qualität ... naja, nicht wirklich.
Ich finde den Preisvergleich zum Golf und Co. immer wieder amüsant. Machen wir doch mal einen: meine Mutter hat sich nach dem Hin-und-Her nun für einen GOLF entschieden. Nicht, weil er der Günstigste ist, sondern weil er ihr gefällt und sich prima fährt (wie hieß der Pendant zu DSG bei Toyota nochmal?). Es wurde ein GT Sport TDI, DSG, mit allem Wichtigen, inkl. Licht und Sicht, Alu, Tieferlegung, Sportsitzen, getönten Scheiben, Navigationssystem (Blaupunkt!!), Soundsystem, Einparkhilfe, Climatronic, Schiebedach, für 21.000 Euro zzgl. MwSt., inkl. Erlebnistag in der Autostadt und Garantie für 4 Jahre. Wieviel kostet dann ein vergleichbarer Japaner oder Koreaner? Ich würde sagen da wird es eng.
Ob die Qualität und Zuverlässigkeit so genial wie beim Touran ist wird sich zeigen! Aber Sorgen mache ich mir da nicht.
Aber dennoch bin ich froh, einem Arbeitnehmer in unserem Lande wieder geholfen zu haben, der Golf wird nämlich immernoch in Wolfburg produziert, das könnt ihr abstreiten solange ihr wollt.
Zitat:
Original geschrieben von vandexter
Die VAG verkauft zwar viele Autos, besteht jedoch aus VW, Audi, Seat, Skoda (und irgendwie Porsche) - die Kernmarke VW ist auf dem Gesamtmarkt längst nicht so omnipräsent wie es in Deutschland den Anschein haben mag.
Ja, Porsche und Volkswagen waren immer schon sehr eng miteinander verbunden, siehe den 'Kugelporsche', konstruiert vom genialsten aller KFZ Entwickler aller Zeiten, Ferdinand P.
Es gab allerdings auch einige 'Rückschläge' bezüglich der Zusammenarbeit mit Volkswagen (der VW Porsche, 914 z.B.)...
Nachzulesen im Schwarzbuch VW:
1998: 3,1 Milliarden,
1999: 3,3 Milliarden,
2000: 8,8 Milliarden,
2001: 8,0 Milliarden,
2002: 4,9 Milliarden,
2003: 11,9 Milliarden,
2004: 6,7 Milliarden
Macht im Ganzen schlappe 46,7 Milliarden für den genannten Zeitraum und betrifft lediglich VW, nicht die VAG! Für die VAG gesamt macht es eben 103 Milliarden aus.
Ciao,
Mercedes ist in der Tat einer der wertvollsten Brands in der Automobilbranche, aber nicht der wertvollste. Sagt übrigens nicht nur Interbrand sondern alle namhafteren Marketingfirmen.
Leider dürfte es mehrere Hundert Modelle zur Berechnung eines Markenwertes geben. Schaut man sich die namhafteren Resultate von Instituten bezüglich Markenwert an, dann liegt Toyota als Marke weltweit vor Mercedes, letztere scheinen aber unbestritten auf Platz 2 zu liegen. Ohne diese Stärke der Marke wäre Mercedes in der Vergangenheit wohl kaum nur mit einem rostroten Auge davongekommen.
Gruss,
Lex
Und was soll das sein lang oder kurzfristige Darlehen?
Die Gesamtbilanzsumme des VAG Konzerns sind 133 Milliarden von daher bezweifle ich 103 Milliarden Schulden doch sehr - vor allem da der Eigenkapitalanteil des Konzerns insgesamt deutlich gestiegen ist und sich schon 2005 den 18% angenähert hat.
Diese Zahlen ohne weitere Angaben sind so zu nichts nütze, da man diese "Schulden" wenn es denn überhaupt welche sein sollten was ich bezweifle, überhaupt nicht zuordnen kann -evtl stehen eben den Schulden 150 Milliarden an Forderungen gegenüber
Im Vergleich zu Mazda, Nissan und Co ein ganz gesundes Unternehmen *g* ;-)
Fragt mal den VW-Mitarbeiter Holger Sprenger der 2005 die ganzen Unterlagen den Ermittlungsbehörden der Staatsanwaltschaft Braunschweig überreicht hatte...
Zitat:
Original geschrieben von vandexter
Nachzulesen im Schwarzbuch VW:
1998: 3,1 Milliarden,
1999: 3,3 Milliarden,
2000: 8,8 Milliarden,
2001: 8,0 Milliarden,
2002: 4,9 Milliarden,
2003: 11,9 Milliarden,
2004: 6,7 Milliarden
Macht im Ganzen schlappe 46,7 Milliarden für den genannten Zeitraum und betrifft lediglich VW, nicht die VAG! Für die VAG gesamt macht es eben 103 Milliarden aus.
sorry diese dahingeworfen Zahlen sagen gar nix,würden diese so als langfristige Verbindlichkeiten bestehen wäre VW tot....kein Mensch würde VW Aktien kaufen wenn ein solcher Schuldenberg jede Perspektive auf Gewinne nimmt,und sorry einen solchen Schuldenberg kann man nicht verstecken ....:D
mfg Andy
Wie gesagt die Zahlen sagen so gar nichts aus da keinerlei Erklärungen dazu stehen bzw, die Haben Seite nicht aufgeführt ist somit bringen die gar nichts
Wenn ein Grossteil kurzfristige Kredite sind ist aufsummieren sinnlos.... und ~ 50% aller Kredite sind im Geschäftsleben eher kurzfristig.
Somit kann ich jeden Tag 10.000.000 Schulden machen und trotzdem schuldenfrei sein - das ist ganz normaler Geschäftsalltag - das dies die Nettoverschuldung ist glaube ich auf keinen Fall.
Eine Erhöhung des Eigenkapitals wie bei VW spricht eigentlich immer für ein eher gesundes Unternehmen.
Wieso existiert dann General Motors immer noch?
Kurz vor der Pleite: Ratingagentur bangt um General Motors
Die Lage für den angeschlagenen US-Autobauer General Motors wird immer bedrohlicher. Die Gefahr eines Bankrotts des weltgrößten Herstellers ist nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's durchaus real. ... Die Agentur bewertet den Autokonzern nun mit "B", fünf Stufen unterhalb einer Investmentempfehlung. Die Summe der ausstehenden GM-Schulden bezifferte S&P zum 30. September mit 285 Milliarden Dollar....
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,390080,00.html
Das war 2005.. und seitdem ist der Schuldenberg weiter angewachsen. Jedes Unternehmen kann Kredite aufnehmen die das Doppelte seines Umsatzes ausmachen.
Das doppelte seines Umsatzes ja aber nicht das doppelte seinen früheren Gesamtbilanzergebnisses.
Umsatz ist keine sinnvolle Kenngrösse für die Unternehmensgesundheit denn Umsatz kann ich immer in jeder beliebiger Höhe erzeugen z.B. verkaufe ich 10 kg Gold für 5.000 Euro kann ich sicher im Milliardenbereich Umsätze machen nur halt mit Verlust - von daher Umsatz hat praktisch nie irgendwelche sinnvolle Aussagekraft.
sorry aber die Schulden von GM sind bekannt da öffentlich jedem Aktionär bekannt...
Der Jahresabschluss der Volkswagen AG (HGB) wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und zum Handelsregister beim Amtsgericht Wolfsburg eingereicht. Er kann unentgeltlich bei der Volkswagen AG unter der im Impressum des Berichts genannten Adresse angefordert werden.
kannst Du mir mal erklären wie da 100 Milliarden mal eben unter den Tisch gefegt werden sollen und trotz erdrückender Zinslast noch Gewinne ausgewiesen werden....??
mfg Andy
Zitat:
Original geschrieben von vandexter
Wieso existiert dann General Motors immer noch?
Kurz vor der Pleite: Ratingagentur bangt um General Motors
Die Lage für den angeschlagenen US-Autobauer General Motors wird immer bedrohlicher. Die Gefahr eines Bankrotts des weltgrößten Herstellers ist nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's durchaus real. ... Die Agentur bewertet den Autokonzern nun mit "B", fünf Stufen unterhalb einer Investmentempfehlung. Die Summe der ausstehenden GM-Schulden bezifferte S&P zum 30. September mit 285 Milliarden Dollar....
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,390080,00.html
Das war 2005.. und seitdem ist der Schuldenberg weiter angewachsen. Jedes Unternehmen kann Kredite aufnehmen die das Doppelte seines Umsatzes ausmachen.
Den Skandal um VW von 2005 scheint wohl jeder vergessen zu haben? Vieles wurde dort unter den Tisch gekehrt oder gar nicht der breiten Öffentlich keit zugänglich gemacht, dank des Einschreitens von einem gewissen Herrn Wulff der ja bekanntlich der höchste Vorgesetzte der Staatsanwalt war. Es ging damals nicht nur um tschechische Prostituierte oder einen Urlaub in Miami.
@ Daniel
Nehmen wir mal an du hast einen kleinen Betrieb mit sagen wir mal 100.000 Euro Umsatz. Dann leihst du dir von der Bank schnell mal 200.000, arbeitest mit dem Gled und kannst deinen Umsatz wieder verdoppeln. Daraufhin kann dir die Bank einen weiteren Kredit in Höhe von 400.000 Euro gewähren. Solange die Ausgangsrechnungen immer bezahlt werden und das Geld nicht verschwendet wird hast du ja kein Problem. Die Zinsen bezahlst du auch noch mit deinem Gewinn dann kannst du immer weiter Schulden anhäufen. Bei VAG mischt zudem die Politik mit, ein nicht zu unterschätzender Faktor.