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Der XC90 T8 als Langstreckenfahrzeug (Fahrweise/Verbrauch/Tankgröße/Reichweite)
Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.
Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.
Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.
Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.
Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.
Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.
Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).
Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....
Beste Antwort im Thema
Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.
Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.
Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.
Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.
Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.
Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.
Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).
Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....
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1928 Antworten
Zitat:
@StefanLi schrieb am 23. März 2017 um 09:10:33 Uhr:
Ich liebe den PA2. Auf einer meiner Stammstrecken ermöglicht er mir minutenlanges autonomes Fahren (s. Skizze; PA2 von Stern zu Stern).
Die ist ja quasi gerade. Hier im Erzgebirge auf Landstraßen nicht nutzbar.
Ansonsten war es jetzt auf der Inntalautobahn und über den Brenner sehr angenehm.
Ich könnte jetzt hier noch größere Ergüsse zum Audi MMI oder zum BMW iDrive CIC produzieren, aber:
ging es hier nicht mal um den T8 als Langstreckenfahrzeug-Fahrweise-Verbrauch-Tankgroesse-Reichweite?
Ja geht es, in meinem verlinkten Bericht auch überwiegend. Zu einem Langstreckenauto gehört aber auch ein funktionelles Navi.
Zitat:
@stelen schrieb am 23. März 2017 um 09:27:31 Uhr:
Jedes bis auf das ach so tolle Sensus Ding in meinem XC90 und so stand ich vor kurzem 13 Jahre nachdem die richtigen Navihersteller eingesehen hatten, das eine manuelle Sperrmöglichkeit etwas ganz essentielles ist, in einem Kuhkaff im Harz mal wieder in einer gesperrten Ortschaft.
Auch das Drecks-Navi in deinem China-Bastel-Buden-XC90 hat diese Möglichkeit:
Umleitung auf alternativer Route auswählen
Wenn der Fahrer den nächsten Abschnitt der Route vermeiden will, z.B. weil die Straße gesperrt ist, kann die Funktion Umleitung gewählt werden.
1. Tippen Sie auf die Taste für Umleitung - auf der Karte wird ein alternativer Streckenabschnitt mit Informationen wie abweichende Länge (länger/kürzer) und voraussichtliche Fahrzeit angezeigt.
Normalerweise wird nur eine kurze Umleitung mit rascher Rückkehr zur geplanten Route angezeigt.
Die alternative Route und die zugehörigen Informationen werden angezeigt.
2. Wenn der Vorschlag angenommen wird: Auf das Schild mit der Umleitungsinformation tippen. Die Route wird auch dadurch akzeptiert, dass man den vorgeschlagenen Weg einschlägt.
Wenn der Vorschlag nicht angenommen wird: Auf Abbrech. tippen, danach kehrt die Routenführung auf die aktuelle Route zurück.
Nach Annahme des Vorschlags wird die Routenführung wieder aufgenommen - jetzt mit der gewählten Umleitung als Route.
Eine Alternative zur Funktion Umleitung ist das Abweichen von der geplanten Route - das System aktualisiert die Route in diesem Fall automatisch und setzt die Routenführung zum Zielort über die bestmögliche Route fort.
Ansonsten, stelen, habe ich den Eindruck, dass du deine negativen Erfahrungen mit irgendwelchen Uralt-Autos und noch viel älteren darin verbauten Navis auf den XC90 überträgst und damit sehr nachtragend umgehst.
ICH persönlich bin auch recht viel unterwegs und bin noch an keiner Sackgasse mit einer Liftstation in den Alpen verendet.
Und was die Tankstellen angeht: er zeigt bei mir immer 2 Kategorien an, nämlich Tankstelle und Tankstelle (Diesel). Dann wähl' doch einfach die erste Kategorie aus und gut ist. Was ist so schwer daran? Und, ich persönlich kenne keine Tankstelle, die nur Diesel im Angebot hat (außer Tankpool24, aber da kann eh nicht jeder tanken).
Ich kann nur erzbmw beipflichten, dass mein Navi mich bis jetzt auch in Tschechien, Österreich, Schweiz und natürlich auch in D überall tadellos hingebracht hat.
Tankstellen ist, wie beschrieben, auch neben der Autobahn null Problem zu finden.
Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen warum stelen vom anfänglich "begeisterten, akribisch berichtenden, sich auf den T8 einlassenden" User, nun zum Dauernörgler wurde.
Ob er mittlerweile seinem eigenen Anspruch gerecht wird frage ich mich auch beim Durchlesen seiner Homepage. Also mein T8 fährt nur bis 125km/h elektrisch. Seiner kann 150!
Ich habe aber auch drei Monate nach ihm bestellt und eine Woche nach ihm geliefert bekommen.
Meiner funktioniert seltsamerweise auch fehlerfrei.
Vielleicht ist es ja gerade Mode sich über alle denkbaren Unzulänglichkeiten auszulassen.
Tschuldigung, musste mal raus!
Zitat:
@erzbmw schrieb am 23. März 2017 um 10:49:50 Uhr:
Ansonsten, stelen, habe ich den Eindruck, dass du deine negativen Erfahrungen mit irgendwelchen Uralt-Autos und noch viel älteren darin verbauten Navis auf den XC90 überträgst und damit sehr nachtragend umgehst.
Erstmal danke für den Tip mit der Umleitung, ich war mir sicher, das Du es wüßtest wenn es so eine Möglichkeit gäbe.
Nein ich übertrage keine negativen Erfahrungen, allerdings erwarte ich verglichen mit den Uralt-Navis schon Fortschritte, die ich nicht sehe. Ich habe auch schon scherzeshalber ein 99,99 TomTom One aus unserem Smart stiebitz, das navigiert um Welten besser, als das 10x so teure Sensus.
Ich will Dir auch gern erläutern, was ich im Jahr 2017 von einem Festeinbau-Navi in einem 100K Auto erwarte und nun kommt wieder die blöde E-Kuh, die nicht nur anhand der Navidaten die LED-Scheinwerfer vor Kreuzungen abblenden lassen kann, oder das ACC anhand des Navis die richtige Geschwindigkeit vollautomatisch anzusteuern. Nein, das Ding errechnet sogar anhand der Route, wann welche der Maschinen eingesetzt werden, um eine optimale Akkunutzung zu erzielen.
So ein System ist dann auch mehr als 99,99€ wert, da es einen Mehrwert liefert, der vom Sensus ist 0
Zitat:
@erzbmw schrieb am 23. März 2017 um 10:49:50 Uhr:
Und was die Tankstellen angeht: er zeigt bei mir immer 2 Kategorien an, nämlich Tankstelle und Tankstelle (Diesel). Dann wähl' doch einfach die erste Kategorie aus und gut ist. Was ist so schwer daran? Und, ich persönlich kenne keine Tankstelle, die nur Diesel im Angebot hat (außer Tankpool24, aber da kann eh nicht jeder tanken).
Hatte ich probiert, wenn ich bei den POI die Diesel-Tankstellen wegklicke zeigt er mir nur noch E-Tankstellen an, alle übrigen POI aus dem Bereich Automotive sind dann weg.
Zitat:
@T8-Cruiser schrieb am 23. März 2017 um 11:01:42 Uhr:
Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen warum stelen vom anfänglich "begeisterten, akribisch berichtenden, sich auf den T8 einlassenden" User, nun zum Dauernörgler wurde.
Sorry kommt dann falsch rüber, das Auto an sich ist immer noch toll, die Software (nicht nur das Navi) ist häufig sch...
Zitat:
@T8-Cruiser schrieb am 23. März 2017 um 11:01:42 Uhr:
Ob er mittlerweile seinem eigenen Anspruch gerecht wird frage ich mich auch beim Durchlesen seiner Homepage.
Nein, wird er nicht, den D6 hatte ich damals aus überwiegend ökologischen Gesichtspunkten gekauft, die sind beim T8 komplett ausgeblendet worden, sonst hätte ich ihn nicht nehmen können
Zitat:
@T8-Cruiser schrieb am 23. März 2017 um 11:01:42 Uhr:
Also mein T8 fährt nur bis 125km/h elektrisch. Seiner kann 150!
Ich sprach von unterstützen bis 150 will heissen bei schwerem rechten fuß laufen beide Maschinen bis 150. Rein elektrisch habe ich es noch nocht über 100 geschafft.
Zitat:
@T8-Cruiser schrieb am 23. März 2017 um 11:01:42 Uhr:
Ich habe aber auch drei Monate nach ihm bestellt und eine Woche nach ihm geliefert bekommen.
Meiner funktioniert seltsamerweise auch fehlerfrei.
Tja, dann hast du halt mehr Glück als ich
Dann steuer' halt 'ne Diesel-Tankstelle an. Die haben meistens auch Benzin im Angebot ... ;)
Das mit der Raiffeisen, die nur Diesel im Angebot hatte war kein Witz ...
Zitat:
@stelen schrieb am 23. März 2017 um 09:27:31 Uhr:
Zitat:
@gseum schrieb am 22. März 2017 um 22:29:38 Uhr:
Das eine oder andere Manko hängt auch mit einem Defekt bzw. Noch-Nicht-Update von stelen zusammen (Fehlpositionierungen) und zudem zitiert @stelen die eine gesperrte Stelle auch nun schon eine ganze Zeit lang - sie ärgert ihn offensichtlich so maßlos, das er dazu neuere Beispiele nicht mehr parat hat. ;)
Nein lieber Jürgen, es ärgert mich nicht maßlos, ich werde nur 2x die Woche wieder dran erinnert, da das tolle Navi seit den 4 Monaten die ich die Kiste habe dort immer konsequent lang will. So weit auch zum Thema Sensus wäre lernfähig, wenn man eine Route nur oft genug ignoriere bzw. anders fahre. Da die Brücke bereits vor der Sperrung für 2,8to zGG gesperrt war und es ab Sommer, wenn sie wieder geöffnet wird auch so bleibt lasse ich mal außen vor. Da es die China-Bastelbude ja nicht mal auf die Kette bekommt beim T8 Benzin statt Diesel-Tankstellen anzuzeigen erwarte ich da auch nix. Hier haben sie den Vorteil, das sie in meinen Augen halt noch meilenweit vom selbsterklärten Premium/Perfektionsanspruch entfernt sind und ich das auch akzeptiere. Bei einer E-Kuh würde ich Terz machen, wenn das MMI+ mich über diese Brücke (wo die Sheriffs auch gern stehen und Sprinter und SUFF rausziehen) führen würde.
Wo ich mich aber drüber aufrege sind Situationen wo ich beinahe wieder auf den guten alten Strassenatlas zurückgreifen muß. Den hatte ich 2004 zeitweise aus dem Auto verbannt. Dann fuhren Frauchen und ich mit Zetti in den Urlaub. Drei Wochen Toskana in einen Ferienhaus, klappt mit der richtigen Frau auch mit einem Z3 Roadster. Mit dem Platz haushalten muß man dann aber schon, dem fiel dann auch der Europa-Atlas zum Opfer. Am Ende wollte sie danach nie wieder nach Italien, was zum Teil auch am Navi lag. Im Gegensatz zu unseren Frankreichurlauben mit fliessend französisch sprechender Frau erwiesen sich meine rudimentären Italienisch/Latein-Kenntnisse in der tiefsten Toskana nicht unbedingt als ausreichend, besonders als Zetti zwischendurch den Dienst quittierte und den Rest vom Urlaub in einer 50km entfernten Werkstatt weilte.
Zum Glück wurde er vor der Heimreise dann doch wieder fertig (weder die Werkstatt noch ich haben je herausgefunden, was er wirklich hatte, auf einmal lief er wieder) und ich wollte wenigstens die Rückfahrt zu einem Highlight machen, was mir dann auch gelang. Den halben letzten Tag hatte ich damit verbracht mit dem Tomtom auf dem iPAQ die Rückroute zu planen. Hin gings über den Brenner, zurück wollte ich quer über die Alpen und die Schweiz. Das war schon ein sehr "spassiges" Unterfangen mit halber VGA-Auflösung (320 x 480) aber irgendwann hatte ich die perfekte Route fertig.
Der Reise-Tag begann auch richtig gut, wir fuhren auf schönsten Strassen bei bestem Wetter gen Norden. Dies kam leider in Chur zu einem jähen Ende. Dort fand eine Riesenfeier statt, die halbe Stadt war abgesperrt, oder zugeparkt. Nun haben die Schweizer Bergstädte meist das Problem das genau eine mautfreie und eine mautpflichtige Strasse Durchgangsfunktion hat, die übrigen über Pässe als Sackgassen an Skistationen enden. Ich mein ich fahre gern Pässe mit dem kleinen Kacker, aber eigentlich wollten wir nach Hause und vor der zweiten Liftstation war es mit Frauchens Geduld endgültig vorbei. Auf dem Mini-Display war es nicht möglich weiter als den direkten Bereich zu zoomen sonst waren die Strassen unsichtbar. So kam es, das wir nach zwei Stunden einen heftigen Sonnenbrand hatten (es war ein super Maitag mit 30°+ und ohne jedes Wölkchen) und klatschnass geschwitz waren, da wir irgendwann den Deckel zu machen mußten, es im kleinen schwarzen Roadster mit schwarzem Dach ohne Klimaanlage aber locker 60° wurden. Irgendwann war die Verzweiflung so groß, das ich trotz der drakonischen Strafen auf die vignettenpflichtige Schnellstrasse auswich. Wir wurden zwar nicht erwischt, aber der so toll von mir geplante Tag war wieder gelaufen.
Seit dem habe ich wieder eine Karte im Auto und seitdem hatte jedes meiner Navis, sei es Festeinbau, Mobilgerät mit Software, nachgerüsteter Festeinbau oder Saugnapfkästchen eine Funktion um die Strecke auf x-km vor einem zu sperren.
Jedes bis auf das ach so tolle Sensus Ding in meinem XC90 und so stand ich vor kurzem 13 Jahre nachdem die richtigen Navihersteller eingesehen hatten, das eine manuelle Sperrmöglichkeit etwas ganz essentielles ist, in einem Kuhkaff im Harz mal wieder in einer gesperrten Ortschaft. Sensus war nicht das einzige Navi, welches basierend auf einer Autobahnsperrung dort gelandet war, wie diverse wendende Autos mir zeigten. Allerdings glaube ich nicht, das es denen so ging wie mir, vmtl. haben die bei ihren Navis einfach die Streckensperrungsfunktion genutzt. Ich mußte hingegen versuchen per Kartenausschnitt zu improvisieren, freute mich dann als Uschi der Meinung war wieder eine Route gefunden zu haben, nur um dann 5min wieder in dem gesperrten Kaff zu stehen.
Zuerst wollte ich die Karte rauskramen, bis ich mich an das Handy erinnerte. Auch google Maps wollte durch das Kaff, da brauchte es aber nur zwei Tatscher und sie rechnete mich da raus. Danach habe ich dann das Tablet eingebaut.
Klar könnte man jetzt argumentieren, wir haben RTTI, da braucht man keine manuellen Sperrungen. Das würde aber nur dann klappen, wenn sie z. B. von Tomtom die Datem bekämen. Es wird nicht jedes Kuhkaff eine Sperrung anmelden und nur die Datenanbieter, die auch die Bewegungsdatn der Fahrzeuge auswerten können solche Sperrungen antizipieren. Da Sensus ganz offensichtlich diese Daten nicht liefert ist eine "sperre Route für x-km" Funktion für mich so essentiell, das ich das Sensus für einen Vielfahrer, der ständig auf unbekanntem Geläuf unterwegs ist für komplett unbrauchbar halte.
Nun lieber Jürgen auch Dir kann sowas passieren und nun stell Dir vor Du bist mit dem rollenden Chemieklo hinten dran in dem Harz-Kaff oder einem schweizer Bergdorf, oder ... und darfst zig-mal wenden ...
Warum nutzt du nicht Apple-Karten via Carplay für den Fall des Sensusversagens?
Zitat:
@stelen schrieb am 23. März 2017 um 11:16:08 Uhr:
Das mit der Raiffeisen, die nur Diesel im Angebot hatte war kein Witz ...
Das weiss auch idrive oder mmi nicht.
Zitat:
@ley schrieb am 23. März 2017 um 11:17:07 Uhr:
Warum nutzt du nicht Apple-Karten via Carplay für den Fall des Sensusversagens?
Weil gammeliges Fallobst höchtens im Herbst auf meiner Obstwiese liegt und das bei weitem am weitesten verbreitete Mobiltelefon-BS zum Bestellzeitpunkt noch nicht unterstützt wurde.
Zitat:
@stelen schrieb am 23. März 2017 um 11:16:08 Uhr:
Das mit der Raiffeisen, die nur Diesel im Angebot hatte war kein Witz ...
Mein Gott, dann wähle halt Aral, Shell oder sowas aus, wo die Wahrscheinlichkeit leicht höher ist, dass die nicht nur Traktorsprit im Angebot haben. Man kann sich das Leben aber auch kompliziert machen ...
Nein warum kompliziert machen?
Ich stelle hier in dem Thread einfach ein paar Sachen dar, die mir bei der Langstreckenutzung des T8 so auffallen. Inwieweit einen selbst das betrifft muß halt jeder Leser für sich selbst abschätzen.
Für mich ist die Lösung einfach die, das ich auf Strecken -wo ich nicht jede Tanke im Schlaf kenne- etwas früher tanke (auf den Stammstrecken rolle ich schonmal mit dem letzten Tropfen an die Säule)