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Der XC90 T8 als Langstreckenfahrzeug (Fahrweise/Verbrauch/Tankgröße/Reichweite)

Volvo XC90 2 (L)
Themenstarteram 11. Dezember 2016 um 14:38

Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.

Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.

Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.

Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.

Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.

Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.

Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).

Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 11. Dezember 2016 um 14:38

Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.

Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.

Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.

Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.

Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.

Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.

Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).

Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....

1928 weitere Antworten
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1928 Antworten
Themenstarteram 22. März 2017 um 13:17

Ansichtssache, ich habe das ja am Anfang für meine Strecke ein paar Mal hergeleitet. Den Zeitgewinn durchs Schnellfahren würde ich auf meiner Stammstrecke durchs Tanken mehr als verlieren.

Zudem ist meine Prostata noch so weit i. O. das die 4h am Stück problemlos gehen. Außerdem müßte ich dann noch einen Stop zusätzlich einlegen, da ich zu geizig bin bei der T&R fürs Pieseln zu löhnen und nur auf Parkplätzen mit Häuschen gehe.

 

Ich hoffe mal den Thread sehen die klassichen VOLVO Fahrer nicht, denn wenn die was von Thors Hammer blitzen lesen bist Du ganz schnell kurz vor einer Guillotinierung

:D :D :D

Hab den M550d wieder...

Der Unterschied zwischen den beiden ist wie eine LH First im Vergleich mit einer Buisness. Der BMW ist top, alles wo es hin soll, alles da, alles lecker. Aber wenn man sich von der Zylinderzahl befreit (es gibt auch grottige V6 wie z.B. der Pentastar von FiatChrysler) ... der Volvo kann alles sogar noch ein wenig besser. Im Stadtverkehr ist er sogar leichtfüssiger, fluffiger als der BMW desen Stärken ganz klar oberhalb der 180 deutlich zum Vorschein kommen. Da noch Thors Hammer dran... :D ;)...

Ich bin nun gespannt auf den V90 den mir der Händler als T6 besorgen will. Den hatte ich mal kurz als D4 mit dem Standartfahrwerk, da hat er mir nicht so gut gefallen; mich äzt das Thema Diesel nach 16 Jahren aber auch an.

BTW warum stinkt der T8 nach elektrischer Fahrt nach verbranntem Kraftstoff ??

Themenstarteram 22. März 2017 um 16:50

Wenn Du nicht explizit die "Zuheizung" deaktivierst nimmt er als Heizung die Standheizung.

am 22. März 2017 um 17:45

Ich bin zwar erst am 24.12 angelangt, aber schon jetzt geht es mir sowas von auf den Sack, wie manche wenige meinen, ihren Senf zu etwas zu geben, das sie nicht verstehen, partout nicht verstehen wollen und auch letztlich nicht akzeptieren können, weswegen sie immer und immer wieder den gleichen alten Dieselsenf wiederholen müssen, der weder relevant ist noch interessiert. Das jemand auf Grund seine persönlichen Vorlieben nun mal IHRE in diesem Punkt völlig, aber sowas von völligst unwichtige MEINUNG einfach so ÜBERGEHT.

Was soll das? Er will keinen Diesel.

Er hat die Erfahrung.

Er hat das Geld.

Er will ein modernes Fahrzeugkonzept.

Er braucht den Platz.

Er berichtet von nichts anderem als seinen Erfahrungen. Die hat nun mal nur er.

Und dann dieses ewige "er kann nur 20km elektrisch fahren" was beim Segeln egal ist, beim Anfahren egal ist, beim Beschleunigen egal ist, in der Tiefgarage egal ist, am McDrive egal ist, vorm Eiscafé egal ist, um 5.00 Uhr morgends beim losfahren und Nachbarn NICHT wecken egal ist, und in so vielen Punkten einfach egal ist...

Stelen, vielen Dank für den Thread und Deine vielfältigen Erfahrungen, die Du mit uns teilst. Dank dieser Erfahrungen können sich viele Menschen - wie auch ich - eine unter bereits genannten Bedingungen vernünftige Übersicht über dieses Wunderbare Fahrzeug, seine Vorzüge und letztlich das Motorenkonzept verschaffen. Mit unserer dieselgeschwängerten deutschen Motorpresse ist das sonst ein Ding der Unmöglichkeit!

T8 it will be! Allerdings im V90 ;-)

Zitat:

Ich bin zwar erst am 24.12 angelangt....

Und deswegen halte ich dieses Statement zu diesem Zeitpunkt für etwas deplatziert verspätet.

Eigentlich war das Thema insofern durch, dass es Moderatorenhinweise, wahrscheinliche Hintergrundgespräche gab und final auch noch ein Schreibverbot erteilt wurde weshalb seitdem eigentlich Ruhe war. Weiterlesen hätte geholfen. :D

Ich habe trotz als So-lange-Diesel-wie-möglich-Fahrer- den Strang ohnehin immer so bewertet und mit Interesse gelesen, als er auch verstanden werden sollte: Ein T8-Strang von einem akribischen T8-Fahrer aus erster Hand. Meine Hybrid-Meinung hat sich dadurch zwar nicht verbessert, aber das liegt eher an meinem unberechenbaren Fahrprofil und spielt ja auch hier keine Rolle. Habe aber auch schon viel gelernt. :)

Dem

Zitat:

Er will keinen Diesel.

Er hat die Erfahrung.

Er hat das Geld.

Er will ein modernes Fahrzeugkonzept.

Er braucht den Platz.

Er berichtet von nichts anderem als seinen Erfahrungen. Die hat nun mal nur er.

stimme ich deshalb von Anfang an und nach wie vor zu.

@ Stelen: Au Backe.... :eek: ich hatte das Navi tatsächlich ganz anders in Erinnerung, nämlich positiv. Bin aber auch nur zwei XC90 und insgesamt 4 Tage gefahren. Ich bin gespannt, ob das eine oder andere Manko, welches Du anführtest, im XC60 getilgt wurde, damit überhaupt die Chance besteht in einem der kommenden Modelljahre im 90er Einzug zu halten.

Zitat:

@gseum schrieb am 22. März 2017 um 14:12:56 Uhr:

Das Überholprestige hängt auch von der Farbe ab. :D

Hast du auch die passenden, blauen Lampen auf dem Dach :D ;) ;)

 

Also bleibt als Fazit zum Sensus im XC90:

Carplay mitbestellen damit man sich von Apple navigieren lassen kann... ;)

am 22. März 2017 um 20:10

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 22. März 2017 um 20:30:13 Uhr:

Zitat:

Ich bin zwar erst am 24.12 angelangt....

Und deswegen halte ich dieses Statement zu diesem Zeitpunkt für etwas deplatziert verspätet.

Eigentlich war das Thema insofern durch, dass es Moderatorenhinweise, wahrscheinliche Hintergrundgespräche gab und final auch noch ein Schreibverbot erteilt wurde weshalb seitdem eigentlich Ruhe war. Weiterlesen hätte geholfen. :D

Bin jetzt auf dem Laufenden, war nur so in Raaaaaage, dass ich mich nicht auf weiterführende Texte konzentrieren konnte ;-)

Ausserdem wollte ich mich bei Stelen für seine mE sehr objektive wenn auch ganz genau auf seine Nutzung zugeschnittene Berichterstattung bedanken!

ley ist auf jeden Fall unheilbar dem PIH-Virus verfallen, dabei hätte ich vermutet, dass M 50D-Fahrer dagegen immun sind.

Aber wenn schon wiederholt geimpfte 30D-Fahrer wie ich infiziert werden, ist der 50D - Fahrer auch nicht mehr sicher :D

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 22. März 2017 um 20:30:13 Uhr:

Au Backe.... :eek: ich hatte das Navi tatsächlich ganz anders in Erinnerung, nämlich positiv.

Das eine oder andere Manko hängt auch mit einem Defekt bzw. Noch-Nicht-Update von stelen zusammen (Fehlpositionierungen) und zudem zitiert @stelen die eine gesperrte Stelle auch nun schon eine ganze Zeit lang - sie ärgert ihn offensichtlich so maßlos, das er dazu neuere Beispiele nicht mehr parat hat. ;)

Seine Art der Betrachtungsweise, völlig legitim, aber sicher auch - wie die anderen Erfahrungen hier auch - etwas speziell und fokussiert auf die für ihn wichtigen Details. :)

Das Navi hat noch erhebliches Verbesserungspotential, aber auf andere Hilfsmittel ausweichen ist nun auch nicht zwingend notwendig.

Zitat:

@ley schrieb am 22. März 2017 um 20:56:39 Uhr:

Zitat:

@gseum schrieb am 22. März 2017 um 14:12:56 Uhr:

Das Überholprestige hängt auch von der Farbe ab. :D

Hast du auch die passenden, blauen Lampen auf dem Dach :D ;) ;)

Nein - aber auch ohne Thors-Hammer-Einsatz machen mir meist sogar Vertreter-A4 Platz. :D

Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich auf der Landstraße wunderbar T8-gerecht gleite und ruhig den PA2 genieße und völlig streßfrei fahre. Aber sobald ich auf der BAB bin, dann verfalle ich in alte Muster und drücke das rechte Pedal i.d.R. recht weit durch. ;)

am 22. März 2017 um 21:47

Unterstützt der Elektromotor beim Segeln eigentlich oder kuppeln sich beide Motoren komplett ab?

Und kann man sagen, dass der PA2 auf gut ausgebauten Landstraßen mit deutlicher Markierung zuverlässig arbeitet oder sind Kurven wie bereits angedeutet auch da ein Problem? Oder um die Frage zu präzisieren, ist das Kurvenfahren eher bei höheren Autobahn-Tempi ein Problem oder auch bei 80-100 schon?

Arbeitet gut, man muss aber schon aufmerksam bleiben. Bei engeren Kurven wird's manchmal schwierig.

Die Coastingfunktion im Pure-Modus ist quasi ein kompletter Freilauf - kann man echt gut nutzen, der rollt und rollt und rollt. ;) Und wenn es leicht bergauf geht oder einem die Geschwindigkeit zu gering wird, dann kann man den E-Motor mit dem Gasfuß super leicht dazu dosieren.

E-Reichweite bekommt man durch: Viel (aus)rollen und nicht bremsen. :cool:

In der Stadt hab ich gestern geübt nur "B" zu nutzen statt Bremse.

Zitat:

@gseum schrieb am 22. März 2017 um 23:00:04 Uhr:

Bei engeren Kurven wird's manchmal schwierig.

Ich übersetze das mal: In engen Kurven funktioniert PA2 quasi gar nicht.

Ich liebe den PA2. Auf einer meiner Stammstrecken ermöglicht er mir minutenlanges autonomes Fahren (s. Skizze; PA2 von Stern zu Stern). Lediglich eine Kurve ist wegen der gleichzeitigen Abbiegespur im Scheitelpunkt nur mit Korrekturen gut zu fahren (Pfeil).

Auf der BAB sind die Kurven idR kein Thema, selbst die A46 durch Wuppertal geht ganz gut, mehr Nichterkennung nötigt zur Aufrechterhaltung der permanenten vollen Eingreifmöglichkeit. Dies ist aber auch wichtig und richtig (Stichwort: Harry Potter). Die Disziplin entsteht durch das Limit 137 km/h - was auf einer leeren BAB auch schon mal zum Abschalten des PA2 verleiten lässt :D:D.

Pa2-teststrecke
Themenstarteram 23. März 2017 um 8:27

Zitat:

@gseum schrieb am 22. März 2017 um 22:29:38 Uhr:

Das eine oder andere Manko hängt auch mit einem Defekt bzw. Noch-Nicht-Update von stelen zusammen (Fehlpositionierungen) und zudem zitiert @stelen die eine gesperrte Stelle auch nun schon eine ganze Zeit lang - sie ärgert ihn offensichtlich so maßlos, das er dazu neuere Beispiele nicht mehr parat hat. ;)

Nein lieber Jürgen, es ärgert mich nicht maßlos, ich werde nur 2x die Woche wieder dran erinnert, da das tolle Navi seit den 4 Monaten die ich die Kiste habe dort immer konsequent lang will. So weit auch zum Thema Sensus wäre lernfähig, wenn man eine Route nur oft genug ignoriere bzw. anders fahre. Da die Brücke bereits vor der Sperrung für 2,8to zGG gesperrt war und es ab Sommer, wenn sie wieder geöffnet wird auch so bleibt lasse ich mal außen vor. Da es die China-Bastelbude ja nicht mal auf die Kette bekommt beim T8 Benzin statt Diesel-Tankstellen anzuzeigen erwarte ich da auch nix. Hier haben sie den Vorteil, das sie in meinen Augen halt noch meilenweit vom selbsterklärten Premium/Perfektionsanspruch entfernt sind und ich das auch akzeptiere. Bei einer E-Kuh würde ich Terz machen, wenn das MMI+ mich über diese Brücke (wo die Sheriffs auch gern stehen und Sprinter und SUFF rausziehen) führen würde.

Wo ich mich aber drüber aufrege sind Situationen wo ich beinahe wieder auf den guten alten Strassenatlas zurückgreifen muß. Den hatte ich 2004 zeitweise aus dem Auto verbannt. Dann fuhren Frauchen und ich mit Zetti in den Urlaub. Drei Wochen Toskana in einen Ferienhaus, klappt mit der richtigen Frau auch mit einem Z3 Roadster. Mit dem Platz haushalten muß man dann aber schon, dem fiel dann auch der Europa-Atlas zum Opfer. Am Ende wollte sie danach nie wieder nach Italien, was zum Teil auch am Navi lag. Im Gegensatz zu unseren Frankreichurlauben mit fliessend französisch sprechender Frau erwiesen sich meine rudimentären Italienisch/Latein-Kenntnisse in der tiefsten Toskana nicht unbedingt als ausreichend, besonders als Zetti zwischendurch den Dienst quittierte und den Rest vom Urlaub in einer 50km entfernten Werkstatt weilte.

Zum Glück wurde er vor der Heimreise dann doch wieder fertig (weder die Werkstatt noch ich haben je herausgefunden, was er wirklich hatte, auf einmal lief er wieder) und ich wollte wenigstens die Rückfahrt zu einem Highlight machen, was mir dann auch gelang. Den halben letzten Tag hatte ich damit verbracht mit dem Tomtom auf dem iPAQ die Rückroute zu planen. Hin gings über den Brenner, zurück wollte ich quer über die Alpen und die Schweiz. Das war schon ein sehr "spassiges" Unterfangen mit halber VGA-Auflösung (320 x 480) aber irgendwann hatte ich die perfekte Route fertig.

Der Reise-Tag begann auch richtig gut, wir fuhren auf schönsten Strassen bei bestem Wetter gen Norden. Dies kam leider in Chur zu einem jähen Ende. Dort fand eine Riesenfeier statt, die halbe Stadt war abgesperrt, oder zugeparkt. Nun haben die Schweizer Bergstädte meist das Problem das genau eine mautfreie und eine mautpflichtige Strasse Durchgangsfunktion hat, die übrigen über Pässe als Sackgassen an Skistationen enden. Ich mein ich fahre gern Pässe mit dem kleinen Kacker, aber eigentlich wollten wir nach Hause und vor der zweiten Liftstation war es mit Frauchens Geduld endgültig vorbei. Auf dem Mini-Display war es nicht möglich weiter als den direkten Bereich zu zoomen sonst waren die Strassen unsichtbar. So kam es, das wir nach zwei Stunden einen heftigen Sonnenbrand hatten (es war ein super Maitag mit 30°+ und ohne jedes Wölkchen) und klatschnass geschwitz waren, da wir irgendwann den Deckel zu machen mußten, es im kleinen schwarzen Roadster mit schwarzem Dach ohne Klimaanlage aber locker 60° wurden. Irgendwann war die Verzweiflung so groß, das ich trotz der drakonischen Strafen auf die vignettenpflichtige Schnellstrasse auswich. Wir wurden zwar nicht erwischt, aber der so toll von mir geplante Tag war wieder gelaufen.

Seit dem habe ich wieder eine Karte im Auto und seitdem hatte jedes meiner Navis, sei es Festeinbau, Mobilgerät mit Software, nachgerüsteter Festeinbau oder Saugnapfkästchen eine Funktion um die Strecke auf x-km vor einem zu sperren.

Jedes bis auf das ach so tolle Sensus Ding in meinem XC90 und so stand ich vor kurzem 13 Jahre nachdem die richtigen Navihersteller eingesehen hatten, das eine manuelle Sperrmöglichkeit etwas ganz essentielles ist, in einem Kuhkaff im Harz mal wieder in einer gesperrten Ortschaft. Sensus war nicht das einzige Navi, welches basierend auf einer Autobahnsperrung dort gelandet war, wie diverse wendende Autos mir zeigten. Allerdings glaube ich nicht, das es denen so ging wie mir, vmtl. haben die bei ihren Navis einfach die Streckensperrungsfunktion genutzt. Ich mußte hingegen versuchen per Kartenausschnitt zu improvisieren, freute mich dann als Uschi der Meinung war wieder eine Route gefunden zu haben, nur um dann 5min wieder in dem gesperrten Kaff zu stehen.

Zuerst wollte ich die Karte rauskramen, bis ich mich an das Handy erinnerte. Auch google Maps wollte durch das Kaff, da brauchte es aber nur zwei Tatscher und sie rechnete mich da raus. Danach habe ich dann das Tablet eingebaut.

Klar könnte man jetzt argumentieren, wir haben RTTI, da braucht man keine manuellen Sperrungen. Das würde aber nur dann klappen, wenn sie z. B. von Tomtom die Datem bekämen. Es wird nicht jedes Kuhkaff eine Sperrung anmelden und nur die Datenanbieter, die auch die Bewegungsdatn der Fahrzeuge auswerten können solche Sperrungen antizipieren. Da Sensus ganz offensichtlich diese Daten nicht liefert ist eine "sperre Route für x-km" Funktion für mich so essentiell, das ich das Sensus für einen Vielfahrer, der ständig auf unbekanntem Geläuf unterwegs ist für komplett unbrauchbar halte.

Nun lieber Jürgen auch Dir kann sowas passieren und nun stell Dir vor Du bist mit dem rollenden Chemieklo hinten dran in dem Harz-Kaff oder einem schweizer Bergdorf, oder ... und darfst zig-mal wenden ...

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