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Der XC90 T8 als Langstreckenfahrzeug (Fahrweise/Verbrauch/Tankgröße/Reichweite)
Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.
Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.
Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.
Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.
Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.
Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.
Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).
Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....
Beste Antwort im Thema
Ich mache zu dem Komplex XC90 T8 als Vielfahrerauto mal einen neuen Thread auf, da die Thematik im "normalen" T8 Thread öfter mal gefragt wurde, dort inzwischen aber etwas untergeht. Meinen habe ich nächsten Di. 4 Wochen und er wird dann 6.ooo km auf der Uhr haben, ich würde mich also als Heavy-Autobahnuser bezeichnen und ein paar meiner Gedanken zu dem Auto darstellen.
Eines schonmal vorweg: Möchte man den T8 als Langstreckenfahrzeug einsetzen muß man bereit sein Kompromisse einzugehen, ein perfektes Langstreckenfahrzeug wie der kleine Bruder V60 D6 Plug-In Hybrid ist er auf keinen Fall.
Der wichtigste Kompromiß, der wohl die meisten bei einem Fahrzeug mit Papierdaten von 400+PS und 230km/h TopSpeed etwas herausfordern wird ist der Verzicht auf hohe Geschwindigkeiten, um auf erträgliche Reichweiten zu kommen. Nur am Rande: Wer sich nicht vorstellen kann jemals im Leben den Tempomat auf unter 200 zu setzen braucht ab hier gar nicht mehr weiterlesen, denn für den ist der T8 schlicht ungeeignet.
Bei mir war die Abkehr von hohen Tempi ein eher schleichender Prozeß, der momentan mit dem T8 kulminiert. Meine Hauptpendelstrecke ist 396km lang, davon sind etwa 370km Autobahn. Als ich vor vielen Jahren mit der Pendelei anfing hatten wir noch eine erheblich geringere Verkehrsdichte und ich hatte mit Anfang 30 meinen ersten "250er" unter dem Hintern. Besonders wenn ich in der Nacht von So. auf Mo. ins Büro pendelte hieß es immer Pedal to the Metal. Oft fand sich dann auch ein anderer V8 und man war gemeinsam auf der Bahn unterwegs. Völlig egal ob ABM, die 250er respektierten sich gegenseitig, man machte sich abwechselnd mit den Bi-Xenons die linke Spur frei und hielt gern auch beim Tank-Stop noch ein Pläuschchen. Irgendwann erfolgte dann eine erste Temporeduzierung, da ich nun einen auf Autogas umgebauten V8 fuhr, bei dem die Gasanlage bei 250 ausstieg. Zudem fingen dann die 3L Vertreter-Diesel sich gegenseitig zu bekriegen. Aus dem Miteinander der V8 ABM wurde ein Gehacke der Audis vs. die BMW's und die Daimlers. Da hatte ich auch nicht wirklich Lust zu. Ich fuhr dann "nur noch" so um die 210 - 220 und stellte anfänglich überrascht fest, das sich meine Fahrzeiten praktisch gar nicht veränderten.
Ich griff dann erstmals zum Taschenrechner: Auf den 380km Autobahn waren So. Nachts unter Idealbedingungen (keine Baustellen) etwa 300km unbeschränkt. Mit konstant 250 würde man diese 300km also in 1,2h = 72min fahren können, mit 200 würde es 90min dauern. Theoretisch also ein Zeitgewinn von 18min. der in Realitas aber nie erfahrbar war, da es immer wieder langsamere Fahrzeuge/Elefantenrennen und ähnliches gab. Während man also hinter einem LKW/KloMo oder sonstigem Verkehrshindernis hängt ist es egal, ob man 200 oder 250 fahren möchte, ist die Bremse weg erfolgt ein Zeitgewinn nur noch während der Phase von 200-250, wobei man dabei noch berücksichigen müßte, das man bei 250 viel früher bremsen muß, wenn der nächste rollende Bremsklotz rauszieht.
Nach ein paar Jahren begann ich wochentags zu Pendeln (Mo. oder Di. vormittags hin, Do. oder Fr. nachmittags zurück). Da hatte ich es dann nicht nur mit elektronisschen Schilderbrücken und temporären (6h-20h) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern es kamen auch immer mehr massiv beschränkte Baustellen hinzu. Aus den idealisierten 300km freie Fahrt wurden, wenn es hoch kommt 180km. Inzwischen hatte ich mein erstes Auto mit Abstandregeltempomaten, der aber "nur" bis 200 ging, also reduzierte ich meine 210-220 abermals auf nun 200 wo immer erlaubt. Auf meine Fahrzeiten wirkte sich das überhaupt nicht aus, der Verbrauch sank beim Diesel-V8 ML aber durchaus merkbar. Das wurde beim Benziner V8 ML nochmals mehr, als ich anfing mit Tempomat 180 unterwegs zu sein. Bei 180km unbegrenzter Autobahn macht eine Reduzierung von 200 auf 180 einen Zeitverlust von 6min, real (s.o.) noch viel weniger.
Ich blieb dann auch beim D6 bei den 180, selten legte ich mal eine "Alarmfahrt" mit 200 hin (Drüber fuhr ich fast nie, da ACC ja nur bei 200 geht). Der Zeitgewinn war immer völlig für die Füsse, aber es ergab sich meist ein Mehrverbrauch von etwa 1L (7,5L zu 8,5L).
Als ich begann mich etwas konkreter für den T8 zu interessieren und die ersten Verbrauchsangaben im T8-Thread sah wurde mir klar, das ich nochmals an der Temposchraube würde drehen müssen, wenn ich nicht 2x am Tag würde Tanken wollen ....
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1928 Antworten
@stelen
„Das Problem ist IMHO ein rein Mentales. Es läuft ja parallel auch ein Thread, wo sich jemand Sorgen macht, das der V90 Diesel mit 60L Tank zu wenig Reichweite hätte. Ja nee schon klar, mal eben zwischenzutanken oder einfach langsamer zu fahren geht scheinbar nicht. Wenn mich irgendetwas am T8 im Endeffekt nicht gestört hat ist es der kleine Tank.
Früher war ich auch so ein 800km am Stück Durchballerer, inzwischen weiß ich, das dies für den Körper -auch mit den tollen Sitzen im VOLVO- ziemlich übel ist. Im Büro kämen auch nur ganz wenige auf die Idee 6-8h Non-Stop am Schreibtisch zu sitzen, im Auto ist das dann normal?“
Es ist ja entgegen Deiner wie immer einseitig belehrenden Sichtweise auch möglich, eine Pause nicht unbedingt in der anheimelnden Umgebung einer Tankstelle machen zu wollen sondern eben da, wo es einem gefällt. Kommt in Deiner Denkweise leider nicht vor.
In dieser -aus meiner Sicht- inzwischen völlig abwegigen Diskussion wäre schon viel gewonnen, wenn nicht fast jeder glauben würde, dass das von ihm als richtig Erkannte zwangsläufig für jeden richtig sein muss. Nicht jede abweichende Perspektive verdient gleich das Urteil „falsch oder gar unwahr“.
Da ich es hier zunehmend ermüdend finde und zum „Thema“ nicht Neues zu erwarten ist, verabschiede ich mich aus diesem Thread.
Der Strombedarf für die Erzeugung von Wasserstoff / E-Fuels ist etwa 3x so hoch wie der ihn direkt in den Akku zu speichern. Wenn wir also schon bei BEV Stromknappheiten kommen sehen, wo soll der Strom dann dafür herkommen?
Bei den Experten muß man auch immer etwas schauen wer was postuliert. Gern wird da ja Prof. Schuh hergenommen, der mit dem Street-Scooter einen Überraschungshit gelandet hat, mit dem E.Go aber wohl gerade auf die Nase fällt. Eine Mitschuld hat da mit Sicherheit die Konzentration aufs reine Stadtauto mit Mini-Akku.
Von der Schadstoffseite ist es sogar genau andersrum. Ein nur 15.ooo km im Jahr innerstädtisch bewegter i3 wird im Vergleich zu einem Polo / Corsa mit kleinem Verbrenner viel weniger Schadstoffe einsparen als ein Langstrecken Model X vs. GLE/Q7/X5/XC90 mit 60.ooo km / Jahr.
Zum Thema Rohstoffgewinnung habe ich auch schon Videos (Lithium, Kobalt) gemacht, da möchte ich hier nicht weiter drauf eingehen, man sollte nur im Hinterkopf behalten, das auch Benzin/Diesel nicht einfach so aus dem Zapfhahn tropt. Wenn man beim E-Auto die Erzeugerkette berücksichtigen will -was man durchaus machen sollte- dann muß man dies aber auch beim Verbrenner tun.
Möchte hier einmal auf das Thema Zukunft hinweisen. Dr. Winter, Uni Münster, Leiter des Akkuforschungszentrums, hat den Rohstoffbedarf in Bezug auf Fortschritt relativiert, kein Link - Gedächtnisprotokoll. So ist der Lithiumbedarf beim Handyakku in 10 Jahren um rund 90% zurückgegangen. Will sagen: Da ist noch Luft in neuen technologischen Anwendungen.
Um vielleicht auch wieder etwas OT zu werden :)
Das beste Langstrecken-Fahrzeuge ist das, welches vor dem Homeoffice steht und nicht bewegt wird. Kann auch gerne ein T8 sein :)
In unserer vernetzen Arbeitswelt muss bei weitem nicht mehr so viel gefahren werden, um die selbe Arbeit zu erledigen, wie vor 5 bis 10 Jahren.
Warum jemand quer durch die Republik fahren muss um irgend wo ein Kabel einzustecken, ist mir schon lange schleierhaft.
So, jetzt bekommt der Thread mal eine neue Wendung :) :)
Zitat:
@eva4400 schrieb am 5. Januar 2020 um 11:22:16 Uhr:
Um vielleicht auch wieder etwas OT zu werden :)
Das beste Langstrecken-Fahrzeuge ist das, welches vor dem Homeoffice steht und nicht bewegt wird. Kann auch gerne ein T8 sein :)
In unserer vernetzen Arbeitswelt muss bei weitem nicht mehr so viel gefahren werden, um die selbe Arbeit zu erledigen, wie vor 5 bis 10 Jahren.
Warum jemand quer durch die Republik fahren muss um irgend wo ein Kabel einzustecken, ist mir schon lange schleierhaft.
So, jetzt bekommt der Thread mal eine neue Wendung :) :)
Etwas Potential gibt es da schon, nur gibt es scheinbar auch andere Jobs, als reine Büroarbeit und selbst da bin ich mir nicht sicher, wie das herausgekommen wird, wenn alle nur noch „im Schlafanzug“ zuhause sitzen.
Mit der Zeit wird ein „wir“ Gefühl eines Unternehmens fehlen, das soziale Umfeld und auch das Lernen von anderen.
Als Vorgesetzter von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten, wird Präsenz und Wertschätzung erwartet, das geht Online weniger gut, ein Produktionsbetrieb kann z.B. ein Auto nicht im Homeworking herstellen und der Elektriker kann die Wallbox beim Kunden nicht über Remote installieren.
Zitat:
@TomOldi schrieb am 5. Januar 2020 um 11:44:59 Uhr:
Zitat:
@eva4400 schrieb am 5. Januar 2020 um 11:22:16 Uhr:
Um vielleicht auch wieder etwas OT zu werden :)
Das beste Langstrecken-Fahrzeuge ist das, welches vor dem Homeoffice steht und nicht bewegt wird. Kann auch gerne ein T8 sein :)
In unserer vernetzen Arbeitswelt muss bei weitem nicht mehr so viel gefahren werden, um die selbe Arbeit zu erledigen, wie vor 5 bis 10 Jahren.
Warum jemand quer durch die Republik fahren muss um irgend wo ein Kabel einzustecken, ist mir schon lange schleierhaft.
So, jetzt bekommt der Thread mal eine neue Wendung :) :)
Etwas Potential gibt es da schon, nur gibt es scheinbar auch andere Jobs, als reine Büroarbeit und selbst da bin ich mir nicht sicher, wie das herausgekommen wird, wenn alle nur noch „im Schlafanzug“ zuhause sitzen.
Mit der Zeit wird ein „wir“ Gefühl eines Unternehmens fehlen, das soziale Umfeld und auch das Lernen von anderen.
Als Vorgesetzter von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten, wird Präsenz und Wertschätzung erwartet, das geht Online weniger gut, ein Produktionsbetrieb kann z.B. ein Auto nicht im Homeworking herstellen und der Elektriker kann die Wallbox beim Kunden nicht über Remote installieren.
Da muss aber auch nicht mehre 100 km gefahren werden, wir sind hier im Langstrecken-Thread :)
Sorry, ich habe das Land übersehen. Aber nach meinen Infos fährt auch in der Schweiz nur noch wenig wirklich lange Strecken ( > 100 km).
PS: Wo werden in CH noch Autos gebaut bzw. wo wird überhaupt noch was hergestellt. Mich betrübt jedes Mal den Blick vom Züribärg über das Industriequartier.
@eva4400
Wenn ich meine Mitarbeiter an 3 von 4 Standorten besuchen möchte, dann ist das mehr als 100km einfache Strecke und eine Lademöglichkeit habe ich nur an einem Ort, wenn diese nicht schon besetzt ist. Am 4 Standort habe ich meine. Eigenen Arbeitsplatz und den kürzesten Weg, aber auch keine brauchbare Ladestation, dazu noch mit Fantasiepreisen je kWh, dennoch kann ich hier 60-70% Elektrisch fahren.
Die Langstreckentauglichkeit mit dem aerodynamisch guten V60 finde ich durchaus passend, zumal ich trotz der weniger optimalen Bedienungen bei einem Verbrauch von 5.11 bin, was knapp 4 Liter unter dem zuvor gefahrenen V90CC T6 liegt.
OT: Bezüglich Produktion und Distanzen war meine Antwort grundsätzlich und nicht nur CH bezogen. Wir haben aber durchaus Produktionsbetriebe, wenn ich da nur meiner Umgebung ansehe, ein grosser Hersteller von Haushaltgeräten stellt Waschmaschinen, Trockner, Abfallcontainer und anderes für den Weltmarkt her und Lager auch ein, ein grosser deutscher Technologiekonzern hat den Hauptsitz einer Sparte, inklusive einem grossen Teil der Produktion (400 Mitarbeiter, 3 Schichten, 6 Tage) für Produkte der Gebäudetechnik kein 500 Meter davon entfernt, übrigens vor gut einem Jahr für CHF 268 Mio. neu gebaut. In anderen Regionen denke ich an Biotechnologie Konzerne, unweit der Uhrenindustrie, wiederum in meiner Nähe das weltbekannte Taschenmesser, um nur wenige zu nennen. Die Stadt Zürich hat hier in den letzten Jahrzehnten viele Werkplätze verloren, was nicht zuletzt der Politik geschuldet ist, welche am besten nichts von irgendetwas haben möchte (Emissionen, Verkehr), ausser selber möglichst viel Geld von allen anderen. Darum wird auf den wenigen freien Flächen in der Agglomeration überall gebaut und im grossen Still investiert.
Heute mal wieder ein frisches Video (ja ich weiß der Ton ist nicht so dolle, mir war der externe Rekorder ausgefallen)
Hier die Kurzform:
Ich hatte auf der letzten Fahrt nach Hause einen kurzzeitigen Ausfall des kompletten Tachodisplays, irgendwie nicht so witzig auf der linken Spur einer 3-spurigen Autobahn. Das Display kam nach kurzer Zeit wieder. ACC, PA2 und Verkehrsschilderkennung erst am nächsten Morgen.
Hatte er vorher noch nie gemacht, ich hoffe mal er wird nicht langsam altersschwach :(
Heute habe ich noch eine Zahl gefunden, die ich noch gesucht habe. Sollte die Leistung der Batterie unter 55% liegen (innerhalb der 8 Jahre und 160000 km), wird die Batterie von Volvo kostenlos ersetzt. Wenn man also nach 8 Jahren nur noch 10-15 km weit kommt (rein elektrisch), ist das aus Volvo-Sicht ganz normal.
40kmx0,55 macht bei mir 22km?
MfG Paule
Ich bin noch nie 40 km weit gekommen, unter 30 waren es immer und dies im Gegensatz zum D6, wo ich die Werksangaben erreichen konnte mit Sparfahrt.
Beim XC60 (!) T8 My 20 kommt das mit den angezeigten 40km recht gut innerstädtisch hin. Aber steht in den technischen Angaben nicht auch was von 45km und, wenn das so ist, sollte das nicht wenigstens im Display angezeigt werden (auch, wenn es dann nicht erreicht wird)? Bei meinem Wagen werden bei vollem Akku bei Pure immer nur die 40km angezeigt/prognostiziert.
Das hängt nach meiner Erfahrung vom Softwarestand ab. Ich hatte es eine Weile, da stand auf Pure 35km. Nach einem Update waren es 37, irgendwann sogar mal 40 und zuletzt 38km.
Die 55% sind allerdings nicht durch eure Fahrwerte definiert, die mögliche Kapazität wird per Diagnose in der Werkstatt ausgelesen.
Ich hatte ja schonmal angedroht das noch ein Video von mir kommt, warum ich inzwischen den PHEV (egal ob Benziner oder Diesel) für den Langstreckenbetrieb für untauglich halte, den reinen Verbrenner sowieso.
Vorab vielleicht noch zur Einordnung: Wenn ich privat oder im Unternehmen vor einem Problem stehe, das ich selbst nicht lösen kann, dann suche ich mir einen Fachmann, der mich berät. Scheint mir dessen Auskunft mit dem gesunden Menschenverstand völig verquer frage ich zur Not noch einen weiteren.
Mit dem Klimawandel geht es mir im Grunde genauso. Ich bin kein Wissenschaftler der Klimamodelle auswerten kann, aber die Mehrheit eben dieser wissenschaftler scheint sich einig, das der Mensch einen nicht geringen Einfluß auf die Geschichte hat und das die Freisetzung ehemals im Boden gebundenen CO2s (insbesondere Gas, Kohle Öl) das Ganze noch verstärkt.
Ich habe keine Ahnung ob die Welt untergeht, oder unbewohnbar wird, oder was auch immer, aber das spielt für mich eigentlich keine Rolle (ich bin 50+ und kinderlos es betrifft mich also eigentlich eh nicht). Trotzdem bin ich überzeugt das JEDER Mensch auch eine Verantwortung gegenüber der Welt hat auf der er lebt und das gerade wir Unternehmer da auch eine Vorbildfunktion innehaben sollten.
Ich war sehr positiv überrascht über diverse Statements in Davos, von Unternehmenslenkern die sagten: Die Politik macht noch viel zu wenig, wir gehen jetzt von uns aus los, das z. T. aus Ecken, die ich niemals erwartet hätte, wenn jetzt auf einmal Blackrock anfängt nur noch nachhaltige Projekte zu finanzieren ist das schon ein sehr starkes Signal.
Dies vorangeschickt nun der Link zu dem Video (sorry ist etwas länger geworden), in dem ich einfach mal anhand realer Zahlen, also inkl. CO2 Rucksack und deutschem Strommix meine CO2 Emissionen bei meinem Fahrprofil errechnet habe und das dann auch nochmals mit dem Strommix, mit dem ich in den Firmen laden würde. Völlig unberücksichtigt dabei noch das ich an den Superchargern Ökostrom lüde.
Ergebnis ist simpel und zugegeben auch erschreckend, bei meinem Fahrprofil würde ich im Vergleich Diesel-SUFF zu Model X pro Jahr 12to CO2 weniger emittieren und auf die Lebenszeit des Akkus etwa 150to. Tonnen nicht Kilogramm!!!
Anders ausgedrückt: Der Ansatz -den ich ja auch mal hatte- ich kaufe als Zweitwagen einen kleinen Stromer und bleibe beim Langstreckenfahrzeug beim Verbrenner / PHEV ist -zumindest umwelttechnisch- genau falsch rum gedacht. Ein Polo / Corsa würde verglichen zu meinem i3 viel weniger Schadstoffe ausstossen als beim Vergleich Langstrecken-SUFF vs. E-SUFF.
Jetzt kann man natürlich postulieren: "Ja nee ich kann aber nicht elektrisch fahren weil" (man hänge hier die bekannten "Argumente" an) was aber nichts anderes als reiner Egoismus ist, schlicht weil man nicht bereit ist auch nur ein klitzekleines Fitzelchen an seinen Gewohnheiten zu ändern.
Völlig unberücksichtigt dabei noch der größere Fahrspaß beim Vollstromer, aber das lassen wir noch außen vor. Für mich jedenfalls ist der T8 das letzte Langstreckenauto mit einem Verbrenner gewesen, vorläufig bleibt er noch, in 3 Wochen steht die 210.ooo er Inspektion und der TÜV an, was es dann im Endeffekt wird weiß ich Stand heute noch nciht genau, auch wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, das es trotz aller Probleme ein Model X wird, schlicht weil es alternativlos ist.
