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Der Tiefgaragenschocker
Ich hatte heute das Erlebnis der anderen Art, wollte eigentlich mit dem Mopped eine schöne Tour fahren, komme runter in die Tiefgarage und stelle als erstes fest, daß das Nummernschild so komisch nach innen gebogen ist und dann sehe ich einen Zettel hinten kleben, bei dem sich ein "Nachbar" outet, leider mein Motorrad beim Rangieren übersehen und UMGEFAHREN ZU HABEN :mad:
Während mir vor Schreck fast der Helm aus der Hand fiel und ich den Zettel noch zu Ende las, kam sehr kleinlaut der Verursacher dazu und heulte mir die Ohren voll, daß er vom Einkaufen gekommen wäre, sein Gör im Auto nur am Rumschreien war, er keine Zeit hatte und deswegen schief gegenüber in seiner Box eingeparkt hatte. Da hat er sich nicht mehr richtig auf andere Fahrzeuge konzentriert sondern ist einfach nochmal schnell die 4 Meter bis zu meiner Box rausgefahren und hat dabei mein Möpp vom Hauptständer gekickt und auf die rechte Seite krachen lassen! SO NE SHICE!!
Ich hab eine grobe erste Schadenfeststellung gemacht und auf Fotos dokumentiert, die Dicke wird nun von der Werkstatt auf einem Hänger abgeholt und fachgerecht wieder instand gesetzt - hoffe ich zumindest. Am Ende reden wir hier von einer 90er ZX-10, die vorher fast wie aus dem Laden aussah und dessen Schadenhöhe durch gebrochene Verkleidungsoberschale, geknackte rechte Seitenschale und dem zerbrochenen Heckteil rein buchhalterisch wohl fast schon als wirtschaftlicher Totalschaden angesehen werden könnte. Zumal ich vermute, daß Ersatzteile neu nicht mehr zu kriegen sein werden und ich ja am Ende auch auf die Reaktion der gegnerischen Versicherung warten muß.
Das ist doch mal ein echt tolles Erlebnis, der Sommer hat noch nicht angefangen und ich kann schon kein Mopped mehr fahren, weil irgendso ein Ar*** in seinem blöden Auto von Umwelt, seinem Balg und sich selbst überfordert war.
Wäre ich 15 Jahre jünger gewesen, hätte ich den vermutlich ohne nachzufragen aus dem Anzug gehauen, in der Stimmung war ich glatt...
Beste Antwort im Thema
Abgesehen davon, dass das natürlich total blöd für dich ist... sei froh, dass derjenige so fair war, einen Zettel dran zu machen und dir damit überhaupt die Möglichkeit gibt, jemanden dafür zur Verantwortung zu ziehen... passiert ja auch nicht immer..
98 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Zitat:
Original geschrieben von cawazet11
Wer schonmal ein Bike über zig Jahre sein eigen nannte es gepflegt und poliert hat das es fast wie
aus dem Laden aussah, etliche Zehntausende Kilometer bei Wind und Wetter damit zurückgelegt hat
nach jeder Tour noch nen nettes Wort für seine Maschine zum Abschied übrig hatte und mit
einem "Innerlichen Dauergrinsen" in die Wohnung nach der Tour ging...
... der sollte sich mal überlegen, ob er im Leben die richigen Prioritäten setzt.
Also wenn du schon zitierst, dann hättest du wenigstens den letzten Satz nicht unterschlagen dürfen.
Zitat:
"sollte eigentlich den "ersten emotionalen" Wutausbruch des TE nachvollziehen können."
Eigentlich wollte ich ja den Thread nicht schreddern, das haben ja die meisten ja hier schon vollbracht,
aber da du mich mit dem verstümmelten Zitat aufgeweckt hast, klinke ich mich nochmals ein.
Original geschrieben von sampleman
... der sollte sich mal überlegen, ob er im Leben die richigen Prioritäten setzt.
Warum sollte der oder ich es sich überlegen wo er seine Prioritäten setzt, solange du
dafür nicht Finanziell aufkommen musst???
Wo man seine Prioritäten im Leben setzt bleibt wohl jeden selbst überlassen,
sofern er keinen aussenstehenden damit Beeinträchtigt!!!
Und wo meine Prioritäten im Leben liegen, wirst du mit Sicherheit nie erfahren.
Original geschrieben von sampleman
Für die einen mag eine 1990er Kawasaki ZX10 ein unersetzbares Juwel sein, für die anderen ist es ein 23 Jahre altes japanisches Gebraucht-Motorrad. Der Nachbar ist dagegengefahren, es ist umgefallen, jetzt ist die Verkleidung kaputt. Das ist nichts, weswegen man zum Kapitalverbrecher wird. Mich wundert, dass die ZX10 so windig gebaut ist, dass sie durch reines Umkippen zum Schrotthaufen werden kann.
Der TE hatte ja auch nie die Absicht zum "Kapitalverbrecher" zu werden, spätestens jetzt merkt man das du den Beitrag des TE nicht verstanden hast...
Zurück zum Motorrad, die ZX-10 ist nicht "windig" gebaut, und wurde durch den Umkipper zum "Schrotthaufen", sie ist halt ein Motorrad mit Vollverkleidung, und wenn die Beschädigt ist, dann wird das Bike
zum wirtschaftlichen Totalschaden, anders als die Neumodischen BMWs die schon bei der Auslieferung ein Schrotthaufen sind.
Schlussendlich noch zum Thema Motorrad und Emotionen.
Das BMW-Motorradfahrer keine Emotionen zu ihrem Bike entwickeln können kann ich natürlich
verstehen, denn sie haben ja gar keine Zeit dafür, weil die BMW entweder gerade beim Händler zur Reparatur steht, oder aber in der Garage am Ladeerhaltungsgerät hängt...
Zitat:
Original geschrieben von cawazet11
[.....
Das BMW-Motorradfahrer keine Emotionen zu ihrem Bike entwickeln können kann ich natürlich
verstehen, denn sie haben ja gar keine Zeit dafür, weil die BMW entweder gerade beim Händler zur Reparatur steht, oder aber in der Garage am Ladeerhaltungsgerät hängt...
soso... meine hat die Werkstatt dass letzte Mal vor 10 Jahren gesehen!
und ich Hasse und Liebe meine Kleine... AUCH -wenn sie letztes Jahr eine "in K ontinetia" WAR!!!
Alex... - und sie IST hässlich... aber es sind die INNERN Werte die ich an ihr LIEBE!!!
So sehr ich meinen Freund cawazet11 schätze, aber diesen letzten Absatz ordne ich auch eher einer gewissen emotionalen Schaumkrone gegen den sampleman zu.
Ich mag alle meine Motorräder, völlig markenunabhängig. Die Kraft und Schnelligkeit einer ZZR 1100, wenn ein Porschefahrer vor Neid erblasst, das sonore Ballern der NX 650 wenns ins engkurvige Geläuf geht und die Schönheit der 750SS, vor allem, wenn die Straße eben und schlaglochfrei ist und keine Serpentinen aufweist (Lenkeinschlagswinkel l-r etwa 45 Grad)
Besonder schätze ich aber auch die Tourentauglichkeit, Bequemlichkeit und die trotz ihres immensen Gewichts Handlichkeit meiner K 1100 LT, auch auf schlechter Fahrbahn oder der Großglocknerstraße. Wer ein wenig in meinen Reiseberichten schmökert, weiß, was für Emotionen auch dieses Motorrad vermitteln kann.
Zudem habe ich mit der K 1100 nun fast 30.000 sorglose km abgespult, seit ich sie habe, Öl. Kraftstoff- und Luftfilter gewechselt, Öl und Kerzen getauscht, sowie 3 Vorder und 6 Hinterreifen aufgezogen.
Der einzige "Defekt" war keiner, denn der Tausch der washer der vorderen Scheiben ist nur Verschleiß und schnell selbst erledigt. Am Wertvollsten an der BMW aber ist, dass meine Frau gerne mitfährt. Bei der BMW weiß ich: Knopf drücken - läuft. Immer und zuverlässig. Ist auch die Einzige, die ich sogar im Winter fahre. Dass nach längerer Standzeit mal ein Akku geladen werden muss, ist bei meinen anderen Motorrädern auch der Fall.
Der hitzigen Diskussion um die Äußerungen vom TE kann ich nichts abgewinnen. Der hat seinen verständlichen Frust rausgeschrieben und man könnte bei emotionaler, subjektiver Betrachtung schon zu dem Ergebnis gelangen, dass jemand, der vier Meter ohne zu schauen, unkontrolliert rückwärts fährt, ein Volldepp ist.
Zwar hat Miachael nicht ganz unrecht, wenn er den § 186 StGB anführt (185 kannst Du vergessen, Michael), denn sowohl abgekürzte Wörter wie "Ar*****" und eine zwar nicht namentlich, aber auf eine bestimmte Person schließen lassende Beschreibung erfüllen diesen Tatbestand.
Gegen eine Schuld sprechen aber ebenfalls massive Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründe. Rechtliche Bewertungen von Laien sind immer zweifelhaft. Da hat ein K2 mehr Fundament zu bieten, oder gar wishboneX, der das fertig studiert hat und als Anwalt praktiziert, wenn er nicht in irgendwelchem unwegsamen Gelände herumklettert.
Wer schon etwas länger von seiner Fahrprüfung entfernt ist, dem darf ich mal den § 9 Abs. 5 StVO zur Lektüre empfehlen:
"(5) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen"
Gilt in der TG die StVO ist das ein klarer und mit Bußgeld zu ahndender Verstoß.
Man man man, ihr seid echt ein lustiger Haufen hier!
Diejenigen die den TE hier als Rektalöffnung und sonstetwas titulieren, sind in meinen Augen auch der emotionalen Überreaktion verfallen!
Ich glaube die meisten Geschädigten reagieren in solchen Fällen so wie der TE.
Man will jemanden würgen treten schlagen und die Fresse polieren. Man sollte dem Verursacher den FS wegnehmen ihm die Karre verschrotten. Seine Kinder sind nervende Plagen, seine Frau häßlich, und er selbst zu doof um aus dem Bus zu schauen.
Man ärgert sich halt und das ist vollkommen ok.
Nur sollte man es nicht öffentlich machen. DAS ist doof!
Ich habe meine Kritik ein bisschen ironisch geschrieben, ohne jemanden zu beleidigen. Wie meine Vorredner auch. Es gab keinen Grund für Beleidigungen.
Hat doch alles gut angefangen!
Und jetzt tröstet den TE mal etwas. Sonst platzt der noch! :D
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, denn die Moped-Prüfung liegt nicht mal ein Jahr zurück und ich habe zu diesem Zweck den gesamten Fragenkatalog auswendig gelernt, so lange bis das man Nachts von träumt...
Daher fehlt mir auch jegliches Verständnis für ein Sympathisieren mit dem Unfallgegner.
Genauere Betrachtungsweise gemäß den Aussagen des TEs lassen Schlussfolgerungen zu, nicht nur über dilettantisches Fahrverhalten des Unfallgegners, sondern auch noch die Tatsache, die Gründe für seinen "Totalausfall" auch noch seinen Balg in die Schuhe zu schieben.
Bei einer MPU würde der so was von durchrauschen, mit dieser Argumentation als Rechtfertigung seines Ausfalls, und da wäre er sicherlich auch eingelaufen, wenn er statt einem Motorrad einen Menschen getroffen hätte.
Ein wichtiger Aspekt, denn überdies hinaus, war es nachvollziehbar aus welchem Grund er den Zettel befestigt hat, denn bei einem entsprechend vollzogenem Tatbestand der Fahrerflucht, wäre in einer Tiefgarage, die lediglich nur von Anwohnern genutzt wird, der Täterkreis leicht zu ermitteln gewesen, denn der Aufprall wird vermutlich auch Spuren an seinem Fahrzeug hinterlassen haben.
Außerdem hatte er seinen Balg im Auto, welcher als Zeuge einer Flucht, jegliche Vorbildfunktion von Daddy eingestellt hätte.
Da fällt mir nix mehr zu ein, aus welchem Grund hier soviel Stellung bezogen wurde, für den Vollpfosten, der mit Tomaten auf den Augen Auto fährt, nur weil er einen Zettel hinterließ aus o.g. nachvollziehbaren Gründen.In vielen Tiefgaragen sind Kameras installiert, möglicherweise ist er auch von der Situation einer Aufzeichnung seines Vergehens ausgegangen, genauere Gründe lassen halt nur Spekulationen zu.
Er hat einem Biker das Motorrad zerstört, der nun eine Menge Ärger am Hals hat und u.U. auch noch finanzielle Verluste einbüßen muss, das steht für mich im Vordergrund, nur weil so ein Ar... gepennt hat, egal ob alte Karre oder brandneue Ducati, der emotionale Wert eines Motorrades liegt immer im Auge des Betrachters.
Diese Situation ist für mich jederzeit nachvollziehbar, daher kann ich mich in die Situation des TEs sehr gut hinein versetzen.
Na ja, der Sammler bietet dem TE Ersatzteile an, schon mal ein positiver Anfang, bleibt zu hoffen, dass der TE nicht als total-Geschädigter aus der Sache hervorgeht, aber der Ärger ist da, für den er nichts kann...alleine der Ausfall des Motorrades mitten in der Saison und die Zeit die vergeht, bis dass Ersatz bereitgestellt ist, ist bereits Grund genug für Frust ohne Ende.
Ich würde austicken...
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er den Zettel erst zwei Tage später angebracht!!! Umfall war am 16.5., Zettel und zugleich Treffen am 18.5. ... In der Zwischenzeit hat er gegoogled, welche Konsequenzen drohen könnten.
Zitat:
Original geschrieben von DottiDiesel
Man man man, ihr seid echt ein lustiger Haufen hier!
Diejenigen die den TE hier als Rektalöffnung und sonstetwas titulieren, sind in meinen Augen auch der emotionalen Überreaktion verfallen!
Ich glaube die meisten Geschädigten reagieren in solchen Fällen so wie der TE.
Man will jemanden würgen treten schlagen und die Fresse polieren. Man sollte dem Verursacher den FS wegnehmen ihm die Karre verschrotten. Seine Kinder sind nervende Plagen, seine Frau häßlich, und er selbst zu doof um aus dem Bus zu schauen.
Man ärgert sich halt und das ist vollkommen ok.
Nur sollte man es nicht öffentlich machen. DAS ist doof!
Ich habe meine Kritik ein bisschen ironisch geschrieben, ohne jemanden zu beleidigen. Wie meine Vorredner auch. Es gab keinen Grund für Beleidigungen.
Hat doch alles gut angefangen!
Und jetzt tröstet den TE mal etwas. Sonst platzt der noch! :D
Falls Du Dich in irgendeiner Weise auf meinen Beitrag oben beziehst, wäre ich Dir dankbar, wenn Du ihn nochmal lesen würdest, denn wenn Du mich meinst, hast Du den Sinn meiner Worte so mißverstanden, dass Du ihn genau umdrehst.
Wenn hier jemand seit gestern versucht,den Dang3r wieder aufzubauen, bin das wohl am ehesten ich.
Das Wort "Ar*****" (daher in Anführungszeichen ist aus dem Eingangspost des TE zitiert, den cng-lpg als üble Nachrede i.S. 186 StGB bewertet.
Also erst lesen, dann draufhauen.
Nachdem hier die Sonne scheint, habe ich jetzt wohl auch was Besseres zu tun. Tschau mal...
Zitat:
Original geschrieben von Kleinkubikgemesch
Daher fehlt mir auch jegliches Verständnis für ein Sympathisieren mit dem Unfallgegner.
Ich würde austicken...
Sorry Kleinkubikgemesch
Niemand hat Symphatie´n für den Verursacher,
Es besteht lediglich (auch bei mir) eine ablehnende Haltung für ein:
zitat TE:
Wäre ich 15 Jahre jünger gewesen, hätte ich den vermutlich ohne nachzufragen aus dem Anzug gehauen
Quasie als Dank für richtiges Tat-nachverhalten, (also das sich darum kümmern dass der angerichtete Schaden so gut als möglich ausgeglichen wird)
aus dem Anzug gehauen zu werden.
So manches mal wäre ich froh gewesen so nen Zettel vorzufinden............... und ja da war meine Stimmung auch eher schlecht.
lG aus Bayern Frank
Ich habe den Text gar nicht so verstanden, daß das beim Zurücksetzen passiert ist, es kann genauso vorwärts passiert sein. Nicht ganz ohne Grund haben zahllose Autos besonders an den Ecken, aber auch vorne und hinten Kratzer, Schrammen und Dellen. Die korrespondierenden Spuren finden sich in allen Tiefgaragen und Parkhäusern an den Wänden und Säulen. Oder simpler: Moderne Autos sind unübersichtlich und es ist durchaus nicht ungewöhnlich, sich um ein paar Zentimeter zu verschätzen. Je nach Winkel kann schon ein leichter Anstoß den Ständer einklappen lassen und das Moped fällt.
Für mich ist der Autofahrer also eher ein armer Tropf, der das Pech hatte, einen völlig normalen Fahrfehler eines ganz normalen durchschnittlichen Fahrers gemacht zu haben.
Wie ich das sehe, schrieb ich ja schon in meiner ersten Antwort:
Zitat:
Schon mal was vom ersten Stein gehört?
Jeder von uns macht mal Fehler und da finde ich es schlicht unangemessen, sich derart überheblich auszukotzen, Frust hin oder her.
Wobei man eines mal bedenken sollte: Auch wenn ich es ganz bewußt nicht geschrieben habe, weil es angesichts meiner Kritik auch leicht als Provokation hätte ausgelegt werden können, aber der TE kann eine Flasche Sekt aufmachen, denn der Schaden ist wirtschaftlich eine feine Sache, der bringt Geld und die ehemals schöne Kawasaki kann mit wenig Mühe und wenig Kosten wieder zu einer schönen Kawa werden. Der Sammler hat es ja inzwischen erläutert. Bluten muß der Nachbar, denn den satt vierstelligen Schaden wird er kaum aus eigener Tasche zahlen und damit ist sein Schadenfreiheitsrabatt mit großer Wahrscheinlichkeit im Eimer. Und das kostet richtig viel Geld - für Jahre!
Ganz ehrlich: Daß der TE beim Entdecken des Schadens in den ersten Sekunden Nerven zeigte, ist verständlich. Aber das Posting wurde später und mit Bedacht geschrieben. Ich habe Schwierigkeiten damit, daß der TE sich auf seine Nerven oder Gefühle wegen eines banalen und durchaus nicht so besonderen Mopeds(1) berufen kann, der echte Stressfaktor schreiendes Baby oder Kind aber noch gegen den gestressten Vater angeführt wird.
Für mich wäre ein Bußgeld für den Unfallfahrer daher absolut unangemessen, je nach Einsicht des Fahrers erscheint eine gebührenpflichtige oder sogar mündliche Verwarnung völlig ausreichend. Ich denke mal, daß die Polizeibeamten bei der Aufnahme des Unfalls das auch so gesehen haben und auf dem berühmten Formular nur die Verwarnung angekreuzt sein dürfte.
Gruß Michael
(1) Bestgepflegte Mopeds dieser Art - auch die ZX 10 - werden gar nicht mal selten angeboten. Z. B. auf eBay vergeht keine Woche ohne entsprechende Angebote. Ich verfolge das zur Zeit, da ich als Ersatz für meine beim Unfall zerstörte CBR 1000 F in nicht zu ferner Zeit wieder einen schönen und gepflegten Sporttourer kaufen möchte. Klar, am eigenen Moped hängt man, aber auch andere Mütter haben schöne Töchter. Das war ein Serienfahrzeug in gutem Zustand, kein mit Mühe und Liebe umgebautes Einzelstück.
P.S.: Ein Moped leicht anzufahren, so daß es kippt ist ein absolut banaler Fahrfehler. Würde das die Reaktionen des TEs rechtfertigen, säße ich im Gefängnis, weil ich dann meine Frau mindestens "aus dem Anzug gehauen" hätte. Sie hat vor ein paar Jahren meine BMW und damit mich und meine Gefühle auf die bekannte Art gefoltert - und wir bekamen von keiner Versicherung auch nur einen Cent, denn beide beschädigten Fahrzeuge waren unsere! Die BMW vor dem Unfall und nach meiner Gebrauchtteilreparatur (natürlich habe ich das Heckteil später noch lackiert).
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er den Zettel erst zwei Tage später angebracht!!! Umfall war am 16.5., Zettel und zugleich Treffen am 18.5. ... In der Zwischenzeit hat er gegoogled, welche Konsequenzen drohen könnten.
Ganz ehrlich: Um eigenes Fehlverhalten zu kaschieren mit erfundenen oder spekulativen Storys Stimmung zu machen ist auch eine ganz miese Tour.
Im Ursprungsposting stand nichts von einer Verzögerung, von der hat der TE erst auf Seite 3 berichtet. Er schrieb aber auch, daß der Unfallfahrer es eben trotzdem absolut korrekt gemacht hat: Er hat sich an die Polizei gewandt. Das mit Google ist mit Verlaub eine Unverschämtheit!! Hier wird inzwischen offenbar ohne Rücksicht auf Verluste ein Nachbar-Bashing betrieben, das einem die Schuhe auszieht!
Der Zettel war quasi Luxus, der war in keiner Weise nötig.
Gruß Michael
(der dieses Thread mal wieder als gutes Beispiel dafür sieht, daß (zu) viele Leute das Internet als rechtsfreien Raum ohne echte Menschen betrachten, dabei ist der permanent verunglimpfte Nachbar eine reale Person!)
Meine Güte,
beruhigt Euch wieder. Ich glaube, jeder hat schon mal etwas wie "Ich könnte den Sack umbringen!" gedacht. Zum Glück bleibt es doch meistens bei dem Gedanken, sonst wäre die eine Hälfte der Bevölkerung niedergemetzelt und die andere würde im Knast sitzen.
Also macht hier doch keinen Nebenkriegsschauplatz raus. Die Sache ist so schon ärgerlich genug.
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
Also erst lesen, dann draufhauen.
Tja, wärst du besser mal schon um 10:53:54 Uhr auf die Trompete gestiegen! :D
Man müsste nochmal klären, wann die Anzeige bei der Polizei gemacht wurde. Am 16., 17. oder 18. Mai ... also kurz vor dem Anbringen des Zettels. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei den Geschädigten zwei Tage nicht kontaktiert.
Der TE kann das auch positiv sehen.
Er hat den Verursacher. Also weiß er an wem er den Schaden gelten machen kann. D.h. Bares...
Zudem muss manchmal das alte weichen um Platz fur was neues zu machen.
Oder wie jemand anders hier gesagt hat: Auch andere Mütter haben Schöne Töchter. ...
Und wer sagt den das die Tochter ähhh ich mein die Maschine die schönste war? Er meint es aber kennt ja nicht wirklich die anderen Töchter. .. Maschinen mein ich... ;-)
Oder kurz; Chance für was neues was besser sein könnte. ...
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Man müsste nochmal klären, wann die Anzeige bei der Polizei gemacht wurde. Am 16., 17. oder 18. Mai ... also kurz vor dem Anbringen des Zettels. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei den Geschädigten zwei Tage nicht kontaktiert.
Laut TE doch wohl am Unfalltag - zumindest hat er das geschrieben.
Und daß der Halter nach zwei Tagen noch keine Nachricht hat halte ich für normal. Warum? Weil für so eine Bagatelle kein Beamter rausfährt, sondern ein Brief geschrieben wird, der bei zeitnaher Erledigung nach wenigen Tagen gedruckt und versandt ist und nach der entsprechenden Postlaufzeit ankommt. Summa summarum dank des Wochenendes also locker 4 bis 5 Tage, u. U. sogar mehr. Ich kann mir gut vorstellen, daß im Laufe der Woche Post kommt.
Gruß Michael


