Der Niedergang der mittleren Mercedesklasse (E-Klasse) auf ihrem Heimatmarkt
Liebe Gemeinde, vor gut einem Vierteljahrhundert konnte ein Werksangehöriger einen Mercedes-Jahreswagen über 10% über dem Listenpreis eines Neuwagens anbieten-und der Wagen wurde ihm aus der Hand gerissen! Warum? Die Autos waren zwar teuer, galten aber als qualitativ hochwertig und langlebig, technisch fortschrittlich und sicher und repräsentierten auch in ihrem vornehm-zurückhaltenden Design , "dass man es geschafft hatte"! Ein Neuwagenkäufer hatte das Gefühl, um die Zuteilung eines solchen Fahrzeuges geradezu "bitten" zu müssen, Rabatte gab es überhaupt nicht (es wagte auch niemand, danach zu fragen - der zu erwartende Blick des Verkäufers hätte den Bittsteller in den Boden versinken lassen!) und die Lieferzeit betrug 2-5 Jahre.
Heute verliert so ein Jahreswagen bis zu 50% des Listenpreises schon in den ersten Monaten. Daimler liefert hauptsächlich Dienstwagen zu günstigen Leasingkonditionen aufgrund des Steuerprivilegs von Firmenfahrzeugen ( das Privileg der Einen bezahlt die unterprivilegierte Masse der "normalen Steuerzahler") mit erheblichen Rabatten . Dennoch bricht der Heimatmarkt ein.
Zur Zeit befeiert Daimler sich selbst mit neuen Absatz-und Umsatzrekorden - eifrig sekundiert von bewusstlosen Fanboys Aber auf dem Heimatmarkt - da sieht es düster aus! Nun kann man sagen - " Was soll's! Wir sind nicht der Nabel der Welt und der Weltmarkt ist quantitativ und qualitativ viel wichtiger als der kleine Heimatmarkt!" Diese Argumentation verkennt aber völlig die geschichtlich begründete hervorragende Bedeutung des Heimatmarktes : Erst der Erfolg zuhause bildete die Basis für die Expansion nach außen, hätte Mercedes nicht diesen Nimbus in Deutschland geschaffen, wäre der Weltmarkt für Daimler eine Nische geblieben . Wenn der Chinese nicht das Gefühl hätte, mit einem Mercedes auch den Nimbus dieser Firma zu kaufen, ließe sich ein Mercedes nur noch über den Preis verkaufen - trübe Aussichten! Sieht der Chinese nun, dass der Heimatmarkt von Mercedes im freien Fall ist, fragt er sich auch - "Was ist denn da los!? Warum kaufen die Deutschen ihr eigenes Spitzenprodukt nicht mehr? Das muss doch Gründe haben! " Schon bildet sich eine negative Rückkopplung zum Heimatmarkt aus und bei wachsender Abhängigkeit vom Weltmarkt, speziell vom asiatischen Markt, ist das Desaster perfekt.
Ist der Heimatmarkt denn "im freien Fall"? Lassen wir die Zahlen sprechen : KBA-Neuzulassungen in D für die E-Klasse :
1999 ( Mopfjahr): 90603 , 2014 (Mopfjahr) : 37117 , also nur ein gutes Drittel (!!) Im ersten Quartal 2015 betrug der Rückgang bei der E-Klasse in D weitere - 10,9% und auch im April ging es weiter nach unten-bei der Konkurrenz nach oben!
War die E-Klasse nur die Ausnahme? Keineswegs!
Alte A-Klasse 1999: 100376 , neue A-Klasse 2014 : 36657
C-Klasse 1999 : 89909 , 2014 : 60350
S-Klasse 1999 : 22966 , 2014 : 8617
Auch das Argument, dass es heute wesentlich mehr Modellreihen gibt als vor 15 Jahren, verfängt nicht. Es handelt sich hier um Nischenprodukte, die den massiven Verlust in den Grundklassen keineswegs kompensieren können.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache!
Was sind die Ursachen und wie wird es weitergehen? Welche Rolle spielen Technik, Design und Preis in der Zukunft? Ich freue mich auf eure Diskussionsbeiträge!
Beste Antwort im Thema
Liebe Gemeinde, vor gut einem Vierteljahrhundert konnte ein Werksangehöriger einen Mercedes-Jahreswagen über 10% über dem Listenpreis eines Neuwagens anbieten-und der Wagen wurde ihm aus der Hand gerissen! Warum? Die Autos waren zwar teuer, galten aber als qualitativ hochwertig und langlebig, technisch fortschrittlich und sicher und repräsentierten auch in ihrem vornehm-zurückhaltenden Design , "dass man es geschafft hatte"! Ein Neuwagenkäufer hatte das Gefühl, um die Zuteilung eines solchen Fahrzeuges geradezu "bitten" zu müssen, Rabatte gab es überhaupt nicht (es wagte auch niemand, danach zu fragen - der zu erwartende Blick des Verkäufers hätte den Bittsteller in den Boden versinken lassen!) und die Lieferzeit betrug 2-5 Jahre.
Heute verliert so ein Jahreswagen bis zu 50% des Listenpreises schon in den ersten Monaten. Daimler liefert hauptsächlich Dienstwagen zu günstigen Leasingkonditionen aufgrund des Steuerprivilegs von Firmenfahrzeugen ( das Privileg der Einen bezahlt die unterprivilegierte Masse der "normalen Steuerzahler") mit erheblichen Rabatten . Dennoch bricht der Heimatmarkt ein.
Zur Zeit befeiert Daimler sich selbst mit neuen Absatz-und Umsatzrekorden - eifrig sekundiert von bewusstlosen Fanboys Aber auf dem Heimatmarkt - da sieht es düster aus! Nun kann man sagen - " Was soll's! Wir sind nicht der Nabel der Welt und der Weltmarkt ist quantitativ und qualitativ viel wichtiger als der kleine Heimatmarkt!" Diese Argumentation verkennt aber völlig die geschichtlich begründete hervorragende Bedeutung des Heimatmarktes : Erst der Erfolg zuhause bildete die Basis für die Expansion nach außen, hätte Mercedes nicht diesen Nimbus in Deutschland geschaffen, wäre der Weltmarkt für Daimler eine Nische geblieben . Wenn der Chinese nicht das Gefühl hätte, mit einem Mercedes auch den Nimbus dieser Firma zu kaufen, ließe sich ein Mercedes nur noch über den Preis verkaufen - trübe Aussichten! Sieht der Chinese nun, dass der Heimatmarkt von Mercedes im freien Fall ist, fragt er sich auch - "Was ist denn da los!? Warum kaufen die Deutschen ihr eigenes Spitzenprodukt nicht mehr? Das muss doch Gründe haben! " Schon bildet sich eine negative Rückkopplung zum Heimatmarkt aus und bei wachsender Abhängigkeit vom Weltmarkt, speziell vom asiatischen Markt, ist das Desaster perfekt.
Ist der Heimatmarkt denn "im freien Fall"? Lassen wir die Zahlen sprechen : KBA-Neuzulassungen in D für die E-Klasse :
1999 ( Mopfjahr): 90603 , 2014 (Mopfjahr) : 37117 , also nur ein gutes Drittel (!!) Im ersten Quartal 2015 betrug der Rückgang bei der E-Klasse in D weitere - 10,9% und auch im April ging es weiter nach unten-bei der Konkurrenz nach oben!
War die E-Klasse nur die Ausnahme? Keineswegs!
Alte A-Klasse 1999: 100376 , neue A-Klasse 2014 : 36657
C-Klasse 1999 : 89909 , 2014 : 60350
S-Klasse 1999 : 22966 , 2014 : 8617
Auch das Argument, dass es heute wesentlich mehr Modellreihen gibt als vor 15 Jahren, verfängt nicht. Es handelt sich hier um Nischenprodukte, die den massiven Verlust in den Grundklassen keineswegs kompensieren können.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache!
Was sind die Ursachen und wie wird es weitergehen? Welche Rolle spielen Technik, Design und Preis in der Zukunft? Ich freue mich auf eure Diskussionsbeiträge!
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57 Antworten
Wie es mit MB weiter geht? Sie verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. In 15 Jahren erinnern sich nur noch wir alten an den einstigen Glanz,
Der Grund? Man hat jahrelang vom guten Ruf gezehrt und diesen nach und nach aufgebraucht. Der Markt in Asien wird nicht mehr weiter so wachsen, und unsere Produkte werden dort nicht mehr so eine Rolle spielen. Der Markt in Europa bricht aus diversen Gründen immer weiter ein, und es spricht zunehmend nichts mehr für einen MB.
Der wichtigste Grund aber - und den habt Ihr hier noch gar nicht auf dem Schirm: MB ist einfach technisch ins Hintertreffen geraten, noch mehr als andere deutsche, ehemals stolze Automarken. Man hat heute schon den Sprung in die Zukunft verpaßt durch eine bestenfalls halbherzige Strategie zur Elektromobilität. DAS ist es, was letzlich den Todesstoß geben wird, imo, denn der Vorsprung anderer ist schon heute quasi uneinholbar. Wer sich bisher keine Akku-Produktionskapazitäten gesichert hat, kommt zu spät und kann nur noch die Krümel einsammeln.
Nach Opel ist MB deshalb imo ein ganz heißer Todeskandidat in den nächsten 10-15 Jahren.
Grüße Dirk
Technisch in's Hintertreffen? Nur weil man nicht jeder Mode hinterher hüpft? Unverständliche Aussage...
Opel lebt auch noch und die waren noch nie vorne dabei und mußten schon in den 1920ern kopieren...
Hotw, mit Mode hat das nichts zu tun. Es geht um eine grundlegende, technische Revolution, die man komplett verpennt. Technisch führen tun inzwischen leider andere. Das läßt sich später kaum noch korrigieren. Wirst sehen.
Grüße Dirk
Ich weiß zwar nicht was da verpennt wird, aber wenn Du das sagst!?
Schrieb ich doch konkret. Es geht um Fertigungskapazitäten für Akkus und natürlich um KnowHow. Letzteres kann man notfalls teuer einkaufen, Akkufabriken brauchen viele Jahre. Wenn man erst einmal hinterher fährt, wird es sauschwer es nochmal auf Augenhöhe oder gar an die Spitze zu schaffen. Ich befürchte die Autos der Zukunft werden andere bauen als bisher - Google, Apple, Tesla, Samsung, man wird sehen. Da stehen viele in den Startlöchern. In jedem Fall dumm gelaufen für uns hier.
Du reduzierst alles auf Akkus. Das ist natürlich sehr mit Scheuklappen betrachtet. An Tesla war man übrigens beteiligt: http://www.sueddeutsche.de/.../...mler-macht-kasse-mit-tesla-1.2185454 und ein eigenes Unternehmen auf dem Sektor von Akkumulatoren hat man auch: http://www.accumotive.de/
Ich weiß also immer noch nicht, was verpennt wird?
Der Niedergang von Mercedes? Der Einbruch der Absatzzahlen aufgrund der schlechten Qualität? Audi verkauft Autos ohne Ende, weil sie die besseren Fahrzeuge haben? Und der nächste beschreibt den Niedergang von Mercedes in 10-15 Jahren und setzt Mercedes auf eine Stufe mit Opel? Und im nächsten Satz wird das begründet mit fehlender Akkukapazität, die man sich nicht gesichert hat?
Aus meiner Sicht ist das doch zum großen Teil völliger Blödsinn.
Elektromobilität für die breite Masse ist aktuell doch gar nicht umsetzbar und die Autos sind, bis auf wenige Ausnahmen, doch gar nicht wirklich für die Mehrheit brauchbar. Ich habe mir letzte Woche mal einen Berlingo mit Elektroantrieb angeschaut, soll im "Lieferverkehr" eingesetzt werden. Reichweite wenn es gut läuft und die Klima aus bleibt 120km. Das bedeutet, dass ich dann nochmal ein weiteres Fahrzeug benötige, wenn ein Techniker mal etwas weiter weg muss? Oder vielleicht einen i3 mit RangeExtender, bei dem der Tank dann 9l fasst - tolle Sache, wenn man dann permanent nach einer Tankstelle Ausschau halten muss. Und das ganze Hybrid-Zeug, das überall verbaut wird, dient doch in den meisten Fällen nur zur "Steueroptimierung", das ist doch der einzige Beweggrund der Hersteller, so ein Zeug zu verbauen. Ohne so Sachen bekommt man den Flottenverbrauch nicht mehr geschönt und dann hat man zukünftig ganz andere Probleme.
Und zu den eingebrochenen Absatzzahlen: Woran liegt das denn, dass BMW nicht einmal mehr 2.000 Fahrzeuge pro Monat verkauft? Mercedes immerhin noch 3.300 und Audi über 4.000? Was ist denn z.B. bei BMW seit März diesen Jahres passiert, dass auf einmal mehr als 1000 Fahrzeuge weniger verkauft werden? Massive Probleme? Schlechtere Qualität? Schlechtere Motoren? Oder vielleicht einfach nur keine so hohen Nachlässe und Subventionen für Firmenkunden?
Vielleicht haben es ja viele noch nicht so ganz verstanden, dass in der Fahrzeugklasse, insbesondere bei Audi und BMW, der Firmenanteil immens hoch ist, d.h. da geht es in den meisten Fällen um nichts anderes als den Preis bzw. die laufenden Kosten, die ein Firmenwagen verursacht. Und Audi macht nun in den letzten Monaten sehr gute Angebote, mit denen BMW oder auch Mercedes nicht mithalten kann oder will. Rechne ich die Fix-Kosten über 36 Monate hoch und kann mit einem Audi als Firma mal kurz 10.000 Euro einsparen, dann werden eben Audis gekauft. Den Firmenwagennutzer wird es nicht stören, spart er doch auch gleich noch mal beim geldwerten Vorteil, denn die Audis liegen beim Listenpreis auch noch ein paar tausend Euro unterhalb eines vergleichbaren Mercedes. Und schaut man sich mal so an, auf welcher Unternehmensstufe welche Fahrzeuge gefahren werden, dann muss man auch sagen, dass E und 5er normalerweise in der Geschäftsführung zu finden sind (A6 selbstverständlich auch) und weniger auf "Vertreterlevel" - und genau in diesem Segment hat Audi durch die Preisgestaltung Boden gut gemacht. Ein A6 macht einfach mehr her als eine C-Klasse oder ein 3er, die in diesem Segment von den anderen Herstellern das Maximum sind.
Und ob da dann das MB-Tex in den drei Jahren Risse bekommt oder ob Mercedes die beheizten Waschdüsen weggespart hat, interessiert die Erstbesitzer in den meisten Fällen überhaupt nicht, darüber regen sich dann nur die auf, die den Leasingrückläufer nach 3 Jahren günstig abgreifen wollen und dann unter Umständen mit solchen Problemen konfrontiert werden.
Man sollte schon das Gesamtbild betrachten und sich nicht dazu hinreißen lassen, aufgrund von Statistiken den Untergang zu prophezeien, insbesondere wenn von den drei Herstellern Mercedes in den ersten 6 Monaten tatsächlich am meisten Autos in D verkauft hat. Unglaublich, oder? Den Eindruck bekommt man gar nicht, wenn man die Aussagen von manchen Personen so liest. Witzigerweise hat Mercedes auch in 2014 mehr Autos verkauft als Audi und BMW. Und 2013 auch. Würde man bei den ganzen Prognosen hier gar nicht erwarten ;)
Auch im Juli wenig Änderungen. Mercedes hat auch wieder mehr Autos als Audi und BMW verkauft, prozentual zum Vorjahresvergleich ebenfalls eine größere Absatzsteigerung in Deutschland als Audi und BMW. Aber man muss fairerweise sagen, dass Audi nah dran ist (BMW hat einen größeren Abstand) und auch beim Vorjahresvergleich kumuliert bis Juli eine höhere prozentuale Absatzsteigerung hat als Mercedes. Dieser Trend wird sich sicherlich mit Einführung des neuen A4 noch festigen bzw. steigern (sofern die entsprechenden Stückzahlen produziert werden können). Es wird sicherlich spannend, aber der Niedergang der Marke wird wohl doch noch ein paar Monate länger dauern als von manchen prophezeit ;)
Also mal ehrlich.
Ganz früher hatte ich Golf 1 GTI, Opel Comodore , BMW 323i und einige andere Deutsche gefahren.
Die Kisten sind gefahren und hatten auch Rostprobleme, aber sie fuhren.
Vor meinem S210 habe ich 2 Japse gefahren- Mitsubishi Carisma und Galant.
Bj 97 und 2000. Keiner von den Japsen hatte auch nur den kleinsten Flecken Rost.
Der S210 hat alle Teile wegen Rostproblemen getauscht bekommen. Türen, Haube, Heckklappe, Kotflügel vorne. Die Radläufe hinten sind jetzt durch.
Die Heckklappe ist wieder durch, an der berühmten Stelle, nähe Heckwischer und Stern.
In den letzten 2 Jahren musste ich Stoßdämpfer hinten erneuern da abgerostet. Da Niveaudämpfer eben nicht billig. Vorne sind sie jetzt fällig da durchgerostet. EFH hinten war defekt usw.
Durch dieses sinnlose adaptive Fahrwerk kostet eine Dämpfer vorne 700 €. Zwischenzeitlich habe ich massive CAN-BUS Probleme.
Der Unterschied liegt im Preis. Mein S210 hatte Ende 99 um die 120.000 DM gekostet.
Wer jetzt sagt das waren 60.000 € liegt falsch. Der € hat uns um die Hälfte unseres Vermögens gestohlen. Die Händler haben einfach das DM Zeichen durch € ersetzt.
So wie es fast alle in der Wirtschaft getan haben, nur wir kleinen Arbeiter bekamen unseren Lohn 1:1 umgerechnet.
Wie auch immer.
Dieser ganze CAN-BUS Blödsinn dient nur einem, sicher nicht uns.
Welcher Sinn steckt dahinter, bei einem defekten Fensterheber-Motor, die Hupe, Scheibenwischer, Blinker und sonstiges abzuschalten?
Und wenn dieses Türsteuergerät so viel Fehler produziert und das SAM dadurch durcheinander kommt, liegt hier schon der Beweis für unausgereifte Technik, oder eben Absicht.
Das ganze CAN-BUS Geraffel ist unausgereifter Schwachsinn, den wir bezahlen dürfen.
Früher ist der Gaszug gerissen, heute brauchen wir eine Diagnose per PC um die Ursache zu finden warum das Auto kein Gas annimmt.
Man will uns Fortschritt verkaufen und verkauft uns Schrott der die Fehlersuche so kompliziert macht, das nur noch die Werkstatt helfen kann, oder auch nicht.
Mein Schwager hatte einen SL500 und hatte 4000€ an Ersatzteilen bezahlt, weil sein Auto manchmal nicht mehr anspringen wollte und hinterher immer noch die gleichen Probleme hatte.
Dann kam er auf die Idee, den Ersatzschlüssel zu nehmen. Und das war die Lösung! Von den Freundlichen kam keiner auf die Idee. Aber die 4000€ war mein Schwager los.
Denkt an die Golf, ab Golf 4 oder 5, weis nicht mehr, musste die Stoßstange abgebaut werden um eine Birne zu wechseln. Beim Renault Megan brauchte man eine Hebebühne um vom Radhaus
aus, eine Birne zu wechseln usw.
Selbst am Birnen wechseln wollen die jetzt verdienen.
Und ihr fragt euch was die Hersteller oder Mercedes falsch machen?
Mein nächster wird ein Oldi. Ohne CAN-BUS oder solchen Blödsinn.
...wenn ich die Lobgesänge auf "früher" so lese darf ich dazu bemerken "das heute das früher von morgen ist"...
Vielleicht will sich der ein oder andere "Sänger" das mal zu Gemüte führen...
Ich hab den Beitrag von halloechjen nur zur Hälfte gelesen. Da steckt geballtes BILD-Wissen drin! Kann man wirklich so doof sein, oder ist das ne Verlade?
Und drei Mitläufer haben bisher auch schon auf "Danke" gedrückt.
Das ist ne "Verlade", das kann man nicht ernst nehmen. Mein Händler hat die DM-Preise korrekt in Euro umgerechnet. :D
Zitat:
@hotw schrieb am 11. August 2015 um 08:44:23 Uhr:
Ich hab den Beitrag von halloechjen nur zur Hälfte gelesen. Da steckt geballtes BILD-Wissen drin! Kann man wirklich so doof sein, oder ist das ne Verlade?
Und drei Mitläufer haben bisher auch schon auf "Danke" gedrückt.
Einer der von dir so diffamierten "Mitläufer" war ich und bezog mich genau auf den von dir "praktischerweise" nicht gelesenen Teil :) - nämlich das hier:
Zitat:
@halloechjen schrieb am 10. August 2015 um 23:31:13 Uhr:
(...)
Früher ist der Gaszug gerissen, heute brauchen wir eine Diagnose per PC um die Ursache zu finden warum das Auto kein Gas annimmt.
Man will uns Fortschritt verkaufen und verkauft uns Schrott der die Fehlersuche so kompliziert macht, das nur noch die Werkstatt helfen kann, oder auch nicht.
Mein Schwager hatte einen SL500 und hatte 4000€ an Ersatzteilen bezahlt, weil sein Auto manchmal nicht mehr anspringen wollte und hinterher immer noch die gleichen Probleme hatte.
Dann kam er auf die Idee, den Ersatzschlüssel zu nehmen. Und das war die Lösung! Von den Freundlichen kam keiner auf die Idee. Aber die 4000€ war mein Schwager los.
Denkt an die Golf, ab Golf 4 oder 5, weis nicht mehr, musste die Stoßstange abgebaut werden um eine Birne zu wechseln. Beim Renault Megan brauchte man eine Hebebühne um vom Radhaus
aus, eine Birne zu wechseln usw.
Selbst am Birnen wechseln wollen die jetzt verdienen.
Und ihr fragt euch was die Hersteller oder Mercedes falsch machen?
Mein nächster wird ein Oldi. Ohne CAN-BUS oder solchen Blödsinn.
Was daran ist falsch oder "Bild"-Niveau?
Manchmal hilft es,
a) einen kommentierten und dann diffamierten Text wenigstens ganz zu Ende zu lesen
b) seine Emotionen etwas zu zügeln bzw eine Nacht drüber zu schlafen
c) andere Meinungen und Anlässe, sich zu bedanken, neben den eigenen stehen und gleichwertig gelten zu lassen (= eine demokratische Grundtugend).
Das sage ich ganz ausdrücklich einem "alten Hasen" hier im Forum, und deshalb hoffe ich, dass ich positiv enttäuscht werde und wir uns das evtl. Folge-Geplänkel und Gehäcksel hier sparen können.
Deshalb bedanke ich mich für deinen Beitrag.