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Der Niedergang der mittleren Mercedesklasse (E-Klasse) auf ihrem Heimatmarkt

Mercedes E-Klasse S210
Themenstarteram 6. Mai 2015 um 9:18

Liebe Gemeinde, vor gut einem Vierteljahrhundert konnte ein Werksangehöriger einen Mercedes-Jahreswagen über 10% über dem Listenpreis eines Neuwagens anbieten-und der Wagen wurde ihm aus der Hand gerissen! Warum? Die Autos waren zwar teuer, galten aber als qualitativ hochwertig und langlebig, technisch fortschrittlich und sicher und repräsentierten auch in ihrem vornehm-zurückhaltenden Design , "dass man es geschafft hatte"! Ein Neuwagenkäufer hatte das Gefühl, um die Zuteilung eines solchen Fahrzeuges geradezu "bitten" zu müssen, Rabatte gab es überhaupt nicht (es wagte auch niemand, danach zu fragen - der zu erwartende Blick des Verkäufers hätte den Bittsteller in den Boden versinken lassen!) und die Lieferzeit betrug 2-5 Jahre.

Heute verliert so ein Jahreswagen bis zu 50% des Listenpreises schon in den ersten Monaten. Daimler liefert hauptsächlich Dienstwagen zu günstigen Leasingkonditionen aufgrund des Steuerprivilegs von Firmenfahrzeugen ( das Privileg der Einen bezahlt die unterprivilegierte Masse der "normalen Steuerzahler") mit erheblichen Rabatten . Dennoch bricht der Heimatmarkt ein.

Zur Zeit befeiert Daimler sich selbst mit neuen Absatz-und Umsatzrekorden - eifrig sekundiert von bewusstlosen Fanboys Aber auf dem Heimatmarkt - da sieht es düster aus! Nun kann man sagen - " Was soll's! Wir sind nicht der Nabel der Welt und der Weltmarkt ist quantitativ und qualitativ viel wichtiger als der kleine Heimatmarkt!" Diese Argumentation verkennt aber völlig die geschichtlich begründete hervorragende Bedeutung des Heimatmarktes : Erst der Erfolg zuhause bildete die Basis für die Expansion nach außen, hätte Mercedes nicht diesen Nimbus in Deutschland geschaffen, wäre der Weltmarkt für Daimler eine Nische geblieben . Wenn der Chinese nicht das Gefühl hätte, mit einem Mercedes auch den Nimbus dieser Firma zu kaufen, ließe sich ein Mercedes nur noch über den Preis verkaufen - trübe Aussichten! Sieht der Chinese nun, dass der Heimatmarkt von Mercedes im freien Fall ist, fragt er sich auch - "Was ist denn da los!? Warum kaufen die Deutschen ihr eigenes Spitzenprodukt nicht mehr? Das muss doch Gründe haben! " Schon bildet sich eine negative Rückkopplung zum Heimatmarkt aus und bei wachsender Abhängigkeit vom Weltmarkt, speziell vom asiatischen Markt, ist das Desaster perfekt.

Ist der Heimatmarkt denn "im freien Fall"? Lassen wir die Zahlen sprechen : KBA-Neuzulassungen in D für die E-Klasse :

1999 ( Mopfjahr): 90603 , 2014 (Mopfjahr) : 37117 , also nur ein gutes Drittel (!!) Im ersten Quartal 2015 betrug der Rückgang bei der E-Klasse in D weitere - 10,9% und auch im April ging es weiter nach unten-bei der Konkurrenz nach oben!

War die E-Klasse nur die Ausnahme? Keineswegs!

Alte A-Klasse 1999: 100376 , neue A-Klasse 2014 : 36657

C-Klasse 1999 : 89909 , 2014 : 60350

S-Klasse 1999 : 22966 , 2014 : 8617

Auch das Argument, dass es heute wesentlich mehr Modellreihen gibt als vor 15 Jahren, verfängt nicht. Es handelt sich hier um Nischenprodukte, die den massiven Verlust in den Grundklassen keineswegs kompensieren können.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache!

Was sind die Ursachen und wie wird es weitergehen? Welche Rolle spielen Technik, Design und Preis in der Zukunft? Ich freue mich auf eure Diskussionsbeiträge!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 6. Mai 2015 um 9:18

Liebe Gemeinde, vor gut einem Vierteljahrhundert konnte ein Werksangehöriger einen Mercedes-Jahreswagen über 10% über dem Listenpreis eines Neuwagens anbieten-und der Wagen wurde ihm aus der Hand gerissen! Warum? Die Autos waren zwar teuer, galten aber als qualitativ hochwertig und langlebig, technisch fortschrittlich und sicher und repräsentierten auch in ihrem vornehm-zurückhaltenden Design , "dass man es geschafft hatte"! Ein Neuwagenkäufer hatte das Gefühl, um die Zuteilung eines solchen Fahrzeuges geradezu "bitten" zu müssen, Rabatte gab es überhaupt nicht (es wagte auch niemand, danach zu fragen - der zu erwartende Blick des Verkäufers hätte den Bittsteller in den Boden versinken lassen!) und die Lieferzeit betrug 2-5 Jahre.

Heute verliert so ein Jahreswagen bis zu 50% des Listenpreises schon in den ersten Monaten. Daimler liefert hauptsächlich Dienstwagen zu günstigen Leasingkonditionen aufgrund des Steuerprivilegs von Firmenfahrzeugen ( das Privileg der Einen bezahlt die unterprivilegierte Masse der "normalen Steuerzahler") mit erheblichen Rabatten . Dennoch bricht der Heimatmarkt ein.

Zur Zeit befeiert Daimler sich selbst mit neuen Absatz-und Umsatzrekorden - eifrig sekundiert von bewusstlosen Fanboys Aber auf dem Heimatmarkt - da sieht es düster aus! Nun kann man sagen - " Was soll's! Wir sind nicht der Nabel der Welt und der Weltmarkt ist quantitativ und qualitativ viel wichtiger als der kleine Heimatmarkt!" Diese Argumentation verkennt aber völlig die geschichtlich begründete hervorragende Bedeutung des Heimatmarktes : Erst der Erfolg zuhause bildete die Basis für die Expansion nach außen, hätte Mercedes nicht diesen Nimbus in Deutschland geschaffen, wäre der Weltmarkt für Daimler eine Nische geblieben . Wenn der Chinese nicht das Gefühl hätte, mit einem Mercedes auch den Nimbus dieser Firma zu kaufen, ließe sich ein Mercedes nur noch über den Preis verkaufen - trübe Aussichten! Sieht der Chinese nun, dass der Heimatmarkt von Mercedes im freien Fall ist, fragt er sich auch - "Was ist denn da los!? Warum kaufen die Deutschen ihr eigenes Spitzenprodukt nicht mehr? Das muss doch Gründe haben! " Schon bildet sich eine negative Rückkopplung zum Heimatmarkt aus und bei wachsender Abhängigkeit vom Weltmarkt, speziell vom asiatischen Markt, ist das Desaster perfekt.

Ist der Heimatmarkt denn "im freien Fall"? Lassen wir die Zahlen sprechen : KBA-Neuzulassungen in D für die E-Klasse :

1999 ( Mopfjahr): 90603 , 2014 (Mopfjahr) : 37117 , also nur ein gutes Drittel (!!) Im ersten Quartal 2015 betrug der Rückgang bei der E-Klasse in D weitere - 10,9% und auch im April ging es weiter nach unten-bei der Konkurrenz nach oben!

War die E-Klasse nur die Ausnahme? Keineswegs!

Alte A-Klasse 1999: 100376 , neue A-Klasse 2014 : 36657

C-Klasse 1999 : 89909 , 2014 : 60350

S-Klasse 1999 : 22966 , 2014 : 8617

Auch das Argument, dass es heute wesentlich mehr Modellreihen gibt als vor 15 Jahren, verfängt nicht. Es handelt sich hier um Nischenprodukte, die den massiven Verlust in den Grundklassen keineswegs kompensieren können.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache!

Was sind die Ursachen und wie wird es weitergehen? Welche Rolle spielen Technik, Design und Preis in der Zukunft? Ich freue mich auf eure Diskussionsbeiträge!

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Oh ja... der größte Lacher ist (für mich, wohlgemerkt!!) das beheizte Lenkrad, wo Opel mit wirbt.

Was keiner sieht, keiner sehen will, bzw. was natürlich in der Werbung dem zahlenden Volk NICHT unter die Nase gerieben wird: all die ganzen elektronischen Dönekes kosten GELD! Und zwar den Fahrer, denn ein beheiztes Lenkrad muss auch bestromt werden... alle elektronischen Helferlein ziehen Strom... und der Spritverbrauch steigt. Korinthenkackerei meinerseits? Vielleicht. Die Autos bekommen immer mehr Tineff verpasst, Hauptsache "neu", "exklusiv" und "OH! In dieser Fahrzeugklasse??"... das Gewicht steigt durch den ganzen zusätzlich verbauten Kram, der Verbrauch auch ... und jetzt wird das ein Überlegung ohne Ende, denn sie führt in eine Richtung, wo man ewig diskutieren kann.

Und was das Thema Rost angeht, es wurde ja schon hier geschrieben: ein Auto DARF heute nicht länger als zehn Jahre halten! Heute nicht mehr, denn man soll neu kaufen, nicht reparieren. Und WENN repariert werden muss, dann doch bitte in der Vertragswerkstatt.

Warum sollten die Hersteller ein Auto so gut gegen Rost schützen wie es z.B. VW mit dem Golf 2 getan hat? DAS bezahlt denen kein Käufer. Nein, der soll gefälligst nach spätestens zehn Jahren ins Verkaufshaus gehen und einen neuen Wagen kaufen. Den alten rostenden exportiert man einfach in ein Land wo er nicht so schnell weiter rostet.

Der größte Lacher für mich ist z. B. eine E-Klasse W211 in welcher man bei der Modellpflege einfach mal die langjährige Serienausstattung "beheizter Scheibenwaschbehälter + Düsen" weglässt, ein 212er Avantgard bei dem Xenon wieder aufpreispflichtig ist, 212er Käufer die einen Ar*** voll Geld hinlegen um anschließend mit doppelseitigem Klebeband irgendwelche Plastikleisten nachzurüsten die während der Modellpflege wieder weggelassen wurden, Motorraumverkleidungen die wg. fehlender/mangelhafter Clipse sich lösen und das Auto abfackeln können.... to be continued...

Dafür hat man aber schöne große Mäusekinos im Auto :D

Themenstarteram 8. Juli 2015 um 16:22

Auch zum ersten Halbjahresende 2015 ist der Trend ungebrochen- ja, er verschärft sich noch! ( Quelle: KBA-Zulassungen nach Segmenten)

Die Mercedes A-Klasse hat auf dem Heimatmarkt im 1.HJ 16 005 Zulassungen = - 11,3 %.

Der VW Golf hat dagegen 136 235 Zulassungen hier = + 19,3 % ! Der Vorsprung konnte hier sogar auf das 8 1/2 - fache ausgebaut werden, deutlicher kann die Deklassierung gar nicht mehr ausfallen!

Krass hat sich das 1.Halbjahr auch für die E-Klasse entwickelt : Obwohl der BMW 5er massiv verloren hat ( 16 213 Zulassungen = -23,8%) , reichte es für die ja erst vor einem Jahr erheblich erneuerte E-Klasse nur zum 3. Platz ! (15 312 Zulassungen = -17,4% ) Der Klassensieger AUDI 6 erreichte mit + 15,2% 22 645 Zulassungen = ca. 50% mehr als Mercedes!

Die Vernachlässigung des Heimatmarktes bzw. der klassischen Mercedeskäufer in den Kernsegmenten Kompaktklasse und obere Mittelklasse ist offensichtlich . Die klassischen Mercedeskunden wollen keine prollig aussehenden , hartgefederten Pseudo-Sportwagen, sondern komfortable , dezente Qualitätsfahrzeuge.

Früher hieß es immer, die Mercedes-Fahrer seinen die Raser und Autobahndrängler.

Heute sind es definitiv die Audifahrer die regelmäßig von hinten angebrettert kommen.

Ich denke, dass der Rückgang bei DB auch mit der Aufholjagt von Audi zu tun hat.

Um ehrlich zu sein ...

Würde (könnte) ich mir einen Neuwagen der gehobenen Mittelklasse kaufen, würde ich sicher auch einen Blick in Richtung Audi wagen.

Heutzutage drängeln eigentlich fast alle die einen etwas stärkeren Dieselmotor drin haben um anderen zu beweisen wie toll sie sind! Völlig egal welche Marke oder ob Kleinwagen oder Luxuslimo... Lieferwagen sowieso!

Das vor allem auf Landstraßen oder in der Stadt.

Die frühere Leistungsgrenzen zwischen Kleinwagen (50 - 75 PS), der Mittelklasse (100 - 150 PS) und allem was oben drüber ist, sind ja schon lange verwischt! Früher hatte der etwas besser motorisierte Passat 130 PS. Heute kann da aber auch ein leistungsstarker W8 mit um die 300 PS drin sein ;)

Meine Devise: Einfach nicht drängeln lassen ;)

Zitat:

@dickschiffsdiesel schrieb am 8. Juli 2015 um 18:22:57 Uhr:

Die klassischen Mercedeskunden wollen keine prollig aussehenden , hartgefederten Pseudo-Sportwagen, sondern komfortable , dezente Qualitätsfahrzeuge.

Ist das so? Was kaufen diejenigen, die die aktuellen A- und E-Klasse-Modelle verweigern? Das wäre interessant!

Vielleicht kaufen die nämlich alle Audis A6 und die E-Klasse ist noch "viel zu sehr" E-Klassen-haft?

Vielleicht kaufen sie inzwischen auch einen Jaguar, Ford oder Lexus?

Vielleicht kaufen die klassischen E-Klasse-Käufer auch einfach gar nichts weil sie aussterben?

Themenstarteram 9. Juli 2015 um 18:04

Was sie kaufen, weiß ich auch nicht -vielleicht machen's einige wie ich - erhalten ihren alten Mercedes und fahren zusätzlich Skoda!:cool:;):p

Juncker hat das schön gesagt: Alle dürfen über Griechenland und die richtige Politik diskutieren, nur ich und Schultz nicht. Da ist doch etwas falsch, oder?

Mit dem, was für Mercedes richtig ist verhält es sich wohl ähnlich ...

Zitat:

@Austro-Diesel schrieb am 9. Juli 2015 um 18:35:33 Uhr:

Vielleicht kaufen die klassischen E-Klasse-Käufer auch einfach gar nichts weil sie aussterben?

Das glaube ich langsam auch^^

Und damit die Umsatzzahlen weiterhin passen, produziert MB mittlerweile SUV's in gefühlt 100 verschiedenen Größen.....

Vergessen wir eines nicht: Auch in den Unternehmen wird heute mehr gespart denn je. Am deutlichsten natürlich beim Personal. Die Arbeitsbelastung die heute ein Einzelner hat, war früher auf 3 Stellen verteilt !

Und dann wird natürlich an den Autos gespart. Fuhr früher fast jeder Vertreter einen Mercedes, so ist es heute ein Passat oder Mondeo. Wer richtig gut ist, kann seinem Chef allenfalls noch eine C-Klasse oder einen A4 'rausleiern.

Und diese Zahlen fehlen eben ganz stark beim E-Klasse-Absatz...

Warum habe ich mir immer die E-Klasse gekauft? Weil die Kinder auf dem Rücksitz einfach mehr Platz gebraucht haben als in einem Vectra und auch ein großer Kofferraum für die Urlaubsreisen notwendig war.

Mein Ziel war einst ein Audi 100. Nur weil ich nicht chic genug gekleidet im VAG-Verkaufsraum erschien, nahm mich der Verkäufer nicht ernst. Er hatte keine Zeit mir etwas zu zeigen und auch das Angebot welches er mir ausarbeiten wollte ist heute nach fast 30 Jahren immer noch nicht angekommen.

So bin ich aus Trotz bei Mercedes gelandet und war mit dem W124 ganz happy. Heute würde ich allerdings um einen W212 einen großen Bogen machen. Mehr Platz im Innenraum als ein Golf bietet der leider nicht.

Wieder einmal las ich bei AMS, daß die neue E-Klasse ab 2016 noch geräumiger werden soll. Im nächsten Absatz kann man dann lesen, daß sie auf der Basis der C-Klasse aufgebaut ist.

Wo bitteschön kommt dann der Raumzuwachs her ?

Alles Augenwischerei. In den Prospekten wird seit 30 Jahren jede E-Klasse noch geräumiger, in der Praxis jedoch wird es beim Einsteigen immer enger. Was nützt es mir, wenn nur die Schnauze länger wurde ?

Dann besorge ich mir doch lieber einen japanischen SUV, der bietet zwar nicht so viel Schnickschnack aber dafür nicht dieses Gefühl der Enge.

Darüber sollten diese Yuppie-Designer mal ernsthaft nachdenken...

 

.

am 10. Juli 2015 um 10:01

Zitat:

@VMF schrieb am 9. Juli 2015 um 14:51:11 Uhr:

 

Um ehrlich zu sein ...

Würde (könnte) ich mir einen Neuwagen der gehobenen Mittelklasse kaufen, würde ich

sicher auch einen Blick in Richtung Audi wagen.

so unterschiedlich sind die geschmäcker...;) ich würde mir die finger nach einer

neuen c-klasse lecken...

ich denke, daß sich mercedes in den "rost-jahren" '95 - 2002 (?) massiv selbst

geschadet und geschädigt hat... ein s 600, also ein wagen der ober-super-

premium-klasse;), der rostet...?! das geht garnicht, von den rostigen e's und

c's wollen wir mal nicht reden... eine c-klasse, die massiv über der windschutz-

scheibe rostet...??! ich glaube, das gibt es bei keiner anderen automarke, und

ausgerechnet mercedes leistet sich das... so etwas bleibt haften im gedächtnis

der kundschaft, wird eventuell weitergegeben an den nachwuchs...

und - wurde hier auch schon geschrieben - die neuen modelle (c-klasse, suv-

coupés) sind einfach moderner, schicker als der "e", und werden da auch ein

stück vom kuchen, der ja bekanntlich nur unwesentlich, oder garnicht, größer

wird, abknabbern...

Themenstarteram 10. Juli 2015 um 11:13

Zitat:

@streitaxt schrieb am 10. Juli 2015 um 12:01:56 Uhr:

... ich würde mir die finger nach einer

neuen c-klasse lecken..

...um Gottes Willen!:eek:

ich denke, daß sich in den "rost-jahren" '95 - 2002 (?)

Spätherbst 1992- Frühjahr 2003

massiv selbst

geschadet und geschädigt hat... ein s 600, also ein wagen der ober-super-

premium-klasse;), der rostet...?! das geht garnicht, von den rostigen e's und

c's wollen wir mal nicht reden... eine c-klasse, die massiv über der windschutz-

scheibe rostet...??! ich glaube, das gibt es bei keiner anderen automarke, und

ausgerechnet mercedes leistet sich das... so etwas bleibt haften im gedächtnis

der kundschaft, wird eventuell weitergegeben an den nachwuchs...

stimmt!

und - wurde hier auch schon geschrieben - die neuen modelle (c-klasse, suv-

coupés) sind einfach moderner, schicker als der "e",

Herr, erbarme dich!

und werden da auch ein

stück vom kuchen, der ja bekanntlich nur unwesentlich, oder garnicht, größer

wird, abknabbern...

Ich kriege hier schon religiöse Anwandlungen!

am 10. Juli 2015 um 11:58

Zitat:

@dickschiffsdiesel schrieb am 10. Juli 2015 um 13:13:56 Uhr:

 

und - wurde hier auch schon geschrieben - die neuen modelle (c-klasse, suv-

coupés) sind einfach moderner, schicker als der "e",

Herr, erbarme dich!

.........

Ich kriege hier schon religiöse Anwandlungen!

:D

okay, schick ist bekanntlich geschmackssache, aber moderner sind sie

nun mal, oder ...?! vielleicht sollte ich schreiben "mehr dem zeitgeist

entsprechend"... der e-klasse haftet immer noch etwas alt-herren-haftes

an...

und die neue c-klasse sieht aus wie ein kleiner "s", sehr gelungen,

wie ich finde... aber, wie gesagt, geschmack ist subjektiv...

am 10. Juli 2015 um 16:24

Geschmack hin oder her....und wie auch immer der Zeitgeist steht.....

Ich bin, wie viele andere Durchschnittsautofahrer, 1,83 m groß.

Ein neuer A / B / C mit allen Derivaten ist beim Einsteigen mühsam - beim Finden einer passenden Sitzsituation nicht mehr praktikabel und beim anschießenden Fahren nicht mehr sicher im Blick zu halten.

Bei der A-Klasse (z.B.) finde ich KEINE Position mehr, bei der ich gleichzeitig an die Pedale komme - das Lenkrad fest im Griff habe - alle Bedienelemente erreichen kann und dabei NICHT gleichzeitig meinen Kopf einknicken zu müssen!!

Bei einem Audi A1 (sehr kleines Auto) fühle ich mich zwar auch wie in der Konservendose, aber ich finde eine Sitzposition, in der ich sicher das Auto handeln kann und ich habe dabei immer noch 2 Zentimeter Platz zum Himmel (ist natürlich auch nicht viel - aber besser als Kopf-einknicken :-) ).

Da wundert es mich nicht, das der Heimatmarkt einbricht und Audi (und manch andere) zulegt. Die haben den "Fahrer" des Autos noch nicht ganz vergessen.

Selbst wenn ich mich zur neuen Generation "Auto" bekennen muss (manche finde ich richtig ansprechend) - ich kann gar nicht mehr drin fahren!

Die E-Klasse und alle Protz-SUV's und Derivate sind mMn durch "Einheitsbrei-Design" und "Kurzlebig-Qualität" nicht mehr mein Ding.

Ich erhalte meine 2 210-er und erfreue mich mehr und mehr an der Freiheit in diesen Autos. Das bisschen Rost ;-) nehme ich in Kauf. Leider bedeutet das auch, dass ich auf keinen Fall zur Steigerung der Verkaufszahlen von MB beitragen werde.

Grüße

Die erste B-Klasse war schon top von der Ergonomie und meine war auch recht schnell und hatte Platz, zumindest mit einem Kind.

Der 212 er jetzt bietet tatsächlich nicht mehr Platz als mein 124 aber ich hab's immer noch nicht ausgemessen würde die demnächst mal gegenüberstellen.

Hab den einen Tag vorm Urlaub übernommen und da müsste halt jetzt alles reinpassen.

Aber ob sich der der 212er Wertigkeit anfühlt, es kann schon sein.

Aber die Ledersitze gefallen mir überhaupt nicht, haben was an sich mit den Pfeifen wie alte MB-Tex-Sitze.

Und was soll das mit der Belüftung sein, da ist der schalter im Armaturenbrett aber es funktioniert nix, anscheinend ein Geisterschalter der nur den Schein wahren soll.

Hat wohl mein Alter beim Konfigurieren vergessen oder das gabs mit AMG-Designpaket nicht!?

Das Design gefällt mir eh nicht nach der großen Modellpflege, die erste Version ist da viel markanter und interessanter vorn vorn.

Nervig ist irgendwie diese ganze Schaltergedöns wo man sich gern mal vertut links am Lenkrad.... (Habe rechts Lenkradautomatik)

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