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Der neueste Knaller bei den elektronischen Helferleinchen

Themenstarteram 4. Dezember 2013 um 19:51

Der neueste Knaller bei den Sicherheitssystemen die uns bald um die Ohren gehauen werden lässt mich nur den Kopf schütteln.

Gewisse Helferlein finde ich ja ganz sinnvoll, aber ab einer bestimmten Grenze soll auch Schluss sein. Es ist eh schon nachgewiesen,das die Menschheit im Gegensatz zu vor 30 Jahren am natürlicher Intelligenz verloren hat, weil die künstliche Intelligenz sie entlastet.

Muss das wirklich alles sein ? Wo endet das alles ?

Beste Antwort im Thema
am 4. Dezember 2013 um 20:13

als ich heute unterwegs war, habe ich bei vielen autos einen assistenten vermisst:

den nebelschlußleuchten-assistent!

300m sicht und bei 120km/h die scheiß funzel an!

dabei wäre es soooooo einfach:

nebelleuchte an->tempobegrenzer auf 50km/h aktiv:D

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Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Beispiel aus der Welt des VTs wäre z.b. die Berganfahrhilfe in modernen Fahrzeugen. Wer mit dieser Autofahren gelernt hat bzw. sie eine Weile benutzt wird das anfahren am Berg mit Handbremse nicht beherrschen.

Find ich aber nicht schlimm.

Warum soll ich mir in 98% der automobilen Zeit das Leben künstlich unangenehmer machen als nötig, um für die restlichen 2% genutzter automobiler Vergangenheit noch up to date zu sein?

Einen Berganfahrassistenten hat heute jeder 12000 € Fiesta.

Warum sich ohne plagen, wenns nicht (mehr) sein muss?

Meine Autos sind zwischen 2 und 4 bevor ich sie an den nächsten entsorge.

Warum soll ich mich da ohne Not mit veralteter Technik herumärgern?

Oder wählst Du deine Telefonnummern noch mit einer Wählscheibe um im Fall der Fälle fingerfertig genug zu sein?

Die Zeit bleibt in der Technik nicht stehen, deren Benutzer sollten das besser auch nicht tun.

 

Zitat:

Original geschrieben von EX-Porschefahrer

nun verfallt mal nicht in Depressionen.

Die meisten elektronischen Helferlein lassen sich immer noch abschalten, wobei ich DAS allerdings bei der stetig sinkenden Qualifikation der meisten VT für eher kontraproduktiv halte.

Und selbst wenn man sie abschalten kann, warum sollte (egal wer) das tun?

Um den Zusatz an Sicherheit oder Komfort den man gerade gekauft hat gleich wieder wegzuwerfen?

Die Ablehnung neuer Technik kommt meist eher von mangelndem Wissen bzw. ihrem Verständnis, oder daran dass man sie selbst nicht hat und sich das Nichtvorhandensein schön redet.

An mangelnder Funktionsfähigkeit liegts eher selten.

 

Themenstarteram 6. Dezember 2013 um 12:43

Zitat:

Original geschrieben von Matsches

Die Zeit bleibt in der Technik nicht stehen, deren Benutzer sollten das besser auch nicht tun.

Die Benutzer der Technik bleiben nicht nur stehen, sie entwickeln sich sogar zurück.

Oder welche Entwicklung müsste man durchlaufen ein Auto mit einen Berganfahrassi zu fahren ? Welche zusätzliche Qualifikation benötigt man ?

Das anfahren mit Handbremse am Berg muss man nicht mehr beherrschen, also benötigt man eine Qualifikation weniger, so ist es mit vielen technischen Neuerungen.

Die Erleichterungen sind entweder im körperlichen Bereich oder im geistigen.

Ich sehe da keine Weiterentwicklung.

Anderes Beispiel ist das Navi. Man was habe ich früher Karten studiert, hatte sie auf dem Beifahrersitz, es hat mich gefordert in einer Großstadt ans Ziel zu kommen. Heute gibt mir die Sekretätin das Ziel ein und teilt mir den Speichernahmen mit damit ich die richtige Route starten kann.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Die Benutzer der Technik bleiben nicht nur stehen, sie entwickeln sich sogar zurück.

Oder welche Entwicklung müsste man durchlaufen ein Auto mit einen Berganfahrassi zu fahren ? Welche zusätzliche Qualifikation benötigt man ?

Natürlich benötigt man dazu eine Qualifikation:

Mann muss in der Lage sein verstehen können, dass einem eine Funktion einen Benefit bringt.

Das scheinen offenbar nicht alle fertig zu bringen, da ihr Technikverständnis irgendwo in den Neunzigern stehen geblieben ist.

Motto:

"Was ich nicht kenne bringt auch nix"

 

Edit: Editieren ist doof!:p

Ich weiss gar nicht was ihr gegen die Assistenten habt, die leisteten doch schon bei Opa treue Dienste

 

http://i456.photobucket.com/.../SL388224.jpg

 

Und hier besteht fast das ganze Fahrzeug aus einem Assistenten

 

http://666kb.com/i/bv099pfv0t1wt6j2s.jpg

Man muss auch mal einen anderen Aspekt sehen:

Was man selbst machen muss, das hält einen von anderen Dingen ab.

Wenn man sich sein Waschwasser auf dem Kohleofen warmmachen muss und die Wäsche stundenlang braucht, und dann noch ganz andere Sachen machen muss im Haus, dann hat man zwar alles selbst in der Hand, aber keine Zeit mehr, vor allem geistig aktiv zu werden, zu lesen, sich zu bilden.

Das kann man nämlich, wenn man nur die Klamotten ins Bullauge stopft und das Waschprogramm anschmeißt.

Zumindest macht modernere Technik den Menschen nicht dümmer, das kommt durch andere Faktoren.

Fehlende Neugierde zum Beispiel.

Früher haben sich Menschen für Raumfahrt interessiert, für technischen Fortschritt und Naturwissenschaft.

Heute interessiert die Leute höchstens noch, dass ihr Smartphone dünner wird. Kaum einer hinterfragt.

Wobei man auch dabei sagen muss, dass nicht alle so sind.

Und beim Navi muss ich entschieden widersprechen.

Vielleicht nicht bei Punkt-zu-Punkt-Routen, aber plant mal eine große Urlaubsroute vom Busch Westeuropas über die Alpen, ohne gleich auf jedem Viehacker zu landen oder ungünstige Routen zu fahren.

Da muss man immer noch in der Lage sein, die Route zu beeinflussen und geographische/topologische Kenntnisse zu haben.

Wir sind im Oktober auch mit malader Dieselpumpe nicht senkrecht zu den Pyrenäen von E nach F gefahren, sondern schräge mit ihnen quer durchs Baskenland, um den heftigen Steigungen zu entgehen (MKL kam halt bei Last).

Und da muss man sich die Route selbst zurechtlegen.

Kann man also alles u.U. immer noch brauchen.

cheerio

am 6. Dezember 2013 um 13:05

Man sollte bedenken das so ein System auch einen selber schützen kann, davor,. das der Gegenverkehr plötzlich in einen rein fährt. Und da mag ich einem System von Mercedes lieber vertrauen als einem durchschnittlichem Autofahrer.

Zitat:

Original geschrieben von Matsches

 

Find ich aber nicht schlimm.

Warum soll ich mir in 98% der automobilen Zeit das Leben künstlich unangenehmer machen als nötig, um für die restlichen 2% genutzter automobiler Vergangenheit noch up to date zu sein?

Einen Berganfahrassistenten hat heute jeder 12000 € Fiesta.

Warum sich ohne plagen, wenns nicht (mehr) sein muss?

Meine Autos sind zwischen 2 und 4 bevor ich sie an den nächsten entsorge.

Warum soll ich mich da ohne Not mit veralteter Technik herumärgern?

Oder wählst Du deine Telefonnummern noch mit einer Wählscheibe um im Fall der Fälle fingerfertig genug zu sein?

Die Zeit bleibt in der Technik nicht stehen, deren Benutzer sollten das besser auch nicht tun.

Die allermeisten Autofahrer (mich eingeschlossen) nutzen die elektronischen Helferlein gerne und sind glücklich und froh, dass das Autofahren ein ganzes Stück weniger anstrengend und sicherer geworden ist.

Ob ich meine 6-Stunden-Fahren zu einem Kunden in Österreich mit nur 1 Pinkelpause mit dem alten BMW 520 BJ 81 (Papas damaliges Auto mit dem ich die ersten Fahrerfahrungen sammeln durfte) so absolvieren könnte, wage ich zu bezweifeln.

Andererseits ist es in der Tat so, dass natürlich immer mehr Fertigkeiten auch verloren gehen. Jobbedingt bin ich ein Navigationssystem-Vielnutzer, den guten alten Shell-Atlas habe ich vor 10 Jahren das letzte mal bemüht. Meine Töchter werden vermutlich niemals in die Verlegenheit kommen, mit dem Finger auf der Karte navigieren zu müssen. Allerdings habe ich ja auch niemals gelernt, Pferdekutsche zu fahren (wie es für meinen Vater in dessen Jugend noch selbstverständlich war).

Auch das Telefon ist ein schönes Beispiel. Ich kann heute noch die damaligen Telefonnummern meiner Schulfreunde auswendig, auch wenn ich diese seit 25 Jahren nicht mehr gewählt habe. Die Handynummer meiner Ehefrau habe ich dafür nicht im Kopf (und auch fast alle anderen Nummern nicht mehr). Wozu auch, sind doch alle eingespeichert. Schlauer macht einen die moderne Technik also eher nicht...

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Die Benutzer der Technik bleiben nicht nur stehen, sie entwickeln sich sogar zurück.

Oder welche Entwicklung müsste man durchlaufen ein Auto mit einen Berganfahrassi zu fahren ? Welche zusätzliche Qualifikation benötigt man ?

Das anfahren mit Handbremse am Berg muss man nicht mehr beherrschen, also benötigt man eine Qualifikation weniger, so ist es mit vielen technischen Neuerungen.

Ich finde nicht, dass wir uns zurückentwickeln weil so profane Dinge wie das Anfahren am Berg durch Systeme übernommen werden. Solche Dinge sind schließlich nicht anspruchsvoll und werden, nachdem sie schnell erlernt sind, im Gehirn automatisiert. Kuppeln und Schalten das Gleiche. Ein Anachronismus eben. Nicht anspruchsvoll aber lästig. Wer's mag.. Wer möchte heute noch ein unsynchronisiertes Getriebe haben und mit Zwischengas schalten müssen? Mal für eine kurze Tour mit dem Oldtimer, ok. Aber im Berufsverkehr, jeden Tag?

Zitat:

Original geschrieben von Matsches

.........

Zitat:

Original geschrieben von EX-Porschefahrer

nun verfallt mal nicht in Depressionen.

Die meisten elektronischen Helferlein lassen sich immer noch abschalten, wobei ich DAS allerdings bei der stetig sinkenden Qualifikation der meisten VT für eher kontraproduktiv halte.

Und selbst wenn man sie abschalten kann, warum sollte (egal wer) das tun?

Um den Zusatz an Sicherheit oder Komfort den man gerade gekauft hat gleich wieder wegzuwerfen?

Die Ablehnung neuer Technik kommt meist eher von mangelndem Wissen bzw. ihrem Verständnis, oder daran dass man sie selbst nicht hat und sich das Nichtvorhandensein schön redet.

An mangelnder Funktionsfähigkeit liegts eher selten.

eben, MEIST ist das meist überlesene Zauberwort, denn:

das geht doch wohl aus meinen Beiträgen deutlich genug hervor. Bereits der zweite zitierte Satz klärt darüber auf, WER es nicht tun sollte.

Es ist natürlich nicht egal, wer solche Systeme trotzdem abschaltet, sondern das bleibt sinnvollerweise geübten Fahrern z. B. auf abgesperrten Strecken vorbehalten (auch solchen die das dynamische Verhalten des eigenen Fahrzeugs kennenlernen wollen). Auch in Grenzbereichen, in denen das betroffene System objektiv falsch reagiert, KANN es erforderlich sein, das System abzuschalten.

Einleuchtendes Beispiel aus der Steinzeit der Regelungstechnik: Sperrdifferenzial

am 6. Dezember 2013 um 14:33

Zitat:

Original geschrieben von Hannes1971

Zitat:

Original geschrieben von Matsches

 

Find ich aber nicht schlimm.

Warum soll ich mir in 98% der automobilen Zeit das Leben künstlich unangenehmer machen als nötig, um für die restlichen 2% genutzter automobiler Vergangenheit noch up to date zu sein?

Einen Berganfahrassistenten hat heute jeder 12000 € Fiesta.

Warum sich ohne plagen, wenns nicht (mehr) sein muss?

Meine Autos sind zwischen 2 und 4 bevor ich sie an den nächsten entsorge.

Warum soll ich mich da ohne Not mit veralteter Technik herumärgern?

Oder wählst Du deine Telefonnummern noch mit einer Wählscheibe um im Fall der Fälle fingerfertig genug zu sein?

Die Zeit bleibt in der Technik nicht stehen, deren Benutzer sollten das besser auch nicht tun.

Die allermeisten Autofahrer (mich eingeschlossen) nutzen die elektronischen Helferlein gerne und sind glücklich und froh, dass das Autofahren ein ganzes Stück weniger anstrengend und sicherer geworden ist.

Ob ich meine 6-Stunden-Fahren zu einem Kunden in Österreich mit nur 1 Pinkelpause mit dem alten BMW 520 BJ 81 (Papas damaliges Auto mit dem ich die ersten Fahrerfahrungen sammeln durfte) so absolvieren könnte, wage ich zu bezweifeln.

Andererseits ist es in der Tat so, dass natürlich immer mehr Fertigkeiten auch verloren gehen. Jobbedingt bin ich ein Navigationssystem-Vielnutzer, den guten alten Shell-Atlas habe ich vor 10 Jahren das letzte mal bemüht. Meine Töchter werden vermutlich niemals in die Verlegenheit kommen, mit dem Finger auf der Karte navigieren zu müssen. Allerdings habe ich ja auch niemals gelernt, Pferdekutsche zu fahren (wie es für meinen Vater in dessen Jugend noch selbstverständlich war).

Auch das Telefon ist ein schönes Beispiel. Ich kann heute noch die damaligen Telefonnummern meiner Schulfreunde auswendig, auch wenn ich diese seit 25 Jahren nicht mehr gewählt habe. Die Handynummer meiner Ehefrau habe ich dafür nicht im Kopf (und auch fast alle anderen Nummern nicht mehr). Wozu auch, sind doch alle eingespeichert. Schlauer macht einen die moderne Technik also eher nicht...

Kommt drauf an, was man als schlau definiert. Habe vor kurzem einen Artikel über das Thema gelesen.

Im Gunde genommen war das Fazit, dass die moderne Technologie dazu führt, dass das Gehirn andere Aufgaben übernimmt als früher. Im Zeitalter, wo das Internet allgegenwärtig ist und somit die Informationsbeschaffung viel schneller und leichter ist, speichert es beispielsweise eher ab, WO man bestimmte Informationen schnellstmöglich findet, nicht mehr die Information selber. Dadurch hat man in Verbindung mit aktuellen Technologien ein viel größeres Wissensspektrum als früher, ist allerdings abhängig von Technik.

Das kann man meiner Meinung nach auch ganz gut aufs Autofahren übertragen.

Ob diese Entwicklung jetzt gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten. Aber ich denke die Entwicklung der Anzahl der Verkehrstoten spricht für sich.

Und ich denke jeder, der schonmal ein Auto mit dem modernen Assistenzkram über längere Zeit gefahren ist wird bestätigen, dass man damit entspannter ans Ziel kommt.

Und wenn ein Helferlein mal ausfällt? Dann ist ganz großes Kino wenn man auch nur die normalsten Dinge nicht kann.

Wurde letztens von einer etwas älteren Dame angesprochen ob ich nicht für sie einparken kann sie wüsste nicht wie man den Rückwärtsgang reinbekommt da sie sonst nur Automatik fährt. :D

am 6. Dezember 2013 um 14:38

Zitat:

Original geschrieben von 1a2b3c

Und wenn ein Helferlein mal ausfällt? Dann ist ganz großes Kino wenn man auch nur die normalsten Dinge nicht kann.

Wurde letztens von einer etwas älteren Dame angesprochen ob ich nicht für sie einparken kann sie wüsste nicht wie man den Rückwärtsgang reinbekommt da sie sonst nur Automatik fährt. :D

frage mich gerade, wie sie es überhaupt so weit geschafft hat:D:p:D

Du ich wurde das schon öfter gefragt und immer waren es Frauen ;) :D

am 6. Dezember 2013 um 14:45

Zitat:

Original geschrieben von 1a2b3c

Du ich wurde das schon öfter gefragt und immer waren es Frauen ;) :D

solange es attraktive frauen sind, hätte ich da auch nix dagegen;)

Damen im gehobenen Alter und mit recht teuren Autos, da hab ich mehr aufs Auto geachtet :D

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