- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- Der neueste Knaller bei den elektronischen Helferleinchen
Der neueste Knaller bei den elektronischen Helferleinchen
Der neueste Knaller bei den Sicherheitssystemen die uns bald um die Ohren gehauen werden lässt mich nur den Kopf schütteln.
Gewisse Helferlein finde ich ja ganz sinnvoll, aber ab einer bestimmten Grenze soll auch Schluss sein. Es ist eh schon nachgewiesen,das die Menschheit im Gegensatz zu vor 30 Jahren am natürlicher Intelligenz verloren hat, weil die künstliche Intelligenz sie entlastet.
Muss das wirklich alles sein ? Wo endet das alles ?
Beste Antwort im Thema
als ich heute unterwegs war, habe ich bei vielen autos einen assistenten vermisst:
den nebelschlußleuchten-assistent!
300m sicht und bei 120km/h die scheiß funzel an!
dabei wäre es soooooo einfach:
nebelleuchte an->tempobegrenzer auf 50km/h aktiv:D
Ähnliche Themen
302 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von LeiderHeiser
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
Dazu wären mal Fakten ganz hilfreich. Wenn man also den früheren Maßstab anlegen würde, in wie weit würde es die Statistik verschlechtern?
Unbestritten ist doch, dass die Entwicklung der passiven und aktiven Sicherheit der Fahrzeuge einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet haben.
Andersrum: der frühere Massstab würde die heutigen Statistiken sogar noch weiter verbessern...
Zitat:
Original geschrieben von LeiderHeiser
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
Dazu wären mal Fakten ganz hilfreich. Wenn man also den früheren Maßstab anlegen würde, in wie weit würde es die Statistik verschlechtern?
Das wurde "früher" im seeligen aTL durchgekaut, nur daher habe ich es.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
statistisch gesehen sterben ja 100% aller verkehrsteilnehmer während der zeit ihres lebens.
ich finde das grausam.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
Hättest Du bitte dazu irgendeine Erhebung, eine Statistik, irgendwas belastbares?
Oder ist es eine Vermutung?
Egal woher diese "Fakten" kommen, bzw. ob es welche sind:
Laut deiner Definition werden wie schon einer schrieb demnach heute nicht weniger, sondern MEHR Tote als Unfalltote gezählt im Vergleich zu früher.
Die zählte früher demnach sogar weniger Unfalltote als es tatsächlich gab.
Zitat:
Original geschrieben von gershX
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
statistisch gesehen sterben ja 100% aller verkehrsteilnehmer während der zeit ihres lebens.
ich finde das grausam.
Das ist von der Sache her richtig, hat aber nichts mit der Statistik für Unfallopfer im Straßenverkehr zu tun.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Zitat:
Original geschrieben von gershX
statistisch gesehen sterben ja 100% aller verkehrsteilnehmer während der zeit ihres lebens.
ich finde das grausam.
Das ist von der Sache her richtig, hat aber nichts mit der Statistik für Unfallopfer im Straßenverkehr zu tun.
mist
Zitat:
Original geschrieben von Matsches
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein das ist Tatsache.
Früher war tot wer am Unfalltag ums Leben kam, heute gilt als Unfalltoter wer vor Tag X stirbt, stirbt er erst X+1 Tag gilt er nicht als Unfalltoter obwohl der Unfall als Ursache der Verletzungen zu sehen ist.
Hättest Du bitte dazu irgendeine Erhebung, eine Statistik, irgendwas belastbares?
Auf die Schnelle habe ich nur die 30 Tagesfrist gefunden, wenn man sich Zeit nimmt findet man bestimmt mehr.
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Heutige Autos, sind größtenteils ohne ESP nicht auf der Straße zu halten, oder sie kippen um.
Weil man verlernt hat, vernüftige Fahrwerke zu bauen, die die Fahrzeuge auch sicher durch Kurven bringen.
Abgesehen davon, das heutige Felgen wahrscheinlich 30 und mehreckig und kappenfrei von der Buckelpiste zurückkehren, abgesehen von verlorenen Sensoren oder Plastkverkleidungen, nach der Fahrt durchs Schwimmbad..
OK, durchs Schwimmbad bin ich jetzt noch nicht so oft gefahren, da kann ich nicht mitreden.
Was den Rest deiner Behauptung angeht:
Zunächst würde mich auch hier interessieren, welcher Großteil der Autos " ohne ESP nicht auf der Straße zu halten" sind, bzw. umkippen. Da es größtenteile so ist wie Du sagst sollte hier ja nun gleich eine fast endlose Liste erscheinen.
Mit den Fahrwerken ist dies auch so eine Sache:
Kurven, die früher ein sportliches Starrachsenauto wie Opel Manta, Ford Capri, oder Mercedes SL mit 80 km/h mit schlagender Starrachse an der Driftgrenze umrundet hat fährt ein Golf heute mit 110, ohne dass es denn Fahrer in irgendeiner Weise beeindruckt.
Ein sportliches Auto hatte damals 100PS, heute sinds halt 220.
Ein üblicher gebräuchlicher Mittelklasse – Mercedes hatte früher halt irgendwas zwischen 55 (200D) und 1120 PS und lag in der Masse nicht zwischen 150 und 250 wie bei heutigen Baureihen.
Da war man oft einfach gar nicht so schnell unterwegs als dass Fahrwerke in Schwulitäten hätten kommen können.
Wer mir hier erzählen möchte, frühere Fahrzeuge hätten bessere Fahrwerke gehabt als aktuelle ist hat glaube ich den Gong noch nicht gehört.
Ich denke man muss das Thema etwas differenzierter betrachten. Klar, wenn man manche Autos der 70er (Golf 1 mal ausgenommen) mit Autos von heute vergleicht, sind die Unterschiede dramatisch. Einen Capri oder auch einen Escort mit Starrachse und Blattfedern auf der Straße zu halten ist schon eine Herausforderung, wenn man es "fliegen" lässt.
Dennoch ist es so, dass man bereits in den 80er durchaus in der Lage war Autos zu bauen, die über hervorragende Fahrwerke verfügten und sich nicht zwingend weit (!) hinter den heutigen Autos anstellen müssen. Man denke an den E30 BMW oder den E34. In den 90ern dann E36. Alles Fahrzeuge mit ausgezeichneten Fahreigenschaften. Freilich ohne ESP, das war damals noch nicht lieferbar.
Gehen wir noch einen Schritt weiter und sehen uns den Golf 2 an. Ein absolut narrensicheres Fahrverhalten mit einer Verbundlenkerachse, die noch heute im Golf 7 mit kleinem Motor verbaut wird. Freilich wog der Golf 2 wesentlich weniger als die heutigen Autos, das muss man ganz klar sagen.
Es gibt einen Bericht aus der AMS, der 2 Golf 7 vergleicht: den mit der "alten" Hinterachse, und den mit der neuen. Natürlich schneidet die neue Achse besser ab, jedoch kann auch bei der alten nicht die Rede von einem unsicheren Fahrverhalten sein auch wenn das ESP das regeln anfängt. http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-mit-mehrlenker-6334766.html
Ich möchte an dieser Stelle auch noch sagen, dass ich vom Fahrverhalten meiner beiden gefahrenen Passat zutiefst beeindruckt bin. Das ist schon erstaunlich, was da heute möglich ist und da meine ich nicht den Regelbereich des ESP. Diese Autos sind im Grunde idiotensichere Konstruktionen bei denen das ESP wirklich nur das Tüpfelchen auf dem i ist. Ich bin überzeugt davon, dass diese Autos auch ohne dieses elektronische Gimmick einwandfrei beherrschbar wären
Zusammenfassend kann man sagen, dass Matsches auf jeden Fall recht hat: nie waren die Fahrwerke so gut, wie heute - keine Frage. Ich wende nur ein, dass Autos der 80er und 90er nicht zwingend völlig unbeherrschbare Kutschen waren. Und auch damals gab es z.T. schon sehr kräftige Motorsierungen..., man denke nur an den Golf 2 G60, den E 30 325i, den 328i aus der E36 Baureihe. Von den Alpina Modellen ganz zu schweigen. Und da hat sich auch nicht jeder gleich um den nächsten Baum gewickelt ;)
Zitat:
Original geschrieben von dodo32
Zusammenfassend kann man sagen, dass Matsches auf jeden Fall recht hat: nie waren die Fahrwerke so gut, wie heute - keine Frage.
bei mir geht das ESP auch nur an wenn ich bei 220 in kurven fahre die man eigentlich nur mit 200 nehmen sollte....
normal sieht man die lampe nie.
ich würde das auto auch ohne ESP bdenkenlos jederzeit fahren.
kleine Info aus der Regelungstechnik:
es macht wenig Sinn ein schlechtes rein mechanisches System durch elektronische Eingriffe aufzupäppeln, damit es den Standard eines guten rein mechanischen Systems erreicht. Der Regelaufwand wäre viel zu hoch und bei Ausfall des Systems wären unkontrollierte Zustände die Folge. Man kann also durchaus davon ausgehen, daß der mechanische Teil heutiger Fahrwerke bereits nach allen Regeln der Kunst ausgereizt ist, älteren Fahrwerken durch die Verwendung neuer Materialien in jedem Fall auch ohne ESP überlegen ist und die Fahrstabilitätssysteme den Grenzbereich weiter hinausschieben.
Zitat:
Original geschrieben von EX-Porschefahrer
es macht wenig Sinn ein schlechtes rein mechanisches System durch elektronische Eingriffe aufzupäppeln, damit es den Standard eines guten rein mechanischen Systems erreicht. Der Regelaufwand wäre viel zu hoch und bei Ausfall des Systems wären unkontrollierte Zustände die Folge. Man kann also durchaus davon ausgehen, daß der mechanische Teil heutiger Fahrwerke bereits nach allen Regeln der Kunst ausgereizt ist, älteren Fahrwerken durch die Verwendung neuer Materialien in jedem Fall auch ohne ESP überlegen ist und die Fahrstabilitätssysteme den Grenzbereich weiter hinausschieben.
Gut erklärt, würde ich so aus meiner Erfahrung heraus unterschreiben. Wie bereits erwähnt, es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie so ein Passat auf der Straße liegt bei 1,6 Tonnen Gewicht und ein Kombi obendrein. Wir hatten das Thema auch schon am Motorsport Stammtisch (Verein). Wir fahren historische und treiben natürlich auch entsprechenden Aufwand, um ein optimales Fahrverhalten zu erreichen. In meiner Klasse kann es vorkommen, dass auch modernere Fahrzeuge teilnehmen, sogenannte "Collectors Car". So geschehen am Salzburgring, als eine Kollege auf einen Chrysler Crossfire ausweichen musste weil das andere Rennauto defekt war. Mit Straßenreifen und vollkommen serienmäßig hat der uns schon gut einheizt.
Interessantes Thema...
Was schlägst du dann vor? Kastenwagen, LKWs und Sprinter niedriger zu bauen, damit sie wind weniger angriffsfläche bieten?
Ist euch der Sinn und Zweck von LKWs klar?
Hier geht es um Beförderung, nicht um Fahrspass.
Zitat:
Original geschrieben von dodo32
Zitat:
Original geschrieben von EX-Porschefahrer
es macht wenig Sinn ein schlechtes rein mechanisches System durch elektronische Eingriffe aufzupäppeln, damit es den Standard eines guten rein mechanischen Systems erreicht. Der Regelaufwand wäre viel zu hoch und bei Ausfall des Systems wären unkontrollierte Zustände die Folge. Man kann also durchaus davon ausgehen, daß der mechanische Teil heutiger Fahrwerke bereits nach allen Regeln der Kunst ausgereizt ist, älteren Fahrwerken durch die Verwendung neuer Materialien in jedem Fall auch ohne ESP überlegen ist und die Fahrstabilitätssysteme den Grenzbereich weiter hinausschieben.
Gut erklärt, würde ich so aus meiner Erfahrung heraus unterschreiben. Wie bereits erwähnt, es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie so ein Passat auf der Straße liegt bei 1,6 Tonnen Gewicht und ein Kombi obendrein. Wir hatten das Thema auch schon am Motorsport Stammtisch (Verein). Wir fahren historische und treiben natürlich auch entsprechenden Aufwand, um ein optimales Fahrverhalten zu erreichen. In meiner Klasse kann es vorkommen, dass auch modernere Fahrzeuge teilnehmen, sogenannte "Collectors Car". So geschehen am Salzburgring, als eine Kollege auf einen Chrysler Crossfire ausweichen musste weil das andere Rennauto defekt war. Mit Straßenreifen und vollkommen serienmäßig hat der uns schon gut einheizt.
Interessantes Thema...
Und der Crossfire basiert auf der ollen E-Klasse W210, das Opa-Auto schlechthin...
Zitat:
Original geschrieben von warnkb
Und der Crossfire basiert auf der ollen E-Klasse W210, das Opa-Auto schlechthin...
der basierte auf dem SLK :rolleyes:
deine oppa karre bleibt eine :D
ich hatte auch mehrere in den 90ern, so isses nicht ;)