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Der Civic SI kommt nicht nach Deutschland / Europa, oder?

Honda Civic 10 (FK1,FK2,FK3,FK7)
Themenstarteram 19. Juli 2017 um 14:20

Moin,

der hier kommt nicht nach Deutschland bzw. Europa, oder?

http://www.caranddriver.com/.../2017-honda-civic-si-coupe-test-review

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 8. Oktober 2017 um 16:16

Ich weiß nicht, ob man nur Honda die Schuld geben kann, dass die Modelpalette hier so schwach angeboten wird. Als es den Accord noch gab, wurde er auch kaum gekauft. Ich denke, dass ist auch eine Imagefrage. Ich hab mal gelesen, dass Honda in Japan den Ruf hat, den BMW in Deutschland hatte (das war glaube ich noch, als BMW tatsächlich noch den Fokus auf "ultimative Fahrmaschine" statt "Luxus" hatte). Hier in Deutschland geht man unter, wenn die Presse einen als ausländischen Hersteller nicht hochjubelt oder man extrem günstig anbietet oder keine Nische besetzt und man die Honda-Motoren und -Getriebe, die besser sind als bei praktisch jedem deutschen Fahrzeug, nicht würdigt.

Toyota besetzt die Hybrid-Nische.

Nissan hatte mit dem Qashqai soweit ich weiß den ersten Verkaufsschlager auf dem Markt, den wir heute als Stadt-SUV kennen. Der X-Trail ist ebenfalls vergleichsweise beliebt.

Mazda hat seine Kodo-Designsprache und mit dem CX-3 und CX-5 früh SUVs (bin gespannt, wie z.B. der CX-3 sich noch macht, wenn ein Polo-SUV kommt - nicht, dass lezteres wahrscheinlich besser wäre, aber die Deutschen schauen nicht, ob etwas gut, sondern ob es deutsch ist) und mit dem 3er eine optisch gefällige Alternative in der Kompaktklasse.

Honda besetzt keine Nische. Dazu kommt dann noch, dass Honda-Hecks für den europäischen Geschmack oft wie Design-Unfälle aussehen und dass sie auf CVT und in der Vergangenheit auf Saugrohreinspritzung gesetzt haben, was ebenfalls dem europäischen Geschmack widerspricht. Ich bin z.B. nach wie vor überzeugt, dass der Erfolg von einem CR-Z ganz anders hätte aussehen können ohne das verunstaltete Heck (und evtl. einem etwas kräftigeren Motor).

In Deutschland gibt es unausrottbare Vorurteile gegenüber ausländischen Autos, die grundsätzlich als minderwertig angesehen werden. Wer einmal einen Japaner gefahren ist, weiß, dass einem definitiv u.a. das Wort "Reisschüssel" entgegengeworfen wird (wenn man z.B. MX-5 fährt; und das von Leuten, die z.B. sagen, sie führen täglich Audi -welchen? den A1). Das wird sich die nächsten Jahrzehnte nicht ändern, weil die Menschen einfach zu dumm sind. Entweder besetzt da Honda eine Nische (evtl. würde es z.B. klappen, wenn sie das EV-Concept schnell bringen, welches mehr nach VW und deutschem Geschmack aussieht als der VW I.D) oder sie bieten nur noch "Halo Cars" wie Chevrolet an mit dem Civic Type R und dem NSX oder sie machen weiter wie bisher und dümpeln in Europa halt rum; was man aber wie gesagt nicht nur Honda anlasten kann.

Ich verweise da immer gerne auf den amerikanischen PKW-Markt, bei dem sich (von Trucks abgesehen) wesentlich weniger vorurteilsbehaftet die Spreu vom Weizen trennt; ich bin mir nicht sicher, ob wir in Deutschland je einen ähnlich freien Wettbewerb haben werden solange es Autos gibt, wie wir sie kennen.

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Zitat:

@fm672 schrieb am 19. Juli 2017 um 14:20:52 Uhr:

Moin,

der hier kommt nicht nach Deutschland bzw. Europa, oder?

http://www.caranddriver.com/.../2017-honda-civic-si-coupe-test-review

Nein er kommt nicht nach Europa. Finde ich persönlich auch ziemlich schade/schwach von Honda.

Habe selbst schon Honda Deutschland in FB geschrieben. Hier bekommt man leider keine Antwort darauf warum nicht. Selbst als Honda Fan und jahrelanger Fahrer muss ich sagen Honda verbaut sich selber Marktanteil indem sie Autos oder Motoren die es es schon in anderen Ländern gibt hier nicht rausbringen. Mal ehrlich die Lücke vom neuen Civic Sport und dem Type R ist vielen zu groß. Der SI würde hier perfekt reinpassen auch vom Look. Außerdem hat so ziemlich fast jeder Hersteller eine Zwischenstufe mittlerweile im Angebot. Schade Honda !

am 7. Oktober 2017 um 18:50

Zitat:

Nein er kommt nicht nach Europa. Finde ich persönlich auch ziemlich schade/schwach von Honda.

Habe selbst schon Honda Deutschland in FB geschrieben. Hier bekommt man leider keine Antwort darauf warum nicht. Selbst als Honda Fan und jahrelanger Fahrer muss ich sagen Honda verbaut sich selber Marktanteil indem sie Autos oder Motoren die es es schon in anderen Ländern gibt hier nicht rausbringen. Mal ehrlich die Lücke vom neuen Civic Sport und dem Type R ist vielen zu groß. Der SI würde hier perfekt reinpassen auch vom Look. Außerdem hat so ziemlich fast jeder Hersteller eine Zwischenstufe mittlerweile im Angebot. Schade Honda !

Ja sehe ich genauso. Den Accord gibt es in Deutschland ja (leider!!!) auch nicht mehr. Aber Deutschland ist für Honda nur ein absoluter Nischenmarkt, insofern kann man meist nur neidisch ins Ausland schauen...

Vorallem gibt es z.b in Amerika längst einen neuen Accord. Warum nicht einfach den hier auf den Markt bringen?

am 8. Oktober 2017 um 15:51

Nicht nur Accord, auch CRV und hier wird noch das alte "Zeug" angepriesen. Bei Honda gibt es dann nur Standardantworten wenn man nach Fahrzeugen fragt die es hier nicht gibt ... so ungefähr: nach Marktanalyse ... bla, bla besteht in D kein Bedarf. Schade das mein alter Hondahändler hier in Frankfurt am Main die "Segel gestrichen" hat, der hatte auch Importe.

Themenstarteram 8. Oktober 2017 um 16:16

Ich weiß nicht, ob man nur Honda die Schuld geben kann, dass die Modelpalette hier so schwach angeboten wird. Als es den Accord noch gab, wurde er auch kaum gekauft. Ich denke, dass ist auch eine Imagefrage. Ich hab mal gelesen, dass Honda in Japan den Ruf hat, den BMW in Deutschland hatte (das war glaube ich noch, als BMW tatsächlich noch den Fokus auf "ultimative Fahrmaschine" statt "Luxus" hatte). Hier in Deutschland geht man unter, wenn die Presse einen als ausländischen Hersteller nicht hochjubelt oder man extrem günstig anbietet oder keine Nische besetzt und man die Honda-Motoren und -Getriebe, die besser sind als bei praktisch jedem deutschen Fahrzeug, nicht würdigt.

Toyota besetzt die Hybrid-Nische.

Nissan hatte mit dem Qashqai soweit ich weiß den ersten Verkaufsschlager auf dem Markt, den wir heute als Stadt-SUV kennen. Der X-Trail ist ebenfalls vergleichsweise beliebt.

Mazda hat seine Kodo-Designsprache und mit dem CX-3 und CX-5 früh SUVs (bin gespannt, wie z.B. der CX-3 sich noch macht, wenn ein Polo-SUV kommt - nicht, dass lezteres wahrscheinlich besser wäre, aber die Deutschen schauen nicht, ob etwas gut, sondern ob es deutsch ist) und mit dem 3er eine optisch gefällige Alternative in der Kompaktklasse.

Honda besetzt keine Nische. Dazu kommt dann noch, dass Honda-Hecks für den europäischen Geschmack oft wie Design-Unfälle aussehen und dass sie auf CVT und in der Vergangenheit auf Saugrohreinspritzung gesetzt haben, was ebenfalls dem europäischen Geschmack widerspricht. Ich bin z.B. nach wie vor überzeugt, dass der Erfolg von einem CR-Z ganz anders hätte aussehen können ohne das verunstaltete Heck (und evtl. einem etwas kräftigeren Motor).

In Deutschland gibt es unausrottbare Vorurteile gegenüber ausländischen Autos, die grundsätzlich als minderwertig angesehen werden. Wer einmal einen Japaner gefahren ist, weiß, dass einem definitiv u.a. das Wort "Reisschüssel" entgegengeworfen wird (wenn man z.B. MX-5 fährt; und das von Leuten, die z.B. sagen, sie führen täglich Audi -welchen? den A1). Das wird sich die nächsten Jahrzehnte nicht ändern, weil die Menschen einfach zu dumm sind. Entweder besetzt da Honda eine Nische (evtl. würde es z.B. klappen, wenn sie das EV-Concept schnell bringen, welches mehr nach VW und deutschem Geschmack aussieht als der VW I.D) oder sie bieten nur noch "Halo Cars" wie Chevrolet an mit dem Civic Type R und dem NSX oder sie machen weiter wie bisher und dümpeln in Europa halt rum; was man aber wie gesagt nicht nur Honda anlasten kann.

Ich verweise da immer gerne auf den amerikanischen PKW-Markt, bei dem sich (von Trucks abgesehen) wesentlich weniger vorurteilsbehaftet die Spreu vom Weizen trennt; ich bin mir nicht sicher, ob wir in Deutschland je einen ähnlich freien Wettbewerb haben werden solange es Autos gibt, wie wir sie kennen.

Honda Deutschland hat folgendes Problem: Viele Leute sind an der 1980-2005 Designsprache dran gewöhnt. Das heißt, klare Strukturen, sportliches Aussehen sowie sportliche Fahrweise und eine Zuverlässigkeit deutlich über jedem deutschen Wagen. Dann kam Honda auf die Idee: Schmeißen wir den Accord vom Markt und holen uns die hässlichen englischen Civics. Dass es floppt, weiß jeder, der nicht auf den Kopf gefallen ist. Deshalb gibt es als Hondafahrer und -Fan nur die Möglichkeit des importierens, falls der Civic und der CR-V nicht zusagt.

Honda sollte lieber die Acuras und die amerikanische sowie japanische Palette mit einem tollen Marketing in Europa anbieten und dann gewinnt Honda wieder Marktanteile von damals zurück.

 

Um auf deine Frage zurückzukommen: Importieren. Kostet ca 3-5000€ inkl. Deutscher Zulassung und frischem TÜV.

Themenstarteram 8. Oktober 2017 um 17:27

Die Designsprache hat sich bei so ziemlichen allen Herstellern zum Glück von der Designsprache der 80er und 90er entfernt. Allerdings kann ich da zumindest teilweise verstehen, dass das Design für viele Europäer zu ungewohnt, zu futurisch / modern war.

Der Accord war im Segment unterwegs, der spätestens heutzutage in Deutschland fast ausschließlich von Firmenwagen deutscher Hersteller besetzt ist.

Wenn Honda hierzulande Acuras auf den Markt bringt, dümpeln die genau so vor sich hin wie Infiniti und Lexus. Außerdem sitzt man dann wieder in der Firmenwagenfalle. So günstige Firmen-Leasingkonditionen anzubieten und so ein riesiges Marketing-Budget zu verpulvern, um die Marke wirklich anzukurbeln, würde sich niemals rechnen. Wie gesagt: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Einem Deutschen ein Auto eine Marke verkaufen, die er bislang gar nicht kannte? Dafür muss man schon masochistisch veranlagt sein. Da nützt jedes gute Argument kaum etwas. Über einen Apple-artigen Fan-Wahn könnte es gehen, aber wo soll der her kommen?

Ich weiß nicht, ob sich für einen SI-Import 3-5000€ Mehrpreis lohnen. Eher würde ich glaube ich den jetzt verfügbaren in der "Sport Plus" - Version kaufen.

 

Edit: dazu kommt dann noch, dass ein SI-Modell ein Nischenmodell wie z.B. der Ford Focus ST ist. Und selbst davon fuhren nach 5 Jahren nur 6,5k in Deutschland rum...

 

Ich hätte den SI gerne hier, kann aber Honda verstehen, dass sie ihn hier nicht anbieten. Hach wäre das schön, wenn hier echter Wettbewerb herrschte...

am 10. Oktober 2017 um 12:42

Na ja, dann frag ich mich wie es Hyundai hier in D. geschafft hat, aus meiner Sicht ist hier von Honda das Marketing einfach nur grauenhaft. Schau bei VW, die könne hässliche Autos bauen wie Sie wollen, die seltenst in den oberen Rängen der TÜV und ADAC Statistiken sind (Japaner dagegen schon) , dass Marketing ist so gut, dass diese Dinger sogar am Stammtisch schön geredet werden. :-D

Ja die Präsenz ist leider sehr schlecht von Honda. Wenn man nich nicht einmal einfachste Anleitungen in jeder Sprache(englisch) außer in deutsch abrufen kann, sehr stiefmütterlich. Aber die Autos sind gut, besser als so manche deutsche Marke. Nur was nützt das, wenn das Image nicht entsprechend beworben wird.

Zitat:

@Silllie schrieb am 10. Oktober 2017 um 12:42:35 Uhr:

Na ja, dann frag ich mich wie es Hyundai hier in D. geschafft hat, aus meiner Sicht ist hier von Honda das Marketing einfach nur grauenhaft. Schau bei VW, die könne hässliche Autos bauen wie Sie wollen, die seltenst in den oberen Rängen der TÜV und ADAC Statistiken sind (Japaner dagegen schon) , dass Marketing ist so gut, dass diese Dinger sogar am Stammtisch schön geredet werden. :-D

Kia/Hyundai haben erkannt, was der Deutsche will - eine hochwertige Innenraum-Qualitätsanmutung (die Betonung liegt auf Anmutung; nicht auf Qualität) und viel Ausstattung für wenig Geld. Passt einfach 100% zum Aldi & Lidl-Land Deutschland. Dazu ist das Design stärker auf den europäischen Geschmack ausgelegt. Für mich sind Kia/Hyundai absolute Blender. Das, worauf es für mich in einem Auto eigentlich ankommt: Motor, Getriebe, Fahrwerk, Handling; das kann Kia/Hyundai unumstritten schlechter als Honda. Aber darauf kommts dem deutschen Kunden halt nicht an. Honda kann man absolut nicht mit Kia/Hyundai vergleichen. Honda wird seine Überzeugungen nicht verraten, um dem schlechten europäischen Geschmack zu gefallen.

Als ehemaliger Honda Händler sehe ich einiges anders.

Die Fahrzeugqualität ist wirklich extrem gut - da gibt es nichts zu meckern.

Es klemmt seit 15 Jahren an dem Stil mit den Händlern in Austausch zu gehen, von dort Marktfeedback das über die Zulassungszahlen hinausgeht, einzuholen.

Honda Manager waren der Meinung dass man Verkäufe "per Anordnung" steuern könnte, Honda hatte so um 2001 jeglichen Kontakt selbst zum Händlerverband verweigert. "Man wolle keine politischen Diskussionen" lautete das Motto.

Und dieses fehlende Marktfeedback (und die fehlende Bereitschaft Feedback aufzunehmen) rächt sich seit einigen Jahren bitter. Und führte in eine Abwärtsspirale die fast nicht mehr umzukehren geht.

Denn für die Händler steht der Aufwand für Ausstellungsräume, Neumodellschulungen, Softwareupdates und Spezialwerkzeuge einfach nicht mehr in einem akzeptablen Verhältnis zu den immer weniger verkauften Fahrzeugen. Und einige Händler verlassen deshalb Honda.

Damit wird das Händlernetz immer dünner und dünner - und die Erreichbarkeit zum Service wird immer schlechter - welches Kunden nicht verborgen bleibt.

Honda hat von Jan-Sept.2017 einen Zulassungsrückgang von 21,5% gehabt. Bei einem Marktwachstum von 2,2%. Ist also kräftig im Rückwärtsgang.

Da sind auch neue Händler nicht mehr bereit sich zu engagieren. Auch weil sich der Kommunikationsstil von Honda zum Händler inzwischen branchenweit herumgesprochen hat.

Schade um Honda.

Was wäre denn dein Feedback gewesen? Die Hondas sind den Kunden zu teuer; wenn sie ein ausländisches Auto kaufen, sind sie der Meinung, dass es weniger kosten muss als ein VW, auch wenn der VW schlechter ist. Hätte Honda dafür bei den Motoren sparen sollten und Fahrradketten als Steuerketten einbauen sollen wie VW? Hätte Honda seine in den Schlüsselmärkten Japan und USA gut funktionierende Designsprache umwerfen sollen? Jede große Änderung, die entweder den Kern der Marke Honda verraten hätte oder die auf den wichtigeren anderen Märkten ein Risiko dargestellt hätte, wäre keine gute Änderung gewesen.

Das lustige ist ja eh: Honda Deutschland Chef war anscheinend mit der "weniger Verkauf, weniger Umsatz, kein Kundeninteresse" Taktik so erfolgreich firmenintern, dass er zum Honda Europachef befördert wurde. Wenn ich mir mal Honda in den USA anschaue, da habe ich direkt Lust einen Honda zu kaufen. Auch Leute wie HondaProJason, der die Marke inoffiziell vertritt, hat einen großen Einfluss darauf, jedenfalls für Hondafans. Es ist aber erschreckend eine so negative Aussage von einem ehemaligen Hondahändler zu hören. Da denke ich an die erfolgreichen 80-90iger Jahre, da gab es anscheinend einen anderen Chef und auch eine andere Taktik. Eine sehr erfolgreiche!

Zitat:

@Zavage schrieb am 24. Oktober 2017 um 20:34:01 Uhr:

Das lustige ist ja eh: Honda Deutschland Chef war anscheinend mit der "weniger Verkauf, weniger Umsatz, kein Kundeninteresse" Taktik so erfolgreich firmenintern, dass er zum Honda Europachef befördert wurde.

Wenn Du Dich in dieser Personalie mal nur nicht täuscht - ohne ihn hätte es die Civic Limousine zB hierzulande nicht gegeben. Und zwischendrin war er in einer Schlüsselposition in Japan.

Was das Civic Coupé anbelangt: wieviele meint ihr denn, dass hier realistisch verkauft werden können pA? 1000? 2000? Dem stehen allein nur für Anpassung und Einführung Millionenbeträge gegenüber. Das bringt einfach nur noch mehr Verlust. Kleine Coupés sind nicht mehr gefragt. Dazu kommt, dass die Kundenentscheidungen hierzulande manchmal rational nicht verständlich sind - oder warum bezahlt der Kunde lieber mehr Geld für einen Hyundai i30 (ja der ist tatsächlich nicht mehr billig!) als für einen Honda Civic? Nur die Garantie kann es ja nicht sein? Besser ist der Hyundai auch nicht? Manchmal hat man den Eindruck, Honda Fahrzeuge müssen (aus Kundensicht) zum Dacia-Preis das doppelte des VW liefern. Erst dann werden sie interessant.

Man verstehe mich nicht falsch - ich wäre jemand der dieses Coupé direkt ordern würde, aus diesem Winkel heraus finde ich es auch schade, dass es nicht angeboten wird. Aber aus wirtschaftlicher Sicht verstehen kann ich es irgendwo - diese 1000-2000 Autos pA bekommt man mit mehr Profit auch in USA los, da muss man keine Sonderproduktion für EU fahren.

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