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Das Auto im Wandel der Zeit - oder: Wie werden wir uns in Zukunft in den Großstädten fortbewegen?
Hallo zusammen,
jeder der den Helsinki Beitrag verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass wir uns vermutlich in Zukunft als Autofahrer umstellen müssen.
Wie sehr ihr die Zukunft des Autos in deutschen Städten? Werden wir in 10 Jahren nur noch Bus und Bahn fahren, oder mit Rollern zur Arbeit oder der nächsten Bushaltestelle rollen?
Oder wird das Auto immer ein alternativloses Fortbewegungsmittel und ein Zeichen der Individualität des Einzelnen bleiben, welches nie ganz verschwindet?
Eure Meinung ist gefragt. Es darf auch gerne etwas rumgesponnen werden, wenn es um Alternativen zum Auto geht (Nein, ein Rohrpostsystem für Menschen ala Futurama gehört nicht dazu).
Als kleine Vorgeschichte gibt es hier an dieser Stelle schon regen Meinungsaustausch zur Einstimmung auf das Thema: https://www.motor-talk.de/.../helsinki-macht-es-vor-t6803630.html?...
Beste Antwort im Thema
Ich bin fürs beamen. :cool:
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756 Antworten
Zitat:
@Matsches schrieb am 4. März 2020 um 13:47:48 Uhr:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 4. März 2020 um 13:13:09 Uhr:
Du sprichst mir aus der Seele. Ich arbeite auch in einer Großstadt und fahre täglich mit dem Auto aus einer umliegenden Kleinstadt in die Arbeit. Vom Verkehr her gehts und ich habe meinen Tiefgaragenstellplatz bei meinem Arbeitgeber. Sollte sich das irgendwann so massiv dahingehend verändern, dass ich nicht mehr mit dem Auto in die Arbeit fahren und parken kann, dann arbeite ich an so einem Ort eben nicht. Und wenn ich woanders nichts finde, dann dürfen halt die Ökos mal mit ihren Steuern und Sozialabgaben für mich aufkommen. Ganz einfach.
Sind wir jetzt übergegangen zu Münchhausens Märchenstunde?
Sicher. Wenn Du nicht mehr in Cheffes Tiefgarage fahren kannst meldest Du dich eben arbeitslos.
Scheint ja dann ein mies bezahlter Job zu sein um den es nicht schade ist.
Zum Glück wird man später nicht an dem Unsinn gemessen, den man in Internetforen verzapft, gelle?:D:D:D
Ganz im Gegenteil, ich kann locker auch ohne Job ein paar Jährchen sehr gut über die Runden kommen. Dazu noch Krankengeld und sonstige Unterstützung und es lässt sich richtig gut leben. Ich bin nicht auf die Großstädte und die dort angesiedelten Arbeitgeber angewiesen.
Zitat:
@Matsches schrieb am 6. März 2020 um 07:26:30 Uhr:
Zitat:
@CH76 schrieb am 6. März 2020 um 07:14:58 Uhr:
So extrem sehe ja nicht einmal ich das :D
Mir würde es reichen, wenn man nur Fahrzeuge zulassen darf, wenn man einen Stellplatz nachweisen kann.
So ist das in japanischen Großstädten seit 40 Jahren.
Obwohl Japan wie Deutschland ein "Auto-Land" ist.
Kein Stellplatz, kein Auto.
Richtig und so könnte man anfangen und dann:
Zitat:
@Armani-Biker71 schrieb am 6. März 2020 um 07:26:48 Uhr:
Alle Fahrten unter 10Km sind mit dem ÖPNV oder anderweitig zu erledigen...
Wäre es wieder fast perfekt. So wie es jetzt abläuft, kann es einfach nicht weitergehen.
Zitat:
@PHIRAOS schrieb am 4. März 2020 um 14:08:27 Uhr:
Rückzugsraum hat man zu Hause. Wenn ich schon sehe, dass welche hier einen Arbeitsplatz nicht annehmen würden weil er nicht mit dem Auto erreichbar ist, zeigt wie ausgeprägt der Egoismus in unserer Gesellschaft gekommen ist. Welche Gesellschaft eigentlich?
Wenn das für Dich Egoismus ist, bitteschön. Ich nenne das Lebensqualität.
Ich würde sagen: Alternativen anbieten und ausbauen.
Auch wenn das Eingangs- Problem etwas weinerlich klingt (schlechter Fahrradstellplatz beim Bäcker), so ist im Kern schon richtig, dass es manchmal sogar an ausreichend Stellplätzen für Fahrräder hapert - bspw an Bahnhöfen.
Und beim ÖPNV ist sicher auch noch Ausbaupotential gegeben :D
Ich sage das als Freiberufler, der auch schon mal 60TKm im Jahr fährt und es hasst!
Grüße vom Armani-Biker...
PS: Wenn in den Städten keine Autos mehr stehen, gibt es für Fahrräder Stellflächen genug plus die bessere Luft.
Alle denken immer, es geht nicht ohne Auto; rund 50 Jahre autozentrierte Stadtentwicklung zeigen ihre Wirkung!
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:30:11 Uhr:
Zitat:
@Matsches schrieb am 4. März 2020 um 13:47:48 Uhr:
Sind wir jetzt übergegangen zu Münchhausens Märchenstunde?
Sicher. Wenn Du nicht mehr in Cheffes Tiefgarage fahren kannst meldest Du dich eben arbeitslos.
Scheint ja dann ein mies bezahlter Job zu sein um den es nicht schade ist.
Zum Glück wird man später nicht an dem Unsinn gemessen, den man in Internetforen verzapft, gelle?:D:D:D
Ganz im Gegenteil, ich kann locker auch ohne Job ein paar Jährchen sehr gut über die Runden kommen. Dazu noch Krankengeld und sonstige Unterstützung und es lässt sich richtig gut leben. Ich bin nicht auf die Großstädte und die dort angesiedelten Arbeitgeber angewiesen.
Warum also damit warten?
Ab in die Sozialhängematte, ist doch alles so toll!:rolleyes:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:32:24 Uhr:
Zitat:
@PHIRAOS schrieb am 4. März 2020 um 14:08:27 Uhr:
Rückzugsraum hat man zu Hause. Wenn ich schon sehe, dass welche hier einen Arbeitsplatz nicht annehmen würden weil er nicht mit dem Auto erreichbar ist, zeigt wie ausgeprägt der Egoismus in unserer Gesellschaft gekommen ist. Welche Gesellschaft eigentlich?
Wenn das für Dich Egoismus ist, bitteschön. Ich nenne das Lebensqualität.
Hier muss man mal die Kirche im Dorf lassen: die Forderung nach „Rückzugsraum“ im öffentlichen Transport lässt sich wohl nur in entlegenen Gebieten oder ausserhalb der Stoßzeiten realisieren. Auch der PKW ist in der RushHour nicht allein.
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 4. März 2020 um 20:23:01 Uhr:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 4. März 2020 um 08:04:45 Uhr:
Es geht doch beim Thema Auto nicht nur um Geschwindigkeit. Auch wenn man verkehrsbedingt nur mit durchschnittlich 27 km/h voran kommt, so habe ich meine Wohlfühltemparatur, sitze bequem im Ledersitz, höre ungestört Musik und habe keine fremden Menschen um mich
Es geht aber auch nicht darum, einfach aus Selbstzweck im Auto zu hocken, schon garnicht wenn man die regelmässigen, alltäglichen Wege effizient zu bewältigen hat. Und was das Problem an „Menschen um sich haben“ ist, das erschliesst sich mir eh nicht: ich bin sowieso auf dem Weg in die Arbeit. Ob das mit den Menschen um 8 Uhr am Bahnsteig oder um 08.45 Uhr bei Betreten der Arbeitsstätte beginnt, das ist für mich kein nennenswerter Unterschied. Ausserdem begegnet man als PKW Lenker auch immer noch genug Idioten.
Und - nachdem der Kraftverkehr allmählich, aber stetig immer schlechter läuft, sind für mich bspw. Fragen nach den Alternativen recht logisch.
Erst heute wieder sah ich den rundum Stau zum Feierabend schon aus dem Büro Fenster. Da musste ich gleich 1 Std länger bleiben als geplant, nur um den Stau abzuwarten.
Ich schrieb "wenn". Das ist bei meinem Fahrtweg nicht der Fall, ich komme immer gut durch, aber selbst wenn nicht ist es mir lieber in meinem Auto im Stau zu stehen, anstatt mit 1000 anderen Menschen am Bahnsteig und wegen Stellwerkstörung/Notarzteinsatz/Triebwerksdefekt etc. pp. in der Kälte zu stehen.
Und zum Thema Effizienz: Mit dem ÖPNV brauche ich doppelt so lange, WENN alles planmäßig fährt, habe unterm Strich nahezu die gleichen Kosten, bin unflexibler und es ist auch noch deutlich unbequemer.
Und deine Anmerkung zum Thema Menschen sind nicht ernst gemeint, oder? Es ist ein himmelweiter Unterschied ob ich mit den mir bekannten Kollegen, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe, zusammenarbeite oder ob ich mit 1000 vollkommen fremden Menschen jeglicher Schichten und den damit verbundenen Gerüchen, Geräuschen und Krankheiten auf engstem Raum zusammengepfercht bin.
Zitat:
@der_Nordmann schrieb am 6. März 2020 um 07:35:39 Uhr:
Warum also damit warten?
Ab in die Sozialhängematte, ist doch alles so toll!:rolleyes:
Weil er dann ganz weit davon entfernt wäre sich ein Auto leisten zu können :-)
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 6. März 2020 um 07:36:58 Uhr:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:32:24 Uhr:
Wenn das für Dich Egoismus ist, bitteschön. Ich nenne das Lebensqualität.
Hier muss man mal die Kirche im Dorf lassen: die Forderung nach „Rückzugsraum“ im öffentlichen Transport lässt sich wohl nur in entlegenen Gebieten oder ausserhalb der Stoßzeiten realisieren. Auch der PKW ist in der RushHour nicht allein.
Ich habe nirgendwo Rückzugsraum im ÖPNV gefordert, sondern lediglich angemerkt, dass ich aus diesem Grund selbigen nicht nutze. Nö, der PKW ist nicht allein, aber ich bin in meinem PKW allein bzw. max. zu zweit :)
Außerdem ist das mit dem Rückzugsraum im ÖPNV sehr wohl möglich. Was spricht gegen abgetrennte Abteile, wie es sie früher im Zug gab? Maximal vier Sitzplätze, die in ausreichendem Abstand voneinander stehen und dazu richtig bequem sind. Würde die Bahnen schon mal deutlich attraktiver machen.
Zitat:
@der_Nordmann schrieb am 6. März 2020 um 07:35:39 Uhr:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:30:11 Uhr:
Ganz im Gegenteil, ich kann locker auch ohne Job ein paar Jährchen sehr gut über die Runden kommen. Dazu noch Krankengeld und sonstige Unterstützung und es lässt sich richtig gut leben. Ich bin nicht auf die Großstädte und die dort angesiedelten Arbeitgeber angewiesen.
Warum also damit warten?
Ab in die Sozialhängematte, ist doch alles so toll!:rolleyes:
Nö, momentan läuft ja noch alles wie es soll. Das ist nur Plan B :)
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 6. März 2020 um 07:42:38 Uhr:
Zitat:
@der_Nordmann schrieb am 6. März 2020 um 07:35:39 Uhr:
Warum also damit warten?
Ab in die Sozialhängematte, ist doch alles so toll!:rolleyes:
Weil er dann ganz weit davon entfernt wäre sich ein Auto leisten zu können :-)
Doch, das geht, und zwar ganz locker :)
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:41:47 Uhr:
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 4. März 2020 um 20:23:01 Uhr:
Es geht aber auch nicht darum, einfach aus Selbstzweck im Auto zu hocken, schon garnicht wenn man die regelmässigen, alltäglichen Wege effizient zu bewältigen hat.
(...)
Ich schrieb "wenn". Das ist bei meinem Fahrtweg nicht der Fall, ich komme immer gut durch
Wenn du das Problem, um das es im Thread geht, nicht kennst, bedeutet das nicht, dass es nicht da ist.
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 6. März 2020 um 07:50:15 Uhr:
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:41:47 Uhr:
Ich schrieb "wenn". Das ist bei meinem Fahrtweg nicht der Fall, ich komme immer gut durch
Wenn du das Problem, um das es im Thread geht, nicht kennst, bedeutet das nicht, dass es nicht da ist.
Hä? Das habe ich doch auch nirgendwo behauptet. Bitte lies meine Beiträge aufmerksamer bevor Du darauf antwortest. Ich schrieb, dass ich auch so handeln würde, WENN ich im Rush Hour Stau stehen würde. Ich hatte auch schon andere Arbeitswege bei denen ich täglich mind. eine Stunde im Stau stand, aber auch da wäre ÖPNV für mich nie und nimmer eine Alternative gewesen.
Zitat:
@Niflheim schrieb am 6. März 2020 um 07:41:47 Uhr:
Und deine Anmerkung zum Thema Menschen sind nicht ernst gemeint, oder? Es ist ein himmelweiter Unterschied ob ich mit den mir bekannten Kollegen, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe, zusammenarbeite oder ob ich mit 1000 vollkommen fremden Menschen jeglicher Schichten und den damit verbundenen Gerüchen, Geräuschen und Krankheiten auf engstem Raum zusammengepfercht bin.
Totale Scheindiskussion. Wenn du solche Probleme hast (ich hab sie nicht und deine Schilderung klingt eher nach jemandem, der noch nie mit der SBahn in die Arbeit gependelt ist), nimm weiter den PKW, kein Problem. Das Problem beginnt erst, wenn das auch in Zukunft alle machen und alle wollen. Hier sollte man schon etwas weiter denken.