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Das Auto im Wandel der Zeit - oder: Wie werden wir uns in Zukunft in den Großstädten fortbewegen?

Themenstarteram 1. März 2020 um 20:21

Hallo zusammen,

jeder der den Helsinki Beitrag verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass wir uns vermutlich in Zukunft als Autofahrer umstellen müssen.

Wie sehr ihr die Zukunft des Autos in deutschen Städten? Werden wir in 10 Jahren nur noch Bus und Bahn fahren, oder mit Rollern zur Arbeit oder der nächsten Bushaltestelle rollen?

Oder wird das Auto immer ein alternativloses Fortbewegungsmittel und ein Zeichen der Individualität des Einzelnen bleiben, welches nie ganz verschwindet?

Eure Meinung ist gefragt. Es darf auch gerne etwas rumgesponnen werden, wenn es um Alternativen zum Auto geht (Nein, ein Rohrpostsystem für Menschen ala Futurama gehört nicht dazu).

Als kleine Vorgeschichte gibt es hier an dieser Stelle schon regen Meinungsaustausch zur Einstimmung auf das Thema: https://www.motor-talk.de/.../helsinki-macht-es-vor-t6803630.html?...

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756 Antworten

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 22. März 2020 um 14:24:31 Uhr:

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 22. März 2020 um 12:06:54 Uhr:

Wenn wir diesen Mist, der hier gerade abgeht, hinter uns haben, wird sich einiges ändern, gerade auch in Bezug auf Tourismus.

Es mag unstreitig sein, aber Du kannst manche Regionen nur via Tourismus wirtschaftlich erhalten. Und das gilt für alle Schutzgebiete, wie auch für alle Regionen ohne nennenswerte Wirtschaft.

Bitte nicht alles aus Sicht einer Großstadt heraus planen.

Da ist noch längst nicht durchdacht, was sorgsam zudurchdenken wäre, bevor es realisiert wird

Das hat allerdings Null Komma Null mit Homeoffice oder Reduzierung des Kraftverkehrs in Ballungsräumen zu tun.

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 22. März 2020 um 12:06:54 Uhr:

...

Die gesamte Weltwirtschaft geht gerade den Bach runter, die Immobilienblase wird platzen und wir werden mit unserem ganzen Konsumverhalten ungefähr wieder 20 Jahre weiter zurück anfangen, weil einfach nichts mehr da ist, bzw. so schnell produziert werden kann.

Auch der Verbrennungsmotor wird mangels Alternativen wieder eine blühende Renessaince erleben.

@AndyB71

Wie begründest du das?

Stehen von den Verbrennern noch genügend auf Halde?

Es ist eine Technik, die zumindest sicher funktioniert. Die Infrastruktur ist vorhanden.

Von daher wird man bei deutlich verringerten Kapazitäten zunächst einmal auf die bewährten Techniken zurück greifen.

Ist jedenfalls meine Meinung.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 22. März 2020 um 14:27:49 Uhr:

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 22. März 2020 um 14:24:31 Uhr:

Es mag unstreitig sein, aber Du kannst manche Regionen nur via Tourismus wirtschaftlich erhalten. Und das gilt für alle Schutzgebiete, wie auch für alle Regionen ohne nennenswerte Wirtschaft.

Bitte nicht alles aus Sicht einer Großstadt heraus planen.

Da ist noch längst nicht durchdacht, was sorgsam zudurchdenken wäre, bevor es realisiert wird

Das hat allerdings Null Komma Null mit Homeoffice oder Reduzierung des Kraftverkehrs in Ballungsräumen zu tun.

Was zählt für Dich alles als "Ballungsraum"? Berlin?, München?, Hamburg?, Dresden?, Leipzig?, Gera?, Paris?, Madrid?, Mailand?, Prag?, Halle? Großstädte, siehe Titel, sind sie ja wohl alle.

Eine separierende Denkweise führt nur zu einem Ergebnis, das nicht alle Sachverhalte berücksichtigt, die zu berücksichtigen sind.

Und deshalb ist auch zu berücksichtigen, wie Arbeitnehmer/innen zur Arbeit in einen Ballungsraum gelangen können, wenn sie außerhalb des Ballungsraumes wohnen, wie es auch zu berücksichtigen gilt, wie Arbeitnehmer/innen zur Arbeit außerhalb des Ballungsraumes gelangen, die innerhalb eines Ballungsraumes wohnen.

Und freilich gilt dieses auch für Arbeitnehmer/innen und deren Arbeitgeber, die auf Touristen und Tagesgäste angewiesen sind.

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 22. März 2020 um 20:45:32 Uhr:

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 22. März 2020 um 14:27:49 Uhr:

Das hat allerdings Null Komma Null mit Homeoffice oder Reduzierung des Kraftverkehrs in Ballungsräumen zu tun.

Was zählt für Dich alles als "Ballungsraum"? Berlin?, München?, Hamburg?, Dresden?, Leipzig?, Gera?, Paris?, Madrid?, Mailand?, Prag?, Halle? Großstädte, siehe Titel, sind sie ja wohl alle

Eine Abgrenzung ist nicht relevant. Der Begriff „Ballungsräume“ anstelle von „Stadt“ eignet sich besser, da hier auch Regionen beinhaltet sind, in denen bspw mehrere Städte dicht nebeneinander liegen oder wo es regelmässig Verkehrsprobleme beim ein- und auspendeln zwischen Stadt und Umland gibt.

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 22. März 2020 um 20:45:32 Uhr:

Und freilich gilt dieses auch für Arbeitnehmer/innen und deren Arbeitgeber, die auf Touristen und Tagesgäste angewiesen sind.

Deine Schlussfolgerung, dass hier irgendein Widerspruch existiere, erschliesst sich nicht.

Verkehrsprobleme bedeuten für alle Einschränkungen. Lösungen bedeuten ggf natürlich auch Abhilfe für alle, anderenfalls wären sie keine guten Lösungen.

Du erklärst hier Besenstiele.

Zitat:

@Matsches schrieb am 21. März 2020 um 09:07:58 Uhr:

Nein, tut es nicht.

Es ist nach wie vor absolut ineffizient und Lichtjahre davon entfernt, in irgend einer Weise „produktiv“ zu sein.

Ich weiß wovon ich spreche, mache das jetzt zwangsweise seit zwei Wochen.

Es ist aber im Augenblick aus gegebenem Anlass die einzige Möglichkeit, überhaupt „irgendwas“ arbeiten zu können.

Nur deswegen wird’s getan.

Bei mir das genaue Gegenteil, ich mache Home Office zum ersten mal und ich weiß ganricht wann ich das letzte mal so konzetriert und unterbrechungsfrei arbeiten konnte. :)

Zitat:

@Hellhound1979 schrieb am 23. März 2020 um 16:43:16 Uhr:

Zitat:

@Matsches schrieb am 21. März 2020 um 09:07:58 Uhr:

Nein, tut es nicht.

Es ist nach wie vor absolut ineffizient und Lichtjahre davon entfernt, in irgend einer Weise „produktiv“ zu sein.

Ich weiß wovon ich spreche, mache das jetzt zwangsweise seit zwei Wochen.

Es ist aber im Augenblick aus gegebenem Anlass die einzige Möglichkeit, überhaupt „irgendwas“ arbeiten zu können.

Nur deswegen wird’s getan.

Bei mir das genaue Gegenteil, ich mache Home Office zum ersten mal und ich weiß ganricht wann ich das letzte mal so konzetriert und unterbrechungsfrei arbeiten konnte. :)

Keine Kinder? Keine Ehefrau? Geeignete Räumlichkeit vorhanden? Glückwunsch...

 

Neben den oben genannten Umständen muss ich zur Zeit mit einem winzigen Schreibtisch und dem Laptop vorlieb nehmen. Es fehlen die beiden großen Bildschirme, der Scanner, der 50 Blatt pro Minute durchhaut, der Farb-Laserdrucker, der Austausch mit Kollegen und die Sekretärin, die unter anderem mal einen Kaffee hereinbringt. Meine Frau hat sich da als eher unwillig herausgestellt...

Bei uns in der Firma läuft das Recht gut.

IT hat den Leuten Monitore und weiteres Equipment nach Hause gebracht. Drucker braucht zu Hause niemand.

Sicherlich nicht genau so produktiv wie in der Firma.

Bin aber überrascht, wie gut es klappt.

Die Firma und viele Kollegen machen gerade die Erfahrung, das Home Office für viele an einigen Tagen in der Woche doch funktionieren kann.

Wovon dann wieder der Strassenverkehr profitiert.

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 23. März 2020 um 17:42:19 Uhr:

Drucker braucht zu Hause niemand.

Und wo kriegst du dann dein Toilettenpapier her? Apropos, nach Aussage von "Die Tagespresse" hat die Nationaldruckerei auf vierlagige Geldscheine umgestellt :D

 

Home Office mach ich seit Jahren regelmäßig und das wissen auch andere. Die tun dann immer so als ob ich Urlaub hätte :confused: Heute durfte ich zusätzlich Mathe unterrichten :(

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 23. März 2020 um 18:58:11 Uhr:

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 23. März 2020 um 17:42:19 Uhr:

Drucker braucht zu Hause niemand.

Und wo kriegst du dann dein Toilettenpapier her? Apropos, nach Aussage von "Die Tagespresse" hat die Nationaldruckerei auf vierlagige Geldscheine umgestellt :D

Home Office mach ich seit Jahren regelmäßig und das wissen auch andere. Die tun dann immer so als ob ich Urlaub hätte :confused: Heute durfte ich zusätzlich Mathe unterrichten :(

Gerade jetzt mit den Kindern zu Hause ist das kein zuckerschlecken. Das stimmt.

Aber selbst da sehe ich doch was positives.

Meine Kinder lernen gerade selbständiges Lernen mit PC und Co. Und das mit 8 und 10. Was die beiden in den letzten Tagen in Sachen digitale Medien gelernt haben ist schon enorm.

Aber das ist jetzt doch ein wenig OT.

Zitat:

@Hellhound1979 schrieb am 23. März 2020 um 16:43:16 Uhr:

 

Bei mir das genaue Gegenteil, ich mache Home Office zum ersten mal und ich weiß ganricht wann ich das letzte mal so konzetriert und unterbrechungsfrei arbeiten konnte. :)

Wäre ich Single oder würde ich alleine leben, wäre das möglicherweise ähnlich.

Mit Frau und Kindern kann ich da nicht zustimmen.

Vom „kurzen Dienstweg“ ganz abgesehen.

Es gibt aber sicher Berufe, da ist HO besser geeignet als bei anderen.

Für mich isses nix.

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 22. März 2020 um 19:06:56 Uhr:

Es ist eine Technik, die zumindest sicher funktioniert. Die Infrastruktur ist vorhanden.

Von daher wird man bei deutlich verringerten Kapazitäten zunächst einmal auf die bewährten Techniken zurück greifen.

Ist jedenfalls meine Meinung.

@AndyB71

ecomento.de: "Autostudie 2020": Alternative Antriebe weiter hoch im Kurs ....

https://ecomento.de/.../

Wenn 73 % der Befragten Hybrid-Technik "gut" finden, spricht das nicht für die technische Kompetenz des Normalverbrauchers. Es erklärt aber - abgesehen von der fehlgeleiteten Subventionierung vom Dienstwagen - warum diese Produkte angeboten werden. Es gibt eine Nachfrage. Wie bei den SUV.

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 8. Mai 2020 um 09:49:48 Uhr:

Wenn 73 % der Befragten Hybrid-Technik "gut" finden, spricht das nicht für die technische Kompetenz des Normalverbrauchers. Es erklärt aber - abgesehen von der fehlgeleiteten Subventionierung vom Dienstwagen - warum diese Produkte angeboten werden. Es gibt eine Nachfrage. Wie bei den SUV.

Aber du hast diese Kompetenz, um sie den Anderen in abrede zu stellen?

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 8. Mai 2020 um 10:11:30 Uhr:

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 8. Mai 2020 um 09:49:48 Uhr:

Wenn 73 % der Befragten Hybrid-Technik "gut" finden, spricht das nicht für die technische Kompetenz des Normalverbrauchers. Es erklärt aber - abgesehen von der fehlgeleiteten Subventionierung vom Dienstwagen - warum diese Produkte angeboten werden. Es gibt eine Nachfrage. Wie bei den SUV.

Aber du hast diese Kompetenz, um sie den Anderen in abrede zu stellen?

Klar, würde ich ja sonst nicht schreiben.

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