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Darf ein Busfahrer nach einem genesenen Schlaganfall tatsächlich...

Themenstarteram 26. Febuar 2020 um 13:53

...nie wieder gewerblich Busfahren?

Gruss

forsyth1

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58 Antworten

@gast356

Du empfindest es also als Drangsalierung, wenn in Deutschland der Sicherheitsgedanke Vorrang hast und willst die Leute auffordern, den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit ins Ausland zu verlagern, weil sie dann nicht nur im Ausland, sondern auch bei uns auch mit Einschränkungen und unter Alkoholeinfluss LKW fahren können?

Dann werden wir in diesem Punkt nicht einer Meinung sein können.

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 27. Februar 2020 um 10:22:56 Uhr:

@gast356

Du empfindest es also als Drangsalierung, wenn in Deutschland der Sicherheitsgedanke Vorrang hast und willst die Leute auffordern, den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit ins Ausland zu verlagern, weil sie dann nicht nur im Ausland, sondern auch bei uns auch mit Einschränkungen und unter Alkoholeinfluss LKW fahren können?

Dann werden wir in diesem Punkt nicht einer Meinung sein können.

richtig, fehlt nur noch der Hinweis auf die sehr oft lasche Wartung ausländischer Fahrzeuge (Bremsen/Reifen) und das damit einhergehende Gefährdungspotential auf der Straße.

...ich werde hier keine Länder nennen, da so eine Verlagerung eines Betriebes mit Sicherheit von Rechtsanwälten und Steuerberatern begleitet wird.

Es ist jedoch auffällig, dass so gut wie jede etwas größere Spedition inzwischen ausländische Niederlassungen und ausländische Kennzeichen an den Fahrzeugen hat... oder den Fahrbetrieb weitgehend komplett eingestellt hat und nur noch im Vermittlungsgeschäft tätig ist - ergo den Drecksjob auf Subunternehmen -eben wieder meist ausländische Speditionen- abwälzen.

Während typische Speditionen mit Sitz hier in D und deutschen Zulassungen keine Arbeit mehr haben und nach und nach -insofern sie nicht von selbst aufgeben- von der Insolvenzwelle überrollt werden - http://www.baumaschinenbilder.de/.../thread.php?threadid=48457&page=63

Bei uns hier in den Gegen sind etliche kleine Speditionen so mit 10-20 LKWs angesiedelt die über Hauptspediteure als Subs für die Automobilindustrie fahren... katastrophale Aussichten, keine Arbeit mehr, wie man hört... wenn die Automobilindustrie wegbricht, können die dicht machen, da sie auf dem übrigen Ladungsmarkt mit deutschen Fahrern / deutschen LKWs / deutschen Konditionen nicht konkurrzenfähig sind.

@Holgernilsson ...es geht nicht um Meinungen - ich beschreibe nur das, was derzeit in den europäischen Ländern und auf den Straßen Tatsache / Realität ist.

Jetzt bist du dran Lösungen vorzuschlagen... willst du die Grenzen dicht machen? ...willst du Europa abschaffen? ...willst du dem europäischen Ländern die deutschen Konditionen / Gesetze aufoktroyieren? ... schlag was vor, Deutschland befindet sich mit seinem Bürokratismus, mit seinen Vorschriften / Gesetzen im europäischen Wettbewerb und ist in diesem Bereich so absolut nicht konkurrenzfähig.

@gast356

Meine Ausführungen standen im Kontext zu Deinen bezgl. Betrieben des Speditionsgewerbes, daher masse ich mir mal, entgegen Deiner Aufassung, an, dass ich lesen kann. Wenn Du nachlesen möchtest, siehe Dir nochmal meinen Beitrag an, vor allem in welchem Umfang ich Deinen dabei zitiert habe.

Wenn nun, auf Deinen Rat hin, Deine Logistiker ihren Firmensitz ins Ausland verlegen und trotzdem über die deutsche Autobahn fahren, unterliegen sie trotzdem dem (ggf. erhöhten) Kontrolldruck von Polizei und Bundesamt für Güterverkehr. Also so einfach kann man sich innerhalb der EU nicht die Rosinen rauspicken.

...Kontrolldruck hin oder her... nur mal als Beispiel eine osteuropäische "95" in einem ausländischen Führerschein, die mal eben aufm Schwarzmarkt gekauft wurde oder zu erheblich einfacherern Konditionen erworben wurde ist bei so einer Kontrolle genau so viel Wert wie eine deutsche, für die der Fahrer mindestens 300,- EUR bzw. nimmt man die Kurse von DEKRA / TÜV / usw. 5x 105,-€ = 525,-€ bezahlt hat und 5 x 7 Stunden = 35 Stunden investiert hat.

Bei der Lizenz für den gewerblichen Güterkraftverkehr, entsprechende HU / SP-Prüfungen, Versicherungen, usw. sieht es nicht anders aus...

Diese Kontrollen von Polizei und BAG kannste vergessen, das sind bei der Flut nicht mehr als Stichproben... außer sich in irgendwelchen komischen Fernsehsendungen wichtig zu machen können die nix. Während se pressewirksam mal 1 LKW stillegen rollen 10, 100 oder 1000 andere vorbei... Ausländer / Ausländische LKW gibts wie Sand am Meer - mal so um Zahlen zu nennen die litauischen Spedition Girteka hatte mal 2.900 rollende Einheiten bis 2021 wolle die auf 10.000 Fahrzeuge aufstocken ("Girteka Logistics startet in Deutschland durch").

Dem TE bzw. seinem Bekannten kann man bei dem Hintergrund / bei dem was da läuft nur raten sich entweder den Gegebenheiten anzupassen um auf dem Markt weiter mitmischen zu können oder eben damit aufzuhören... entweder sich zur Ruhe zu setzen oder sich einen anderen Job zu suchen - nennt sich Marktwirtschaft.

Ja, jetzt kommt auch noch der Schwarzmarkt ins Spiel.... Wir kommen allerdings sehr weit vom Thema ab. Ich höre schon das Räuspern des Mods. ;) Lassen wir es gut sein. Der Konkurrenzkampf ist hart, aber die demografische Entwicklung wird ohnehin dazu führen, dass es in Deutschland nicht genug Nachwuchs an Berufskraftfahrern geben wird. Aber das ist nun schon wieder ein ganz anderes Thema.

 

Grüße vom Ostelch

Räusper!!

Moorteufelchen

MT-Moderation

Dass der Ex-Busfahrer zwar keinen leeren Bus, aber dennoch PKW fahren darf ist jedenfalls kein Widerspruch.

Das Räuspern will ich nicht ignorieren, aber kurz auf @gast356 antworten. Wenn ich dadurch den Frosch im Hals der Moderation bestärken sollte, bitte ich um Löschung meines Posts.

Ich will die EU nicht abschaffen. Ich habe nur etwas dagegen, wenn die deutschen Regelungen zu Lasten der Sicherheit durch die Abwanderung ins Ausland umgangen werden.

...brauchst Dich nicht zu räuspern, die Wend hin zum eigentlichen Thema ist schon vollzogen... bzw. keine Beiträge mehr.

Aber noch zum Thema... mit einem gesundheitlichen Problem + ein Führerschein würde ich dringed dazu raten die Finger von Amtsärzten, etc. zu lassen... die womöglich irgendwelche Meldungen, etc. an Führerscheinstellen weitergeben.

Zur Klärung würde ich mir einen normalen Arzt / Mediziner ausm Fachbereich Arbeitsmedizin suchen - der schon genannte Dr. Hingerle, wird übrigends in der Branche unter der Hand wärmstens empfohlen... ganze Ströme von Berufskraftfahrern v.a. altersbedingt gefährdete Personenkreise / mit Vorerkrankungen sollen da regelrecht über hunderte Kilometer nach Kirchheim pilgern, wie ich in Modulschulungen schon gehört hab.

Bei einem normalen z.B. Hausarzt durchgeführte Untersuchung mit evtl. negativem Ergebnis verschwindet in den Weiten der ärztlichen Schweigepflicht ohne weitere Folgen... ein negatives Ergebnis bei irgendeiner "amtlichen" Stelle wirbelt mindestens Staub auf.

Ich hab das bei einem Fahrer erlebt, um die 30 Jahre alt wollte der die Untersuchung unbedingt um Kosten zu sparen bei so einem Untersuchungszentrum der Bau-Berufsgenossenschaft machen... die haben den bzw. dessen Blut in Laboruntersuchungen zerlegt... wow, bis se irgendeine Anormalität / Abweichung gefunden haben und er erstmal keinen CE-Führerschein mehr hatte.

Mit etlichen Nachuntersuchungen ging das über knapp 8 Mochen, die er nicht fahren konnte und dem Arbeitgeber nicht zur Verfügung stand... das bedeutet im Normalfall Jobverlust, Arbeitslosigkeit, kein Einkommen mehr.

@Holgernilsson ...du mußt einfach einsehen, dass die Deutschen eben nicht die einzigen sind die in Europa den Ton angeben und es nicht sein kann das Inländer wettbewerbsmäßig gegenüber Ausländern benachteiligt werden - aber jetzt endlich Schluß mit dem Thema.

Zitat:

@gast356 schrieb am 27. Februar 2020 um 13:28:06 Uhr:

...brauchst Dich nicht zu räuspern, die Wend hin zum eigentlichen Thema ist schon vollzogen... bzw. keine Beiträge mehr.

Dein Beitrag zeigt, daß es doch notwendig war.

Es reicht jetzt.

Moorteufelchen

Inhalt entfernt - die Ausführungen der Moderation dürften doch verständlich gewesen sein
twindance/MT-Moderation

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