Danke für diesen Thread .... wo sind die ganzen Zufriedenen ?
Hallo zusammen,
nachdem ich vor 14 Tagen meinen E61 gekauft habe (und ihn morgen dann endlich bekomme) freue ich mich wirklich über diesen Thread hier :
http://www.motor-talk.de/.../...r-hohe-kilometerleistung-t2932422.html
Denn ... mittlerweile beschlichen mich hier Zweifel, ob ich mir wirklich "das richtige" Fahrzeug gekauft habe ...
Wenn ich die Threads der letzten Wochen hier so überfliege, dann kommen da eigentlich ausschliesslich "hässliche" Probleme hoch, von "Steuergeräte abgesoffen - Kulanz?", über "Jetzt habe ich auch Kabelbruch !" bis "Brauche einen KFZ-Exorzisten ...".
Ich habe mir den E61 in der Hoffnung geholt, ebensowenig Probleme (ja, auch mit dem Panoramadach) wie mit meinem E91 zu haben ... und mich beschlich langsam das Gefühl, mir hier eine Baustelle nach Hause zu holen.
Nach dem oben genannten Thread jedenfalls, bin ich wieder ein ganzes Stück mehr "frohen Mutes" und freue mich diebisch meinen E61 morgen in Empfang zu nehmen ... in der Hoffung daß er mir einige Jahre lang eben doch mehr Freude als Kummer bereitet.
Ich würde mich freuen, hier Posts zu bekommen, bei denen die Leute mit ihren E61 einfach mal zufrieden sind !
(Ja, mir ist klar, daß in Foren hauptsächlich Probleme gewälzt werden ... aber vielleicht lassen sich die Zufriedenen hier einfach mal auf diese Weise animieren ?)
Gruß, JNR
Beste Antwort im Thema
Ich/wir (Familie und Mitarbeiter) hatten (und haben heute noch 2 privat) mehr als 10 E60/E61.
Außer der Wasserpumpe, die zwischen 90.000 und 110.000km stirbt (hat im Original Kunststoffflügel... das sei leiser, sagt der Hersteller) gab es keinen Mangel, der durchgängig alle Autos betraf.
Klar gab es Höhen und Tiefen, aber insgesamt waren alle BMW's aus der Bauserie zuverlässig, auf freier Strecke liegen geblieben ist (bei mehr als 2 Millionen gefahrenen Kilometern) keiner.
Was hab ich noch in Erinnerung?
Mein allererster E60 (530d Limo, VFL) nervte mit seinem wahnsinnig vorsichtigen ESP, schon bei Kurvengeschwindigkeiten auf Lada Niva Niveau warf er manchmal den Anker.
Sein Nachfolger (530d Touring VFL) fiel durch nichts auf, lief einfach, da war sein Nachfolger (535d Touring VFL) schon zickiger, da sponn gern die Aktivlenkung herum, manchmal spukte auch die Navi.
Der 530d Touring Individual VFL, der ihn ersetzt hat, war völlig ohne Zicken, der darauf folgende M5 Touring war toll... aber für einen Kilometerfresser einfach unsinnig teuer, der musste also nach problemlosen 6 Monaten und fast 60.000km wieder gehen.
Ihm folgte eine 525d Limo LCI, nur als Interimsauto gedacht, blieb dann aber doch eine Zeit. Dessen Frontscheibenrahmen war undicht, es gab dadurch verursacht echt Theater, Fehler war ab Werk verbaut. Auf den folgte ein 530d Touring LCI, der dann meine Reihe beruflich genutzter E60/E61 abschloß.
Die Kollegen waren meist mit 520d/525d unterwegs, wirkliche Ausfälle waren nicht dabei.
In der Familie hatten wir bis April noch einen 520d Touring LCI (absolut problemlos, bis auf, na was wohl? Die Wasserpumpe), als Freizeittransporter dient uns noch ein 530d Touring LCI, der bis auf ein neues Navi-Laufwerk und einen PDC-Sensor hinten (beides über Garantie) muckenfrei läuft. Der darf auch bleiben, ist bis fast zum Anschlag ausgestattet (fehlen nur drei mögliche weitere Sonderausstattungen) und ist der Favorit meiner besseren Hälfte.
Und, bitte einmal schmunzeln, auch die Oma ist mit E60 versorgt, bei ihr ist es eine 530i Limo LCI, die ich ab und zu auf der Autobahn ausführe, um die Ratten aus dem Auspuff zu vertreiben.
Da die alte Dame vorwiegend Ultra-Kurzstrecken fährt, hat der eine neue Batterie verlangt und bekommen (90A zyklenfest).
Aus jetzt bereits gut 10 Jahren mit dieser Baureihe kann ich sie guten Gewissens empfehlen.
Abraten würde ich nur von ein paar Motoren bzw. Motor-/Getriebekombinationen:
VFL: ich würde keinen 530d und keinen 525d aus der ersten Serie nehmen. Der 530d war per ESP extrem kastriert (und hat die Drosselklappenproblematik), der 525d machte einfach nur einen auf Komfort, aber keinen Spaß.
LCI: ein M5 ist toll, aber er ist locker um den Faktor 2 im Unterhalt teurer als ein 550i. Wenn es also Benziner mit Qualm sein soll, lieber den V8 nehmen. Und wenn es richtig an der Kette reißen soll, lieber was aus Buchloe nehmen (B5/B5S) als M5, Fahrbarkeit im Alltag um Längen besser. Man kann auch sagen, Drehmoment schlägt Leistung.
Bei den VFL Autos bin ich auch kein Freund der Automatik, gefühlt dauert es manches Mal Minuten, bis ein Schaltwunsch erledigt ist. Bei LCI's würde ich auch erst ab 525d aufwärts zu Automatik raten, der 520d ist doch böse gehandikapt, weil er immer erst den Wandler durchquirlen muß, bevor er sein Drehmoment entfalten darf.
Was braucht man an Sondersausstattungen?
Klare Empfehlung bekommen von mir Sport- bzw. Komfortsitze. Seriensitze gehen gar nicht, für Kurzstrecken ok, aber für alles andere einfach nur schlecht.
Leider gab es meine bevorzugte Kombination Stoff-/Leder auf Komfortsitzen nur kurz beim Sondermodell Lifestyle, selten bestellt, aber gut gemacht.
Bei der Klimatisierung kann ich nur zur "großen" Klima raten, die serienmässige regelt zwar auch schon die Temperatur/Luftmenge automatisch, aber die Strategie war nicht sehr klug. Mit der großen Klima gab es auch für links und rechts getrennt einstellbare Temperaturen, einfach sinnvoller.
Bei den Navigationssystemen kann man sich wunderbar streiten.
Wir haben munter im Wechsel beide (Business und Professional) gehabt, ich persönlich tendiere zu Professional. Hauptgrund: dort können stationäre Blitzer als POI (point of interest) angezeigt werden (akustisch wird nicht davor gewarnt), die Karte beherrscht eine Perspektive aus Vogelflugsicht, ist größer und meiner Meinung nach übersichtlicher. Dazu kann man im rechten Drittel des Monitors noch Infos auswählen, entweder zum Standort oder z.B. auch den Bordcomputer.
Für jüngere Interessenten: sucht Euch einen mit mindestens dem Logic7 Hifi-System! Die Serienlautsprecher klingen ok (am Navi Business VIIIIIEL besser als am Professional), das Hifi-System ("klein") macht kaum einen Unterschied. Logic7 klingt schon schön satt, das extrem selten zu findende Individual-Hifi ist schon toll.
In Sachen Nachrüstung ist der E60/E61 ein wenig zickig, wenn Euch Klang wichtig ist, lieber gleich den passenden nehmen und zwei Wochen länger suchen!
Was sollte noch drin sein?
Xenon mit Kurvenlicht, ohne sind eigentlich auch nur Buchhalter-520 oder 525 zu finden. Selbst wenn man nur selten nachts unterwegs ist, der Unterschied ist gewaltig.
Schiebedach: bei der Limo ohne Probleme, gibt es beim Touring und dem Panoramadach öfter mal was einzustellen. Penibel pflegen, wenn was kaputt geht, wird es teuer (Silikonspray wirkt da Wunder). Wenn man aber kein Raucher ist, würd ich es weglassen.
Fahrwerk/Räder: wer Komfort sucht, bleibt beim Serien-Fahrwerk und maximal 17" Rädern, optimalerweise ohne Runflat.
Wer es sportlich, knackig mag: sportliche Fahrwerksabstimmung plus 18".
Und wer gern die Passagiere auf der Rückbank mit grünen Gesichtern hat: M-Technik Fahrwerk mit mindestens 19" und Aktivlenkung. Damit fühlt sich der 5er handlingmäßig auch eine gute Nummer kleiner an.
Runflat oder nicht: wer es nicht aus Gründen der Sicherheit für nötig hält, Runflat zu fahren, der verzichte drauf.
Für den Fall der Fälle ein Reifenpannenset in die Reserveradmulde (oder für Pessimisten ein Reserverad), dann ist schonmal vorgesorgt.
Jedenfalls verliert der 5er seine Steifbeinigkeit und Stößigkeit auf kleinen und kleinsten Anregungen ohne Runflat fast völlig.
Glaubensfrage: die Lenkräder!
Ich geb zu, ich mag es gern dick. Mir ist M-Sport grade recht, mich stört der dicke Kranz nicht, ich mag das "solide" Gefühl in der Hand.
Beim "nur" Sportlenkrad ist der etwas dünner (der Lenkradkranz), der Durchmesser ist gleich dem M-Sport, eine Empfehlung für die, denen M-Sport zu dick ist.
Und das Serien-Lenkrad... da schweigt des Sängers Höflichkeit. Spirrelig, zu groß, fühlt sich einfach nicht gut an. Subjektiv, na klar, aber solche Kleinigkeiten können den Unterschied machen, ob man sich auf Anhieb in einem Auto wohl fühlt oder nicht.
Und sonst so?
Ich geb es zu, ich mag es, wenn alles da ist, was geht.
Soft-Close für die Türen: sicher das Überflüssigste der Erde... aber doch nichts, auf dass ich je wieder verzichten wollte. Kein Türenknallen mehr, alles easy. Und ich werde sicher meine Meinung ändern, wenn ich da das erste Mal was dran reparieren musste! ;)
KeylessGo/Komfortzugang: auch wieder was, dass niemand braucht. Und auf das man nach einer Zeit einfach nicht mehr verzichten mag.
Eelektrisch betätigte Heckklappe: heute schon beim Dreier Serie, beim E61 recht selten anzutreffen... aber gut! Leute mit Hund und Kind usw. haben auch nur zwei Hände.
Außenspiegel: für uns hier in der Stadt fast ein "Muss": das "große" Spiegelpaket mit den anklappbaren Außenspiegeln. Damit blenden sie im dunkeln auch ab und der Beifahrerspiegel läuft gen Bordstein, wenn man die Rückwärtsstufe einlegt. Könnte ohne nie meine Felgen kratzerfrei halten! ;)
PDC (Parkdistanzcontrol): vorn ging es zur Not noch ohne, aber hinten muß sie sein.
Was nervt?
Der Regensensor. Mit Sensor regele ich mehr, als es mit einer (variablen) Intervallschaltung je nötig wäre.
Der Fernlichtassistent. Aber heftig. Der Gegenverkehr darf schon mal Licht schlucken, dafür blendet er höflich für Schilder ab, die man dann eben nicht lesen kann. Toll. Das Beste: kann man abschalten!!!
Automatik ohne Lenkradpaddel. Ok, unsere haben sie. Aber ohne wird es, grade bei den Dieseln ab 525d LCI aufwärts, sonst nur nervig. Wieso? Man hat reichlich eingeschenkte Drehmomente, aber sobald man mehr als 1/3 Gaspedalweg nutzt, wird zurückgeschaltet. Der Motor darf einfach nicht ziehen, er soll drehen. Bullshit. Also ab in die manuelle Gasse. Geht auch ohne Lenkradpaddel, klar, aber dann sind Gangwechsel eine haklige Geschichte. Mit hingegen ist alles gut, ab Ortsschild in den manuellen Modus und am Lenkrad flippern. Spart bei unserem 530d übrigens auch gut Diesel.
Die aktive Geschwindigkeitsregelung. Mag in den USA toll sein... hier sorgt sie für Nerverei. Sobald jemand in die Lücke reinzieht, die das Auto automatisch zum Vordermann hält, wird gebremst. Teils heftig, Hinterherfahrende sind da akut gefährdet. Dann Stop&Go. Die Funktion ist da, aber: fährt der Vordermann nicht innerhalb kürzester Zeit wieder los, ist das automatische Losfahren gleich wieder weg und man muß doch manuell eingreifen. Ist zwar beim F10/F11 besser geworden, die Strategie. Aber gut ist anders.
So, das ist jetzt ein wenig mehr geworden als gedacht.
Hab sicher nicht alle Aspekte beleuchtet... aber dafür kann man ja zur Not noch fragen! ;)
LG
Marc A.
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76 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Meggs07
...und unser 525d hat insgesamt bereits 125.000 km "auf dem Buckel" was lt. BMW-Verrückten ja mal knapp über dem "Eingefahren" liegt.
Was ja "eigentlich" auch so sein sollte ...nur ob das bei den heutigen Fahrzeugen die hauptsächlich dafür gebaut sind die Garantiezeit halbwegs ohne Probleme zu überstehen immer noch so ist => da bin ich mir nicht so sicher.
Ansonsten schließe ich mich der sich herauskristallisierenden Meinung an: WENN alles einwandfrei läuft und funktioniert und gerade mal nichts klappert, knackst oder knistert, DANN ist der E60 ein super Auto ;)
Dann verstehe ich aber nicht warum man mir und auch den anderen Betroffenen die es auch hier in diesem Forum gibt nicht helfen kann.Bbei mir hat BMW zumindest gewollt, aber ohne Erfolg. Entweder willst Du es nicht hören und es fehlt Dir der Vergleich zu anderen Fahrzeugen aus dieser Klasse und auch aus unteren Klassen die das besser können, oder es gibt wirklich E61 525d aut die ruhig laufen. Dann würde mich der bauliche Unterschied interessieren den es ja geben muß. Es müßte doch für BMW ein Leichtes sein aufgrund der eingegangenen Beschwerden diesbezüglich zu erkennen welche Antriebsvarianten davon betroffen sind und wodurch sich diese von angeblich ruhig laufenden Exemplaren unterscheiden. Ich bin noch 4 Fahrzeuge des gleichen Typs gefahren die sich alle in etwa gleich verhielten.
Den mitfahrenden Meister darauf angesprochen ob das bei einem 80.000.-€ teuren Wagen normal sei, meinte er es sei normal, ohne dabei rot zu werden. Es ist nur schade, daß BMW sämtliche Bemühungen mich auch in diesem Punkt, und Laufruhe ist in dieser Klasse sicher ein Kriterium, zufriedenzustellen mit Ablauf der erw. Gewährleistung im März dieses Jahres eingestellt hat, ich aber sonst mit dem Auto recht zufrieden bin. Eine bescheidene Nachfrage meinerseit in dieser Woche ob es vielleicht etwas neues gäbe wurde wie folgt beantwortet:" Da kommt nichts mehr, dafür ist das Auto schon zu alt". So kann man mit Privatkunden die bereit sind viel Geld auf den Tisch des Hauses für ein Auto hinzublättern nicht umgehen. Firmenkunden mögen sich soetwas vielleicht gefallen lassen, der Mitarbeiter zahlt kaum etwas für das Fahrzeug, es bringt ihn ja von A nach B und wird ohnehin regelmäßig ausgetauscht
LG
Zitat:
Original geschrieben von AUDIWILLI
Sind BMW Fahrer so verblendet, daß sie nicht wahrhaben wollen wie akustisch mies ihre Autos laufen und das bei Premiumpreisen oft weit jenseits der 50.000.-€? Fahrt doch mal mit Fahrzeugen anderer Hersteller die nicht das Wort "Motor" im Markennamen haben und normalerweise nur mitleidig belächelt werden und nur einen Bruchteil kosten, deren Laufkultur ist oft weit besser als die meiner 80.000.- € Kiste.
Wenn ich meinen N47 mit dem OM646 oder OM651 (beide von einem bekannten Hersteller produziert, welcher nicht das Wort "Motor" im Markennamen hat) vergleiche, so geniesse ich im direkten Vergleich himmlische Ruhe.
Und dabei spielt die Baureihe, in welcher die OM-Motoren verbaut sind keine Rolle.
Wenn ich den Vergleich nicht nur auf die Geräusche, sondern auch auf die Eigenschaften (Effizienz, Dynamik, Fahrspaß) der Motoren beziehe und dann auch weitere Hersteller (die allesamt kein "Motor" im Markennamen tragen) ausweite, so kann ich auch da nur feststellen, dass es ein sehr guter Motor ist.
Das gleiche Spiel könnte ich auch mit dem 525d meiner Mutter und hierzu vergleichbaren Motoren machen oder dem 30d aus meinem ehemaligen E65. Der direkte Vergleich zu z.B. 2.7 / 3.0 V6 TDi oder E280/300/320/350CDI lässt auf den ersten gefahrenen Metern schon erkennen, warum BMW das Wort "Motor" im Markennamen zu Recht und mit Stolz trägt und tragen darf.
Auch weitere E60 die ich bisher gefahren bin haben diesbezüglich keinerlei negative Symptome gezeigt.
Ich finde es schade, dass du (und scheinbar einige andere auch) Probleme haben.
Dass bei BMW bezüglich Kulanz durchaus noch Verbesserungspotenzial besteht, steht auch ausser Frage. Wobei man natürlich auch beachten sollte, dass man von einem Volumenhersteller nicht erwarten kann, dass er jahrelang sämtliche Beanstandungen kostenlos beseitigt. Das kann man vlt. von Luxusherstellern wie Bentley, RollsRoyce o.Ä. erwarten, aber nicht von einem Hersteller wie BMW.
Die überwiegende Mehrheit ist jedoch absolut problemlos unterwegs. Deshalb frage ich mich auch, warum die anderen BMW-Fahrer "verblendet" sein sollten?
Du sagst es selbst: ein paar Tausend Problemfälle bei >1.600.000 produzierten Fahrzeugen. Also eine "Fehlerquote", die irgendwo im niedrigen Promillebereich liegt.
Da die Motoren & Getriebe jedoch nicht nur im 5er sondern auch teilweise im 1er, 3er, 7er, X1, X3, etc. verbaut wurden sinkt die Quote immer weiter...
Zitat:
Original geschrieben von flosen23
Wenn ich meinen N47 mit dem OM646 oder OM651 (beide von einem bekannten Hersteller produziert, welcher nicht das Wort "Motor" im Markennamen hat) vergleiche, so geniesse ich im direkten Vergleich himmlische Ruhe.
Und dabei spielt die Baureihe, in welcher die OM-Motoren verbaut sind keine Rolle.
Wenn ich den Vergleich nicht nur auf die Geräusche, sondern auch auf die Eigenschaften (Effizienz, Dynamik, Fahrspaß) der Motoren beziehe und dann auch weitere Hersteller (die allesamt kein "Motor" im Markennamen tragen) ausweite, so kann ich auch da nur feststellen, dass es ein sehr guter Motor ist.
Da muss ich dir DEFINITIV Recht geben ...so habe ich z. B. im Moment das Problem daß ich ein leichtes rasseln/tackern beim beschleunigen vernehme, als ich deswegen in der Werkstatt war hab ich auch gleich dazu gesagt daß ich bei einem anderen Auto gesagt hätte "naja, ist normal, ist halt ein Diesel", sprich da wäre sowas gar nicht aufgefallen bzw. einfach "normal" ...aber so laufruhig wie der R6 Diesel im BMW normalerweise ist, hab ich es eben bemerkt ;)
Aber auch die "Fehlerquote" hat für ihre Autos gutes Geld bezahlt, und davon nicht zu knapp, hat also ein Anrecht auf ein fehlerfreies Fahrzeug. Niemand redet von jahrelangen kostenlosen Nachbesserungen, BMW schafft es leider nicht einen Fehler und wenner auch nur im Promillebereich besteht innerhalb der vorgegebenen Gewährleistung zu beseitigen. Wenn man schon nicht imstande ist ein fehlerfreies Fahrzeug herzustellen dann hätte ich mir auf anderer Ebene mehr Entgegenkommen erwartet und nicht nur einen Satz Winterräder bei Neukauf eines 3er GT als Entschädigung für meine bisher entstandenen Unanehmlichkeiten mit meinem E61. So kann man Kunden nicht bei der Marke halten. Weiters stehe ich nachwievor dazu, daß alle von mir gefahrenen Exemplare, nennen wir sie doch beim Namen "AUDI","MERCEDES" aber auch einige "untergeordnete" Marken wie "CITROEN" oder "FORD" ruhiger laufen als mein ach so hochgelobter R6. Nichts für Ungut, aber das ist meine Meinung und spiegelt meine Zufriedenheit wieder.
LG
Zitat:
Original geschrieben von AUDIWILLI
Aber auch die "Fehlerquote" hat für ihre Autos gutes Geld bezahlt, und davon nicht zu knapp, hat also ein Anrecht auf ein fehlerfreies Fahrzeug. Niemand redet von jahrelangen kostenlosen Nachbesserungen, BMW schafft es leider nicht einen Fehler und wenner auch nur im Promillebereich besteht innerhalb der vorgegebenen Gewährleistung zu beseitigen. Wenn man schon nicht imstande ist ein fehlerfreies Fahrzeug herzustellen dann hätte ich mir auf anderer Ebene mehr Entgegenkommen erwartet und nicht nur einen Satz Winterräder bei Neukauf eines 3er GT als Entschädigung für meine bisher entstandenen Unanehmlichkeiten mit meinem E61. So kann man Kunden nicht bei der Marke halten. Weiters stehe ich nachwievor dazu, daß alle von mir gefahrenen Exemplare, nennen wir sie doch beim Namen "AUDI","MERCEDES" aber auch einige "untergeordnete" Marken wie "CITROEN" oder "FORD" ruhiger laufen als mein ach so hochgelobter R6. Nichts für Ungut, aber das ist meine Meinung und spiegelt meine Zufriedenheit wieder.
LG
Sagen wir mal so, es spiegelt deine "Unzufriedenheit" wieder. Wenn ich deine Beiträge lese, gehe ich davon aus, daß du den BMW neu gekauft hast. Wenn dem so ist, dann verstehe ich deine Unzufriedenheit erst recht nicht, denn dann hätte ich das Auto bereits nach max. 1 Woche dem Händler wieder zurückgegeben. Alles andere kann ich nicht nachvollziehen.
Gruß Meggs
Hallo Allerseits,
mein E 60 Bj. 9/2006 (523i, SCHALTGETRIEBE) gekauft in 10/2010 bei 52 Tkm aktuell 96 Tkm auf der Uhr macht auch fast keine Probleme. Einziger Wehrmutstropfen ist die ewige Ölnachfüllerei. (aktuell: ungefähr 1 l Öl auf 4500km). Aber die BMW - Werkstatt meinte, da wäre ich noch ganz gut dran, gibt viel schlimmere Fälle bei dieser Motorbaureihe!
Was mir nur aufgefallen ist, kann aber auch durchaus rein subjektiv gewesen sein, beim vertanken (Super E10 statt E5!), lief der Motor eine zeitlang nicht so geschmeidig wie ich es sonst gewohnt bin.
Der Verbrauch hat sich bei meinem Fahrprofil, (40 % Stadt, 30 % Autobahn geschwindigkeitsbegrenzt bis max. 120km/h und 30 % Landstraße), bei echten 9,4 l bis 10 l eingependelt. Das finde ich angemessen!
Auch mit meinem BMW - Servicepartner bin ich jetzt sehr zufrieden, war vor 5 - 6 Jahren noch ganz anders!
Da sich in Zukunft die Fahrstrecken mehr in der Stadt abspielen, denke ich über einen Fahrzeugwechsel nach, nicht weil ich unzufrieden bin, dass keineswegs, sondern etwas kleineres ist in einer Stadt wesentlich handlicher. Aber aller Voraussicht nach wieder aus dem Hause BMW den:
DAS LEBEN IST ZU KURZ FÜR SCHLECHTE AUTOS!!!
Thomas
@ Meggs
Ich habe das Auto als Premiumselection mit einem Alter von 6 Monaten gekauft, und zwar im Spätsommer 2009 wo es noch schön warm war. Das Gemeine an der ganzen Sache ist, daß das Brummen und Dröhnen erst bei tieferen Temperaturen so ab +10 Grad abwärts auftritt also sich langsam über Wochen gesehen einschleicht. Ich war auch so wie ihr überzeugt, mein E61 mit Reihensechszylinder ist Stand der Technik im modernen Automobilbau und verhält sich so wie sich ein moderner Diesel verhalten sollte, bis zu einem Schlüsselerlebnis: Ich hatte die Gelegenheit im späten Winter 2010 mit einem CITROEN C5 Kombi eines Freundes mit nach Kroatien zu fahren. Anfangs skeptisch mußte ich doch den sehr guten Federungskomfort und den leisen Lauf der Maschine (obwohl nur 4 Zylinder) zu Kenntnis nehmen. Als mein Freund dann an einer Raststation anhielt um auszutreten und ich im Wagen blieb war ich mir nicht sicher ob er den Motor abgestellt hatte. Nein, die Maschine lief, konnte ich am DZM sehen.
Kein Brummen, kein Dröhnen, keine Vibrationen, nichts. Hallo, das kann doch nicht sein. Nochmals bestärkt wurde ich unmittelbar darauf als ich mit einem schon älteren Ford Mondeo eines Arbeitskollegen (auch mit Aut.) mitfahren durfte, der auch weitaus ruhiger lief als mein BMW. Damit begann dann der Leidensweg bei meiner BMW Niederlassung und ich war froh die erweiterte Gewährleistung abgeschlossen zu haben. Der Mangel wurde anerkannt und es wurden im Laufe der nächsten 2 jahre einige Tausend Euro für Nachbesserung investiert, so zB. für Motorlager tauschen, Abgasanlage ausrichten und entspannen, 2x Softwareupdate, LLDrehzahlanhebung, zusätzlicher Schwingungsdämpfer bei Hinterachsstabilisator und zuguterletzt ein neuer DPF. Leider ohne spürbare Verbesserung bei kühleren Temperaturen. Im Sommer läuft das Auto ohne Tadel, so wie man es in dieser Klasse erwarten kann. Anfangs meinte der Meister das Laufverhalten sei so vollkommen normal, änderte aber seine Meinung als ich ihn gezielt auf zahlreiche Beiträge diesbezüglich in unserem Forum verwies. Er mußte danach einsehen, daß es in Punkto Laufkultur Besseres gibt, auch bei BMW. Zur Klarstellung: an dem Auto ist nicht alles schlecht, wie man vielleicht herauslesen könnte, aber in einer wichtigen Disziplien, der Laufkultur, hat BMW bei meinem Fzg. kläglich versagt. Darum zähle ich mich nicht zu den "ganz Zufriedenen".
Danke
Das ist echt bitter und würde mich echt abnerven.Kannst du das Geräusch irgendwie genauer beschreiben,sodass man sich ungefähr ein Bild machen kann???Kann doch nicht sein,dass BMW das nicht findet...:confused:
Danke, daß du dich für mein (unser) Problem mit dem E60/61 R6 Diesel interessierst. Um nicht die ganze Problematik hier zu wiederholen, bitte ich Dich den thread "Infraschall brummen" aufzurufen, in dem die Symptome von mehreren Teilnehmern recht gut beschrieben werden. Vielleicht kann uns doch einmal irgendjemand sagen wodurch sich unsere Dröhnkisten zu anderen angeblich sehr leise laufenden Exemplaren unterscheiden und was gemacht werden muß (auch wenns was kostet) um auch diesen Staus zu erreichen, wo doch gerade BMW sich immer rühmte in Sachen Motorenbau und Antrieb führend zu sein. Wie auch schon von mir erwähnt, von BMW kommt da leider nix mehr.
LG
Muß natürlich Status heißen
Zitat:
Original geschrieben von AUDIWILLI
@ Meggs
Ich habe das Auto als Premiumselection mit einem Alter von 6 Monaten gekauft, und zwar im Spätsommer 2009 wo es noch schön warm war. Das Gemeine an der ganzen Sache ist, daß das Brummen und Dröhnen erst bei tieferen Temperaturen so ab +10 Grad abwärts auftritt also sich langsam über Wochen gesehen einschleicht. Ich war auch so wie ihr überzeugt, mein E61 mit Reihensechszylinder ist Stand der Technik im modernen Automobilbau und verhält sich so wie sich ein moderner Diesel verhalten sollte, bis zu einem Schlüsselerlebnis: Ich hatte die Gelegenheit im späten Winter 2010 mit einem CITROEN C5 Kombi eines Freundes mit nach Kroatien zu fahren. Anfangs skeptisch mußte ich doch den sehr guten Federungskomfort und den leisen Lauf der Maschine (obwohl nur 4 Zylinder) zu Kenntnis nehmen. Als mein Freund dann an einer Raststation anhielt um auszutreten und ich im Wagen blieb war ich mir nicht sicher ob er den Motor abgestellt hatte. Nein, die Maschine lief, konnte ich am DZM sehen.
Kein Brummen, kein Dröhnen, keine Vibrationen, nichts. Hallo, das kann doch nicht sein. Nochmals bestärkt wurde ich unmittelbar darauf als ich mit einem schon älteren Ford Mondeo eines Arbeitskollegen (auch mit Aut.) mitfahren durfte, der auch weitaus ruhiger lief als mein BMW. Damit begann dann der Leidensweg bei meiner BMW Niederlassung und ich war froh die erweiterte Gewährleistung abgeschlossen zu haben. Der Mangel wurde anerkannt und es wurden im Laufe der nächsten 2 jahre einige Tausend Euro für Nachbesserung investiert, so zB. für Motorlager tauschen, Abgasanlage ausrichten und entspannen, 2x Softwareupdate, LLDrehzahlanhebung, zusätzlicher Schwingungsdämpfer bei Hinterachsstabilisator und zuguterletzt ein neuer DPF. Leider ohne spürbare Verbesserung bei kühleren Temperaturen. Im Sommer läuft das Auto ohne Tadel, so wie man es in dieser Klasse erwarten kann. Anfangs meinte der Meister das Laufverhalten sei so vollkommen normal, änderte aber seine Meinung als ich ihn gezielt auf zahlreiche Beiträge diesbezüglich in unserem Forum verwies. Er mußte danach einsehen, daß es in Punkto Laufkultur Besseres gibt, auch bei BMW. Zur Klarstellung: an dem Auto ist nicht alles schlecht, wie man vielleicht herauslesen könnte, aber in einer wichtigen Disziplien, der Laufkultur, hat BMW bei meinem Fzg. kläglich versagt. Darum zähle ich mich nicht zu den "ganz Zufriedenen".
Danke
Das liest sich jetzt natürlich anders und erklärt einiges......Shit
Zitat:
Original geschrieben von AUDIWILLI
Muß natürlich Status heißen
3 Minuten nach Erstellung des Beitrags ist auf jeden Fall der "Bearbeiten"-Button noch aktiv ;)
Hallo an alle vom Direkteinspritzer geplagten Motor-Talker.
Kurze Ergänzung zu meinem N53, nachdem bei mir wegen Ruckeln im Leerlauf der NOX-Senor getauscht wurde, war nun der Kat dran, da es weiterhin geruckelt hat.
Im Fehlkerspeicher stand zu dem "Alterung NOX Kat (30E9)".Ein Dank an die Euro-Plus, wäre sonst etwas Kostspielig geworden (2400€ + Einbau).
Habe mit dem Servicearbeiter über eine Zukünftige vermeidung der Alterung gesprochen, habe schließlich keine Lust alle 4 Jahre den Kat zu Tauschen. Das Teil soll fahren und das ohne INPA & Co. ;-)
Er meinte Kurzstrecken, E10 und die Schaltpunkt Anzeige vermeiden. Den Wagen bei Betriebstemperatur auch mal die Sporen geben, damit der Kat eine Vernufntige Arbeitstemperatur erreicht. Jedenfalls den BMW Artgerecht bewegen. O-Ton: Ist ja kein 116i :-)
Zitat:
Original geschrieben von Calibra20BO
Jedenfalls den BMW Artgerecht bewegen.
Das ist grundsätzlich immer die beste Chance, möglichst wenig Mängel am Fahrzeug zu haben. ;)