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Corvette C4

Themenstarteram 19. April 2009 um 0:40

Hallo zusammen,

ich habe da eine C4 entdeckt, EZ 86, Automatik, Schweizer Fahrzeug, Leistung angeblich 252PS, Kat soll vorhanden sein, Abgasnorm nicht bekannt. Kennt sich hier jemand mit der C4 aus, gab es so eine Version? Bekomme ich die in D zugelassen mit Euro 1 oder noch besser Euro 2? Habe im Netz bisher nichts gefunden, da gab es angeblich in den frühen Jahren nur Versionen mit 205 und 230 PS.

Grüße,

Donnerschlag

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35 Antworten

Das mit den 252PS kommt hin. die 86er C4 hat die L98-Maschine, die gegen 250 PS Leistet. 205PS haben die früheren C4ren mit dem "Crossfire"Motor. Die 86er erfüllt Abgasnorm Euro1 und sollte sich mittels Kaltlaufregler auf Euro2 bringen lassen.

Edit: Das geschriebene gilt natürlich für die C4 Modelljahr 86. Erstzulassung ist nicht das gleiche. Solltest Du Interesse an einer C4 aus Aalen mit 252 PS haben, dann ist diese Erstzulassung 86 und hat nen Crossfiremotor und nicht den L98

Themenstarteram 19. April 2009 um 1:13

Hört sich schon mal gut an. Jedoch steht bei diesem auf der Motorabdeckung auch Cross-Fire Injection drauf. Der Farbkombi (bronze/bronze) nach könnte es auch noch ein 85er Modell sein:confused:.

Hatte grad meinen Beitrag von eben editiert :D

Themenstarteram 19. April 2009 um 1:18

Jupp, das ist sie:D. Also ist die Leistungsangabe falsch, erfüllt der Motor trotzdem Euro 1?

Kann ich Dir leider nicht verbindlich sagen, da ich bei den Crossfiremodellen nicht im Thema bin :( . Ich denke aber schon, einen G-Kat wird sie wohl haben. Aber bis morgen wird sich sicher noch der ein oder andere hier zu Wort melden ;)

technisch erfüllt die Crossfire-Injection - da mit Lambda-Regelung - Euro 1, mir ist aber kein Auto bekannt welches das so eingetragen hat

Euro 2 mittels Kaltlaufregler ist ausgeschlossen

ich würde aber schon allein wegen der technischen Anfälligkeit der Crossfire lieber einen echten L98 mit TPI nehmen

Alle Vorredner 100 % mit allem recht.

Hände weg von crossfire!

Und nun der Clou .......... Nimm eine LT1 c4ab BJ 1992 !

300 HP, EXTREM SPARSAM beim cruisen 11-12 liter ``fast `` richtig grinse(:D) druck im gesicht beim kickdown ( Also eine vorform von pressdruck im Sitz) ABARTIG ZUVERLÄSSIGER MOTOR BEKANNT ALS FAST UNKAPUTTBAR scheiß Mäusekino( anfällig) fast ganz weg und wieder analog ,

Rundum ALLES um längen moderner und besser als bei der c4 L98 bis 1991( LAHME KARRE). UM LÄÄÄNGEN!

Preißlich lächerlich,.... habe meine aus Spanien geholt aus Englischem Besitz( sehr günstige Quelle für lt1) für 6000 + 1000 UMBAU deutsch tüv also 7000 bischen was war noch fällig ( Bremsen 4x und Reifen Servo pumpe +Wapu )

Fazit 8500 € 300 ps Targa Corvette die technisch wie optisch top da steht und fährt wie neu !

So ich hoffe das war genug Ermutigung!!!!!!!!:):):):):):):)

Gruß

 

 

LT1

Die Erfahrungen von Illbesmart kann ich nur bestätigen. Das "Update" auf die LT1 war ein echter Fortschritt. Davor würde ich kein C4-Modell empfehlen, und eine Crossfire schon gar nicht. Der Motor ist ein Notnagel gewesen und wurde aus der 82er C3 übernommen, da damals noch kein neuer Motor bereit war. Die von ihm genannten Leistungswerte decken sich auch mit meinen Erfahrungen (LT1 9 Jahre gefahren). Die Kiste hat Mumm. Nur einmal hat mir ein Jaguar XKR die Flügel rasiert...:cool:

Auch hat die Verarbeitungsqualität bei der LT1 im Vergleich zu den vorigen Modellen nochmal einen Sprung nach vorn gemacht.

Wenn Du jemandem erzählst, daß ein 300 PS-Sportwagen im Schnitt 11-12 Liter Sprit auf hundert verbraucht, glaubt Dir das kein Mensch. Ich habe mal einen Minimalverbrauch von 7,8 Liter/100 km hinbekommen (!!!). Das war auf einer schönen Sommerreise durch die Moselgebiete und den Elsaß. Gemütliches dödeln auf langen Landstraßen. Das ist natürlich so völlig unglaubwürdig, daß das kein deutscher Autofahrer jemals glauben würde. Das glauben nur andere Corvettefahrer, die die gleichen Werte haben. Ist aber die harte Realität!

Anfällig am LT1-Triebwerk ist der Zündverteiler, der im Spritzwasserbereich liegt und bei alternden Dichtungen zum Aquarium wird. Dann läuft die Vette ganz grausig. Das Ding ist echt BESCHISSEN zu wechseln. Das sollte man auf Herz und Nieren prüfen. Anfällig ist ebenfalls (so denn vorhanden) das elektronische Fahrwerk (RPO FX1 wenn ich nicht irre) und Teile sind sehr teuer. Die pneumatischen Sportsitze neigen ebenfalls zu Defekten. Über das Mäusekino kann ich nichts negatives sagen.

Die ganze C4-Baureihe hat die lustige Eigenschaft, mit abgeschraubtem Dachteil ungefähr so verwindungssteif zu sein wie ein Biberschwanz. Auf ebener Straße ist das kein Problem, bei Hoppelpisten wird es schnell nervig. Mit aufgeschraubtem Dach ist das Phänomen wie durch Magie verschwunden.

Mit offenem Dach und hochgerollten Seitenfenstern fängt es ab etwa 90 km/h fürchterlich an zu wummern. Also Fenster wieder runter. Dann kriegt man durch die ungünstig geformten aber eleganten Spiegel einen konzentrierten Luftstrom in die Fresse. Das Problem löste ich durch die kleinen erhältlichen Windabweiser, die zwischen Spiegel und Tür montiert werden (auf dem Foto zu erkennen). Dann geht es einigermaßen.

Die LT1 ist auch sehr rostresistent, da sie aus sehr hochwertigen Materialien gebaut ist. Fast alle Rahmen- und Fahrwerksteile sind verzinkt oder aus Alu oder rostfreiem Stahl. Die Karosserie besteht aus Sheet Moulded Compund (ein unter Druck und Hitze verformbares Thermoplast), die Motorhaube aus GFK.

Wenn Vette C4, dann LT1!

Vette3
Themenstarteram 19. April 2009 um 12:50

Schade, das hört sich ja nicht so gut an. Eigentlich hat mir die Crossfire sehr gut gefallen, aufgrund ihres 80er-Jahre-Charmes (bronze/bronze, Mäusekino), aber ohne Euro-Einstufung und mit den beschriebenen Mängeln lasse ich wohl doch besser die Finger davon:(.

Was ist denn von einem Camaro (Baujahr Ende siebziger, dürfte wohl die 3. Generation sein) zu halten? Würde mir von der Form her auch gefallen, allerdings finde ich 146 bzw. 173 PS aus 5.7 Litern schon recht bescheiden.

Bei der Leistung muß man sich vor Augen halten, daß Flottenvebrauchsgesetze und Abgasvorschriften ein scharfes Schwert waren und diesen Wagen drastisch zusetzten. Der Camaro (2. Generation, bis 1981) selber ist ein solider und ausgereifter Wagen. Leider sind mittlerweile gute und unverbastelte Originale nur noch sehr schwer zu finden. Zehnthandruinen zu teilweise mutig überzogenen Preisvorstellungen gibt es reichlich. Manche davon haben sogar schon einen LKW-Umbau hinter sich, weil dann kann man ihn ja günstiger fahren...

Die zwei größten Feinde des Camaro sind seine Besitzer und Rost. Punkt.

Ein Camaro sollte frei von Spachtelskulpturen sein, die Karosserie rostfrei und gut gewartet. Kritisch sind Kofferraumboden, die Seitentaschen der hinteren Kotflügel, das Heckabschlußblech über den Endrohren, die Wannen unter den Rücksitzen.

Vorsicht bei feuchten Innenräumen, dann sind Dichtungen hinüber und der Rost nistet möglicherweise schon irgendwo. Dichtungen sind und waren in der Vergangenheit teuer und klamme Fünfthandbesitzer verwendeten alles vom selbstgeschnippelten Schaumgummistreifen über daumendick aufgespritzte Badezimmersilikonwürste bis zu Tesamoll fünffach übereinandergeklebt (kein Witz). Damals gab es noch kein Internet und die Ersatzteilversorgung war dementsprechend aufwendiger und/oder teurer. Daher gab es unheimlich viele Behelfsbasteleien. Der Camaro war dafür ein beliebtes Übungsfeld.

Kommen wir zum Positiven: Durch die exzellente Ersatzteilversorgung kann man fast jede Sünde beseitigen. Eine Frage des Aufwandes und des Geldbeutels. Unterm Strich lohnen tut sich das nicht, außer man möchte den Wagen wirklich behalten. Ansonsten sollte man Ausschau halten nach einem wirklich exzellentem Exemplar. Dafür muß man dann aber schon so 15.000 Euro locker machen.

Am gefragtesten dürften die Z28 sein. Mein Favorit war immer der Berlinetta (ab 79, davor hieß er LT), die gehobene Ausführung. Der Camaro ist ein Auto, in das man sich verliebt. Einen guten gibt man nicht wieder her. Das ist der Grund, warum nur so wenige auf dem Markt sind.

 

Camaro-001

Wenn es nicht unbedingt Corvette sein muss, hätte ich hier 2 Autos, die interessant wären. Einmal Camaro Iroc-Z und ein Trans Am GTA, beides dritte Generation. Beide 5,7er mit Euro1, etwa 230 PS und für unter 6.000Euro. Machen eigentlich einen guten Eindruck auf den Fotos. Die Leistung reicht, um den Wagen in ca 7sec auf 100 zu bringen, der Durchschnitsverbrauch liegt bei etwa 14Liter/100KM.

Camaro Iroc-Z

Trans Am GTA

Wenn die beiden wirklich halten, was der Eindruck verspricht sind sie eigentlich zu billig.

Themenstarteram 19. April 2009 um 17:20

Der Trans AM macht sich gar nicht so schlecht, der Camaro macht aber keinen guten Eindruck auf mich.

Das wäre der Camaro, der mir vorschwebt, allerdings preislich schon über dem Limit. Dann wüsste ich noch einen mit der 146PS-Maschine, 1.Hd, außen weiß innen rot, keine Klima, soll 7500€ kosten. Nur eigentlich will ich keine 3-Gang-Automatik mehr, und ein Verbrauch von 14 Litern ist mir eigentlich auch zu viel, gerade gemessen an der gebotenen Leistung.

Die Corvette hätte da eher reingepasst.

Edit: Der Firebird macht auch keinen so schlechten Eindruck.

*schüttel* die 80er hatten schon auch ihre grausamen Seiten :D

Themenstarteram 19. April 2009 um 17:48

Geschmacksbanause:D.

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