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Corona-Virus & potentielle Wirtschaftskrise & Automarkt (alt+neu)

Themenstarteram 18. März 2020 um 0:45

Der Virus hält uns gerade alle in Atem, die Bänder stehen still und die Bürger im Lockdown. An Autokauf wird gerade wohl kaum jemand denken. Was denkt ihr, wie sich das Jahr entwickeln wird?

Den Virus werden wir früher oder später in den Griff bekommen - der Schaden für die Wirtschaft wird wohl tiefer sitzen. Der ein oder andere wird noch an die Finanzkrise in 2008 zurückblicken können, als man mit der Abwrackprämie der hiesigen Automobilindustrie unter die Arme gegriffen hat.

Wird die Bundesregierung weitere Förderprogramme, als die Aktuelle für BEV und PHEV starten? Wird der Gebrauchtmarkt zusammenbrechen? Damals waren z.B. begehrte luftgekühlte Porsche noch erschwinglich.

Persönlich würde ich mit dem Kauf, sowohl Neu als auch Gebraucht, erstmal warten. Nicht das die Quarantäne uns ohnehin dazu zwingt ;-)

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151 Antworten

Also für mich macht kaufen schon aus anderen Gründen derzeit nicht so viel Sinn.

Auch wenn ich mich umsehe.

Ob es bei oder nach Corona besondere Kaufargumente gibt werde ich ja dann sehen.

Wir suchen derzeit für meine Partnerin einen neuen Kleinstwagen. Momentan ist eher alles teuer weil Neuwagen teilweise gar nicht mehr bestellt werden können aufgrund Corona. Also das was „auf Halde“ steht eher teurer als verschleudert...

Im Moment kann man nur abwarten bis der Peak erreicht wird und die Industrie wieder hochfährt.

Ein anderer Tread wurde schon geschlossen, weil jemand explizit auf Rabatte wegen Corona aus war. Sowas finde ich persönlich Geschmacklos weils was von Leichen fleddern hat.

Bei mir steht 2020/2021 auch ein neues Auto an, aber warte auch erstmal ab. Viele Händler haben momentan auch andere Probleme, als sich mit Geiern um ein paar Euro zu streiten.

Zitat:

@Schweinesohn schrieb am 18. März 2020 um 05:24:50 Uhr:

Wir suchen derzeit für meine Partnerin einen neuen Kleinstwagen. Momentan ist eher alles teuer weil Neuwagen teilweise gar nicht mehr bestellt werden können aufgrund Corona. Also das was „auf Halde“ steht eher teurer als verschleudert...

Dazu könnte kommen, dass einige Hersteller diese Kleinstwagen aus dem Programm nehmen (ist ja teilweise schon passiert) bzw nur noch als E-Variante anbieten. Billig Autofahren wird sich verabschieden ...

Themenstarteram 18. März 2020 um 10:48

Ich denke jetzt mal positiv und hoffe dass der Spuk im Sommer großteils vorüber ist.

Einige Händler werden bis dahin allerdings schließen müssen, falls die Bundesregierung nicht (rechtzeitig) einspringt. Wenn ich da an die Leasingrückläuferhändler denke, die mit ganz wenig Margen, dafür mit Massen arbeiten. Anderseits wird die Nachfrage an Neuwägen zunächst nicht befriedigt werden.

Hoffentlich überleben die Autobauer die Krise. Die Aktienkurse sind total im Keller - Daimler notiert heute etwas über 22 EUR.

Blöd ist es sicher für all die, die aktuell auf ein Bestellfahrzeug warten:

->evtl kommt es erst später als erwartet. gut wer sein altfahrzeug noch hat und dieses noch zuverlässig fährt und tüv hat

->wirkliche Lieferzeitverpflichtungen hat vermutlich kaum jemand im Vertrag. Kommt das Auto nun 3 Monate später und man muss mangels Altfahrzeug irgendwie überbrücken wäre das für manchen sehr ärgerlich

->das Risiko ein Montagsauto zu erwischen steigt sicherlich. Sowohl was Fahrzeuge die jetzt kurz vor Werksschließung produziert wurden als auch Fahrzeuge die bei wiederanlaufen der Produktion gebaut werden

Steigende Neuwagenpreise (sofern das tatsächlich jmd beobachtet hat auf sein konkretes Wunschfahrzeug bezogen) sind sicherlich nur ein kurzfristiger Effekt von Händlern die es eben versuchen.

Ich denk eher dass die jetzige Krise zu fallenden Preisen führen wird:

->nachfrage sinkt. manch einer in nicht sicherher beschäftigung wird seinen job verlieren oder aktuell grad kein Geld verdienen, somit reicht es evtl für das geplante neue Auto in nächster zeit doch nicht

->neuanstellungen von Leuten die man gleich mit einem neuem Dienstwagen versorgt wird es derzeit auch kaum geben

->es stehen noch genug Fahrzeuge die erstmal abverkauft werden wollen. Brauchst du jetzt ein Auto nimmst du sowas. Klar wer individuell austatten möchte wird evtl nicht fündig dann wird eben neu bestellt.

Ich denke für so manchen Autohändler wird die jetzige Situation existenzbedrohend:

->weniger Nachfrage (ganz kurzfristig steigt sie vielleicht leicht, weil leute mit akuten Kaufabsichten jetzt vielleicht ZEIT haben zum Autohändler zu gehen....und so mancher vielleicht auch sein BARGELD unterbringen möchte, bevor es evtl eine Inflation gibt aber mittelfristig würd ich doch eher mit Kaufzurückhaltung rechnen)

->Exporteure die Fahrzeuge in Zahlung genommen haben fallen ggf weg. deren höfe sind schnell voll, wenn sie die Karren logistikbedingt nicht mehr ausser landes schaffen können. ggf sind die Fahrer usw auch im Ausland bei ihrer Familie, dürfen nicht einreisen usw

--->evtl sehen wir bald ein vermehrtes angebot an privat verkauften altfahrzeugen (mit leicht fallenden Preisen/Restwerten) weil die Vertragshändler nichts mehr in Zahlung nehmen.

----------

Prämien für Käufer seitens der Politik wird es gewiss nicht geben. Das Prämienmodell für E-Autos und Plug-in ist ja gerade erst frisch und die Zahlen hier zu erhöhen macht keinen Sinn.

Die 0,5 und 0.25% Regel für Dienstwagen mit Plug-in oder E-Antrieb ist auch schon so günstig (für den Privatmann unverständlich günstig) dass hier keine weitere Subvention zu erwarten ist.

Wenn es Hilfen gibt dann für die Zulieferer und Automobilkonzerne direkt um dort stellen zu sichern.

->Für das Ankurbeln der Nachfrage werden die Automobilkonzerne zuständig sein (Rabatte, attraktive Modellpakete, ggf fliegt das eine oder andere auto aber aus dem Programm)

->was ich mir zusätzlich noch vorstellen kann ist dass es vielleicht temporär eine Mwst Absekung um 1% geben wird - nicht speziell nur für Autos sondern generell. Das macht bei angeblich 30t€ die ein durchnittlicher Neuwagen kostet halt ein paar wenige hundert € aus aber ja besser als nichts. Beim Thema Hotels und Gastätten kann ich mir vorstellen dass man ggf sogar mehr als 1% macht (denn die trifft es vermutlich jetzt sehr hart. die iinhaber werden ihre kosten versuchen runterzufahren....aber manch einer hat kredite und/oder pacht an der backe. und das Personal hat meist eher schlechte Gehälter die erst durch Trinkgeld angenehm werden - selbst wenn man also das große Glück hat noch Gehalt zu bekommen fehlt einem ein wichtiger Teil nämlich das Trinkgeld)

--------------

Interessanter Aspekt wäre vielleicht noch die wichtigkeit des Autos für den Einzelnen:

Manch einer der Öffis fährt oder gar frisch auf Öffis umgestiegen ist und vielleicht das Auto abgeschaft hat wird sich aktuell sehr darüber ägern - denn die Ansteckungsgefahr im Öffentlichem Verkhersmittel ist hoch.

Dazu kommen hier und dort nach ausgedünnte Fahrpläne. Sprich zur Arbeit kommen dauert vielleicht noch länger als bisher

->so mancher besinnt sicht vielleicht und kehrt zum Auto zurück! Stell fest das im Krisenfall (egal ob Corona oder eben Flut oder Sturm das Auto doch klar im Vorteil ist gegenüber Bahn usw). Erhöte Nachfrage an neuwagen seh ich hier aber nicht und bei den Gebrauchtfahrzeugen gleicht es sicher auch nur zu einem kleinem Teil das aus was per Kaufzurückhaltung wegfällt.

Interessant ist natürlich der Faktor Zeit. Reden wir über 2,3 Monate wird es wirtschaftlich irgendwie zu händeln sein. Reden wir über 6-9 Monate also ggf über einen Zeitraum bis es endlich einen Imstoff gibt, werden die Folgen für die Wirtschaft gravierend sein. Wenns Blöd läuft auch mit Folgen für das eigene Sparkonto (thema iinflaton). Problem ist hier auch das Bankenwesen - einmal die ganze Zockerei aber auch die vielen billigen Kredite die evtl hier und dort nicht bedient werden können.

Laut diversen Berichten soll es Hilfe für alle geben. Egal ob klein oder Großunternehmen.

Jetzt werden wir sehen wie gut oder schlecht das ganze umgesetzt wird, Toyota wird jetzt auch einige Werke schließen.

Wir werden sehen wie es weiter geht.

Wie viele Corona-Threads werden hier wohl noch eröffnet ...

Für mich ist die Lage gerade mehr als unglücklich.

 

Mein Leasing läuft im Juni aus, hatte überlegt dieses vorzeitig im April zu beenden. Diesen Plan werde ich in Anbetracht der aktuellen Lage wohl verwerfen. Oder doch nicht?

 

Nur ist die Lage im Juni auch sehr ungewiss, wird es sich bis dahin beruhigt haben? Ich gehe eher von dem gegenwärtigen bzw. noch schlechterem Zustand aus.

 

Mein auserkorenes Fahrzeug gibt es sowieso nicht mehr als Bestellfahrzeug, so das ich auf sie lagernden Modelle zurückgreifen muss/werde.

 

Aber auch hier: Es steht erneut eine Finanzierung ins Haus, bei zu erwartender Inflation sollte ich diese möglichweise nicht allzu lange hinaus zögern.

Abwarten und Tee trinken

Zitat:

@nyrass schrieb am 18. März 2020 um 13:25:54 Uhr:

Aber auch hier: Es steht erneut eine Finanzierung ins Haus, bei zu erwartender Inflation sollte ich diese möglichweise nicht allzu lange hinaus zögern.

Ohne die eigene finanzielle Lage der nächsten Monate abschätzen zu können würde ich jetzt kein Auto auf Pump kaufen und abwarten.

@Apolo2019 Finanzielle Situation lässt sich gut einschätzen,da Beamter

@nyrass ihr müsst ja auch Mal einen Vorteil haben ;)

problem wird auch die zulassungsstelle. wenn die erstmal zu ist, ist nichts mehr mit an und abmelden oder kurzkennzeichen.

dann brauchst kein auto verkaufen, weil du nicht ab- oder ummelden kannst.

dann brauchst kein auto kaufen, weil du es nicht zulassen kannst.

ggf friert das zeitweise die preise ein. danach wirds aber runtergehen (unsichere zeiten = kaufzurückhaltung)

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