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Corona: Auswirkungen auf den Automarkt, Preise, Zulassungszahlen ...

Themenstarteram 16. März 2020 um 9:51

Hallo,

jedem dürfte die aktuelle Lage bekannt sein. Über "Sinn oder Unsinn" soll hier nicht debattiert werden. Trotzdem sind die Auswirkungen auf unseren Alltag und auf die Wirtschaft spür- und messbar.

Ich habe das Gefühl, dass diese Entwicklungen auch den Automarkt, insbesondere für Gebrauchtwagen, deutlich treffen.

Wärend sonst die ersten Sonnenstrahlen die ersten Autoenthusiasten und -käufer lockten, bleibt es erstaunlich ruhig. Eine Entwicklung, die mir persönlich ungünstig in die Karten spielt.

Wie sind eure Beobachtungen?

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1204 Antworten

Denke man darf gespannt sein was da noch so rüber kommt demnächst vom Automarkt und den Händlern.

Die Hersteller/Händler stehen unter Verkaufserfolgsdruck nicht der Käufer.

Daher sehe ich das insgesamt eher sehr gelassen für den Käufer in Zukunft der ein Fahrzeug egal ob neu oder gebraucht kaufen möchte.

Aussitzen und auf Zeit spielen wird da wohl nicht alleine reichen bei den Händler und Hersteller.

Damit bekommt man die Halden garantiert nicht leer, gerade jetzt wo jeder Euro 3x umgedreht wird bei der momentanen Situation und Arbeitslage.

Vieleicht wird der Kunde ja mal wieder König beim Kauf, zu wünschen wäre es Ihm allemal bei einigen Händler.

Ich rechne damit das es zu Inzahlungnahmeprämien seitens der Hersteller kommt,

die kann man dann beim Kauf des Jahreswagens verrechnen.

Das Problem resultiert schon aus Herbst letzten Jahres, also klar vor Corona, da hatten die Händler schon viele junge Gebrauchte da und hat sich durch den Shutdown noch verschärft.

Wie soll man anders die Höfe leer bekommen?

Die Autos werden durch Standzeit ja nicht wertvoller, wie guter Whiskey im Eichenfass ;)

Zitat:

@camper0711 schrieb am 8. Juni 2020 um 14:26:45 Uhr:

Zitat:

@sharock22 schrieb am 8. Juni 2020 um 13:43:55 Uhr:

Ich glaube kaum das die drastisch mit dem Preis runter gehen oder ...

Bevor die Autos mit richtig viel Rabatt verschleudern stellen die lieber 10.000 Leute aus und sparen sich dort die Kohle.

die spannende Frage ist eher, was die Hersteller/Niederlassungen/Händler/Autobanken/Leasingfirmen machen, wenn im Lauf der nächsten 12 Monate eine Jahresproduktion aus den Jahren +/- 2017/´18 wegen Ablauf der Leasingkontrakte zurückkommt ...

 

also die Fahrzeuge, die üblicherweise zu 45 oder 55 Prozent des "Listenpreises" an Privatkunden "endvermarktet" werden ;)

Sowas muss man global sehen, nur weil hierzulande weniger gekauft wird, heißt es ja nicht das keine Abnehmer sonstwo auf der welt sind, ich weiß es nicht ...

Bei nationaler Nachfrageflaute leiden die einheimischen Händler, ob große Autoschieber, die dann einfach mal die Fuhre Leasingrückläufer nach sonstwo verschieben ... ich weiß es nicht..

am 8. Juni 2020 um 14:08

@tartra Normalerweise würde ich Dir Recht geben aber die nachfrage ist ja weltweit gesunken. Corona trifft sogar auf den afrikanischen Markt. Selbsr da werden die "Exportautos" nicht mehr gekauft. Die menschen haben andere Sorgen wie Autos...

Die Amis oder Asiaten kaufen eh nix aus Europa. Die Asiaten aus Prinziep nicht und die Amis sind noch immer im Corona Shut Down und haben D. Trump.

Denke mal die internationale Marktautobranche, braucht auch eine lange Erholungsphase der Regeneration bis da mal wieder alles rund läuft.

Sieht ja nicht anders aus wie bei uns. Angeschlagen sind die Automärkte weltweit und laufen zur Zeit auf kleiner Sparflamme bishin zum Shutdown.

Der Zeitfaktor und die Andauer der Coronakrise wird es ans Tageslicht bringen, in wie weit davon die Autoindustrie mit in Leidenschaft gezogen wird zukunftsmässig.

Auswirkungen sind zur Zeit jedenfalls jetzt schon zu spüren und zu beobachten in vielen anderen Ländern.

Das Problem der Leasingrückläufer - das es ja nicht erst seit Corona gibt - ist, dass sie zu höherem Wert in den Büchern stehen, als sie im Moment am Markt erzielen. Und das wurde durch Corona nochmals verschärft. Und jetzt kommt auch noch die Neuwagenprämie (wenn auch nur für e-Autos) dazu, die den Wert solcher Leasingrückläufer nochmal reduziert.

Es ist verständlich, dass hier insbesondere die "Käuferperspektive" geäußert wird und alle auf Schnäppchen spekulieren. Aber man muss auch die Lage der Händler sehen: Wer jetzt Autos vom Hof mit (Buch-)Verlust verkauft, der muss sofort zum Insolvenzrichter. Es gibt einfach keine Reserven mehr, die solche Verluste auffangen.

Verzichtet man dagegen auf Geschäfte unter Kosten, kann man immer noch versuchen, eine positive Fortführungsprognose zu dokumentieren - da ja die Kunden evtl. langfristig verschobene Käufe nachholen. Natürlich platzt die Blase irgendwann - aber man kann keinem Unternehmer der diese Bezeichnung verdient vorwerfen, dass er im Moment noch versucht, den Laden am Leben zu erhalten.

Spätestens mit dem Jahresabschluss 20 kommt die große Pleitewelle. Und es ist für die Hersteller durchaus eine bedenkenswerte Strategie, die Situation so lange "auszusitzen" und jetzt nicht den Kunden die Autos hinterher zu werfen, sondern dann im nächsten Jahr wenn es wieder Mangel an Autohäusern gibt die gefühlte Knappheit für höhere Preise zu nutzen. Das hilft zwar nicht gegen die aktuelle Krise - aber Rabattschlachten helfen dagegen auch nicht.

Oder, wie es bei der letzten Krise mal ein Hersteller so schön sagte: Wenn Du pro Auto 1000 EUR drauflegst, dann hilft es auch nicht, wenn Du doppelt so viele verkaufst...

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