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Corona: Auswirkungen auf den Automarkt, Preise, Zulassungszahlen ...
Hallo,
jedem dürfte die aktuelle Lage bekannt sein. Über "Sinn oder Unsinn" soll hier nicht debattiert werden. Trotzdem sind die Auswirkungen auf unseren Alltag und auf die Wirtschaft spür- und messbar.
Ich habe das Gefühl, dass diese Entwicklungen auch den Automarkt, insbesondere für Gebrauchtwagen, deutlich treffen.
Wärend sonst die ersten Sonnenstrahlen die ersten Autoenthusiasten und -käufer lockten, bleibt es erstaunlich ruhig. Eine Entwicklung, die mir persönlich ungünstig in die Karten spielt.
Wie sind eure Beobachtungen?
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1204 Antworten
Zitat:
@Daniela_Wolf schrieb am 4. Juni 2020 um 19:20:43 Uhr:
Die nun verstärkt geförderten Antriebskonzepte, werden seit Jahren massivst subventioniert und dennoch nehmen potenzielle Kunden die entsprechenden Produkte nicht ab. Das sollte eigentlich Anlass zum Umdenken sein...
Erst seit kurzem können Emobile überhaupt preislich mit ihrem Verbrenner-Pendant mithalten/konkurrieren, von einer vergleichbaren Infrastruktur(Henne/Ei) sind wir auch noch weit entfernt. Die Angebotsvielfalt ist z.Z. extrem überschaubar und du ziehst jetzt schon ein Fazit und willst Umdenken?
Wie lange hat der Diesel-PKW mit Hilfe der "versteckten" Subvention an der Zapfsäule und, wie wir ja mittlerweile wissen, mit gesparter Abgasreinigung gebraucht um auf nennenswerte Verkaufszahlen zu kommen? Hättest du da auch nach ca. 3 Jahren Anlass für eine Rolle rückwärts gesehen.
Schau dir mal die letzten Zulassungszahlen an, welche Antriebsformen auch mit aktuellem Hintergrund einbrechen und welche nicht. Umdenken?
:confused:
"Die nun verstärkt geförderten Antriebskonzepte, werden seit Jahren massivst subventioniert und dennoch nehmen potenzielle Kunden die entsprechenden Produkte nicht ab. Das sollte eigentlich Anlass zum Umdenken sein..."
Seit wie viel Jahren den,
habe ich was verschlafen?
Thread temporär geschlossen, der OT Anteil ist deutlich zu hoch und wird demnächst entfernt.
Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator
edit 07.06.20
Guten Morgen,
der Thread ist seit Tagen massiv zu einer beliebigen Diskussion über Gott und die Welt verkommen, Auswirkungen auf den Automarkt war eher noch eine Randerscheinung, denn Topic.
Ich habe versucht das Thema wieder in die Spur zu bringen, dazu wurden in Summe ca 10 Seiten Beiträge entfernt.
Leute, so geht das nicht. Das Problem ist immer wieder identisch: ein topicbezogener Beitrag enthält einen winzigen Nebensatz wie "Danke Mutti!" Das wäre kein Problem, würde man sich dann nicht gebündelt drauf stürzen und in der Folge über Wahlkampf, Geschenke, Lobbyisten ... diskutieren.
Bitte beachtet ab sofort das Thema und überlegt VOR dem posten, ob die Beitragsregel
- Inhalt und Mehrwert: Schreibe mit Themenbezug und Wert für andere Nutzer.
eingehalten wurde.
Der Hausposte ist noch unterwegs, es kann etwas dauern, bis sämtliche Post zu dieser Situation verschickt wurde.
Zwischenzeitlich machen wir hier wieder auf und hoffen auf eine topicbezogene Diskussion, die weitere moderative Eingriffe überflüssig macht.
Gruß Zimpalazumpala, in Absprache mit der Corona Bereichsmoderation
Des Deutschen liebstes Kind...
Das Auto einst als "Statussymbol" der deutschen Nation!
Die Umsätze und Zulassungen bei Neuwagen bei den Händlern brechen massiv ein, trotzdem Nachlässe gibt es so gut wie keine für Alt/Neu Fahrzeuge, ausser Rabatte für E-Mobilität.
"Die zeitlich begrenzte Mehrwertsteuersatz Reduzierung dazu finde ich jedenfalls einen Witz!"
Dieser massive Einbruch könnte nur mit besseren Angeboten verhindert werden auf dem Automarkt, aber leider absoute Fehlanzeige bei den Händlern z.Z.
Die Halden stehen rappelvoll von Verbrenner Fahrzeugen, wer soll die alle kaufen demnächst ohne wirkliche Rabatte,Nachlässe usw.(Ausland?)
Wann geht endlich die grosse Rabattschlacht hier los bei den Autohändlern, fragt und denkt sich zur Zeit jetzt, wohl jeder Kunde daheim.
Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm?
Abwarten heißt zur Zeit die Devise bei vielen Käufern, davon werden die vollen Halden aber auch nicht weniger.
Mal schauen wer den längeren Atem auf dem Automarkt besitzt in Zukunft.
Autohersteller/Händler oder Kunde?
Auch nach Ende des Shutdowns finde ich, sollten sich die Autohersteller/Händler mal auf eine Veränderung auf dem Automarkt/Handel langsam einstellen und zubewegen, sonst sieht es mit den Absätzen auf den Markt in Zukunft düster aus.
Man hat das Gefühl bei den Händlern ist zur Zeit eine gewisse Unbeweglichkeit(Verkaufsstarre) im Bezug auf Auto Kauf/Verkauf vorhanden!
Der Kunde kann sicherlich warten...der Autohersteller/Händler?
Die Entscheidung über die Hilfsmaßnahmen hat ja nun auch lange auf sich warten lassen. Eine Strategie kann also erst jetzt zuverlässig geplant und umgesetzt werden. Der Schwebezustand der letzten Wochen und Monate hat dazu beigetragen das keine Bewegung auf dem Automarkt zu erkennen war/ ist.
Dieser Schwebezustand auf dem derzeitigen Automarkt der Hersteller wohl eher unverständlich und nicht nachvollziebar für die bereit zahlende Kundschaft.
Worauf warten die Autohändler ohne irgendwelche Nachlässe zu geben.
Auf den grossen "Knall" beim Autokauf?
Den wird es ohne Anreitze gewiss nicht geben.
Und bei den letzten fetten Gewinnertragsjahren bei den meisten Auto/Herstellern wäre das locker mal drin für eine gewisse Übergangszeit etwas zu bewegen an der derzeitigen Automarktkrise.
Im Gegenteil, da erhöht man lieber noch die Neuwagenpreise schnell lieber...
Hinhaltetaktik und Preispolitik der Hersteller z.Z. ohne auf die Veränderungen am derzeitigen Automarkt zu reagieren, diese Strategie wird gewaltig nach hinten los gehen.
Und was die Regierung dazu beigetragen hat, lassen wir mal einfach weg, ist nicht der Rede wert!
Die Autohersteller/Händler müssen sich in ihre Preisgestaltung in Zukunft bewegen "Punkt".
Im Moment wird wenig verkauft, weil die Erwartungen der Kunden bzgl. Rabatte und die Möglichkeiten von Händlern und Herstellern, diese zu geben sehr weit auseinander gehen.
Die Kunden erleben selber unsichere Zeiten teilweise mit Gehaltseinbussen und Sorge um den Arbeitsplatz/Gewinnentwicklung/etc. Wenn sie überhaupt jetzt ein Auto kaufen, dann erwarten sie, ein ganz besonderes Schnäppchen zu machen.
Die Händler kommen aus 6 Wochen völlig ohne Geschäft (das nach aktuellen Zulassungsstatistiken im Mai im Vergleich zum Vorjahr "nur" etwa 50% Autos weniger zugelassen worden erstaunt etwas wenn man anschaut, wie schwierig es war, ein Auto zugelassen zu bekommen) mit Rückständen, Schulden, Mietforderungen, etc. Sie wollen eher wieder etwas Geld reinholen, als die Autos herzuschenken.
Ist ein guter Fall für Vorlesungen in Mikroökonomie: Im Moment schneiden sich Angebots- und Nachfragekurve praktisch nicht und deswegen wird praktisch nix verkauft.
Ob jetzt jemand überhaupt ein Autokauf erwägt oder nicht, entscheidet jeder wohl selbst für sich je nach Geldbeutel und persönlicher Situation.
Von Schenkung spricht hier absolut keiner, eher von Anreitzen für einen Autokauf z.Z. den der Käufer jetzt oder später vornehmen möchte.
Gerade weil, das was du beschreibst über den Zustand zur Zeit, sollte sich auf dem Automarkt etwas bewegen auch in dieser unsicheren Zeit.
Dies wäre doch sicherlich möglich, damit der Markt wieder an Bergfahrt zunimmt.Fahrzeuge stehen jedenfalls genug auf den Halden dafür zur Verfügung rum.
Die Preiskalkulation für diese Fahrzeuge dort, bestimmen letztendlich auch nur Nachfrage und Angebot!
Und ohne Anreitze seitens der Händler werden die garantiert noch länger dort rumstehen.
Das Problem sind ja nicht die Preise allein.
Das Problem liegt auch darin, das die Hersteller, insbesondere Deutsche, den Technologieanschluß verpaßt haben. Die Technik der Brennstoffzelle oder der Akkus liegt bereits seit 20 jahren vor. Es wurde aber nicht umgesetzt. Die einizigen wirklich brauchbaren E-Autos bieten im Moment keine Deutschen Hersteller an. Der Einzige ist da der BMW I3 aber der ist einfach unsagbar teuer das der nicht wirklich relevant ist. VW hat da schlichtweg nix brauchbares im Regal. Nur halbherzige "Umbauten" Einen Golf mit E-Antrieb zu versehen ist nicht wirklich Inovativ.
Jetzt kam der große Knall mit Umsatzeinbußen. Die Käufer überlegen sich jetzt 3 mal ob sie noch schnell nen "Stinker" kaufen oder ob sie nicht noch ein paar Jahre warten um sich was "anständiges" elektrisches zu kaufen. Muß ja kein Akku Antrieb sein. Gibt da ja auch noch Brennstoffzellen oder Kompromisse (gute Hybride). Ein Cayenne mit nem "Fahrraddynamo" am Getriebe ist kein Hybrid sondern schlichtweg Veräppelung.
Die Halden von denen gesprochen wird sind garnicht so groß. Die Hersteller haben ihre Produktion ja teilweise auf 0 gefahren. Es wurden schlichtweg keine Autos mehr gebaut. Wenn ich mir heute einen Neuwagen bestelle, kann mir der Verkäufer teilweise garkeine Lieferzeit nenen. Und wenn ich kein Haldenfahrzeug haben will, geh ich zu nem Anderen oder warte bis ich eins bestellen kann.
Es gibt zwar kaum Nachfrage aber eben auch quasi kein Angebot, also bewegt sich der Markt preislich garnicht.
Die Nachfrage würde aber garantiert bei der Käuferschicht steigen, wenn Anreitze an Angebote kommen würden auf dem Automarkt.Gewiss auch nach 3x Überlegungen.
Dies würde eine Anstoss Welle auslösen auf dem Markt, zumindest bei denen die sowieso vorhatten oder haben sich ein neues Fahrzeug gebraucht oder neu zuzulegen, egal welcher Antriebsart.
Über die Antriebstechnik in Zukunft brauchen wir garnicht reden, da liegen noch weitreichende Überlegungen diesbezüglich vor uns, da hilft auch kein Preisrabatt für E-Mobilität.
Verbrenner Fahrzeuge werden noch lange fahren und zu sehen sein auf unserem Straßenbild.
Und die Halden stehen rappelvoll auch mit Produktionsstop zwischenzeitlich, sogar weltweit, gibt man natürlich nicht so gerne zu seitens der verschiedenen Hersteller!
Und sprechen darüber möchte auch kein Hersteller so wirklich, warum wohl...
Schauen wir mal was noch so rotiert demnächst auf dem ungewissenen Automarkt in Zukunft, man darf gewiss gespannt darauf sein.
Zeit dafür, ist ja genug vorhanden... ;)
Die Händler haben erst mal gewartet. Nun sind die Spielregeln klar.
Das übliche Spiel zwischen Angebot und Nachfrage.
Aktuell ist es:
Kaum Nachfrage vs. kaum Neuware, nur "Haldenenfahrzeuge"
Zukunft könnte sein:
Steiigende Nachfrage (allerdings zu anderen Antriebskonzepten), immer noch geringes Angebot von deutschen Herstellern.
oder
Nachfrage nach herkömmlichen Autos steigt wieder auf ein normales Niveau an, Hersteller fahren Ihre Produktion wieder auf normal hoch, das Vor-Corona-Level wird wieder erreicht und alle machen so weiter wie bisher.
Was wohl nicht mehr kommt (weil nicht so gewollt) "Run" auf herkömmliche Fahrzeuge beginnt. Das haben sich die Hersteller zwar erhofft aufgrund von Förderungen aber das ist ja von der Politik aus nachvollziehbaren Gründen nicht gewollt.
Ich glaube kaum das die drastisch mit dem Preis runter gehen oder das die große kauflust der Leute zurück kommt...
Bevor die Autos mit richtig viel Rabatt verschleudern stellen die lieber 10.000 Leute aus und sparen sich dort die Kohle.
Wer ist denn bereit in dieser Zeit sich nen Kredit ans Bein zu binden? Am besten noch für 5 oder 6 Jahre?
Also noch haben viele genügend Aufträge zum abarbeiten aber ob das so bleibt ist die Frage.
Die Verkäufe und Zulassungen werden im 2. HJ wieder anziehen. Sicherlich begleitet durch Rabattaktionen.
Das ist ein Corona Sinkflug und keine Marktantwort auf das Antriebskonzept. Die Verkaufskurven werden sich den Vorjahreskurven wieder annähern. Nicht weil Elektro von 3 % auf 99 % Marktanteil bei Neuzulassungen explodiert, sondern weil der Markt sich auf Corona langsam einstellt. M.E. ist der Bedarf nun nicht auf einmal weg. Ich sehe eher einen möglichen Nachholeffekt zum 4. Quartal hin. Natürlich bleibt in der Summe 2020 ein fettes Jahresminus, dazu ist der Abstieg einfach zu steil.
Zitat:
@sharock22 schrieb am 8. Juni 2020 um 13:43:55 Uhr:
Ich glaube kaum das die drastisch mit dem Preis runter gehen oder ...
Bevor die Autos mit richtig viel Rabatt verschleudern stellen die lieber 10.000 Leute aus und sparen sich dort die Kohle.
die spannende Frage ist eher, was die Hersteller/Niederlassungen/Händler/Autobanken/Leasingfirmen machen, wenn im Lauf der nächsten 12 Monate eine Jahresproduktion aus den Jahren +/- 2017/´18 wegen Ablauf der Leasingkontrakte zurückkommt ...
also die Fahrzeuge, die üblicherweise zu 45 oder 55 Prozent des "Listenpreises" an Privatkunden "endvermarktet" werden ;)
