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Coding Audi E-Tron 50 und 55

Audi e-tron GE
Themenstarteram 11. Februar 2020 um 9:17

Ich möchte gerne einige Codierungen in meinen Audi E-tron mit VCDS oder OBDelven änderen. Die nächtste habe ich schon gemacht:

Im Komfortsteuergerät haben Sie die Möglichkeit beim Audi E-Tron 4KE die Funktion der DWA (Diebstahlwarnanlage / Alarmanlage) um das quittieren (sog. US Einstellung), verriegeln sowie entriegeln zu erweiteren. Beim sperren als auch beim entsperren des Fahrzeugs wird somit über die DWA+ ein Quittierungston ausgegeben.

1. STG 46 (Komfortsteuergerät) auswählen

2. STG Coding-TXT auswählen

3. 13 horn_acknowledgment auswählen

4. Wert auf aktiv anpassen

5. • Sofern Anpassungen der Quittierungstöne gewünscht

6. • STG 46 (Komfortsteuergerät) auswählen

7. • STG Anpassung auswählen

8. • Kanal sounder_settings auswählen

9. • Werte entsprechend anpassen

10. • beeptime_closing_central_locking

default double_beep (2x Quittierton)

single_beep (1x Quittierton)

no_beep (kein Quittierton beim verriegeln)

11. • beeptime_opening_central_locking

default no_beep (kein Quittierton beim entriegeln)

single_beep (1x Quittierton)

double_beep (2x Quittierton)

Aktivierung des Standlichtes der Rückleuchten zum LED Tagfahrlicht

Im Bordnetzsteuergerät haben Sie die Möglichkeit beim neuen Audi E-Tron 4KE die LED Heckleuchten als Standlicht bei aktivem LED Tagfahrlicht mitzuschalten. Ist bei Helligkeit (Lichtsensor oder manuell) das Tagfahrlicht der Scheinwerfer aktiv, werden zusätzlich die Heckleuchten mit eingeschaltet.

 

Folgende Codierung ist anzuwenden:

 

1. STG 09 (Bordnetz) auswählen

2. STG Coding-TXT auswählen

3. 11 SL_AT_DRL auswählen

4. Wert auf aktiv anpassen

Möglichkeit zur Deaktivierung des Tagfahrlichtes im MMI / Virtual Cockpit

 

Im Bordnetzsteuergerät des neuen Audi E-Tron 4KE haben Sie die Möglichkeit den Menüeintrag zur Deaktivierung des Tagfahrlichtes über das MMI freizuschalten. Nach erfolgter Codierung wird im MMI bzw. Virtual Cockpit in der Rubrik Fahrzeugeinstellungen - Aussenbeleuchtung das Tagfahrlicht aufgeführt und kann so selbstständig ausgeschaltet/eingeschaltet werden.

 

Folgende Codierung ist anzuwenden:

 

1. STG 09 (Bordnetz) auswählen

2. STG Coding-TXT auswählen

3. 9 DRL_MMI auswählen

4. Wert auf aktiv anpassen

Ich möchte gerne auch noch High Beam assist (Fernlichtassistent (FLA) einschalten. Wer kan mich helfen?

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693 Antworten

Zitat:

@kotakpay schrieb am 22. Januar 2024 um 11:16:53 Uhr:

Danke für deinen ausführlichen Beitrag, kappa9.

Ich habe heute früh bereits eine erste Beobachtung gemacht, und zwar gibt es diese "Reinigungs-Bremsvorgänge" trotzdem noch, obwohl ich es auf Aus gestellt habe. Er schaltet also die Rekuperation ab und bremst nur mit Bremse, wie vorher auch. Vielleicht wird es das nur nicht mehr so oft machen, wer weiß.

Sehr unangenehm das Ganze, weil die vom Fahrer in dem Moment erwartete Bremskraft natürlich deutlich geringer ist. Für mich ist es ein Risikofaktor, bin deswegen schon paar Mal richtig ins Schwitzen gekommen. Du trittst auf die Bremse und der Wagen bremst viel schlechter. Nicht nur beim Regen, sondern auch bei trockener Witterung in unregelmäßigen Abständen.

 

Ich will das weg haben, doch mit dieser Anpassung scheint es leider noch nicht weg zu sein :(

Im normalen Fahrbetrieb bemerke ich die Art der Bremsung nur anhand von Schleifgeräuschen, signifikante Unterschiede in der Verzögerung bei gleicher Pedalstellung gibt es bei mir nicht. Was übrigens auch das Soll ist.

Bevor du an diesen Funktionen rumcodierst ohne ihren genauen Auswirkungen zu kennen würde ich an deiner Stelle den Zustand deiner Bremsanlage kontrollieren lassen.

Die Bremse ist gut in Schuss, da fehlt nichts. Es ist nur nervig (und gefährlich), wenn er mal diese Reinigung aktiviert. Man ist nicht gewohnt, dass die Rekuperation nicht greift und dass der Wagen schlechter bremst.

In grenzwertigen Situationen kann es schon gefährlich werden. Paar Mal musste ich bereits ein wenig schwitzen.

Das Rauscodieren der Bremsscheibenwischer hat übrigens nichts verändert. Leider :(

Zitat:

@kotakpay schrieb am 27. Januar 2024 um 20:06:03 Uhr:

Die Bremse ist gut in Schuss, da fehlt nichts. Es ist nur nervig (und gefährlich), wenn er mal diese Reinigung aktiviert. Man ist nicht gewohnt, dass die Rekuperation nicht greift und dass der Wagen schlechter bremst.

In grenzwertigen Situationen kann es schon gefährlich werden. Paar Mal musste ich bereits ein wenig schwitzen.

Das Rauscodieren der Bremsscheibenwischer hat übrigens nichts verändert. Leider :(

Du hast noch nie eine echte Notbremsung mit Deinem E-Tron gemacht, oder?

Ich schon ungewollt ein paar mal auf trockenem und nassen Asphalt bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 120 km/h dazu noch etliche Male auf Schnee - einfach um das Fahrzeug genau zu kennen.

Dabei wird nämlich auf jeden Fall die REKU ausgeschaltet und ganz ohne Reku gebremst.

Zusätzlich wird bevor Du das Bremspedal betätigst bereits hydraulischer Bremsdruck vorgespannt und die Bremskraftverstärkung erhöht.

Das was Du als gefährlich bezeichnest ist weit entfernt von einer Notbremsung, da dort die Reku gar keine Rolle spielt.

Vorausgesetzt Dein Fahrzeug hat keinen Fehler und alles funktioniert wie es soll.

Daher nochmal die Empfehlung: Lasse es prüfen. Falls kein Fehler vorhanden ist: Einfach während einer dieser Putzbremsungen etwas stärker aufs Pedal gedrückt.

Gerade die Kombination von Reku und Reibbremse ist beim E-Tron das, was echt gut gelungen ist.

 

Zitat:

@kotakpay schrieb am 27. Januar 2024 um 20:06:03 Uhr:

Die Bremse ist gut in Schuss, da fehlt nichts. Es ist nur nervig (und gefährlich), wenn er mal diese Reinigung aktiviert. Man ist nicht gewohnt, dass die Rekuperation nicht greift und dass der Wagen schlechter bremst.

In grenzwertigen Situationen kann es schon gefährlich werden. Paar Mal musste ich bereits ein wenig schwitzen.

Das Rauscodieren der Bremsscheibenwischer hat übrigens nichts verändert. Leider :(

Dann hast du meinen Post nicht gelesen, der Wagen bremst nicht schlechter mit der Reibbremse als mit Reku bei gleicher Pedalstellung. Das ist Sinn und Zweck, kein unterschiedliches Bremsverhalten je nach Bremsart zu erzeugen. Bei mir gibt es keinen spürbaren Unterschied, daher denke ich es stimmt was nicht mit deiner Bremse.

Bei einer Gefahrenbremsung sollte sogar immer nur die Reibbremse arbeiten, abgesehen davon würdest du die paar kW Rekuleistung im Vergleich zu der gewaltigen Reibbremsleistung nicht merken…

Naja, beim S um die 270kW Bremsleistung merkt man schon deutlich. Die Reku wird bei 0,3G begrenzt.

Problem ist die Massenträgheit von Motor mit hoherDrehzahl und dem Getriebe. Die Reku würde ein schnell regelndes ABS unmöglich machen. Daher werden die Motoren nahe Null-Schleppmoment geregelt im Moment der Notbremsung und ABS Regelung.

Ja, es gibt auch ein anderes Pedalgefühl. Der Druckpunkt fühlt sich bei reiner Reibbremse anders an.

Schließlich ist während der reinen Reku Bremse die Pedal-Rückkraft künstlich erzeugt.

Kann man gut während der Fahrt auf N gestellt testen. Dann bekommt man auch mal ein Gefühl dafür was die Bremse kann. Die ist recht groß ausgelegt.

 

Aber: Es ist (Fehlerfreiheit vorausgesetzt) immer die volle Bremsleistung abrufbar.

Zitat:

@kappa9 schrieb am 27. Januar 2024 um 20:26:40 Uhr:

Naja, beim S um die 270kW Bremsleistung merkt man schon deutlich. Die Reku wird bei 0,3G begrenzt.

Problem ist die Massenträgheit von Motor mit hoherDrehzahl und dem Getriebe. Die Reku würde ein schnell regelndes ABS unmöglich machen. Daher werden die Motoren nahe Null-Schleppmoment geregelt im Moment der Notbremsung und ABS Regelung.

Ja, es gibt auch ein anderes Pedalgefühl. Der Druckpunkt fühlt sich bei reiner Reibbremse anders an.

Schließlich ist während der reinen Reku Bremse die Pedal-Rückkraft künstlich erzeugt.

Kann man gut während der Fahrt auf N gestellt testen. Dann bekommt man auch mal ein Gefühl dafür was die Bremse kann. Die ist recht groß ausgelegt.

 

Aber: Es ist (Fehlerfreiheit vorausgesetzt) immer die volle Bremsleistung abrufbar.

Ist schon ordentliche Rekuleistung, ohne Frage.

Im Tenor sagen wir das gleiche ;)

Bezüglich Pedalverhalten muss man schon den Hut ziehen vor den Fahrwerksapplikateuren, die haben den Job gut gemacht. Wenn man genau hinfühlt merkt man was, aber der Otto Normal Fahrer eher nicht.

Und das einen das im normalen Fahrbetrieb in kritische Situationen bringt halte ich für ausgeschlossen.

Notbremsung sowieso nicht…

Ich halte es für nicht ausgeschlossen. Habe diese Situation schon paar mal erlebt. Einmal musste ich vor der Auffahrt auf eine Bundesstraße bremsen, weil der Wagen vor mir gestoppt hat. Da ist mir diese verminderte Bremsleistung bei gleichem Pedaldruck aufgefallen. Seitdem ich es kenne, versuche ich damit zu leben. Optimal ist es aber trotzdem nicht, weil man schon ins Schwitzen kommt.

Die Bremsanlage ist top in Form. Inspektion samt Bremsflüssigkeitswechsel ist wenige Monate her und durch den TüV hat das Auto auch ohne Beanstandungen geschafft.

Die Bremseanlage ist auch nicht verrostet oder so.

Bei der letzten HU hatte mein S ca. 7kN pro Vorderrad. Der TÜV Prüfer sagte: "Eigentlich müssten wir damit auf einen LKW Prüfstand, der hier ist am Anschlag, diese Bremskraft sehe ich sonst nur bei LKW".

Anm: Es wird in N ohne Reku gemessen. :-)

Ihr werft hier mehrere Sachen in einen Topf.

Ich rede nicht von einer Vollbremsung an der Kreuzung, sondern vom langsamen Anrollen und sanft bremsen. Ich denke, keiner steigt im Stadtverkehr jedes Mal voll in die Bremse.

TüV macht ja nichts anderes wie beschleunigen und voll bremsen.

Beispiel: ich rolle an der Ampel an, 20m vor mir ein Auto. Ich beginne sanft zu bremsen. Mit Rekuperation spricht die Bremse anders an als ohne. Wenn in diesem Moment das Bremsenwischen beginnt und ich damit nicht rechne, dann drücke ich drauf und der Wagen bremst erstmal weniger. Klar muss ich dann den Druck aufs Bremspedal deutlich erhöhen und der bremst dann schon. Aber um genau diese Unberechenbarkeit geht es mir. Ich rechne nicht damit und es kostet mich mehrere Meter längere Reaktionszeit und ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Mittlerweile fahre ich mit dem e-tron anders als mit dem alten A6. Der A6 hat immer gleich gebremst, weil er ja nur die Reibbremse hatte.

Mit dem e-tron fange ich früher an zu bremsen, weil ich jedes Mal damit rechnen muss, dass er natürlich ausgerechnet jetzt seine Bremse reinigen will.

Bremst eigentlich der Notbremsassistent auch in solchen Fällen? Also im Stadtverkehr bei z.B. Anrollen an der Ampel, wenn er vor sich ein Auto sieht?

Zitat:

@kotakpay schrieb am 28. Januar 2024 um 10:27:14 Uhr:

Ihr werft hier mehrere Sachen in einen Topf.

Ich rede nicht von einer Vollbremsung an der Kreuzung, sondern vom langsamen Anrollen und sanft bremsen. Ich denke, keiner steigt im Stadtverkehr jedes Mal voll in die Bremse.

TüV macht ja nichts anderes wie beschleunigen und voll bremsen.

Beispiel: ich rolle an der Ampel an, 20m vor mir ein Auto. Ich beginne sanft zu bremsen. Mit Rekuperation spricht die Bremse anders an als ohne. Wenn in diesem Moment das Bremsenwischen beginnt und ich damit nicht rechne, dann drücke ich drauf und der Wagen bremst erstmal weniger.

dieser Effekt ist zu bemerken bei Elektroautos aber eben auch weil manchmal ein Umschaltmoment vorhanden ist.

ich fahre mittlerweile zu 100% mit Abstandstempomat, auch in der Stadt (natürlich nicht wenn man kurz in eine Seitengasse abbiegt, aber im Fließverkehr) immer zuverlässig und bremst selbständig immer brav runter, die Sitution wo ich dann wirklich selber bremsen muss UND dann noch die mechanische Bremse zupacken muss, reduzieren sich damit und kann man an einer Hand abzählen. Ist auch vielleicht eine Umstellung aufs EBV fahren......

Zitat:

@kotakpay schrieb am 28. Januar 2024 um 10:27:14 Uhr:

Ihr werft hier mehrere Sachen in einen Topf.

Ich rede nicht von einer Vollbremsung an der Kreuzung, sondern vom langsamen Anrollen und sanft bremsen. Ich denke, keiner steigt im Stadtverkehr jedes Mal voll in die Bremse.

TüV macht ja nichts anderes wie beschleunigen und voll bremsen.

Beispiel: ich rolle an der Ampel an, 20m vor mir ein Auto. Ich beginne sanft zu bremsen. Mit Rekuperation spricht die Bremse anders an als ohne. Wenn in diesem Moment das Bremsenwischen beginnt und ich damit nicht rechne, dann drücke ich drauf und der Wagen bremst erstmal weniger. Klar muss ich dann den Druck aufs Bremspedal deutlich erhöhen und der bremst dann schon. Aber um genau diese Unberechenbarkeit geht es mir. Ich rechne nicht damit und es kostet mich mehrere Meter längere Reaktionszeit und ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Mittlerweile fahre ich mit dem e-tron anders als mit dem alten A6. Der A6 hat immer gleich gebremst, weil er ja nur die Reibbremse hatte.

Mit dem e-tron fange ich früher an zu bremsen, weil ich jedes Mal damit rechnen muss, dass er natürlich ausgerechnet jetzt seine Bremse reinigen will.

Bremst eigentlich der Notbremsassistent auch in solchen Fällen? Also im Stadtverkehr bei z.B. Anrollen an der Ampel, wenn er vor sich ein Auto sieht?

Ich verstehe dein Beispiel nicht. Wenn du mit mäßiger Geschwindigkeit auf ein Hindernis rollst und die Bremse betätigst, sollte die Reku ausreichend sein zur Verzögerung. Sollte das Fahrzeug der Meinung sein, die mechanische Bremse dafür zu nutzen, tut es eben dies und ein Unterschied, der einem in einer alltäglichen, unkritischen Situation die Schweißperlen auf die Stirn treibt, darf einfach nicht sein.

Wie gesagt, ich merke die mechanische Bremse an Schleifgeräuschen beim anlegen der Beläge. Aber dass sich das Bremsverhalten so signifikant ändert, dass ich in völlig alltäglichen Situationen überrascht werde und stärker bremsen muss als üblich ist bei meinem Fahrzeug definitiv nicht der Fall.

Sind die auf den ersten Seiten genannten Apps auch jetzt mit dem neuen

Model kompatibel, oder kann mir Jemand sagen wo ich auf den 46 Seiten

Angaben dazu finde, lieben Dank :)

Zitat:

@X5 Heizerin schrieb am 28. Januar 2024 um 15:52:20 Uhr:

Sind die auf den ersten Seiten genannten Apps auch jetzt mit dem neuen

Model kompatibel, oder kann mir Jemand sagen wo ich auf den 46 Seiten

Angaben dazu finde, lieben Dank :)

was meinst du mit dem neuen Modell kompatibel? durch die verschiedenen Modelljahre musst schon genauer sein....oder ins Handbuch schauen ;)

Zitat:

@johro schrieb am 28. Januar 2024 um 16:34:45 Uhr:

 

was meinst du mit dem neuen Modell kompatibel? durch die verschiedenen Modelljahre musst schon genauer sein....oder ins Handbuch schauen ;)

Sorry, ich hab hier von den Apps (zum Codieren) für den Etron gelesen, sind diese auch kompatibel

mit dem Etron Q8 ?

Bin ganz neu im Audi Lager deshalb ist das alles Neuland für mich, hab mein Auto gerade

10 Tage, also BJ 01/24.

 

Die Frage ist auch noch ob der OBD Stecker passt den wir für BMW genutzt haben.

Zitat:

@Belefant schrieb am 28. Januar 2024 um 12:11:32 Uhr:

Zitat:

@kotakpay schrieb am 28. Januar 2024 um 10:27:14 Uhr:

Ihr werft hier mehrere Sachen in einen Topf.

Ich rede nicht von einer Vollbremsung an der Kreuzung, sondern vom langsamen Anrollen und sanft bremsen. Ich denke, keiner steigt im Stadtverkehr jedes Mal voll in die Bremse.

TüV macht ja nichts anderes wie beschleunigen und voll bremsen.

Beispiel: ich rolle an der Ampel an, 20m vor mir ein Auto. Ich beginne sanft zu bremsen. Mit Rekuperation spricht die Bremse anders an als ohne. Wenn in diesem Moment das Bremsenwischen beginnt und ich damit nicht rechne, dann drücke ich drauf und der Wagen bremst erstmal weniger. Klar muss ich dann den Druck aufs Bremspedal deutlich erhöhen und der bremst dann schon. Aber um genau diese Unberechenbarkeit geht es mir. Ich rechne nicht damit und es kostet mich mehrere Meter längere Reaktionszeit und ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Mittlerweile fahre ich mit dem e-tron anders als mit dem alten A6. Der A6 hat immer gleich gebremst, weil er ja nur die Reibbremse hatte.

Mit dem e-tron fange ich früher an zu bremsen, weil ich jedes Mal damit rechnen muss, dass er natürlich ausgerechnet jetzt seine Bremse reinigen will.

Bremst eigentlich der Notbremsassistent auch in solchen Fällen? Also im Stadtverkehr bei z.B. Anrollen an der Ampel, wenn er vor sich ein Auto sieht?

Ich verstehe dein Beispiel nicht. Wenn du mit mäßiger Geschwindigkeit auf ein Hindernis rollst und die Bremse betätigst, sollte die Reku ausreichend sein zur Verzögerung. Sollte das Fahrzeug der Meinung sein, die mechanische Bremse dafür zu nutzen, tut es eben dies und ein Unterschied, der einem in einer alltäglichen, unkritischen Situation die Schweißperlen auf die Stirn treibt, darf einfach nicht sein.

Wie gesagt, ich merke die mechanische Bremse an Schleifgeräuschen beim anlegen der Beläge. Aber dass sich das Bremsverhalten so signifikant ändert, dass ich in völlig alltäglichen Situationen überrascht werde und stärker bremsen muss als üblich ist bei meinem Fahrzeug definitiv nicht der Fall.

Auch wenn es nicht in diesen Thread rein gehört, der allerletzte Versuch: ich rolle an und der Wagen beginnt kurzzeitig mit der Rekuperation zu bremsen, schaltet diese allerdings gleich wieder aus und bremst mit der Reibbremse. Ich muss in so einem Fall immer den Druck auf das Gaspedal erhöhen, weil die Bremskraft in diesem Moment geringer ist und das ist gefährlich.

Den Versuch mit "N" Schaltung habe ich auch schon gemacht. Auf Bundesstraße 110km/h beschleunigt, "N" rein und abbremsen. Der Wagen bremst absolut normal. Mich stört aber diese Scheibenreinigung, wo zu oben beschriebener Situation kommt. Für mich sieht es auch noch so aus, dass der Bremsassistent in diesem Moment nicht eingreift, also wenn man langsam irgendwo anrollt. So kann man schnell im Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs landen :(

Habe mir auch schon überlegt, zumindest in der Stadt mit dem Stadtassi zu fahren. Aber der fährt mir "zu komisch" und ich würde lieber selbst fahren.

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