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CoC vs. ABE - Welche Felgen darf ich fahren?

Themenstarteram 7. August 2020 um 14:33

Moin zusammen,

auf der Suche nach geeigneten Winterrädern für meinen 2019 Skoda Scala 1.5 TSI - EU-Fahrzeug aus Tschechien, falls das etwas zur Sache tut - habe ich mich in den Regelungen rund um die zulässige Rad-Reifen-Kombination etwas verlaufen.

Laut CoC sind folgende Kombinationen für 16" zulässig:

- 205/55 R16 91V 6,0J ET40

- 205/55 R16 91V 6,0J ET38

- 195/60 R16 89V 6,0J ET35 M+S

Nun habe ich mir Felgen (Oxxo Mimas) herausgesucht, die ich als Kompletträder mit 205/55 R16 91V 6,5J ET38 kaufen könnte. Für die Felgen liegt ein ABE Gutachten vor, der Scala ist dort explizit mit entsprechender Bereifung und ohne nennenswerten Auflagen aufgeführt.

Meine Frage: Muss ich die laut CoC zu breiten Felgen trotz ABE Teilegutachten bei mir eintragen lassen? Oder "sticht" das Gutachten die Auflagen in der CoC in diesem Fall?

Ich danke vorab für jeden Tipp!

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9 Antworten

CoC ist völlig egal, wenn du eine ABE für die Felgen mit deinem Fahrzeugtypen drin hast. Nur die Auflagen in der ABE beachten, falls vorhanden.

Endlich mal wieder ein Beitrag der Hand und Fuß hat...!

Nur wenn die Auflagen in der ABE der Oxxo-Felge Dich von einer Anbauabnahme entbinden, ist der Fall erledigt und Du mußt das Dokumentiert lediglich mitführen.

Noch als Hinweis...die ABE ist auch nur gültig wenn das Fahrzeug im Original Zustand ist, sprich keine Tieferlegung oder ähnliches hat

Themenstarteram 7. August 2020 um 15:09

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 7. August 2020 um 14:41:50 Uhr:

Nur wenn die Auflagen in der ABE der Oxxo-Felge Dich von einer Anbauabnahme entbinden, ist der Fall erledigt und Du mußt das Dokumentiert lediglich mitführen.

Das bedeutet in der Tabelle muss für mein Modell die Auflage XY "Keine Eintragung erforderlich" explizit genannt sein? Denn ich sehe nur "keine Schneeketten verwenden", "nur mit Standard-Schrauben montieren", "gilt nicht für Allrad-Modelle" usw. - also nichts Auffälliges.

Diesen Standardtext habe ich noch in der ABE gefunden, wobei es hier nach meinem Verständnis nur um die Größe der Reifen und nicht der Felge geht:

Zitat:

Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist, so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief, Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.

Wenn Du das Gutachten hier verlinkst, können wir den Sachverhalt final klären..

Themenstarteram 7. August 2020 um 17:05

Hat sich erledigt: Ich habe bei OXXO das vollständige Gutachten gefunden, auf dem die Freistellung (wie @Gummihoeker erklärt hat) abgedruckt ist:

Zitat:

Für die in dieser ABE freigegebenen Rad/Reifenkombinationen ist die Berichtigung der Zulassungsbescheinigung Teil I gemäß

§ 13 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) nicht erforderlich.

Den Felgen steht somit nichts im Weg. Firma dankt!

Gute Arbeit! ;-)

Zitat:

@SkoSca schrieb am 7. August 2020 um 17:05:03 Uhr:

Hat sich erledigt: Ich habe bei OXXO das vollständige Gutachten gefunden, auf dem die Freistellung (wie @Gummihoeker erklärt hat) abgedruckt ist:

Dann ist ja alles gut. Leider ist es bei manchen Felgenherstellern gängige Praxis, dass nur die fahrzeugspezifischen Gutachten, aber nicht die ABEs frei zugänglich sind. Ich musste neulich extra bei Borbet nachhaken, um die ABE zu erhalten und sicherzugehen, dass keine Eintragung notwendig ist. Dem Felgenhandel lagen überall nur die Gutachten zur ABE vor, aber nicht die ABE selbst. Erfahrungsgemäß ist es recht üblich, dass diese Freistellung in der ABE enthalten ist. Dennoch ist es ärgerlich, wenn der Kunde das nicht so einfach überprüfen kann, oder dazu extra den Service bemühen muss.

Zitat:

auf dem die Freistellung (wie @Gummihoeker erklärt hat) abgedruckt ist:

Das betrifft nur die Reifengröße.

Bei Karosserie-, Fahrwerks- und/oder Tacho-Auflagen musst du trotzdem zur TÜV-Abnahme.

Es gibt keine Freistellung , sondern, wenn erforderlich, nur die Auflage zu Abnahme.

(Meistens A01 oder 11A in der letzten oder verletzten Spalte.

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