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Clutch delay valve beim 1.0 TSI mit 6-Gang-Getriebe?
Hallo zusammen,
ich habe mir vor kurzem einen Facelift Variant mit dem 1.0 TSI und 110 PS gekauft.
Ein wirklich grandioses Fahrzeug.
Ein Manko gibt es:
Sanfte Schaltvorgänge hinzubekommen ist vor allem bei der Hochschaltung 1-2 nicht immer möglich.
Die sehr langsam abfallende Drehzahl aka „Rev hang“ (fürchterlich) plus der recht schwammige Druckpunkt der Kupplung lassen mich manchmal denken, ich wäre ein Fahranfänger.
Dabei fahre ich schon seit 18 Jahren Autos mit Handschaltung und das immer sanft, ohne Ruckeln etc. Mir ist es nämlich wichtig, alle Antriebskomponenten zu schützen.
Beim Golf denke ich da vor allem an das ZMS.
Lange Rede, kurzer Sinn:
In amerikanischen Foren wird über das clutch delay valve, eine kleine Verengung in der Hydraulikleitung kurz vor dem Nehmerzylinder, diskutiert.
Das Teil befindet sich in dem Plastikrohr, auf dem auch der Entlüftungsnippel sitzt.
Fast alle berichten über deutlich bessere Fahrbarkeit, da man das Einkuppeln beim Schaltvorgäng präziser steuern kann.
Die Verengung wirkt wohl wie ein Dämpfer und somit gibt die Hydraulik den Fußbefehl nicht unmittelbar an das Ausrücklager.
Nun die Frage:
Hat mein 1.0 TSI auch diese ominöse Verengung?
Die Amis fahren wohl nur GTI und R, daher gibt’s auch nur zu diesen Typen Infos.
Im GTI und R sitzt der NZ im Getriebe.
Und davor sitzt eben dieses Röhrchen, aus dem man die Verengung ganz einfach rausnehmen kann.
Der Nehmerzylinder beim 1.0 TSI ist ein klassischer externer. An diesen ist direkt die Hydraulikleitung angeschlossen. (Bild anbei)
Ich wüsste gerne, ob hier eine Verengung im Geberzylinder vorhanden ist, bevor ich diesen auf blauen Dunst ausbaue.
Vom Fahrgefühl her würde ich sagen, dass das Teil definitiv verbaut ist.
Ich hätte halt gerne ein direkteres Fahrgefühl, so wie ich es von allen Autos davor kenne.
Vielen Dank für sachdienliche Hinweise.
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1 Antworten
Ich weiß nicht, ob du das meinst, was ich auch kritisiere.
Ich habe u.A. einen T-Cross 1,0 TSI 110 PS 6-Gang. Parallel haben wir auch einen Fabia 1,0 TSI 110 PS 6-Gang (altes Modell) Den hatten wir zuerst, der fährt absolut spitze. Dann kam der T-Cross und ich war enttäuscht, dass man ihn fast nicht ruckfrei schalten und fast nicht ohne zu hoppeln anfahren kann. Ich nenne es mal Bonanza-Effekt. Das liegt nicht an der Kupplung selbst. Dachte dann, der Fabia hätte ein ZMS und der T-Cross eben nicht. Habe dann in den Ersatzteilkatalogen nachgesehen und es ist exakt umgekehrt. Der Fabia, der einwandfrei ist, der auch übrigens im Stand längst nicht so vibriert, wie der T-Cross, hat kein ZMS und eine kleinere Kupplung.
Der T-Cross hat eine größere Kupplung und ein ZMS.
Meine Erklärung ist nun mittlerweile das gummiartige ZMS, welches diese blöde Fahrweise verursacht. Vielleicht sogar auch das Vibrieren des Motors. Schließlich ist die direkte Kurbelwellenschwungmasse ja durch das ZMS kleiner.
Deiner Beschreibung nach gehe ich davon aus, dass es beim Golf 1,0 TSI 6-Gang wie bei meinem T-Cross ist.
Da werden wir uns mit abfinden müssen.
