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Chevrolet Volt

Themenstarteram 27. Juni 2008 um 20:32

Durch einen Blog bin ich auf den VOLT aufmerksam geworden.

Echt ein super Auto. Gutes Design und die Technik liest sich auch gut.

Doch hab ich eine eher generelle Frage zu solchen Antrieben: hat so ein Auto dann eine Handschaltung? Oder stell ich mir das eher wie nen "Autoscooter" vor?

Natürlich hab ich den Thread nicht nur wegen der einen Frage aufgemacht... da ich mich echt sehr für den Wagen interessieren wollt ich natürlich einen Thread in dem man Infos zusammentragen kann bis er die Serienreife erreicht. Wenn also jemand was im Internet findet: immer her damit!!!

Gruß

Sebo

Beste Antwort im Thema

Audio Podcast mit Frank Weber (Entwicklungschef von GM und Opel, Chevy Volt) auf Bayern2 Radio

-> http://www.br-online.de/.../...55_podcastradiowelttel_frankweber_a.mp3

 

Gruß

Michael

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am 27. Juni 2008 um 23:32

Zitat:

Original geschrieben von Jason_V.

Durch einen Blog bin ich auf den VOLT aufmerksam geworden.

Echt ein super Auto. Gutes Design und die Technik liest sich auch gut.

 

Doch hab ich eine eher generelle Frage zu solchen Antrieben: hat so ein Auto dann eine Handschaltung? Oder stell ich mir das eher wie nen "Autoscooter" vor?

 

Natürlich hab ich den Thread nicht nur wegen der einen Frage aufgemacht... da ich mich echt sehr für den Wagen interessieren wollt ich natürlich einen Thread in dem man Infos zusammentragen kann bis er die Serienreife erreicht. Wenn also jemand was im Internet findet: immer her damit!!!

In meinem Blog (siehe Footer) habe ich den Chrevrolet Volt etwas näher erklärt.

 

Ein Schaltgetriebe ist bei den meisten E-Antrieben nicht mehr notwendig, da der E-Motor in einem weiten Drehzahlbereich mit hohem Wirkungsgrad arbeitet. Das volle Drehmoment liegt auch ab 0 U/min an. Es genügt also ein Festgetriebe.

 

Die Philosophie des Volt ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, die Übrerlegungen müssen aber dahin gehen, dass auf fossile Brennstoffe ganz verzichtet werden kann.

am 28. Juni 2008 um 19:27

Zitat:

Original geschrieben von uwbiker

Die Philosophie des Volt ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, die Übrerlegungen müssen aber dahin gehen, dass auf fossile Brennstoffe ganz verzichtet werden kann.

Ja, wobei das in diesem Fall echt nicht das primäre Problem ist. Durch die rein elektrische Reichweite von 100 km pro Tag (beim Volt 60 km) spart man in der Praxis über 90% Sprit übers Jahr, und das ist ne Menge Zeug. Diese Range-Extender sind je nach Bauart übrigens viel "toleranter" gegenüber anderen Spritsorten, so sind auch Biosprit, Methanol und andere Sachen die Alternative. Der Verbrauch über das Jahr ist wie gesagt bei den meisten Autofahrern dann noch minimal. Wer sich auch bei längeren Strecken Nachladepausen gönnt, kann sogar ganz auf den Sprit verzichten.

 

Außerdem kann der Range-Extender ja auch aus einer Brennstoffzelle für Wasserstoff oder Methanol bestehen. Da ist der Phantasie für die Bauart des Generators keine Grenzen gesetzt. Einfach durch gewünschtes Aggregat austauschen und fertig.

 

Die Stärke eines seriellen PlugIn-Hybriden ist auch genau dieses modulare Konzept.

Themenstarteram 30. Juni 2008 um 8:03

Aber ganz ohne fossile Brennstoffe... Das Problem ist halt die Reichweite! Man kann ja nicht immer und überall laden und somit muss man Sprit als Notlösung an Board lassen.

am 30. Juni 2008 um 18:19

Ich möchte mich uwbiker's Meinung anschliessen. Der Verzicht auf fossile Brennstoffe ist eine nette Vorstellung.

Also ein reines Elektroauto wie der Lightning GT oder der Tesla Roadster ist schon was feines.

Zitat:

Original geschrieben von Jason_V.

Durch einen Blog bin ich auf den VOLT aufmerksam geworden.

Echt ein super Auto. Gutes Design und die Technik liest sich auch gut.

Doch hab ich eine eher generelle Frage zu solchen Antrieben: hat so ein Auto dann eine Handschaltung? Oder stell ich mir das eher wie nen "Autoscooter" vor?

Natürlich hab ich den Thread nicht nur wegen der einen Frage aufgemacht... da ich mich echt sehr für den Wagen interessieren wollt ich natürlich einen Thread in dem man Infos zusammentragen kann bis er die Serienreife erreicht. Wenn also jemand was im Internet findet: immer her damit!!!

Gruß

Sebo

Gute Frage, aber Autoscooter ist wohl nicht falsch. Im Prinzip reicht wirklich ein Schalter für Vorwärts, Rückwärts, Parken, evtl. neutral.

Cockpitfoto das Volt-Vorläufers, EV1

http://neeaa.org/ev1b.jpg

E-Motoren haben sofort volles Drehmoment, sodass keine mechanische Getriebe mehr nötig sind. Vereinzelt sind Untersetzungen im Gebrauch, aber die sind starr im Motor integriert. Es wird dann wirklich nur ein "Gaspedal" benötigt. Auch die jetzigen Bremsen werden wegfallen und durch Wirkbremsung mit den E-Motoren ersetzt. Die Entwicklung kann dabei durchaus zur Einhandbedienung mit einem Steuerknüppel gehen, aber das müsste erst noch der Gesetzgeber abnicken.

Der Volt ist ein Elektroauto mit einer APU (Range Extender) ohne direkte Verbindung zu den Rädern. Sollte es ihn als Solches hier zu kaufen geben, dann wird er mit einer Diesel-APU angeboten, während in Asien eine Variante mit Brennstoffzelle verkauft werden soll (Austauschbares Modul). In Europa wird aber wahrscheinlich der Opel Flextreme auf den Markt kommen, der dem Volt technisch ähnelt.

Interessant scheint mir auch, dass man in einigen Jahren herkömmliche Benzin-/Dieselfahrzeuge mit Radnabenmotoren zum Elektroauto umrüsten können wird.

am 30. Juni 2008 um 19:29

Zitat:

 

Interessant scheint mir auch, dass man in einigen Jahren herkömmliche Benzin-/Dieselfahrzeuge mit Radnabenmotoren zum Elektroauto umrüsten können wird.

Kannst du das näher erläutern? Würde mich sehr interessieren!

Themenstarteram 30. Juni 2008 um 21:49

Ein Elektroauto ohne Bremsen??? Nicht solange es den TÜV gibt :D

Bitte bitte bringt den Chevrolet und nicht nur nen Opel Bruder :(

Zitat:

Original geschrieben von Jason_V.

Ein Elektroauto ohne Bremsen??? Nicht solange es den TÜV gibt :D

Bitte bitte bringt den Chevrolet und nicht nur nen Opel Bruder :(

Feinstaubbelastung aus Bremsbelägen ist gefährlicher, als Dieselruß!

Der TÜV wird schön kuschen, wenn Daimler und Volkswagen ihre Autos zukünftig so bauen wollen. Auf hygroskopische Bremsflüssigkeit kann man definitv gut verzichten.

Bremsen ist schließlich auch nur negative Beschleunigung. Es wird Strom erzeugt, der rückgespeist wird und man spart sich auch das Wechseln von Bremsbelägen. Wenn man die althergebrachten Bremsen entfernt, hat man dann auch genug Platz für Radnabenmotoren.

Zur albernen Markenphobie: Chevrolet ist ein amerikanischer Hersteller für den amerikanischen Markt. Die rosten auch nicht weniger schnell, als ein Opel. Außerdem wird bald jede Marke mit einem Elektro-PKW, oder Hybrid am Start sein. Freie Wahl also. Da muss man sich nicht auf diese gehypte Karre aus der Presse einschießen, von der man noch nicht weis, ob sie überhaupt als solches auf der Straße erscheinen wird. Der Honda FCX Clarity wurde auch verwässert und ist deutlich konservativer, als der futuristische FCX Concept vorher war.

Zitat:

Original geschrieben von DasP1978

Zitat:

 

Interessant scheint mir auch, dass man in einigen Jahren herkömmliche Benzin-/Dieselfahrzeuge mit Radnabenmotoren zum Elektroauto umrüsten können wird.

Kannst du das näher erläutern? Würde mich sehr interessieren!

Ist noch nicht im Handel. Kannst aber schon mal unter http://pmlflightlink.de weiterschmökern.

Themenstarteram 2. Juli 2008 um 7:47

Wie steuerst, bzw. dosierst du die Bremsleistung? Mit einer Wirbelstrombremse oder wie?

Aber kann diese eine genauso gute Verzögerung bringen wie eine herkömmliche Scheibenbremsanlage?

Zur "albernen Markenphobie": das sollte hier eigentlich nicht das Thema sein da dies schon jedem selbst überlassen werden muss ;)

Wirbelstrombremsen sollten eher leistungsfähiger als herkömmliche sein.

Es wird aber bestimmt ein zweites mechanisches Bremssystem vorgeschrieben sein.

Und irgendwie würde ich mich auch besser fühlen beim fahren, wenn dem so wäre.

Themenstarteram 2. Juli 2008 um 13:03

Mit denen kann man aber definitiv nicht auf Stillstand herabbremsen, eine schwache Scheibenbremsanlage bräuchte man also trotzdem noch.

Die Fragen kann ich mir nur daher erklären, dass hier Bilder von klobigen Kinderspielzeugen und vorsintflutlichen Flurförderern durch die Köpfe geistern. Diese museale Technik hat natürlich ausgedient. Klar, eine kleine Feststellbremse wird es natürlich weiterhin geben, aber nicht mehr als das. Die Leistungselektronik (Phasenanschnittsteuerung) wird die meisten Steueraufgaben übernehmen. Ob das Drehfeld eines Drehstrommotors nun in Fahrtrichtung vorwärts, oder rückwärts läuft, ist nun auch ziemlich egal. Damit kann man dann auch negativ beschleunigen, also bremsen, bis zum Stillstand. Für Notbremsungen wird man die Motoren auch mal kurzzeitig überlasten können.

Übrigens ist der Chevy Volt wegen seiner Formgebung schon als unpraktisch kritisiert worden. Es ist schließlich ein Coupé, das offensichtlich eher auf Singles zugeschnitten ist. Der Opel Flextreme wäre da die für Europa passendere Lösung. Man kann darüber streiten, ob man unbedingt die beiden Segways benötigt, die im Paket enthalten sind und im doppelten Fahrzeugunterboden mitgeführt werden sollen, aber das wäre eine nette Dreingabe. Wie gesagt: Wer Opel aus irgendwelchen Gründen nicht ausstehen kann (Wie Chevy auch Teil des GM-Konzerns), der wird sich auch bei den anderen Herstellern VW, BMW und Daimler, evtl. auch Ford bedienen können. Man sollte vielleicht auch die Augen offen halten, was Toyota, Honda, Mazda noch zustande bringen werden.

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