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Bundesweite KfW-Förderung privater Ladestationen mit 900 EUR - Tipps & Diskussionen
Moin,
ab 24.11.2020 kann eine pauschale Förderung von 900 EUR bei der KfW beantragt werden.
Bedingungen:
- Die Wallbox darf noch nicht gekauft/montiert sein
- Maximal 11 kW Ladeleistung
- Intelligente Steuerung (Lastmanagement oder netzdienliche Steuerung)
- Installation an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden
- Für Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften, für Mieter und Vermieter
- Es müssen mindestens 900 EUR an Kosten anfallen
- Die Förderung gilt pro Wallbox, es können auch mehrere Wallboxen gleichzeitig installiert werden, dann gibt es mehrmals 900 EUR
- Die Wallbox wird mit 100% Ökostrom versorgt, entweder von eigener PV-Anlage oder mit einem Ökostromtarif
Im November wird eine Liste der geförderten Ladestationen veröffentlicht auf der Seite der KfW. Stelle ich mir ähnlich vor, wie bei den förderfähigen Elektroautos und PHEV.
So gehts:
1. Angebot vom Handwerker für die Wallbox und deren Installation einholen
2. Zuschuss beantragen im KfW-Zuschussportal basierend auf dem Angebot des Handwerkers
3. Antragsbestätigung abwarten
4. Identität nachweisen und Ladestation installieren
5. Nachweise (Rechnungen) einreichen und Zuschuss auf's eigene Konto erhalten
Quelle
Finde ich eine tolle Sache! Ich werde es nutzen, sobald es verfügbar ist!
VG
Martin
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Melmo33 schrieb am 7. Oktober 2020 um 05:44:00 Uhr:
Sehe ich auch so, alle die bis jetzt den ganzen Spaß aus eigener Tasche finanziert haben, schauen in die Röhre.
Die teuren Boxen sind auf ein Mal wertlos, tolle Investition.
Deine bereits gekaufte Box lädt doch dein Auto weiterhin, oder?
So ist das Leben... hätte hätte.
Hätte ich meinen Golf nen Monat später zugelassen, hätte ich 3000€ zusätzlich bekommen....
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871 Antworten
Zitat:
@Jason_V. schrieb am 17. November 2020 um 08:44:06 Uhr:
Damit schafft man sich einfach zusätzliche Fehlerquellen:
- Steckerübergang
- Servomotor
- ständiger Zug auf der Buchse
Ich würde für @Home auch nur mit angeschlagenem Kabel nehmen. Zumal ein Kabel mit Stecker und Buchse natürlich, wie Dejo sagt, auch mehr kostet!
Guter Hinweis. Dann wird es bei mir doch eher wieder der ID Charger Connect mit 7,5 Meter Kabel.
Zitat:
Ich würde für @Home auch nur mit angeschlagenem Kabel nehmen. Zumal ein Kabel mit Stecker und Buchse natürlich, wie Dejo sagt, auch mehr kostet!
Wieviel kostet es im Defektfall? Meine Befürchtung wäre, dass bei defekter Wallbox auch gleich das fest angeschlossene intakte Kabel mit weggeworfen wird. Und bei defektem festem Kabel die ganze Wallbox erneuert werden muß, und die kostet einen Tausender mehr als nur ein neues Kabel.
@motor_talking
Warum sollte man bei nem defekter Kabel die ganze Wallbox tauschen?
Da gibt es Ersatzkabel die einfach montiert werden.
Ist doch kein Problem, etwa 100€ fürs Kabel und etwas Arbeitslohn für den Elektriker.
Als Wallbox am besten eine die auch gut reparierbar und aufrüstbar ist, bei endgültigem Defekt kann trotzdem das Kabel noch verwendet werden.
@motor_talking so ziemlich jede AC-Wallbox wird dir, wenn sie geliefert wird, mit losem Kabel in der Schachtel geliefert. So wie du es vor der Montage anschrauben (lassen) musst, kannst du es im Falle eines Defektes auch wieder von der Box trennen.
Und auch da wird dich, wenn das angeschlagene Kabel defekt sein sollte, der Ersatz billiger kommen als wenn du ein Kabel mit Stecker+Buchse ersetzen musst.
Danke für die beruhigenden Erklärungen. Mir war nicht klar, dass Wallbox und Kabel so leicht getrennt werden können und nicht schon beim Hersteller untrennbar verbunden werden.
Hier siehst du wie einfach das gestaltet ist: Kabel durch die Zugentlastung und an die Klemmleiste - fertig.
Moin, ich habe noch eine Frage zu dieser Förderung.
Würde es die Förderungsgrundlage erfüllen wenn ich den ID Charger Pro für 827€ bestelle und mit Kabel und Kabelkanälen über 900€ komme? Oder muss zwingend eine Rechnung für einen Elektriker vorhanden sein? Mit Wallbox, Kabel und sonstigen Material komme ich ja schnell über 900€. Es hat ja keiner was davon, wenn ich noch die Rechnung des Elektrikers dazu lege und dann weit über die 900€ bin, wenn ich eh "nur" 900€ wieder bekomme.
Ich würde dann nämlich die Förderung nur mit Material beantragen und mich dann in Ruhe um einen Elektriker kümmern die mir die Sachen anschließt. Kabel legen etc. mache ich eh selber. Mein Fahrzeug kommt wahrscheinlich erst im März, daher habe ich mit dem Elektriker auch noch Zeit.
Auf Nachfrage bei der KfW muss nachgewiesen werden, das die Wallbox "fachmännisch" installiert wurde, dies wäre vielleicht noch machbar bei Nachweis einer Ausbildung im Elektrobereich bei Selbstinstallation. Die zweite Hürde ist die Anmeldung der Wallbox beim lokalen Energieversorger, die zwingend über einen zugelassenen Elektriker erfolgen muss. Auf Nachfrage beim lokalen Elektriker besteht kein Interesse, nur die Installation anzubieten geschweige eine Selbstinstallation nur "abzunehmen" und den Antrag für den Energieversorger zu übernehmen. Komme so auf ca. 500€ on Top auf die eigentlichen Grundkosten einer 900€ Wallbox. Zusätzlich kein Interesse beim angefragten Elektriker, ein anderes Model als die bekannte Hausmarke zu installieren.
Damit ist die Förderung für mich nicht mehr interessant, da mein Ladeziegel für meine Anwendung/Fahrprofil ausreichend ist.
Sowas befürchte ich leider auch. Habe ich auch schon mal gelesen. Dann muss ich sagen, dass es den Elektrikern in Deutschland wohl doch noch zu gut geht.
Hat jemand eine Info, ob bereits ein konkretes Angebot bei der Beantragung hochgeladen werden muss?
Wenn ja: Muss der Nachweis, der nach Bewilligung und Beauftragung des Handwerkers hochgeladen werden muss, mit dem Angebot identisch sein? Oder kann man sich zwischen Beantragung und tatsächlicher Umsetzung noch umentscheiden bspw. für einen anderen Handwerker oder einen anderen Wallbox-Hersteller?
Hintergrund: Mir liegt ein konkretes Angebot von The Mobility House vor, aber wir können derzeit keine Eigentümerversammlung durchführen (Corona, altes WEG-Recht), um dieses auch zu beschließen. Der Beschluss ist erst ab 1.12. nach neuem WEG-Recht möglich, da könnte sich unsere WEG noch für ein anderes Angebot entscheiden...
Hallo
Mich wundert das hier keiner oder wenige mit dem Gadenken spielen eine 22kW Box gedrosselt installieren zu lassen!
Wenn man mal etwas in die Zukunft schaut würde das doch Sinn machen, auch wenn man jetzt vielleicht mit 3,6 oder 11kW sich zurecht findet. Ich glaube mein Volvo schafft nicht mal die 11kW zum Laden und der bald kommende Cupra Leon vermutlich auch nicht. Nichts desto trotz überlege ich mir eine gedrosselte 22kW Box zu holen die man irgendwann mal upgraden kann. Und genau deshalb frage ich mich jetzt schon ob man nur eine gewisse Zeit auf den 11kW sitzen muss und dann einfach in ein paar Jahren die Drosselung rückgängig macht oder muss man es in Deutschland dann wieder alles offiziell beantragen etc?
Desweiteren vielleicht noch interessanteren Thema ist ja die Akkuentwicklung! An Feststoffbatterien sind sie momentan dran und ich habe am Freitag erst in AutoMotorSport oder Autobild gelesen das jetzt nochmals eine andere Akkuzelle entwickelt wird wo weitaus mehr Reichweiten bei gleicher Bauweise erreicht wird. Frage ist ob man diese Batterien auch mit den aktuellen Wallboxen laden kann, ansonsten würde ich vermutlich bei meinem einfachen Ladeziegel bleiben oder eine sehr einfache und billige Wallbox bevorzugen, egal ob Förderung oder nicht!
Wer kann darüber etwas sagen?
Prinzipiell macht es schon Sinn, alles auf 22kw auszulegen, auch wenn beispielsweise später 2x 11kw Boxen genutzt werden wollen.
Eine 22kw Wallbox musst du dir aber vom Netzbetreiber genehmigen lassen.
Bei manchen Netzbetreibern wird eine Drosselung auf 11kw akzeptiert und es reicht eine Anmeldung, bei anderen Netzbetreibern zählt allein, dass die Wallbox 22kw theoretisch könnte, und sie sehen diese dann als genehmigungspflichtig an.
Dazu kommt, dass manche Netzbetreiber die 22kw gar nicht genehmigen, andere Netzbetreiber eine Genehmigung unter Auflagen (meist Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber) erteilen und manche Netzbetreiber gar kein Problem mit 22kw haben.
Das ist pure Lotterie, wie dein Netzbetreiber hier ein- und aufgestellt ist, und muss jeder vorher mit seinem Netzbetreiber klären.
Ob die Kapazitäten in ein paar Jahren plötzlich für 22kw ausreichen, wenn vorher 22kw verweigert wurden, kann keiner sagen. Ich kann es mir kaum vorstellen. Netzausbau ist in Deutschland eher so ein Projekt von mehrere Jahrzehnten fürchte ich...
Zu den Akkus:
Es kommt nicht auf den Akku drauf an, sondern auf das im Fahrzeug verbaute Ladegerät.
Solange aber der Typ-2-Stecker weiterhin Standard ist, kannst du auch mit deiner Wallbox von heute die Autos von morgen laden ;)
@S/ist/nicht/genug
Es ist nicht ausschlaggebend, ob die Box 22kW kann, sondern ob sie in der Liste steht. Einige der gelisteten Boxen können 22kW, sind aber gedrosselt. Die BMW Box ist immer noch nicht gelistet, obwohl sie auch auf 11kW gedrosselt werden kann.
Hier der Link:
https://www.kfw.de/.../...onen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/
Im Übrigen müssen auch 2x 11 kW genehmigt werden. Alles, was auf Kundenseite 11 kW übersteigt, ist genehmigungspflichtig, dazu zählen auch zwei und mehr Ladepunkte mit jeweils 11 kW.
Man vertut sicherlich nicht viel, wenn man eine 22 kW Wallbox installiert, die auf 11 kW gedrosselt ist, und auch die Installation (Leitungsquerschnitt, Absicherung) kann darauf ausgelegt werden. Die Mehrkosten dürften moderat sein.
Allerdings bezweifle ich, dass die Verteilnetze deutlich ausgebaut werden, um die Kapazität abbilden zu können. Eher wird es Smart-Grid-Ansätze geben, die regelbare Ortsnetzstationen mit steuerbaren Lasten (Wallboxen) kombinieren, um so den teuren Netzausbau zu vermeiden.
Für den Privatgebrauch werden 11 kW sicherlich lange ausreichen. Denn selbst wenn die Akkus noch größer werden, muss man sie ja nicht ganz leerfahren, bevor man nachlädt, oder es reicht eine Teilladung für die nächste Strecke. Und dass der spezifische Stromverbrauch (kWh/100km) steigt, wage ich zu bezweifeln.
Zitat:
@Alfa.Tiger schrieb am 22. November 2020 um 15:38:43 Uhr:
Für den Privatgebrauch werden 11 kW sicherlich lange ausreichen. Denn selbst wenn die Akkus noch größer werden, muss man sie ja nicht ganz leerfahren, bevor man nachlädt, oder es reicht eine Teilladung für die nächste Strecke. Und dass der spezifische Stromverbrauch (kWh/100km) steigt, wage ich zu bezweifeln.
So ist es. Wieso sollte man mit 22KW daheim laden müssen, nur weil die Akkus in der Zukunft größer werden? Man fährt doch dann nicht doppelt so viel Auto, nur weil die Wallbox mehr Leistung hat.
Entscheidend für die geladene Menge Strom ist doch die Fahrleistung am Tag und nicht die Akkugröße.
10 Stunden x 11kW = 110kWh entsprechen ca. 600km Reichweite pro Tag. Heute!
10 Stunden x 22kW = 220kWh entsprechen ca. 1.200km Reichweite pro Tag. Wer fährt denn so viel an einem Tag? Zu 99% niemand.