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Bündnis gegen Motorradlärm in NRW - Fragen
Hallo Freunde der einspurigen Fortbewegung..
Lest ma'
http://www.wa.de/.../...ssen-buendnis-gegen-motorradlaerm-3451322.html
Fies, nicht? Wie passen denn die dort genannten Zahlen ( 80 db und 180 €) mit der Rechtslage zusammen? Warum sofortige Stillegung anhand eines Messergebnisses dessen sofortiges Anzweifen doch denkbar ist?
Wer trägt Reisekosten&co, wenn die Stillegung nicht zurecht erfolgte?
Beste Antwort im Thema
Das Problem sind in diesem Fall nicht die Kontrollen und Messverfahren, sondern diejenigen, die an ihren Kisten manipulieren/manipulieren lassen.
Auch der immer wiederkehrende Vergleich mit dem Lärm des Berufsverkehrs hinkt ja sowas von ....
Vom Berufsverkehr profitiert letztlich die ganze die Gesellschaft - vom Lärm der (manipulierten) Motorräder haben nur einige Wenige einen kurzen Kick auf Kosten aller anderen.
Was ist so schwer daran mit moderater Drehzahl und legalen Töpfen durch die Ortschaften zu rollen und erst hinter dem Ortsausgangsschild aufzudrehen?
Was ist so faszinierend an Lärm (nicht zu verwechseln mit Sound)?
Ich verstehe es nicht!
Mir scheint die meisten Streckensperrungen haben nicht die Unfallzahlen als Ursache, sondern die Lärmbelästigung und die entsteht ja wohl in der Hauptsache aus unnötigem Hochdrehen des Motors in kleinen Gängen und durch manipulierte Fahrzeuge.
Das Thema ist ein Beispiel dafür, das eine kleine Minderheit rücksichtslos ihr eigenes Ding macht und einer Mehrheit die Tour vermasselt, deren Nähe in Foren nur gesucht wird um Absolution zu erfahren für ihr egoistisches Tun.
Diese Absolution sollte verweigert werden!
Wer den db Killer ausbaut und hirnlos in der Gegend herumrast ist kein Freiheitskämpfer, sondern ein Idiot!
Q.
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80 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Zitterhuck
Zitat:
Original geschrieben von Dessie
Demnach müsste mein Motorrad bei 3/4 der Nenndrehzahl geprüft werden. Sind 6000 U/pm. Dabei macht meine Rennziege schon ein Jodeldiplom..
Nun steht aber im Fzg.Brief:
''Zu U.1: Z=Polizei bei S/2"
Und nu? Ich übersetzt dir das gern nachdem du geantwortet hast. Nur soviel - auf Anhieb konnte mir das keiner der div. Beamten aus dem Stehgreif beantworten.
Das mit der Prüfung bei 3/4 der Nenndrehzahl wusste ich, bezieht sich imho auf die Fahrgeräuschmessung, also die Messung unter genormten Bedingungen. Was da bei Dir in den Papieren steht, kann ich leider auch nicht übersetzen, würde mich auch interessieren. Im Zweifel würde ich bei einem Oldtimer eine kontrollierte, erklärte und testierte Messung machen lassen, hoffen, dass das Ergebnis unter den Normen liegt und es dann mit mir führen.
Der Satz sagt: Messen bei halber Nenndrehzahl, sind 4500 U/pm. Aber vor Ort hilft mir das nur, wenn auch jemand da ist, der es weiß. Daher meine Frage nach den Kosten bei uneinsichtigem Messpersonal.
edit...
Ok, das Problem verstehe ich. Ich mir die richtige "Übersetzung" testieren lassen. Wenn ein Blauer sich bewusst anders verhält, sollte ein Widerspruch auf jeden Fall kein Problem darstellen.
Mal abgesehen davon, was aus dem Papier auch hervor geht - und das wusste ich auch nicht - dass die Blauen Umfeldgeräuschmessungen vornehmen müssen, daher sind manche der oben genannten Argumente auch obsolet.
Für mich ist das alles Theorie, solange man sich selber an die Vorschriften hält, den dB-eater schon drin lässt und einen zugelassenen Topf fährt, wird einem nix passieren.
Zitat:
Original geschrieben von ka-ruffi
edit...
Du verschweigst mit etwas?
Ich? Nö, ich hab nur festgestellt, daß es sinnentleertes Geschreibsel war, weil ich die vorhergegangenen Posts nicht sorgfältig genug gelesen hatte. Und back to topic: im Zweifelsfall würde ich vor Ort keine großen Diskussionen führen sondern anschließend Widerspruch einlegen, scheint mir erfolgversprechender.
Zitat:
Original geschrieben von X_FISH
Vermutlich haben sie beim Anblick des anrollenden Rennradrudels das gleiche gedacht wie ich:
JACKPOT!
Noch ein paar solche Kontrollen von Rennradfahrern und wir brauchen keine Schlaglochsteuer mehr.
Hast du gesehen, dass die Polizei bei den Krampfstramplern kassiert hat? Glaube ich nämlich nicht, denn laut StVO sind Rennräder unter 11 kg von der Beleuchtungs-, Reflektor- und Schutzblechpflicht befreit. Die gelten offenbar nicht als Verkehrsmittel sondern als Sportgerät, wobei mir noch niemand erklären konnte, wieso Rennrad-Sportler ihre Sportgeräte auf öffentlichen Straßen bewegen dürfen, Rhönrad-, DTM- und Race-Truck-Fahrer dagegen nicht.
Haha.. Radsportler..
Versuch denen mal zu erklären, dass sie mit ihren Sportgeräten der StVO unterliegen.
Dann fühlen sie sich von dir diskriminiert, rotten sich zusammen und fangen an zu pöbeln.
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Zitat:
Original geschrieben von X_FISH
Vermutlich haben sie beim Anblick des anrollenden Rennradrudels das gleiche gedacht wie ich:
JACKPOT!
Noch ein paar solche Kontrollen von Rennradfahrern und wir brauchen keine Schlaglochsteuer mehr.
Hast du gesehen, dass die Polizei bei den Krampfstramplern kassiert hat? Glaube ich nämlich nicht, denn laut StVO sind Rennräder unter 11 kg von der Beleuchtungs-, Reflektor- und Schutzblechpflicht befreit. Die gelten offenbar nicht als Verkehrsmittel sondern als Sportgerät, wobei mir noch niemand erklären konnte, wieso Rennrad-Sportler ihre Sportgeräte auf öffentlichen Straßen bewegen dürfen, Rhönrad-, DTM- und Race-Truck-Fahrer dagegen nicht.
Vielleicht weil naiverweise davon ausgegangen wird, dass mit diesen leichten Sportgeräten niemandem geschadet werden kann.
Kraft=Masse x Beschleunigung :D
Zitat:
Original geschrieben von Dessie
Haha.. Radsportler..
Versuch denen mal zu erklären, dass sie mit ihren Sportgeräten der StVO unterliegen.
Dann fühlen sie sich von dir diskriminiert, rotten sich zusammen und fangen an zu pöbeln.
Nein, sie zücken die StVO und erklären dir, warum sie im Recht sind (das machen die immer so)
ich fürchte den lärmgegnern wird der umstand, dass es nun keine punkte mehr für laute tüten gibt, nicht gerade in die hände spielen :D
Tja, das ist in der Tat bemerkenswert. Es werden nur noch Verstöße mit Punkten geahndet, die sich unmittelbar auf die Verkehrssicherheit auswirken. Die sind in der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) aufgelistet und da kommt zwar das Führen eines nicht zugelassenen Fahrzeugs (z.B. durch die Verwendung von Teilen ohne ECE-Nummer) vor. Aber ob Lärmbelästigung dann darunter fällt? Zumindest unklar, da werden vielleicht die Gerichte was sagen müssen. Da sind dann sogar Wiederholungstäter vor anhaltender Strafe beschützt. Wenn man einfach die Bugelder bezahlt, dann war es dann wohl. Übel.
Zitat:
Original geschrieben von PreEvo
ich fürchte den lärmgegnern wird der umstand, dass es nun keine punkte mehr für laute tüten gibt, nicht gerade in die hände spielen :D
Böser Holzweg..
Ich habe inzwischen recherchiert:
Zu Laute Tüte = kein Punkt, €90.-
+
Fahren ohne Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz, da diese durch falsche Tüte erloschen sind,
nochmal €90.- und dafür gibts dann einen Punkt.
Du glaubst doch nicht im ernst, dass eine in Deutschland einmal eingerichtete Vorschrift nach Jahren der Beständigkeit plötzlich gelockert wird?
GEZ obwohl keiner die Öffentlichen guckt und das www eigentlich wenig mit der ursprünglichen Erklärung dafür zu tun hat...
Solidaritätszuschlag... wie lange sind wir schon ein Volk und wohin ist die Aufbauhilfe Ost wirklich hin?
Trotz jährlicher Botschaften von Steuergeldverschwendungen ist das Vetragvergabesystem nicht geändert worden...
da gibts unterschiedliche meinungen wie dass zu sehen ist...wir werden sehen. ich bin da mit BJ 1955 sowieso extrem entspannt :D
Joah..ich guck auch schon ne Weile auf nem angebotenem 1980er Rahmen rum. Wenigstens etwas...
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
denn laut StVO sind Rennräder unter 11 kg von der Beleuchtungs-, Reflektor- und Schutzblechpflicht befreit.
Das mit dem Licht stimmt natürlich so nicht. Sie dürfen lediglich auf eine fest angebaute (Dynamo-)Lichtanlage verzichten, dürfen also mit Akkulampen fahren, die bei Tageslicht zumindest mitgeführt werden müssen. Akkulampen sind inzwischen für alle Räder freigegeben. Ich hab mir letztes Jahr zugelassene Akkulampen zugelegt, bringt schon einiges für die Sichtbarkeit.
Fahren in Zweierreihen in der Kolonne ist in der STVO so vorgesehen, da diese dann schneller überholt werden kann. Was dann freilich nicht mehr geht, ist unter Unterschreitung der vorgeschriebenen 1,50m Sicherheitsabstand sich dran vorbeiquetschen.
Wenn Kraftfahrer, die mit ihrem Baumarktrad keine 500 km im Jahr durch die Gegend trödeln, gern auch verbotenerweise auf dem Fußweg, einem da was von Gesetzen erzählen wollen, kommt fast immer Unsinn dabei heraus. Daher auch die aggressiven Reaktionen. Dazu kommt Unsinn des Gesetzgebers (z.B. Blinker & Hupe verboten) und der Planer (Verkehrsregeln oft objektiv nicht einhaltbar, oder die Infrastruktur verstößt selbst gegen die STVO - in Städten sogar die Regel).
Zum Thema: der Marktführer für Kräder in HH heißt Harley-Davidson, und die Dinger machen oft wirklich infernalen Lärm. Die Sportwagen holen aber stark auf. Was da legal möglich ist, geht auf keine Kuhhaut. Und dann denke man an den Skandal mit der geplanten Verschärfung der Meßmethoden, die von einem Porsche-Lobbyisten in die Feder diktiert wurde. Da wundert einen nichts mehr.
Durch die Besitzstandswahrung und die heutige Lebensdauer von KFZ sehe ich da mittelfristig einiges auf uns zukommen.