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Briggs und Stratton springt schlecht an

Themenstarteram 17. Oktober 2015 um 11:20

Hallo,

Es geht um einen b+s 16 ps ohv.

Der Motor läuft an und für sich wunderbar, allerdings startet er schlecht, häufig dreht der Anlasser nur bis ot und bleibt stecken, dreht man ihn komplett zurück also knapp zwei umdrehungen, dreht er zuverlässig durch. Allerdings muss er sehr lange rödeln bis er anspringt, wobei er dann eine ordentliche Qualmwolke ausstößt, und in der ersten Minute die Motohaube vorne schwarz macht, wenn ich es danach sauber mach bleibt es sauber.

Warm startet er spitzen mäßig, und nach vier fünf Stunden immer noch gut.

Vergaser und Anlasser sind neu, Ventile frisch eingestellt ( 0,1+0,15) .

Steuerzeiten stimmen, zündkerze sieht gut aus, ZKD ist auch neu.

Wäre für jede Idee dankbar

Beste Antwort im Thema

Wenn der Traktor gerade steht, ist die Kolbenunterseite tiefer als der Ölpegel.

Sind die Ringe verbraucht bzw. die Zylinderbohrung durch hohes Alter schon oval, kriecht hier Öl in den Brennraum

welches dann beim Startvorgang natürlich die Kerze verölt und so das Starten behindert. Ist der Motor dann angesprungen, qualmt er erst einmal stark, was sich dann aber gibt und bei weiteren Startvorgängen nicht mehr auftritt.

Mit diesem Trick kann ich ohne Aufwand feststellen, ob die Maschine schon Altersprobleme hat.

Ein gut gewarteter B&S Motor hält mal locker 20 Jahre im privaten Bereich.

Gut gewartet heißt: regelmäßig Ölwechsel (1x im Jahr) und nicht nur nachkippen ! Ein sauberer, nicht verklebter Luftfilter und eine ordentliche Kerze - mehr nicht !!!

Ist das zuviel gefordert ???

Gleiches gilt natürlich für jeden Benzin oder Diesel-Motor.

Und genau hier liegt das Übel für vorzeitige Motorschäden !

Frage sich jeder selbst, in wie weit er diese Tipp`s bei seinem eigenen Geräten beherzigt hat !

Die Praxis zeigt, dass über 95 % aller Schäden an den Geräten/Motoren auf mangelnde Wartung, Ignoranz der Bedienanleitung und Dummheit/Selbstüberschätzung bei der Handhabung auftreten.

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Überprüf mal den Ölstand, nicht das zu viel drinn ist. Wenn das i.O. ist, stellst du

den Traktor vorne mal etwas höher, d.h. so auf zwei Mauersteine oder so. Laß Ihn über Nacht stehen und probier es dann noch einmal.

Themenstarteram 18. Oktober 2015 um 19:56

Oelstand ist ok, genau mittig bei kaltem Motor. War allerdings kurzfristig etwas viel drin. Das andere werd ich ausprobieren und berichten.

Danke fürs erste!

Zitat:

@Roland110 schrieb am 18. Oktober 2015 um 19:00:44 Uhr:

Überprüf mal den Ölstand, nicht das zu viel drinn ist. Wenn das i.O. ist, stellst du

den Traktor vorne mal etwas höher, d.h. so auf zwei Mauersteine oder so. Laß Ihn über Nacht stehen und probier es dann noch einmal.

Habe von diesem "Trick" schon einmal gehört. Kannst du bitte erklären, was dabei passiert? Würde mich einfach interessieren.

Wenn der Traktor gerade steht, ist die Kolbenunterseite tiefer als der Ölpegel.

Sind die Ringe verbraucht bzw. die Zylinderbohrung durch hohes Alter schon oval, kriecht hier Öl in den Brennraum

welches dann beim Startvorgang natürlich die Kerze verölt und so das Starten behindert. Ist der Motor dann angesprungen, qualmt er erst einmal stark, was sich dann aber gibt und bei weiteren Startvorgängen nicht mehr auftritt.

Mit diesem Trick kann ich ohne Aufwand feststellen, ob die Maschine schon Altersprobleme hat.

Ein gut gewarteter B&S Motor hält mal locker 20 Jahre im privaten Bereich.

Gut gewartet heißt: regelmäßig Ölwechsel (1x im Jahr) und nicht nur nachkippen ! Ein sauberer, nicht verklebter Luftfilter und eine ordentliche Kerze - mehr nicht !!!

Ist das zuviel gefordert ???

Gleiches gilt natürlich für jeden Benzin oder Diesel-Motor.

Und genau hier liegt das Übel für vorzeitige Motorschäden !

Frage sich jeder selbst, in wie weit er diese Tipp`s bei seinem eigenen Geräten beherzigt hat !

Die Praxis zeigt, dass über 95 % aller Schäden an den Geräten/Motoren auf mangelnde Wartung, Ignoranz der Bedienanleitung und Dummheit/Selbstüberschätzung bei der Handhabung auftreten.

Themenstarteram 19. Oktober 2015 um 17:46

Spitzen Erklärung!

Gehe davon aus dass es zutrifft, auch wenn ich den Trecker jetzt für drei bis vier Tage hoch stelle, da er heute ( nach 48 std normale Position, wobei nicht garantiert ist das der Boden eben ist) super ansprang, allerdings mit Wolke.

Meine Frage wäre an dieser Stelle schon einmal wie ich herausfinden kann ob es neue Ringe braucht oder sogar hohnen/ Übermaß Ringe? Der Trecker wurde 2004 gekauft, und bekommt zumindest seit 2008 die erwähnte regelmäßige Wartung. Die Probleme bestehen übrigens seit der Motor durch einen vergaser defekt beim anlassen im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen ist, anschließendes zerlegen inklusive.

Was nötig ist, um den Motor zu reparieren, siehst man erst bei Zylinderkopfdemontage und Begutachtung der Kolbenlaufbahn.

Wenn das mit einem Vergaserdefekt begonnen hat, währe zu prüfen, ob der Schwimmer dicht schließt.

Dazu reicht es aus, den Vergaser etwas zu lockern, so dass er einen Spalt weit weg vom Zylinder ist und eventuell austretender Kraftstoff ablaufen kann.

Themenstarteram 19. Oktober 2015 um 19:45

Der Vergaser ist erneuert da die Teile einzeln teurer geworden wären, der Schwimmer war etwas hackelig, und die nadelaufnahme schien mir sogar verformt. Ausserdem war das Magnetventil ohne Funktion.

Den Zylinder hatte ich erst offen, es sind keine Längsriefen vorhanden, der kreuzschliff ist gut erkennbar.

am 19. Oktober 2015 um 20:42

Guten Abend,

wenn die ZKD ab war und keine optischen Auffälligkeiten

erkennbar waren, wird wohl alles in Ordnung sein.

Die beschriebene Qualmwolke ist lt. Beschreibung schwarz,

durch langes "rödeln" und Benzindämpfe im Auslaßtrakt.

Eine Ölverbrennung, mit erschreckender weißblauer Wolke,

hätte skymaster83 wohl erwähnt, ist somit nicht vorhanden.

Das mit dem "Anlasser dreht bis OT, dann Motor zurück

drehen", macht mich schon stutzig. Soll die Reise in Richtung Dekrompression gehen?

Bei neuem Anlasser und funktionierender Elektrik einschl. guter oder neuer Batterie, dreht der Motor trotz mögl. Druckerhöhung durch.

Die Dekompressioseinrichtung erleichert wohl das Starten, ist aber nur ein günstiger Nebeneffekt.

Der Hauptgrund ist der feste Zündzeitpunkt bei diesem Magnetzünder ohne Zündverstellung (Fremdzündung).

Durch die Dekompression wird ein Zündrückschlag mit kapitalen Folgen vermieden.

----------------------

Zitat@Roland110: Wenn der Traktor gerade steht, ist die Kolbenunterseite tiefer als der Ölpegel.

----------------------

Bei den vertikalen B&S Motoren, OHV als auch L-Head, ist der Ölstand bis max. der Dichtung zw.unterem Ölgehäuse und obere Motorgehäuse. Von dieser Dichtung, der max. Ölstand ist, bis Kolbenunterseite, ergeben nach meinen Messungen Werte zw. 3 bis 4,5 cm.

Kann jeder an seinem Motor nachmessen.

Im Rahmen der Überholung würde ich trotzdem noch den Druck prüfen.

MfG

AFG

 

 

 

Themenstarteram 20. Oktober 2015 um 20:49

Hallo

Leider muss ich mich entschuldigen für die mangelnde Info das die Qualmwolke weiß evtl leicht bläulich war. Sry.

Desweiteren sind mir noch zwei Dinge eingefallen welche aber auch normal sein können: die Leerlauf Drehzahl liegt bei kaltem Motor bei Ca 1300 U/pm bei warmen Motor ca 1750 Upm so wie eingestellt.

Zum anderen ist der Kolben im Zylinder nicht ganz zentriert folgt also der Schwerkraft.

Zu der Sache mit dem oelstand: wenn ich es richtig sehe müsste ja im Betrieb oel auf die Hinterseite des kolbens geschleudert werden. Steht der Motor müsste dieses Oel ja abtropfen und somit in den Zylinder laufen ( sofern der Kolben nicht gerade bei UT zum stehen kommt ?) Diese Menge dürfte ausreichen um bei undichten Kolben Ringen Probleme zu verursachen ? Bitte korrigieren wenn ich falsc h liege oder übersehe!

Mit ""sollte die Reise in Richtung dekompression gehen"" war die Dekompressionseinrichtung gemeint?

Vielen dank für das Mitdenken!

am 21. Oktober 2015 um 7:42

Hallo skymaster83,

somit ist ab jetzt klar, daß der Motor beim Starten w/b Rauch austößt, plus Ruß.

Die ZKD wurde getauscht, aber keiner kennt den Grund.

Ventilschaftdichtungen scheinen auch noch gut zu sein, sonst hättest du die ja erwähnt. Genauso wie die Kurbelgehäuseentlüftung.

Der Kreuzschliff ist deutlich erkennbar? Dann brauch auch kein zweiter darüber geschliffen werden.

Unzentrierte Kolben, die der Schwerkraft folgen oder ovale Zylinder?

Die Bohrung am Kolben für den Kolbenbolzen ist bei dieser Motorart asymmetrisch gewählt, um dieses nicht zuzulassen.

Der Motor läuft wunderbar mit leichten "pilli-palli" Schwankungen beim Start?

Am Vergaser wird nur rumgefummelt, wenn alle anderen Bedingungen stimmen.

Und wie hoch der Ölverbrauch ist, weiß nur der Kuckuck.

 

Hört sich aber sonst alles ganz gut an und wenn weitere Fehlerquellen ausgeschlossen werden können, brauch du den Trecker auch nicht noch 3-4 Tg. vorne hoch stellen.

Eine vorhandene Tatsache muß ja nicht 2x diagnostiziert werden.

Ist der Ölverbrauch marginal, fahr damit weiter.

----------------------

Zitat:

"Der Anlasser dreht bis OT", darum meine Anspielung mit der Dekompressioseinrichtung. War scheinbar bei dir eine Ausnahme, da nicht mehr relevant in der obigen Diskussion.

Der Ölring schleift solange das Öl ab, bis der Kolben zum Stillstand kommt. Nur geht der Motor nicht abrupt, sondern verzögert bis zum letzten Kolbenhub aus, bei gleichzeitiger Abnahme des Ölpumpendrucks. Eine große Spritz- u. Schleudersauerei findet nicht mehr statt.

Hinterm Kolben bei "OT" wird dann nur noch ein geringer Ölfilm haften. Da ja bekannterweise die Kolbenunterseite wesentlich höher liegt als der Ölpegel, kann jedoch ab ca. 15 Grad Neigung etwas Öl dort hingelangen (lt. B&S).

Mach das Thema nochmal neu auf, ich blick da garnicht mehr durch.

MfG

AFG

Hallo

Habe einen Motor von Briggs Stratton für Rasenmäher, ist 15 Jahre alt. Typ. 28 M 700.

Sprang schlecht an, deshalb wurden Kolbenringe erneuert und Ventile neu eingeschliffen, waren sehr undicht.

Nach dem Zusammenbau lief der Motor trotzdem schlecht. sehr starke Rauchentwickelung und Fehlzündungen.

Nach langem hin und her wurde die Zündspule erneuert, danach lief der Motor wie neu.

MfG

Vielleicht könnt ihr helfen:

GoOn!-Mäher mit Briggs & Stratton Classic XC 35 Baujahr 2006. Sprang nach eine paar Monaten Standzeit nicht mehr an.

1. Zündspule ausgebaut und Abstand mit doppelter Papierblattstärke eingestellt. Zündfunke ist wieder da, war vorher nicht vorhanden

2. Vergaser ausgebaut und gereinigt

springt immer noch nicht an, Zündkerze ist immer ölfeucht. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas mit dem Choke und den Klappen im Vergaser zu tun hat. Irgendwas stimmt vielleicht mit den Federn an dem Mechanismus nicht. Hatte zur Demontage des Vergasers auch welche ausgehängt. Bin mir nicht 100%ig sicher, wo die genau dran waren.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton-Rasenmähermotor startet nicht ->Zündkerze verölt' überführt.]

GoOn!
Motor
Zündkerze
+4

Hi,

also wenn ausreichend Funke da ist müsste er ja zumindest mal kurz kommen.

Kerze feucht heisst ja, er bekäme eigentlich Sprit.

Testhalber mal etwas Startpilot in den Ansaugtrakt/ Lufilter vorm starten sprühen.

Ist der Funke auch stark genug ?

Mach doch einfach mal eine neue Kerze rein.

Das rumgebiege an der Elektrode ist ja nun auch nicht das wahre.

Vergaser mit Pressluft durchgeblasen ? Alle Düsen bzw. Kanäle ?

Den Choke kannst du ja auch manuell bedienen zum starttest....

Vg günni

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton-Rasenmähermotor startet nicht ->Zündkerze verölt' überführt.]

Wenn er voriges Jahr funktionstüchtig abgestellt wurde, könnte man es dieses Jahr mit frischem zündfähigen Sprit probieren und eine neue Kerze spendieren!?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton-Rasenmähermotor startet nicht ->Zündkerze verölt' überführt.]

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