- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?
Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?
http://www.brennende-autos.de/
Erschreckend, oder ?
Liebe Berliner,
Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !
Gruß SRAM
Beste Antwort im Thema
Hallole zusammen
ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..
Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:
Ähnliche Themen
914 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Hauptsache wir hören alle BAP...:D
Diese kölsche Jammerwirhängenunserfähnchennachdemwindkombo ( hat deren Gesülze außerhalb dieser Spaßmetropole je einer verstanden?) interessiert mich genauso wenig wie dieser Hamburger Komiker Udo Lindenberg.Ich würde die als geistige Brandstifter bezeichnen.
Ne, das Genuschel verstehen nicht mal GEBORENE Kölner ;)
Das zählt wohl auch zu der altinternationalen Attitüde: ECHTES Kölsch wär vermutlich zu spießig arisch gewesen ;)
Ich frag mich ehrlich gesagt, womit der Udo seine Hotelrechnungen bezahlt. Irgendwie kenn ich den nur als linksalternatives Medienfaktotum und wüsste nicht mal, mit welchen Liedern der so berühmt geworden sein soll. Vermutlich bin ich dafür aber schlicht und ergreifend zu jung...
Aber irgendwoher muss ja selbst ein kapitalismusverachtender Alt"punker" seine Millionen haben, sonst wär er ja schon längst ein heißer Aspirant auf einen Stammplatz im Dschungelcamp ;)
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Hauptsache wir hören alle BAP...:D
Diese kölsche Jammerwirhängenunserfähnchennachdemwindkombo ( hat deren Gesülze außerhalb dieser Spaßmetropole je einer verstanden?) interessiert mich genauso wenig wie dieser Hamburger Komiker Udo Lindenberg.Ich würde die als geistige Brandstifter bezeichnen.
BAP ist Kult Du Fisch. ;) :D :D
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Diese kölsche Jammerwirhängenunserfähnchennachdemwindkombo ( hat deren Gesülze außerhalb dieser Spaßmetropole je einer verstanden?) interessiert mich genauso wenig wie dieser Hamburger Komiker Udo Lindenberg.Ich würde die als geistige Brandstifter bezeichnen.
Ne, das Genuschel verstehen nicht mal GEBORENE Kölner ;)
Das zählt wohl auch zu der altinternationalen Attitüde: ECHTES Kölsch wär vermutlich zu
spießigarisch gewesen ;)Ich frag mich ehrlich gesagt, womit der Udo seine Hotelrechnungen bezahlt. Irgendwie kenn ich den nur als linksalternatives Medienfaktotum und wüsste nicht mal, mit welchen Liedern der so berühmt geworden sein soll. Vermutlich bin ich dafür aber schlicht und ergreifend zu jung...
Aber irgendwoher muss ja selbst ein kapitalismusverachtender Alt"punker" seine Millionen haben, sonst wär er ja schon längst ein heißer Aspirant auf einen Stammplatz im Dschungelcamp ;)
Jeder KÖLSCHE versteht BAP. :)
Bezüglich dem Nuschler mit dem Schlapphut und dem Fischmaul hast Du aber recht. :D :D :D
Zitat:
Original geschrieben von EierFanta©
BAP ist Kult Du Fisch. ;) :D :D
Ja, bei den Wollpulliträgern :rolleyes:. Aber immerhin haben solche Typen für die Geburt des Metal 1969/70 gesorgt - weil keiner mehr dieses elende Friede,Freude,Eierkuchengesülze der 68er hören konnte.Da schließe ich mich mit ein :cool:.
Zitat:
Original geschrieben von EierFanta©
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Ne, das Genuschel verstehen nicht mal GEBORENE Kölner ;)
Das zählt wohl auch zu der altinternationalen Attitüde: ECHTES Kölsch wär vermutlich zu
spießigarisch gewesen ;)Ich frag mich ehrlich gesagt, womit der Udo seine Hotelrechnungen bezahlt. Irgendwie kenn ich den nur als linksalternatives Medienfaktotum und wüsste nicht mal, mit welchen Liedern der so berühmt geworden sein soll. Vermutlich bin ich dafür aber schlicht und ergreifend zu jung...
Aber irgendwoher muss ja selbst ein kapitalismusverachtender Alt"punker" seine Millionen haben, sonst wär er ja schon längst ein heißer Aspirant auf einen Stammplatz im Dschungelcamp ;)
Jeder KÖLSCHE versteht BAP. :)
Bezüglich dem Nuschler mit dem Schlapphut und dem Fischmaul hast Du aber recht. :D :D :D
Dann hat meine Kollegin nen Slangproblem. Deren Vorfahren haben schon in Sichtweite der Domplatte gewohnt, als Napoleon bei denen das Papiergeld eingeführt hat und sie hat gesagt, das sei völliges Kauderwelsch, als ich sie mal auf die Texte angesprochen habe. Aber gut, ich will mir in solchen lokalspezifischen Themen kein Urteil erlauben ;)
Kann ich ja auch nicht - Ist ja bei mir ja alles nur Hörensagen, euer Ehren :D
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Das sind keine " Armen " sondern Asoziale, also Gesellschaftsschädlinge.Da du dich mit denen wohl auf eine Stufe stellst bist du für mich erledigt und landest hiermit auf meiner Liste.
Dein Nazissprech ist aber nicht besonders weit modernisiert worden. Statt des Goebbels "Volksschädling" nun der nicht minder biologistisch-sozialdarwinistische "Gesellschaftsschädling". Und wie hat man sich die Erledigungswünsche meiner Person vorzustellen?
Sagen wirs mal mit den politisch korrekten wirtschaftsliberalen Worten: das regelt irgendwann der Markt von ganz alleine :D
Bäh,muß du den auch noch zitieren? Ist ja ekelhaft.......:mad:
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Bäh,muß du den auch noch zitieren? Ist ja ekelhaft.......:mad:
Also ich find "Nazisprech" ne sehr ulkige Wortschöpfung. Die wollte ich Dir natürlich nicht vorenthalten :D :p
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Bäh,muß du den auch noch zitieren? Ist ja ekelhaft.......:mad:
Also ich find "Nazisprech" ne sehr ulkige Wortschöpfung. Die wollte ich Dir natürlich nicht vorenthalten :D :p
Tja,da möchte ich mal mit Stalin sagen: Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. Damit dürfte der Typ sich denn auch erledigt haben :D:cool: .
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Das sind keine " Armen " sondern Asoziale, also Gesellschaftsschädlinge.Da du dich mit denen wohl auf eine Stufe stellst bist du für mich erledigt und landest hiermit auf meiner Liste.
Dein Nazissprech ist aber nicht besonders weit modernisiert worden. Statt des Goebbels "Volksschädling" nun der nicht minder biologistisch-sozialdarwinistische "Gesellschaftsschädling". Und wie hat man sich die Erledigungswünsche meiner Person vorzustellen?
Schön anzusehen wie wenig du differenzieren kannst. Wie du Juden auf eine Stufe mit randalierenden Assozialen stellst...das ist einfach nur noch traurig.
Und nein Vandalismus wird nicht dadurch gerechtfertigt dass einem ja sonst keiner zuhört. Niemand bekommt was geschenkt wenn er nur laut genug ruft, wird er aufgrunddessen auch noch aggressiv und zerstört mein Hab und Gut ist das für mich eher Veranlassung ihm alles wegzunehmen was er hat, es ist anscheinend zu viel.
Nachdem Leute die fröhlich durch die Straßen laufen und Autos anzünden ja offensichtlich das Gefühl haben sie könnten nichts verlieren- nachdem sie teilweise (zugegebenerweise mutmaßlich) von staatlichen Transferleistungen leben- sollte der Weg freigemacht werden sämtliche Sozialleistungen für solch Assoziales Verhalten zu streichen. Und zwar Ersatzlos für einen bestimmten Zeitraum, dann können diese Leute ja mal sehn wie sie Essen auf den Tisch bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von Paddi_V8-Freak
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Dein Nazissprech ist aber nicht besonders weit modernisiert worden. Statt des Goebbels "Volksschädling" nun der nicht minder biologistisch-sozialdarwinistische "Gesellschaftsschädling". Und wie hat man sich die Erledigungswünsche meiner Person vorzustellen?
Schön anzusehen wie wenig du differenzieren kannst. Wie du Juden auf eine Stufe mit randalierenden Assozialen stellst...das ist einfach nur noch traurig.
Das ist allerdings in diesen Kreisen absolut üblich. Juden waren für die Sozialisten (ob braun oder rot) immer schuld an allem. In der Sowjetunion wurden sie nicht (viel) besser behandelt als von den Braunsozialisten im Dritten Reich.
Ich bin aber sehr begeistert, dass dieser schändliche Umgang mit Deutschen jüdischen Glaubens (und jüdischen Bürgern anderer Nationalität) hier auch gleich kritisiert wird.
"Als sie Bücher verbrannt haben, habe ich geschwiegen..." etc. - die Gefahr besteht jetzt offenbar nicht mehr so sehr. Gut so!
Zitat:
Nachdem Leute die fröhlich durch die Straßen laufen und Autos anzünden ja offensichtlich das Gefühl haben sie könnten nichts verlieren- nachdem sie teilweise (zugegebenerweise mutmaßlich) von staatlichen Transferleistungen leben- sollte der Weg freigemacht werden sämtliche Sozialleistungen für solch Assoziales Verhalten zu streichen. Und zwar Ersatzlos für einen bestimmten Zeitraum, dann können diese Leute ja mal sehn wie sie Essen auf den Tisch bekommen.
Tja, das geht leider nicht, wie willst Du von der Grundsicherung noch etwas wegnehmen? Allerdings sollten Kriminelle auch wie Kriminelle bestraft werden. Die Abschreckungswirkung von moderaten Urteilen oder gar Verständniserklärungen ist einfach zu gering. Und Bestrafung hat in einer westlichen Demokratie eben vor allem Abschreckungswirkung zu haben - Rache ist nicht zielführend - denn die verhindert keine Nachahmungsstraftaten.
Zitat:
Original geschrieben von adder33
Zitat:
Nachdem Leute die fröhlich durch die Straßen laufen und Autos anzünden ja offensichtlich das Gefühl haben sie könnten nichts verlieren- nachdem sie teilweise (zugegebenerweise mutmaßlich) von staatlichen Transferleistungen leben- sollte der Weg freigemacht werden sämtliche Sozialleistungen für solch Assoziales Verhalten zu streichen. Und zwar Ersatzlos für einen bestimmten Zeitraum, dann können diese Leute ja mal sehn wie sie Essen auf den Tisch bekommen.
Tja, das geht leider nicht, wie willst Du von der Grundsicherung noch etwas wegnehmen? Allerdings sollten Kriminelle auch wie Kriminelle bestraft werden. Die Abschreckungswirkung von moderaten Urteilen oder gar Verständniserklärungen ist einfach zu gering. Und Bestrafung hat in einer westlichen Demokratie eben vor allem Abschreckungswirkung zu haben - Rache ist nicht zielführend - denn die verhindert keine Nachahmungsstraftaten.
Naja Grundsicherung ist ja so gedacht dass die Gesellschaft eine Einheit ist, und falls jemand mal Probleme hat von den anderen aufgefangen wird. Zeigt jemand aber so deutlich dass er nicht Teil dieser Gesellschaft sein will und die Werte und Normen dieser Gesellschaft verachtet, dürften die aber auch nicht von den Vorteilen profitieren die es mit sich bringt Teil dieser Gesellschaft zu sein.
Leute werden das wofür sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben nicht so einfach aufs Spiel setzen: Man hört ja immer mal wieder dass die Opfer von ihren Angreifern verklagt werden weil diese sich beim rechtmäßigen festhalten während man auf die Polizei wartet verletzt haben. Und bekommen häufig auch noch recht, als rechtschaffender Bürger muss man sich also zweimal überlegen ob man sein Hab und Gut verteidigt da es durchaus passieren kann dass der eigentliche Angreifer Recht auf einen Teil des sauer ersparten Vermögens bekommt und man evtl durch resultierende Vorstrafen keinen Fuß mehr in der Geschäftswelt fassen kann.
Auf der anderen Seite gabs auch schon genug Fälle wo es hieß: Wer nix hat dem kann man nix nehmen, dem assozialen wird also auf die Finger gehaun und muss ja trotzdem (weil wir ja so nett sind) durchgefüttert werden weil er entweder keinen Bock auf arbeit hat oder aufgrund seiner Vorstrafen nix "angemessenes" findet. Und genau hier kann man was ändern: wer weiß dass er eventuell sein Essen wirklich hart erarbeiten muss wenn er massive Dummheiten anstellt wird es sich vielleicht in Zukunft auch mehrfach überlegen ob man jetzt wirklich Autos abfackeln muss.
Sorry für den Fullquote - aber der Beitrag ist das wert :)
Zitat:
Wie heißt es doch bei Loriots Pappa ante portas: "...neinnein mein Liebes, wir ergänzen uns nur sehr gut" :D Das "Liebes" ist dabei natürlich dem Zitat geschuldet ;)Mit dem Thema Umverteilung sind wir völlig d´accord. Ich lasse halt meinen Blick auch mal auf Nebenkriegschauplätze schweifen, denn leider müssen für eine funktionierende Gesellschaft wie im fließenden Verkehr eben alle Ampeln irgendwie und -wann auf grün stehen, selbst wenn sich die Karawane schon an der ersten roten (ach, welch Wortspiel ;) ) Ampel bis zum Horizont staut.
Heißt: auch wenn die Rahmenbedingungen geschaffen sind (was sie nicht sind) muss auf der anderen Seite die Motivation da sein, sie zu nutzen. Da gibt sicherlich eins das andere. Wer einmal ne vier in Latein hat, lernt zukünftig ungern, schreibt die nächste vier usw...
Allein die Tatsache, dass es kaum Perspektive GIBT, lässt sicherlich viele in Lethargie versinken. Wobei eben die Definition der Perspektive auch ein wichtiger Faktor ist. Da denke ich, wird heute ein medial falsches Bild kolportiert, und es hilft nichts, wie jeder Berufslinke zu suggerieren, es könne auf der Welt nur noch Häuptklinge geben und keine Indianer... Oder wie hast Du es mal so schön umschrieben: " Ja mei, halt jedem an Vorstandspöstchen und a Rolex und mer san alle glücklich..." oder so ähnlich. Ich hoffe, ich habs als alter Preiß einigermaßen authentisch widergegeben ;)
Zufriedenheit ist keine Frage der absoluten MASSE sondern eine Frage der Performance und Unzufriendenheit keine Frage des absoluten Mangels (den es ja nicht gibt) sondern gefühlter Schieflage und Ungerechtigkeit.
Es gibt da bei gruppendynamischen Tagungen so ein Spielchen, bei dem sich die Leute nach ihrer gefühlten "Rangfolge" in eine Reihe stellen sollen. Und keineswegs ist es so, dass alle da ganz vorne stehen wollen. Gerangel gibt es meist in der Mitte, wenn Leute eine völlig unterschiedliche Sichtweise über Kompetenzen und deren Wertigkeit haben.
Heißt: wie Du schon sagst eine AUTORITÄT muss man halt auch akzeptieren KÖNNEN! Dazu gehört zum einen, dass diese Autorität auch eine gewisse Überlegenheit hat, die man unzweifelhaft anerkennt, aber auch die Bereitschaft, sich dort einzufügen, wo man realistischerqweise steht. In Zeiten von Selbstverwirklichung und "Du bist, was Du hast" sicherlich nicht einfach, sich selbst zu sagen: ich bin das, was ich bin.
Um so schwerer wir es heute, da wir es eben nicht mehr mit Autoritäten zu tun haben, die durch ihre Leistung und ihre Kompetenz brillieren und umgekehrt in väterlicher Fürsorge sich um die Ihnen Anvertrauten kümmern - nein; eine Zockerelite spielt ihre ererbten Trümpfe aus, die andere nie auf die Hand bekommen haben - eine Kapitalaristokratieoligarchie nach Platon eben.
Hier kommt dann wieder die Kirche der Glaube ins Spiel, der sich am besten in dem Zitat des hier meinerseits immer wieder gern bemühten Franz von Assisi widerspiegelt:
"Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen."
Wir beide sind uns einig, dass MENSCHEN in einem System der Kirche in korrupter Weise dies immer wieder zu ihrem Vorteil dergestalt genutzt haben, den Leuten vorzugaukeln, dass sie Dinge nicht ändern könnten und zu ertragen haben, die es sehr wohl zu ändern gilt.
Durch die völlige Negation eines "Ertragen" (wie Jesus es im Übrigen selbst freiwillig am Kreuz getan hat) nimmt man Leuten aber heute umgekehrt die Möglichkeit, ihre ggf. eben aus eigener Kraft nicht änderbare Situation nicht gefällig zu ertragen und damit ihren Frieden zu machen. Vielmehr steckt man sie so - wiederum in eigennützigster Weise! - in ein Hamsterrad und lässt sie (für andere) laufen: immer mit der Möhre vor der Nase, die doch letztlich nicht erreichbar ist. Verständlich, wenn da irgendwann einige resigniert das Handtuch werfen - oder es eben in anderen Kulturkreisen erst gar nicht so eine pflichterfüllende Demut gibt, die in so ein Hamsterrad führt ;)
Bei dem Sch.. Märchen von Hase und Igel fand ich es schon immer ungerecht, wie der Ar..lo...Igel mogelt und war schon immer auf der Seite des Hasen ;) Gleichwohl ist die sozialistische Lösung des Einheitsnichtstun ebenso falsch wie die des Ausbeuters, denn sie negiert eben Leistungsfähigkeit und -willen völlig und nimmt damit dem menschlichen Sein generell den ganzen Motor.
Ein Hamster ist eben auch nicht glücklich, wenn er GAR nicht mehr laufen muss/kann/darf. Zumindest nicht Hamster des abendländischen Kulturkreises ;) (diese kleine Spitze MUSS auch erlaubt sein, denn die Negation linker Idealisten an dieser Stelle führt auch zu einem Gutteil der tief sitzenden Frustration vieler Bürger; die kulturelle Dolchstoßlegende sozusagen. Selbst wenn es eine LEGENDE sein SOLLTE, ist sie doch gefühlt bei vielen präsent, und sei es nur, weil grundsätzlich vor Häusern mit mehr als 3 Üs an der Klingel der Schnee nicht geräumt ist :D)
Einen Satz von Dir fand ich besonders gut: "es gibt für alles eine Reizschwelle". Bis zu einem gewissen Grad sind wir in der Lage Toleranz zu üben, uns selbst zurückzunehmen, den anderen machen zu lassen. Aber wie bei dem persönlichen Privatraum, den jeder um sich braucht, gibt es auch bei allen anderen Dingen gefühlte Grenzen, die uns in unserem ureigensten Empfinden treffen.
Hier wird nun zweierlei gemacht. Auf der einen Seite wird durch mediale Kolportation von eigentlich nicht gesellschaftsfähigen Lebensidealen diese Schwelle der Frustration deutlich gesenkt, auf der anderen Seite durch diverseste Störeinflüsse und immer undurchsichtigere Strukturen ein VERSTÄNDNIS um die Dinge und damit eine Toleranz durch Erkennen der Notwendigkeit verhindert. Wir beide sind uns einig, dass diese Verschleierungstaktik erfolgt, weil es da eben NICHTS zu ERKENNEN gibt - außer korrupter Abkassierungsmentalität.
Wie z. B. auch bei der "Emanzipation" (5, Thema, das ich aufmache) schafft man ein Anspruchsdenken, aber keine gesellschaftsfähige Lösung.
Die Lösung ist immer mehr und immer öfter: HAUT EUCH DRUM, DER STÄRKERE GEWINNT EBEN.
Es ist eine Art Sozialdarwinismus, dem wir immer mehr verfallen (sollen), statt das jeder unter Anerkenntnis und Respekt des anderen das leistet, was er zu leisten bereit ist um sich das Lebensumfeld zu erarbeiten, was er selbst ureigenst BRAUCHT, nicht was ihm einer sagt, was er zu haben hat, in dem WISSEN, dass DAS nicht der Kern des Lebens, das Schauspiel selbst, sein kann sondern immer nur die Kulisse.
Leider begreifen das die linken Idealisten hier an der Stelle leider überhaupt nicht - was mich ebenso verwundert wie auch "traurig" macht. Da wird das kleine, gemeine Feindbild vom besser Verdienenden gehegt und gepflegt, weil man etwas anderes gar nicht greifbar machen KANN.
Diese tatsächliche Einfältigkeit auch auf der anderen Seite muss ich dann doch auch mal anprangern ,)
Eigentlich müsste doch jetzt nach weiterer Betrachtung meinerseits aufgezeigter Zahlen und Zusammenhänge... so in der Synthese... einigen wenigstens eine 60er Osram in der Murmel aufgehen (scheiss Energiesparlampen :D )? Ich bin nur leider immer wieder fasziniert, wie genial die römische Gesellschafts"ordnung" doch war... funzt immer noch und bei vielen bleibts daher wohl ewig dunkel. :confused: Aber wir schaffen das Lehmann.. wir schaffen das. Oder? Du machst den Architekten.. ich bin mehr der Statiker - brauch mer noch (1-Euro :D )Maurer... nur die Banken werden uns so ein Projekt definitiv nicht finanzieren wollen? :p ;)
Andererseits ist es imho auch fast schon wieder ziemlich egal - so wie wir das aus der Atomphysik kennen, gibt es kritische Massen und ist die Reaktion erstmal in Gange... hat die Technik offenbar so ihre Probleme, diese zu stoppen. *hmpf* Ferner ja - ich sag das jetzt einfach mal so - "die Politik" daran ja gar kein wirkliches Interesse hat, wär ja auch zu doof... Prozesse, beginnend Mitte der 70er.. spätestens Mitte der 80er gut sichtbar.. und Anfang der 90er manifestierend, welche im Kern (welch Wortspiel) ja wie erwartet funktionieren, abzuwürgen (geht eh nicht wirklich)? Dass die "Schad/nebenwirkungen" heftiger und dynamischer als gedacht ausfallen, immer unkontrollierbarer werden... da erinnert mich manches an die jap. Fukushima-Taktik, was an rein "rhetorischen" Maßnahmen zu bewundern ist. :p
Hm... vielleicht gar kein so schlechter Vergleich?
Ob nun Einwanderung, Sozialsysteme, Bevölkerungsexplosion, Verteilungskämpfe oder was auch immer... die Kühlsysteme versagen langsam aber sicher, während man den (Finanz/Zins)kern immer weiter hochfährt. Abenteuerlich, abenteuerlich...
Ossi, Wessi, Osmane, Assi, Frusti, Mitte/Links/Rechts/Irgendwo, Staat, Wirtschaft... alles sowas von egal übrigens. Hier wie überall... ist Gewalt (Abbruch statt Sanierung quasi) schlicht immer eine mögliche Option - so einfach ist das eigentlich (wie gesagt aber nie eine Rechtfertigung) mit der Motivation aller Zündler auf diesem Planeten.
Mithin die wertfreie Betrachtung der Nährböden, der Reaktionsvorraussetzungen und Abläufe der erste Ansatz sein sollte - die reine Ansage "die Suppe ist versalzen"... neiiin "zu viel Pfeffer" ... usw. usf. trägt zur Rettung der derzeit ungenießbaren Suppe doch nicht wirklich etwas bei? Im Gegenteil?
Das alles ist nicht ad hoc lösbar, es hat ja auch nicht "Blubb" gemacht und die Misere stand im Raum - ist doch einsehbar, oder?
NUR mit dem Knüppel, olle wer´n a Rolex drang, die Blauen Ixilianer sind´s(!), oben ist die Luft eben dünn/unten stinken mehr vor sich hin.. wayne, Männer dürfen schwanger werden, einer dunkelschwarzen Brille mit Klappen dran oder solchen kruden Extremgedanken... wird das doch nix, nein.. genau das sind sogar (s. Geschichte) die Eintrittskarten in Gewaltherrschaften, in Unruhen und sogar blutige Kriege... in denen KEINER mehr in sich zufrieden sein Leben leben kann. Also... ICH will das nicht, egal auf welcher Seite ich dabei stehen würde, denn bei sowas können alle letztendlich nur verlieren.
Ich glaube, in der ganzen Debatte verliert man zu leicht das Augenmaß, fixiert schnell sehr einseitig, tabuisiert?
Als Beispiel das Brandthema "ausländische Mitbürger" - entweder werden kulturelle Konfliktpunkte etc. völlig weggeleugnet (weggeguterert) ... oder alle sind gleich die Wurzel allen Übels/Verbrechens und das islamische Schwert in unseren abendländischen Rippen. Das wird doch der Sache nicht wirklich gerecht - natürlich gibt es darunter sehr unterschiedliche Charaktere, kompatible wie inkompatible... wie es auch diese "islamische Speerspitze" gibt, hinter der aber mitnichten der Großteil steht? Und sicherlich steht dabei auch die Frage ganz nah im Raum, ob nicht die Finanzkultur als einzige Kultur kompatibel zu einem europäischen oder gar globalen einzigem großen Dorf ist - obwohl doch alle Menschen nur Menschen sind.
Und für jede Einzelposition insofern... gibt es plakative "Beweise" (es wäre mir jetzt eine leichte Fingerübung, für jede dieser möglichen Thesen insofern eine tragfähige und zeitgeschichtlich belegte "Beweisführung" aufzustellen! ;) ), nur sollte man sich schon alle betrachten und dann auch abwägen?
Und genau das... gilt für alles andere im Themenkomplex auch, macht die Debatte mit Scheuklappen halt schwierig.
Und s´Radl draht se allwei weida... aba soidn wer´ma dabei gscheida - muss schon was dran sein? :)
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Die Medien versuchen in ihrer anspruchslosen Einfachheit immer, alles zu pauschalisieren. So funktioniert das leider nicht in der realen Welt. Es gibt nicht "die Linken" und "die Rechten".
Ich bin davon überzeugt, daß der gewichtigere Teil Menschen der Unterschicht sind, weil sie einfach eine gigantische Medienwirksamkeit erzeugen. Dazu gesellen sich Gewaltbereite und Gelegenheitstäter.
Zitat:
Gibt es nur Überzeugung oder auch Belege für deine These? Und wieso sollte man sich wundern wenn Arme, die keine anderen Kommunikationskanäle besetzen können, Vandalismus begehen, um sich zu artikulieren?
Die Tatsache, daß bisher nur 2 Leute geschnappt worden sind, ist selbsterklärend für deine Frage.
Ich wundere mich nicht, wenn Arme so reagieren. Der Gewaltanstieg ist immer das Spiegelbild gesellschaftlicher Unzufriedenheit.
http://linksunten.indymedia.org/de/node/13735
http://linksunten.indymedia.org/de/node/7968
........sehr entlarvende Seite ;)
Gruß SRAM