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Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?
http://www.brennende-autos.de/
Erschreckend, oder ?
Liebe Berliner,
Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !
Gruß SRAM
Beste Antwort im Thema
Hallole zusammen
ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..
Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:
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914 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
.....
Es muß doch einen Grund geben, der einen Mensch dazu bewegt unangemessen langsam zu fahren. Wenn man sich mal ältere Autofahrer betrachtet, dann erkennt man daß diese mit zunehmendem Alter immer langsamer werden. Was auch nicht verwunderlich ist, da die Kompetenz zum Autofahren eben durch körperlichen Verfall nachläßt. Mithin ist also unangemessen langsames Fahren das Resultat von mangelnder fahrerischer Kompetenz.
Auf diesen letzten Absatz muss ich mich nun doch mal melden: ;)
Wir sollten den Begriff "unangemessen langsam" klären. Für mich heißt das, die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen um max. 10 km/h zu überschreiten, also mit Tacho 140 km/h unterwegs zu sein. Ich glaube das machen Millionen Menschen so, zumindestens im Ausland.
Deiner Ansicht nach hat also ein Fahrer, der einfach nicht schneller fährt, weil er sich dabei "unwohl" fühlt, mangelnde Kompetenz. Mangelnde Kompetenz könnte natürlich ein Grund dafür sein. Ích fahre auch nicht erst seit kurzem so, ich glaube ich habe meine letzten vier PKW noch nie schneller als 170km/h bewegt, es käme mir gar nicht in den Sinn. Also liegt auch körperlicher Verfall in meinem Fall nicht vor, obwohl ich in den letzten Jahren doch etwas Fett geworden bin. :D
Kommen wir zu Deinem letzten Satz: Alle zwei Jahren mache ich als treues 32jähriges ADAC Mitglied ein Fahrsicherheitstraining. Ok, das letzt ist jetzt 3 Jahre her, aber mehr als 7 habe ich schon in den letzten 15 Jahren absolviert. Ich räume ein: Das macht mich nicht zu einem guten Fahrer. Auch mein 0-Punkte Konto nicht. Weshalb fahre ich dann so langsam und warum mache ich all das:
Ich will den Grund mal outen, ein Kaiser darf das ruhig wissen: ;)
Als ich vor 28 Jahren noch bei der Bundeswehr als Zeitsoldat war, fand Freitags nachnittags immer die sogenannte "Nato-Rallye" statt. Raus aus den Kasernen und so schnell als möglich nach Hause. Wir waren eine Fahrgemeinschaft von drei Soldaten und fuhren mit einem Manta B GTE von Germersheim nach Köln auf der A61. Der "Rückflug" dauerte ca. 1 3/4 Stunden, kein Wunder wenn man mit Tacho 200 fährt. Ich war als Beifahrer dabei. Es ging ganz schnell. Mein Kumpel verlor die Kontrolle über den Wagen, wir krachten gegen die Leitplanke, drehten uns mehrmals und dann gingen bei mir die Lampen aus. Gefühlte Ewigkeiten später - im Halbnebel - sah ich Leute auf meiner Beifahrerseite, uniformierte mit einer Flex, die versuchten mich/uns rauszuschneiden. Als ich meinen Kopf drehte, sah ich den Oberfähnrich auf der Rückbank, der Oberkörper hing auf dem Fahrersitz, sein Kopf war zu mir "verdreht" und er starrte mich mit großen Augen an und blutete den leblosen Fahrer voll. Seine Halsschlagader war wohl zerfetzt, ein großer Ast ragte vom hinteren Seitenfenster in den Wagen. Ich sah wie die Augen brachen und er gestorben ist
Die Folge dieses Unfalls war: ein Toter auf der Rückbank, der Fahrer ist querschnittsgelähmt geblieben und ich bin mit zwei gebrochenen Beinen, mehreren gebrochen Rippen und einem Milzriß noch glimpflich aus der Sache rausgekommen. Lag zwei Monate im Krankhaus, vier Wochen Reha und dann war ich körperlich "wohlauf".
Das war körperlich, aber das Beste ganz knapp: Leistete meinen Militärdienst ab, und bin "ganz normal" später weitergefahren. Das was ich jetzt hier vorher vom Unfall geschildert habe war wirklich ausgeblendet. Irgendwann - 9 oder 10 jahre Später - bekam ich auf der Autobahn eine Panikattacke, als ich mit ca. 180 km/h unterwegs war. Die Panikattacke war so heftig, dass ich rechts ranfahren mußte, Leute angehalten haben und der Notarzt kam. War einen Tag im Krankenhaus, rein körperlich war alles ok. Man riet mir zu einer Therapie. In zwei Jahren Analyse wurde das Unfallgeschehen nachbearbeitet, hatte das wirklich so bewußt verdrängt, das ich mich gar nicht mehr an den eigentlichen Unfall erinnern konnte, und so wurde auch Hypnose angewendet. Als alles klar vor mir lag, mußte ich nochmal durch dieses entsetzliche Erlebnis durch, das war echt kein Zuckerschlecken, aber danach war ich erleichtert und konnte auch rational meine körperlichen Ausfallerscheinungen erklären.
Ende des Outings
Seitdem versuche ich mein fahrerisches Können durch Trainings zu verbessern. Und warum ich keinen Sinn in schnellem fahre sehe, dürfte jetzt auch klar sein. ;) Ich will das auch nicht für alle anderen verbieten, aber wenn ich gefragt werde, bist Du für ein Tempolimit, dann versteht wohl jetzt ein jeder warum ich DAFÜR bin. :)
Hey Leute, alles schön und gut. Aber Thema hier ist "Idioten fackeln Autos ab" ;)
Zitat:
Original geschrieben von Xaven1978
Hey Leute, alles schön und gut. Aber Thema hier ist "Idioten fackeln Autos ab" ;)
Hey stimmt ja auch. :rolleyes:
Aber der Kaiser hats doch hier angesprochen..... ;)
Könnte man ja in den aTL-Thread verschieben, oder sich ne Currywurst kaufen, Bata Illic beim steppen zusehen........
Neid gibt es in allen Schichten. Das kann wohl kaum die Ursache sein.
Zitat:
Offen gestanden glaube ich aber, dass Downforze durchaus Recht hat. Die Zündler sind irgendwelche Besoffskis, Gelegenheitsbrandstifter und Neidhammel, die die Karre ihres Nachbarn oder ihrer Exfreundin anstecken ;)
Nur nimmt natürlich der geneigte Gutmensch gerne wieder das Thema auf, um über die armen, perspektivlosen Transferleistungsempfänger zu schwadronieren, die ja so eine schwere Kindheit hatten... ;)
Ich warte nur, bis nach Hundert "deutschen" Autos zufällig die erste Türkenkarre brennt; dann wird daraus natürlich gleich ein politischer Angriff gegen Ausländer und es gibt wieder BAP und Lichterketten, bis der Arzt kommt ;) :D
Die Medien versuchen in ihrer anspruchslosen Einfachheit immer, alles zu pauschalisieren. So funktioniert das leider nicht in der realen Welt. Es gibt nicht "die Linken" und "die Rechten".
Ich bin davon überzeugt, daß der gewichtigere Teil Menschen der Unterschicht sind, weil sie einfach eine gigantische Medienwirksamkeit erzeugen. Dazu gesellen sich Gewaltbereite und Gelegenheitstäter.
Zitat:
Original geschrieben von Xaven1978
Hey Leute, alles schön und gut. Aber Thema hier ist "Idioten fackeln Autos ab" ;)
Das wollte ich auch eben schreiben,da ich Selbiges im Limit Thread gerade gelesen habe !:confused:
mfg trixi1262
Zitat:
Original geschrieben von trixi1262
Das wollte ich auch eben schreiben,da ich Selbiges im Limit Thread gerade gelesen habe !:confused:
mfg trixi1262
Bist wohl heute nicht der Schnellste....:D
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Zitat:
Original geschrieben von trixi1262
Das wollte ich auch eben schreiben,da ich Selbiges im Limit Thread gerade gelesen habe !:confused:
mfg trixi1262
Bist wohl heute nicht der Schnellste....:D
Ich bin NIE,der Schnellste !!! :)
Auch nicht mit dem Clio :-)))
mfg trixi1262
"Nach wochenlanger Fahndung und dem Einsatz von hunderten Polizisten hat die Berliner Polizei am frühen Dienstagmorgen einen Mann und eine junge Frau festgenommen, die einen BMW angezündet haben sollen."
"Etwa die Hälfte der Taten wurde laut Polizei von politisch motivierten Brandstiftern aus linksextremen Kreisen verübt."
Die festgenommenen sind übrigens 27 (Er) und 23 (Sie). Jedoch soll es sich nicht um Haupttäter handeln. Ich vermute mal, die meinen damit, dass es keine massiven Wiederholungstäter sind.
Bis zu 650 Polizisten sind jetzt übrigens nachts in dieser Sache im Einsatz. Das kostet den Steuerzahler auch einiges.
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
...
Alles ganz prima und -wie bekannt - sind wir uns in sehr vielen Dingen einig.
Nur... aus all den Vorträgen wird ein Trugschluß, nämlich der, dass alles wunderbar ist und auch wird... so sich jeder nur anstrengen möge. Das ist aber nunmal nicht (mehr) Fakt, im Gegenteil - es gibt für alles in einer Gesellschaft eine Reizschwelle... für den Anteil fremder Menschen, für Chancenlosigkeit, für Armut, für Kriminielle, für Reiche... egal, für alles eben. Bis zu dieser Reizschwelle herrscht Toleranz, auch bei ggf. negativ Betroffenen. Wird dieses Gleichgewicht aber irgendwo gestört... wird der Gesellschaftsfrieden gestört und zwar exponential zur Gleichgewichtsstörung.
Armut ist auch immer relativ - sie wird empfunden innerhalb einer umgebenden Vergleichsgruppe und nur das spielt eine Rolle. Und Zufriedenheit... oh mei... also ich hab lange Aikido, Tai Chi und solche Dinge gemacht, mich mit Philosophie, Religionen beschäftigt und das Leben hat mich Achterbahn gratis bis zum Kunstkotzen fahren lassen - aber ja, ich habe heute eine tiefe innere Zufriedenheit und die Werte welche mir Kraft geben... haben eher wenig mit Geld zu tun. Was nicht bedeutet, ich wäre scharf drauf... mir meine doch ganz nette Existenz von Spinnern nehmen zu lassen - links rechts oben mittig ist dabei völlug schnurpsi pupsi egal.
...
Übrigens hat die Kirche ebenfalls versagt (die muss jetzt an der Stelle auch mal ihr Fett abbekommen!) - denn ein Glaube hilft den Menschen seit Urzeiten über alles hinweg und lässt sie dabei Werte bewahren! Da kommt man nicht umhin... der Kirche "Betriebsblindheit" vorzuwerfen? Mein ich völlig ernst... nebenbei gesagt.
Und auch als sowas in der Art wie Buddhist muss ich sagen... so ganz liegt die Bibel wohl nicht falsch - denn der kasus knaxus ist schon: Wir sind zu Sklaven des Geldes geworden - umgekehrt sollte es doch sein und wäre richtig?
Wie heißt es doch bei Loriots Pappa ante portas: "...neinnein mein Liebes, wir ergänzen uns nur sehr gut" :D Das "Liebes" ist dabei natürlich dem Zitat geschuldet ;)
Mit dem Thema Umverteilung sind wir völlig d´accord. Ich lasse halt meinen Blick auch mal auf Nebenkriegschauplätze schweifen, denn leider müssen für eine funktionierende Gesellschaft wie im fließenden Verkehr eben alle Ampeln irgendwie und -wann auf grün stehen, selbst wenn sich die Karawane schon an der ersten roten (ach, welch Wortspiel ;) ) Ampel bis zum Horizont staut.
Heißt: auch wenn die Rahmenbedingungen geschaffen sind (was sie nicht sind) muss auf der anderen Seite die Motivation da sein, sie zu nutzen. Da gibt sicherlich eins das andere. Wer einmal ne vier in Latein hat, lernt zukünftig ungern, schreibt die nächste vier usw...
Allein die Tatsache, dass es kaum Perspektive GIBT, lässt sicherlich viele in Lethargie versinken. Wobei eben die Definition der Perspektive auch ein wichtiger Faktor ist. Da denke ich, wird heute ein medial falsches Bild kolportiert, und es hilft nichts, wie jeder Berufslinke zu suggerieren, es könne auf der Welt nur noch Häuptklinge geben und keine Indianer... Oder wie hast Du es mal so schön umschrieben: " Ja mei, halt jedem an Vorstandspöstchen und a Rolex und mer san alle glücklich..." oder so ähnlich. Ich hoffe, ich habs als alter Preiß einigermaßen authentisch widergegeben ;)
Zufriedenheit ist keine Frage der absoluten MASSE sondern eine Frage der Performance und Unzufriendenheit keine Frage des absoluten Mangels (den es ja nicht gibt) sondern gefühlter Schieflage und Ungerechtigkeit.
Es gibt da bei gruppendynamischen Tagungen so ein Spielchen, bei dem sich die Leute nach ihrer gefühlten "Rangfolge" in eine Reihe stellen sollen. Und keineswegs ist es so, dass alle da ganz vorne stehen wollen. Gerangel gibt es meist in der Mitte, wenn Leute eine völlig unterschiedliche Sichtweise über Kompetenzen und deren Wertigkeit haben.
Heißt: wie Du schon sagst eine AUTORITÄT muss man halt auch akzeptieren KÖNNEN! Dazu gehört zum einen, dass diese Autorität auch eine gewisse Überlegenheit hat, die man unzweifelhaft anerkennt, aber auch die Bereitschaft, sich dort einzufügen, wo man realistischerqweise steht. In Zeiten von Selbstverwirklichung und "Du bist, was Du hast" sicherlich nicht einfach, sich selbst zu sagen: ich bin das, was ich bin.
Um so schwerer wir es heute, da wir es eben nicht mehr mit Autoritäten zu tun haben, die durch ihre Leistung und ihre Kompetenz brillieren und umgekehrt in väterlicher Fürsorge sich um die Ihnen Anvertrauten kümmern - nein; eine Zockerelite spielt ihre ererbten Trümpfe aus, die andere nie auf die Hand bekommen haben - eine Kapital aristokratie oligarchie nach Platon eben.
Hier kommt dann wieder die Kirche der Glaube ins Spiel, der sich am besten in dem Zitat des hier meinerseits immer wieder gern bemühten Franz von Assisi widerspiegelt:
"Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen."
Wir beide sind uns einig, dass MENSCHEN in einem System der Kirche in korrupter Weise dies immer wieder zu ihrem Vorteil dergestalt genutzt haben, den Leuten vorzugaukeln, dass sie Dinge nicht ändern könnten und zu ertragen haben, die es sehr wohl zu ändern gilt.
Durch die völlige Negation eines "Ertragen" (wie Jesus es im Übrigen selbst freiwillig am Kreuz getan hat) nimmt man Leuten aber heute umgekehrt die Möglichkeit, ihre ggf. eben aus eigener Kraft nicht änderbare Situation nicht gefällig zu ertragen und damit ihren Frieden zu machen. Vielmehr steckt man sie so - wiederum in eigennützigster Weise! - in ein Hamsterrad und lässt sie (für andere) laufen: immer mit der Möhre vor der Nase, die doch letztlich nicht erreichbar ist. Verständlich, wenn da irgendwann einige resigniert das Handtuch werfen - oder es eben in anderen Kulturkreisen erst gar nicht so eine pflichterfüllende Demut gibt, die in so ein Hamsterrad führt ;)
Bei dem Sch.. Märchen von Hase und Igel fand ich es schon immer ungerecht, wie der Ar..lo...Igel mogelt und war schon immer auf der Seite des Hasen ;) Gleichwohl ist die sozialistische Lösung des Einheitsnichtstun ebenso falsch wie die des Ausbeuters, denn sie negiert eben Leistungsfähigkeit und -willen völlig und nimmt damit dem menschlichen Sein generell den ganzen Motor.
Ein Hamster ist eben auch nicht glücklich, wenn er GAR nicht mehr laufen muss/kann/darf. Zumindest nicht Hamster des abendländischen Kulturkreises ;) (diese kleine Spitze MUSS auch erlaubt sein, denn die Negation linker Idealisten an dieser Stelle führt auch zu einem Gutteil der tief sitzenden Frustration vieler Bürger; die kulturelle Dolchstoßlegende sozusagen. Selbst wenn es eine LEGENDE sein SOLLTE, ist sie doch gefühlt bei vielen präsent, und sei es nur, weil grundsätzlich vor Häusern mit mehr als 3 Üs an der Klingel der Schnee nicht geräumt ist :D)
Einen Satz von Dir fand ich besonders gut: "es gibt für alles eine Reizschwelle". Bis zu einem gewissen Grad sind wir in der Lage Toleranz zu üben, uns selbst zurückzunehmen, den anderen machen zu lassen. Aber wie bei dem persönlichen Privatraum, den jeder um sich braucht, gibt es auch bei allen anderen Dingen gefühlte Grenzen, die uns in unserem ureigensten Empfinden treffen.
Hier wird nun zweierlei gemacht. Auf der einen Seite wird durch mediale Kolportation von eigentlich nicht gesellschaftsfähigen Lebensidealen diese Schwelle der Frustration deutlich gesenkt, auf der anderen Seite durch diverseste Störeinflüsse und immer undurchsichtigere Strukturen ein VERSTÄNDNIS um die Dinge und damit eine Toleranz durch Erkennen der Notwendigkeit verhindert. Wir beide sind uns einig, dass diese Verschleierungstaktik erfolgt, weil es da eben NICHTS zu ERKENNEN gibt - außer korrupter Abkassierungsmentalität.
Wie z. B. auch bei der "Emanzipation" (5, Thema, das ich aufmache) schafft man ein Anspruchsdenken, aber keine gesellschaftsfähige Lösung.
Die Lösung ist immer mehr und immer öfter: HAUT EUCH DRUM, DER STÄRKERE GEWINNT EBEN.
Es ist eine Art Sozialdarwinismus, dem wir immer mehr verfallen (sollen), statt das jeder unter Anerkenntnis und Respekt des anderen das leistet, was er zu leisten bereit ist um sich das Lebensumfeld zu erarbeiten, was er selbst ureigenst BRAUCHT, nicht was ihm einer sagt, was er zu haben hat, in dem WISSEN, dass DAS nicht der Kern des Lebens, das Schauspiel selbst, sein kann sondern immer nur die Kulisse.
Leider begreifen das die linken Idealisten hier an der Stelle leider überhaupt nicht - was mich ebenso verwundert wie auch "traurig" macht. Da wird das kleine, gemeine Feindbild vom besser Verdienenden gehegt und gepflegt, weil man etwas anderes gar nicht greifbar machen KANN.
Diese tatsächliche Einfältigkeit auch auf der anderen Seite muss ich dann doch auch mal anprangern ,)
Zitat:
Original geschrieben von EierFanta©
Zitat:
Original geschrieben von Xaven1978
Hey Leute, alles schön und gut. Aber Thema hier ist "Idioten fackeln Autos ab" ;)
Hey stimmt ja auch. :rolleyes:
Aber der Kaiser hats doch hier angesprochen..... ;)
Könnte man ja in den aTL-Thread verschieben, oder sich ne Currywurst kaufen, Bata Illic beim steppen zusehen........
Ich fürchte, da war ich ein bißchen schuld, weil ich den Brückenschlag zwischen spießigen Ökoerziehern im aTL-Fred und und deren Personalunion zu linken "Liberalen" hier ein bißchen aufgezeigt habe...
Dass es neben solchem "Ökoterrrorismus" auch andere Gründe für die persönliche Entscheidung für oder gegen ein aTL geben kann, hast Du ja eindrucksvoll dargelegt und die will und wird Dir denke ich auch keiner nehmen wollen.
Und wenn, ist er halt n Arsch... :D:D
Zitat:
Original geschrieben von Wanderbaer
"Nach wochenlanger Fahndung und dem Einsatz von hunderten Polizisten hat die Berliner Polizei am frühen Dienstagmorgen einen Mann und eine junge Frau festgenommen, die einen BMW angezündet haben sollen."
"Etwa die Hälfte der Taten wurde laut Polizei von politisch motivierten Brandstiftern aus linksextremen Kreisen verübt."
Die festgenommenen sind übrigens 27 (Er) und 23 (Sie). Jedoch soll es sich nicht um Haupttäter handeln. Ich vermute mal, die meinen damit, dass es keine massiven Wiederholungstäter sind.
Bis zu 650 Polizisten sind jetzt übrigens nachts in dieser Sache im Einsatz. Das kostet den Steuerzahler auch einiges.
Gäbe es nur den leisesten Verdacht, dass die mutmaßlichen Täter organisierte Linke wären und politisch motoviert gehandelt hätten, dann würde das in größter Lautstärke hinausposaunt. Ich tippe auf Ossis, die zugezogenen Wessis im Stadtteil schädigen wollen.
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Die Medien versuchen in ihrer anspruchslosen Einfachheit immer, alles zu pauschalisieren. So funktioniert das leider nicht in der realen Welt. Es gibt nicht "die Linken" und "die Rechten".
Ich bin davon überzeugt, daß der gewichtigere Teil Menschen der Unterschicht sind, weil sie einfach eine gigantische Medienwirksamkeit erzeugen. Dazu gesellen sich Gewaltbereite und Gelegenheitstäter.
Gibt es nur Überzeugung oder auch Belege für deine These? Und wieso sollte man sich wundern wenn Arme, die keine anderen Kommunikationskanäle besetzen können, Vandalismus begehen, um sich zu artikulieren?
Zitat:
Original geschrieben von EierFanta©
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
.....
Es muß doch einen Grund geben, der einen Mensch dazu bewegt unangemessen langsam zu fahren. Wenn man sich mal ältere Autofahrer betrachtet, dann erkennt man daß diese mit zunehmendem Alter immer langsamer werden. Was auch nicht verwunderlich ist, da die Kompetenz zum Autofahren eben durch körperlichen Verfall nachläßt. Mithin ist also unangemessen langsames Fahren das Resultat von mangelnder fahrerischer Kompetenz.
Auf diesen letzten Absatz muss ich mich nun doch mal melden: ;)
Wir sollten den Begriff "unangemessen langsam" klären. Für mich heißt das, die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen um max. 10 km/h zu überschreiten, also mit Tacho 140 km/h unterwegs zu sein. Ich glaube das machen Millionen Menschen so, zumindestens im Ausland.
Deiner Ansicht nach hat also ein Fahrer, der einfach nicht schneller fährt, weil er sich dabei "unwohl" fühlt, mangelnde Kompetenz. Mangelnde Kompetenz könnte natürlich ein Grund dafür sein. Ích fahre auch nicht erst seit kurzem so, ich glaube ich habe meine letzten vier PKW noch nie schneller als 170km/h bewegt, es käme mir gar nicht in den Sinn. Also liegt auch körperlicher Verfall in meinem Fall nicht vor, obwohl ich in den letzten Jahren doch etwas Fett geworden bin. :D
Kommen wir zu Deinem letzten Satz: Alle zwei Jahren mache ich als treues 32jähriges ADAC Mitglied ein Fahrsicherheitstraining. Ok, das letzt ist jetzt 3 Jahre her, aber mehr als 7 habe ich schon in den letzten 15 Jahren absolviert. Ich räume ein: Das macht mich nicht zu einem guten Fahrer. Auch mein 0-Punkte Konto nicht. Weshalb fahre ich dann so langsam und warum mache ich all das:
Ich will den Grund mal outen, ein Kaiser darf das ruhig wissen: ;)
Als ich vor 28 Jahren noch bei der Bundeswehr als Zeitsoldat war, fand Freitags nachnittags immer die sogenannte "Nato-Rallye" statt. Raus aus den Kasernen und so schnell als möglich nach Hause. Wir waren eine Fahrgemeinschaft von drei Soldaten und fuhren mit einem Manta B GTE von Germersheim nach Köln auf der A61. Der "Rückflug" dauerte ca. 1 3/4 Stunden, kein Wunder wenn man mit Tacho 200 fährt. Ich war als Beifahrer dabei. Es ging ganz schnell. Mein Kumpel verlor die Kontrolle über den Wagen, wir krachten gegen die Leitplanke, drehten uns mehrmals und dann gingen bei mir die Lampen aus. Gefühlte Ewigkeiten später - im Halbnebel - sah ich Leute auf meiner Beifahrerseite, uniformierte mit einer Flex, die versuchten mich/uns rauszuschneiden. Als ich meinen Kopf drehte, sah ich den Oberfähnrich auf der Rückbank, der Oberkörper hing auf dem Fahrersitz, sein Kopf war zu mir "verdreht" und er starrte mich mit großen Augen an und blutete den leblosen Fahrer voll. Seine Halsschlagader war wohl zerfetzt, ein großer Ast ragte vom hinteren Seitenfenster in den Wagen. Ich sah wie die Augen brachen und er gestorben ist
Die Folge dieses Unfalls war: ein Toter auf der Rückbank, der Fahrer ist querschnittsgelähmt geblieben und ich bin mit zwei gebrochenen Beinen, mehreren gebrochen Rippen und einem Milzriß noch glimpflich aus der Sache rausgekommen. Lag zwei Monate im Krankhaus, vier Wochen Reha und dann war ich körperlich "wohlauf".
Das war körperlich, aber das Beste ganz knapp: Leistete meinen Militärdienst ab, und bin "ganz normal" später weitergefahren. Das was ich jetzt hier vorher vom Unfall geschildert habe war wirklich ausgeblendet. Irgendwann - 9 oder 10 jahre Später - bekam ich auf der Autobahn eine Panikattacke, als ich mit ca. 180 km/h unterwegs war. Die Panikattacke war so heftig, dass ich rechts ranfahren mußte, Leute angehalten haben und der Notarzt kam. War einen Tag im Krankenhaus, rein körperlich war alles ok. Man riet mir zu einer Therapie. In zwei Jahren Analyse wurde das Unfallgeschehen nachbearbeitet, hatte das wirklich so bewußt verdrängt, das ich mich gar nicht mehr an den eigentlichen Unfall erinnern konnte, und so wurde auch Hypnose angewendet. Als alles klar vor mir lag, mußte ich nochmal durch dieses entsetzliche Erlebnis durch, das war echt kein Zuckerschlecken, aber danach war ich erleichtert und konnte auch rational meine körperlichen Ausfallerscheinungen erklären.
Ende des Outings
Seitdem versuche ich mein fahrerisches Können durch Trainings zu verbessern. Und warum ich keinen Sinn in schnellem fahre sehe, dürfte jetzt auch klar sein. ;) Ich will das auch nicht für alle anderen verbieten, aber wenn ich gefragt werde, bist Du für ein Tempolimit, dann versteht wohl jetzt ein jeder warum ich DAFÜR bin. :)
Das versuche mal im Tempolimit-Thread den Rasern klarzumachen. Die wären nämlich der Meinung, dass die Unfallursache nicht die Raserei gewesen sei, sondern die von Ihnen als Schleicher denunzierten Normaltempofahrer.
Zitat:
Original geschrieben von Kombiniero
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Wären die Täter nicht arm (die kleine Gruppe der Vandalen; die meisten Taten gehen von Pyromanen aus oder sind Beziehungstaten) dann hätten sie eigenen Besitz und würden sich eine höheres Bildungsniveau leisten können.
Wären sie nicht arm, dann würden sie sich politisch artikulieren können. Dann wären sie aber eine Gefahr für die Bessergestellten, da sie dann kollektiv auch ein besseres Leben einfordern würden.
Zitat:
Original geschrieben von Kombiniero
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Ich glaube kaum, dass die Wirkung über die Hetze in den rechten Hirnen durch solch abstruse Konstruktionen hinausgehen. Höchstens Rechte zu Straftaten gegen Linke und Migranten anstacheln. Wie sollte jemand ticken, der hier liest, kein Auto hat und sehr arm ist und im Motor-Talk sich die Vandalismus-Anleitung besorgt?
Zitat:
Original geschrieben von Kombiniero
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
In der Realität sind alle drei Formen von Brandstiftungsmotiven (Pyromanie, rechte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Beziehungstaten) Produkte gesellschaftlicher Missstände. Die gilt es zu beseitigen. Doch wer diese ignoriert, gar nicht erkennen kann, der wird auch nichts dran ändern.
Ein Vandale aus GB erklärte ggü CNN kürzlich: "Wir zeigen hiermit den Reichen, was wir können"
Das bringt die Haltung kurz und prägnant auf den Punkt. Andere Mittel der Artikulation, die nicht ignoriert werden, sind ihnen genommen.
Es gibt IMMER (statt Brandstiftung) ein anderes Mittel sich zu artikulieren.
Aber nicht wenn derjenige, der vandaliert auch gehört werden will. Dann bleibt nichts anderes. Wenn die Bildung und Zugänge zu medialer Verbreitung der eigenen Interessen zwischen Arm und reich so ungerecht verteilt sind, wundert es mich nicht.
Zitat:
Nur dafür müsste man auch mal den Arsch bewegen.
Bildung bekommt man nicht als Wechselgeld vom Kiosk zurück, wenn man sich nen Schnaps und ne Pulle Bier holt.
Wie kommst du darauf, dass Arme sich so verhalten wie es verwöhnte nichtsnutzige Propagandakeulenschwinger wie Sarrazin behaupten?
Wenn ich meine Situation mit der von Leuten vergleiche, die schlechter gestellt sind, dann kann ich absolut keinen Faktor finden, der von meiner eigenen Leistungswilligkeit berührt wurde. Ich hatte nur bessere Möglichkeiten. Leistung und Einkommen sind nicht miteinander positiv korreliert. Ansonsten müssten Flaschensammler reich und vermögende Privatiers arm sein.
Zitat:
Und dein etwas "Pseudo-Intelektueller" Versuch, BRANDSTIFTUNG (ja, es brennt, davon können Menschen ins Gras beißen!!!) mit Soziologen-Bla-Bla (die armen Brandstifter, weil sie Arm sind, die bösen Reichen, weil sie per Weltverschwörung die Armen daran hindern, in die Abendschule zu gehen....) zu rechtfertigen........ Pfui!
Du kritisierst etwas, was du erfunden hast. Das habe ich nicht geschrieben und auch nicht angedeutet. Wo soll die Verschwörung aus sein. Jeder bietet die Ware am Markt an, die er hat. Jemand der reich ist, sein Vermögen. Jemand, der nicht reich ist seine Arbeitskraft. Jemand, der arm ist, hat nur aufgrund seiner Herkunft keine Arbeitskraft, die er teuer vermarkten kann.