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Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?

Themenstarteram 20. August 2011 um 20:37

http://www.brennende-autos.de/

Erschreckend, oder ?

Liebe Berliner,

Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !

Gruß SRAM

Beste Antwort im Thema

Hallole zusammen

ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..

Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:

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Zitat:

Original geschrieben von 755MIB

 

Wären die Täter nicht arm (die kleine Gruppe der Vandalen; die meisten Taten gehen von Pyromanen aus oder sind Beziehungstaten) dann hätten sie eigenen Besitz und würden sich eine höheres Bildungsniveau leisten können.

Wären sie nicht arm, dann würden sie sich politisch artikulieren können. Dann wären sie aber eine Gefahr für die Bessergestellten, da sie dann kollektiv auch ein besseres Leben einfordern würden.

Nette These. Ich behaupte, die Täter sind zwar (freiwillig) arm, aber nicht dumm im herkömmlichen Sinne. Es ist eben "Generation Aggro". Nichts Konstruktives beitragen können oder wollen, aber den großen Protest gegen alles und jeden ausrufen und umsetzen. Letzten Endes läuft es nicht auf ideologische Grundlagen hinaus, sondern auf Neid und Missgunst.

PS. Ein besseres Leben fordert man sich nicht ein, man schafft es sich selbst. Das ist auch der große denkfehler, den die britischen Chavs gemacht haben.

Zitat:

Original geschrieben von EierFanta©

...

Ist zwar im falschen Thread aber trotzdem kurz nachgefragt. Rein hypothetisch und nur mal als Möglichkeit vorgestellt:

Könntest Du dir vorstellen, das es Menschen gibt, die - trotz materieller Möglichkeiten - sich kein ps-starkes teures "Premiummarkenauto" kaufen, lieber ein "Allerweltsauto" fahren, weil sie sich einfach "unwohl" fühlen, selbst schnell zu fahren und keinen Sinn darin sehen, mehr Geld als nötig in ein Fortbewegungsmittel zu investieren. Könnte es vielleicht geben....... oder doch nicht? :rolleyes:

Wenn Neid, Mißgunst und Hass nicht die Motivation wäre, was könnte denn für diese Art von Menschen ein Motivationsgrund für ein Tempolimit zu sein? :)

Bevormundung?

Nach dem Motto "wenn ich nicht schnell fahre sollen andere das auch nicht?" Das halte ich einfach für "zu platt", weil trifft nicht zu. Es wäre doch lediglich begrüßenswert vom geschilderten Standpunkt aus gesehen, wenn alle nicht schnell fahren dürften, wie es (fast) überall im Ausland bereits üblich ist und der eingangs geprägte Mensch empfindet dies bei Auslandsaufenthalten als Privileg.

Neid, weil die "Schnellfahrer" mehr Kompetenz fürs Autofahren entwickelt haben?

Aha, derjenige der mit 220 km/h auf einer unlimitierten Autobahn unterwegs ist, hat mehr Kompetenz fürs Autofahren entwickelt. Das erschließt sich mir zwar gar nicht, aber wenn er sich dabei "wohl" fühlt soll er doch, wenn er es *noch* kann. Derjenige der gern schnell fährt, fährt halt gern schnell, woran mißt man die Kompetenz? Am Punktekonto, weil derjenige eine "Rockfordwende" schafft, oder an welchen Kriterien?

Die gibt es mit Sicherheit. Genauso kauf ich ja auch heute immer noch die "deutsche Merkenbutter" für 89 Cent (auch wenn mir 755MB das ja gleich wieder als deutschtümelndes Nazigehabe auslegen wird, weil er meint, ich wäre der irrgigen Annahme, ich würde damit DEUTSCHE KÜHE und DEUTSCHE Milch unterstützen und außerdem davon ausgehen, insgeheim die exildeutschen Bauern in Ostpreußen zu unterstützen, damit diese irgendwann wieder heim ins Reich kommen :D:D - also lieber 755MB, ich kauf die Butter nur, weil sie die BILLIGSTE ist ;) ) und den billigen Aufschnitt, weil mir als Banause eben auch der Käseersatz schmeckt ;)

Der feine Unterschied liegt darin, dass ich nicht alles, was KEIN Käseersatz ist, als dekadenten Plimplim beschimpfe, der abgeschafft gehört, nur weil ICH mir meine Geschmacksknospen bei Zeltlagern und Punkkonzerten mit ALDI-Ravioli aus der unimprägnierten Dose verkorkst habe ;)

Nun ist das mit dem aTL natürlich nicht 1:1 vergleichbar, weil es naturgemäß weniger Einfluss auf mich hat, was der andere in seinem Einkaufskorb hat, als wenn ich auf der AB nicht immer ungehindert meine Wohlfühlgeschwindigkeit fahren darf.

Aber glaub mir, es GIBT SIE, die Missgönner - das Kleingärtnerpendant im Ökomantel - die ein aTL nur deswegen fordern, weil sie selbst ein schnelles Auto nicht zu schätzen wissen oder sich nicht leisten können. ;)

Der Kaiser hat da in seinem Post ja auch keinen Absolutheitsanspruch formuliert sondern lediglich auf das generelle Vorhandensein solcher Ideologisten verwiesen.

Somit sind wir wieder bei meinem Thema, dass die von den "Linken" hier gepredigte Toleranz eben auch da wieder nur soweit geht, wie sie ihren ureigensten Parametern folgt. Ausländer ja, aber aTL eben nein. Und BITTE dies wieder nur als pars pro toto verstehen, weil es eben die plakativsten Punkte sind!

Zitat:

Original geschrieben von Xaven1978

Zitat:

Original geschrieben von 755MIB

 

Wären die Täter nicht arm (die kleine Gruppe der Vandalen; die meisten Taten gehen von Pyromanen aus oder sind Beziehungstaten) dann hätten sie eigenen Besitz und würden sich eine höheres Bildungsniveau leisten können.

Wären sie nicht arm, dann würden sie sich politisch artikulieren können. Dann wären sie aber eine Gefahr für die Bessergestellten, da sie dann kollektiv auch ein besseres Leben einfordern würden.

Nette These. Ich behaupte, die Täter sind zwar (freiwillig) arm, aber nicht dumm im herkömmlichen Sinne. Es ist eben "Generation Aggro". Nichts Konstruktives beitragen können oder wollen, aber den großen Protest gegen alles und jeden ausrufen und umsetzen. Letzten Endes läuft es nicht auf ideologische Grundlagen hinaus, sondern auf Neid und Missgunst.

PS. Ein besseres Leben fordert man sich nicht ein, man schafft es sich selbst. Das ist auch der große denkfehler, den die britischen Chavs gemacht haben.

Ja, diese unmittelbare Kausalität, die unser Rotfrontler da aufbaut, fand ich auch sehr drollig.

Fakt ist zwar, dass es heute in einer Zeit, da der bürgerliche Mittelstand schon mit allen Armen rudern muss, um nicht gesellschaftlich abzusacken, ungleich schwerer ist für einen klassischen Unterschichtler, sich da empor zu arbeiten. Aber es ist immer noch MÖGLICH. Und die Frage ist ja auch immer, welche Perspektive und welche Ziele man anstrebt.

Wenn man prekariats- und Werbefernsehgefütterte Träume vom "großen Haus, dicken Auto und nebenher n bißchen modeln" ;) nach dem geschmissenen Hauptschulabschluss in 2 Jahren in die Tat umgesetzt haben will, wird das u. U. nicht funktionieren und zu Frustration führen, da kann man Geld nachschmeißen, wie man will ;)

Aber Bildung ist längst nicht nur eine Frage des Geldes - auch wenn linke Idealisten uns das immer gerne verkaufen wollen und immer gern so tun, dass ein Budget x gleich zu schlauen, aufgeklärten Menschen führt.

Es muss zunächst der moralische Unterbau vorhanden sein, eine gewisse Intelligenz und ein gewisses Interesse an Bildung und Wissen. Diese Neugierde ist das Essentielle. Und der Wille, durchzuhalten, sich durchzubeißen.

Wenn ich mir die Schulen heute ansehe, was DA alles gemacht wird, damit die Schüler JA NICHT MERKEN, dass sie gerade was lernen sollen :D

Früher haben wir in Mathe nen dröges Rechenbuch mit Aufgaben drin gehabt. Hausaufgabe: 3 Rechenpäckchen addieren und subtrahieren. Fertig. Heute haben die bunte Bilderbücher mit: "füll dem Drachen den Bauch mit Zahlen und mal ihn in Deiner Farbe an" und nebenher addiert man dann noch 3 Sachen...

Sorry, aber SO wird das nix. Faulen, satten, trägen, uninteressierten und von einer medialen Überflussgesellschaft abgestumpften Menschen, die nicht in der Lage sind initiativ zu denken und zu handeln und nicht die Ausdauer besitzen, bei einem Thema zu bleiben, es möglichst vollumfänglich zu erfassen und zu vertiefen, wird man auch in 100 Jahren nix beibringen können...

Man wird auch nie aus ganz Deutschland eine Elite machen können. Dafür sind eben die Anlagen vieler Menschen auch nicht geschaffen. Dafür ist auch gar nicht der wirtschaftliche Rahmen da. Problem ist einfach, dass man den "einfachen" Malocher eben nicht mehr in der Menge braucht, in der es ihn auf dem Markt gibt, und das Kapitalkonzentration und Elitebildung ein wirtschaftliches (Preis-)Niveau schaffen, in der viele mit einfachsten Tätigkeiten dann nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Und damit dann selbst dem Fleißigen noch das Etikett der "Dummheit" angeheftet wird, warum er nicht gleich nur von der Stütze lebt, wie es die "Cleveren" und weniger (abendländisch-) Moralischen dann machen ;)

Aber da bin ich bei dem 3. Fass, dass ich aufmache und von tec-doc gleich wieder die rote Karte dafür kriege ;) . Ein Fass, das aber in demselben "Regal" steht, nämlich dem hier so stolz postulierten "linken" Weltbild, das es in realtiger nicht gibt, allenfalls durch die rot-rosane Brille betrachtet...

am 29. August 2011 um 11:46

@ Linker Hassprediger 755MIB

Erstmal ,,Danke `` Das du mich hier als Krank hinstellst. Was ich persønlich ueber dich denke verkneife ich mir hier zu sagen. Zu deiner Hetze gegen Rechts und der Uebertreibungen von Mord und Totschlag zeigen das du mal Absolut keinen Plan hast. Ich schlage dir mal vor die Statistiken ueber die ,,Linke Gewalt`` mal an zu schauen. ( google hilft dir da sicher) Aber du kannst dir das vermutlich auch sparen da du es eh nicht liest und wenn, dann eh nicht verstehen willst.

Und bevor du mich wieder in sonstwas fuer eine Ecke schiebst. Ich weiss was ,,Rechte`` Parteien wollen und ich weiss was ,,Linke`` Parteien wollen. Ich høre mir beides an und finde auf beiden Seiten Dinge die gut von der Idee her sind. Ich rede aber hier nicht Von Extremgruppen! Mit deiner Art und Weise wie du hier Giftest und Parolen in die Welt schmeisst, steck ich dich in eine solche ,,Extremgruppe`` So Sprueche wie du kloppst haben auch Diktatoren gut drauf.

Zitat:

Original geschrieben von Xaven1978

 

PS. Ein besseres Leben fordert man sich nicht ein, man schafft es sich selbst.

Positiv eingesetzter Neid dürfte einer der Motoren der Menschheitsentwicklung gewesen sein. gewesen weil aktuell ja nicht mehr daran gearbeitet wird das man den Beneideten übertrumpft sondern nur noch daran wie man ihn auf das eigene Niveau runterzieht und am Besten noch unter sich runterdrückt, nur nutzt das unterm Strich Niemandem. Ebenso wie die Hetze gegen die Reichen und die Arbeitgeber. Da sollten sich Einige mal überlegen woher das Geld für ihre Stütze kommt,aber das taucht ja jeden Monat pünktlich auf dem Konto auf wie alle vier Wochen der Vollmond am Himmel steht,muß also ein Naturgesetz sein.

 

@ HerrLehmann

 

Zitat:

Fakt ist zwar, dass es heute in einer Zeit, da der bürgerliche Mittelstand schon mit allen Armen rudern muss, um nicht gesellschaftlich abzusacken, ungleich schwerer ist für einen klassischen Unterschichtler, sich da empor zu arbeiten. Aber es ist immer noch MÖGLICH. Und die Frage ist ja auch immer, welche Perspektive und welche Ziele man anstrebt.

Stimmt. Vor Jahren lernte ich über einen Bekannten jemanden kennen der sich aus einer Sozialhilfedynastie rausgearbeitet hat. Der wollte als Kind erst mal lernen,was die komplette Verwandschaft nicht kapierte denn für die Stütze braucht man keinen Schulabschluß. Nur nahm er die Hilfe einer Nachbarin, pensionierte Lehrerin, an die ihn förderte und forderte und obwohl er schon früh arbeiten mußte da auf einem Gymnasium kaum einer Rücksicht auf die finanzielle lage eines Assis nahm hatte er eines der besten Abis des Jahrgangs und im gleichen Stil zog er sein Studium durch. Mittlerweile ist er Eigentümer einer Firma,hat er von seinem ehemaligen Chef übernommen, und einige seiner ehemaligen Klassenkameraden betteln ihn Heute um Jobs an. Aber eines hat er nie vergessen,seine Herkunft. Er hat ein Herz für Arme die nach Oben wollen,aber keines für Faulenzer. Sein Credo lautet das es jede der Stütze entkommen kann wenn er es wirklich will.

Allerdings ist er auch kompromisslos wenn sich jemand auf seine Kosten einen guten Tag machen will, der bekommt recht schnell den Flugschein.

Diesen linken Wichsern sollte man die Eier abschneiden, wenn man sie denn endlich mal erwischt ...

am 29. August 2011 um 16:45

Zitat:

Original geschrieben von EierFanta©

Könntest Du dir vorstellen, das es Menschen gibt, die - trotz materieller Möglichkeiten - sich kein ps-starkes teures "Premiummarkenauto" kaufen, lieber ein "Allerweltsauto" fahren, weil sie sich einfach "unwohl" fühlen, selbst schnell zu fahren und keinen Sinn darin sehen, mehr Geld als nötig in ein Fortbewegungsmittel zu investieren. Könnte es vielleicht geben....... oder doch nicht? :rolleyes:

Da ich selbst solche Menschen kenne, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Und ob Du's glaubst oder nicht, auch ich kenne Dinge, die ich für Unfug halte, und für die ich ungern materielle Mittel verschwende. Der Unterschied ist einzig, daß ich nicht im Traum auf den Gedanken kommen würde, all das was mir nicht zusagt, müsse durch staatlich Zwangsmaßnahmen unterbunden werden. Das trifft übrigens auch für die mir bekannten Personen zu, die sich trotz vorhandener finanzieller Mittel mit einem "Allerweltsauto" begnügen.

Zitat:

Wenn Neid, Mißgunst und Hass nicht die Motivation wäre, was könnte denn für diese Art von Menschen ein Motivationsgrund für ein Tempolimit zu sein? :)

Es gibt außer Neid, Mißgunst und Hass keine weitere denkbare Motivation für den Wunsch nach einem aTL. Das ist übrigens genauso beim Anzünden von Autos, auch da ist keine andere Motivation möglich.

Zitat:

Bevormundung?

Nach dem Motto "wenn ich nicht schnell fahre sollen andere das auch nicht?" Das halte ich einfach für "zu platt", weil trifft nicht zu. Es wäre doch lediglich begrüßenswert vom geschilderten Standpunkt aus gesehen, wenn alle nicht schnell fahren dürften, wie es (fast) überall im Ausland bereits üblich ist und der eingangs geprägte Mensch empfindet dies bei Auslandsaufenthalten als Privileg.

Es mag auch Menschen geben, die beim Aufenthalt in bestimmten Ländern die Abwesenheit von "Bonzenautos" als Privileg empfinden. Stellt man nun die Frage nach der Ursache für dieses merkwürdige Empfinden, dann kommt man wieder auf Neid, Mißgunst und Hass.

Zitat:

Neid, weil die "Schnellfahrer" mehr Kompetenz fürs Autofahren entwickelt haben?

Aha, derjenige der mit 220 km/h auf einer unlimitierten Autobahn unterwegs ist, hat mehr Kompetenz fürs Autofahren entwickelt. Das erschließt sich mir zwar gar nicht, aber wenn er sich dabei "wohl" fühlt soll er doch, wenn er es *noch* kann. Derjenige der gern schnell fährt, fährt halt gern schnell, woran mißt man die Kompetenz? Am Punktekonto, weil derjenige eine "Rockfordwende" schafft, oder an welchen Kriterien?

Es muß doch einen Grund geben, der einen Mensch dazu bewegt unangemessen langsam zu fahren. Wenn man sich mal ältere Autofahrer betrachtet, dann erkennt man daß diese mit zunehmendem Alter immer langsamer werden. Was auch nicht verwunderlich ist, da die Kompetenz zum Autofahren eben durch körperlichen Verfall nachläßt. Mithin ist also unangemessen langsames Fahren das Resultat von mangelnder fahrerischer Kompetenz.

In dieser Diskussion besteht wohl das bekannte "Eunuchen reden über Sex"-Phänomen...

Mehrheitlich diskutieren hier Leute, die entweder in ihrem Leben nie Geldsorgen hatten oder schon längst vergessen haben, wie das ist.

Da kommt natürlich so ein gequirlter Murks raus wie:

"Jeder muss selbst zusehen, dass er es zu was bringt."

Ganz genau... hätte Vaddern (oder die anderen Kinder im Ghetto) euch auch täglich nach der Schule verdroschen, wäre aus euch bestimmt trotzdem was Erfolgreiches geworden. Schulbücher und son Zeugs kosten ja auch bekanntlich auch nichts, genausowenig wie ein Studium...

oder

"Soll man doch froh sein, wenn man überhaupt Arbeit hat..."

Ich gehe jede Wette ein, dass ein Großteil der hier Anwesenden sich nicht jeden Morgen aus dem Bett quälen würde, um am Ende des Monats knappe 800 Euro aufm Konto vorzufinden...

und so läuft das Weiter.

Menschen die nie arm waren und nicht arm sind, schwadronieren darüber, dass das ja gar nicht so schlimm sein kann. Und das man daran ja sowieso selbst schuld sei...

PS:

Und die Kompetenz zum Autofahren an der gefahrenen Geschwindigkeit festmachen zu wollen ist schon so unglaublich absurd, dass ich hier ebenfalls ein Eunuchen-Phänomen vermute. Vielleicht steht der Jaguar des Kaisers in der Vitrine und er selbst fährt Fahrrad?

am 29. August 2011 um 17:45

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx

In dieser Diskussion besteht wohl das bekannte "Eunuchen reden über Sex"-Phänomen...

Mehrheitlich diskutieren hier Leute, die entweder in ihrem Leben nie Geldsorgen hatten oder schon längst vergessen haben, wie das ist.

Da kommt natürlich so ein gequirlter Murks raus wie:

"Jeder muss selbst zusehen, dass er es zu was bringt."

Ganz genau... hätte Vaddern (oder die anderen Kinder im Ghetto) euch auch täglich nach der Schule verdroschen, wäre aus euch bestimmt trotzdem was Erfolgreiches geworden. Schulbücher und son Zeugs kosten ja auch bekanntlich auch nichts, genausowenig wie ein Studium...

oder

"Soll man doch froh sein, wenn man überhaupt Arbeit hat..."

Ich gehe jede Wette ein, dass ein Großteil der hier Anwesenden sich nicht jeden Morgen aus dem Bett quälen würde, um am Ende des Monats knappe 800 Euro aufm Konto vorzufinden...

und so läuft das Weiter.

Menschen die nie arm waren und nicht arm sind, schwadronieren darüber, dass das ja gar nicht so schlimm sein kann. Und das man daran ja sowieso selbst schuld sei...

Das ist Arroganz in Reinform.

Ich kann mich noch ganz genau errinnern, wie man mit Hartz IV auskommen muss - auch wenn ich schon nach knapp 8 Wochen damals die Notbremse gezogen habe und den erstbesten Job angenommen habe (mit 20 Wochenstunden statt Vollzeit auf dem Papier und gefühlten 50-60 Stunden tatsächlich und unter Bedingungen, die ich mittlerweile lieber vergessen hätte) - und ja, das waren knapp 800 Euro Verdienst. Ich weiss auch ganz genau, wie es ist, als Kind einer alleinerziehenden Mutter (ohne abgeschlossene Berufsausbildung) zur Schule zu gehen, neben dem Studium zu arbeiten, nur um über die Runden zu kommen.

Es mag ja nicht jeder sein Glück tatsächlich selbst schmieden können, aber um aus den unteren Schichten rauszukommen, muss man vor allem hart arbeiten, und Eltern haben, die bereit sind, ihren Kindern eine vernünftige Bildung angedeien zu lassen - selbst wenn es dann sehr knapp mit dem Monatsgeld wird.

Und letztlich sollte man nicht vergessen, dass diejenigen, die immer von alles erdrückender Armut und Chancenlosigkeit faseln, diese auch in den seltensten Fällen selbst erlebt haben - genau diese Situation gibt es nämlich in Deutschland sehr, sehr selten - wir reden über eine relative Armut, die nicht das eigene Überleben bedroht, sondern vor allem die Teilhabe am sozialen Leben einschränkt.

Zitat:

Original geschrieben von adder33

Das ist Arroganz in Reinform.

Danke für die Bestätigung...

Och, ich weiß auch, wie es sich mit der Hand in den Mund lebt und ich weiß auch, wie man da wieder rauskommt, wenn man denn mal begreift, dass der Staat einem nichts schuldet...

Alles keine Gründe sich am Eigentum von Normalos zu vergreifen. Das meiste ist Sozialarbeitergeschwätz.

Jaja... armer Student und so...

Für dich wars allerdings ein kurzer Zeitraum, für Manche isses die Lebensperspektive. Den feinen Unterschied wirst du zwar nicht erkennen bzw. es nicht zugeben. Dass er vorhanden ist, steht allerdings außer Frage...

Zitat:

Original geschrieben von R 129 Fan

Das meiste ist Sozialarbeitergeschwätz.

Joah... und deine Haltung bzw. Weltanschauung ist der Grund dafür, dass in Berlin Autos in Flammen aufgehen...

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx

 

Joah... und deine Haltung bzw. Weltanschauung ist der Grund dafür, dass in Berlin Autos in Flammen aufgehen...

Falsch. der Grund ist, dass es Menschen gibt, die noch nie geleistet, dafür immer nur gefordert haben und sich obendrein noch ungerecht behandelt fühlen. Der 55-Jährige arbeitslose Ingenieur ist es wohl weniger, der Autos abfackelt - soviel Grips sollte der nämlich besitzen.

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